DE2731198C2 - Gleitstromkontakt für Elektroschlacke-Umschmelzanlagen - Google Patents
Gleitstromkontakt für Elektroschlacke-UmschmelzanlagenInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/02—Details
- H05B3/03—Electrodes
-
- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/60—Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating
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- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
den Gleitschuhen zu Stromableitungsplatten, über io Stromkreis erhebliche Wärmemengen, die Wasserküh-
welche der Strom den Verbrauchsstellen der Anlage zuführbar ist, gekennzeichnet durch Bauelemente
für die Halterung der stromabnehmenden Gleitschuhe aus nicht magnetisierbaren Werkstoffen,
durch Abdeckplatten und Distanzstücke mit den zugehörigen Verschraubungen aus Messing, Aluminium,
einem nicht magnetisierbaren Stahl od. dgl.
2. G!e;tstromkontakt nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Bauelemente aus metallischem Werkstoff.
3. Gleitstromkontakt nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mindestens eine Schicht aus mittels
Kraftspeichern (7) an das Gleitrohr (1) angepreßten, radial angeordneten Gleitschuhen (2) und
aus diese voneinander trennenden Distanzstücken (5). welche durch Schrauben (6) mit mindestens teilweise
als Stromableitungsplatten (4) aus Kupfer dienenden sowie normal zur Gleitrohrachse angeordneten,
ringförmigen Abdeckplatten (3) verschraubt sind, denen der Strom von den Gleitschuhcn mittels
Kupferbitungen (U) und miteinander verschweißten Kupferleisten (U, 13) zuführbar ist.
4. Gleitstromkontakt nacl. einem der Ansprüche 1
15
20 lungen der stromführenden Teile erforderlich machen. Je größer diese Wärmemengen sind, um so größer sind
die Energiemengen, die zur Abdeckung dieser Wirkverluste je Tonne Erzeugung aufgebracht werden müssen
und um so höher sind daher die Umschmelzkosten.
In Anlagen, die mit Wechselstrom arbeiten, z. B. in modernen Eiektroschlacke-Umschmelzanlagen, treten
außerdem Blindverluste auf, die nur durch eine ausreichend hohe Bauleistung des Transformators abgedeckt
werden können. Blindverluste entstehen als Folge von Induktionserscheinungen, z. B. in den magnetisierbaren
Anlagenteilen, aber auch in den Hochstromzuleitungen zur Abschmelzelektrode und zur Bodenplatte.
Je kleiner die von diesen Hochstromzuleitungen eingeschlossenen Rächen sind, um so kleiner sind die
Blindverluste beim Betrieb der Anlage. Eine Verkürzung der Stromzuleitungen hat darüber hinaus zudem
eine Verminderung der Wirkverluste zur Folge, so daß hierfür geeignete Maßnahmen von erheblichem Interesse
sind.
Nach einem älteren — bisher nicht veröffentlichten — Vorschlag sind extrem kurze Leitungen bei Elektroschlacke-Umschmelzanlagen
entsprechender Konzeption durch die Verwendung von Gleitstromkontakten
JO
bis 3, gekennzeichnet durch als Federn (7) aus Messing
ausgebildete Kraftspeicher, mittels deren die 35 möglich, die auf wassergekühlten und durch Strom-Gleitschuhe
(2) an das Gleitrohr (1) angepreßt sind, schienen mit dem Anlagentransformator verbundenen
5. Gleitstromkontakt nach einem der Ansprüche 1 Gleitrohren verschiebbar sind. Solche Gleitstromkonbis
3, gekennzeichnet durch als Federn (7) aus Feder- takte sind vorher bereits bei mit Gleichstrom arbeitenstahl
ausgebildete Kraftspeicher, die von einem Ge- den Anlagen verwendet worden, beispielsweise in Vahäuse
aus zwei ineinander verschiebbaren Zylindern 40 kuumlichtbogenöfen. und bestehen im wesentlichen aus
(17, 18) aus unmagnetisierbarem metallischem radial zum Gleitrohr angeordneten Stromabnehmern
Werkstoff umgeben sind, von denen der eine Zylin- aus Werkstoffen aus Graphitbasis, für welche auch Beder
(17) an die jene Federn abstützenden Platten (8) zeichnungen wie Schuh oder Bürste gebräuchlich sind,
und der andere Zylinder (18) an eine zwischen Feder ferner aus Bauelementen, die der Halterung dieser
und Gleitschuh (2) angeordnete Isolierplatte (19) zur 45 Stromabnehmer dienen und aus Kupferteilen zur
Verwendung von Stromübergängen auf das Gehäu- Stromableitung von den Stromabnehmern zu den
Stromableitungaplatten, über welche der Strom den
Verbrauchsstellen der Anlage zugeführt wird.
