DE2734544A1 - Strahlungsenergie-wandler - Google Patents
Strahlungsenergie-wandlerInfo
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Description
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
! kd/se
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Strahlungsenergie-Wandler
zum Umwandeln von Strahlungsenergie in Wärmeenergie.
Der Wirkungsgrad der Umwandlung von Strahlungsenergie in Wärme hängt ab vom Verhältnis des Anteils der absorbierten
Strahlungsenergie zum Anteil von Wärme, der wieder ausgestrahlt oder reflektiert wird. Metalle, die gute Wärmeeijgenschaften
aufweisen, absorbieren bei praktisch allen Wellenlängen. Gleichzeitig wird ein großer Teil der eingestrahlten
Energie reflektiert. Im allgemeinen haben stark reflektierende Flächen sowohl ein geringes Absorptionsais auch ein geringes Emissionsvermögen. Da Absorption und
Emission in gegenseitiger Beziehung stehen, wurden bisher mehrschichtige Vorrichtungen entwickelt, in denen eine
Schicht eine gewünschte Eigenschaft und eine andere Schicht eine andere gewünschte Eigenschaft aufweist. Ein Beispiel
dafür ist in der US-Patentschrift 3 920 413 beschrieben. Die Qualität solcher Vorrichtungen ist dadurch begrenzt,
daß die Wirksamkeit einer Schicht die optimale Wirksamkeit der anderen Schicht beeinträchtigen kann. Außerdem ist die
Herstellung mehrschichtiger Vorrichtungen häufig kompliziert und aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Oberflächenbereichs auf einem Absorptionsmedium, der so beschaffen ist,
daß die Reflexion von der Oberfläche des Absorptionsmediums geschwächt wird und dessen Kriterien so gewählt sind, daß
durch das Zusammenwirken mit der Oberflächenbeschaffenheit des Strahlung absorbierenden Mediums der tatsächliche Reflexionseffekt
stark herabgesetzt wird.
Yo 976 048 809812/0611
; _3_ 273Λ54Α
loie Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch einen Strahlungsjenergie-Wandler, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Oberfläche des Absorptionsmediums so beschaffen ist, daß jMehrfachreflexionen des einfallenden Lichts stattfinden und
jdaß der Brechungsindex der auf dem Absorptionsmedium angeordneten Schicht so auf den Extinktionskoeffizienten des Absorptionsmediums abgestimmt und die Dicke der Schicht so gewählt
ist, daß die Reflexion der umzuwandelnden Strahlung eines beistimmten Wellenlängenbereichs auf einem Minimum gehalten wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist auf ,einer Wolframoberfläche mit einer bestimmten Oberflächenbeschaffenheit eine Schicht anodisch oxydierten Wolframoxids
!angeordnet.
jln der deutschen Patentschrift 2 539 101 ist ein Strahlungsjenergie-Wandler zum Umwandeln von Strahlungsenergie in Wärmelenergie beschrieben, bei dem auf einem Substrat als Breitbandabsorber für Photonen eine dentritische Anordnung eines Absorptionsmaterials aufgewachsen ist, dessen Dimensionen und
und Abstände so gewählt sind, daß Licht im sichtbaren Spektralbereich absorbiert wird. Das Material, das in dieser Patentschrift beschrieben ist, weist einen hohen Wirkungsgrad auf.
Wenn eine Schicht zur Reflexionskontrolle auf dem in der Patentschrift beschriebenen Material angeordnet wird, wird
ein noch mehr verbesserter Strahlungsenergie-Wandler erhalten, der 99,94 % des einfallenden Lichts einer bestimmten
Wellenlänge absorbieren kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
YÖ
iöeemöeTi
Fig. 2 in graphischer Darstellung die Reflexion in Abhängigkeit von der Wellenlänge für drei verschiedene
Oberflächen gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Abhängigkeit der Reflexion von der Wellenlänge, aus der der Einfluß
der Erfindung auf die Reflexion für verschiedene Einfallswinkel des Lichts ersichtlich ist;
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Dicke d einer Oberflächenschicht von Wolframoxid auf Wolfram
gegen die Wellenlänge bei maximaler Absorption.
