DE2708539B1 - Durchbiegungseinstellwalze - Google Patents
DurchbiegungseinstellwalzeInfo
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- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/02—Bearings
- F16C13/022—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
- F16C13/024—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
- F16C13/026—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
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Description
wird das ohnehin im Vergleich mit einem vollen, kolbenartigen Teil günstige Verhalten des verhältnismäßig
dünnwandigen Rohres in dieser Beziehung noch weiter verbessert Es kann auch im innerhalb der
Zylinderbohrung befindlichen Bereich des Rohres eine Umfangsnut ausgebildet sein, in welcher sich ein
Dichtungsring befindet Auf diese Weise wird die Walze ganz besonders vereinfacht da für die Aufnahme der
kolbenartigen Teile einfache zylindrische Bohrungen im Träger genügen.
Vorzugsweise kann eine Verbindungsstange vorgesehen sein, die im Achsenbereich des Rohres und des
Stützschuhes angeordnet ist und mit Spiel Zapfen verbindet die senkrecht zur Längsrichtung der Stange
verlaufen, und von denen einer durch das Rohr und der andere durch eine Bohrung des Schuhes durchgeführt
ist Dadurch wird auf besonders einfache Weise eine Verbindung des Rohres mit dem Stützschuh erhalten. Es
versteht sich jedoch, daß auch eine andere Art der Verbindung denkbar ist z. B. durch eine Kette oder
durch zusammenwirkende Anschläge, die am Stützschuh und am Rohr angeordnet sind. Derartige
Anschläge sind an sich bereits aus der US-PS 38 46 883 bekannt
Es ist auch eine Ausführungsform möglich, bei welcher im Rohr eine in dessen Achse verlaufende
Stange starr befestigt ist welche aus dem Rohr nach außen, vom Stützschuh weg, führt und an ihrem äußeren
Ende gleitend in einer Bohrung geführt ist deren Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser des
Rohres ist Dadurch wird ein Stützelement erhalten, das für große Hübe, d. h. axiale Bewegungen in der Bohrung
im Träger, geeignet ist und dabei den Träger weniger schwächt als ein entsprechend langes zylindrisches
Rohr, das in einer Bohrung, die seinem Außendurchmesser entspricht geführt ist
Bei allen diesen Ausführungsformen kann der Stützschuh auf seiner Stützfläche mit hydrostatischen
Lagertaschen versehen sein, welche durch Drosselkanäle mit dem Innenraum des Rohres verbunden sind.
Durch diese Ausführungsform, die aus den US-Patentschriften 38 02 044 und 38 46 883 bekannt ist wird eine
hydrostatische, d.h. berührungsfreie Schmierung zwischen
dem Stützschuh und dem Walzenmantel erreicht und zwar unabhängig davon, ob sich der Walzenmantel
bewegt oder stillsteht
Es versteht sich jedoch auch, daß bei einfacheren Ausführungsformen die Lagerfläche des Stützschuhes
nach der Art einer hydrodynamischen Lagerfläche ausgebildet sein kann.
