DE2715625A1 - Verfahren zum umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem ausgangsgut - Google Patents
Verfahren zum umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem ausgangsgutInfo
- Publication number
- DE2715625A1 DE2715625A1 DE19772715625 DE2715625A DE2715625A1 DE 2715625 A1 DE2715625 A1 DE 2715625A1 DE 19772715625 DE19772715625 DE 19772715625 DE 2715625 A DE2715625 A DE 2715625A DE 2715625 A1 DE2715625 A1 DE 2715625A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- coal
- hydrogen
- group
- solvent
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/70—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
- B01J23/76—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36
- B01J23/84—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36 with arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
- B01J23/85—Chromium, molybdenum or tungsten
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G1/00—Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal
- C10G1/08—Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal with moving catalysts
- C10G1/086—Characterised by the catalyst used
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
DR. KURT JACOBSOHN 3 D-8042 OBERSCHLEISSHEIM
7. April 1977
3 QL
GULF RESEARCH & DEVELOPMENT COMPANY Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Verfahren zum Umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut
Für diese Anmeldung wird die Priorität vom 26. Juli 1976 aus der USA-Patentanmeldung Serial No. 708 290 in Anspruch genommen.
709885/0578
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut in ein flüssiges Produkt,
bei dem eine Aufschlämmung des festen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes zusammen mit Wasserstoff in Gegenwart eines
im wesentlichen phosphatfreien Katalysators, dessen Hydrierkomponente aus der Gruppe der Netalle der Gruppen VI und VIII
des Periodischen Systems, ihrer Oxide und Sulfide ausgewählt ist, und der einen nicht-zeolithischen Träger aufweist und
als Promotor eine geringe Menge eines Metalls der Gruppe IV-B des Periodischen Systems enthält, unter erhöhten Drücken auf
erhöhte Temperaturen erhitzt wird.
Die Umwandlung von festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut in eine Flüssigkeit durch Erhitzen einer Aufschlämmung
des festen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes zusammen mit Wasserstoff unter erhöhten Drücken auf erhöhte Temperaturen in
Gegenwart eines festen, metallhaltigen Katalysators ist an sich bekannt. Es ist Jedoch schwierig, solche Verfahren über
längere Zeiträume hinweg durchzuführen, da der Katalysator dazu neigt, schnell an Aktivität zu verlieren, und das Verfahren
daher von Zeit zu Zeit unterbrochen werden muss, um den Katalysator zu regenerieren oder den entaktivierten Katalysator
auszutauschen. Es wurde nun gefunden, dass man derartige Verfahren über längere Zeiträume hinweg ohne wesentliche Entaktivierung
des Katalysators durchführen kann, wenn man einen im wesentlichen phosphatfreien Katalysator verwendet, der
eine Hydrierkomponente aus der Gruppe der Metalle der Gruppen VI und VIII des Periodischen Systems, ihrer Oxide und Sulfide
aufweist, einen nicht-zeolithischen Träger enthält und durch eine geringe Menge eines Metalls der Gruppe IV-B des Periodischen Systems aktiviert ist.
- 1 -709885/0578
27Ί5625
Das feste kohlenstoffhaltige Ausgangsgut kann auf feuchtigkeitsfreier
Basis die folgende Zusammensetzung haben:
Gew.%
Kohlenstoff 45 -95 60 - 92
Wasserstoff 2,5 - 7,0 4,0 - 6,0
Sauerstoff 2,0-45 3,0-25
Stickstoff 0,75 - 2,5 0,75 - 2,5
Schwefel 0,3 - 10 0,5 - 6,0
Der Kohlenstoff- und Wasserstoffgehalt des kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes besteht im wesentlichen aus Benzolverbindungen,
mehrkernigen aromatischen Verbindungen, heterocyclischen Verbindungen usw. Es wird angenommen, dass Sauerstoff
und Stickstoff vorwiegend in chemischer Verbindung mit den
aromatischen Verbindungen vorliegen. Ein Teil des Schwefels liegt wahrscheinlich ebenfalls in chemischer Verbindung mit den aromatischen Verbindungen vor, während ein anderer Teil in chemischer Verbindung mit anorganischen Elementen vorliegt, wie z.B. Eisen und Calcium.
aromatischen Verbindungen vorliegen. Ein Teil des Schwefels liegt wahrscheinlich ebenfalls in chemischer Verbindung mit den aromatischen Verbindungen vor, während ein anderer Teil in chemischer Verbindung mit anorganischen Elementen vorliegt, wie z.B. Eisen und Calcium.
Ausser den obigen Bestandteilen kann das zu behandelnde feste kohlenstoffhaltige Ausgangsgut auch feste, vorwiegend
anorganische Verbindungen enthalten, die sich nicht in flüssiges Produkt umwandeln lassen und als "Asche" bezeichnet
werden. Diese Stoffe bestehen hauptsächlich aus Verbindungen von Silicium, Aluminium, Eisen und Calcium mit geringeren
Mengen an Verbindungen des Magnesiums, Titans, Natriums und Kaliums. Der Aschegehalt des erfindungsgemäss zu behandelnden kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes beträgt weniger als
50 Gew.96, liegt aber im allgemeinen im Bereich von etwa 0,1 bis 30 Gew.%, gewöhnlich von etwa 0,5 bis 20 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des feuchtigkeitsfreien kohlenstoffhaltigen
werden. Diese Stoffe bestehen hauptsächlich aus Verbindungen von Silicium, Aluminium, Eisen und Calcium mit geringeren
Mengen an Verbindungen des Magnesiums, Titans, Natriums und Kaliums. Der Aschegehalt des erfindungsgemäss zu behandelnden kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes beträgt weniger als
50 Gew.96, liegt aber im allgemeinen im Bereich von etwa 0,1 bis 30 Gew.%, gewöhnlich von etwa 0,5 bis 20 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des feuchtigkeitsfreien kohlenstoffhaltigen
709885/0578
Anthrazit, Steinkohle, Moorkohle, Braunkohle und andere Arten von Kohleprodukten, die in der ASTM-Norm D-388 erwähnt
sind, sind Beispiele für festes kohlenstoffhaltiges Ausgangsgut, das im Sinne der Erfindung vergütet werden kann. Wenn bei
dem Verfahren gemäss der Erfindung eine Rohkohle verwendet wird, erhält man die besten Ergebnisse, wenn die Kohle einen
Gehalt an gebundenem Kohlenstoff auf Trockenbasis von nicht mehr als 86 Gew.% und einen Gehalt an flüchtigen Stoffen auf
Trockenbasis von mindestens 14 Gew.%, bestimmt auf aschefreier Basis, aufweist. Vor dem Einsatz bei dem Verfahren gemäss der
Erfindung wird die Kohle vorzugsweise in einer geeigneten Zerkleinerungsmaschine,
wie einer Hammermühle, auf eine solche Teilchengrösse vermählen, dass mindestens 50 % der Kohle durch
ein Sieb mit Maschenweiten von 0,425 mm hindurchgehen. Die gemahlene Kohle wird dann in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst
oder aufgeschlämmt. Gegebenenfalls kann das feste kohlenstoffhaltige
Ausgangsgut vor der Umsetzung auf an sich bekannte Weise behandelt werden, um ihm Stoffe zu entziehen, die unter
den Reaktionsbedingungen nicht in Flüssigkeit umgewandelt werden.