Die querschnittlich, gegebenenfalls rechteckigen oder
nicht magnetisierbaren, metallischen Werkstoffen, ω quadratischen Stromabnehmer des Gleitstromkontakderen
durchschnittliches Raumgewichi etwa 4 g/ tes werden mit ihren stromabnehmenden Stirnflächen,
die der Krümmung des Gleitrohres angepaßt sind, federnd an dieses in radialer Richtung angepreßt. Diese
Gleitschuhe sollen relativ weich sein und eine gewisse
durch gekennzeichnet, daß die Bauelemente (3, 5) 55 Schmierfähigkeit haben, ohne das aus Kupfer bestehenaus
einem Stahl mit etwa 0,3 bis 0,4% C, 18% Mn, 1 de Gleitrohr zu verschmutzen, das zur Erzielung einer
glatten Oberfläche und damit einer guten Gleitfähigkeit hartverchromt sein kann.
Als Werkstoff für diese Gleitschuhe werden Kupfer-Graphit-Sinterkörper
aus metallisiertem Graphit mit bis 90% Metallgehalt verwendet. Der Metallgehalt wird
se durch Federkraft angepreßt ist.
6. Gleitstromkontakt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Distanzstücke (5) aus
cm1. z.B. durch Anbringen von Kühlbohrungen,
nicht übersteigt.
7. Gleitstromkontakt nach Anspruch I oder 2. da-
7. Gleitstromkontakt nach Anspruch I oder 2. da-
bis 4% Cr und 0,1 % N bestehen.
Die Erfindung betrifft einen Gleitstromkontakl zur Abnahme hoher Stromstärken von einem Gleilrohr für
mit Wechselstrom betriebene Elektroschlackc Umschmelzanlagen mit Glcitschuhen aus einem Werkstoff
auf Graphitbasis, zu deren Halterung dienenden Bauelementen sowie Kupfcrtcilen zur Stromablciuing von den
Gleitschuhen zu Stromablcitungsplaltcn. über welche um so höher gewählt, je höher die Stromdichte ist. die
bewältigt werden muß. Sie kann zwischen 12 und 50 A je cm2 Siromabnahmefläche liegen. Für Stromdichten
unter 12 A genügen Sinterkörper aus Graphit, dessen Qualität den Anforderungen für Stromlcitzwecke entsprechen
muß.
Zu den Bauelementen für die Halterung der Stromab-
iehmer gehören ringförmige, normal zur Gleitrohrach-
;e angeordnete Abdeckplatten und mit diesen verschraubte Distanzstücke, welche die Gleitschuhe vonsinander
trennen, mit denen sie gemeinsam eine Schicht des ein- oder mehrschichtig aufgebauten Gleitstromkontaktes
bilden, sowie die Federn zum radialen Anpressen der Stromabnehmer an das Gleitrohr, die sich
gegen Federabstützplatten abstützen, die mit den Distanzstücken verschraubt sind.
Das Material für diese Federn ist selbstverständlich üblicher Federstahl, während die übrigen, der Halterung
der Stromabnehmer dienenden Bauelemente aus einem unlegierten oder niedrig legierten, leicht bearbeitbaren
Stahl hergestellt werden können. Die Abdeckplatten können zur Gänze oder teilweise als Stromableitungsplatten
Verwendung finden, sind in diesem Falle aber aus Kupfer.
