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DE2711756A1 - Fernsehsignalumsetzer und decodiereinrichtung zum decodieren eines verschluesselten tv-signals - Google Patents

Fernsehsignalumsetzer und decodiereinrichtung zum decodieren eines verschluesselten tv-signals

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Publication number
DE2711756A1
DE2711756A1 DE19772711756 DE2711756A DE2711756A1 DE 2711756 A1 DE2711756 A1 DE 2711756A1 DE 19772711756 DE19772711756 DE 19772711756 DE 2711756 A DE2711756 A DE 2711756A DE 2711756 A1 DE2711756 A1 DE 2711756A1
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DE
Germany
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signal
amplifier
sine wave
output
encryption
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DE19772711756
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Stanley E Guif
Ralph P Harney
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Oak Industries Inc
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/16Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
    • H04N7/167Systems rendering the television signal unintelligible and subsequently intelligible
    • H04N7/171Systems operating in the amplitude domain of the television signal
    • H04N7/1713Systems operating in the amplitude domain of the television signal by modifying synchronisation signals

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  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
A. GRUNECKER
ΟΙγΛ -ΙΜ.Ι
H. KINKELDEY
Dft INU
W. STOCKMAIR
ο«, ing ■ Αβε ,CAi-recM»
K. SCHUMANN
Dft RtR ΜΑΓ ί»Λ. PMVS
P. H. JAKOB
DlHL-ING.
G. BEZOLD
DR HER. NAT - Din.-CHEM.
8 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
17. März 1977
- 50/Hö.
Oak Industries Inc.
Crystal Lake, Illinois / USA
Fernsehsignalumsetzer und Decodiereinrichtung zum Decodieren eines verschlüsselten TV-Signals
Die Erfindung "bezieht sich auf Fernseh-Decodiereinrichtungen und insbesondere auf einen einfach aufgebauten, zuverlässig arbeitenden Kabelfernsehkonverter mit einer Anordnung zum Decodieren eines sinusförmigen, verschlüsselten Fernsehsignals.
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Kabelfernsehkonverters der erwähnten Art ^ bei dem die Decodierurungsanordnung einen in einer Regelschleife angeordneten Automatik-Verstärkungssteuerdetektor enthält und in dem Konverter eine Verstärkereinrichtung vorhanden ist.
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TELEX ΟΒ-2β3βΟ TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERER
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Decodiereinrichtung der erwähnten Art, die nach der Decodierung das übrigbleibende Verschlüsselungssignal zum Erzeugen eines Decodierungssignals verwendet.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Sinussignal-Verschlüsselungssystems, bei dem das dem Fernsehsignal hinzugefügte, sinusförmige Verschlüsselungssignal während zumindest eines Teils des vertikalen Fernsehsignalintervalls unterdrückt wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Sinuswellen-Verschlüsselungssystem anzugeben, in dem die Verschlüsselungssinuswelle auf den Tonträger mit einem größeren Pegel angewendet wird als auf den Videoträger.
Ein weiteres Ziel besteht darin, ein Abonnementfernsehsystem anzugeben, bei dem eine Sinuswellenverschlüsselung angewandt wird, in welchem der Tonträger einen größeren Verschlüsselungspegel aufweist als der Videoträger.
Die Erfindung ist in den Patentansprüchen gekennzeichnet. Aus den Unteransprüchen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieis der Erfindung wird diese im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Kabelfernsehkonverters mit einer Einrichtung zum Entschlüsseln eines codierten Signals;
Fig. 2 ein Blockschaltbil einer modifizierten Decodiereinrichtung ;
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»
Fig. 3 eine Diagrammdarstellung bestimmter Signalformen, die in dem dargestellten und beschriebenen Codierungsund Decodierungssystem verwendet werden;
Pig. 4 ein Signaldiagramm, das die Unterdrückung des Verschlüsselungssignals während eines Teils des vertikalen (Fernsehsignal-)Intervalls veranschaulicht; und
Fig. 5 eine schematische Veranschaulichung der Einrichtungen, mit denen das Verschlüsselungssignal dem Kopfende des Kabelsystems zugeführt wird.