Als Lösungsmittel können alle flüssigen Verbindungen oder Gemische Aus Verbindungen verwendet werden, die Wasserstoffübertragungsvermögen
aufweisen. Flüssige aromatische Kohlenwasserstoffe werden bevorzugt. Unter "WasserstoffÜbertragungsvermögen'1 ist zu verstehen, dass die betreffende Verbindung
unter den Reaktionsbedingungen Wasserstoff absorbieren oder aufnehmen und auch abgeben kann. Ein zum Anfahren besonders
geeignetes Lösungsmittel ist Anthracenöl, welches in "Chamber's Technical Dictionary", Verlag MacMillan, Grossbritannien, 1943, auf Seite 40 folgendermaßen definiert ist:
"Eine oberhalb 270° C siedende Kohleteerfraktion, die aus Anthracen, Phenanthren, Chrysen, Carbazol und anderen Kohlenwasserstoffölen
besteht." Andere verwendbare Lösungsmittel
- 3 709885/0578
sind die bei dem Pott-Broche-Verfahren gewöhnlich verwendeten
Lösungsmittel. Beispiele hierfür sind mehrkernige aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Naphthalin und Chrysen, sowie deren
Hydrierungsprodukte, wie Tetrahydronaphthalin, Decahydronaphthalin
usw., oder Gemische solcher Lösungsmittel mit Phenolverbindungen, wie Phenol oder Kresol.
Beim Anfahren des Verfahrens gemäss der Erfindung ist
die Auswahl des jeweiligen Lösungsmittels nicht besonders ausschlaggebend, da eine flüssige Fraktion, die bei der Umwandlung
entsteht, ein besonders gutes Lösungsmittel für das feste kohlenstoffhaltige Ausgangsgut ist. Diese sich bei dem Verfahren
bildende flüssige Fraktion, die ein besonders gutes Lösungsmittel für Kohle ist, entsteht in Mengen, die mehr als
ausreichend sind, um alle Lösungsmittelmengen, die in andere Produkte umgewandelt werden oder bei dem Verfahren verlorengehen,
zu ersetzen. Daher wird ein Teil des sich bei dem Verfahren bildenden flüssigen Produkts vorteilhaft zum Ausgangspunkt
des Verfahrens im Kreislauf geführt. Wenn das Verfahren fortschreitet, verdünnt sich das anfängliche Lösungsmittel immer
mehr mit Kreislauflösungsmittel, bis das dem Beginn des Verfahrens zugeführte Lösungsmittel sich nicht mehr von dem
Kreislauflösungsmittel unterscheiden lässt. Wenn das Verfahren halbkontinuierlich durchgeführt wird, kann man zu Beginn einer
jeden neuen Verfahrensperiode das Lösungsmittel verwenden, das bei einem vorherigen Arbeitsgang angefallen ist. Flüssigkeiten,
die aus Kohle bei dem erfindungsgemässen Verfahren entstehen, sind z.B. aromatisch und haben im allgemeinen einen
Siedebereich von etwa 150 bis 760° C, ein spezifisches Gewicht
von etwa 0,9 bis 1,1 und ein Atomverhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff im Bereich von etwa 1,3:1 bis 0,66:1. Ein aus
Moorkohle, wie Wyoming-Montanakohle, gewonnenes Lösungsmittel ist ein öl mittlerer Siedelage mit einem typischen Siedebereich
von etwa 190 bis 360° C. Das erfindungsgemäss verwendete
-A-709885/0578
271562b
Lösungsmittel kann daher im weitesten Sinne ais dasjenige definiert
werden, das bei einer vorhergehenden Umwandlung eines kohlenstoffhaltigen festen Ausgangsgutes nach dem erfindungsgemässen
Verfahren erhalten worden ist. Der hier verwendete Ausdruck "Lösungsmittel" bezieht sich auf die Flüssigkeit, in
der das bei dem Verfahren anfallende flüssige Produkt in Lösung geht, sowie auch auf die Flüssigkeit, in der die festen
Stoffe in Dispersion gehen.
Das Verhältnis von Lösungsmittel zu festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut kann variieren, sofern nur genügend Lösungsmittel
verwendet wird, um praktisch alles feste kohlenstoffhaltige Ausgangsgut in dem Reaktionsgefäss in Lösung zu
bringen. Das Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel zu festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut kann im Bereich von etwa
0,6:1 bis 4:1 liegen; ein Bereich von etwa 1:1 bis 3:1 wird
jedoch bevorzugt. Die besten Ergebnisse erhält man, wenn das Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel zu festem kohlenstoffhaltigem
Ausgangsgut etwa 2:1 beträgt. Verhältnisse von Lösungsmittel zu festem kohlenstoffhaltigem Ausgangsgut von
mehr als etwa 4:1 können zwar angewandt werden, bringen aber kaum noch Vorteile hinsichtlich des Auflösens oder Aufschläramens
des festen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes bei dem Verfahren gemäss der Erfindung mit sich. Zu viel Lösungsmittel
ist unerwünscht, weil dies zusätzliche Energie oder Arbeit beim nachfolgenden Abtrennen des Lösungsmittels aus dem System
mit sich bringt.
Gemäss der Erfindung werden die Aufschlämmung und der Wasserstoff auf einer Temperatur zwischen etwa 260 und 480 C,
vorzugsweise von etwa 350 bis 450 C, unter einem überdruck
zwischen etwa 35 und 700 kg/cm , vorzugsweise zwischen etwa 260 bis 420 kg/cm und insbesondere zwischen etwa 267 und
280 kg/cm , gehalten, und die Raumströmungsgeschwindigkeit auf
- 5 709885/0578
271562b 9
Gewichtsbasis liegt zwischen etwa 0,25 und 50 kg festen kohlenstoffhaltigen
Ausgangsgutes je kg Katalysator je Stunde, während die Wasserstoffzufuhr 356 bis 3560 Nm je m Aufschlämmung
beträgt. Die genauen Bedingungen richten sich z.B. nach der Menge des Katalysators, dem jeweiligen Ausgangsgut,
dem gewünschten Umwandlungsgrad usw. Man arbeitet zweckmässig bei einer möglichst niedrigen Temperatur, bei der noch die
gewünschten Ergebnisse erzielt werden, weil der Aktivitätsgrad des Katalysators bei niedrigeren Temperaturen höher sein kann.
Die Wasserstoffkreislaufgeschwindigkeit ändert sich bei verschiedenartigem Ausgangsgut nicht wesentlich und soll vorzugs-
3 3
weise etwa 356 bis 1780 Nm je m Aufschlämmung betragen.
weise etwa 356 bis 1780 Nm je m Aufschlämmung betragen.
Als Katalysator muss der in der US-PS 3 840 473 beschriebene
Katalysator verwendet werden. Dieser Katalysator ist praktisch phosphatfrei, weist eine Hydrierkomponente aus der
Gruppe der Metalle der Gruppen VI und VIII des Periodischen Systems, ihre Oxide und Sulfide auf einem nicht-zeolithischen
Träger auf und enthält als Promo tor eine geringe Menge eines Metalls der Gruppe IV-H des Periodischen Systems.