Die Stromableitung von den Gleitschuhen zu den StromabSeitungsplatten, über welche der Strom den
Verbrauchsstellen der Anlage zugeführt wird., erfolgt z. B. mit Hilfe von Bändern, die einerseits an den Stromabnehmern
und andererseits an Leisten befestigt sind, die an die Stromableitungsplatten angeschraubt werden
können. Als Werkstoff für diese stromführenden Teile wird ausschließlich Kupfer verwendet.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit Gleitstromkontakten, die vor allem für mit Wechselstrom
betriebene Elektrolschlacke-Umschmelzanlagen geeignet sein sollen. Die Stromstärken, die bei solchen Anlagen
gebraucht werden, liegen z. B. für die Erzeugung von Stahlblöcken mit Durchmessern zwischen 800 und
1500 mm zwischen etwa 20 000 bis 40 000 A und sind daher nur mit sehr leistungsfähigen Gleichstromkontakten
beherrschbar.
Bei Verwendung der beschriebenen Gleitstromkontakte in solchen Anlagen treten in den der Halterung
dienenden Bauelementen, die üblicherweise aus unlegiertem odt>- niedrig legiertem und daher magnetisierbarem
Stahl bestehen, durch das Feld des Wechselstromes verursachte Induktionserscheinungen auf, die vor
allem zu ungleichmäßigen Erwärmungen und dadurch zu Betriebsstörungen führen können. Besonders störend
ist es, wenn einige Gleitschuhe wegen Kontaktmangels für die Stromabnahme aut'allen und dadurch
eine unzulässige Überlastung der übrigen Gleitschuhe verursachen. Es ist erfahrungsgemäß nicht möglich, diese
offensichtlich durch Erwärmung entstehenden Schwierigkeiten durch eine Wasserkühlung, für deren
Anordnung sich die Distanzstücke anbieten, zu vermeiden.
Diese Störanfälligkeit kann gemäß der Erfindung durch die Verwendung von Gleitstromkontakten weitestgehend
beseitigt werden, in denen die Bauelemente für die Halterung der stromabnehmenden Gleitschuhe
aus nicht magnetisierbaren — metallischen — Werkstoffen, die Abdeckplatten und Distanzstücke mit den
zugehörigen Verschraubungen aus Messing, Aluminium, einem nicht magnetisierbarem Stahl od. dgl. bestehen.
Ein geeigneter Stahl hierfür enthält z. B. etwa 0,3 bis 0,4% C, 18% Mn, 1 bis 4% Cr und 0,1% N.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens eine Schicht aus mittels Kraftspeichern
an das Gleitrohr angepreßten, radial angeordneten Gleitschuhen und u-is diese voneinander trennenden
Distanzstücke vorgesehen, die durch Schrauben mit normal zur Gleitrohrachse angeordneten, ringförmigen
AhdeckDlatten versclu^ubt sind, und die mindestens
»eilweise als Stromableitungsplatten aus Kupfer dienen, denen der Strom von den Gleitschuhen mit Hilfe von
Kupferleitungen sowie miteinander verschweißten Kupferleisten zugeführt wird.
]ede Kraftspeicher sollen vorteiihafterweise als Federn
aus Messing, durch welche die Gleitschuhe an das Gleitrohr angepreßt werden, ausgebildet sein — oder
aber als Federn aus Federstahl, die von einem Gehäuse aus zwei ineinander verschiebbaren Zylindern aus unmagnetisierbarem
metallischem Werkstoff umgeben sind; der eine dieser Zylinder ist erfindungsgemäß an die
jene Federn abstützenden Platten, der andere an eine zwischen Feder und Gleitschuh angeordnete Isolierplatte
— zur Verwendung von Stromübergängen auf das Gehäuse durch Federkraft — angepreßt. Bei erfindungsgemäßen
Gleitstromkontakten ist es im. allgemeinen nicht notwendig, eine Kühlung der Distanzstücke
vorzusehen. Letztere können — nach einer weiteren Ausgestaltung — ihrerseits aus nicht r,-.:gnetisierbarem.
metallischem Werkstoff bestehen und uank angebrachter
Kühlbohrungen ein durchschnittliches Raumgewicht von i. w. nicht mehr als 4 g je cm3 aufweisen.
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sien aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführangsbeispielen
sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
Fig. 1 den Aufriß eines zweischichtig aufgebauten Gleitstromkontaktes;
F i g. 2 die Draufsicht auf den Gleiistromkontakt bei
dessen Anordnung auf einem senkrecht stehenden Glekrohr:
F i g. 3 den Schnitt durch F i g. 1 gemäß deren Linie HI-HI;
F i g. 4 den Schnitt durch F i g. 1 nach deren Linie IV-IV;
F i g. 5 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform — entsprechend Linie 1I1-II1 in F i g. 1 geschnitten.