Der Wirkungsgrad der Umwandlung von Strahlungsenergie in Wärme kann ausgedrückt werden als:
„. .„„ „ . _ absorbierte Energie - rückgestrahlte Energie
Wirkungsgrad - eingestrahlte Energie
(Gleichung 1)
Fig. 1 zeigt in schematischer Ansicht den Einfluß der Erfindung auf die Absorption und Reflexion des Lichts. Ein
Oberflächenbereich 1 zur Strahlungskontrolle aus für die bestimmte
Wellenlänge optisch transparentem Material hat eine Oberfläche 2, die parallel verläuft zur Oberfläche 3 des
Photonen absorbierenden Materials 9 und eine Dicke 4, die mit der Wellenlänge des einfallenden Lichts in Beziehung
steht. Die optischen und physikalischen Eigenschaften der die Reflexion kontrollierenden Schicht weisen Beziehungen
zueinander auf, die nachfolgend erklärt werden.
Unter Reflexion soll in der vorliegenden Beschreibung die Energie verstanden werden, die eingestrahlt und zurückgeworfen
wird, ohne in das Substrat eingedrungen zu sein. Im Gegensatz dazu steht die abgestrahlte Energie, die absorbiert
YO976048 Β09Θ12/0611
wurde, zur Erwärmung des Materials beigetragen hat und dann in Form von Energie durch das Material wieder abgestrahlt
wird.
Das in Fig. 1 auf die Oberfläche 2 einfallende Licht hat :
eine erste Reflexionskomponente 5 und eine Reihe abnehmender ' nachfolgender Komponenten 6, 7 und 8. Weitere Komponenten
sind nicht dargestellt. Das an der Oberfläche 3 reflektierte Licht wird verstärkt und geschwächt durch Interferenz mit
dem Licht, das von der Oberfläche 2 aus einer früheren Reflexion wieder nach unten fällt.
Im folgenden wird angenommen, daß die die Reflexion kontrol- ; lierende Schicht 1 aus dem Oxid des darunterliegenden metallischen
Absorptionsmediums besteht. Der Fachmann erkennt jedoch ohne weiteres, daß eine reiche Auswahl anderer Materialien
für die Ausführung der Erfindung in Frage kommt.
Der anfängliche Reflexionskoeffizient (Strahl 5) in Fig. 1 bestimmt sich wie folgt: |
1 - N
(Strahl 5) = (R1)1'2 ■ (Gleichung 2) ;
wobei R1 die Reflektivität Luft-Oxid und NQ der Brechungsindex
des Oxids bedeuten. I
Der zweite Reflexionskoeffizient ist:
(Strahl 6) - (R,)1/2 - (Gleichung 3) !
z m + No + * Km
wobei R, die Reflektivität Oxid-Metall, N der Brechungsindex
des Metal
deuten, 1
deuten, 1
des Metalls und Km der Extinktionskoeffizient des Oxids be-
YO 976 048 809812/0611
273A5AA
Die Reflexionskoeffizienten der Komponenten 5, 6, 7 und 8 sind somit:
(Strahl 5) (Strahl 6) (Strahl 7) (Strahl 8)
= r.
r2 2r.,
r2 3r.,2
pie Reflektivität der die Reflexion kontrollierenden Schicht 1 ergibt sich, wie nachfolgend in Gleichung 4 angegeben:
1S1OTAL
r1 + r2
1"r1r2
(Gleichung 4)
wobei d die Dicke
Und λ die Wellenlänge des Lichts ist.
Die Zeichen
Es ist also
bedeuten Absolutwerte.
. I=E 2 1-r^
Das ist näherungsweise
< gewünschte Reflekti- ** vität bei λ Min.
(Gleichung 5)
< gewünschte Reflekti- ~ vitat bei λ Min.
(Gleichung 6)
Bei Anwendungen zur Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme sollte die gewünschte Reflektivität bei minimaler Wellenlänge
(λ Min.) weniger als 0,05 betragen.