Es ist wesentlich, dass der bei dem erfindungsgemässen
Verfahren verwendete Katalysator praktisch keine Phosphate enthält. Die Anwesenheit von Phosphor oder Phosphaten in dem
Katalysator kann zwar in Mengen von der Grosse von Verunreinigungen,
d.h. in Mengen von weniger als etwa 0,5 Gew.% und
vorzugsweise weniger aLs etwa 0,1 Gew.%, zugelassen werden;
er, ist jedoch wünschenswert, dass der Katalysator überhaupt keine Phosphate enthält. Schon Phosphatkonzentrationen von
nur etwa 1 Gew.% haben eine abträgliche Wirkung auf die katalytische
Aktivität, und ein Phosphatgehalt von etwa 2 Gew.%
ist völlig unannehmbar.
Als Katalysatorträger kann man jedes nicht-zeolithische,
hitzebeständige Oxid mit einer spezifischen Oberfläche von
- 6 -7 0 H B 8 5 / 0 δ 7 θ
27 lS62b
mehr als 3 m /g verwenden, wie reines Aluminiumoxid, mit
Siliciumdioxid stabilisiertes Aluminiumoxid, das bis etwa 5 Gew.% Siliciumdioxid, bezogen auf den Träger, enthält,
Silicagel, mit Säure ausgelaugtes Borsilicatglas und Spinelle, z.B. Magnesiumaluminat. Vorzugsweise verwendet man jedoch als
Träger ein von Siliciumdioxid freies Aluminiumoxid. Ferner soll der Träger vorzugsweise im wesentlichen frei von anderen
hitzebeständigen Metalloxiden als Aluminiumoxid, z.B. von Thoriumoxid, Boroxid, Titanoxid, Magnesiumoxid, Zirkoniumoxid
usw., sein; jedoch werden Metalle der Gruppe IV-B des Periodischen
Systems zu dem Gesamtkatalysator zugesetzt. Das für das Verfahren gemäss der Erfindung bevorzugte Aluminiumoxid ist
ein Übergangsaluminiumoxid, wie \- oder y-Aluminiumoxid.
Als Hydrierkomponente kann man Metalle der Gruppen VI und VIII des Periodischen Systems, deren Oxide oder Sulfide oder
Kombinationen derselben verwenden. Vorzugsweise verwendet man Katalysatoren, die eine Kombination von metallhaltigen Komponenten
der Gruppen Vi und VIII des Periodischen Systems enthalten, und insbesondere werden solche Hydrierkomponenten bevorzugt,
bei denen das Atomverhältnis des Metalls der Gruppe VIII zu dem Metall der Gruppe VI mindestens 1:0,5, vorzugsweise
mindestens 1:0,5 und insbesondere mindestens 1:1,0 betragt, Lm allgemeinen werden Katalysatoren, bei denen das
Atomverhältnis des Metalls der Gruppe VILI zu dom Metail der
Gruppe VI mehr a Ls 1:5 beträgt, nicht verwendet; vorzugsweise liegt das Atomverhältnis unter etwa 1:3,5 und insbesondere
unter etwa 1:2,5= Besonders bevorzugt werden Katalysatoren,
die Me ta LLe der Gruppen VIII und VI dos Periodischen Systems
in einem Atomverhältnis von weniger aLs etwa 1:1,75 enthalten.
Ferner haben die Katalysatoren einen Gesaiatgeha It an Metallen
der Gruppen VI und VIII des Periodischen Systems von mindestens etwa 5 und vorzugsweise mindestens etwa β Gew.>j,
- 7 709ΒΠ5/057Π
bezogen auf den Gesamtkatalysator. In der Regel werden Katalysatoren,
die einen Gesamtgehalt an Metallen der Gruppen VI und VIII des Periodischen Systems von mehr als etwa 30 Gew.% aufweisen,
nicht verwendet, und gewöhnlich ist der Gesamtgehalt des Katalysators an Metallen der Gruppen VI und VIII auf weniger
als etwa 20 Gew.% beschränkt. Für das Verfahren gemäss der Erfindung bevorzugte Katalysatoren weisen Kombinationen
der Eisenmetalle mit Metallen der Gruppe VI, wie Molybdän und Wolfram, auf. Als Eisenmetalle verwendet man vorzugsweise Kobalt
und Nickel, von denen Nickel besonders bevorzugt wird, und· als Metall der Gruppe VI des Periodischen Systems verwendet
man vorzugsweise Molybdän. Ferner verwendet man vorzugsweise kein Chrom ohne andere Metalle der Gruppe VI des Periodischen
Systems. Für das Verfahren gemäss der Erfindung besonders bevorzugte Katalysatoren sind Kombinationen von
Nickel und Molybdän sowie von Kobalt und Molybdän.
Es ist ferner erforderlich, dass der erfindungsgemäss
verwendete Katalysator als Promotor ein Metall der Gruppe IV-B des Periodischen Systems, d.h. Titan, Zirkonium oder Hafnium,
enthält. Daher werden Katalysatoren verwendet, die mindestens 1 und vorzugsweise mindestens etwa 2,5 Gew.% Metall der Gruppe
IV-B, bezogen auf den Gesamtkatalysator, enthalten. Offenbar besteht keine obere Grenze für die Menge des Metalls der Gruppe
IV-B; durch Zusatz von mehr als etwa 10 Gew.% solcher Metalle, bezogen auf die Gesamtmenge des Katalysators, wird jedoch
kein weiterer Vorteil erzielt. Vorzugsweise arbeitet man mit Katalysatoren, die weniger als etwa 8 Gew.% an Metallen
der Gruppe IV-B des Periodischen Systems enthalten. Von den Metallen der Gruppe IV-B (Titan, Zirkonium und Hafnium) verwendet
man vorzugsweise Titan und Zirkonium, von denen Titan besonders bevorzugt wird.
Der Trägerkatalysator kann zweckmässig in Form von Strangpresslingen mit Durchmessern von etwa 0,8 bis 6,4 mm
- 8 709885/0578
oder von Kügelchen mit Durchmessern von etwa 0,8 bis 6,4 mm verwendet werden. Die bevorzugte Teilchengrösse des Katalysators
richtet sich z.B. nach der Grosse der Öffnungen in den porösen Trennwänden des nachstehend beschriebenen Reaktionsgefässes
sowie nach der Grosse der Katalysatorkammern in dem technischen Gefäss. Je grosser die Katalysatorkammern in dem
technischen Gefäss sind, desto grosser soll die Teilchengrösse des Katalysators sein. Der Katalysator kann auch in Form
von Pellets oder in anderen geometrischen Formen angewandt werden, sofern er nicht durch die Öffnungen in den Trennwänden
hindurchgeht, die die Katalysatorbettkammern von den unbehinderten Durchtrittskanälen trennen.