Wie aus den Fi g. 1 und 2 zu ersehen, erfolgt di-ΐ Halterung
von den Strom einem Gleitrohr 1 abnehmenden Gleitschuhen 2 mittels ringförmiger, normal zur Gleitrohrachse
ungeordneter Abdeckplatten 3 sowie mit HiI-Te
einer Stromableitungsplatte 4, durch welche die beiden Schichten des dargestellten Gleitstromkontaktes
voneinander getrennt sind. )ede Schicht besteht aus zwölf Gleitschuhen 2 und aus zwölf Distanzstücken 5.
Die Abdeckplatten 3, die Stromableitungsplatte 4 und die Distanzstücke 5 werden durch Schrauben 6 zusammengehalten.
Das Anpressen der Gleitschuhe 2 an das Gleitrohr 1 erfolgt durch Fede>n 7 (Fig.3), die sich gegen kleine
Abstützplatten 8 abstützen, die mit Schrauben 9 an den Distanzstücken 5 befestigt sind. An den Abstützplatten
t siticr. mit einer Schraube festgelegte Führungsstücke
10 für die Federn 7. Jene Führungsstücke 10 können so ausgebildet sein, daß mit Hilfe der zugehörigen Schrauben
die Federn 7 verstellbar bzw. nachstellbar sind.
Der vom Gleitrohr 1 auf die Gleitschuhe 2 übergehende
Strom w'iH über Kupferbänder 11 (Fig.4) und
über einen Steg 12 einer Kupferleiste 13 der Stromableitungsplatte 4 zugeführt, über welche die Weiterleitung
des Stromes zur Verbrauchsstelle der Anlage erfolgt.
Die Kupferbänder 11 sind einerseits mit Schrauben 14
an den Gleitschuh' n 2 und andererseits mit Schrauben 15 an den radial angeordneten Kupferstegen 12 befestigt,
die an die tangentialen Kupferleisten 13 angeschweißt sind. Diese Kupfer- oder Querleisten 13 sind
mit Schrauben 16 an die Stromableitungsplatte 4 angeschraubt. Die Feder 7 (F i g. 3) zum Arvpressen der Gleit-
schuhe 2 an das Gleitrohr 1 können ebenlalls aus einem
nicht magnetisierbarer metallischen Werkstoff — zweckmäßig aus Messing — sein.
Die Lebensdauer solcher Federn 7 ist vergleichsweise
gering, weshalb es im allgemeinen vorteilhafter ist, Fedem 7 aus üblichem Federstahl zu verwenden und entweder
die unvermeidbare Erwärmung derselben in Kauf zu nehmen oder — bei Gleichstromkontakten für
sehr hohe Stromstärken — die Federn 7 durch Gehäuse aus nicht magnetisierbarem Material vor der Wirkung in
des Wechseistromfeldes zu schützen.
Wie F i g. 5 zeigt, kann ein solches Gehäuse aus zwei
ineinander verschiebbaren Zylindern 17 bzw. 18 — z. B. aus Messing, Aluminium oder aus unmagnetisierbarcm
Stahl — bestehen, wobei der Zylinder 17 an jene die n
Federn 7 abstützenden Abstützplatten 8 und der Zylinder 18 an eine zwischen Feder 7 und Gleitschuh 2 angeordnete
Isolierplatte 19 durch die Federkraft angepreßt wird. Durch die Isolierungen 19 werden Stromübergiinge
auf die beiden Zylinder 17,18 vermieden.
Da die Größe der stromabnehmenden Kontaktfläche der Gleitschuhe 2 begrenzt ist und zweckmäßig nicht
mehr als 50 cm2 beträgt, ist für den Zusammenbau von Gleitstromkontakten für hohe Stromstärken eine erhebliche
Anzahl solcher Gleitschuhe 2 notwendig. Hieraus ergibt sich aber auch eine hohe Anzahl von Distanzstücken
5 und damit ein hohes Gewicht der Vorrichtung, insbesondere bei der Verwendung von Distanzstücken 5
aus Stahl.
