DE2655315B2 - Abtauvorrichtung für einen Kühlschrank - Google Patents
Abtauvorrichtung für einen KühlschrankInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtauvorrichtung für einen Kühlschrank, dessen Verdampferthermostat
einen Kontakt zum Ausschalten des Verdichters bei einer Ausschalttemperalur und /.um Einschalten bei
einer höheren EinschalttemperatUir aufweist, mit einem Abtau-Zeitgeber, der beim Ansprechen eine Schaltvorrichtung
wirksam macht, die das Einschalten des Verdichters bis zum Erreichen einer von der Einschalttemperatur
unabhängigen Abtautemperatur unterbindet und gegebenenfalls eine Abiau-Heizvorrichtung
einschaltet.
Bei einer bekannten Abtauvorrichtung dieser Art sind zwei von der Verdampfertemperatur abhängige Thermostaten
vorgesehen, nämlich der normale Kühlschrank-Thermostat und ein Abtau-Thermostat. Der
Zeitgeber betätigt einen Umschaltkonlakt, der in der Arbeitsstellung mit dem Kontakt des Kühlschrankthermostatcn
und dem Verdichier in Reihe liegt. In der Arbeitsstellung wird die Verbindung zum Umschal1,
kontakt des Abtau-Thermostaten hergestellt, der unterhalb einer vorgegebenen Abtautemperatur eine
elektrische Abtau-Heizvorrichtung einschaltet und bei Erreichen der Abtautemperatur die Verbindung zum
Kontakt des Kühlschrankthermostatcn herstellt. Eine solche AbtauvorrJchtung ist insbesondere wegen der
Verwendung zweier Thermostaten aufwendig.
Es ist auch schon eine Abtauvorrichtung bekannt, bei der nur ein einziger Thermostat verwendet wird. Dieser
weist ein Arbeitselement in der Form einer dem Verdampfer benachbarten Bimetallspirale auf, deren
freies Ende als Radialarm ausgebildet ist, der bei Auslenkung in einer Richtung einen ersten Kontakt zum
Einschalten des Verdichters und beim Auslenken in der anderen Richtung einen zweiten Kontakt zum Einschalten
eines elektrischen Abtau-Heizwiderstandes betätigt. Der Radialarm ist mit einem Anschlag versehen, der
normalerweise eine Betätigung des zweiten Kontakts verhindert. Nur wenn der Anschlag in eine Aussparung
eines als Klinkenrad ausgebildeten Abtau-Zeitgcbers
eingreift, kann sich der Radialarm unter Überwindung
der Kraft einer Schnappfeder zum zweiten Kontakt hin bewegen. Hierbei ist jedoch die Abtautemperatur nicht
unabhängig von der eingestellten Einschalt- und Ausschalttemperatur. Abtautemperatur und Einschalttempera
tür sind gleich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abtauvorrichtung der eingangs beschriebenen Art
anzugeben, bei der unter Verwendung nur eines Thermostaten die Abtautemperatur von der normalen
Einschalltemperatur und Ausschalttemperatur unabhängig ist und insbesondere einen höheren Wert als die
Einschalitemperatur haben kann.
Diese Aufgabe wird erHndungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kontakt des Verdampferthermostaten ein
Kontakt-Betätigungselement aufweist, das von einem eine temperaturabhängige Kraft ausübenden Arbeitselement,
einer gleichsinnig wirkenden, zur Änderung der Ausschalttemperatur einstellbaren Differenzfeder
und einer entgegengesetzt wirkenden Hauptfeder belastet ist, daß die wirksam »emachte Schaltvorrichtung
den Kraftschluß zwischen DifferenzCeder und Betätigungselement aufhebt und daß die Hauptfeder so
bemessen ist, daß bei ihrer alleinigen Wirkung das Einschalten des Kontakts des Verdampferthermostaten
bei Abtautemperatur erfolgt.
Bei dieser Konstruktion erfüllt der eine Verdampferthermostat zwei Funktionen. Wenn Hauptfeder und
Differenzfeder gemeinsam wirken, ergibt sich ein normaler Kühlschrank-Thermostat dessen Ausschaltlemperatur
und damit auch dessen Einschalttemperatur durch Änderung der Spannung der Differenzfeder
einstellbar ist. Wenn jedoch die Differenzfeder unwirksam gemacht worden ist und die Hauptfeder allein
wirkt, ergibt sich ein Abtauthermostat, der seinen den Verdichter steuernden Kontakt solange offenhält, bis
die Abtautemperatur erreicht ist. Da die Hauptfeder bereits in der Fabrik auf eine feste Abtautemperatur
eingestellt werden kann und im Betrieb lediglich Eingriffe an der Differenzfeder vorgenommen werden,
die am Ende der Abtauperiode unwirksam ist, ergibt sich die gewünschte Unabhängigkeit zwischen Abtautemperatur
und der normalen Ein- und Ausschalttemperatur. Infolge der Verwendung eines einzigen Verdampferlhermostaten
wird der Konstruktionsaufwand erheblich herabgesetzt.
Günstig ist es, wenn die Differenzfeder auf ein Übertragungselement wirkt, das kraftschlüssig auf das
Betätigungselement wirkt, und wenn die Schaltvorrichtung einen in die Bahn des Übertragungselements
führbaren Anschlag aufweist. Der Anschlag stoppt die Bewegung des Übertragungselements und entkoppelt
daher Differenzfeder und Betätigungselement.