Wenn kohlenstoffhaltiges Ausgangsgut, wie Kohleschlamm, nach dem Verfahren gemäss der Erfindung behandelt wird, ist
es üblich, die Reaktion fortzusetzen, bis der Katalysator infolge der Ablagerung von Asche und/oder Koks oder anderen
kohlenstoffhaltigen Stoffen bedeutend an Aktivität verloren hat. Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung wird die Umsetzung
über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg durchgeführt, bevor eine Regenerierung des Katalysators erforderlich ist. Wenn der
Katalysator dann regeneriert werden muss, kann dies durch Abbrennen, d.h. Behandeln mit einem sauerstoffhaltigen Gas, wie
Luft, bei erhöhter Temperatur, gewöhnlich etwa 480 C, oder
nach anderen bekannten Regeneriermethoden für Hydrierungskatalysatoren erfolgen. Die Art der Regenerierung des Katalysators
bildet keinen Teil der Erfindung.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf Fig. 1 Bezug genommen, die ein schematisches Fliessdiagramm einer
Ausführungsform der Erfindung darstellt und eine bevorzugte Form eines mehrteiligen Reaktionsgefässes zeigt, bei dem die
Querschnitte der senkrechten Reaktionsräume Kreissektoren sind. Fig. 1 wird an Hand eines Verfahrens zum Behandeln von
Rohkohle erläutert; Jedoch kann Jedes feste kohlenstoffhaltige
- 9 709885/0578
Ausgangsgut gemäss der obigen Definition, das dazu neigt, bei
der Umwandlung Koks und/oder Asche zu bilden, nach dem erfindungsgemässen
Verfahren behandelt werden. Kohle ist nur ein Beispiel für das kohlenstoffhaltige Ausgangsgut, welches gemäss
der Erfindung behandelt werden kann.
Ein kohlenstoffhaltiges festes Ausgangsgut, wie Rohkohle, wird durch Leitung 8 der Kohleaufbereitungsanlage 10 zugeführt.
In der Kohleaufbereitungsanlage 10 wird die Kohle in einer Mahlvorrichtung, wie einer Hammermühle, auf die erforderliche
Teilchengrösse vermählen, z.B. derart, dass 50 % der Kohle durch ein Sieb mit Maschenöffnungen von 0,425 mm hindurchgehen.
Die gemahlenen Kohleteilchen gelangen von der Kohleaufbereitungsanlage 10 durch Leitung 12 in die Schlammmischanlage
14, wo die Kohle mit einem Lösungsmittel im Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel zu Kohle von etwa 1:1 bis
3:1 gemischt wird. Zu Beginn des Verfahrens wird der Schlammmischanlage 14 durch Leitung 16 frisches Lösungsmittel, wie
Anthracenöl, zugeführt. Im weiteren Verlaufe des Verfahrens bildet sich so viel Lösungsmittelol, dass das frische Lösungsmittel
allmählich durch Kreislauflösungsmittelöl ersetzt werden kann, welches der Schlamm-Mischanlage 14 durch Leitung 18
zugeführt wird. Gegebenenfalls kann das Lösungsmittel vollständig oder teilweise durch Leitung 20 in die Leitung 12 eingeführt
werden, um die überführung der gemahlenen Kohle in die Schlamm-Mischanlage 14 zu erleichtern. Eine Aufschlämmung
von Kohleteilchen in Lösungsmittel wird aus der Schlammmischanlage 14 durch Leitung 22 abgezogen und mit Hochdruckwasserstoff
gemischt, der durch Leitung 26 zugeführt wird. Das Gemisch aus Kohle, Öl und Wasserstoff wird dann in das untere
Ende des Reaktionsgefässes 24 geleitet. Gegebenenfalls kann das Gemisch aus Öl und Kohle in Leitung 22 vor der Einführung
in das Reaktionsgefäss 24 durch einen (nicht dargestellten) Wärmeaustauscher vorerhitzt werden. In der Zeichnung
- 10 709885/0578
wird das Gemisch aus Kohle, Lösungsmittel und Wasserstoff dem unteren Ende des Reaktionsgefässes 24 zugeführt, in welchem
es aufwärtsströmt; das Gemisch kann aber auch dem oberen Ende des Reaktionsgefässes 24 zugeführt werden und darin abwärtsströmen.
Vorzugsweise wird jedoch das Gemisch aus Kohle, Lösungsmittel und Wasserstoff in das untere Ende des Reaktionsgefässes
24 eingeleitet und strömt in dem Reaktionsgefäss 24 in einem Flutbett-Reaktionssystem (flooded-bed type reaction
system) aufwärts, Gemäss der Zeichnung wird der Wasserstoff
zusammen mit Kohle und Lösungsmittel dem unteren Ende des Reaktionsgefässes 24 zugeführt; der Wasserstoff kann aber auch
an mehreren Stellen in verschiedenen Höhen des Reaktionsgefässes zugeführt werden. Ebenso kann ein Teil der Kohle und/oder
des Lösungsmittels an verschiedenen Stellen des Reaktionsgefässes zugeführt werden.
Der Wasserstoff wird in das Reaktionsgefäss 24 in Mengen
von etwa 356 bis 3560 Nm je m Kohleaufschlämmung eingeleitet.
Der Wasserstoffstrom besteht vorzugsweise zu mindestens 60 % aus Wasserstoff und zum Rest aus Gasen, wie Stickstoff,
Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und/oder Kohlenwasserstoffen von niedrigem Molekulargewicht, wie Methan. Die genauen Reaktionsbedingungen
im Reaktionsgefäss 24 hängen von einer Anzahl von Umständen, wie dem gewünschten Ausmaß der Verflüssigung,
ab; im allgemeinen muss jedoch bei den oben angegebenen Temperaturen und Drücken gearbeitet werden. Die stündliche Raumströmungsgeschwindigkeit
der Kohleaufschlämmung auf Gewichtsbasis beträgt zweckmässig etwa 0,25 bis 40, gewöhnlich etwa
0,5 bis 20 Gewichtseinheiten Ausgangsgut je Gewichtseinheit Katalysator je Stunde. Als Katalysator verwendet man den oben
beschriebenen Hydrierungskatalysator. Die Teilchengrösse des Katalysators richtet sich nach der Grosse des Reaktionsgefässes
und nach der Grosse der Öffnungen in den Trennwänden des
- 11 709885/0578
Reaktionsgefässes. Die Katalysatorteilchen sind so gross, dass sie durch die Öffnungen in den porösen Trennwänden nicht hindurchgehen.
Das Reaktionsgefäss 24 kann einen in Segmente unterteilten Korb 28 oder eine Anzahl solcher Körbe enthalten, die derart
übereinandergestapelt sind, dass einerseits die unbehinderten Durchtrittskanäle 30 und andererseits die den Katalysator
enthaltenden Segmente 32 in gerader Linie durch das Reaktionsgefäss verlaufen. Der Korb 28 ist zylinderförmig ausgebildet,
und seine äussere Oberfläche 34 kann massiv sein, ist aber vorzugsweise mit Öffnungen versehen, die so gross sind,
dass die Reaktionsteilnehmer (einschliesslich Kohlefeinkorn) und die Produkte durch sie hindurchtreten können, während die
Katalysatorteilchen 36 zurückgehalten werden. Die Innenwandungen 38 der die Katalysatorsegmente von den unbehinderten
Durchtrittskanälen trennenden Trennwände sind mit Öffnungen versehen, die so gross sind, dass die Reaktionsteilnehmer
(einschliesslich Kohlefeinkorn) und die Produkte durch sie hindurchtreten können, während die Katalysatorteilchen nicht
aus den Katalysatorsegmenten austreten können. In Fig. 1 sind die Segmente in dem Korb 28 als Kreissektoren ausgebildet.
