DE2745589B2 - Verfahren zur Herstellung von p-Alkylphenolen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von p-AlkylphenolenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von p-Alkylphenolen durch Alkylierung von Phenol mit
Olefinen mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen bei erhöhter Temperatur in flüssiger Phase in zwei hintereinanderge- <tr>
schalteten Reaktionszonen in Gegenwart stark saurer Ionenaustauscherharze als Katalysator.
Es ist bekannt, Phenol mit Olefinen in Gegenwart von Säuren bzw. Lewis-Säuren, wie Schwefelsäure oder
Bortrifluorid, zu alkylieren. Die Verwendung solcher Katalysatoren macht z. B. korrosionsbeständige Anlagen
notwendig, ferner fallen die entstehenden Produkte nicht in der notwendigen Reinheit und mit der
gewünschten Farbqualität an.
In jüngerer Zeit hat man daher zur Alkylierung auch v>
stark saure Ionenaustauscherharze in der H-Form, insbesondere sulfonierte Ionenaustauscherharze, wie
sulfonierte Ionenaustauscherharze auf der Basis von Phenol-Formaldehyd-Harzen oder Polystyrol-Harzen
als Festbett-Katalysatoren eingesetzt. Man erhält zwar bo
hohe Raum-Zeit-Ausbeuten, kann aber lokale Überhit-/ungcn der stark exothermen Reaktion nicht mit
Sicherheit ausschließen. Dadurch entstehen verunreiniglc,
insbesondere verfärbte, für die weitere Verwendung ungeeignete Alkylphenole. Außerdem werden die br>
Ionenaustauscherharze geschädigt.
Bei dem Verfahren der DFi-OS 14 43 346 vermeidet man lokale Überhitzungen dadurch, daß man das aus
Olefinen und Phenolen und den gebildeten Alkylphenolen
bestehende Reaktionsgemisch über einen Wärmeaustausche,-im
Kreislauf durch den Reaktor führt und nur teilweise alkyliert, dann die dem Frischzulauf an
Olefinen und Phenolen entsprechende Menge abzieht und in einer zweiten Stufe weiter reagieren läßt
Nachteilig bei dem Verfahren ist der Aufwand für die Kreislaufführung der Reaktionskomponenten und deren
thermische Belastung, die zu Zersetzungen bzw. Verfärbungen der Endprodukte führt. Außerdem
können nach diesem Verfahren nur geringe Raum-Zeit-Ausbeuten
erzielt werden.
Gemäß US-PS 32 57 467 werden Phenole mit Olefinen in einer einzigen Reaktionsstufe in Gegenwart
von stark sauren lonenaustauscherharzen in einem thermisch isolierten Reaktor alkyliert. Durch lokale
Überhitzungen wird der Katalysator leicht vorzeitig geschädigt Bei diesem Verfahren werden ferner
ebenfalls nur unbefriedigende Raum-Zeit-Ausbeuten erzielt
Bei dem Verfahren der DE-OS 25 26 644 arbeitet man mit einem im flüssigen Reaktionsgemisch suspendierten
Kationenaustauscher mit einer Korngröße von 100 bis 200 Mikrometern. Obwohl bei diesem Verfahren
erwartungsgemäß eine bessere Abfuhr der Reaktionswärme erfolgt, ist es hinsichtlich der Ausbeute an der
p-Alkylverbindung nicht befriedigend.
Alle Verfahren ist jedoch der Nachteil gemeinsam, daß die gebildeten Alkylphenole bei der anschließenden
destillativen Aufarbeitung der Reaktionsprodukte vermutlich wegen aus dem Katalysator stammenden
Verunreinigungen zur Rückspaltung in die Ausgangsverbindungen neigen. Dadurch wird nicht nur die
Ausbeute vermindert, sondern es können insbesondere bei der Bildung leichtflüchtiger Olefine so stirke
Vakuumstörungen im Destillationsteil auftreten, daß die Aufarbeitung ganz erheblich erschwert wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von p-Alkylphenolen
aus Olefinen mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen und Phenol zu finden, das es erlaubt, mit hoher
Selektivität und hohen Raum-Zeit-Ausbeuten ein qualitativ hochwertiges p-Alkylphenol, das sich einwandfrei
aufarbeiten läßt, herzustellen.
