DE2745033C2 - Chlor-Akkumulator - Google Patents
Chlor-AkkumulatorInfo
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Description
Bei allen bekannten, praktisch durchgeführten elektrochemischen Systemen, bei denen mit Chlor gearbeitet
wird, wird das Chlor irgendwo in dem System in die Gasform umgewandelt Dies gilt sowohl für reversible
elektrochemische Systeme wie z. B. für die Zink/Chlor-Batterie
als auch für nichtreversible Systeme wie z.B. für die Zelle bei der, ausgehend von Natriumchlorid,
Chlor hergestellt wird.
Bei der z.B. in der US-Patentschrift 37 13 888 beschriebenen Zink/Chlor-Batterie entwickelt sich,
wenn die Batterie aufgeladen wird, Chlor in Form von Chlorgas aus der Zelle, das dann in Wasser oder in
einem Elektrolyt aufgelöst wird, wobei im Falle von Wasser das Wasser anschließend sbgekühlt wird, um
Chlorhydrat zu bilden. Dann wird das Chlor in dieser Form gespeichert bis die Batterie entladen wird. Wenn
die Batterie entladen ist, zersetzt sich das Chlorhydrat in Chlorgas und Wasser, und das Chlorgas wird dann im
Zellenelektrolyt aufgelöst, um die Entladung aufrechtzuerhalten.
Bei dem Verfahren zur Herstellung von Chlor aus Natriumchlorid wird das gebildete Chlorgas aus der
Zelle herausgeführt, getrocknet, mechanisch komprimiert und gekühlt, um es zur Lagerung und zur
Verwendung in die flüssige Form zu bringen.
Bei den umkehrenden und bei den nicht umkehrenden elektrochemischen Systemen verbraucht der Übergang
des Chlors über die Gasphase in eine andere Form Energie, wobei die Energiemenge von den Verfahrensschritten abhängt, die mit der Umwandlung verbunden
sind. Im System der Zink/Chlorhydrat-Batterie müssen bei der Hydratbildung 75 kj Wärme pro Mol des
gespeicherten Chlors abgeführt werden, und die Abführung dieser Wärme durch Kühlung erfordert
mechanische Arbeit, wobei man 25 kj und mehr mechanische Arbeit pro Mol des gespeicherten Chlors
aufwenden muß. Die Wärme, die dazu benötigt wird, das Chlorhydrat zwecks Entladung der Batterie zu zersetzen,
kann von der Zellenwärme geliefert werden, doch braucht man etwas mechanische Arbeit, um die Wärme
auf das Hydrat zu übertragen, und auch die Auflösung
des Chlors in den Zelielektrolyt hinein erfordert mechanische Arbeit, weil zu einer ausreichenden
Entladung hohe Lösungsgeschwindigkeiten benötigt werden. Wegen des Übergangs in die Gasphase muß
insgesamt 42 IcJ und mehr mechanische Arbeit pro Mol des gespeicherten Chlors aufgewendet werden. Beim
Verfahren der Herstellung von Chlor aus Natriumchlorid verbrauchen das Trocknen, das Komprimieren und
das Kühlen des Chlorgases zwecks Bildung von flüssigem Chlor 17 kj und mehr mechanische Arbeit pro
MoI des verflüssigten Chlors.
Die Energie, die durch den Obergang des Chlors in die Gasphase verbraucht wird, stellt insbesondere im
Falle eines reversiblen Energiespeicherungssystems eine Belastung dar, weil die Obergangsenergie direkt zu
einer Unwirtschaftlichkeit des Systems hinführt Im System Zink/Chlor-Chlorhydrat beläuft sich die gesamte
mechanische Energie, die wegen des Übergangs (für Aufladung und Entladung) aufgewendet wird, auf
mindestens 10% der gesamten, gespeicherten Energie. Bei anderen reversiblen Systemen, bei denen weniger
Energie geliefert wird als bei Zink/Chlör, stellt der
Übergang über die Gasphase zwecks Speicherung als
Hydrat eine noch größere Belastung dar. Zum Beispiel beträgt im System Wasserstoff/Chlorhydrat die wegen
des Übergangs in die Gasphase aufgewandte Energie mindestens 15% der gespeicherten Energie.
Zusätzlich zum Energieverbrauch wird bei elektrochemischen Systemen, die mit Chlor verbunden sind,
eine große Menge an zusätzlichen Ausrüstungen benötigt Ein typisches Chlorhydratsystem katnwzTB.
vier Pumpen, zwei Gasauflösungsvorrichtungen, zwei Wärmeaustauscher und ein Kühlsystem als zusätzliche
Bauteile enthalten, deren Kosten sich auf etwa 30% der gesamten Systemkosten belaufen. Bei einem typischen
Verfahren zur Herstellung von Chlor aus Natriumchlorid werden zwei Pumpen, zwei Wärmeaustauscher und
ein Kompressor als zusätzliche Bauteile eingesetzt und die Kosten dieser Einrichtungen machen typischerweise
etwa 25% der großen Systemkosten aus.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß der Übergang in die Gasphase sowohl bei umkehrenden als
auch bei nicht umkehrenden elektrochemischen Systemen, die mit Chlor verbunden sind, vollständig
vermieden werden kann, und daß der Energieverbrauch, der mit einem solchen Übergang verbunden ist, auch
vermieden werden kann. Weiterhin wuide bezüglich der
umkehrenden, elektrochemischen Energiespeicherungssysteme, die mit Chlor verbunden sind, gefunden, daß
sich aus Gründen, die nachstehend näher beschrieben werden, durch Vermeidung der Gasphase indirekt eine
zusätzliche Energieersparnis ergibt
Es ist schon offenbart worden, daß Chlor während seiner Bildung -verflüssigt wird, indem man unter
Betriebsbedingungen arbeitet, bei denen ein Druck angewandt wird, der viel höher als der Normaldruck ist.
Zum Beispiel wird, wie in dem Patent 13 77 722 von Marconi und in dem Patent 4 56 843 von Pieper
beschrieben, der nötige Druck entweder dadurch erreicht, daß' man ein komprimiertes Gas in die
elektrochemische Zelle hineindrückt, oder indem man
die Abgase, die bei der elektrolytischen Reaktion entstehen, in einem Gasraum in der Zelle ansammelt, bis
der nötige Druck erreicht ist.
