DE2716772A1 - Verfahren zur herstellung von estern von m-phenoxybenzylalkohol und seiner alpha-cyano- und alpha-aethinylderivate mit carbonsaeuren - Google Patents
Verfahren zur herstellung von estern von m-phenoxybenzylalkohol und seiner alpha-cyano- und alpha-aethinylderivate mit carbonsaeurenInfo
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Description
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Mappe 24 | 245 | .28718 | |
ICI Case | Nr. | Dx. | |
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LIMITED, London, England
Verfahren zur Herstellung von Estern von m-Phenoxybenzylalkohol
und seiner cc-Cyano- und a-Äthinylderivate mit Carbonsäuren
Priorität England Nr. 15582/76 vom 15-4.1976
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Estern von m-Phenoxybenzylalkohol.
Mehrere Ester von m-Phenoxybenzylalkohol sind als Insektizide v;ertvoll, z.B. solche mit bestimmten substituierten 2,2-Dimethylcyclopropancarbonsäuren.
Diese Ester können aus den entsprechenden Säuren hergestellt werden, indem man letztere in das Säurechlorid
umwandelt, das sodann mit dem m-Phenoxybenzylalkohol umgesetzt wird. Die Cyclopropancarbonsäuren werden geeigneterwei-
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se in Form ihrer Methyl- und Äthylester isoliert. Es vnirde nun
gefunden, daß unter spezifischen Bedingungen Phenoxybenzylester in guter Ausbeute aus den Methyl- oder Äthylestern dieser Carbonsäuren
oder von anderen Carbonsäuren erhalten werden können.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Estern von m-Phenoxybenzylalkohol und seiner oc-Cyano- und a-Äthinylderivate
mit Carbonsäuren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man einen Methyl- oder Äthylester der Carbonsäure, m-Fhenoxybenzylalkohol
oder dessen a-Cyano- oder a-Äthinylderivat und
Tetramethyl- oder Tetraäthyltitanat miteinander vermischt und das Gemisch auf eine solche Temperatur erhitzt, daß das Methanol
oder Äthanol so, wie es gebildet wird, durch Destillation entfernt wird.
Die Ausgangsstoffe dieses Verfahrens können in jeder beliebigen
Reihenfolge miteinander vermischt werden. Das Gemisch, das vorzugsweise gerührt oder auf sonstige Art und Weise durchbewegt
wird, wird auf Reaktionstemperatur gebracht. Die bevorzugten Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 80 bis 16O°C. Es können
zwar auch Temperaturen außerhalb dieses Bereiches angewendet werden, doch können niedrigere Temperaturen verlängerte Reaktionszeiten
erforderlich machen, während höhere Temperaturen die Gefahr einer Zersetzung des Produkts mit sich bringen.
Gewünschtenfalls kann auch ein Lösungsmittel verwendet v/erden,
und zwar insbesondere ein solches, das ein Reaktionsgemisch ergibt, das bei der gewünschten Reaktionstemperatur siedet, so
daß das während des Verfahrens gebildete Methanol oder Äthanol mit einem Teil des Lösungsmittels abdestilliert wird.
Geeignete Lösungsmittel sind z.B. Kohlenwasserstoffe, wie Toluol oder Methylcyclohexan, halogenierte Kohlenwasserstoffe, bei de-
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nen das Halogenatom bei den Reaktionsbedingungen inert ist, wie z.B. chlorierte aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol,
und Äther, wie Dioxan. Es können zwar auch niedriger siedende Lösungsmittel, wie Cyclohexan, verwendet werden, doch benötigen
diese längere Reaktionszeiten bei atmosphärischem Druck. Das Lösungsmittel und die anderen Bestandteile des Reaktionsgemisches
sollten von Wasser frei sein.
Titanatester von höheren Alkoholen, z.B. Tetrabutyltitanat, sind
ebenfalls wirksame Katalysatoren für das erfindungsgemäße Verfahren, neigen jedoch dazu, mit dem m-Phenoxybenzylalkohol Titanverbindungen
zu ergeben, wodurch eine niedrigere Ausbeute und niedrigere Reinheit des gewünschten Produkts erhalten werden.
Die Menge des Esters der Titansäure beträgt mindestens 0,02 Mol, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Mol, pro Mol Carbonsäureester.