Die auf eine Fernsehdecodier- oder -entschlüsselungseinrichtung gerichtete Erfindung kann z.B. beim Gebühren- oder Abonnementfernsehen verwendet werden. Insbesondere wird das Fernsehsignal am Kopfende oder an der Ubertragungsstation durch Hinzufügen eines Sinussignals als zusätzliche Modulation zu dem zusammengesetzten Fernsehsignal verschlüsselt. Beispielsweise wird ein sinusförmiges Verschlüsselungssignal mit einer Frequenz von etwa 15,75 kHz unmittelbar dem Fernsehsignal zugefügt. Das Sinussignal besitzt, wie in Fig. J>k und JB gezeigt ist, eine phasenstarre Beziehung zu den horizontalen Synchronisierimpulsen. Die Sinussignalmodulation bewirkt eine Unterdrückung der horizontalen Synchronisierimpulse und verstärkt das Videosignal zwischen den horizontalen Synchronisierimpulsen, da das gesamte Fernsehsignal mit der Sinussignalmodulation beaufschlagt wird, wobei das sinusförmige Verschlüsselungssignal als Amplitudenmodulation auf dem Fernseh-Tonträgersignal vorhanden ist. Das sinusförmige Verschlüsselungssignal kann den Pegel des Fernsehsignals um etwa 6 dB variieren. In der US-PS 3 081 376 ist eine Einrichtung zum Hinzufügen eines derartigen sinusförmigen Verschlüsselungssignals zu einem zusammengesetzten Fernsehsignal beschrieben. Demgegenüber
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-Jtr -
bezieht sich, die Erfindung insbesondere auf eine Einrichtung zum Decodieren oder Entschlüsseln des zusammengesetzten Fernsehsignals. Aus der US-PS 3 729 576 geht ebenfalls ein TV-Abonnementsystem mit Sinuswellenverschlüsselung hervor.
In Fig. 5 ist der Video-Signaleingang mit 100 und der Ton-Signaleingang mit 102 bezeichnet. Sowohl das Video- als auch das Tonsignal gelangen an einen IF-Modulator 104, der ein Video-IF-Ausgangssignal 106 und ein Ton-IF-Ausgangssignal 108 erzeugt. Ein Sinuswellenverschlüsselungsgenerator 110 erzeugt ein in seiner Verstärkung gesteuertes Ausgangssignal 112, das einen Video-IF-Signalverstärker 114- steuert. Ein zweites in seiner Verstärkung gesteuertes Ausgangssignal 116 wird an einen Ton-IF-Signalverstärker 118 geführt. Das in seiner Verstärkung gesteuerte Signal 116 weist einen höheren Pegel auf, als das in seiner Verstärkung gesteuerte Signal 112, was dazu führt, daß das Ton-IF-Signal einen höheren Pegel der Verschlüsselungsmodulation aufweist} als das Video-IF-Signal. Das Ton- und Video-IF-Signal werden in einem Mischer 120 vereinigt, dessen Ausgangssignal einem Kanalfrequenzumsetzer 122 zugeführt wird, dessen Ausgangssignal den zusammengesetzten verschlüsselten Ton- und Videoträger aufweist, wie er für die Übertragung über das Kabelsystem beschrieben wird.
In Fig. 1 enthält ein Kabelfernsehkonverter des in der US-PS 3 333 198 dargestellten allgemeinen Typs einen Kabeleingangsanschluß 10, der mit einem ersten Mischer 12 verbunden ist. Ein variabler Oszillator 14- ist mit dem Mischer 12 verbunden, wobei das Ausgangssignal des Mischers über ein Filter 16 und einen Verstärker 18 zu einem zweiten Filter 20 gelangt. Das Filter 20 ist mit einem zweiten Mischer 22 verbunden, an den ein Oszillator 24 angeschlossen ist, wobei der Ausgang des zweiten Mischers 22 an
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ein Filter 26 angeschlossen ist. Die insoweit beschriebenen Schaltungsbestandteile sind herkömmlich und im wesentlichen in der US-PS 3 333 198 dargestellt. Der Eingangsanschluß 10 empfängt ein breites Spektruni der Kabelkanäle, die in einer Anzahl zwischen 13 und 26 üblicherweise in Kabelfernsehsystemen verwendet werden. Der variable Oszillator 14 dient zur Steuerung des speziellen, selektierten Kanals, wobei der Oszillator 24 den selektierten Kanal in einem bestimmten VHF-Kanal umsetzt, der normalerweise örtlich nicht als Sendekanal verwendet wird, aber mit einem üblichen Fernsehempfänger empfangen werden kann. Sämtliche Kanäle des Kabels können daher auf einem speziellen Fernsehempfänger auf einem üblicherweise unbenutzten Kanal, z.B. Kanal "3" gezeigt v/erden.
