DE2704357C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verstellen der
Luftklappe im Ansaugrohr einer Vergaser-Brennkraftmaschine
stromauf der willkürlichen Drosselklappe, mit einer Ver
stelleinrichtung, die ein beidseitig druckbeaufschlagtes
flexibles Organ aufweist, welches mechanisch mit der
Luftklappe verbunden ist, wobei auf die Arbeitsseite der
Druck an einer Stelle stromab der Luftklappe, und auf die
Gegenseite der Umgebungsdruck wirkt.
Eine Vorrichtung der einleitend genannten Art ist bekannt
(DE-OS 24 35 258). Die bekannte Vorrichtung soll derart
ausgeführt sein, daß bei allen Temperaturen der Brenn
kraftmaschine regelmäßige Verbrennung erzielt wird, und
zwar auch bei Temperaturen, die unterhalb der normalen
Betriebstemperaturen liegen. Hierfür wird bei der bekann
ten Vorrichtung während der Aufwärmphase der Brennkraft
maschine das Luft/Benzin-Verhältnis in Abhängigkeit der
Temperatur der Brennkraftmaschine geändert.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Änderung des
Luft/Benzin-Verhältnisses in Abhängigkeit der Luftdichte,
d. h. von der Höhenlage des Fahrzeuges. Hier ist es be
kannt, daß mit zunehmender Höhe das Luft/Benzin-Verhältnis
sich im Sinne einer Anreicherung des vom Vergaser der
Brennkraftmaschine gelieferten Gasgemisches ändert.
Damit erhöhen sich dementsprechend sowohl die schädlichen
Anteile im Auspuffgas als auch der Kraftstoffverbrauch.
Bekannt ist es hier, die Zuflußöffnung des Benzins in
die Kammer des Leerlauf-Beschleunigungssystems bei jeder
Höhenlage durch Verschieben einer besonders geformten
Nadel mittels einer barometrischen Dose zu verstellen.
Dies ist wenig zufriedenstellend, weil es schwierig ist,
eine Änderung einer an sich bereits sehr kleinen Durch
flußöffnung einzustellen. Somit ist eine solche Ausfüh
rung vergleichsweise ungenau, und sie ist offensichtlich
auch nicht geeignet, die schädlichen Anteile im Auspuff
gas zu verringern. Soll der Regelvorgang auch auf die
Einsatzbedingungen ausgedehnt werden, bei denen das
Hauptsystem in Tätigkeit tritt (größere Öffnung der
Drosselklappe), muß natürlich eine zweite barometrische
Dose für dieses System vorgesehen werden: in diesem Fall
bewirkt die zweite barometrische Dose eine Veränderung
der Benzinöffnung (wie beim Leerlauf-Steigerungssystem)
mittels einer besonders geformten Nadel; sie könnte aber
auch die Luftzuflußöffnung zur Emulgierkammer (d. h. die
Öffnung der "Luftbremse") variieren, nachdem das Haupt
system nur eine Luftzuflußöffnung und nur eine Austritts
öffnung für das Gasgemisch besitzt.
Eine derartige Lösung ist daher bei einem Vergaser mit
einem Gehäuse, der die gesamte Brennkraftmaschine bzw.
den Motor versorgt, wenig wirksam; sie wird aber unmög
lich bei einem Motor mit einem Mehrfachvergaser für je
den Zylinder, da die Anzahl der anzuwendenden barome
trischen Dosen und Vergasernadeln zu groß wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ver
stellen der Luftklappe im Ansaugrohr einer Vergaser-
Brennkraftmaschine stromauf der willkürlichen Drosselklappe
derart auszuführen, daß unabhängig von der Höhenlage das
Luft/Benzin-Verhältnis des vom Vergaser der Brennkraft
maschine zugeführten Gemisches im wesentlichen konstant
bleibt. Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einer
Vorrichtung der einleitend genannten Art, gemäß der Er
findung dadurch, daß die pneumatische Verbindung zwischen
der Arbeitskammer der Verstelleinrichtung und der Stelle
stromab der Luftklappe mit dem Umgebungsdruck über eine
Öffnung in Verbindung steht, deren Drosselquerschnitt
unter der Wirkung einer Druckdose vom Druck an der Stelle
stromab der Luftklappe abhängt.