Diese Aufgabe wird durch das im Patentanspruch 1 wiedergegebene Verfahren gelöst.
In der ersten Reaktionsstufe wird das Olefin gasförmig durch eine Fritte, einen Siebboden oder eine
andere geeignete Verteilungsvorrichtung in das Reaktionsgemisch eingeleitet. Dadurch wird eine intensive
Durchmischung des Reaktorinhaltes erreicht und der Katalysator wird in der Schwebe gehalten. Das Gas soll
mit einer Gasgeschwindigkeit etwa zwischen 3 bis 20 cm/sec, bezogen auf den freien Querschnitt des
leeren Reaktors unter Zugrundelegung eines Molvolumens von 25 1 pro Mol Olefin, in den Reaktor geleitet
werden. Unterhalb von 3 cm/sec steigt der Anteil an m-Alkylphenol stark an, oberhalb von 20 cm/sec ist mit
dem Auftreten störender Tellerblasen im Reaktionsgemisch zu rechnen. Es ist jedoch empfehlenswert, bei
möglichst hohen Gasgeschwindigkeiten zu arbeiten.
Die Umsetzung in der ersten Stufe wird bei Temperaturen von 80 bis 140°C vorgenommen, wobei
der Temperaturbereich von 100 bis 120°C bevorzugt
wird, weil dieser Bereich hinsichtlich Reaktionsgeschwindigkeit und Nebenproduklbildung besonders
günstig ist. Unterhalb 8O0C tritt in verstärktem Maße Nebenproduktbildung auf, oberhalb 140°C besteht
verstärkt die Möglichkeit einer thermischen Schädigung des Katalysators.
AJs Katalysatoren werden die bekannten organischen sulfonsäuren Kationenaustauscher verwendet, z. B.
sulfonsaure Phenolformaldehyd- oder Benzolformaldehydharze, sulfonierte vernetzte Styrolpolymere und
besonders vorteilhaft sulfonierte Polystyroldivinylbenzolharze. Die Harze können gelartige Struktur besitzen,
bevorzugt werden jedoch makroretikulare (makroporöse) Harze. Die Korngröße der Katalysatoren besitzt
keinen Einfluß auf die Reaktion, vorausgesetzt natürlich, daß der Katalysator bei den angegebenen Gasgeschwindigkeiten
in den Schwebezustand gelangt Das ist bei den gängigen, im Handel erhältlichen Katalysatoren,
die üblicherweise Korngrößen von 0,3 bis 1 mm besitzen, der Fall. Sollen Katalysatoren mit größerer
Teilchengiöße verwendet werden, so ist anhand eines einfachen Vorversuchs zu klären, ob der Schwebezustand
für den Katalysator erreicht wird. Die Austauscherharze kommen in der Säureform in trockenem
Zustand zur Anwendung. Setzt man handelsübliche saure Ionenaustauscherharze ein, die eine Austauschkapazität
von 130 bis leOmVal/lOOcm3 besitzen (gemessen
in wasserfeuchtem Zustand), so stellt man bei der destillativen Aufarbeitung des Reaktionsproduktes eine
starke Rückspaltungstendenz in die Ausgangsverbindungen fest. Überraschend konnte nun gefunden
werden, daß bei Verwendung von abgeschwächten Ionenaustauschern, die nur noch eine Kapazität von 70
bis 12OmVaIZIOOCm3, insbesondere HOmVal/IOOcm3
besitzen, diese Rückspaltungstendenz praktisch verschwindet Unterhalb 7OmVal/IOOcm3 geht die Wirtschaftlichkeit
des Verfahrens merklich zurück, und es tritt verstärkt Nebenproduktbildung auf. Man erhält
diese abgeschwächten Katalysatoren, wenn man die frischen, wasserfeuchten Ionenaustauscherharze mit
entsprechenden Mengen von Salzen, wie Aluminiumsulfat, Zinksulfat, Zinnsulfat usw. behandelt, neutral wäscht
und trocknet. Die Trocknung erfolgt vorteilhaft durch Auskreisung des Wassers azeotrop mit einem Schleppmittel
wie Benzol, Cyclohexan, Toluol. Angestrebt wird eine Restfeuchte von unter 0,5% Wasser im Katalysator,
da ein wasserhaltiger Katalysator bekanntlich eine verminderte katalytische Aktivität aufweist.