Das Ausgangssignal des Filters 26 wird einem HF-Verstärker 28 zugeführt. Zwischen dem Verstärker 28 und dem Filter 26 ist eine Signalfalle 30 angeordnet, die normalerweise zum Aussieben des Bidlsignals des nächst-höheren Kanals, z.B. Kanal "4" dient. Ein Dämpfungsglied 36 ist an den Verstärker 28 angeschlossen, wobei der Ausgang des Dämpfungsgliedes 36 unmittelbar mit dem Fernsehempfänger verbunden ist. Wenn der durch den Oszillator 14 gewählte spezielle Kanal ein Nicht-Gebührenkanal ist, also ein Kanal mit keinem überlagerten Verschlusselungssignal, wird das Fernsehsignal sofort am Fernsehempfänger auf Kanal "3" sichtbar.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 28 durchläuft ein Filter 32 für Kanal "3"» wobei das Ausgangssignal des Filters 32 zu einem zweiten HF-Verstärker 34 führt. Eine automatische Frequenzsteuerung (AFC - Automatic Frequency Control) ist mit Hilfe eines AFC-Diskriminators 38 vorgesehen, der an den Ausgang des Verstärkers 34- angeschlossen ist und über die Leitung 40 zurück zu dem variablen Oszillator 14 führt.
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Der Decodierteil der Schaltung enthält ein Tonträgerfilter 42 für Kanal "3", das an den Ausgang des Verstärkers 34 angeschlossen ist, wobei der Ausgang des Filters 42 mit einem HF-Verstärker 44 verbunden ist. Ein zweites Tonträgerfilter 46 für Kanal "3" ist an den Verstärker 44 angeschlossen, während der Ausgang des Filters 46 mit einem Detektor 48 für die Automatik-Verstärkungssteuerung (AGC - Automatic Gain Control) verbunden ist. Ein 15»75 kHz-Filter 50 ist (im betrachteten Beispielsfalle) zwischen dem AGC-Detektor 48 und einem AGC-Verstärker 52 angeordnet.
Unter der Annahme, daß der Osziallator 14 auf den Gebührenkanal eingestellt ist, ist im Betrieb cas von dem angelegten Sinussignal amplitudenvariierte (-modulierte) Fernsehsignal am Eingang des Verstärkers 28 vorhanden. Die Filter 42 und 46 gewährleisten, daß nur die Tonträgerfrequenz und die zugehörigen Seitenbänder am Eingang des AGC-Detektors 48 vorhanden sind. Da das Verschlüsselungssignal als Amplitudenmodulation auf dem Tonträger vorhanden ist, ist das Verschlüsselungssignal am Ausgang des Detektors vorhanden. Ebenso vorhanden ist ein Gleichspannungspegel, der von dem Signal-Eingangspegel abhängig ist. Das Ausgangssignal des Detektors 48 wird über das Filter 50 und den Verstärker 52 als Verstärkungssteuersignal dem Verstärker 28 zugeführt. Dieses Verstärkungssteuersignal ist in Gegenphase zu Änderungen des Tonträger-Ausgangssignalpegels des Verstärkers 28. Änderungen im Tonträger-Ausgangssignalpegel des Verstärkers 28 werden daher ur einen Faktor verringert, der gleich der Schleifenverstärkung zwischen dem Ausgang des Verstärkers 28 und dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers 28 ist. Das Tont rägeraus gangs si gnal des Verstärkers 28 enthält deshalb nur ein kleines restliches Verschlüsselungssignal. Das Videoausgangssignal des Verstärkers wird gleichzeitig durch den Verstärkungssteuersignaleingang ent-
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schlüsselt. Weil auf den Videoträger das Versclilusselungssignal mit einen geringeren Pegel angewandt wird, wird er praktisch nach der Entschlüsselung frei von Verschlüsselungsstörsignalen sein. Das Tonsignal wird einen verbleibenden Rest des Verschlüsselungssignals enthalten.