Bei Verwendung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung wird
auf einfache Weise bei Änderung der Höhenlage und damit
der Dichte der Außenluft der Druck der in den Vergaser
gelangenden Luft konstant gehalten. Somit ist verhindert,
daß das Luft/Benzin-Verhältnis des vom Vergaser der Brenn
kraftmaschine bzw. dem Motor zugeführten Gemisches bei
Zunahme der Höhe von dem bei Normal-Null eingestellten
Wert abweicht.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
unter Schutz gestellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispiels
weise erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 analoge Ansicht einer abgewandel
ten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 ist eine der Fig. 1 analoge Ansicht einer weiteren
abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4 ist eine der Fig. 1 analoge Ansicht einer noch weite
ren abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 eine von der von einem Verbrennungsmotor
angesaugten Luft durchströmte Leitung; die Leitung kann stromab
vom üblichen Saugfilter, jedoch ganz stromauf gegenüber dem Ver
gaser oder den Vergasern angeordnet sein. In der Leitung 10 ist
eine Drosselklappe 11 eingebaut, deren Welle 12 durch die Mittel
linie der Klappenscheibe geht und in Wirkverbindung über einen
Hebel 13 und eine Stange 14 mit der Membrane 15 steht. Die Mem
brane 15 bildet die bewegliche Wand einer als Ganzes mit 17 be
zeichneten Dose; im Innenraum 16 der Dose 17 ist eine Feder 18
eingebaut, die auf die Membrane 15 mit einer Kraft wirkt, wel
che die durch die Differenz des Druckes an ihren beiden Seiten
entstehende Kraft ausgleicht. Der Innenraum 16 steht in freier
Verbindung mit der Kammer 20 über den Kanal 19 , und die Kammer
20 ist ihrerseits über die Öffnung 21 mit der Außenluft und über
die Öffnung 22 und den Kanal 23 mit dem Abschnitt der Leitung
10 stromab von der Drosselklappe 11 verbunden. In der Leitung
10 stromab von der Drosselklappe 11 ist ein mit 24 bezeichnetes
Venturirohr angeordnet, in Bereich dessen kleinstem Querschnitt
der Kanal 23 mündet; die Anwendung dieses Venturirohrs ist für
die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht maßgebend,
aber es verhindert einen kleinen Druckabfall bei Vollgas. Der
Durchflußquerschnitt der Öffnung 21 verändert sich je nach der
Lage des Nadelventils 25 gegenüber derselben Öffnung, während
die Durchflußöffnung 22 unveränderlich ist. Mit 26 wird eine
barometrische Dose bezeichnet, mit der das Nadelventil 25 ver
bunden ist; die zweiten Antriebsmittel bestehen aus dieser, in
der Kammer 20 untergebrachten barometrischen Dose, die sich der
Länge nach dehnt, wenn der Druck in der Kammer 20 abnimmt. Die
Vorrichtung vermag den Druck der in der Leitung 10 fließenden
Luft konstant zu halten; unabhängig von der Veränderung der Hö
henlage, in der der Motor arbeitet und von den dadurch verur
sachten Druckänderungen der Umgebungsluft. Nachdem die Luftdich
te am Ausgang der Leitung 10 praktisch gleich bleibt, erfährt
das Verhältnis Luft/Benzin des im Vergaser bzw. in den Vergasern
gebildeten Gemischs keine durch Veränderung der Höhenlage be
dingte Abweichung.
Der Wert des Luftdruckes am Ausgang der Leitung 10 ist dem Wert
des Umgebungsdruckes bei den gewählten Höhenlagen etwa gleich.
Die Drosselklappe 11 wird durch die Membran 15 so gesteuert, daß
sie sich bei der Erhöhung der Höhenlage öffnet und zunehmend
größere Durchflußquerschnitte frei läßt, so daß bei Abnahme des
Umgebungsdruckes der jeweilige Druckabfall erfolgt (der mit dem
selben Umgebungsdruck abnimmt), der nötig ist, um den Druck auf
den vorgewählten konstanten Wert herabzusetzen. Die Membran 15
ist der Wirkung der Feder 18, die annähernd konstant ist, da
die Feder sehr nachgiebig ist, sowie der Kraft ausgesetzt, die
durch die Druckdifferenz an beiden Seiten der Membran entsteht:
auf die Außenseite der Membran wirkt der Umgebungsdruck und auf
die Innenseite ein Druck, dessen Wert zwischen dem Umgebungs
druck und dem in der Leitung 10 stromab von der Drosselklappe
11 herrschenden Druck liegt, dessen Wert vom Verhältnis zwischen
den Durchflußquerschnitten der Öffnungen 21 und 22 abhängt.
