DE2738550C2 - Erhitzter Ionenkammerdetektor für dynamoelektrische Maschine - Google Patents
Erhitzter Ionenkammerdetektor für dynamoelektrische MaschineInfo
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Detektorvorrichtung zum Feststellen von Submikronpartikelchen
in einem gasförmigen Träger. Insbesondere ist die Erfindung brauchbar zum Feststellen
lokalisierter Überhitzungen innerhalb des Kerns einer gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine.
In dem Statorkern einer großen gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine kann eine lokalisierte
Überhitzung auftreten, die eine Beschädigung des Kernes bewirkt, die zu einem weitgehenden Ausfall der
Maschine und kostspielige Reparaturen führen kann. Einer der Wege, auf denen eine lokalisierte Erhitzung
auftreten kann, ist die Beschädigung der Oberfläche der Statorzähne, so daß zwischen den Kernblechen ein
elektrischer Kontakt auftreten kann, der zu einem elektrischen Stromfluß und zu einer Widerstandsheizung
führt, wenn die Maschine belastet ist. Eine lokalisierte Überhitzung dieser Art kann genügend
Wärme erzeugen, um die Kernlamellen zu schmelzen. Es ist deshalb höchst erstrebenswert, eine Vorrichtung
zum frühzeitigen Feststellen einer lokalisierten Überhitzung in einer dynamoelektrischen Maschine zu schaffen,
so daß die Maschinenlast verkleinert und eine Korrekturwirkung vorgenommen werden kann, bevor
eine ernsthafte Beschädigung auftritt
In der US-PS 35 73 460 ist eine Vorrichtung beschrieben, die das Auftreten von Submikron-Partikelchea
in einem gasförmigen Träger feststellt Diese bekannte Vorrichtung weist einen Ionisationsabschnitt
mit einer damit in Verbindung stehenden radioaktiven Quelle und einen Detektorabschnitt mit einer damit
verbundenen Spannungsquelle auf. Der Gasträger wird ionisiert und über dem ionisierten Gas, das zwischen
zwei entgegengesetzt geladenen Elektroden fließt, wird eine Strommessung vorgenommen, um das Vorhandensein
von Submikron-Partikelchen festzustellen. Die elektrische Leitfähigkeit des ionisierten Gases ändert
SiCh1 wenn Submikron-Partikelchen in dem Trägergas
mitgerissen werden, und somit nimmt der festgestellte Strom ab aufgrund der Kollision von Ionen in dem Gas
mit irgendwelchen Submikron-Partikelchen, da diese Ionen sich an diesen Partikelchen festhalten und somit
nicht zum lonenstrom beitragen. Die bekannte Vorrichtung wird allgemein als lonenkammerdetektor bezeichnet
Gemäß der US-PS 34 27 880 werden Teile einer gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine mit einem
gewählten Polymermaterial überzogen, das sich bei einer relativ sicheren Temperatur zersef.t, um Submikron-Pyrclysat-Partikelchen
zu erzeugen. Diese Pyrolysate können in einer Vorrichtung wie dem lonenkammerdetektor
festgestellt werden, und somit kann eine frühzeitige Warnung einer lokalisierten Überhitzung
erhalten werden, wenn der lonenkammerdetektor in Verbindung mit einer gasgekühlten dynamoelektrischen
Maschine verwendet wird. Ein Beispiel für ein Überzugsmaterial ist ein Polyalphamethylstyrolpolymer,
das Zersetzungs- Partikelchen (Pyrolysate) bei etwa 185° C (365° F) in einer unter Druck stehenden
Wasserstoffatmosphäre abzugeben beginnt, wie es in einem Experiment unter Verwendung eines Ionenkammerdetektors
gemessen wurde.