Die Erfindung wird an Hand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert
Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt einer Durchbiegungseinstellwalze
mit den erfindungsgemäßen hydrostatischen Stützelementen,
Fig.2 einen Teilschnitt nach der Linie H-II in der F i g. 1 und die
Fig.3 und 4 der Fig.2 entsprechende Teilschnitte
weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
Die F i g. 1 zeigt im Schnitt eine Durchbiegungseinstellwalze, wie sie aus den erwähnten US-Patentschriften
3802 044 und 38 46 883 bekannt ist Die Walze enthält einen feststehenden Träger 1, der in einem
Rahmen 2 abgestützt ist Kugelige Lagerbüchsen 3 gestatten Schwenkbewegungen der Enden des Trägers
im Rahmen, wobei ein Zapfen 4 eine Drehung des Trägers verhindert
Um den Träger 1 ist ein zylindrischer, rohrförmigen Mantel 5 drehbar, welcher auf hydrostatischen Stützelementen
6 abgestützt ist die ihn gegen eine Gegenwalze 7 pressen. An den Enden des Walzenmantels 5 befinden
sich Führungsscheiben 8 mit länglichen öffnungen 9, welche nicht dargestellte, parallele Führungsflächen
aufweisen, die entlang ebener paralleler Führungsflächen 10 des Trägers 1 geführt sind. Die Führungsscheiben
8, auf welchen der Walzenmantel 5 drehbar gelagert ist gestatten eine Bewegung des Walzenmantels 5 in der
Druckrichtung der hydrostatischen Stützelemente 6, verhindern jedoch seitliche Bewegungen. Eine mit
derartigen Führungsscheiben versehene Walze ist aus der US-PS 38 85 283 bekannt auf welche in diesem
Zusammenhang ausdrücklich hingewiesen wird, so daß sich eine nähere Beschreibung erübrigt
Im Träger 1 ist eine Bohrung 11 ausgebildet an welche Zylinderbohrungen 12 angeschlossen sind, in
welchen die Elemente 6 geführt sind. Die Bohrung U ist an eine bekannte, nicht dargestellte Zuführleitung eines
hydraulischen Druckmittels angeschlossen. Aus dem Zwischenraum zwischen dem Träger 1 und dem Mantel
5 wird das hydraulische Medium ebenfalls auf nicht dargestellte Weise, z.B. durch Kanäle im Träger 1,
abgeleitet
Abschlußplatten 13,14 verhindern einen Austritt des
hydraulischen Mediums nach außen.
Die Fig.2 zeigt das hydrostatische Stützelement 6
aus der Fig. 1 in größerem Maßstab. Das Stützelement 6 enthält einen Stützschuh 20, welcher eine Lagerfläche
21 aufweist die mit der Innenfläche des Walzenmantels 5 zusammenwirkt In der Lagerfläche sind in bekannter
Weise hydraulische Lagertaschen 22 ausgebildet, von welchen Röhrchen 23 mit Drosselkanälen 24 in den
Druckraum 25 führen, der durch die Bohrung 12 gebildet
wird. Außerdem enthält das Stützelement 6 ein Rohr 26, das in eine ringförmige Ausnehmung 27 im Stützschuh
20 eingreift Zwischen der Außenfläche des Rohres 26 und der Wand der Ausnehmung 27 befindet sich eine
aus einem gleitfähigen Kunststoff, und einem äußeren
besteht
innerhalb der Ausnehmung 27 ein Vorsprung 30 mit einer konzentrischen Bohrung 31, durch welche quer ein
Zapfen 32 führt Der Zapfen 32 ist gleichzeitig durch eine Bohrung einer Verbindungsstange 33 durchgeführt,
die an ihrem anderen Ende ebenfalls eine Bohrung
so aufweist durch welche ein Zapfen 34 durchgeführt ist. Der Zapfen 34 ist in Bohrungen 35 des Rohres 26
abgestützt wobei sich zu beiden Seiten der Verbindungsstange 33 Distanzteile 36 befinden.
Wie noch aus der Fig.2 hervorgeht ist das vom Schuh 20 entfernte Ende des Rohres 26 mit einem kurzen Vorsprung 37 versehen, der einen geringfügig größeren Durchmesser als der Rest des Rohres 26 aufweist In der Bohrung 12 des Trägers 1 ist eine Radialstufe 38 ausgebildet an welche sich ein Abschlußring 40 mit Dichtungen 41 und 42 anschließt Der Abschlußring 40 wird durch einen Federring 43 in der Bohrung 12 festgehalten, ist jedoch in dieser in radialer Richtung, d. h. in der F i g. 2 seitlich, im Rahmen eines geringen Spieles, beweglich.
Wie noch aus der Fig.2 hervorgeht ist das vom Schuh 20 entfernte Ende des Rohres 26 mit einem kurzen Vorsprung 37 versehen, der einen geringfügig größeren Durchmesser als der Rest des Rohres 26 aufweist In der Bohrung 12 des Trägers 1 ist eine Radialstufe 38 ausgebildet an welche sich ein Abschlußring 40 mit Dichtungen 41 und 42 anschließt Der Abschlußring 40 wird durch einen Federring 43 in der Bohrung 12 festgehalten, ist jedoch in dieser in radialer Richtung, d. h. in der F i g. 2 seitlich, im Rahmen eines geringen Spieles, beweglich.