Wenn man von einer bestimmten Betriebslage ausgeht, bei der sich
die Membrane 15 mit der Drosselklappe 11 und die barometrische
Dose 26 das Gleichgewicht halten, die Höhenlage steigt und so
mit der Umgebungsdruck abnimmt, nimmt - bei Gleichbleiben der
Durchflußmenge der vom Motor angesaugten Luft - der Druck strom
ab von der Drosselklappe 11 ab, wobei die Drosselklappe 11 sich
in der der vorhergehenden Höhenlage entsprechenden Lage befin
det, und nimmt infolgedessen auch der Druck in den Hohlräumen
20 und 16 unterhalb des der neu erreichten Höhenlage entspre
chenden Gleichgewichtswertes ab; die barometrische Dose 26 dehnt
sich und schiebt das Nadelventil in Richtung zur Schließung der
Öffnung 21; die Druckdifferenz an den beiden Seiten der Membrane
15 nimmt gegenüber dem Gleichgewichtswert zu und überwindet die
(konstante) Kraft der Feder 15, so daß die Drosselklappe geöff
net wird und dadurch der Druck in der Leitung 10 stromab von
der Drosselklappe 11 zunimmt, bis er den vorgewählten, gleich
bleibenden Wert wieder erreicht, wobei auch der Druck in den
Hohlräumen 20 und 16 zunimmt und den der jeweiligen Höhenlage
entsprechenden Wert, d. h. den Wert, bei dem die Druckdifferenz
an den beiden Seiten der Membrane 15 das Gleichgewicht mit der
(konstanten) Kraft der Feder 18 hält, erreicht, so daß die baro
metrische Dose 26 die neue gedehnte Form annimmt, die durch die
Öffnung 21 einen solchen Durchflußquerschnitt freiläßt, daß der
Druckabfall durch dieselbe Öffnung konstant gehalten wird.
Somit nimmt bei Normal-Null die Drosselklappe 11 die Lage der
höchsten Schließung an, nachdem die zum Ausgleichen des Umge
bungsdruckes an den gewünschten konstanten Werten benötigte
Druckdifferenz am größten ist, während die Drosselklappe bei
der höchsten Einsatzhöhenlage die Lage der größten Öffnung an
nimmt, da die zum Angleichen des Umgebungsdruckes an denselben
konstanten Wert benötigte Druckdifferenz am kleinsten ist; der
Durchflußquerschnitt der Öffnung 21 ist dagegen bei Normal-Null
am größten und bei der höchsten Einsatzhöhenlage gleich Null,
so daß der Druck im Innenraum 16 bei Gleichgewichtsverhältnissen
stets um eine konstante Menge unter dem Umgebungsdruck liegt
und geht von einem Höchstwert (bei Normal-Null) auf einen Kleinst
wert über, der dem Wert des in der Leitung 10 stromab von der
Drosselklappe 11 (bei der höchsten Einsatzhöhenlage) herrschen
den Druckes gleich ist.
Bei Abweichungen der Durchflußmenge in einer bestimmten Höhen
lage neigt der Druck stromab von der Drosselklappe 11 dazu,
sich zu verändern, und so auch der in den Hohlräumen 20 und 16
herrschende Druck; die Membrane 15 zusammen mit der Drosselklap
pe 11 schwankt um die Gleichgewichtslage, die jener Höhenlage
entspricht, so daß der Druckabfall durch die Drosselklappe 11
stets bei dem derselben Höhenlage entsprechenden Wert bleibt.
Auch die barometrische Dose erfährt - entsprechend ihres An
sprechvermögens - leichte Schwankungen um die der betreffenden
Höhenlage entsprechende Gleichgewichtslage, so daß auch der
Druck in den Hohlräumen 20 und 16 stets bei dem derselben Hö
henlage entsprechenden Wert bleibt.