Gase werden aus dem Reaktionsgefäss 24 durch Leitung 40 in die Gasgewinnungsanlage 42 geleitet. Die Gasgewinnungsanlage
42 weist eine Einrichtung zum Trennen von Gasen und Flüssigkeiten auf. Die in der Gasgewinnungsanlage 42 abgetrennten
Gase strömen durch Leitung 44 zu einer Wasserstoffanlage 46, in der Wasserstoff zurückgewonnen wird und gasförmige
Kohlenwasserstoffe von niedrigem Molekulargewicht in Wasserstoff umgewandelt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen
können die gasförmigen Kohlenwasserstoffe auch als solche auf den Markt gebracht und der Wasserstoff kann auf andere Weise,
z.B. durch Vergasung von Kohle, erzeugt werden, oder ein Pro-
- 12 -
709885/0578
duktstrom, der unerwünschte Bestandteile, wie hochsiedende Teere und feste Abfallstoffe, enthält, kann zur Erzeugung von
Wasserstoff verwendet werden. Der Wasserstoff wird dann durch Leitung 26 in das Reaktionsgefäss 24 zurückgeleitet. Etwaiges
Frischgas, das zum Ersatz benötigt wird, um der Wasserstoffanlage Wasserstoff zuzuführen, wird durch Leitung 48 eingeleitet.
Flüssige Produkte, die etwas Feststoffe enthalten, werden aus dem Reaktionsgefäss 24 durch Leitung 50 abgezogen
und in die Feststofftrennanlage 52 überführt. Gegebenenfalls kann die Feststofftrennanlage 52 umgangen werden, z.B. wenn
das verflüssigte Produkt praktisch keine Feststoffe enthält. In diesem Falle können die aus dem Reaktionsgefäss 24 abgezogenen
flüssigen Produkte unmittelbar durch Leitung 51 zur Produktlagerungs- und Kreislaufanlage 58 geleitet werden. Die
Feststofftrennanlage 52 enthält eine Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen und Flüssigkeiten, wie ein kontinuierlich rotierendes
Filter, eine Zentrifuge, einen Flüssigkeitszyklon oder eine Vakuumdestilliervorrichtung. Feststoffe werden aus
der Feststofftrennanlage 52 durch Leitung 54 abgezogen. Wenn
die durch Leitung 54 abgezogenen Stoffe etwas von dem ursprünglichen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgut und festes anorganisches
Material enthalten, wie es der Fall ist, wenn nicht die Gesamtmenge des ursprünglichen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgutes
verflüssigt werden soll, können beide voneinander auf bekannte Art getrennt werden. Das feste kohlenstoffhaltige Material
ist dann vergütet und hat z.B. einen niedrigeren Schwefelgehalt als das ursprüngliche Ausgangsgut und kann als
Brennstoff verwendet werden. Die anorganischen Stoffe, z.B. Asche, können als solche oder nach dem Kalzinieren für sich
allein oder in Kombination mit einem anderen Hydrierkatalysator, als er in den Katalysatorbetten gemäss vorliegender Erfindung
verwendet wird, als zusätzliche Katalysatoren eingesetzt und der Anlage zusammen mit der Beschickung durch Lei-
- 13 709885/0578
tung 22 zugeführt werden. In diesem Falle enthalten die oben beschriebenen "unbehinderten, katalysatorfreien Zonen" ausserdem
diesen zusätzlichen Katalysator. Das flüssige Produkt wird aus der Trennanlage 52 durch Leitung 56 in die Produktlagerungs-
und Kreislaufanlage 58 gefördert, aus der es durch Leitung
60 abgezogen werden kann. Ein Teil des flüssigen Produkts wird als Lösungsmittel durch Leitung 18 im Kreislauf in die
Schlamm-Mischanlage 14 zurückgeleitet. Gegebenenfalls kann das flüssige Produkt aus der Lagerungs- und Kreislaufanlage 58
durch Leitung 64 einer Batterie 66 von Destillierkolonnen zugeführt
werden, aus der mehrere Fraktionen bei einem zweckmässigen Druck, gewöhnlich zwecks Gewinnung bestimmter Destillatfraktionen,
abgezogen und dann durch Leitung 68 in einen Lagerbehälterpark 70 geleitet werden können. Die verschiedenen
Produkte können dann durch Leitung 72 abgezogen werden. Auf diese Weise können verschiedene Lösungsmittelfraktionen abgenommen
und durch Leitung 74 im Kreislauf in die Schlammmischanlage
14 zurückgeführt werden. Wie dem Fachmann geläufig ist, kann es bei Änderung der Reaktionsbedingungen im Reaktionsgefäss
24 in dem hier angegebenen Bereich von Bedingungen zu einer mehr oder weniger starken hydrierenden Spaltung kommen,
so dass mehr oder weniger verflüssigtes Produkt und/oder mehr oder weniger niedriger siedende Produkte für die Destillation
in der Batterie 66 von Destillierkolonnen anfallen. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass das feststoffhaltige
Produkt aus Leitung 50 unmittelbar einer Batterie von Destillierkolonnen zugeführt und dort in Fraktionen zerlegt werden
kann.
Fig. 1 zeigt zylinderförmige, mehrteilige Reaktionsgefässe,
da Reaktoren dieser Form üblich sind. Jedoch ist die geometrische Form nicht ausschlaggebend, und man kann auch
Reaktoren von quadratischem, rechteckigem, achteckigem,
- 14 709885/0578
elliptischem Querschnitt usw. verwenden. Bei der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform braucht das Reaktionsgefäss
nur eine Mehrzahl von eng benachbarten, im wesentlichen vertikalen Reaktionszonen zu enthalten, die durch
poröse Trennwände voneinander getrennt sind, wobei die Zonen zum Teil so ausgebildet sind, dass sie festen teilchenförmigen
Katalysator enthalten können, der nicht durch die porösen Trennwände hindurchgeht. Der Rest der Reaktionszonen bildet
praktisch ungehinderte Durchtrittskanäle, die sich durch das Reaktionsgefäss erstrecken. In der Zeichnung bilden die unbehinderten
Durchtrittskanäle mit den katalysatorhaltigen Teilen des Reaktionsgefässes ein abwechselndes symmetrisches Muster.
Dies ist zwar eine bevorzugte Art von Reaktionssystem; man braucht sich jedoch nicht eines symmetrischen Musters zu bedienen.
Ebenso ist die genaue Anzahl der Segmente nicht ausschlaggebend.