Aufgabe der Erfindung ist demnach ein elektrochemisches
System auf der Grundlage von flüssigem Chlor ohne Gasphase und eine Apparatur für dieses System,
mit denen man tatsächlich eine beträchtliche Ersparnis bezüglich des Energieverbrauchs und der AusriJstungskosten
erzielen und lästige Zusatzeinrichtungen vermeiden kann. Diese und andere Aufgaben der Erfindung
werden im folgenden, auch anhand der Figuren, näher erläutert
F t g. 1 ist das Fließdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig,2 ist das Fließdiagramm einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
ίο Fig.3 zeigt die Querschnittsansicht einer Elektrodenanordnung,
die erfindungsgemäß eingesetzt werden kann, und
Fig.4 ist das Fließdiagramm einer anderen bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung.
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrochemisches System unter Verwendung von Chlor, insbesondere auf
ein elektrochemisches System und auf eine Apparatur für dieses System, bei denen das an einer der Elektroden
gebildete Chlor verflüssigt wird, ohne daß das Chlor in wesentlichem Ausmaß durch die Gasphase gelangt, was
dadurch erreicht wird, daß man den flüssigen Elektrolyt
so komprimiert daß ein Druck erzifcÄ. wird, der dazu
ausreicht, das Chlor zu verflüssigen, während es gebildet wird.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Der Üoergang in die Gasphase wird im allgemeinen
nach einem Verfahren verhindert bei dem man die elektrochemische Zelle in einem geschlossenen Zustand
betreibt, wobei man im wesentlichen keinen Platz für ein Gas läßt, so daß die durch das System selbst
herbeigeführten Druckbedingungen innerhalb der Zelle zur direkten Herstellung von flüssigem Chlor innerhalb
des Elektrolyten führen. In einem nicht umkehrenden System, zum Beispiel in einer Natriumchloridzelle, wird
das flüssige Chlor aus der Zelle abgezogen und anderswo verwendet. In einem umkehrenden System
wie z. B. dem System Zink/Chlor läßt man das flüssige
Chlor sich innerhalb des Systems während des Ladens ansammeln und während des Entladens entleeren. Aus
Bequemlichkeitsgründen wird die Erfindung in erster Linie unter Bezugnahme auf das in der US-Patentschrift
37 13 888 beschriebene Zink/Chlorhydrat-System näher
erläutert.
In F i g. 1 bedeutet 1 die elektrochemische Zelle, 2 einen unteren Vorratsbehälter und 3 jinen oberen
Vorratsbehälter. Die Zelle 1 enthält eine Elektrode 4 für das Chlor und eine Elektrode 5 für das andere
Zellenprodukt, z.B. Zink. In Fig. 1 sind nur zwei Elektroden zeichnerisch dargestellt, doch kann die Zelle
eine Vielzahl von Elektroden enthalten. Aus praktischen Gründen müssen die Produkte der elektrochemischen
Reaktion, die kein Chlor enthalten (im Falle einer Zink/Chlor-Batterie das abgeschiedene Zink und im
Falle einer Natrium/Chlor-Batterie der freigewordene Sauerstoff und das Natriumhydroxid) von dem Chlor
und von dem Elektrolyt, der eine hohe Konzentration von aufgelöstem Chlor enthält, abgesondert werden.
Dies wird dadurch erreicht daß man eine Trennvorrichtung 6 zwischen die Chloreleketrode und die andere
Elektrode setzt. Die Trennvorrichtung 6 muß dadurch gekennzeichnet sein, daß sie für aufgelöstes Chlor im
wesentlichen undurchlässig ist, daß sie jedoch den lonenübergang wenig behindert und den einzelnen und
kombinierten korrosiven Wirkungen des flüssigen Chlors, des aufgelöste?) Chlors, der anderen elektrolyt!
sehen Produkte und des Elektrolyten widersteht. Man fand, daß die in Übereinstimmung mit der US-Patent-
schrift 32 82 875 hergestellten, in bezug auf Kationen
permselektiven Membranen, für eine Vielzahl von Systemen, darunter den Systemen Zink/Chlor, Wasserstoff/Chlor
und Natrium/Chlor, alle diese Bedingungen erfüllen. Der Vorratsbehälter 2 wird mittels der Leitung
7 mit dem Raum innerhalb der Trennvorrichtung 6 verbunden, und der Raum innerhalb der Trennvorrichtung
6 wird mittels der Leitung 8 mit dem Vorratsbehälter 3 verbunden. Der Raum von Zelle 1. der die
Elektrode 5 enthält, wird mittels der Leitung 9 mit dem Vorratsbehälter 3 verbunden. Die Leistungsfähigkeit
wird vermindert, wenn Chlor aus der Chlorkammer, d. h. aus dem durch die Trennvorrichtung 0 umschlossenen
Raum, durch kleine Löcher in Verbindungsteilen usw. entweicht. Das Entweichen von Chlor aus der
Chlorkammer in die andere Kammer kann in hohem Maße vermindert werden, wenn man die hydraulischen
Drücke in den zwei Kammern an Orten, wo es zu einem Lcckv.erdeü komm?" kann einander anpaßt. Wenn z. B.
durch beide Kammern Elektrolyt zirkuliert, können die Zirkulationsströme nahe genug in einer Weise aneinander
angeglichen werden, daß die Druckdifferenz an den Stellen sehr klein wird, wo ein Leckverlust eintreten
könnte. Wenn man nur in der Chlorkammer eine Zirkulation bewirkt, wie z. B. in dem Fall des Betriebs
eines Zink/Chlor-Sys.ems mit flüssigem Chlor ohne Gasphase mit hoher Stromdichte, kann der Druckausgleich
dadurch erreicht werden, daß man die Zinkkammer wirklich ohne Gas und demzufolge ohne Kompressibilität
betreibt. Der durchschnittliche hydrostatische Druck wird zwischen der Chlorkammer und der
Zinkkammer durch die Bewegung der Oberflächen, die die zwei Kammern trennen, z. B. der Trennvorrichtung
6. ausgeglichen. Dies kann weiter dadurch erreicht werden, daß man im Vorratsbehälter 3 eine flexible
Trennwand 10 vorsieht, die den Vorratsbehälter 3 in zwei Kammern 11 und 12 aufteilt.