Dank dem Venturirohr 24 in der Leitung 10 nimmt der sich strom
ab von der Drosselklappe 11 aufbauende, konstante Druck im Be
reich der Einschnürung bei starken Durchflußmengen ab; in dem
sich erweiternden Abschnitt des Venturirohrs nimmt der Druck
wieder zu, so daß der Druck nahezu denselben Wert erreicht, der
stromauf vom Venturirohr herrscht. Da der Kanal 23 im Bereich
des engsten Querschnittes des Venturirohrs abzweigt, ist bei
höheren Durchflußmengen ein niedrigerer Druck vorhanden, als der
stromab von der Drosselklappe 11 herrschende konstante Druck
ist, so daß die Membrane, die dabei einer leicht höheren Druck
differenz unterzogen wird, als der ihr in Abhängigkeit von der
Einsatzhöhenlage zusteht, ein stärkeres Öffnen der Drosselklap
pe bewirkt; demnach erfährt die Luftströmung oberhalb bestimm
ter Werte der Luftdurchflußmenge einen kleineren Druckabfall
durch die Drosselklappe 11, und die Dichte der dem Vergaser bzw.
den Vergasern zugeführten Luft nimmt in entsprechendem Verhält
nis zu, was den Vorteil einer besseren Ausfüllung des Motors
und eine Steigerung seiner Leistung mit sich bringt.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Vorrichtung von Fig. 1, wobei entsprechende Teile mit glei
chen Nummern bezeichnet sind.
Bei dieser Ausführungsform steht die Kammer 20 über die Öffnung
22 mit einem weiteren Hohlraum 27 in Verbindung, welcher sei
nerseits über den Kanal 23 mit dem Abschnitt der Leitung 10
stromab von der Drosselklappe 11 (insbesondere mit dem verengten
Querschnitt des Venturirohrs 24) in Verbindung steht; die baro
metrische Dose 26 ist im Hohlraum 27 untergebracht und mit ei
nem Ventil 28 verbunden, dessen Sperrorgan die Öffnung 21 öff
net bzw. schließt.
Die bei dieser Ausführungsform im Hohlraum 27 eingebaute baro
metrische Dose 26, in welchem Hohlraum der gleiche Druck wie in
der Leitung 10 stromab von der Drosselklappe 11 herrscht, übt
dadurch eine ständige Kontrolle dieses Druckes aus; die Dose
nimmt eine zum Teil ausgedehnte, vorgewählte Form an, so daß
die Öffnung 21 teilweise offen bleibt, solange der Druck den ge
wählten konstanten Wert beibehält, aber sie dehnt sich weiter
aus, bis die Öffnung 21 geschlossen wird bzw. sie zieht sich
weiter zusammen, um die Öffnung 21 ganz frei zu machen, je nach
dem der Druck stromab von der Drosselklappe 11 infolge von Ver
änderungen der Höhenlage oder der vom Motor angesaugten Luft
durchflußmenge ab- bzw. zunimmt; der Druck in den Hohlräumen 16
und 20 nimmt ab und nähert sich dem stromab von der Drosselklap
pe herrschenden Druckwert an, wenn sich die Öffnung 21 schließt,
und er nimmt zu, und nähert sich somit dem Druck der Außenluft
an, wenn sich die Öffnung 21 vollständig öffnet, so daß die
Membrane 15 infolge einer größeren Druckdifferenz an ihren bei
den Seiten oder unter Wirkung der Feder 18, die Drosselklappe
11 in die Stellung bringt, bei der der Druck stromab von der
Drosselklappe 11 wieder den vorgewählten konstanten Wert erreicht.
Bei dieser Ausführungsform wird die barometrische Dose 26 von
demselben zu regulierenden Druck betätigt, und nicht - wie bei
der Ausführung 1 - von einem Mitteldruck zwischen dem Außendruck
und dem konstanten Druck stromab von der Drosselklappe 11, so
daß das Ansprechen der Vorrichtung viel schneller erfolgt, und
zwar auch bei kurzen Schwankungen des Betriebes.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gemäß
Fig. 1, wobei gleiche Nummern entsprechende Glieder bezeichnen.