Das Verhältnis der Querschnittsfläche der Gesamtheit der Katalysatorsegmente zu derjenigen der Gesamtheit der unbehinderten
Durchtrittskanäle kann je nach der Grosse des Reaktionsgefässes
innerhalb weiter Grenzen schwanken. Im allgemeinen liegt das Verhältnis der gesamten Querschnittsfläche der
ungehinderten Durchtrittskanäle zu der gesamten Querschnittsfläche der mit Katalysator gefüllten Abschnitte vorzugsweise
im Bereich von etwa 20:1 bis 1:10. Da die Länge der Katalysatorsegmente
und die Länge der unbehinderten Durchtrittskanäle bei einem gegebenen Reaktionsgefäss vorzugsweise einander
gleich sind, beträgt auch das Volumverhältnis der Gesamtheit der unbehinderten Durchtrittskanäle zu dem Gesamtkatalysator
vorzugsweise, ebenso wie das Verhältnis der betreffenden Querschnittsflächen, etwa 20:1 bis 1:10. Das Verhältnis der gesamten,
mit Katalysator gefüllten Querschnittsfläche zu der gesamten Querschnittsfläche (der mit Katalysator gefüllten und
der nicht mit Katalysator gefüllten Teile) des Reaktionsgefäs-
- 15 709885/0578
ses beträgt vorzugsweise etwa 10:1 bis 1:10, insbesondere etwa 3:1 bis 1:3. Die Katalysatorsegmente verlaufen vorzugsweise
parallel zueinander und zu den unbehinderten Durchtrittskanälen und haben über das ganze Reaktionsgefäss hinweg eine
gleichmässige Querschnittsfläche. Man kann Jedoch auch Katalysatorsegmente
von variierender Querschnittsfläche verwenden, und die Katalysatorsegmente brauchen nicht unbedingt parallel
zu verlaufen.
Die Grosse der Öffnungen in den porösen Trennwänden, die
die Katalysatorsegmente von den unbehinderten Durchtrittskanälen trennen, kann variieren. Die Öffnungen müssen gross genug
sein, um Feinkorn und Asche aus den unbehinderten Durchtrittskanälen in die Katalysatorsegmente und dann wieder zurück
in die unbehinderten Durchtrittskanäle durchtreten zu lassen. Wenn die Beschickung durch das Reaktionsgefäss strömt, tritt
sie zu einer unbestimmten Anzahl von Malen ein und aus durch die verschiedenen Katalysatorsegmente und unbehinderten Durchtrittskanäle.
Die Öffnungen sind so gross, dass Kohlefeinkorn und Asche hindurchgehen, sind aber nicht gross genug, um auch
die Katalysatorteilchen durchtreten zu lassen. Im allgemeinen liegt die Grosse der Öffnungen in den porösen Trennwänden im
Bereich von etwa 12,7 bis 0,425 mm, gewöhnlich sind die Öffnungen jedoch etwa 0,84 bis 3,36 mm gross. Wenn die Katalysatorteilchen
einen Durchmesser von etwa 6,4 mm haben, haben die Öffnungen in den Trennwänden einen Durchmesser von gerade
etwas weniger als 6,4 mm. Die Form der Öffnungen ist nicht wesentlich und richtet sich nach der Leichtigkeit der Herstellung
der Trennwände. Sieb- oder netzartige Trennwände sind mit Erfolg verwendet worden, um den Katalysator zurückzuhalten
und die Teilchen der Kohleaufschlämmung leicht in die Katalysatorsegmente und aus denselben hindurchtreten zu lassen.
So werden Katalysatorteilchen von ungefähr 3,2 mm Durchmesser zurückgehalten, wenn die porösen Trennwände aus Drahtnetz mit
- 16 709885/0578
quadratischen Öffnungen einer Seitenlänge von ungefähr 2 mm
bestehen. Die Öffnungen in den Trennwänden können kreisförmig, achteckig, quadratisch sein oder beliebige andere Formen aufweisen.
Das Verhältnis der offenen Fläche zu der massiven Fläche in den porösen Trennwänden ist vorzugsweise so gross, wie
es sich noch mit einer guten Festigkeit und dem Erfordernis des Zurückhaltens der Katalysatorteilchen verträgt.
In den folgenden Versuchen wird eine Aufschlämmung von 40 Gew.% zerkleinerter (Teilchengrössen unter 0,425 mm) Big
Horn-Kohle, die einen Feuchtigkeitsgehalt von 21 Gew.% aufweist, in Anthracenöl der Hydrierung unterworfen. Die Elementaranalyse
der Kohle auf feuchtigkeitsfreier Basis und diejenige des Anthracenols ergeben sich aus Tabelle I.
Tabelle I | Anthracenöl | |
Elementaranalyse, | 90,7 | |
Gew.% | Big Horn-Kohle | 5,97 |
Kohlenstoff | 70,86 | 1,03 |
Wasserstoff | 5,26 | 1,71 |
Stickstoff | 1,26 | 0,59 |
Sauerstoff | 19,00 | 0,01 |
Schwefel | 0,56 | |
Asche | 6,51 | |
Es werden sechs Versuche durchgeführt. In vier von den sechs Versuchen werden abwechselnde kreissektorförmige Segmente
von Körben, die in einem 6 cm weiten und 122 cm langen Reaktionsgefäss, ähnlich demjenigen der Fig. 1, mit einem Gesamtvolumen
von 3485 cm untergebracht sind, mit Hydrierkatalysatoren
beschickt. Bei zweien der Versuche werden als Katalysatoren Strangpresslinge von 3,2 mm Durchmesser und 6,4 bis
12,7 mm Länge verwendet, die aus im Handel erhältlichem AIuminiumoxid
mit einer spezifischen Oberfläche von 175 m /g bestehen, welches mit 0,5 Gew.% Nickel, 1,0 Gew.% Kobalt und
- 17 709885/0578
θ,O Gew.% Molybdän beaufschlagt ist. Es wurde gefunden, dass
man bei der Hydrierungsreaktion bei Verwendung dieses Katalysators mit den oben angegebenen Mengen von Metallen die besten
Ergebnisse erhält. Bei zwei weiteren Versuchen wird ein ähnlicher Katalysator mit dem Unterschied verwendet, dass die
Strangpresslinge 3,0 Gew.% Nickel, 5,0 Gew.% Titan und 8,0 Gew.% Molybdän enthalten. Bei den restlichen Versuchen
wird eine inerte Packung aus zerstossenen Quarzstückchen mit Teilchengrössen von mehr als 2,4 mm verwendet. Bei allen Versuchen
wird die oben beschriebene Aufschlämmung zusammen mit Wasserstoff durch die Reaktionszonen geleitet. Bei den Versuchen
Nr. I und II wird ein Strom reinen Wasserstoffs verwendet. Bei den Versuchen Nr. III bis VI wird ein wasserstoffreicher
Strom verwendet, der 95 Vol.% Wasserstoff, 3,5 Vol.% Methan, 0,4 Gew.% Propan und 0,1 Gew.% Butan enthält. Die übrigen
Einzelheiten dieser Versuche ergeben sich aus Tabelle II.