Wenn sich das flüssige Chlor, das sich während des erfmdungsgemäßen Verfahrens bildet, innerhalb der
Elektrodenstruktur ansammelt, wird die elektrolytische Wirkung nachteilig beeinflußt. Deshalb wird in der
Kammer, die Chlor enthält, eine Zirkulation des Elektrolyten bewirkt. Dies wird in F i g. 1 dadurch
erreicht, daß man den Vorratsbehälter 3 mittels der Leitung 13. die die Pumpe 14 enthält, mit dem
Vorratsbehälter 2 verbindet. Es genügt, die Zirkulation des Elektrolyten in einem Ausmaß durchzuführen, das
da/u ausreicht, die Trennung, die als Ergebnis der
Dichteunterschiede zwischen dem Elektrolyten und dem flüssigen Chlor eintritt, zu unterstützen. Doch wird
bei umkehrende- Systemen sowohl beim Laden als auch beim Entladen eine Zirkulation des Elektrolyten
benötigt. Ein beträchtlicher Vorteil von reversiblen Systemen auf der Grundlage von flüssigem Chlor ohne
Gasphase ist die Kombination der hohen Konzentrationen des aufgelösten Chlors, die man als Ergebnis des
erhöhten Drucks erhält, und dar Affinität, die das flüssige Chlor bezüglich des Vermischens mit Chlor und
der Zuführung von Chlor zu dem Elektrolyten hat, was teilweise daran liegt, daß ein sehr nahes Gleichgewicht
zwischen der positiven Lösungswärme des Chlors im Elektrolyten und der negativen Bildungswärme des
flüssigen Chlors besteht. Die Verbindung des hohen Chlomiveaus und der Leichtigkeit, mit der sich Chlor
löst bedeutet daß die Zirkulationsbedingungen bei der Entladung so wenig anspruchsvoll wie bei der Ladung
sind, was zu einer entsprechenden Energieersparnis führt
Der Gesamtwirkungsgrad eines reversiblen Systems bezüglich der Energie hängt vom Wirkungsgrad
während des Ladens, vom Wirkungsgrad während des Stehens (einbezogen die Selbstentladuny und der
Zustand, bei dem das System außer Betrieb ist) und vom Wirkungsgrad während der Entladung ab. Jeder dieser
Wirkungsgrade hängt z.T. davon ab, wieviel Chlor aus der Chlorkammer entweicht und mit den anderen
elektrochemischen Produkten (z. B. mit abgeschiedenem Zink) chemisch reagiert. Jedoch hängt der
Wirkungsgrad beim Stehen auch davon ab. wieviel Chlor während des Stehens die Chlorelektroden
erreicht und inwiev eit es dadurch eine Selbstentladung infolge eines Leckwerdens unterhalt.
F:n Leckverlust tritt hauptsächlich durch die Trennvorrichtung
6 ein, seine Menge ist grob geschätzt dem Unterschied zwischen der Chlorkonzentration an den
beiden Seiten der Trennvorrichtung 6 proportional. Die Chlordiffusion ist jedoch normalerweise langsam, wenn
der Elektrolyt in der »Nichi-Cniorkauiiner« in Ruhe ist.
Man sieht, daß es im Zink/Chlor-System, wo der Druckausgleich dadurch erreicht wird, daß man die
Zinkkammer ohne Gasphase und ohne erzwungene Zirkulation betreibt, zu einem minimalen Leckverlust
durch die Trennvorrichtung 6 kommt.
Der Stillstand des Elektrolyten in der »Nicht-Chlorkamrr.er«
wird natürlich durch Effekte gestört, die beim Laden und Entladen auftreten. Die Störung ist um so
größer, je größer die Stromdichte ist, doch ist diese Störung selbst bei hohen Ladungsstromdichten
(40 mA/cm2 im Zink/Chlor-System) viel kleiner als eine durch eine selbst in sehr mäßiger Form erzwungene
Elektrolytzirkulation durch die »Nicht-Chlorkammer« hervorgerufene Störung.
Die hauptsächlichen Faktoren, die bei der Selbstentladung infolge des Kontakts von Chlor mit der
Chlorelektrode eine Rolle spielen, sind das Volumen der Chlorelektrodenkammer und der Übergang von Chlor
in diese Kammer aus dem Chlorspeicher unter ruhenden Bedingungen. Es trägt demnach zum Wirkungsgrad
während des Stehens bei, wenn der freie Raum innerhalb der Chlorelektrode und um die Chlorelektrode
herum so klein wie möglich ist. und wenn die Diffusionsgeschwindigkeit durch die Elektrolytkanäle
zwischen der Chlorelektrodenkammer und dem Chlorspeicher möglichst klein ist. Giucklicherweise besitzt
flüssiges Chlor keine große Haftfestigkeit bezüglich der im allgemeinen verwendeten Materialien für Chlorelektroden
(Graphit und ruthenisiertes Titan) oder bezüglich der im allgemeinen verwendeten Trennmaterialien.
Demzufolge wird eine minimale Zirkulationswirkung auf den Elektrolyten benötigt, um den freien Raum um
die Chlorelektrode herum frei von flüssigem Chlor zu halten. Außerdem hat der in einer reversiblen Zelle
eingesetzte Elektrolyt eine hohe Chlorkonzentration und wird demzufolge bei der Entladung nur eine mäßige
Zirkulation benötigt, wodurch man eine sehr kleine Lücke zwischen der Chlorelektrodenoberfläche und der
Trennvorrichtung 6 lassen kann.
Die Diffusion des Chlors aus dem Chlorspeicher in die Chlorelektrodenkammer hinein wird in hohem Maße
durch die Größe des Elektrolytkanals bestimmt, der die beiden Kammern verbindet Je kleiner der Querschnitt
des Kanals ist und je größer seine Länge ist um so kleiner ist die Diffusionsgeschwindigkeit Die geringe
Zirkulation, die beim erfindungsgemäßen System benötigt wird, stellt einen Vorteil dar, weil der
verkleinerte Querschnitt und die vergrößerte Länge des
Verbindungskanals, die zur Begrenzung der Diffusionsgeschwindigkeit dienen, ein Hindernis für die Elektro-Ivtzirkulation
darstellen. Der Verbindungskanal kann immer mit einem Ventil versehen werden, doch wird
dieser Behelf für Situationen bevorzugt, bei denen es um einen langen Stillstand geht (Wochen), und es kann, je
nach Systemgröße, nicht gerechtfertigt sein, bei kurzen Stehzeiten (Stunden) ein Ventil einzusetzen.
