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DE27228C - Spiegelglasreflektor mit Kühlvorrichtung - Google Patents

Spiegelglasreflektor mit Kühlvorrichtung

Info

Publication number
DE27228C
DE27228C DENDAT27228D DE27228DA DE27228C DE 27228 C DE27228 C DE 27228C DE NDAT27228 D DENDAT27228 D DE NDAT27228D DE 27228D A DE27228D A DE 27228DA DE 27228 C DE27228 C DE 27228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
glass
air
screw
mirror glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT27228D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. PESCHEL in Berlin NW., Karlstrafse 23 II
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE27228C publication Critical patent/DE27228C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V29/00Protecting lighting devices from thermal damage; Cooling or heating arrangements specially adapted for lighting devices or systems
    • F21V29/50Cooling arrangements
    • F21V29/502Cooling arrangements characterised by the adaptation for cooling of specific components
    • F21V29/505Cooling arrangements characterised by the adaptation for cooling of specific components of reflectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

KAISERLICHES
Um den Spiegelbelag des Reflectors vor Beschädigung durch zu grofse Erwärmung zu schützen, wie dies besonders bei Brennern mit vorgewärmter Luft eintreten . würde, verwendet man eine isolirende Luftschicht, welche zwischen der Glasgarnitur des Brenners und dem Spiegelglas hindurchströmt.
Fig. ι und 2 zeigen zwei solche Reflectoren für einen Gasbrenner mit vorgewärmter Luft.
A ist der Brenner, B der Cylinder, C die Glasglocke, welche die Function des zweiten Cylinders bei Doppelcylinderlampen übernimmt und gleichzeitig als Schirmträger dient. Die Luft fliefst in der Richtung der eingezeichneten Pfeile.
Dafs die Glasglocke C eine hohe Temgeratur annimmt, ist selbstverständlich. Der obere Theil von C ist verjüngt. Auf der Stelle, wo die Verjüngung des oberen Theiles anfängt, ruht ein Metallring D, welcher rundum mit Löchern versehen ist.
Auf diesen Ring wird die Kugel oder der Schirm mit Spiegelglas E und die Schutzkappe F gestülpt.
Zwischen dem Spiegelglas und der oberen Hälfte C entsteht ein hohler Raum; da aber, wie weiter oben gesagt wurde, der Metallring D rundherum mit Löchern versehen ist, so wird Luft in der Richtung der eingezeichneten Pfeile eintreten und oben wieder ausströmen. Die ( Circulation der Luft ist stärk genug, um den Spiegelbelag auf E vor zu grofser Erwärmung zu schützen.
Fig. ι zeigt eine derartige Anordnung, bei der der Spiegel eine mehr runde Form hat, während er in Fig. 2 mehr flach ist.
Die beiden Halbkugeln oder Schirme E und F können lose auf den Glaskörper C oder besser auf den Ring D gesetzt oder auch unter einander verbunden werden, Werden sie lose aufgesetzt, so mufs der Metallring oben eine kleine Rippe haben, so dafs jeder der beiden Schirme E und F eine fixirte Stellung hat und die Innenseite von F ' nie mit dem Silberbelag auf E in Berührung kommen kann, da letzterer dadurch leiden würde. Es ist aber sehr zweckmäfsig, wenn auch nicht absolut nothwendig, wenn man die beiden Schirme E und F unter einander verbindet, so dafs sie gewissermafsen einen Körper bilden. Zu diesem Zweck verwendet man eine Art Verschraubung. Der untere Rand von E ist mit einem kleinen vorspringenden Rand G oder einem Bund versehen, auf welchem der Glasschirm F aufliegt.
Dieser Bund ist so geformt, dafs der Schirm F nicht so weit darauf hin- und hergleiten kann, dafs seine Innenseite den Spiegelbelag beschädigen könnte; dies erreicht man am besten durch eine stufenförmige Anordnung des Bundes·, Fig. 3 und 4. Am oberen Ende ist E mit einem cylindrischen Theil versehen, welcher aufsen. Gewinde trägt, Fig. 4.
