DE279738C - - Google Patents
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- DE279738C DE279738C DENDAT279738D DE279738DA DE279738C DE 279738 C DE279738 C DE 279738C DE NDAT279738 D DENDAT279738 D DE NDAT279738D DE 279738D A DE279738D A DE 279738DA DE 279738 C DE279738 C DE 279738C
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- DE
- Germany
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- speed
- traction
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- conveyor
- traction sheaves
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B15/00—Main component parts of mining-hoist winding devices
- B66B15/08—Driving gear
Landscapes
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 279738 KLASSE 35«. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Bei Treibscheibenfördermaschinen wird bisher das durch Reibung von der Treibscheibe
bewegte Förderseil mit den Enden an den Förderkörben bzw. an einem Förderkorb und
einem Gegengewicht festgemacht, und alsdann entspricht die Fördergeschwindigkeit der Umfangsgeschwindigkeit
der Treibscheibe. Da die Umfangsgeschwindigkeit von dem Durchmesser der Treibscheibe und ihrer Drehzahl abhängt,
ίο der Wahl des Treibscheibendurchmessers aber
Grenzen gesetzt sind, so ist man mit Rücksicht auf die Fördergeschwindigkeit bei derartigen
Maschinen gezwungen, entweder bei Kupplung der Treibscheibe mit dem Förderantrieb langsamlaufende
und darum teure Fördermotoren zu benutzen, oder bei Verwendung schneilaufender Motoren kostspielige und mit Verlusten arbeitende
Vorgelege zwischen Treibscheibe und ihrem Antrieb anzuordnen.
Nach der Erfindung ist es möglich, bei Treibscheibenfördermaschinen schnellaufende
Motoren zum unmittelbaren Antrieb der Treibscheibe, also ohne zwischengeschaltete Vorgelege,
zu verwenden und dabei den Treib-Scheibendurchmesser unabhängig von der Fördergeschwindigkeit
zu wählen. Zu diesem Zwecke wird nicht wie gewöhnlich eine, sondern
es werden zwei Treibscheiben angeordnet, und zwar derart, daß ihre Umfangsgeschwindigkeiten
voneinander abweichen. Das um die beiden Treibscheiben geschlungene Seil wird endlos
gemacht und greift nicht unmittelbar an den Förderkörben an, sondern wird über Führungsrollen geleitet, die auf den Förderkörben befestigt
sind.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Auf einer gemeinsamen Welle a, die durch den Fördermotor angetrieben wird, sitzen
zwei Treibscheiben b und c, deren Durchmesser verschieden groß sind. Das endlose Förderseil
läuft nach Art eines Kreiselseiltriebes über die Treibscheiben, die Leitrollen d, e, f und g,
die im Förderturme befestigt sind, und die losen Rollen i und h, an denen die Förderkörbe
k und / hängen. Lose Rollen und Förderkörbe sind zweckmäßig verstellbar aneinander befestigt,
um Seillängungen ausgleichen zu können. Infolge der verschiedenen Durchmesser der
Treibscheiben kommt eine Differentialwirkung zustande, so daß sich die Förderkörbe mit
einer Geschwindigkeit bewegen, die dem Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Treibscheibenumfänge
entspricht. Da jeder Korb an einer losen Rolle hängt, ist seine Geschwindigkeit halb so groß wie dieser Geschwin
digkeitsunterschied.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Treibscheibenfördermaschine, wobei die vom Förderseil umschlungenen Treibscheiben durch schnellaufende Motoren unmittelbar angetrieben werden, gekennzeichnet durch zwei Treibscheiben, deren Umfangsgeschwindigkeiten voneinander verschieden sind, und ein endloses Förderseil,das um lose an den Förderkörben befestigte Rollen geführt ist, so daß sich die Förderkörbe entsprechend dem Geschwindigkeitsunterschiede der Treibscheibenumfänge bewegen.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheiben untereinander gekuppelt sind.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheiben gesondert im gleichen Sinne angetrieben und unabhängig voneinander regelbar sind.
- 4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheiben durchlaufend im entgegengesetzten Sinne angetrieben sind, um die kreisende Masse nicht bei jedem Hube beschleunigen oder verzögern zu müssen, und in ihrer Geschwindigkeit dadurch regelbar sind, daß gleichzeitig die Geschwindigkeit der einen Treibscheibe erhöht, die der anderen im gleichen Verhältnis verringert wird.
- 5. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmotoren während der Regelung gleichzeitig ihre Geschwindigkeit selbsttätig erhöhen oder vermindern, so daß die infolge der Trägheit der hin und her gehenden Massen schwankende Leistungsaufnahme der Fördermotoren mittels der lebendigen Kraft der kreisenden Massen vergleichmäßigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE279738C true DE279738C (de) |
Family
ID=535629
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT279738D Active DE279738C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE279738C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1084001B (de) * | 1954-03-31 | 1960-06-23 | Francesco Fanelli | Aufzugsanlage |
-
0
- DE DENDAT279738D patent/DE279738C/de active Active
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