Das Stützelement nach der F i g. 2 wirkt in gleicher Weise wie die Stützelemente der Walzen aus den
US-Patentschriften 38 02 044 und 38 46 883. Da der Außendurchmesser des Vorsprungs 37 nur geringför-
mig, d. h. um einige Zehntelmillimeter größer ist als der
Außendurchmesser des restlichen Teiles des Rohres, wirken auf die beiden Enden des Rohres praktisch
gleiche Druckkräfte. Das Rohr 26 schwimmt daher zwischen dem Teil 1 und dem Schuh 20, so daß die
Stange 33 keine oder nur geringfügige Kräfte zu übertragen hat Es entfällt auch ein Lagerzapfen mit
einer Lagerschale zwischen dem Schuh 20 und dem Rohr 26, wie er z.B. beim Stützelement nach dem
US-Patent 3846883, Fig.3, erforderlich ist. Die
Zentrierung des Rohres 26 gegenüber dem Schuh 20 erfolgt durch die Dichtung 28, wobei geringfügige
Abweichungen keinen Einfluß haben.
Die Ausführungsform nach der Fig.3 unterscheidet
sich von der nach der F i g. 2 hauptsächlich dadurch, daß zwischen dem Rohr 26 und dem Schuh 20 ein
Zentrierring 50 vorgesehen ist, der Verbindungsöffnungen 51 aufweist und daher für die hydraulische
Druckflüssigkeit durchlässig ist Die Dichtung 52 enthält in diesem Fall einen Dichtungsring, der in einer Nut im
Rohr 26 eingelegt ist Die Nut kann z. B. bei einem gehärteten Rohr einfach durch Schleifen hergestellt
seia
Bei der Ausführungsform nach der Fig.4 sind den
Ausführungsformen nach den F i g. 2 und 3 entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet So wird
bei der Ausführungsform nach der F i g. 4 ein Stützschuh 20 verwendet, welcher im wesentlichen gleich ist wie die
Stützschuhe der vorangehenden Ausführungsform. In den Stützschuh 20 greift ein Rohr 26 ein, das in einer
Bohrung 12 dichtend geführt ist
Zum Unterschied gegenüber den vorangehenden Ausführungsformen ist die Bohrung 12 in diesem Fall
etwas kürzer. Zur Bohrung 12 erstreckt sich jedoch koaxial eine Bohrung 60, die beim dargestellten Beispiel
die axiale Bohrung 11 kreuzt
Im Rohr 23 ist in diesem Fall ein Teil 61 starr befestigt
in welchem durch einen Stift 62 eine Stange 63 befestigt ist Am vom Stützschuh 20 entfernten Ende der Stange
63 ist ein Führungsteil 64 befestigt welcher in der Bohrung 60 gleitend geführt ist und zum Ausgleich der
Drücke an seinen beiden Seiten mit mindestens einem Schlitz 65 versehen ist
der Stange 63 ist eine Büchse 66 mit kugeliger Außenfläche befestigt. Die Büchse ist gleitend in einer
kugeligen Lagerschale 67 gelagert die in einer zentralen Bohrung 68 des Stützschuhes 20 durch eine Gewindebüchse
70 gehalten ist
Die Wirkungsweise des Stützelementes nach der F i g. 4 ist gleich wie die der Elemente nach den F i g. 2
und 3. Die durch die Bohrung U zugeführte hydraulische Druckflüssigkeit wirkt durch das Rohr 20
ίο auf die von der Druckflüssigkeit beaufschlagte Fläche
des Stützschuhes 20 und drückt diesen gegen die Innenfläche des Zylindermantels 50, welcher seinerseits
eine Druckkraft auf eine Gegenwalze, z.B. die Gegenwalze 7 aus der F i g. 1, ausübt
is Bei der Ausführungsform nach der Fig.4 ist eine
verhältnismäßig große Hubbewegung des Stützschuhes 20 und des Rohres 26 möglich, wobei die Bohrung 12
kürzer als bei den Ausführungsformen nach den Fi g. 2 und 3 sein kann. Die erforderliche axiale Führung des
Rohres 26 in seiner Längsrichtung wird nämlich nicht durch eine entsprechende Eintauchlänge in der Bohrung
12 erzielt sondern mit der Hilfe der Stange 63 und der Bohrung 60. Die Bohrung 60 kann dabei einen
verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, so daß sie den Träger 1 weniger schwächt als eine Bohrung mit
dem Durchmesser der Bohrung 12.