In der Umgebung einer gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine können auch Nicht-Pyrolysat-Partikelchen
in dem Kühlgas der Maschine mitgerissen werden. Derartige Nicht-Pyrolysat-Partikelchen treten nicht
aufgrund einer Maschinenüberhitzung auf, sondern können beispielsweise von Ölnebel-Partikelchen herrühren,
die von dem bei den Maschinenwellendichtungen verwendeten öl abgegeben werden. Während das
Vorhandensein von Ölnebel-Partikelchen durchaus von Interesse sein kann, kann deren Gegenwart den
gewünschten Betrieb des Ionenkammerdetektors bei der Identifizierung von Pyrolysaten aufgrund einer
lokalisierten Überhitzung nachteilig beeinflussen. Die Ölnebel-Partikelchen können auch Ionen in dem
lonenkammerdetektor bei Kollision mit diesen anlagern und somit verhindern, daß diese zum lonenstrom
beitragen und, in ähnlicher Weise wie bei Pyrolysaten, einen Abfall im lonenstrom und ein falsches Signal
bewirken, das zu einer vorzeitigen oder unnötigen Maschinenstillsetzung führen könnte. Andererseits kann
das Vorhandensein von Ölnebeldampf in dem lonenkammerdetektor falsche Anzeigen in den lonenkammerdetektor
bewirken, die ein wahres, eine lokalisierte Überhitzung anzeigendes Signal überdekken.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Detektorvorrichtung zu schaffen, die
nur bestimmte Typen von Submikron-Partikelchen
feststellt
Erfindungsgemäß weist ein Ionenkammerdetektor
eJAen Misch- und Ionisierungsabschnitt und einen
Detektorabschnitt auf. Um den Misch- und Ionisierungsabschnitt herum ist ein Heizband gelegt, um die
Temperatur des darin befindlichen Gasträgers zu erhöhen, damit leichter verdampfbare Partikelchen
vergast werden, die in dem gasförmigen Träger mitgerissen werden. Derartige Partikelchen können
beispielsweise Ölnebel-Partikelchen innerhalb der Umgebung
einer gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine sein. Während die leichter verdampfbaren
Partikelchen in den gasförmigen Zustand übergeführt werden, beeinflußt die vorliegende Erfindung die
weniger verdampfbaren Pyrolysat-Partikelchen nicht in
signifikanter Weise, die eine Anzeige bzw. ein Maß für eine lokalisierte Überhitzung innerhalb der dynamoelektrischen
Maschine sein können. Demzufolge bleibt ■ die Empfindlichkeit der Detektorvorrichtung gegen-[
über Pyrolysaten die gleiche, während die erfinJungsgemäße
Vorrichtung die Möglichkeit verhindert, daß entweder ein falsches Signal oder ein irrtümlicher
Betrieb auftritt Zusätzlich wird eine neue Strahlungsquelle in der Form eines Zylinders mit Thoriumoxid-Keramikelementen
geschaffen, um eine Strahlungsquelle zu bilden, die in Gegenwart des erhitzten Trägergases
stabil ist.
Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand der folgenden Beschreibung und der
Zeichnung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
F i g. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung bei Anwendung auf eine dynamoelektrische Maschine, die
teilweise im Schnitt gezeigt ist.
F i g. 2 ist eine vergrößerte Seitenschnittansicht von einem erhitzten Ionenkammerdetektor gemäß der
Erfindung.
In F i g. 1 ist ein wasserstoffgekühlter Generator 11
gezeigt, der typisch für eine gasgekühlte dynamoelektrische Maschine ist, in deren Verbindung die vorliegende
Erfindung verwendet werden kann, um eine lokalisierte Überhitzung festzustellen, die innerhalb der dynamoelektrischen
Maschine auftreten kann. Der Generator 11 umfaßt einen Stator 13, einen Rotor 15, und eine
Statorwicklung 17, von der Teile sich in bekannter Weise axial durch den Stator hindurch erstrecken. Der
Stator, der Rotor und die Statorwicklungen sind alle in gasdichten Gehäuse 19 eingeschlossen, das mi*, einem
gasförmigen Kühlmittel, wie beispielsweise Wasserstoff, gefüllt ist. Die Statorwicklung kann ihrerseits zusätzlich
mit einer Flüssigkeits-lnnenkühlung gekühlt werden. Ein auf dem Rotor befestigter Lüfter 21 wälzt das
Kühlgas zu geeignet angeordneten Kanälen innerhalb des gasdichten Gehäuses um, die beispielsweise radiale
Kanäle 23 umfassen können, die zwischen den Blechpakten 25 ausgebildet sind. Das Gas wird in einem
Wärmetaucher 27 gekühlt und zur Ansaugseite des Lüfters 21 zurückgeleitet.
Eine Probe des gasförmigen Kühlmittels wird von dem Generatorgehäuse mittels einer Leitung 29
abgezogen, die zweckmäßigerweise an der Hochdruckseite des Generators befestigt sein kann. Das Probengas
kann zum Maschinengehäuse über eine Leitung 31 zurückgeleitet werden, die auf der Niederdruckseite des
Generators befestigt ist. Alternativ kann das Probengas b5
zu einer von der Maschine entfernten Ablaßöffnung geleitet werden. Die Leitung 29 und die Leitung 31 sind
durch einen erhitzten Ionenkammerdetektor 33 gemäß einem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
miteinander verbunden, der anhand von Fig.2
beschrieben wird. Der erhitzte Ionenkammerdetektor 33 liefert über einen Signalverstärker 37 ein Ausgangssignal
an einen Rekorder bzw. ein Anzeigegerät 35.
