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DE26698C - Verfahren zur Darstellung von Kaliumchlorat unter Anwendung von Magnesia an Stelle von Kalk - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Kaliumchlorat unter Anwendung von Magnesia an Stelle von Kalk

Info

Publication number
DE26698C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnesia
lime
potassium chlorate
place
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT26698D
Other languages
English (en)
Original Assignee
e. K. muspratt in Seaforth Hall bei Liverpool und Dr. G. eschellmann in Widnefs, Grafschaft Lancaster (England)
Publication of DE26698C publication Critical patent/DE26698C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B11/00Oxides or oxyacids of halogens; Salts thereof
    • C01B11/12Chloric acid
    • C01B11/14Chlorates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das übliche Verfahren zur Darstellung von Kaliumchlorat besteht darin, dafs Chlorgas in beständig umgerührte Kalkmilch eingeleitet wird, wobei sich durch Absorption von Chlor Calciumchlorat und Chlorcalcium bilden, welche beide in Lösung verbleiben. Durch Erhitzen mit Chlorkalium wird diese Lösung in der. Weise zersetzt, dafs sich Kaliumchlorat und Chlorcalcium bilden. Die beide Salze enthaltende Lösung wird concentrirt und das Kaliumchlorat daraus durch Auskrystallisirenlassen gewonnen. Bei diesem Verfahren verbleiben immer etwa 25 bis 30 pCt. des letzteren in der Mutterlauge, welche ebenso wie der Kalk und das an letzteren gebunden gebliebene Chlor verloren gehen.
Die Erfindung bezweckt nun die Aufhebung dieser Uebelstände und bewirkt dies durch die Anwendung von Magnesia an Stelle des Kalkes.
Die Magnesia wird mit Wasser zu einer Milch angerührt und unter beständigem Umrühren in diese Chlorgas eingeleitet. Es entsteht eine Lösung von Magnesiumchlorat und Chlormagnesium. Dieselbe wird mit Chlorkalium erhitzt und dadurch eine Lösung von Kaliumchlorat und Chlormagnesium erhalten, aus welcher man den gröfsten Theil des Kaliumchlorats durch Auskrystallisirenlassen gewinnt. Die abfallenden Laugen werden weiter erhitzt und dabei das noch in Lösung verbliebene Kaliumchlorat ausgefällt, so dafs die Mutterlauge nur noch Chlormagnesium enthält. Zur Wiedergewinnung des Chlors und der Magnesia läfst man die letzten Laugen abkühlen und erstarren und bewirkt die Zersetzung auf bekanntem Wege durch Wärme. Ein geringer Gehalt der resultirenden Magnesia mit Chlormagnesium beeinträchtigt deren Wiederverwendung bei einer neuen Operation nicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der Fabrikation von Kaliumchlorat die Anwendung von Magnesia anstatt Kalkes als Absorptionsmittel für das Chlor.
DENDAT26698D Verfahren zur Darstellung von Kaliumchlorat unter Anwendung von Magnesia an Stelle von Kalk Active DE26698C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE26698C true DE26698C (de)

Family

ID=303060

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DENDAT26698D Active DE26698C (de) Verfahren zur Darstellung von Kaliumchlorat unter Anwendung von Magnesia an Stelle von Kalk

Country Status (1)

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DE (1) DE26698C (de)

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