Ein minimaler Querschnitt und eine maximale Länge der Verbindungskanäle sind auch wichtig, um den
Stromverlust möglichst klein zu halten. Jeder Stromverlust, der durch den Kanal hindurch geschieht, der die
Chlorelektrodenkammer mit der Chlorspeicherkammer verbindet, führt zu einem Verlust an Wirkungsgrad
während des Ladens und Entladens sowie während des Stehens, dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine
einzelne Chlorspeicherkammer mit einer Vielzahl von Chlorelektrodenkammern, die z. B. verschiedene Spannungsniveaus
haben, verbunden ist. Die letztgenannte Situation tritt ganz allgemein z. B. in kleinen Systemen
wie etwa bei beweglichen Batterien auf. Man erkennt demnach, daß das erfindungsgemäße System auf der
Grundlage von flüssigem Chlor ohne Gasphase bei der Anwendung auf bewegliche Systeme besondere Vorteile
hat, die zum Teil an den hohen Chlorkonzentrationen und an den demzufolge kleinen Ausmaßen des
Verbindungskanals liegen.
Im allgemeinen wird bevorzugt, daß das Verhältnis der Länge des Verbindungskanals zu seinem Querschnitt
mindestens etwa 10:1, insbesondere mindestens etwa 100 :1 beträgt.
Das innerhalb der Chlorelektrode 4 selbst gespeicherte Chlor kann einen Hauptbeitrag zu dem Standwirkungsgrad
liefern, insbesondere mit Elektrodenmaterialien wie hochporösem Graphit oder Titan. Solche
hochporösen Elektrodenmaterialien werden allgemein in Gasphasensystemen verwendet, die in der »Durchflußweise«
betrieben werden. (Das heißt, daß der Elektrolyt durch die aktive Oberfläche der Elektrode
hindurch nach außen in Umlauf gebracht wird, um einen wirksameren Gebauch von den niedrigen Niveaus zu
machen, mit denen das Chlor in dem Elektrolyt aufgelöst ist.) In dem erfindungsgemäßen System ist es
nicht notwendig, hochporöse Elektrodenmaterialien in der »Durchflußweise« einzusetzen, um eine ausreichende
Entladung zu erzielen, weil das Chlor in hohem Maße gelöst ist Deshalb werden in dem erfindungsgemäßen
System im Hinblick auf die Verbesserung des Standwirkungsgrades, wobei die Gebrauchsleistung bei der
Entladung nicht benachteiligt wird, weniger umfangreiche und weniger poröse Chlorelektroden bevorzugt als
im allgemeinen bei Systemen verwendet werden, die mit Chlor in der Gasphase betrieben werden.
Bei den meisten elektrochemischen Systemen, die mit Chlor verbunden sind, wird kontinuierlich etwas
Fremdgas erzeugt vorwiegend an der Chlorelektrode, wobei durch das Fremdgas in einem geschlossenen
System ein Druck aufgebaut wird. Ein Systemdruck, der
etwas über den Druck des natürlichen, flüssigen Chlors hinausgeht kann erwünscht sein, z. B. um die Verflüssigung
des Chlors an der Oberfläche der Chlorelektrode, die eine höhere Temperatur als der Rest des Systems
haben kann, zu beschleunigen, doch stellt eine gewisse Entlüftung oder Neutralisierung des Fremdgases eine
praktische Notwendigkeit dar. Die optimale Größe für den Gasraum in einem bestimmten System auf der
Grundlage von flüssigem Chlor ohne Gasphase hängt z.B. davon ab, wie schnell sich das einen Druck
herstellende Fremdgas in dem System entwickelt. Von dem sehr wichtigen Gesichtspunkt aus, daß die durch
explosive Gasgemische in der Gasphase bedingte Explosionsgefahr möglichst klein gehalten werden muß,
ist es am besten, wenn der Gasraum möglichst klein ist. Man bevorzugt daher die Verwendung eines relativ
kleinen Gasraums, der mit einer Fremdgasentlüftung oder mi: einer Neutralisationsvorrichtung gekoppelt ist,
die durch eine mäßige Druckerhöhung angeregt
ίο werden. Zum Beispiel ist in einem reversiblen
Zink/Chlor-System auf der Grundlage von flüssigem Chlor, bei dem Graphitelektroden verwendet werden,
der an der Chlorelektrode entwickelte Sauerstoff das Hauptfremdgas, durch das ein Druck erzeugt wird.
Wegen der hohen Chlorkonzentration an de. Chlorelektrode 4 wird jedoch der Sauerstoff in einer Menge
erzeugt, die so klein ist, daß ein Gasphasenvolumen, das einem Prozent des gesamten Systemvolumens entspricht,
pro Ladungs-Entladungs-Zyklus nur einmal als
entlüftet werden muß.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform ist für das Gas ein rohrartiger Teil 15 mit einer
kugelförmigen Erweiterung vorgesehen, der sich am obersten Teil des Vorratsbehälters 3 befindet und aus
der Decke der Kammer 11 herausragt. Am oberen Ende des aus der Kammer 11 herausragenden Teils 15
befindet sich ein Lüftungsventil 16. Ein Manometer 17 ist mit dem Ventil 16 und mit der Kammer 11 verbunden,
um das Ventil 16 bei einem vorher festgelegten Druck zu öffnen und zu schließen. In dem herausragenden Teil
15 befindet sich ein kleiner Gasraum 18. Der Gasraum 18 nimmt im allgemeinen weniger als etwa 5% des
gesamten Systemvolumens ein. In der Kammer, die die andere Elektrode 5 enthält oder in der Elektrolytspeicherkammer
12 des Vorratsbehälters 3 ist kein Gasraum vorgesehen. Statt dessen wird die Kammer 12
mittels einer Kapillare 19 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels des herausragenden Teils 15 mit dem Teil 15
verbunden. Die Diffusion des Chlors durch die Entlüftungskapillare 19 isi so klein, daß ihr Effekt auf
den Wirkungsgrad zu vernachlässigen ist.