Die erforderlichen Verhältnismengen des m-Phenoxybenzylalkohols
oder dessen a-Cyano- oder a-Äthinylderivats und des Methyl- oder
Äthylesters der Carbonsäure sind äquimolar. Gewünsentenfalls
kann ein Überschuß jedes Ausgangsstoffes verwendet werden, welcher im allgemeinen am Ende des Verfahrens, beispielsweise
durch Destillation bei vermindertem Druck, nicht-umgesetzt wiedergewonnen werden kann.
Der erfindungsgemäß hergestellte Ester kann durch alle beliebigen geeigneten Verfahrensmaßnahmen isoliert werden, beispielsweise
durch Entfernung des gegebenenfalls vorhandenen Lösungsmittels und gegebenenfalls vorhandenen nicht-umgesetzten Ausgangsstoffen
durch Destillation, wodurch der rohe Ester zurückbleibt, der durch herkömmliche Methoden, die für den jeweiligen
Ester geeignet sind, gereinigt werden kann.
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Der Methyl- oder Äthylester einer Carbonsäure, der beim erfindungsgemäßen
Verfahren eingesetzt werden kann, hat einen Siedepunkt, der signifikant höher ist als die Reaktionstemperatur.
Solche Ester können sich von aliphatischen, aromatischen, cycloaliphatischen
oder heterocyclischen Carbonsäuren ableiten, doch ist das erfindungsgemäße Verfahren von besonderem Wert zur Herstellung
von m-Phenoxybenzyl-, a-Cyano- und oc-Äthinyl-m-phenoxybenzylestern
mit insektizider Aktivität, z.B. von 4-Methyl-aisopropy!phenylessigsäure
oder insbesondere von Estern von 2,2-Dimethylcyclopropancarbonsäuren
vom Pyrethrintyp.
Beispiele für solche Ester sind insbesondere die Ester von 2,2-Dimethylcyclopropancarbonsäuren,
die in 3-Stellung substituierte Vinylgruppen, wie 2·,2'-Dimethylvinyl, 2·,2'-Dichlorvinyl, 2'-Äthylvinyl
und 2',2·-Dibromvinyl, enthalten. Diese Säuren und
die davon abgeleiteten Ester v/erden normalerweise als Gemische der eis- und trans-Formen mit unterschiedlicher insektizider
Kraft erhalten. Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders deswegen wertvoll, weil es eine minimale Umwandlung der cis-Form
in die weniger aktive trans-Form bewirkt und weil auch weniger Nebenprodukte gebildet werden.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Darin sind, wenn nichts anderes angegeben ist, alle Teile und Prozentmengen auf
das Gewicht bezogen.
Eine Lösung von 56 Teilen m-Fhenoxybenzylalkohol, 80 Teilen
2,2-Dimethyl-3- (2', 2' -dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäureäthylester
(cisttrans-Verhältnis 58 : 42) und 3,9 Teilen Tetraäthyltitanat
in 420 Teilen trockenem Toluol wurde gerührt und zum Siedepunkt erhitzt. Das Azeotrop aus Äthanol und Toluol wur-
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de durch Destillation mit einer Geschwindigkeit von 50 Teilen pro h entfernt, während das Reaktionsvolumen durch Zugabe von
frischem Toluol aufrechterhalten wurde. Nach 4 h wurde das Toluol durch Erhitzen unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand
wurde auf eine Temperatur von 16O°C bei einem Druck von 0,3 mm Hg erhitzt. Flüchtige Fraktionen, die entfernt wurden,
waren 26 Teile nicht-umgesetzter 2,2-Dimethyl-3(2'^'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-äthylester
mit einem Siedepunkt von 80 bis 1000C bei einem Druck von 0,3 mm Hg und 2 Teile nichtumgesetzter
m-Phenoxybenzylalkohol mit einem Siedepunkt von
bis 1700C bei 0,3 mm Hg.
Auf diese Weise wurden 90 Teile eines Produkts erhalten, das 38,3% eis- und 54,8% trans-Isomeres von 2,2-Dimethyl-3-(2·,2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-m-phenoxybenzylester
enthielt.