In Fig. 2 ist das gleiche Decodierprinzip ohne einen herkömmlichen Kabelfernsehkonverter dargestellt. In diesem Beispielsfalle verbinden einpolige Schalter 54 und 56 den Kabeleingang entweder unmittelbar über die Leitung 57 mit dem Empfänger oder mit der beschriebenen Decodiereinrichtung. Die Decodiereinrichtung kann ein Bandpaßfilter aufweisen, das für den als Gebührenkanal gewählten speziellen Kanal durchlässig ist. Der Ausgang des Filters 58 ist mit einem Verstärker 60 und dann mit einem zweiten Filter 62 verbunden. Ein Mischer 64 ist mit einem ersten Eingang an das Filter 62 und mit einem zweiten Eingang an den Oszillator 66 angeschlossen. Wenn z.B. der Gebührenkanal ein Buchstabenkanal ist, z.B. Kanal "C", wird der Oszillator 66 derart eingestellt, daß der Ausgang des Mischers 64 ein normalerweise unbenutzter Kanal des Fernsehgerätes ist, z.B. Kanal "3"» wie vorstehend erläutert ist. Wie in diesem Zusammenhang ohne weiteres ersichtlich ist, ist die Erfindung nicht auf Kanal "3" beschränkt, doch ist dieser ein üblicherweise benutzter Kabelfernseh-Ausgangskanal. Der Ausgang des Mischers 64 führt zu einem Filter 68. Das Filter 68 ist mit einem HF-Verstärker 28 verbunden, wobei die restlichen Teile der Decodierschaltung mit den entsprechenden Teilen von Fig. 1 identisch sind.
Im Betrieb ist die Schaltung nach Fig. 2 in ihrer Funktion hinsichtlich der Decodierung des sinusförmigen, verschlüsselten Fernsehsignals identisch mit der Schaltung nach Fig. 1. Der Haupt-
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unterschied "besteht darin, daß dort keine Umsetzung sämtlicher Kabelkanäle in einen speziellen, selektierten und normalerweise unbenutzten Kanal des Empfängers erfolgt. Es wird daher nur der Gebührenkanal in den bezeichneten Kanal umgesetzt, wobei die restlichen Kanäle des Kabels unmittelbar zu dem Empfänger führen.
In Fig. 3 sind das sinusförmige Verschlüsselungssignal im oberen Teil der Figur und die horizontalen Synchronisierimpulse des Fernsehsignals unmittelbar darunter kenntlich gemacht. Das sinusförmige Verschlüsselungssignal besitzt die gleiche Frequenz wie die horizontalen Synchronisierimpulse des Fernsehsignals und weist die spezielle, in Fig. 3 dargestellten Phasenbeziehung auf. Die beschriebene Verschlüsselung führt zu einer Unterdrückung der horizontalen Synchronisierimpulse und zu einer Verstärkung des Videosignals, v/as eine gewisse !Neigung zum Verlust der genauen horizontalen Synchronisierimpulse im Fernsehgerät verursacht .
Wie bereits oben ausgeführt wurde, ist der Verschlüsselungspegel des Tonträgers höher als der des Videoträgers. Die Entschlüsselungs-Rückkoppelschleife bewirkt, daß der Pegel des Tonsignals nivelliert wird, wodurch der gesamte Kanal nivelliert wird. Wie bereits oben ausgeführt wurde, wird jedoch auf dem Tonsignal stets eine Restverschlüsselung verbleiben, die die Basis für das Entschlüsselungssignal bildet. Weil der Tonträger mit einem höheren Pegel als der Videoträger verschlüsselt ist, wird das Verschlüsselungssignal vom Videosignal praktisch vollständig entfernt und es bleibt nur eine geringe Verschlüsselung auf dem Tonsignal.
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lh
Obwohl eine Verschlüsselung des Videosignals von 5% toleriert werden könnte, wird "bein vorliegenden System ein sauberes Video-Ausgangssignal erzeugt, was darauf zurückzuführen ist, daß der Tonträger mit einem höheren Verschlüsselungspegel beaufschlagt wird. Der verbleibende kleine Rest an Verschlüsselung im Tonausgangssignal ist normalerweise in einem Fernsehempfänger leicht tolerierbar.
Obwohl der Videoträger am Empfängereingangsanschluß im wesentlichen sauber ankommt, ist es wichtig, daß man Sorge dafür trifft, daß dieser die Vertikalsynchronisation und die eine automatische Verstärkung bewirkenden Schaltkreise nicht stört. Während eines Teils des vertikalen Intervalls treten Synchronisierimpulse mit der doppelten Frequenz der normalen Horizontalsynchronisierfrequenz auf. Dies findet während des Ausgleichsimpulsintervalls und während des Sägezahn-(Vertikalsynchronisier-)impulsintervalls statt. Die Wirkung des restlichen Verschlüsselungssignals auf das vertikale Intervall besteht in der Erzeugung eines höheren Spitzenpegels als zu irgendeinem Zeitpunkt während eines Fernsehbildrahmens. Da sowohl die Synchronisier- als auch die Automatik-Verstärkungssteuer schaltungen eines Fernsehgerätes von den Spitzensignalpegeln betrieben werden, kann diese Änderung des Spitzenpegels während eines kleinen Teils des Bildrahniens die Synchronisier- und Automatik-Verstärkungssteuerschaltungen durcheinander bringen. Die Wirkung des restlichen Verschlüsselungssignals kann an dem kopfseitigen Verschlüssler dadurch beseitigt werden, daß das Verschlüsselungssignal während zumindest des in Fig. 3C dargestellten Neunerzeilenintervalls unterdrückt wird.