Zum Betrieb der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform werden die Zelle 1, die Vorratsbehälter 2 und 3 und
alle Zwischenverbindungen und herausragenden Teile vollständig z. B. mit einem 40%igen, wäßrigen Zinkchloridelektrolyten
gefüllt, und das ganze Gas wird herausströmen gelassen. Dann wird weiterer Elektrolyt
in das System gepumpt, um den Druck, der durch das Manometer 17 angezeigt wird, auf etwa 6,3 bar zu
erhöhen. Die Umwälzpumpe 14 wird so eingestellt, daß man eine für die Ladung geeignete Fließgeschwindigkeit
erreicht und man fängt an, den Ladungsstrom zwischen den Elektroden 4 und 5 fließen zu lassen. Das
am Anfang an der Elektrode 4 gebildete Chlor geht direkt im Elektrolyt in Lösung. Der Systemdruck steigt
wegen der Bildung von Fremdgasen an der Chlorelektrode 4 ständig an, und das Fremdgas sammelt sich im
Gasraum 18, wo es sich durch leichtes Komprimieren des Elektrolyten selbst Platz schafft Typischerweise ist
der Systemdruck, wenn sich der Elektrolyt mit Chlor gesättigt hat auf etwa «bar angestiegen. Nach der
Sättigung des Elektrolyten verflüssigt sich das Chlor, während es gebildet wird, wenn man annimmt daß die
Temperatur des Systems etwa 300C beträgt was oberhalb der Bildungstemperatur von Chlorhydrat liegt
Die durch die Pumpe 14 bewirkte Zirkulation führt dazu, daß sich das flüssige Chlor 20 am Boden des
Vorratsbehälters 2 absetzt. Der Systemdruck steigt durch die forgesetzte Bildung von Fremdgas an, und
wenn der Druck etwa 10,1 bar erreicht hat, wird das Ventil 16 geöffnet, um das Gas aus dem Gasraum 18
heraus zu entlüften, und um den Systemdruck auf etwa 8 bar herabzusetzen. Das Ventil 16 kann den Gasraum
18 mit einem anderen Gasraum, der z. B. ein Gemisch von 20% Was; jrstoff und 80% Stickstoff mit einem
Druck von etwa 8 bar und eine Vorrichtung zur Katalysierung einer Reaktion zwischen Chlor und
Wasserstoff und Sauerstoff und Wasserstoff enthält, verbinden.
Wenn die Ladung beendet ist, werden die Elektroden 4 und 5 von der Stromquelle getrennt, wird die Pumpe
14 außer Betrieb gesetzt und steht das System still, um auf die Entladung zu warten. Das bei Ende des Ladens
innerhalb der Trennvorrichtung 6 befindliche Chlor wird relativ schnell abgeführt, z.T. dadurch, daß es sich
durch Hie Trennvorrichtung 6 hindurch in die andere Kammer bewegt, und größtenteils dadurch, daß es sich
an der Elektrode 4 in Chlorid umwandelt. Der Chlorverlust ist klein, weil der freie Raum innerhalb der
Trennvorrichtung 6 und innerhalb der Elektrode 4 ein relativ kleines Volumen hat, wobei es sich bei der
Elektrode 4 z. B. um eine Spirale aus Titandraht handelt, die mit ruthenisiertem Oxid beschichtet ist. Das Chlor
innerhalb der Trennvorrichtung 6 wird mittels Diffusion durch die Leitungen 7 und 8 aufgefüllt, und zwar relativ
langsam, weil die Leitungen eine maximale Länge und einen minimalen Querschnitt haben. Aus diesem Grund
ist die Selbstentladung bei dieser Ausführungsform klein.
Um die Entladung herbeizuführen, wird die Pumpe 14 so eingestellt, daß eine für die erwünschte Entladungsgeschwindigkeit geeignete Zirkulationsgeschwindigkeit
erreicht wird, und werden die Elektroden 4 und 5 mit der stromverbrauchenden Vorrichtung verbunden. Bei
diesem Beispiel, dem Zink/Chlor-System, wird an der Elektrode 5 Zink verbraucht, während an der Elektrode
4 Chlor verbraucht wird. Der Spannungsverlust an der Chlorelektrode 4 hängt z.T. davon ab, mit welcher
Wirksamkeit das gelöste Chlor mit der Elektrodenober· fläche in Kontakt gebracht wird. Es ist daher eine
Aufgabe der Pumpe 14, eine ausreichende Turbulenz des Elektrolyten aufrechtzuerhalten, um an der Oberfläche
der Elektrode 4 in konstanter Weise ein hohes Chlorniveau zu gewährleisten. Zur Aufrechterhaltung
einer solchen Turbulenz wird die Vorrichtung bevorzugt, die durch die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform
erläutert wird.
Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform ist zur Anwendung in einem reversiblen System, wo alternierende
Zirkulation herrscht, d. h. wo die Richtung des Zirkulationsflusses umgekehrt wird, von besonderem
Nutzen. Diese Ausführungsform stellt ein Mittel zur Erhöhung der Sicherheit, der Zuverlässigkeit und des
Wirkungsgrades des Systems dar, während gleichzeitig die Notwendigkeit vermindert wird, kostspielige Materialien
für die Konstruktion einzusetzen. Die Zelle 1, der untere Vorratsbehälter 2 und der obere Vorratsbehälter
3 von F i g. 1 werden in F i g. 2 durch die Zahlen 201,202 bzw. 203 dargestellt Bei dieser Ausführungsform wird
die Umkehrung der Zirkulation dadurch bewirkt, daß man den Druck an der Außenseite der zwei Elektrolytvorratsbehälter
202 und 203 abwechselnd so erhöht und vermindert, daß der Druck an der Außenseite des einen
Vorratsbehälters niedrig ist, während der Druck an der Außenseite des anderen Vorratsbehälters hoch ist Der
alternierende Druck treibt den Elektrolyt vorwärts und rückwärts aus riem einen Vorratsbehälter in den
anderen und demzufolge in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung durch die Chlorkammer der Zelle 201. Die
Vorratsbehälter 202 und 203 werden aus einem flexiblen Material hergestellt, und der Druck wird mittels des
Wassers 204, das sich zwischen den Vorratsbehältern und den im wesentlichen nicht flexiblen Behältern 205
und 206 befindet, durch die die Vorratsbehälter 202 bzw.
ίο 203 umhüllt werden, auf die flexiblen Vorratsbehälter
übertragen. Das Wasser 204 hat ein relativ kleines Volumen, und nur ein kleiner Teil dieses Volumens wird
über die Leitung 207, die eine herkömmliche Wasserpumpe 208 enthält, zwischen den Vorratsbehältern 202
IS und 203 gepumpt.
Die Druckdifferenz zwischen der Innenseite und der Außenseite der flexiblen Vorratsbehälter 202 und 20'J
beträgt nur einige Millibar, die durch die Wasserpumpe 208 hervorgerufen werden, und daher sind relativ
schwache Materialien zum Bau der Vorratsbehälter 202 und 203 geeignet, z. B. ein mit Teflon beschichtetes
Fiberglastuch, das selbst bei erhöhter Temperatur tillen
korrosiven Wirkungen, die von einer Flüssigchlorzelle ausgehen, widerstehen kann. Die äußeren Behälter 205
und 206 müssen für den vollen Systemdruck ausgelegt sein, der etwa 1,03MPa über Atmosphärendruck
betragen kann, doch diese Behälter sind von den korrosiven Elementen, die sich innerhalb der Vorratsbehälter
202 und 203 befinden, durch das Wasser 204 und durch das flexible Material getrennt. Daher wählt man
für die Behälter 205 und 206 ein Material, das nicht teuer ist und eine hohe Festigkeit hat, so kann man z. B. Stahl
verwenden. Das Wasser 204 wird kontinuierlich überwacht, um zu bestimmen, ob sein Gehalt an Chlor
oder an anderen Chemikalien ein Niveau erreicht hat. das dazu ausreicht, auf das Behältermaterial eine
gefährliche, korrosive Wirkung auszuüben. Bei einer kleinen Menge von austretenden Chemikalien wird nur
ein periodischer Ersatz des Wassers 204 benötigt. Es wird vorgezogen, die Zirkulation des Wassers 204
dadurch umzukehren, daß man die Pumpe 208 sinusförmig betreibt.
Bei einem typischen Zink/Chlor-System beträgt z. B. die optimale Elektrolytmenge, die während des Ladens
in jedem Zyklus übergeführt wird, etwa das zehnfache des Volumens der Chlorelektrodenkammer, deren
Volumen wiederum typischerweise etwa 1% des Volumens des Chlorvorratsbehälters beträgt. Die
Zyklusgeschwindigkeit liegt im allgemeinen während des Ladens bei 3 Zyklen pro Minute. Bei den meisten
Systemen hat das flüssige Chlor 209 eine größere Dichte als der Elektrolyt 210, und das flüssige Chlor setzt sich
am Boden des Vorratsbehälters 202 ab und wird in dessen unterem Teil gespeichert
Ein wichtiger Vorteil der in Fig.2 gezeigten
Ausführungsform ist daß von der Zelle 201 zu den Vorratsbehältern 202 und 203 ein begrenzter Wärmeübergang
stattfindet Dies gestattet, während des Ladens und Entladens den Wirkungsgrad der Übertragung
von Chlor zur und von der Chlorelektrode unabhängig von den Anforderungen; die an Jk-Wärmeübertragung
gestellt werden, zu optimieren, was zu einem bezüglich der Energie wirkungsvolleren
System führt Ein weiterer wichtiger Vorteil ist daß durch die alternierende Zirkulation die gewünschte
Turbulenz auf sehr gute Weise gefördert und aufrechterhalten wird. Die Turbulenz, gekoppelt mit den
hohen Chlorniveaus, die für ein System auf der
Grundlage von flüssigem Chlor ohne Gasphase kennzeichnend sind, wirken miteinander so, daß man
trotz hoher Stromdichten und trotz der Verwendung von nicht durchflossenen, nicht porösen Elektroden
einen hohen Wirkungsgrad bezüglich der Spannung erzielt.
F i g. 3 zeigt eine Batteriezelle, die erfindungsgemäß eingesetzt werden kann. Die Batteriezelle hat eine
Außenhülle 301, die aus einem geeigneten, leitfähigen Material wie z. B. Titan gebaut ist. Die Hülle 301 ist mit
einer oberen Endkappe 302 und mit einer unteren Endkappe 303 versehen, die aus geeigneten Isoliermaterialien
hergestellt sind. Die obere Endkappe 302 enthält eine zur Verbindung mit einem Rohr dienende öffnung
305, und die untere Endkappe 303 enthält eine zur Verbindung mit einem Rohr dienende Öffnung 306. Zum
Zweck der Abdichtung werden O-Ringe 307 und 308 aus Teflon zwischen den Endkappen 302 bzw. 303 und der
Hülle 301 zusammengedrückt. Ein Fließkanal 309, der sich in der Mitle der Hülse 30i befindet und nvt
koaxial ist, führt durch die Endkappen 302 und 303 hindurch. Dt. Kanal 309 wird aus einem geeigneten,
leitfähigen Material wie z. B. Titan gebaut und wird innerhalb von öffnungen in den Kappen 302 und 303 in
seiner Lage festgehalten. Der Kanal 309 wird bezüglich der Kappen 302 und 303 mittels der O-Ringe 310 und
311, die mittels der Muttern 312 und 313 gegen die Außenflächen der Endkappen 302 und 303 gedrückt
werden, abgedichtet. Eine Elektrode 314 aus einem geeigneten Material wie z. P. Graphit ist dicht passend
innerhalb der Hülle 301 angeordnet und stellt mittels der Drahtringe 315 und 316, die zwischen der Elektrode 314
und der Hülle 301 liegen, den elektrischen Kontakt mit der Hülle 301 her. Eine zweite Elektrode 317 ist
zwischen dem rohrförmigen Kanal 309 und der Elektrode 314 angeordnet und wird mittels der Kappen
318 und 319 an ihren Enden in Position gehalten. Der elektrische Kontakt zwischen der Elektrode 317 und
dem in der Mitte gelegenen Kanalelement wird durch die Drahtringe 320 und 321 herbeigeführt.
Zwischen den Elektroden 314 und 317 befindet sich eine Trennvorrichtung 322. Die Trennvorrichtung
(Separator) 322 kann z. B. aus einem permselektiven Kunststoff auf der Grundlage von Perfluorsulfonsäure
mit einer Dicke von etwa 0,25 mm hergestellt werden, der unter Bildung eines Zylinders geformt wird. Die
Enden der Trennvorrichtung (Separator) 322 werden mittels Teflonband 323 und 324 an der Außenfläche der
Kappen 318 und 319 festgehalten. Der Kanal 309 ist in der Gegend seines oberen Endes mit einer Reihe von
Löchern 325 versehen. Mit einer ähnlichen Reihe von Löchern 326 ist nahe den Löchern 325 die Elektrode 317
in der Nähe ihres oberen Endes verseher.. Eine weitere Reihe von Löchern 327 befindet sich unter an dem
rohrförmigen Element 309. Zwischen der Elektrode 317 und dem rohrförmigen Element 309 befindet sich etwas
unterhalb der Löcher 325 und 326 ein rohrförmiges Blockierungsstück 328, um das Abstandsverhältnis
zwischen diesen Teilen aufrechtzuerhalten. Auch in dem rohrförmigen Kanal 309 befindet sich etwas oberhalb
der Löcher 327 ein Blockierungsstück 329.
D;e in Fig.3 darges-eiks Wu= &Α>*Ίΐΐ.ί in der
nachstehend beschriebenen Weise- Die Elektrode 314
ist die Chlorelektrode, und der Chloreiektrodenelektrolyt
gelangt durch die öffnung 306 in die Zeile, fließt zwischen der Elektrode 314 und der Trennvorrichtung
322 aufwärts durch röe Zeiie ma verläßt dann die Zelle
durch die Öffnung 305. Die Elektret;; 3?7 ist die
Zinkelektrode, und der Zinkelektrodenelekirolyt tritt ir
den Boden des Elements 309 ein und wird durch das Blockierungsstück 329 daran gehindert, vollständig
durch das Element 309 m laufen. Der Elektrolyt fließt
durch d'e Löcher 327 und wird durch das Blockierungsstüek
328 daran gehindert, durch die Löcher 325 zwischen der Elektrode 317 und dem Element 309 zu
fließen. Deshalb fließt der Elektrolyt durch die poröse Elektrode 317 und durch das Zink, das sich darauf
abgeschieden hat, durch den Raum zwischen der Elektrode 317 und der Trennvorrichtung 322, durch die
Löcher 326 und 325 und verläßt dann die Zelle durch den oberen Teil des Elements 309. Die elektrische
Verbindung mit der Chlorelektrode 314 wird dadurch erreicht, daß man geeignete Drähte auf der Hülle 301
festklemmt, und die elektrische Verbindung mit der Zinkelektrode 317 wird hergestellt, indem man geeigrete
Kontaktdrähte entweder am oberen oder am unteren Teil des Elements 309 festklemmt.
F ! σ. 4 zeiCTt eine bevorzU17'.? Ausfnhnincrsform dp.r
Erfindung. In F i g. 4 wird die Zelle 301 von F i g. 3 als 401 bezeichnet. Das System enthält einen unteren
Vorratsbehälter 402, der aus einer flexiblen Auskleidung 403 besteht, die von einem starren Behälter 404
umgeben ist, und enthält Wasser zwischen der Auskleidung 403 und dem Behälter 404. Der untere
Vorratsbehälter 402 ist über eine Leitung 405 mit der Zelle 401 verbunden. Eine Leitung 406 führt von der
Chlorkammer der Zelle 401 zu einem oberen Vorratsbehälter
407, der aus einer flexiblen Auskleidung 408 besteht, die von einem starren Behälter 409 umgeben ist,
wobei sich zwischen den Teilen 408 und 409, wie beim Vorratsbehälter 402 beschrieben, Wasser befindet. Eine
zweite Leitung 410 verbindet die Zinkkammer von Zelle 401 mit einem zweiten, oberen Vorratsbehälter 411, der
auch aus einer flexiblen Auskleidung 412 besteht, die von einem starren Behälter 413 umgeben ist. wobei sich
wieder Wasser zwischen diesen Teilen befindet. Der Wasserraum im Vorratsbehälter 411 ist mit dem
Wasserraum im Vorratsbehälter 407 durch eine Leitung 414 verbunden, wobei die Leitung ein Ventil 415 enthält.
Der Wasserraum im Vorratsbehälter 407 ist mit dem Wasserraum im Vorratsbehälter 402 durch eine Leitung
416 verbunden, wobei die Leitung eine Wasse-oumpe 417 enthält. Der Wasserraum im Vorratsbehälter 402 ist
auch mit einem geeigneten Manometer 418 verbunden. Mit den oberen Teilen der inneren Auskleidungen 408
und 412 der Vorratsbehälter 407 bzw. 411 sind geeignete
Lüftungsventile 419 und 420 verbunden.
so Die äußeren Behälter 404, 409 und 413 können z. B. aus einem transpartenten, hochfesten, schlagfesten
Material hergestellt werden, das gegenüber einem chlorierten Elektrolyt nicht beständig sein muß, weil es
nur sehr niedrigen Konzentrationen ausgesetzt wird, die sich z. B. durch ein Aussickern aus den Verkleidungen
403,408 und 412 ausbilden. Die Verkleidungen 403,408
und 412 können z. B. aus einem fluorierten Äthylenpolymermaterial hergestellt werden. Dies ist ein flexibles,
durchscheinendes Material von mäßiger Festigkeit, das gegenüber einem chlorierten Elektrolyt und gegenüber
flüssigem Chlor vollkommen beständig ist Auch die Leitunger. 4S5, 406, 414 und 416 können aus diesem
Material hergestellt werden, doch können die Leitungen 414 und 416, die nur Wasser ausgesetzt sind, auch aus
einer Vielzahl von Materialien hergestellt werden, z. B. aas Pc!yvir.y'ich!c:-y. Die Pumpe 417 kann eine kleine,
gebräuchliche r"umpe sein, die i.n der Lage ist Wasser
bis zv einen Dnick vor etwa 34 k Pa in beiden
Richtungen zu pumpen, und das Manometer 418 kann ein gebräuchliches Wassermanometer sein, das bei
einem Druck bis zu 1,03 MPa betrieben werden kann.
Der einzige betriebsmäßige Unterschied zwischen der Ausführungsforn von Fig.4 und der in Fig. 1
erläuterten Ausführungsform ist das Zirkulationssystem.
Die in Fig.4 dargestellte Ausführungsform hat eine alternierende Zirkulation des in F i g. 2 erläuterten Typs.
Die in Fig.4 dargestellte Ausführungsform hat auch
einen getrennten Zinkvorratsbehälter 411 und einen
getrennten Gasraum 421 mit einem Entlüftungsventil
420 für die Zinkkammer. Der Zinkvorratsbehälter 411 ist eine bloße Erweiterung der Zinkelektrodenkammer
der Zelle 401 und wurde hinzugefügt, um die Beobachtung der Entwicklung des Fremdgases in der
Zinkkammer zu ermöglichen, und um ein zusätzliches Elektrolytvolumen zur Verfügung zu stellen. Bei der
anfänglichen Füllung des Systems wird der Gasraum
421 mit Elektrolyt gefüllt Er bleibt während der
Ladungs- und Entladungszyklen mit dem Elektrolyt gefüllt und kann nach Stehen über Nacht eine kleine
Gasmenge aufweisen. Das Ventil 415 in der Leitung 414 wird nur zum Ausgleich des Wasserdrucks, wenn die
Vorratsbehälter mit Wasser gefüllt werden, angewandt,
doch ist es normalerweise verschlossen, so daß die Auskleidung 412 nicht dem wechselnden Wasserdruck
ausgesetzt ist. Es gibt demnach in der Zinkkammer der
Zei'e 401 keine erzwungene Zirkulation des Elektrolyten.
Die in Fig.4 dargestellte Ausführungsform wird
typischerweise bei einer Temperatur von etwa 30° C betrieben. Der Druck beträgt während des Ladens etwa
6,6 bis 10,1 bar, während der Entladung etwa 8 bis 6,6 bar, und das System kann bei etwa 10,1 bar entlüftet
werden. Die Stromdichte während der Ladung und Entladung beträgt typischerweise 50 mA/cm2. Für die
Ladung werden im allgemeinen etwa 8 h benötigt, während dieser Zeit beträgt die Fluktuation des
Wasserdrucks etwa 0,4 bar, und die Umkehrfrequenz beträgt etwa 3 Zyklen pro Minute.
Eine typische Entladungszeit sind 6 h, während dieser
Zeit beträgt die Fluktuation des Wasserdrucks etwa 0,4 bar, und die Umkehrfrequenz des Wassers beträgt
etwa 6 Zyklen pro Minute.
Bezüglich der Gesamtkosten des Systems bietet die Erfindung bei reversiblen Systemen noch einen
weiteren wichtigen Vorteil. Der Betrieb mit hoher Stromdichte kann bei Systemen, die gasphasenfrei sind,
leichter als in Systemen mit Gasphase durchgeführt werden, insbesondere bei Systemen, die keine die
Ladungsgeschwindigkeit beschränkenden, festen Komponenten
enthalten, wie z.B. bei dem reversiblen System Wasserstoff/Chior. Grob abgeschätzt ist die
Elektrodenfläche, die benötigt wird, beim Betrieb einer
Zelle mit hoher Stromdichte umgekehrt proportional zu der Stromdichte. Zum Beispiel erfordert der Betrieb
einer Zelle mit 500 mA/cm2 ein Zehntel der Elektrodenfläche
einer Zelle, die mit 50 mA/cm2 betrieben wird,
und daher kostet sie etwa nur Vi0 soviel. Da die
Zellenkosten bei einem typischen, großen, reversiblen
Energiespeicherungssystem im allgemeinen etwas mehr als '/3 der Gesamtkosten betragen, ist leicht zu sehen,
wie wirtschaftlich es ist eine Zelle mit hoher Stromdichte zu betreiben.
Hierzu 3 Biatt Zeichnungen
Claims (9)
- Patentansprüche:U Chlor-Akkumulator, mit einem Gehäuse, in dem mindestens zwei Elektroden angeordnet sind, einer Kationen-permselektiven Membran, die die eine der Elektroden umgibt, wodurch eine Chlorelektrodenkammer abgegrenzt wird und Elektrolytvorratsbehälter, die mit dem Chlorelektrodenraum verbunden sind, gekennzeichnet durch einen ersten Elektrolytvorratsbehälter (3, 203) mit flexiblen Wänden, der mittels einer ersten Leitung (8) mit der Chlorelektrodenkammer (I1 201) verbunden ist, durch einen zweiten Elektrolytvorratsbehälter (2, 202) mit flexiblen Wänden, der mit der Chlorelektrodenkammer durch eine zweite Leitung (7) an einer Stelle verbunden ist, die von der ersten Leitung getrennt angeordnet ist und Vorrichtungen, durch die der Elektrolyt zwischen dem ersten und zweiten Vorratsbehälter und durch die Chlorelektrodenkammer in Bewegung gebracht wird, die eine Vorrichtung enthahen, durch die der Druck an der Außenseite der flexiblen Wände des ersten Vorratsbehälters relativ zum Druck an der Außenseite der flexiblen Wände des zweiten Vorratsbehälters verändert werden kann. &
- 2. Chlor-Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Wände des ersten Vorratsbehälters von einem ersten Gehäuse umgeben sind, wobei ein erstes fließendes, hydraulisches Medium sich zwischen dem ersten Gehäuse und den flexiblen Wenden des ersten Vorratsbehälters befindet, daß die flexiblen Wände des zweiten Vorratsbehälters von einem zweiten Gehäuse umgeben sind, wobei sich zwischen dem zweiten Gehäuse und den flexiblen Wanden des zweiten » Vorraisbehälters ein zweites fließendes, hydraulisches Medium befindet, und daß eine Vorrichtung vorhanden ist, durch die die Drücke des ersten und des zweiten fließenden, hydraulischen Mediums relativ zueinander verändert werden können.
- 3. Chlor-Akkumulator nach einem der Ansprüche t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorratsbehälter (3,203) eine Entlüftungsvorrichtung (15) umfaßt, durch die man ein Gas mit Ausnahme von Chlorgas aus dem ersten Vorratsbehälter (3, 203) ausströmen läßt, wenn der Druck einen vorher festgelegten Wert überschritten hat.
- 4. Methode zum Betrieb des Chlor-Akkumulators nach Ansprüchen 1 bis 3, bei dem sich in einem Gehäuse mindestens zwei Elektroden befinden, wobei man einen elektrischen Strom zwischen den Elektroden fließen läßt und wobei man an mindestens einer Elektrode Chlor erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gehäuse mit einer Eleklrolytmenge füllt, die dazu ausreicht, daß der Druck mindestens so hoch wird wie der Druck, der dazu ausreicht, das Chlor zu verflüssigen, während es gebildet wird, und daß man auf diese Weise dafür sorgt, daß kein Raum zur Ansammlung von Gas zur Verfügung steht, bevor man den Strom fließen läßt.
- 5. Methode nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man den Elektrolyt in Bewegung bringt, wodurch man die Ansammlung von flüssigem Chlor an den Elektroden verhindert.
- 6. Methode nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Elektrode, an der Chlor gebildet wird, mit einer in bezug auf Kationen Dermselektiven Membran umgibt, wodurch man eine Chlorelektrodenkammer abgrenzt, und daß man die Kammer getrennt mit zwei Elektrolytvorratsbehälterr. verbindet und den Elektrolyt zwischen den zwei Vorratsbehältern durch die Chlorelektrodenkammer hindurch in Bewegung bringt
- 7. Methode nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den Elektrolyt zwischen den zwei Vorratsbehältern in Bewegung bringt, indem man den Druck, unter den man den einen Vorratsbehälter setzt, relativ zu dem Druck, unter den man den anderen Vorratsbehälter setzt, entsprechend reguliert
- 8. Methode nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man den Druck reguliert, indem man den Druck der fließenden, hydraulischen Medien verändert von denen die Vorratsbehälter umgeben sind.
- 9. Methode nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gase, die sich gebildet haben, mit Ausnahme von Chlor in einem der Vorratsbehälter sammelt und ausströmen läßt, wenn der Druck einen vorher festgelegten Wert überschreitet
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