Ein Gemisch aus 80 Teilen 2,2-Dimethyl-3-(2',2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-äthylester
(cis:trans-Verhältnis 55 J 45)» 85,7 Teilenm-Ehenoxybenzylalkohol und 3,53 Teilen Tetramethyltitanat
wurde bei 138 bis 14O°C unter einem langsamen Stickstoff
strom gerührt. Bei der Reaktion gebildetes Äthanol wurde kontinuierlich durch Destillation entfernt. Nach 18 h wurde der
Druck auf 0,3 mm Hg vermindert und die Temperatur wurde auf 180°C erhöht. 2,2 Teile nicht-umgesetzter 2,2-Dimethyl-3-(2l,2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-äthylester
mit einem Siedepunkt von 80 bis 1000C und 21,7 Teile nicht-umgesetzter m-Ehenoxybenzylalkohol
mit einem Siedepunkt von 100 bis 1700C wurden durch Destillation entfernt. Als Rückstand wurden 119,9
Teile 2,2-Dimethyl-3-(2f,2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-m-phenoxybenzylester
(cis-trans-Verhältnis 55 : 45) erhalten.
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Ein Gemisch aus 70,5 Teilen 2,2-Dimethyl-3-(2',2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-methylester
(cisrtrans-Verhältnis 48 : 52), 56 Teilen 3-Phenoxybenzylalkohol, 433 Teilen trockenem Toluol
und 3,0 Teilen Tetramethyltitanat wurde gerührt und zum Siedepunkt erhitzt. Das binäre Gemisch aus Äthanol und Toluol wurde
durch Destillation mit einer Geschwindigkeit von 50 Teilen pro h entfernt, während das Reaktionsvolumen durch Zugabe von frischem
trockenen Toluol aufrechterhalten wurde. Nach 4-stündiger Umsetzung wurde eine weitere Charge von 1 Teil Tetramethyltitanat
zugesetzt und die Reaktion wurde weitere 6 h lang weitergeführt. Das Toluol wurde durch Erhitzen unter vermindertem Druck
entfernt. Der ^ckstand wurde auf eine Temperatur von 1600C bei
einem Druck von 0,3 mm Hg erhitzt.
Es wurden flüchtige Fraktionen entfernt, wodurch 81 Teile eines Produkts zurückblieben, welches 2,2-Dimethyl-3-(2l,2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-m-phenoxybenzylester
enthielt. Das cis:trans-Isomerverhältnis des Produkts betrug 46 : 54.
Ein Gemisch aus 70,5 Teilen 2,2-Dimethyl-3-(2',2f-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-methylester
(cisttrans-Verhältnis 48 : 52), 67,5 Teilen 3-Phenoxybenzylalkohol und 3,52 Teilen Tetramethyltitanat
wurde bei 138 bis 14O°C unter einem langsamen Stickstoff
strom gerührt. Bei der Reaktion gebildetes Methanol wurde kontinuierlich durch Destillation entfernt. Nach 20-stündiger
Reaktion wurde eine weitere Charge von 0,8 Teilen Tetramethyltitanat zugesetzt und die Reaktion wurde 8 h lang weitergeführt.
Der Druck wurde auf 0,05 mm Hg vermindert und die Temperatur
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Y/urde auf 180°C erhöht. 5,24 Teile 2,2-Dimethyl-3-(2·,2•-dichlorvinyl
^cyclopropancarbonsäure-methylester mit einem Siedepunkt
von 60 bis 68°C und 12,11 Teile nicht-umgesetzter 3-Fhenoxybenzylalkohol
mit einem Siedepunkt von 120 bis 164°C wurden durch Destillation entfernt. Als Rückstand wurden 106,8 Teile
2,2-Dimethyl-3-(2·,2f-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-mphenoxybenzylester
(cisrtrans-Verhältnis 45 : 55) erhalten.
