DE2701019B1 - Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen und Anlage zum Durchfuehren des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen und Anlage zum Durchfuehren des VerfahrensInfo
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- DE2701019B1 DE2701019B1 DE19772701019 DE2701019A DE2701019B1 DE 2701019 B1 DE2701019 B1 DE 2701019B1 DE 19772701019 DE19772701019 DE 19772701019 DE 2701019 A DE2701019 A DE 2701019A DE 2701019 B1 DE2701019 B1 DE 2701019B1
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B9/00—Combinations of apparatus for screening or sifting or for separating solids from solids using gas currents; General arrangement of plant, e.g. flow sheets
- B07B9/02—Combinations of similar or different apparatus for separating solids from solids using gas currents
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Nichteisenhaltiger Schutt, der aus der Richtung des Pfeiles 4 zugeführt wird, durchläuft das Maschinensieb 1 in zwei Richtungen. Teile, die größer als 40 x 70mm sind, fallen von der Oberseite 5 auf ein Förderband 6 und stellen die Sorte I dar. Eine Person sortiert aus ihnen das Buntmetall BI (Kupfer, Messing) und das Weißmetall W1 (Aluminium, Magnesium, Zinn) gesondert aus. Der metallose Schutt wird dabei in Richtung des Pfeiles Ss ausgetragen Teile, die die Sieblochung passieren (Pfeile 7X fallen auf eine Rutsche 8 und von dort auf das weitere Maschinensieb 2, das praktisch der Unterseite 9 des Maschinensiebes 1 zugeorndet ist Von der Oberseite 5a des Maschinensiebes 2 kommende Teile, die infolge der Sieblochungen größer als 15 mm, jedoch kleiner als 40 x 70 mm, sind und die Sorte II darstellen, werden in einem Bunker 10 gelagert In einem weiteren, der Unterseite 9a des Maschinensiebes 2 zugeordneten Bunker 11 sammeln sich diejenigen Teile, die durch die Lochung des Maschinensiebes 2 durchfallen können und damit kleiner als 15 mm im Durchmesser sind; sie stellen die Sorte III dar.
- Von den Bunkern 10 und 11 sind Zufuhrleitungen 12 und 12a zu einem gemeinsamen Windsichter 13 verlegt, von dem Leitungen 14 und 14a abgehen. In dem Zusammentreffen der Zufuhrleitungen 12 und 12a sowie der Leitungen 14 und 14a ist je eine Klappe 15 und 15a angeordnet, die dazu dienen, den Windsichter 13, der eine Absonderung des nichtmetallischen Mülls bewirkt, entweder auf den Bunker 11 zu schalten und dann die metallisch angereicherte Sorte III in Richtung des Pfeiles Sps auf Halde tragen zu lassen (gezeichneter Zustand) oder den Windsichter 13 auf den Bunker 10 zu schalten, damit die angereicherte Sorte 11 über die Leitung 14 auf ein weiteres Förderband 16 gelangen kann. Hier arbeiten vier Personen, die von dem Förderband Schutt S2 und Buntmetall B1 gesondert herauslesen. Am Bandende bleiben somit nur Weißmetalle übrig, die in Richtung des Pfeiles W2 ausgetragen werden.
- Das Endergebnis sind handsortierte Weißmetalle W, und Buntmetalle B, der Sorte I vom Förderband 6 sowie handsortierte Buntmetalle B2 und maschinell ausgetragene Weißmetalle W2 der Sorte II vom Band 16. Die Sorte III enthält zwar Buntmetalle und Weißmetalle gemischt,jedoch kaum nichtmetallische Teile mehr.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen aus nichteisenhaltigem Schutt mittels Sieben undHandsortierung, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung von zwei Schuttkorngrößen mit einem Sieb die größeren Körner einer ersten Handsortierung zugeführt werden, während die kleineren Körner einer weiteren Unterteilung in zwei Korngrößen mit einem Sieb unterliegen, diese zwei Sorten nacheinander metallisch angereichert werden, worauf der Schutt größeren Korns eine weitere Handsortierung durchläuft und der Schutt kleineren Korns lediglich aufgefangen wird 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Handsortierung Metall aus dem Schutt herausgelassen wird 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Weißmetall und Buntmetall unterschieden wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der weiteren Handsortierung Restschutt und Buntmetall aus einem Gemenge aus Restschutt, Buntmetall und Weißmetall herausgelassen werden.5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der aus der weiteren Unterteilung kommenden Schuttsorten in je einem Bunker vor der Metallanreicherung gelagert wird.6. Anlage zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberseite (5) eines Maschinensiebes (1) mit größeren Sieböffnungen ein Förderband (6) und der Unterseite (9) desselben ein weiteres Maschinensieb (2) mit kleineren Sieböffnungen zugeordnet ist, das mit seiner Oberseite (5a) über einen ersten Bunker (10) und einen Windsichter (13) mit einem weiteren Förderband (16) in Verbindung steht und mit seiner Unterseite (9a) über einen zweiten Bunker (11) und denselben Windsichter auf Halde arbeitet.