Fig. 4- zeigt d as Einhüllende des Verschlüsselungssignals, das während eines Teils des vertikalen Intervalls in geeigneter Weise
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unterdrückt wurde. Zu beachten ist, daß die Unterdrückung stufenweise angelegt und stufenweise entfernt wird und nur für einen Teil des vertikalen Intervalls vorgesehen ist, obwohl bei einigen Anwendungsformen eine Unterdrückung während der gesamten Periode vorgesehen werden kann. In bevorzugter Weise erfolgt die Unterdrückung nur für denjenigen Teil des vertikalen Intervalls, in dem die Ausgleichimpulse und vertikalen Synchronisierimpulse übertragen werden.
Die Erfindung ist weder auf eine spezielle Frequenz noch auf eine Einrichtung zum Anlegen eines Sinussignals beschränkt. In bevorzugter V/eise wird das Verschlüsselungssignal dem zusammengesetzten Fernsehsignal in der zentralen Fernsehstation hinzugefügt, wenn das Signal auf das Kabel übertragen wird.
Obwohl die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt und erläutert ist, versteht es sich, daß der Erfindungsgedanke durch zahlreiche Ausführungsformen in abgewandelter oder geänderter Weise konkretisiert werden kann.
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Claims (9)

  1. PATENTANWÄLTE A. GRUNECKER
    H. KINKELDEY
    DR.-ING
    W. STOCKMAIR
    OR-INQ ■ A*»fc (CAlTBCHI
    K. SCHUMANN
    Oft R£R WAr [>PL PHVS
    P. H. JAKOB
    OPL-ING
    G. BEZOLD
    DR i«R ΜΑΓ. CMhL-CHEM
    8 MÜNCHEN 22
    MAXIMILIANSTRASSE 43
    17. hcirz 1977
    P 11471 - 50/Ho.
    Pat ent ansprüche
    Fernsehsignalumsetzer, gekennzeichnet durch. einen Mehrkanal eingangst eil (10) und einen einkanaligen Ausgang (36)» einen Oszillator (14) zum Umsetzen des TV-Eingangssignals in ein in einem Fernsehempfänger verwendbares Signal, einen Decoder zum Decodieren eines mit einer Sinuswelle von im wesentlichen konstanter Frequenz verschlüsselten TV-Signals, "bei dem der Tonträger einen größeren Verschlüsselungspegel aufweist als der Videoträger und bei dem die Verschlüsselungs-Sinuswelle wenigstens auf einem Teil des Vertikalintervalls des TV-Signals unterdrückt wird, einen HF-Verstärker (28), dessen ersten Eingang das verschlüsselte TV-Signal und dessen zweiten Eingang eine im wesentlichen konstante Frequenz aufweisende Entschlüsselungs-Sinuswelle zugeführt wird und an dessen Ausgang das unverschlüsselte TV-Signal erscheint, das durch einen Rest der Sinuswelle variiert ist, einen mit dem Ausgang des HF-Ver-
    8O 9*8 #870 332
    (οβο) ααasea telex oB-asaeo Telegramme monapat telekopisred
    stärkers (28) in Verbindung stehenden Detektor (48), der den Rest der Sinuswelle feststellt, ein zwischen dem HF-Verstärker (28) und dem Detektor (48) liegendes Tonträgerfilter (42), einen an den Detektor (48) angeschlossenen Verstärker (42), mit dem der Pegel des festgestellten Restes der Sinuswelle angehoben wird, einer Verbindung zwischen dem Ausgang dieses Verstärkers (52) und dem HF-Verstärker (28), um diesen die Entschlüsselungs-Sinuswelle zuzuführen und einen AFC-Diskriminator (38) in einem Verbindungszweig zwischen dem HF-Verstärker (28) und dem Oszillator (14).