Ein Gemisch aus 237 Teilen 2,2-Dimethyl-3-(2«,2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-äthylester
(cisrtrans-Verhältnis 40 : 60), 200 Teilen 3-Fhenoxybenzylalkohol und 10,6 Teilen Tetramethyltitanat
wurde bei 135 bis 14O°C unter einem langsamen Stickstoff
strom gerührt. Bei der Reaktion gebildetes Äthanol wurde kontinuierlich durch Destillation entfernt. Nach 20-stündiger
Umsetzung wurde eine v/eitere Charge von 2,4 Teilen Tetramethyltitanat zugesetzt und die Reaktion wurde 8 h weitergeführt. Der
Druck wurde auf 0,05 mm Hg vermindert. Die Temperatur wurde auf 1800C erhöht. Es wurden 20,4 Teile 2,2-Dimethyl-3-(2',2'-dichlorvinyl
)-cyclopropancarbonsäure-äthylester und 21,9 Teile 3-Phenoxybenzylalkohol durch Destillation entfernt. Als Rückstand
wurden 351 Teile 2,2-Dimethyl-3-(2',2'-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-m-phenoxybenzylester
(eis:trans-Verhältnis
40 : 60) erhalten.
Eine Lösung von 40 Teilen m-Phenoxybenzylalkohol, 57 Teilen 2,2-Dimethyl-3-(2·,2·-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure-äthylester
(cisttrans-Verhältnis 40 : 60) und Tetramethyltitanat
(3,82 Teile als 45&Lge methanolische Paste) in 300 Teilen trokkenem
Xylol wurde gerührt und zum Siedepunkt erhitzt. Das Ge-
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misch von Äthanol/Xylol wurde durch Destillation mit einer Geschwindigkeit
von 50 Teilen pro h entfernt, während das ursprüngliche Volumen durch Zugabe von frischem Xylol aufrechterhalten
wurde.
Nach 3,5 h wurde das Gemisch auf 900C abgekühlt. Wasser (2 Teile)
wurde zugesetzt und das Gemisch wurde weitere 10 min lang gerührt. Es wurde Magnesiumsulfat zugefügt und das Gemisch wurde
filtriert.
Das Xylol wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde bei einer Innentemperatür von 100°C/0,2 mm Hg destilliert.
Nicht-umgesetzter Ester (16,5 Teile) wurde entfernt, wodurch 2,2-Dimethyl-3- (2!, 2' -dichlorvinyl) -cyclopropancarbonsäure-mphenoxybenzylester
(67,5 Teile) zurückblieb, der 36,2% cis-Isomeres
und 50,1% trans-Isomeres enthielt.
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Claims (8)
- 271G772PatentansprücheMj Verfahren zur Herstellung von Estern von m-Phenoxybenzylalkohol und seiner a-Cyano- und a-Äthinylderivate mit Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet , daß man einen Methyl- oder Äthylester der Carbonsäure, m-Phenoxybenzylalkohol oder dessen a-Cyano- oder a-Äthinylderivat und Tetramethyl- oder Tetraäthyltitanat miteinander vermischt und das Gemisch auf eine solche Temperatur erhitzt, daß das Methanol oder Äthanol so, wie es gebildet wird, durch Destillation entfernt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Reaktionstemperatur 80 bis 16O°C beträgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß man die Reaktion in einem wasserfreien Lösungsmittel durchführt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein solches Lösungsmittel verwendet, daß das Reaktionsgemisch bei der gewünschten Reaktionstemperatur siedet, so daß das während der Reaktion gebildete Methanol oder Äthanol mit einem Teil des Lösungsmittels abdestilliert.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gek'ennzeichnet , daß die verwendete Menge von Tetramethyl- oder Tetraäthyltitanat mindestens 0,02 Mol pro Mol Carbonsäureester beträgt.
- 6 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, daß die verwendete Menge von Tetramethyl- oder Tetraäthyltitanat 0,05 bis 0,2 Mol pro Mol Carbonsäureester beträgt.709844/0838
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man den m-Phenoxybenzylalkohol oder sein a-Cyano- oder a-Äthinylderivat und den Methyloder Äthylester der Carbonsäure in äquimolekularen Verhältnismengen verwendet.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, daß man als Carbonsäure eine 2,2-Dimethylcyclopropancarbonsäure verwendet, die mit m-Phenoxybenzylalkohol oder seinem a-Cyano- oder oc-Äthinylderivat Ester vom Pyrethrintyp liefert.9- Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß man eine 2,2-Dimethylcyclopropancarbonsäure verwendet, die in 3-Stellung eine 21,2'-Dimethylvinyl-, 2·,2»-Dichlorvinyl-, 2'-Äthylvinyl- oder 2·,2'-Dibromvinylgruppe enthält.7098U/0838
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