5s ist also erstrebenswert, RrnOTAL so 'ζ-'·β^η wie möglich und
Reflektivität der Oberfläche 2 möglichst gleich der Reflek- :ivität der Oberfläche 3 zu halten.
Ϋ0 976 048
809812/0611
1 | -N0 | Nm | -N0- | i | Km |
1 | + No | Nm | i | Km | |
1 bei einer bestimmten Wellenlänge können durch die Gleichung
angegeben werden:
gewünschte Reflektivität bei * λ Min.
(Gleichung 7)
Aus Gleichung 7 ist im wesentlichen ersichtlich, daß die Kriterien der die Reflexion kontrollierenden Schicht so zu
wählen sind, daß der Effekt der Reflexlonskomponenten an Oberfläche 3 gleich dem der ursprünglichen Reflexion des
einfallenden Lichts an der Oberfläche 2 ist. Die Dicke d (4 in Fig. 1) wirkt sich auf zwei Arten auf. Einmal ist sie
ein Faktor in Gleichung 4 zur Bestimmung der gewünschten Reflektivität der minimalen Wellenlänge und zudem erlaubt
sie, wie noch zu beschreiben ist, dieses Minimum zu verschieben.
Es ist erstrebenswert, daß alle Strahlung im gewünschten Wellenlängenbereich absorbiert, unerwünschte Wellenlängen
reflektiert und die reflektierte Energie im gewünschten ,Wellenlängenbereich auf einem Minimum gehalten wird. Dies
geschieht mittels einer auf die Wellenlänge abgestimmten, die Reflexion kontrollierenden Schicht auf der Oberfläche eines
Photonen absorbierenden Materials, die so beschaffen ist, daß die Luft-Bereich-1-Reflektivität, die Dicke und Beschaffenheit, der Brechungsindex von Bereich 1 und der Index und
der Extinktionskoeffizient des Photonen absorbierenden Materialb
!zusammenwirken, um die Menge des Lichts, das von dem Photonen absorbierenden Material reflektiert wird, auf einem Minimum zu
halten.
JAIs Oberflächenbeschaffenheit wird vorzugsweise eine rauhe,
'texturierte Struktur gewählt, wodurch senkrecht auffallendes
97« ο4β 809812/0611
Licht mehr als einmal reflektiert wird, bevor es die Oberfläche verlassen kann. Die rauhe oder texturierte Oberfläche
erlaubt zusammen mit der die Reflexion kontrollierenden Schicht ein größeres Absorptionsvermögen, das einen breiteren Wellenbereich umfaßt als eine einfache Antireflexschicht
auf einer glatten Metallfläche. Wenn eine Antireflexschicht
auf glattem Metall eine Reflexion Rm0TAL aufweist' die von
!der Wellenlänge abhängt, weist dieselbe Schicht auf einer rauhen oder texturierten Oberfläche, in welcher das Licht
zweimal reflektiert wird, bevor es zurückgeworfen wird, eine Reflexion K^^AL * auf' die geringer ist als
!Die die Reflexion kontrollierende Schicht ist zu unterschei
jden von Passivierungsschichten, die hauptsächlich zum chemischen Schutz des darunterliegenden Körpers erzeugt werden
und bei denen die Wahl des Materials unter diesem Gesichtspunkt erfolgt.
Es ist bekannt, Metalle aus der Dampfphase so niederzuschlagen, daß die Oberfläche aus dicht aneinanderliegenden mikroskopischen Hügelchen, nachfolgend als MikrohügeIflache bezeichnet, besteht. Es ist ebenfalls bekannt und in der zweiten,
eingangs genannten deutschen Patentschrift 2 539 101 beschrieben, Metalle als dendritische Oberfläche aus der
Dampfphase niederzuschlagen. Die Schicht der Mikrohügel-Elache ist wesentlich dünner als die Dendritenschicht und
ι iaher billiger herzustellen. Die Mikrohügelflache, wie auch
lie Dendritenfläche weisen im Vergleich mit einer glatten lletallflache für eine bestimmte Wellenlänge, die nach den
suvor genannten Kriterien wählbar ist, eine wesentlich geringere Reflektivität auf, wenn sie mit der erfindungsgenäßen, die Reflexion kontrollierenden Schicht bedeckt sind.