Bei der Reaktion arbeitet man zweckmäßig mit einem Überschuß von Phenol. Man kann auch mit stöchiometrischen
Mengen arbeiten, jedoch entstehen dann unerwünscht hohe Anteile an Dialkylphenolen. Das in
der Praxis angewandte Molverhältnis Phenol: Olefin liegt etwa zwischen 1,3 :1 und 3:1, wobei oberhalb des
Molverhältnisses von 3 :1 kaum noch eine zusätzliche Wirkung auftritt und lediglich erhöhte Kosten für die
Destillation des überschüssigen Phenols anfallen. Ein besonders vorteilhaftes Molverhältnis liegt etwa bei
2:1.
Das Verfahren kann bei beliebigem Druck ausgeführt werden, vorausgesetzt, daß das Olefin gasförmig bleibt.
Bevorzugt wird jedoch Normaldruck bzw. ein geringer Überdruck, der zur Überwindung der Strömungswiderstände
ausreicht.
Das Produkt aus der ersten Verfahrensstufe gelangt nach Abtrennung des Katalysators in die zweite
Verfahrensstufe. Die Abtrennung des Katalysators kann durch Filterkerzen, Filterplatten und ähnliches in der
ersten Verfahrensstufe erfolgen, es ist aber auch möglich, den Reaktor so hoch zu bauen, daß oberhalb
der Katalysatorzone eine beruhigte katalysatorfreie Flüssigkeitszone auftritt, aus der katalysatorfreies
Produkt abgezogen werden kana In der zweiten, bei Temperaturen von 80 bis 1400C, iasbesondere 1200C,
betriebenen Reaktionszone wird das Produkt aus der ersten Reaktionsstufe einer Nachreaktion an einem fest
angeordneten Katalysator gleicher Austauschkapazität wie in der ersten Stufe unterworfen, um den ohnehin
sehr geringen Anteil an o-Alkyl- und 2,4-Dialkylphenol
in das gewünschte p-Alkylpheno! umzuwandeln. Die ■ Verweilzeit in der zweiten Reaktionszone soll vorzugsweise
etwa 0,5 bis 2 Stunden betragen, in der ersten Reaktionszone wird eine Verweilzeit von 1 bis
3 Stunden bevorzugt, längere Reaktionszeiten haben jedoch keinen nachteiligen Einfluß auf das Produktspektrum.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten p-Alkylphenole sind wertvolle Ausgangsstoffe
für die Herstellung von Stabilisatoren, Alterungsschutzmitteln, Pharmazeutiks usw. Siehe dazu z. B. auch
Kirk-Othmer Encyclopedia of Chemical Technology, 2. Auflage, Bd. 1, 901 bis 916, oder Ullmanns
Encyclopädie der Technischen Chemie, Band 13,440 bis
447(1962).
Dieses Beispiel demonstriert den Einfluß der Gasgeschwindigkeit in der ersten Reaktionszone.