Der in F i g. 2 gezeigte erhitzte Ionenkammerdetektor 33 umfaßt einen Außenmantel, der durch das
Zusammenschrauben eines ersten Abschnittes 41 und eines zweiten Abschnittes 43 gebildet ist Die zwei
Abschnitte sind relativ zueinander wärmeisoliert durch eine Isoliermanschette 45. Der erste Abschnitt schließt
die Gasmisch- und Ionisierungskammer 49 ein, wogegen der zweite Abschnitt eine Detektorvorrichtung enthält
die allgemein bei 51 gezeigt ist Der die Gasmisch- und lonisierungskammer 49 enthaltende erste Abschnitt ist
an dem Auslaßende der Leitung 29 befestigt um die zu untersuchende eintretende Gasprobe aufzunehmen. Die
Gasmisch- und lonisierungskammer wird durch einen am Ende offenen Zylinder 52 gebildet, an dem eine
Strahlungsquelle in der Form diskreter Strahlung emittierender Elemente 55 befestigt ist Das stromaufwärtige
Ende des Zylinders ist von der Leitung 29 durch eine Endwand mit einer Einlaßdüse 59 getrennt die
darin ausgebildet ist um der einströmenden Gasprobe beim Eintritt in die Kammer 49 eine turbulente
Strömung zu geben.
Der Detektorabschnitt 43 weist eine zylinderförmige Kollektorelektrode 41 mit öffnungen 63 an ihrem einen
Ende auf, damit ionisiertes Gas eintreten kann. An eine Mittelelektrode 65 ist von einer geeigneten Spannungsquelle 67 eine Spannung angelegt um einen Gradienten
zu erzeugen, der bewirkt, daß sich das Gasion in Richtung auf die Kollektorelektrode 61 bewegt und
somit einen Strom erzeugt, der durch einen Elektrometerverstärker 37 gemessen wird. Das Gas strömt
durch einen Auslaß 71 und dann zur Leitung 31, woraufhin es entweder in die dynamoelektrische
Maschine zurückgeleitet oder zu einer geeigneten Ablaßöffnung geschickt wird. Eine Wand 73 trennt die
Misch- und lonisierungskammer 49 von dem Detektorabschnitt 43, abgesehen von der Kollektorelektrode 61.
Bezüglich einer näheren Erläuterung des Ionenkammerdetektors wird auf die US-PS 35 73 460 verwiesen.
Erfindungsgemäß wird der Ionenkammerdetektor zum großen Vorteil für den Betrieb in Verbindung mit
einer großen dynamoelektrischen Maschine dadurch verbessert, daß eine Heizeinrichtung in Verbindung mit
dem Ionenkammerdetektor geschaffen wird. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Heizeinrichtung
auf das Gehäuse des ersten Abschnittes der Gasmisch- und lonisierungskammer aufgebracht, um
das ionisierende Gas auf eine Temperatur aufzuheizen, die mehr verdampfbare Nicht-Pyrolysat-Partikelchen
vergast, wie beispielsweise Ölnebelpartikelchen. Die Heizeinrichtung kann die Form eines Heizbandes 81
haben, das auf den ausseitigen Umfang des ersten Abschnittes 41 aufgebracht ist. Ein derartiges Bandheizelement
ist von der Odgen Company mit der Bezeichnung HB455L50X (120 Volt, 890 Watt) erhältlich.
Eine Wärmesteuerung des Bandheizelementes wird durch einen Thermostaten 87 erreicht, der eine
Oberflächentemperatur-Rückkopplung zum Thermostaten entlang der Leitung 87 von einem Thermoelement
80 aufweisen kann.
Während der vorstehend beschriebene Aufbau ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt,
können im Rahmen der Offenbarung auch weitere Alternativen verwendet werden. Eine derartige Alter-
native besteht darin, die einströmende Gasprobe stromaufwärts von dem lonenkammerdetektor zu
erhitzen, indem beispielsweise ein Bandheizelement um die Leitung 29 herum angeordnet wird. Dieser Aufbau
ist weniger vorteilhaft, da die vergasten Nicht-Pyroly- r>
sat-Partikelchen kondensieren können, wenn sie den lonenkammerdetektor erreichen, wenn dieser sich auf
Umgebungstemperatur befindet. Ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel besteht darin, eine Wärmequelle
innerhalb des lonenkammerdetektors zu schaffen, ι ο aber dies wird für weniger attraktiv im Hinblick auf die
Einfachheit des Aufbaues gemäß der vorliegenden Erfindung gehalten.