Auf dieses Glasgewinde schraubt man eine Mutter H aus Blech, welche an dem einen Ende mit einer Art Flantsch versehen ist. Dieser Flantsch drückt nun oben auf F oder auf einen ■Hals-von F und prefst dadurch F fest auf den Bund G des Schirmes E. Eine andere Modification der Befestigung von F auf E ist in Fig. 3 dargestellt.
An Stelle des Gewindes in dem Glaskörper E bedient man sich zweier Blechkörper J und K,
-fig· 3> 5a und sb. Diese Körper sind cylindrisch und an einer Seite mit einem nach aufsen vorspringenden Rande versehen. Auf den cylindrischen Tbeilen ist ein Gewinde eingedrückt und läfst sich der Druckkörper J in. den Körper K hineinschrauben, so dafs J mit Bolzen- und K mit Muttergewinde versehen ist.
Die beiden Schirme E und F. werden durch die beiden Schrauben J und K fest mit einander verbunden, indem die Schrauben den unteren Rand von F fest auf den vorspringenden Rand der Glocke E drücken. Es ist also durch die Schrauben/"und K oder blos durch J in Combination mit G eine feste und doch leicht lösliche Verbindung hergestellt. Soll der Reflector auf eine unten geschlossene Glasgarnitur aufgeschraubt werden, wie z. B. in Fig. ι und 2, so verwendet man dazu auch zwei Schrauben wie J und K, nur mit dem Unterschiede, dafs der vorspringende Rand, der im Innern der Glaskugel sich oben gegen die Wand legen mufs, nicht fest mit der Schraube verbunden sein kann, da man die untere Oeffnung der Glasgarnitur C mit dem Auflagerand nicht zu grofs machen darf. Der Flantsch ist zu diesem Zwecke, wie aus Fig. 5 ersichtlich, aus einem Ring L hergestellt, welcher lose auf einem Rand unten an der Schraube/ aufliegt. Der Ring L ist mit einem Schnitt M versehen oder nach Art der Springringe angefertigt, so dafs man ihn in den Glaskörper hineinschrauben kann.
Durch Fig. 7 ist die Anwendung der isolirenden Luftschicht zum Schutz des Spiegelbelages an Sonnenbrennern veranschaulicht; Fig. 8 zeigt die Verwendung der isolirenden Luftschicht bei Glühlichtern. Die Luft fliefst dabei-in der Richtung der gezeichneten Pfeile.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Spiegelglasreflectoren:
    ι. Die Anwendung einer isolirenden Luftschicht zum Schutz des Spiegelbelages vor zu hoher Erwärmung, erzeugt durch Einschaltung einer durchsichtigen Glaswand, welche zwischen der durch die Lichtquelle stark erwärmten Luft und dem Spiegelglas angeordnet sein mufs.
  2. 2. Die feste und leicht lösliche Verbindung des Spiegels mit dem Schutzschirm durch die Schraubenmutter M, das Gewinde am Glaskörper und den Rand G.
  3. 3. Die feste und leicht lösliche Verbindung des Reflectorspiegels E mit dem Schutzschirm F durch die beiden Schrauben J und K in Combination mit dem Rand G, auf welchen der Schirm F durch Anziehen der Schrauben aufgeprefst wird.
  4. 4. Die in Fig. 5 a und 5 b dargestellte Construction des Schraubstückes /mit dem aufgeschnittenen losen Ring, um eine zweite Glocke oder einen Schirm auf der Lampenkügel oder einem unten geschlossenen Lampenschirm zu befestigen..
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT27228D Spiegelglasreflektor mit Kühlvorrichtung Expired DE27228C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE27228C true DE27228C (de) 1900-01-01

Family

ID=303555

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT27228D Expired DE27228C (de) Spiegelglasreflektor mit Kühlvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE27228C (de)

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