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen aus nichteisenhaltigem Schutt mittels Sieben und Handsortierung, wie es insbesondere bei Shredderanlagen durchgeführt wird. Ferner betrifft die Erfindung eine Anlage zum Durchführen des Verfahrens.Es ist allgemein bekannt, den Schutt, der aus einer Shredderanlage kommt und von Eisenteilen befreit ist, auf ein Förderband zu geben und aus ihm die größeren Stücke von Nichteisenmetallen durch Hand in einem Arbeitsgang herauszulesen. Bei diesem Verfahren ist das Material von der Handsortierung mechanisch nicht aufbereitet, und der Wirkungsgrad ist daher niedrig.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die manuellle Sortierung der im Shreddermüll vorhandenen Nichteisenmetalle im Hinblick auf maximale Ausbeute bei geringstmöglichem Personaleinsatz zu optimieren Zur lösung dieser Aufgabe werden nach Herstellung von zwei Schuttkorngrößen mit einem Sieb die größeren Körner einer ersten Handsortierung zugeführt, während die kleineren Körner einer weiteren Unterteilung in zwei Korngrößen mit einem Sieb unterliegen, diese zwei Sorten nacheinander metallisch angereichert werden, worauf der Schutt größeren Korns eine weitere Handsortierung durchläuft und der Schutt kleineren Korns lediglich aufgefangen wird.Hierdurch werden drei Sorten abnehmender Korngrõ-Be hergestellt, wobei außer der großkörnigen Sorte auch die mittelkörnige Sorte mit gutem Wirkungsgrad handsortiert werden kann, weil sie metallisch angereichert zur Verfügung steht. Sogar die die kleinsten Teile enthaltende dritte Sorte ist weitgehend von nichtmetallischen Teilen befreit, zumal sie den Anreicherungsvorgang der mittleren Sorte für sich durchlaufen kann.Zweckmäßig wird bei der ersten Handsortierung Metall aus dem Schutt herausgelesen, wobei zwischen Weiß- und Buntmetall unterschieden wird Demgegenüber hat es sich als vorteilhaft erwiesen, bei der Handsortierung Restschutt und Buntmetafl aus einem Gemenge aus Restschutt, Buntmetall und Weißmetall herauszulesen.Um eine Metallanreicherung der mittleren Sorte und der Sorte geringster Korngröße mit nur geringer Investition durchführen zu können, wird jede der aus der weiteren Unterteilung kommenden Schuttsorten in je einem Lagerbett vor der Metallanreicherung gelagert Zum Durchführen des Verfahrens eignet sich besonders eine Anlage, bei der der Oberseite eines Maschinensiebes mit größeren Sieböffnungen ein Förderband und der Unterseite desselben ein weiteres Maschinensieb mit kleineren Sieböffnungen zugeordnet ist, das mit seiner Oberseite über einen ersten Bunker und einen Windsichter mit einem weiteren Förderband in Verbindung steht und mit seiner Unterseite Ober einen zweiten Bunker und denselben Windsichter auf Halde arbeitet Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfflhrungsbeispiels der Anlage näher erläutert.Die Zeichnung zeigt eine in Seitenansicht dargestellte Anlage, die zur Gewinnung von Nichteisenmetallen aus Schrott dient und bei der Maschinensiebe, Förderband der und Bunker doppelt vorhanden sind Die Anlage enthält zwei Maschinensiebe 1 und 2, die durch je eine, sich im Uhrzeigersinn drehende Rüttelvorrichtung 3 und 3a angetrieben werden.Während die Lochgröße in dem Maschinensieb 1 40 x 70 mm beträgt, weist das Maschinensieb 2 eine Lochung von 15 mm Durchmesser aus.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772701019 DE2701019B1 (de) | 1977-01-12 | 1977-01-12 | Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen und Anlage zum Durchfuehren des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772701019 DE2701019B1 (de) | 1977-01-12 | 1977-01-12 | Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen und Anlage zum Durchfuehren des Verfahrens |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2701019B1 true DE2701019B1 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=5998534
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772701019 Ceased DE2701019B1 (de) | 1977-01-12 | 1977-01-12 | Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen und Anlage zum Durchfuehren des Verfahrens |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2701019B1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2497234A1 (fr) * | 1980-12-31 | 1982-07-02 | Suisman & Blumenthal Inc | Procede et appareil pour traiter des dechets d'usinage du titane |
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1977
- 1977-01-12 DE DE19772701019 patent/DE2701019B1/de not_active Ceased
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2497234A1 (fr) * | 1980-12-31 | 1982-07-02 | Suisman & Blumenthal Inc | Procede et appareil pour traiter des dechets d'usinage du titane |
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