Das ist dargestellt in Fig. 2, wo die totale Reflexion für senkrecht einfallendes Licht als Funktion der Wellenlänge in
im aufgetragen ist. Die gestrichelte Kurve bezieht sich auf
* 9^0" ·09812Τββϊϊ
eine glatte Fläche aus Wolfram, die strichpunktierte Kurve
auf eine Mikrohügelflache und die ausgezogene Kurve auf eine
Dendritenoberfläche. Es 1st ersichtlich, daß die die Strahlung
kontrollierende Schicht gemäß der Erfindung ein Absorptions- '■■
maximum bei einer Wellenlänge von 0,62 um aufweist. Bekanntlich liegt diese Wellenlänge nahe bei oder in dem Maximum
der Sonnenemission. Gemäß der logarithmischen Skala der Fig. 2 absorbiert die mit der die Reflexion kontrollierenden
Schicht belegte Dendritenoberfläche 99,94 % des einfallenden Lichts bei 0,55 um.
Fig. 3 zeigt die Wirksamkeit der Schicht beim Lichteinfall
aus verschiedenen Richtungen auf eine Dendritenoberfläche mit einer solchen Schicht. Dargestellt ist die totale Reflexion al
Funktion der Wellenlänge des Lichts für Einfallswinkel von i 0°, 20°, 40°, 60° und 80°. Die maximale Absorption erfolgt ,
in jedem Fall bei etwa derselben Wellenlänge.
Gemäß Fig. 1 wird auf eine Photonen absorbierende Oberfläche, '
angepaßt an die Oberflächenkonfiguration derselben, eine Schicht 1 aufgetragen, wobei folgende Parameter zu berück-
sichtigen sind:
Die Reflexionskoeffizient an der Oberfläche 2 der Schicht 1 '
soll möglichst gleich dem Reflexionskoeffizienten der Grenzfläche
3 zwischen dem Photonen absorbierenden Material und der Schicht 1 sein. Diese Reflexionskoeffizienten stehen in
,Beziehung zum Brechungsindex des Materials der Schicht 1, zum
Brechungsindex und zum Extinktionskoeffizienten des Photonen absorbierenden Materials. Diese Parameter sind bekannt und
können für die verschiedenen Materialien der Literatur entnommen werden. In Tabelle 1 ist ein Satz spezifischer Werte
! für Gleichungen 2 bis 7 für das Material Wolframtrioxid (WO3)
\ als Strahlung kontrollierende Schicht 1 auf einer dendritische^
ι Wolframoberfläche angegeben.
YO 976 O48
809812/0611
TABELLE 1
W WO3 W - WO3
η 3,43 2,26
k 2,96 0,0
0,386
r2l 0,496
0,012
Zur Herstellung der Strahlung kontrollierenden Schicht sind besonders Prozesse geeignet, bei denen chemische Verbindungen
des Photonen absorbierenden Materials entstehen. Dazu wird dieses Material selbst als eine Komponente benutzt, um eine
der Oberfläche angepaßte Schicht zu bilden, deren gewünschte Schichtdicke leicht kontrollierbar ist. In Frage kommen vor
allem Oxide, Nitride und Carbide. Oxid wird vorzugsweise durch Anodisierung gebildet, wobei das Photonen absorbierende Material
oxydiert wird. Dabei wird häufig ein Oxid gebildet, das den Stromfluß begrenzt, so daß die Dicke der Schicht
in exaktem Zusammenhang mit der angelegten Spannung steht. jMetalle wie Wolfram, Molybdän, Hafnium, Vanadium, Tantal
jund Niob bilden vorteilhafte Oxide gemäß der Erfindung. Tabelle
2 gibt die Dicke 4 von Fig. 1 einer durch Anodisierung gebildeten Oxidschicht in Abhängigkeit von der Anodislerungsspannung
für das Material Wolframtrioxid auf Wolfram.
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Spannung (V)
Dicke (pm)
0,035 0,045 0,055 0,065 0,075
Um die außergewöhnlichen Ergebnisse gemäß der Erfindung zu
zeigen, werden Versuchsergebnisse eines bestimmten Ausführungsbeispiels angegeben. Es wurde eine Mikrohügelflache
aus Wolfram in einem Phosphorsäurebad bei einer Spannung von 30 Volt anodisiert. Der Wolframtrioxidbereich bringt
die anodische Reaktion bei einer spezifischen Dicke, die durch die angelegte Spannung gegeben ist, zum Stillstand.
Das Verhältnis von "Absorptionsvermögen" zu einfallender
Strahlung "über" "hemisphärischem Emissionsvermögen", in
anderen Worten, α/ε für diese Oberfläche bei 150°C beträgt 3,9. Tabelle 3 gibt den nach Gleichung 1 berechneten Wirkungsgrad einer solchen Oberfläche im Vergleich mit einem
Schwarzkörper als Standard für verschiedene Temperaturen an.
Temperatur | Wirkungsgrad | 32 % | Rücke tr ahluner (W'otT2) | Schwarzkörper |
Wolfram Schwarzkörper | 12 % | Wolfram | 0,063 | |
50 0C | 80 % | 0 | 0,015 | 0,083 |
75 0C | 75 % | 0 | 0,020 | 0,1125 |
100 0C | 68 % | 0 | 0,027 | > 0,1 |
150 0C | 51 % | 0,044 | > 0,1 | |
200 0C | 26 % | 0,69 | ||
Yö 975 Ö48 |
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Wie ersichtlich, ist der Wirkungsgrad größer 50 % bei Temperaturen
bis zu 150 0C.
<Ein wesentlicher Vorteil ist, daß durch das erfindungsgemäße
Verfahren ein neues Photonen absorbierendes Material bereitgestellt wird, indem die Vorteile von Antireflexüberzügen
Substraten mit Photonen absorbierenden Eigenschaften, die von Oberflächenunregelmäßigkeiten herrühren, verliehen werden
!können.
Bei den meisten Sonnenergie-Wandlern ist eine Absorption von ^mehr als 90 % des Sonnenspektrums erwünscht. Weder glattes
joder rauhes Metall, noch einfache Antireflexschichten darauf
|sind dazu geeignet. Mit rauhen oder texturierten Metallobertflächen,
beispielsweise aus Wolfram, in Verbindung mit einer !die Reflexion kontrollierenden Schicht kann niedrigere Reflektivität
über einen breiten Spektralbereich erhalten jwerden. Es wurde gefunden, daß texturierte oder gerauhte
Metalloberflächen, an denen senkrecht einfallendes Licht JMehrfachreflexionen von der Oberfläche der die Reflexion
!kontrollierenden Schicht erfährt, das gewünschte Absorptionsvermögen aufweisen. Antireflexbeläge dagegen auf glattem
Metall weisen ein Absorptionsvermögen, das nur einen schmalen Bereich des Sonnenspektrums umfaßt, auf.
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Claims (4)
1.1 Strahlungsenergie-Wandler zum Umwandeln von Strahlungsenergie
in Wärmeenergie mit einem Absorptionsmedium und einer darauf angeordneten Schicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Absorptionsmediums so beschaffen ist, daß Mehrfachreflexionen des einfallenden
Lichts stattfinden und daß der Brechungsindex der auf dem Absorptionsmedium angeordneten
Schicht so auf den Extinktionskoeffizienten des Absorptionsmediums abgestimmt und die Dicke der Schicht
so gewählt ist, daß die Reflexion der umzuwandelnden Strahlung eines bestimmten Wellenlängenbereichs auf
einem Minimum gehalten wird.
2. Strahlungsenergie-Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absorptionsmedium aus Metall und die darauf angeordnete Schicht aus einem Oxid, Nitrid oder
Carbid desselben besteht.
3. Strahlungsenergie-Wandler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absorptionsmedium aus
Wolfram und die darauf angeordnete Schicht aus Wolframtrioxid besteht.
4. Strahlungsenergie-Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Absorptionsmediums
eine Mikrohügelstruktur oder eine Dendritenstruktur aufweist.
YO976-Ö48 80 9 «Ϊ2/OS 11
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