In einen Reaktor mit einem Innendurchmesser von 3 cm und einer Höhe von 100 cm werden 92 g eines
jo trockenen makroporösen Austauscherharzes mit einer
Kapazität von 110 mVal/100 cm3 eingefüllt. Der Katalysator
hat eine Teilchengröße von 0,3 bis 1 mm. Der Reaktor wird mit Phenol gefüllt, anschließend werden
bei einer Reaktionstemperatur von 115° C unterschiedli-
J5 ■ ehe Mengen Phenol und Isobutylen durch eine im Boden
des Reaktors befindliche Glasfritte zugegeben. Nach Erreichen des stationären Zustandes hatte das am Kopf
des Reaktors abgezogene Produkt (Versuche a bis c) die aus Tabelle 1 hervorgehende Zusammensetzung (phenolfrei
gerechnet). Ein weiterer Versuch (d) mit höherer Gasgeschwindigkeit wurde bei der gleichen Reaktionstemperatur und mit demselben Katalysator in einem
Reaktor durchgeführt, der einen Innendurchmesser von 70 cm und eine Höhe von 450 cm besaß und der 200 kg
4ι Austauscherharz enthielt. Das Ergebnis ist ebenfalls aus
Tabelle 1 entnehmbar.
Versuch
a b
a b
" Zugabemenge
kg Phenol/h
kg Phenol/h
Zugabcmenge
nr1 Isobutylen/h
nr1 Isobutylen/h
Gasgeschwindigkeit
cm/sec
cm/sec
Gehalt in Gew.-% an
o-tert.-Butyl phenol
bri m-tert.-Uutylphcnol
p-tcrt.-Uutylphcnol
2,4-dilcrt.-Uulylphcnol
bri m-tert.-Uutylphcnol
p-tcrt.-Uutylphcnol
2,4-dilcrt.-Uulylphcnol
0,15 0,3 0,45 2000 0,025 0,05 0,075 205
1 2 3 15
1 2 3 15
1,8
15,9
75,4
15,9
75,4
6,9
3,0
4,9
84,0
8,1
3,7 2,4
1,0 < 0,2
85,3 93,9
9.9 1 S
Beispiele 2 bis 7
In einen Glasreaktor (erste Reaktionssvufe) mit einem Innendurchmesser von 3 cm und einer Höhe von
iOOcm, der mit 92 g makroporöse.ry Kationenaustauscher
mit einer aus der Tabelle 2 ersichtlichen Austauschkapazität gefüllt ist, werden stündlich 450 g
Phenol und 751 Isobutylen durch eine im Bodeü des
Reaktors befindliche Fritte eingeleitet Die Gasgeschwindigkeit für das Isobutylen beträgt 3 cm/sec, die
Reaktionstemperatur liegt zwischen 80 und 1300C und
das Molverhältnis Phenol: Isobutylen 1,9 :1.
Das aus dem Glasreaktor austretende Produkt (ein Gemisch aus nichtumgesetztem Phenol, o-tert-, m-tert.-
und p-tert-Butylphenol sowie 2,4-diterL-Butylphenol)
wird durch einen weiteren Reaktor (zweite Reaktionsstufe), der einen Innendurchmesser von 5 cm und eine
Länge von 50 cm besitzt und in dem 350 g eines makroporösen Katalysators fest angeordnet sind,
geleitet
Das aus diesem Reaktor austretende Produkt kann ίο ohne jegliche Nachbehandlung destillativ aufgearbeitet
werden.
Das Ergebnis ist aus Tabelle 2 zu entnehmen.
Tabelle 2 | Reaktions stufe |
Reaktions temperatur |
Aktivität des Katalysators |
Gasge schwindig keit |
ortho-tert.- Butylphenol |
meta-tert.- Butylphenol |
para-tert.- Butylphenol |
Di-tert- Butylphenol |
Beispiel | [<-] | [mVal/lOOcm3] | [m/sec] | [%] | [%] | [%1 | f%I | |
I | 115 | 100 | 3 | 7,0 | 0,7 | 80,5 | 11,8 | |
2 | II | 115 | 100 | 3 | 2,5 | 0,7 | 91,6 | 5,2 |
I | 115 | 90 | 3 | 11,2 | 0,5 | 70,8 | 17,5 | |
3 | II | 115 | 90 | 3 | 3,0 | 0,5 | 87,8 | 8,7 |
I | 115 | 80 | 3 | 15,3 | 0,2 | 61,3 | 23,2 | |
4 | II | 115 | 80 | 4,3 | 0,2 | 85,4 | 10,1 | |
I | 80 | 110 | 3 | 7,0 | 0,2 | 77,6 | 15,2 | |
5 | II | 80 | 110 | 3 | 2,3 | 0,2 | 85,1 | 12.4 |
I | 100 | 110 | 3 | 3,7 | 1,1 | 83,3 | 11,9 | |
6 | II | 100 | 110 | 3 | 1,8 | 1,1 | 92,2 | 4,9 |
I | 130 | 110 | 3 | 3,0 | 4,9 | 84,0 | 8,1 | |
7 | II | 130 | 110 | 3 | 1,6 | 4,9 | 89,3 | 4,2 |
Beispiele 8 und 9
In diesen Beispielen wird der Fortschritt gezeigt, der sich bei der destillativen Aufarbeitung des erfindungsgemäß
hergestellten Produktes ergibt.
