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DE279209C - - Google Patents

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Publication number
DE279209C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
bearing
guides
bobbin
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279209D
Other languages
English (en)
Publication of DE279209C publication Critical patent/DE279209C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
*; '.- JVr 279209 -KLASSE 25 δ. GRUPPE
Spulenträger für Litzenmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung hat einen Spulenträger für Litzen- oder Schnurmas'chinen zum Gegenstande, und ihr Wesen liegt darin, die Konstruktion eines derartigen Spulenträgers zu verbessern und zu vereinfachen und die ökonomische Herstellung desselben zu erzielen. Ferner besteht sie in der Anbringung von Federn, die auf die Klinke des Spulenträgers unter gewissen Bedingungen einwirken, und
ίο in der Ausbildung einer neuen Konstruktion desselben, bei der das Gewicht und die Klinke so angeordnet sind, daß sie sich längs Führungen verschieben, welche in verschiedenen Ebenen vorgesehen sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Spulenträgers dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht des Spulenträgers, während :
Fig. 2 eine Seitenansicht darstellt.
Fig. 3 stellt einen Teil des Spulenträgers perspektivisch bei derjenigen Lage der Teile dar, bei der die Klinke emporgehoben ist und sich außer Eingriff befindet.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Spulenträgers bei derjenigen Lage der Teile, bei der die Klinke hoch genug angehoben ist, um eine Drehung der Spule zuzulassen.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Spulenträgers bei derjenigen Lage der Teile, bei der die Klinke zwecks Entfernung der Spule hochgehoben ist.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel des Spulenträgers besitzt der senkrecht stehende Arm ι des Trägers den gewöhnlichen Schlitz 2 zur Aufnahme des von der Spule 3 kommenden Zwirnsfadens. Das Gewicht 4 des Trägers ist längs Führungen verschiebbar, welche am unteren Ende des Armes 1, und zwar auf den gegenüberliegenden Längskanten des Armes vorgesehen sind. Das Oberende des Armes 1 ist mit zwei senkrechten Führungen 6 ausgerüstet, welche in einer senkrechten Ebene angeordnet sind, die hinter der Fläche der Ebene der Führungen 5 liegt. Die Klinke 7 ist derart ausgebildet, daß sie längs der Führungen 6 gleitend ist, und trägt einen nach abwärts reichenden Stab 8, welcher innerhalb durchbohrter, mit dem Arm 1 starr verbundener oder ein Stück mit dem Arm bildender Lageransätze 9 verschiebbar ist. Der Stab 8 trägt eine starr mit ihm verbundene Unterlagscheibe 10 oberhalb seines unteren Endes, welche Unterlagscheibe oberhalb des unteren Lageransatzes 9 angeordnet ist und das untere Ende einer den Stab 8 umgebenden Spiralfeder 11 abstützt. Das obere Ende der Spiralfeder 11 stützt sich gegen eine Unterlagscheibe 12, welche frei längs des Stabes 8 verschiebbar ist und sich an die untere Fläche des oberen Lageransatzes 9 unter den im folgenden beschriebenen Bedingungen anlegen kann.
Die Länge der Spiralfeder 11 ist so gewählt, daß sie mit ihrer oberen Unterlagscheibe 12 erst Anlage an den oberen Lageransatz 9 findet, wenn das Gewicht 4 die Klinke 7 entsprechend Fig. 4 hoch genug angehoben hat, um eine Drehung der Spule 3 zwecks Zuführung von neuem Garn zuzulassen. Das Garn steht also während der normalen Arbeitsweise, während der sich die Klinke 7 aus der
Stellung nach Fig. 2 bis höchstens in die Stellung nach Fig. 4 bewegt, allein unter der Einwirkung der Schwerkraft des Gewichtes 4 und nicht auch unter der Einwirkung der Feder 11, was zur Folge hat, daß die verwendeten Garnnummern sehr fein sein können. Wird jedoch die Spule, nachdem das auf ihr befindliche gesamte Garn vollkommen aufgebraucht ist, von Hand zwecks Auswechselung der Spule emporgehoben (siehe Fig. 5), so nimmt sie hierbei die Klinke 7 mit in die Höhe, wobei die Spiralfeder 11 zusammengepreßt wird (Fig. 5). Sobald die Klinke 7 bis in eine Stellung oberhalb des oberen Endes des Armes 1 gebracht ist, wird die Spule 3 in Richtung des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles oder in entgegengesetzter Richtung gedreht, wobei sie die Klinke mitnimmt, welche hierbei von der Spule gelöst wird und infolge der Wirkung der Feder 11 abwärts bewegt wird, bis sie auf die obere Fläche des Lageransatzes 9 auftrifft. Wenn die Spule hochgehoben wird, ist es selbstverständlich, daß die Aufwärtsbewegung groß genug sein muß, um die Klinke oberhalb der oberen Führungen 6 emporzuheben, so daß die Klinke durch ' die Spule gedreht wird, zum'Zwecke, dieselbe außerhalb der Verlängerung der oberen Führungen zu bringen, worauf die Feder in Tätigkeit tritt, um die Klinke, wie oben beschrieben, abwärts zu bewegen. Wenn die Klinke oberhalb des oberen Endes des Armes 1 emporgehoben ist, wird die Stange 8 verhindern, daß sie sich von dem Arm 1 löst.
Die Feder 11 tritt also nur dann in Wirksamkeit, wenn die Spule von dem Spulenträger entfernt wird.
Beim Arbeiten des Spulenträgers wird das Gewicht 4 stets die geeignete Spannung des Garnes aufrechterhalten. Wenn das Garn
bis zu dem Maße gebraucht ist, daß das Gewicht 4 in Berührung mit der Klinke 7 gelangt, wird die Klinke genügend angehoben werden, um eine Drehung der Spule 3 zuzulassen, wobei mehr Garn abgewickelt wird 45 und das Gewicht veranlaßt wird, in seine Normallage hinabzugleiten. Wenn das gesamte Garn auf der Spule aufgebraucht ist, wird die Spule 3 und mit ihr die Klinke 7 bis zu einem Punkte hochgehoben, bei dem die 50 Klinke außer Eingriff mit den Führungen 6 gedreht werden kann. Die Feder 11 wird dann die Klinke abwärts auf den oberen Lageransatz 9 ziehen, bei welcher Lage eine volle Spule auf die Spulenspindel aufgesetzt 55 werden kann. Die Klinke wird alsdann hochgehoben und in ihre Arbeitslage zurückgedreht, worauf der Träger seine Arbeitslage wieder einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spulenträger für Litzenmaschinen mit einem mit Lageransätzen und Führungen für eine verschieb- und drehbare Klinke versehenen senkrechten Arm, bei dem die Klinke mit einem nach abwärts reichenden zapfenartigen Stab versehen ist, der eine ihn umgebende Spiralfeder trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageransätze an dem senkrechten Arm unterhalb der oberen Führungen für die Klinke und seitlich von diesem angeordnet sind, und daß die zwischen den beiden Lageransätzen vorgesehene Spiralfeder mit ihrem oberen Ende derart angeordnet ist, daß sie erst dann gegen den oberen Lageransatz stoßt und sich gegen diesen abstützt, wenn der Stab, von dem sie gehalten wird, aufwärts bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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