Bei dieser Ausführungsform steht die Öffnung 21 mit veränderli
chem Querschnitt nicht mit der Außenluft in freier Verbindung,
sondern sie mündet in die Leitung 29, die mit der Außenluft über
eine Öffnung 30 in Verbindung steht, die ebenfalls einen verän
derlichen Querschnitt aufweist. Der Durchflußquerschnitt der
Öffnung 30 hängt von der Stellung des Nadelventils 31 ab, das
mit der Membrane 32 verbunden ist. Die Membrane 32 bildet die
bewegliche Wand der als Ganzes mit 33 bezeichneten Dose, deren
Innenraum über den Kanal 35 mit einer den Motor speisenden Lei
tung 36 in Verbindung steht, der die aus der Leitung 10 kom
mende Luft zuströmt. Der Kanal 35 mündet in die Leitung 36 strom
ab von einer Klappe 37, die das vom Motor angesaugte Luft/Ben
zin-Gemisch drosselt. Mit 38 wird eine im Hohlraum 34 unterge
brachte Feder bezeichnet, die auf die Membrane 32 eine Wirkung
ausübt, welche die durch die Druckdifferenz an ihren beiden
Seiten erzeugte Kraft ausgleicht: auf die Außenseite der Mem
brane wirkt der Umgebungsdruck, auf die Innenseite wirkt der
in der Leitung 36 stromab von der Drosselklappe 37 bei laufendem
Motor herrschende Unterdruck; dadurch nimmt die Membrane 32 ei
ne andere Lage an, je nach den Betriebsverhältnissen im Motor:
sie ist bei niedriger Motorleistung nach oben verschoben, wenn
der Druck in der Leitung 36 stromab von der Drosselklappe 37
abnimmt, während sie bei höherer Motorleistung, wenn der Druck
stromab von der Drosselklappe 35 stärker ist, durch die Kraft
der Feder 38 nach unten verschoben wird; dementsprechend wird
die Öffnung 30 durch das Nadelventil 29 freigegeben bzw. ge
schlossen; wenn der Motor bei höherer Leistung betrieben wird,
steht der Innenraum 16 der barometrischen Dose 17 nur mit der
Leitung 10 stromab von der Drosselklappe 11 und sie steht in
jeder Einsatzhöhenlage nie mit der Außenluft in Verbindung.
Im Innenraum 16 und im Bereich der Leitung 10 stromab von der
Drosselklappe 11 stellt sich daher derselbe Druck ein, so daß
die Regelwirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung aufgehoben
wird; das bedeutet, daß bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3 bei
Normal-Null (oder bei niedriger Höhenlage) die höchste Leistung
des Motors nicht beeinträchtigt wird; in der Leitung 10 liegt
der Druck nur um wenig unter dem Außendruck: der eingebaute
Diffusor kann auch diese Differenz ausgleichen.
Die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung ähnelt der Vorrich
tung nach Fig. 1 und arbeitet auf dieselbe Weise; bei die
ser Ausführungsform ist die barometrische Dose für die
gleiche Umgebungstemperatur empfindlich.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verstellen der Luftklappe (11) im Ansaug
rohr (10) einer Vergaser-Brennkraftmaschine stromauf der
willkürlichen Drosselklappe, mit einer Verstelleinrich
tung (17), die ein beidseitig druckbeaufschlagtes flexibles
Organ (15) aufweist, welches mechanisch mit der Luftklappe
verbunden ist, wobei auf die Arbeitsseite der Druck an
einer Stelle stromab der Luftklappe, und auf die Gegen
seite der Umgebungsdruck wirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die pneumatische Verbindung (19, 23) zwischen der Ar
beitskammer (16) der Verstelleinrichtung ( 17) und der
Stelle stromab der Luftklappe (11) mit dem Umgebungs
druck über eine Öffnung (21) in Verbindung steht, deren
Drosselquerschnitt unter der Wirkung einer Druckdose (26)
vom Druck an der Stelle stromab der Luftklappe abhängt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der mit dem Umgebungsdruck in Verbindung stehenden
Öffnung (21) und der Stelle stromab der Drosselklappe (11)
eine Drossel (22) mit konstantem Querschnitt vorgesehen
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckdose (26) in einer in der Verbindung (19, 23)
zwischen der Verstelleinrichtung (17) und der Stelle
stromab der Drosselklappe (11) angeordneten Kammer
vorgesehen ist, und daß die Drossel (22) mit konstantem
Querschnitt stromauf der die Druckdose enthaltenden
Kammer vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckdose (26) in einer in der Verbindung (19, 23)
zwischen der Verstelleinrichtung (17) und der Stelle
stromab der Drosselklappe (11) angeordneten Kammer vor
gesehen ist, und daß die Drossel (22) mit konstantem
Querschnitt stromab der die Druckdose enthalten
den Kammer angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mit dem Umgebungsdruck in Verbindung stehende Öff
nung (21) mit einer Leitung (29) in Verbindung steht,
die ihrerseits mit dem Umgebungsdruck über eine Öffnung
(30) in Verbindung steht, deren Drosselquerschnitt in
Abhängigkeit des Druckes in der Ansaugleitung (36) strom
ab der willkürlichen Drosselklappe (37) veränderlich ist.
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