Große Gleitstromkontakte sind störungsanfälliger als jo
kleine Kontakte, insbesondere hinsichtlich der Ausfälle von Gleitschuhen für die Stromabnahme wegen Kontaktmangels.
Daß bei dieser Erscheinung das Gewicht der Vorrichtung zumindest beteiligt ist. beweisen die
erheblichen Verbesserungen, die vergleichsweise durch die erfindungsgemäße Verwendung von Üistanzstücken
5 aus Aluminium erzielt werden. Untersuchungen haben ergeben, daß das durchschnittliche Raumgewicht der
Distanzstücke etwa 4 g je cmJ nicht übersteigen soll. Bei
Verwendung von Distanzstücken 5 aus z. B. Messing oder aus nicht magnetisierbarem Stahl kann diese Forderung
mit hohlen Distanzstücken 5 verwirklicht werden. Distanzstücke 5, die etwa zur Hälfte Kühlbohrungen
aufweisen, erfüllen diese Anforderung.
Da bei sehr großen Gleitstromkontakten auf eine Kühlung kaum verzichtet werden kann, sind Distanzstücke
5 mit Kühlbohrungen nicht nur wegen der erhöhten Betriebssicherheit, sondern auch wegen der ohnehin
nicht vermeidharen erhöhten Herstellungskosten ohne weiteres vertretbar.
Der in Fig. I. 2 dargestellte Gleitstromkontakt besteht
aus insgesamt vierungzwanzig Gleitschuhen 2, die in zwei Schichten angeordnet sind. Wenn die Stromabnahmefläche
je Gleitschuh 50 cm2 beträgt, stehen für die Stromabnahme 1200 cm2 ingesamt zur Verfügung. Bei
einem Stromübergang je cm2 von 25 A können daher mit dem dargestellten Gleitstromkontakt 30 000 A abgenommen werden, die beispielsweise für Elektroschlacke-Umschmelzanlagen
zur Herstellung von Stahlblöcken mit etwa 1100 mm Durchmesser notwendig m>
sind.
Derartige Gleitstromkontakte mit Distanzstücken 5 aus Aluminium haben ohne Wasserkühlung und ohne
Schutzgehäuse für die Federn 7 aus Federstahl zu guten Ergebnissen geführt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Gleichstromkontakt zur Abnahme hoher Stromstärken von einem Gleitrohr für mit Wechselstrom
betriebene Elektroschlacke-Umschmelzanlagen mit Gleitschuhen aus einem Werkstoff auf Graphitbasis,
zu deren Halterung dienenden Bauelementen sowie Kupferteilen zur Stromableitung von
der Strom den Verbrauchsstellen der Anlage zuführbar ist.
Ein Problem bei Umschmelzanlagen, in denen mit selbstverzehrenden Elektroden gearbeitet wird, ist die
Notwendigkeit, hohe Stromstärken bei niedrigen Spannungen zur Erzeugung der erforderlichen Umschmelzwärme
übertragen zu müssen. Bei diesem Ene rgietransport vom Anlagentransformator zur Schmelzstelle entstehen
durch den Ohm'schen Widerstand im Hoch-
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT886676 | 1976-11-29 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2731198A1 DE2731198A1 (de) | 1978-06-01 |
DE2731198C2 true DE2731198C2 (de) | 1984-05-30 |
Family
ID=3609203
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19772731198 Expired DE2731198C2 (de) | 1976-11-29 | 1977-07-11 | Gleitstromkontakt für Elektroschlacke-Umschmelzanlagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2731198C2 (de) |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3134017A1 (de) * | 1981-08-28 | 1983-03-10 | Leybold-Heraeus GmbH, 5000 Köln | Schleifkontaktanordnung fuer die uebertragung hoher stroeme von und zu stromschienen mit gleitfaehiger oberflaeche |
ATE22646T1 (de) * | 1982-06-15 | 1986-10-15 | Dyson Refractories | Elektroden fuer glasschmelzoefen. |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE554257C (de) * | 1929-10-05 | 1932-07-04 | Hydraulik G M B H | Vorrichtung zum gleichzeitigen Anpressen von mehreren Stromkontakten an Elektroden |
-
1977
- 1977-07-11 DE DE19772731198 patent/DE2731198C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2731198A1 (de) | 1978-06-01 |
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