- 18 709885/0578
I | Versuch Nr. | I | Tabelle | II | III | IV | V | VI | |
VD I |
Katalysator oder Packung | NiCoMo | II | Quarz stückchen |
NiCoMo | NiTiMo | Quarz stückch |
||
Katalysator- oder -, Packungsvolumen, cm |
1000 | NiTiMo | 1140 | 980 | 1086 | 1140 | |||
Katalysatordichte | 0,73 | 1000 | 1,82 | 0,73 | 0,82 | 1,58 | |||
Stündliche Flüssigkeits raumströmungsgeschwin digkeit |
1 ,26 | 0,82 | 0,92 | 0,94 | 0,93 | 1,15 | |||
O U) co |
Flussigkeitszuführungs- geschwindigkeit, kg/h |
4,5 | 0,94 | 3,6 | 4,5 | 3,6 | 3,6 | ||
OO tn |
Wasserstoffpartialdruck, kg/cm2 abs. |
246 | 3,6 | 211 | 274 | 274 | 274 | ||
057 | Reaktortemperatur. C | 412 | 246 | 417 | 388 | 388 | 388 | ||
00 | 412 | ||||||||
Die Ergebnisse der Versuche Nr. I, II und III sind in Fig. II, die Ergebnisse der Versuche IV, V und VI in Fig. III
zusammengefasst. In Fig. II ist die Abhängigkeit des Wasserstoffgehalts des flüssigen Hydrierungsprodukts in Gewichtsprozent
in den Versuchen Nr. I, II und III von der Versuchsdauer dargestellt. Der Wasserstoffgehalt des Produkts ist
eine direkte Funktion des bei dem Verfahren erzielten Ausmaßes der Hydrierung. Der Nickel, Kobalt und Molybdän enthaltende
Katalysator ist ein ausgezeichneter Kohlehydrierungskatalysator. Man beachte, dass die mit dem Nickel, Titan und
Molybdän enthaltenden Katalysator erzielten Ergebnisse nahezu so gut sind wie die mit dem Nickel, Kobalt und Molybdän enthaltenden
Katalysator, und dass beide Katalysatoren ihre Entaktivierung (bestimmt durch den thermischen Versuch Nr. III)
etwa zur gleichen Zeit erreichen.
In Fig. III ist der Wasserstoffverbrauch in den Versuchen Nr. IV, V und VI in Abhängigkeit von der Versuchsdauer dargestellt.
Unter "Wasserstoffverbrauch" ist die Menge an Wasserstoff zu verstehen, die mit der Aufschlämmung umgesetzt worden
ist, ausgedrückt in Nm je Tonne Kohle in geliefertem Zustande.
Bei dem höheren Druck führt jeder der Katalysatoren zu einer besseren Kohlehydrierung. Überraschenderweise liefert
der mit dem Nickel, Titan und Molybdän enthaltenden Katalysator durchgeführte Versuch viel bessere Ergebnisse, als sie
mit dem Nickel, Kobalt und Molybdän enthaltenden Katalysator erhalten werden. Der mit dem Nickel, Titan und Molybdän enthaltenden
Katalysator nach 45 Tagen auftretende plötzliche Abfall beruhte nicht auf einem Rückgang der arteigenen Aktivität
des Katalysators, sondern auf einer Anzahl von Faktoren einschliesslich des Versagens der elektrischen Stromzufuhr,
welches zu einer Strömungsunterbrechung in dem Reaktor und mithin zur Verstopfung der Katalysatorbetten führte. Um zu
zeigen, dass der Katalysator seine Aktivität beibehält, wur-
- 20 709885/0578
at
den der Katalysator und die Katalysatorkörbe mechanisch gereinigt,
und der Katalysator wurde ausgesiebt. Der Katalysator wurde aber nicht thermisch oder durch Lösungsmittel regeneriert.
Bei der Fortsetzung des Versuchs erfolgte eine weitere Hydrierung in einem Ausmaß, das nicht viel geringer war
als das mit dem frischen Katalysator erzielte Hydrierungsausmaß. Nach 85 Tagen war der Katalysator immer noch wirksam;
das Ausmaß der Hydrierung überstieg bei weitem dasjenige, das man auf thermischem Wege erreichen kann.
Diese Ergebnisse sind überraschend. Auf Seite 35 und 38
des Werkes "Coal Structure and Reactivity" von G.L. Tingey und J.R. Morrey, herausgegeben von den Batteile Pacific
Northwest Laboratories, Batteile Boulevard, Richland, Washington 99352, USA (Dezember 1973), findet sich die Feststellung,
dass Kobaltmolybdatkatalysatoren, die für die Hydrierung von Kohle verwendet werden, durch Titan vergiftet
werden. Hierzu gehört der bekannte Kohlehydrierungskatalysator auf der Basis von Nickel, Kobalt und Molybdän, der in den
Versuchen Nr. I und IV verwendet wurde. Der hier verwendete Katalysator hat mit dem genannten Katalysator zwei Metalle gemeinsam,
nämlich Kobalt und Molybdän, und es wäre zu erwarten gewesen, dass die Kombination von Titan mit Molybdän den Katalysator
für die Kohlehydrierung unbrauchbar machen würde. Die Versuche Nr. I bis III zeigen jedoch, dass ein Katalysator,
der Nickel, Titan und Molybdän enthält, erfolgreich für solche Zwecke verwendet werden kann-, und die Versuche Nr. IV bis VI
zeigen, dass das Arbeiten unter erhöhten Drücken überraschen derweise zu einer äusserst langen Lebensdauer des Katalysators
bei einem ausgezeichneten Hydriervermögen führt.
- 21 -709885/0578
Leerseite
Claims (9)
1. Verfahren zum Umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem
Ausgangsgut in ein flüssiges Produkt durch Erhitzen einer Aufschlämmung aus dem festen kohlenstoffhaltigen Ausgangsgut
und einem Lösungsmittel mit Wasserstoffübertragungsvermögen zusammen mit Wasserstoff auf erhöhte Temperaturen unter erhöhten
Drücken in Gegenwart eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass man das Verfahren in Gegenwart eines im
wesentlichen phosphatfreien Katalysators, der eine Hydrierungskomponente aus der Gruppe der Metalle der Gruppen VI und
VIII des Periodischen Systems und deren Oxide und Sulfide auf einem nicht-zeolithischen Träger aufweist und als Promotor
eine geringe Menge eines Metalls der Gruppe IV-B des Periodischen Systems enthält t bei einer Temperatur von etwa 260 bis
480° C
führt.
führt.
480° C und einem Druck von etwa 35 bis 700 kg/cm abs. durch-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man es bei einer Temperatur im Bereich von etwa 350 bis 450 C
und einem Druck im Bereich von etwa 260 bis 420 kg/cm abs. durchführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man es bei einer Temperatur im Bereich von etwa 350 bis 450° C
und einem Druck im Bereich von etwa 267 bis 280 kg/cm abs. durchführt.
- 1 709885/0578
ORIGINAL INSPECTED
4„ Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass man als festes kohlenstoffhaltiges Ausgansgut Kohle verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Anthracenöl verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Katalysator verwendet, dessen Träger aus Aluminiumoxid
besteht.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Katalysator verwendet, der als Promotor Titan
enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Katalysator verwendet, der als Metall der
Gruppe VI Molybdän, als Metall der Gruppe VIII Nickel und als Metall der Gruppe IV-B Titan enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Katalysator verwendet, der 3 Gew.% Nickel, 5 Gew.%
Titan und 8 Gew.% Molybdän enthält.