Obwohl in allen Ausführungsbeispielen Stützschuhe mit hydrostatischen Lagertaschen 22 und einer hydrostatischen
Schmierung zwischen dem Stützschuh 20 und dem Mantel 5 dargestellt wurden, sind auch vereinfachte
Ausführungsformen denkbar, bei welchen die hydrostatische Schmierung entfällt und durch eine hydrodynamische
Schmierung ersetzt ist In einem solchen Fall können die Lagertaschen 22 und die Drosselkanäle 24
entfallen. Andererseits müssen die Stützschuhe 20 mit in der Fig.4 angedeuteten abgeschrägten Flächen 71
versehen sein, die ein Einlaufen des im Zwischenraum zwischen dem Mantel 5 und dem Träger 1 befindlichen
Schmieröls zwischen die Lagerfläche 21 und die Innenfläche des Mantels 5 gestatten, damit sich ein
dynamischer Schmierfilm bilden kann. Diese abgeschrägten Flächen können übrigens auch bei einer
hydrostatischen Schmierung vorgesehen sein.
Claims (9)
1. Durchbiegungseinstellwalze mit einem feststehenden Träger sowie einem um diesen drehbaren
Walzenmantel, welcher auf hydrostatischen Stützelementen abgestützt ist, von denen jedes einen
Stützschuh mit einer Lagerfläche zur Lagerung des Walzenmantels aufweist, sowie einen kolbenartigen
Teil, der in einer Bohrung des Trägers eingetaucht ist und mit dem Stützschuh schwenkbar und dichtend
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der kolbenartige Teil des Stützelementes aus
einem zylindrischen Rohr (26) mit im wesentlichen konstantem Innendurchmesser und Außendurchmesser
besteht
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) in eine Ausnehmung (27) im
Stützschuh (20) eingreift und von außen von einer zwischen dem Stützschuh (20) und dem Rohr (26)
befindlichen Dichtung (28) umgeben ist
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer innerhalb des Rohres (26)
befindlichen Fläche des Stützschuhes (20) und der Innenwand des Rohres ein für die hydraulische
Druckflüssigkeit durchlässiger Führungsring (50) angeordnet ist
4. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) an
seinem in der Zylinderbohrung (12) des Trägers (1) eingetauchten Ende mit einem ringförmigen Vorsprung
(37) versehen ist, der gegenüber dem Rest des Rohres (26) einen größeren Durchmesser hat
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im innerhalb der
Zylinderbohrung (12) befindlichen Bereich des Rohres (26) eine Umfangsnut ausgebildet ist in
welcher sich ein Dichtungsring (52) befindet
6. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Verbindungsstange (33),
die im Achsenbereich des Rohres (26) und des Stützschuhes (20) angeordnet ist und mit Spiel
Zapfen (32, 34) verbindet, die senkrecht zur Längsrichtung der Stange (33) verlaufen und von
denen einer durch das Rohr (26) und der andere durch eine Bohrung des Schuhes (20) durchgeführt
ist
7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß im Rohr (26) eine in
dessen Achse verlaufende Stange (63) starr befestigt ist welche aus dem Rohr (26) nach außen, vom
Stützschuh (20) weg, führt, und an ihrem äußeren Ende gleitend in einer Bohrung (60) geführt ist deren
Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser des Rohres (26) ist
8. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß der Stützschuh (20) auf
seiner Lagerfläche (21) mit hydrostatischen Lagertaschen (22) versehen ist, welche durch Drosselkanäle
(24) mit dem Innenraum des Rohres (26) verbunden sind.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß die Lagerfläche (21)
des Stützschuhes (20) nach der Art einer hydrodynamischen Lagerfläche ausgebildet ist