In der Einleitung der vorliegenden Patentanmeldung wurde ausgeführt, daß gemäß der US-PS 34 27 880
gewisse Teile einer gasgekühiten dynamoelektrischen Maschine mit gewählten polymeren Zusammensetzungen
überzogen sein können, die sich bei erhöhten Temperaturen zersetzen, um Zersetzungsprodukte zu
erzeugen, die Pyrolysate genannt werden. Die festgestellte Zersetzung dieser gewählten Polymeren ergibt
eine Vorwarnung einer lokalisierten Überhitzung innerhalb der dynamoelektrischen Maschine. Überzugspolymeren werden auf der Basis von Betriebszuständen
der Maschine ausgewählt. Wenn es gewünscht wird, daß eine relativ hohe Temperatur gestattet wird, bevor eine
Anzeige gegeben wird, kann es vorteilhaft sein, den normalen auf die Lamellen bzw. Bleche aufgebrachten
Überzug zu verwenden, beispielsweise den Phenolformaldehydpolymer. Dieses Polymer beginnt Zersetzungs- jo
partikelchen in der Nähe von 250° C in einer unter Druck stehenden Wasserstoffatmosphäre abzugeben.
Tatsächlich würde eine derartige fortgesetzte Zersetzung des normalen Lamellenüberzuges zu einer
Beschädigung führen, die verhindert werden soll. Deshalb können, wenn es vorgezogen wird, spezielle
Polymermaterialien über den vorgenannten Überzug aufgebracht werden, die sich bei niedrigeren Temperaturen
zersetzen als denjenigen, die die Isolierung oder andere interessierende Teile beschädigen würden. Diese
können in Bereichen von besonderem Interesse aufgebracht werden, wie beispielsweise den Spitzen der
Statorzähne oder auf der Innenseite der Nutwände oder auf den Kanalräumen. Die letzteren würden eine
Anzeige einer lokalisierten hohen Temperatur in den Kühlkanälen oder um die Statorzähne herum liefern.
Derartige Überzugsmaterialien, die zur Abgabe einer Vorwarnung von möglichen lokalen beschädigenden
Temperaturen verwendet werden, umfassen Polyalphamethylstyrol, Polystyrol, Polymethylmethacrylat oder
Cellulosepropionat Diese zersetzen sich und geben ziemlich abrupt Submikron-Zersetzungspartikelchen
ab, wenn Temperaturen in dem Bereich von 165—190°C
in dem unter Druck stehenden Wasserstoff erreicht werden. Es sind auch noch andere Materialien möglich,
die Zersetzungspartikelchen bei sogar niedrigeren Temperaturen abgeben. Jedoch werden die erzeugten
Pyrolysatpartikelchen nicht bis zu einem signifikanten Ausmaß in den Betriebstemperaturen der erhitzten
Ionenkammer vergast w>
Andererseits erzeugt ein typisches Wasserstoff-DichtungsöL das in großen gasgekühlten dynamoelektrischen
Maschinen verwendet wird, einen ölnebel bei Temperaturen von nur 124°C. Es wurde durch
Experiment gefunden, daß ein typischer ölnebel bei Temperaturen von etwa 150°C vergast werden könnte.
Wenn beispielsweise die Gastemperatur in der Ionisationskammer gemäß der vorliegenden Erfindung auf
den Bereich von 150—250°C erhöht wird, dann werden die leichter verdampfbaren Nicht-Pyrolysat-Ölnebelpartikelchen
vergast, bevor sie in den Detektorabschnitt eintreten, und infolgedessen tritt kein falsches Signal
aufgrund von Nicht-Pyrolysatorprodukten auf. Wenn
die Temperatur zu stark erhöht wird, könnten einige der weniger leicht verdampfbaren Pyrolysatkomponenten
zu vergasen beginnen, was von dem gewählten Polymermaterial abhängt. Deshalb werden die leichter
verdampfbaren Nicht-Pyrolysatmaterialien vergast, bevor
sie in den Detektorabscnnitt eintreten, wogegen die
weniger leicht verdampfbaren Pyrolysate von gewählten Polymermaterialien unbeeinflußt bleiben, wodurch
nur diejenigen gewählten Pyrolysate ein Signal auf dem lonenkammerdetektor bewirken, die eine genaue
Warnung der Maschinenüberhitzung geben. Die vorstehenden Ausführungen geben lediglich ein Beispiel einer
bevorzugten Ausführungsform, wogegen das System innerhalb eines praktischen Bereiches aufgebaut sein
kann. Es wurde ferner gefunden, daß in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel das Bandheizelement
durch ein Rückkopplungs-Thermoelement 88 geregelt werden kann, um die Temperatur des ionisierten Gases
in dem Temperaturbereich von 150° C zu halten. Diese
Temperaturbereiche sind wiederum auf der Basis einer typischen gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine
gewählt, die typische Polymerüberzüge und Wasserstoffdichtungsöle verwenden.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde gefunden, daß bekannte Strahlungsquellen wie beispielsweise mit Thorium imprägnierte
bzw. getränkte Kunstseide- bzw. Rayonmäntel brüchig und spröde werden, nachdem sie den erhöhten
Temperaturen des heißen lonenkammerdetektors ausgesetzt wurden. In der Umgebung einer großen
dynamoelektrischen Maschine und über eine längere Benutzungszeit bei erhöhten Temperaturen ist es
möglich, daß der Rayonmantel aufgrund der rauhen Behandlung oder Schwingungen abnutzen oder in
seiner Wirkung zurückgehen würde. Demzufolge wird erfindungsgemäß eine neue thermisch stabile Strahlungsquelle
verwendet, wie beispielsweise radioaktives Thorium 232 in der Form von Stücken aus Thoriumoxidkeramik,
die über einer metallischen Zylinderfläche verteilt sind. Gemäß F i g. 2 kann das Thoriumoxidkeramik
in der Form diskreter knopfähnlicher Elemente 55 vorliegen, die über ein zyiinderförrmges Drahtrnaschcngitter
verteilt sind, wobei die Knöpfe an dem Gitter durch geeignete BefestigungsgHeder 56 befestigt sind.
Diese Thoriumoxidkeramikelemente werden gleichförmig über die axiale Länge der Gasmisch- und
Ionisierungskammer aufgebracht Das Drahtmaschengitter kann aus rostfreiem Stahl bestehen oder es kann
alternativ eine Nickel-Chrom-Metallplatte verwendet werden. Eine weitere alternative Strahlungsquelle kann
die Form eines Zylinders haben, der aus einem Thoriumoxid-Yttriumoxidkeramik besteht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. lonenkammerdetektor für dynamoelektrische
Maschine zum Feststellen der Gegenwart von Pyrolysaten in einem gasförmigen Träger, der eine
Kühlgasprobe von einer gasgekühlten dynamoelektrischen Maschine ist, wobei gewisse Maschinenteile
mit gewählten Materialien überzogen sind, die sich bei einer erhöhten Temperatur zersetzen und
Pyrolysate erzeugen, die eine Anzeige einer lokalisierten Überhitzung der Teile der dynamoelektrischen
Maschine sind, wobei die Vorrichtung einem AuBenmantel mit einem Gasmisch- und
Ionisierungsabschnitt und einem Detektorabschnitt aufweist, der die ionisierte Gasprobe von dem
Gasmisch- und Ionisierungsabschnitt empfängt und im Abstand angeordnete Elektroden mit einer daran
angelegten Spannung aufweist, zwischen denen ein Stromfluß aufgrund des ionisierten Gases auftritt,
um ein variables Signal zu erzeugen, dessen Größe dem Stromfluß proportional ist, gekennzeichnet durch eine Heizeinrichtung (81), die auf den
Gasmisch- und Ionisierungsabschnitt (41) aufgebracht ist und einen Temperaturbereich von etwa
150—2500C innerhalb des Gasmisch- und Ionisierungsabschnittes
(41) ausbildet derart, daß ölnebel-Partikelchen aus der dynamoelektrischen Maschine
ohne Beeinflussung der Pyrolysate in dem gasförmigen Träger vergasbar sind, und durch eine innerhalb
des Gasmisch- und Ionisierungsabschnittes (41) angeordnete Strahlungsquelle, die zahlreiche diskrete
radioaktive Keramikelemente (55) umfaßt, die auf der axialen Länge des Gasmisch- und Ionisierungsabschnittes gehalten sind.
2. lonenkammerdetektor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zylinderförmiges Drahtmaschen-Halterungselement,
das innerhalb des Außenmantels im Gasmisch- und Ionisierungsabschnitt angeordnet ist, und zahlreich.;; diskrete radioaktive
Elemente aus Thorium-232-Oxidkeramik, die entlang der axialen Länge des Halterungselementes
befestigt sind.
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