- 2 709885/0578
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US05/708,290 US4081361A (en) | 1976-07-26 | 1976-07-26 | Process for the conversion of carbonaceous materials |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2715625A1 true DE2715625A1 (de) | 1978-02-02 |
Family
ID=24845201
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772715625 Withdrawn DE2715625A1 (de) | 1976-07-26 | 1977-04-07 | Verfahren zum umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem ausgangsgut |
Country Status (8)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4081361A (de) |
JP (1) | JPS5314705A (de) |
AU (1) | AU504092B2 (de) |
CA (1) | CA1085331A (de) |
DE (1) | DE2715625A1 (de) |
GB (1) | GB1579364A (de) |
PL (1) | PL105371B1 (de) |
ZA (1) | ZA771752B (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3047507A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-09-10 | The Lummus Co., 07003 Bloomfield, N.J. | Verfahren zur katalytischen hydro-verfluessigung von kohle |
DE3047484A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-10-29 | The Lummus Co., 07003 Bloomfield, N.J. | Verfahren zur katalytischen hydro-verfluessigung von kohle |
EP0123161A1 (de) * | 1983-03-30 | 1984-10-31 | VEBA OEL Entwicklungs-Gesellschaft mbH | Verfahren zur Hydrierung von Kohle |
DE3508897A1 (de) * | 1984-03-16 | 1985-09-19 | Lummus Crest Inc., Bloomfield, N.J. | Verfahren zur verfluessigung von sub-bituminoeser kohle |
Families Citing this family (10)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4424109A (en) | 1981-04-07 | 1984-01-03 | Hydrocarbon Research, Inc. | Catalyst for coal liquefaction process |
US4526675A (en) * | 1983-05-26 | 1985-07-02 | Standard Oil Company (Indiana) | Hydrocarbon conversion method |
US4493761A (en) * | 1983-12-05 | 1985-01-15 | Standard Oil Company (Indiana) | Catalytic hydroliquefaction using a Cr-Mo-Group VIII catalyst |
US8226816B2 (en) * | 2006-05-24 | 2012-07-24 | West Virginia University | Method of producing synthetic pitch |
US8512551B2 (en) | 2007-05-24 | 2013-08-20 | West Virginia University | Forming cement as a by-product of coal liquefaction |
US8465561B2 (en) | 2007-05-24 | 2013-06-18 | West Virginia University | Hydrogenated vegetable oil in coal liquefaction |
US8449632B2 (en) | 2007-05-24 | 2013-05-28 | West Virginia University | Sewage material in coal liquefaction |
US8597382B2 (en) | 2007-05-24 | 2013-12-03 | West Virginia University | Rubber material in coal liquefaction |
US20110120917A1 (en) * | 2009-11-24 | 2011-05-26 | Chevron U.S.A. Inc. | Hydrogenation of solid carbonaceous materials using mixed catalysts |
TW201204824A (en) * | 2010-06-22 | 2012-02-01 | Quantex Res Corp | Novel hydrogenated solvents for coal liquefaction |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2118940A (en) * | 1931-12-28 | 1938-05-31 | Standard Ig Co | Destructive hydrogenation of distillable carbonaceous material |
US3725246A (en) * | 1970-11-23 | 1973-04-03 | Ashland Oil Inc | Hydrogen production and utilization |
US3840473A (en) * | 1972-08-09 | 1974-10-08 | Gulf Research Development Co | Hydrodesulfurization catalyst promoted with a group iv-b metal |
US3997426A (en) * | 1975-04-10 | 1976-12-14 | Gulf Research & Development Company | Process for the conversion of carbonaceous materials |
-
1976
- 1976-07-26 US US05/708,290 patent/US4081361A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-03-18 AU AU23377/77A patent/AU504092B2/en not_active Expired
- 1977-03-21 GB GB11787/77A patent/GB1579364A/en not_active Expired
- 1977-03-22 CA CA274,501A patent/CA1085331A/en not_active Expired
- 1977-03-23 ZA ZA00771752A patent/ZA771752B/xx unknown
- 1977-04-07 DE DE19772715625 patent/DE2715625A1/de not_active Withdrawn
- 1977-07-14 PL PL1977199632A patent/PL105371B1/pl unknown
- 1977-07-25 JP JP8846577A patent/JPS5314705A/ja active Pending
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3047507A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-09-10 | The Lummus Co., 07003 Bloomfield, N.J. | Verfahren zur katalytischen hydro-verfluessigung von kohle |
DE3047484A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-10-29 | The Lummus Co., 07003 Bloomfield, N.J. | Verfahren zur katalytischen hydro-verfluessigung von kohle |
EP0123161A1 (de) * | 1983-03-30 | 1984-10-31 | VEBA OEL Entwicklungs-Gesellschaft mbH | Verfahren zur Hydrierung von Kohle |
DE3508897A1 (de) * | 1984-03-16 | 1985-09-19 | Lummus Crest Inc., Bloomfield, N.J. | Verfahren zur verfluessigung von sub-bituminoeser kohle |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1579364A (en) | 1980-11-19 |
PL199632A1 (pl) | 1978-03-13 |
PL105371B1 (pl) | 1979-10-31 |
AU2337777A (en) | 1978-09-21 |
ZA771752B (en) | 1978-05-30 |
US4081361A (en) | 1978-03-28 |
JPS5314705A (en) | 1978-02-09 |
AU504092B2 (en) | 1979-10-04 |
CA1085331A (en) | 1980-09-09 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2456575C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Elektrodenkoks | |
DE19681320C2 (de) | Verfahren zur überkritischen katalytischen Vergasung von nasser Biomasse | |
DE2715625A1 (de) | Verfahren zum umwandeln von festem kohlenstoffhaltigem ausgangsgut | |
DE3903144C2 (de) | Hydrocracken von Schwerölen in Gegenwart einer Eisen-Kohle-Aufschlämmung | |
DD147851A5 (de) | Integriertes kohleverfluessigungs-vergasungsverfahren | |
DE3414788A1 (de) | Katalytisches kohleverfluessigungsverfahren | |
DE3229897A1 (de) | Schwefelsorbens und verfahren zu seiner herstellung | |
DE3835494C2 (de) | Katalytische Zweistufen-Verflüssigung von Kohle unter Verwendung von Kaskaden aus benutztem Siedebett-Katalysator | |
DE2635388A1 (de) | Kohleverfluessigungsverfahren | |
DE3033259A1 (de) | Verfahren zur loesungsmittelraffination von kohle | |
DE2720843A1 (de) | Verfahren zum vergueten von feststoffhaltigen fluessigen kohlenwasserstoffoelen | |
DE2910792A1 (de) | Verfahren zur retortenschwelung von kohlenwasserstoffhaltigen feststoffen | |
DE2728538A1 (de) | Verfahren zum verfluessigen von kohle | |
DE2167259C2 (de) | Verfahren zum Pyrolysieren von kohlenstoffhaltigen Materialien | |
DD147679A5 (de) | Kohleverfluessigungsverfahren mit verbessertem schlammrueckfuehrungssystem | |
DE69100617T2 (de) | Katalytisches Reformierverfahren mit Beseitigung von Schwefel aus Rezirkulationsgasen. | |
DE3039905A1 (de) | Drei-stufenverfahren zur verfluessigung von kohle | |
DE3229898C2 (de) | ||
DD147676A5 (de) | Kohleverfluessigungsverfahren mit zusatz fremder mineralien | |
DE2360504A1 (de) | Katalytisches reforming-verfahren | |
DE3329222C2 (de) | Verfahren zur Kohleverflüssigung mit einem aktivierten Zinksulfidkatalysator | |
DE1933898A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung chemischer Umsetzungen zwischen einer fluessigen und einer gasfoermigen Reaktionskomponente | |
DE2517566A1 (de) | Verfahren zum umwandeln fester kohlenstoffhaltiger brennstoffe | |
DE2728611A1 (de) | Verfahren zum verfluessigen von kohle | |
DD147680A5 (de) | Kohleverfluessigungsverfahren mit mehreren einsatzkohlen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |