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DE273281C - - Google Patents

Info

Publication number
DE273281C
DE273281C DENDAT273281D DE273281DA DE273281C DE 273281 C DE273281 C DE 273281C DE NDAT273281 D DENDAT273281 D DE NDAT273281D DE 273281D A DE273281D A DE 273281DA DE 273281 C DE273281 C DE 273281C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
line
suction
ovens
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT273281D
Other languages
English (en)
Publication of DE273281C publication Critical patent/DE273281C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/12Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C3/122Arrangement or mounting of control or safety devices on stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 273281 KLASSE 36*. GRUPPE
angeschlossener Gasöfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasheizungsanlage für Gebäude mittels an eine gemeinschaftliche Saugleitung angeschlossener Gasöfen. Der Erfindung gemäß werden die in bekannter Weise mit Druck- und Speiseregler' sowie selbsttätigem Zünder ausgerüsteten öfen hermetisch geschlossen und die Verbrennungsgase von einer durch Gewicht betriebenen . Saugvorrichtung angesaugt, die nach Öffnung ίο eines in der Saugzweigleitung eingebauten Ven-• tils selbsttätig in jedem Ofen eine seiner Leistung entsprechende Saugwirkung erzeugt, welches immer die Anzahl der innerhalb der Gesamtheit der Anlage gleichzeitig in Betrieb genommenen öfen sein mag.
Fig. ι ist die schematische Ansicht einer beispielsweisen Gesamtanordnung der Zentralheizung mit Gas, die nach Art der Erfindung eingerichtet ist.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt eines der öfen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt und
Fig. 4 ein horizontaler Schnitt.
Wie man aus Fig. 1 ersieht, besteht die Einrichtung aus einer Anzahl von Radiatoren oder einzelnen Gasöfen 1, die in jedem zu beheizenden Raum oder Raumteil untergebracht sind. Die Brenner eines jeden Ofens sind durch eine
. Leitung 2 mit der Hauptgasleitung 3 verbunden. Anderseits ist der abgeschlossene Teil der Radiatoren, in den die Verbrennungsgase eintreten, mit der Hauptsaugleitung 4 durch eine Leitung 5 in Verbindung, die mit einem Drosselhahn 6 ausgerüstet ist. An der Gaszufuhrleitung ist ein Druckregler 7 und die selbsttätige Vorrichtung 8 zur Zulassung des Gases angeordnet, während an einer besonderen Zweigleitung die selbsttätige Zündvorrichtung 9 ' vorgesehen ist. Alle diese Einzelheiten sollen noch später genauer beschrieben werden.
Die Saugleitung 4 geht von einem Ventilator 10 aus, der durch ein flaschenzugähnlich aufgehängtes Gewicht 11 in Tätigkeit gesetzt wird und an die Atmosphäre durch eine Leitung 4a das abgesaugte Gas abgibt. Dieser Ventilator, der übrigens von bekannter Anordnung ist, setzt sich selbsttätig in Betrieb, wenn einer der Drosselhähne 6 geöffnet wird, der in einem der von dem Heizofen abzweigenden Leitungen vorgesehen ist. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Ventilators wächst oder verringert sich selbst entsprechend der Anzahl der geöffneten oder geschlossenen Hähne, d. h. also entsprechend der Anzahl der in Betrieb genommenen Einzelöfen. Dasselbe ergibt sich, je nachdem der Drosselhahn jedes Ofens selbst mehr oder weniger geöffnet ist, um die durch jeden Ofen abzugebende Wärmemenge zu regeln. Diese besondere Anordnung der durch Gewicht wirkenden Saugvorrichtung in der Gesamtheit der Einrichtung hat also die Wirkung, daß eine selbsttätige Regelung der Saugkraft stattfindet, derart, daß diese stets genau der Anzahl der in Betrieb genommenen Öfen und dem Gasverbrauch jedes einzelnen Ofens proportional ist. Das Aufziehen des treibenden Gewichtes 11, das, wie üblich, mittels einer Handkurbel erfolgt, ergibt die Möglichkeit, den Apparat nach
einer bestimmten Betriebsdauer immer wieder in Tätigkeit zu setzen. Durch die Anordnung kombinierter Gewichte wird es ermöglicht, daß die Heizung während des Aufziehens nicht außer Tätigkeit gesetzt zu werden braucht.
Die Einzelöfen oder Radiatoren i, deren
Einrichtung aus den Fig. i, 3 und 4 hervorgeht, bestehen aus einem gewellten Metallkörper 12, der auf einem ebenfalls metallischen Sockel 13 angeordnet ist, so daß er einen völlig geschlossenen Raum bildet. Der Körper 12 wird in senkrechter Richtung durch eine Reihe von Röhren 14 durchzogen, die an ihrem oberen Ende frei in die Atmosphäre münden und an ihren unteren Enden in wagerechte Röhren 15 auslaufen. Diese durchqueren den Körper 12 und münden ebenfalls frei in die umgebende Luft. Der Sockel 13 wird durch eine oben angebrachte Wandung 16 in zwei Kammern 17 und 18 zerlegt, von denen die eine, nämlich die Kammer 17, die Gaskammer ist und mit den Brennern 19 in Verbindung steht. In dem Ausführungsbeispiel sind sechs dieser Brenner angenommen, die ihrerseits in den Innenraum des Körpers 12 münden. Seitliche Schauöffnungen, die durch Glimmerscheiben 20 verschlossen sind, gestatten, den Betrieb der Brenner 19 von außen zu überwachen. Von den oberen Teilen des gewellten Körpers 12 gehen absteigende Röhren 21 aus, die mit ihrem unteren Ende in die Kammer 18 des Sockels münden, und durch welche die Verbrennungsgase entweichen. Diese werden hierauf durch die Röhre 5 in die Rückleitung 4 abgesaugt (s. Fig. 1).
An der Gaszufuhrleitung 2 ist, wie schon vorhin bemerkt wurde, der Druckregler 7 untergebracht, der zum Zweck hat_, den Druck des zu den Brennern geschickten Gases konstant und unabhängig von dem Druck des Leitungsnetzes zu halten. Dieser Regler von bekannter Einrichtung besteht aus einem Doppel ventil 22, das sich in einer Glocke 23 befindet. Diese taucht in Quecksilber ein und steht von unten unter dem Druck des Gases, derart, daß hierdurch das Doppelventil mehr oder weniger gehoben und somit der dem Gas belassene Leitungsquerschnitt, also auch der Druck dieses Gases, geändert wird.
Nachdem das Gas den Druckregler 7 ver-
lassen hat, geht es in die öffnungsvorrichtung 8 über, die seinen Zufluß zu den Brennern regelt. Diese Vorrichtung ist übrigens von allgemein bekannter Grundanordnung und entspricht der Ausführungsform, die den Gegenstand des deutschen Patentes 250869 bildet. Sie wird im wesentlichen durch zwei verschieden große Glocken 24 und 25 gebildet, die an einer gemeinschaftlichen Spindel 26 sitzen und in Quecksilber eintauchen. Sie werden unter dem Einflüsse eines äußeren Unterdruckes angehoben, um das Gas durchströmen zu lassen.
Bei der veranschaulichten Anordnung tritt letzteres bei 27 unter die untere Glocke 24 und kann, wenn beide Glocken angehoben sind, durch eine seitliche Leitung 28 entweichen, die es zu den Brennern führt. Der Unterdruck, der das Anheben der Glocken veranlaßt, wird hier dadurch erzielt, daß das Gehäuse 29 des Apparates mit dem Innenraum des metallischen Heizkörpers 12 durch eine Leitung 30 verbunden wird, die der in diesem Raum durch den Gewichtsventilator ausgeübten Saugwirkung es ermöglicht, ihren Einfluß auf die Glocken auszuüben, um diese anzuheben. Hieraus ergibt sich, daß die einfache Öffnung des Drosselhahnes 6 einer der Zweigleitungen 5, wodurch die Wirkung des Gewichtsventilators sich auf das Innere des betreffenden Heizkörpers ausdehnt, selbsttätig und aus demselben Anlaß das Anheben der Glocken 24 und 25 und infolgedessen die Öffnung des Gaszulasses zu den Brennern hervorruft.
Das Gas, das auf diese Weise in die Leitung 28 übertritt, gelangt in ein absteigendes Rohr 31, das sich an die Leitung 28 anschließt und in die Gaskammer 17 des Sockels 13 des betreffenden Heizkörpers mündet. Auf dieses Rohr ist eine Regelmuffe 32 aufgeschraubt, die es ermöglicht, daß die Öffnungen 33 mehr oder weniger freigelegt werden. Diese Öffnungen sind in dem Rohr 31 aufgespart und dienen dazu, daß durch sie die Verbrennungsluft angesaugt wird.
An einer Abzweigung 28a der Gaszufuhrleitung 28 ist die selbsttätige Gaszündvorrichtung 9 angebracht, die ebenfalls von bekannter Einrichtung ist und der Vorrichtung gleicht, die den Gegenstand des französischen Patentes 430059 bildet. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Glocke 34, die in Queck- i°° silber eintaucht, und unter der ein Gefäß 35 angeordnet ist. Dieses Gefäß ist an seinem Boden durchbrochen, um einen der Kontakte 38 der elektrischen Zündleitung durchzulassen. Eine andere untere Öffnung 37 von geringem Querschnitt gestattet dem Quecksilber, in das Gefäß einzutreten und aus ihm auszutreten. Anderseits ist an dem Gehäuse 38 dieses Apparates der zweite Kontakt 39 der Zündleitung angebracht, an dem die Glocke 34 und das Gefäß 35 bei ihrem Aufwärtshub entlang gleiten. Wenn die Glocke unter der Wirkung des Gasdruckes, der sich bei Öffnung der Leitung einstellt, in die Höhe geht, so steigt das mit Quecksilber gefüllte Gefäß 35 mit ihr in die X15 Höhe, derart, daß durch das Quecksilber dieses Gefäßes der Kontakt zwischen den beiden Polen 36 und 39 der Zündleitung geschlossen wird. Die Herstellung dieses Kontaktes bewirkt in bekannter Weise, z. B. mittels eines elektrischen Funkens, die Zündung des aus den Brennern 19 austretenden Gases. Während die
Glocke angehoben bleibt, entleert sich das Gefäß langsam durch seine untere Öffnung 37, wodurch der Kontakt zwischen den Polen der Zündleitung aufgehoben und der Strom dieser Leitung unterbrochen wird. Wird die Gaszuleitung abgesperrt, so sinkt die Glocke mit dem Gefäß herab, das sich aufs neue mit Quecksilber füllt. Die Vorrichtung wird auf diese Weise zu einer neuen Zündung bereitgehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasheizungsanlage für Gebäude mittels i an eine gemeinschaftliche Saugleitung an- ; geschlossener Gasöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Druck- und Speiseregler sowie selbsttätigem Zünder ausgerüsteten öfen (1) hermetisch geschlossen sind und die Verbrennungsgase von einer durch Gewicht (11) betrie- benen Saugvorrichtung (10) angesaugt werden, die nach Öffnung des in der Saugzweigleitung (5) eingebauten Ventils (6) selbsttätig in jedem Ofen eine seiner Leistung entsprechende Saugwirkung erzeugt, ohne Rücksicht auf die Anzahl der innerhalb der Gesamtheit der Anlage gleichzeitig in Betrieb genommenen öfen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT273281D Active DE273281C (de)

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