Analog den Beispielen 2 bis 7 wird bei einer Temperatur von 115° C in der ersten und !20° C in der
zweiten Stufe alkyliert. In Beispiel 8 werden (erfindungsgemäß) Katalysatoren mit einer Austauschkapazität
von 110 mVal/100 cm3 eingesetzt, in Beispiel 9 wird
gemäß dem Stand der Technik mit Katalysatoren mit einer Austauschkapazität von 140 mVal/lOOcm3 gearbeitet.
Die jeweils erhaltenen Produkte werden destillativ aufgearbeitet. Als Destillationskolonne wird eine
Füllkörperkolonne mit einem Durchmesser von 60 mm und einer Höhe von 1 m benutzt. Die Destillation wird
unter einem Druck von 33 mbar durchgeführt. Das abgespaltene Isobutylen wird in einer auf — 78°C
gekühlten Vorlage kondensiert und anschließend gewogen.
Die Ergebnisse sind der Tabelle 3 entnehmbar.
Tabelle 3 | Bei der Destillation abgespaltenes Iso butylen, bezogen auf 100 g Reaktions produkt |
Erstarrungspunkt des erhaltenen Reinproduktes*) 0C |
Gaschromatogramm des Phenol o-tert.-Butyl- phenol |
0,43 2,4 |
Reinproduktes m-tert.-Butyl- phenol |
p-tert.-Butyl- phenol |
2,4-di-tert.- Butylphenol |
Beispiel | 0,4 4,9 |
98,7 81,8 |
0,01 9,6 |
0,13 0,51 |
98,94 86,92 |
0,49 0,57 |
|
8 9 |
|||||||
z. Vgl.
+) Erstarrungspunkt des reinen p-tert.-Butylphcnols:
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von p-Alkylphenolen
durch Alkylierung von Phenol mit Olefinen mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen bei erhöhter Temperatur in
flüssiger Phase in zwei hintereinandergeschalteten Reaktionszonen in Gegenwart stark saurer Ionenaustauscherharze
als Katalysator, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkylierung in der
ersten Reaktionsstufe bei Temperaturen von 80 bis 140° C an einem in der "Schwebe befindlichen
Katalysator vornimmt, indem man die Olefine gasförmig mit einer Gasgeschwindigkeit von 3 bis
20 cm/sec, bezogen auf den freien Querschnitt des leeren Reaktors unter Zugrundelegung eines Molvolumens
von 251 pro Mol Olefin, von unten in das Reaktionsgemisch einleitet und das erhaltene
flüssige Reaktionsprodukt in der zweiten Reaktionsstufe bei Temperaturen von 80 bis 140°C über einen
fest angeordneten Katalysator leitet und daß man in beiden Reaktionsstufen einen Katalysator verwendet,
dessen Austauschkapazität 70 bis 12OmVaI/
100 cm3 beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkylierung in der ersten
Reaktionszone bei Temperaturen von 100 bis 120° C
und in der zweiten Reaktionszone bei 120° C
durchführt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator
einsetzt, dessen Austauschkapazität llOmVal/ 100 cm3 beträgt.
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1978
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