  2. 2. Fernsehsignalumsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der HF-Verstärker (28) zwei Verstärker (28,34) enthält, die durch ein Bandpaßfilter (32) miteinander verbunden sind, das alle TV-Kanäle bis auf einen unterdrückt.
  3. 3- Fernsehsignalumsetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Tonträgerfilter (42,46) zwei Tonträgerfilter aufweist, die durch einen Verstärker (44) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Fernsehsignalumsetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal vom Ausgang des HF-Verstärkers (28) abgenommen wird.
  5. 5. Decodiereinrichtung zum Decodieren eines mit einer im wesentlichen konstante Frequenz aufweisenden Sinuswelle verschlüsselten TV-Signals, bei dem der Tonträger einen größeren Verschlüsselungspegel als der Videoträger aufweist und bei
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    dem die Verschlüsselungs-Sinuswelle wenigstens in einem Teil des TV-Signal-Vertikalintervalls unterdrückt ist, gekennzeichnet durch einen zwei Eingänge aufweisenden HF-Verstärker (28), an dessen ersten Eingang das verschlüsselte TV-Signal und an dessen zweiten Eingang eine im wesentlichen konstante Frequenz aufweisende Entschlüsselungs-Signuswelle geführt ist und an dessen Ausgang das unverschlüsselte TV-Signal erscheint, das durch den Rest der Sinuswelle variiert ist, einen mit dem Ausgang des HF-Verstärkers (28) in Verbindung stehenden Detektor (48), der die restliche Sinuswelle feststellt, ein zwischen den HF-Verstärker (28) und den Detektor (48) geschaltetes Tonfrequenzträgerfilter (46), einen an den Detektor (48) angeschlossenen Verstärker (52),mit dem der Pegel der festgestellten restlichen Sinuswelle angehoben wird und eine Verbindung zwischen diesem Verstärker (52) und dem zweiten Eirgang des HV-Verstärkers (28).
  6. 6. Decodiereinrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß der HF-Verstärker zwei Verstärker (28,34) enthält, die durch ein Bandpaßfilter (32) miteinander verbunden sind, das alle TV-Kanäle bis auf einen unterdrückt.
  7. 7. Fernsehabonnement syst em, mit einer Übertragungseinrichtung, einem Umschaltteil und mehreren Empfängern, gekennzeichnet durch Einrichtungen (24) an der Übertragungseinrichtung, mit denen eine im wesentlichen konstante Frequenz aufweisende Verschlüsselungs-Sinuswelle auf ein TV-Signal anwendbar ist, bei dem der Tonträger mit einer größeren Amplitude der Verschlüsselungs-Sinuswelle beaufschlagt wird als
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    der Videoträger, in jedem Empfänger vorgesehene Einrichtungen (28,32,34·,42,44,46,48,50,52) zum Entschlüsseln des verschlüsselten TV-Signals, einschließlich Einrichtungen (48), mit denen der verschlüsselte Tonträger feststellbar ist und Einrichtungen (50), mit denen das festgestellte Tonträger-Verschlüsselungssignal zum Entschlüsseln des Ton- und Videosignalträgers verwendbar ist.
  8. 8. Fernsehabonnementsystem nach Anspruch 7» gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Unterdrücken des Ton- und Videoverschlüsselungssignals während wenigstens eines Teils des TV-Signal-Vertikalintervalls.
  9. 9. Einrichtungen zum Decodieren eines mit einer Sinuswelle von
    im wesentlichen konstanter Frequenz verschlüsselten TV-Signals, bei dem die Verschlüsselungssinuswelle während wenigstens eines Teil des TV-Signal-Vertikalintervalls unterdrückt ist, gekennzeichnet durch einen HF-Verstärker (28), an dessen ersten Eingang das verschlüsselte TV-Signal und an dessen zweiten Eingang ein im wesentlichen konstante Frequenz aufweisendes Sinuswellen-Entschlüsselungssignal anliegt und an dessen Ausgang das durch einen Rest der Sinuswelle variierte unverschlüsselte TV-Signal anliegt, einen mit dem Ausgang des HF-Verstärkers (28) in Verbindung stehenden Detektor (48) zum Feststellen des Restes der Sinuswelle, ein zwischen den HF-Verstärker (28) und den Detektor (48) geschaltetes Filter (42), einen an den Detektor (48) angeschalteten Verstärker (52) zum Anheben des Pegels des festgestellten Restes der Sinuswelle und eine Verbindung zwischen dem Ausgang des Verstärkers (52) und dem zweiten Eingang des HF-Verstärkers (28).
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