Die Erfindung betrifft eine Durchbiegungseinstellwalze mit einem feststehenden Träger sowie einem um
diesen drehbaren Walzenmantel, welcher auf hydrostatischen Stützelementen abgestützt ist, von denen jedes
s einen Stützschuh mit einer Lagerfläche zur Lagerung
des Walzenmantels aufweist sowie einen kolbenartigen Teil, der in einer Bohrung des Trägers eingetaucht ist
und mit dem Stützschuh schwenkbar und dichtend verbunden ist
Durchbiegungseinstellwalzen dieser Art die z. B. aus
den US-Patentschriften 38 02 044 und 38 46 883 bekannt sind, gestatten eine durchbiegungsfreie oder eine die
Durchbiegung einer Gegenwalze ausgleichende Abstützung eines zylindrischen Walzenmantels unabhängig
von einer Durchbiegung des Trägers, in welchem die Stützelemente geführt sind
Aus der US-PS 38 46 883 ist ein hydrostatisches Stützelement der vorliegenden Art bekannt welches
einen Stützschuh aufweist der schwenkbar mit einem kolbenartigen Teil verbunden ist Der kolbenartige Teil
hat die Form einer im wesentlichen vollen Walze. Die Verhältnisse sind so gewählt daß eine restliche
Druckkraft zwischen dem Schuh und dem kolbenartigen Teil verbleibt welche die beiden Teile gegeneinander
drückt Der kolbenartige Teil ist dabei schwer, enthält viel Material und ist in der Herstellung teuer, da er
Oberflächen aufweist die sehr fein bearbeitet werden
müssen.
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der
aus der US-PS 38 46 883 bekannten Walze, mit dem Ziel,
ein Stützelement zu schaffen, welches wesentlich einfacher und billiger herstellbar ist und dabei den
Vorteil hat, durch Auswechseln einfacher Teile für verschieden große Hübe verwendbar zu sein.
Die erfindungsgemäße Walze, durch welche dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet daß der
kolbenartige Teil des Stützelementes aus einem zylindrischen Rohr mit im wesentlichen konstantem
Innendurchmesser und Außendurchmesser besteht
Vorzugsweise kann das Rohr in eine Ausnehmung im StUtzschuh eingreifen und von außen von einer
zwischen dem Stützschuh und dem Rohr befindlichen Dichtung umgeben sein. Dabei entsteht der zusätzliche
Vorteil, daß die beiden Stirnflächen des Rohres dem gleichen hydraulischen Druck ausgesetzt sind. Auf das
Rohr wirkt dabei keine resultierende Axialkraft Es kann
daher mit einfachen Mitteln mit dem Stützschuh verbunden sein.
Dabei kann zwischen einer innerhalb des Rohres
so befindlichen Fläche des Stützschuhes und der Innenwand des Rohres ein für die hydraulische Druckflüssigkeit
durchlässiger Führungsring angeordnet sein. Dadurch wird mit einfachen Mitteln eine Zentrierung
des Rohres am Stützschuh erreicht, wodurch die Dichtung, die das Rohr von außen umgibt entlastet
wird.
Das Rohr kann an seinem in der Zylinderbohrung des Trägers eingetauchten Ende mit einem ringförmigen
Vorsprung versehen sein, der gegenüber dem Rest des Rohres einen größeren Durchmesser hat Ein derartiger
Vorsprung, dessen Außendurchmesser nur um einige wenige Zehntelmillimeter größer sein kann als der
Durchmesser des Restes des Rohres, kann auf einfache Weise durch Oberschleifen der Außenfläche des Rohres
hergestellt werden. Durch diesen Vorsprung wird die Reibung zwischen dem Rohr und dem Träger
vermindert insbesondere, wenn sich die Bohrung bei einer Durchbiegung des Trägers deformiert Dadurch
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Owner name: SULZER-ESCHER WYSS AG, ZUERICH, CH |
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