Das Arbeitselement kann ein Balg eines mit Flüssigkeits-Dampf-Füllung arbeitenden thermostatischen
Systems sein. Ein derartiger Balg erzeugt in Abhängigkeit von der Temperatur im am Verdampfer
anliegenden Fühler eine genau definierte Kraft.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür
gesorgt, daß Abtau-Zeitgeber und Schaltvorrichtung an der Außenseite des Gehäuses für den Verdampfcrther·
mostaten montiert sind und daß die Gehäusewand einen
Durchbruch aufweist, durch den Übertragungselement und Anschlag miteinander in Eingriff treten. Bei dieser
Aufteilung kann der Verdampferthermostat das Produkt einer Serienfertigung sein, das wahlweise mit und
ohne Abtau-Automatik betrieben wird.
Hierbei empfiehlt es su:h, wenn das Übertragungselement
ein Hebel ist, der einen sich durch den Wanddurchbruch nuch auüen erstreckenden Fortsyi/
aufweist, und wenn der Anschlag in die Bewegungsbuhu
des Fortsatzes führbar ist. Ein solcher Hebel kann an seinem nach außen ragenden Ende einen verhältnismäßig
großen Weg zurücklegen, in welchen der Anschlag ohne Schwierigkeiten eingeführt werden kann.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Schaltvorrichtung einen vom Abtau-Zeitgeber
schwenkbaren Sperrhebel auf, der vom Übertragungselement in Längsrichtung belastbar ist. Auf diese Weise
genügen verhältnismäßig kleine Kräfte, um den Anschlag zu verstellen, während andererseits der
Sperrhebel recht erhebliche Kräfte der Differenzfeder aufnehmen und zum Gelenk hin abführen kann.
Des weiteren ist es günstig, wenn der Abtau-Zeitgeber ein Klinkenrad aufweist, dessen Antriebsvorrichtung
in Abhängigkeit vom Kontakt des Thermostaten betätigbar ist. Auf diese Weise übernimmt der
Thermostatkontakt noch eine weitere Funktion, ohne daß hierdurch die sonstige Betriebsweise gestört zu
werden braucht.
Das Klinkenrad kann beispielsweise einen Nocken aufweisen, der den Sperrhebel verstellt. Insbesondere
kann der Sperrhebel und dessen Schwenkachse in einer zur Eb'-ne des Klinkenrades parallelen Ebene liegen und
der Nocken kann seitlich vom Klinkenrad abstehen und über eine Blattfeder auf den Sperrhebel wirken, der von
einer schwächeren Rückstellfeder im Gegensinn belastet ist. Dies ergibt eine besonders gedrungene
Konstruktion, die flach an einer Gehäusewand des Thermostaten angebracht werden kann.
Die Antriebsvorrichtung für das Klinkenrad ist vorzugsweise ein Elektromagnet, dessen Spule mit dem
Kontakt des Verdampferthermostaten in Reihe liegt. Jedesmal wenn der Verdichtermotor eingeschaltet wird,
spricht auch der Elektromagnet an und schaltet das Klinkenrad um einen Zahn weiter. Das Abtauen erfolgt
daher jeweils nach einer vorbestimmten Zai.i von Kühlzyklen.
Eine andere günstige Möglichkeit besteht darin, daß die Antriebsvorrichtung fürdas Klinkenrad ein Bimetallelement
mit einem Heizwiderstand ist. der parallel zum Kontakt des Verdampferthermostaten liegt und Wärme
an das Arbeitselement, welches als Balg ausgebildet ist. abgibt. Jedesmal wenn der Thermostatkontakt öffnet,
wird das Bimetallelement beheizt und schaltet das Klinkenrad um einen Zahn weiter. Auch hier erfolgt ein
Abtauen jeweils nach einer vorgegebenen Zahl von Kühlzyklen. Die Wärmeabgabe an den Balg stellt
darüber hinaus sicher, daß die Balgtemperatur immer, auch bei einer Schnell-Abtauung mit einer Abtau-Hebvorrichtung,
über der Temperatur des am Verdampfer anliegenden Fühlers liegt. Deshalb wird eine störende
Kondensation im Balg verhindert.
Der Abtau-Zeitgeber kann ferner einen Schalter für einen Abtau-Heizwiderstand betätigen, wobei dieser
Heizwiderstand nabst Schalter durch einen den Kontakt des Verdampferthermostaten aufweisenden Zweig
überbrückt wird. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Abtau-Heizwiderstand nur eingeschaltet ist, wenn
der Verdichtermotor nicht läuft. Dies führt nicht nur dazu, daß Kühlung und Abtau-Heizung nicht gleichzeitig
erfolgt, sondern erlaubt es auch, den Abtau-Zeitgeber nur einmal pro Kühlzyklus weiterzuschalten,
trotzdem aber den Heizwiderstand nur während eines Teils dieses Zyklus wirksam zu machen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeich-
niing dargestellter Ausführungsbcispicle näher erläutert.
Es zeigt
Γ i g. I eine schcmalischc Darstellung einer crfinclungsgemäßen
Abtauvorrichtung, teilweise im Schnitt,
F-" i g. 2 eine Draufsicht auf die Abfüllvorrichtung in
schematisehcr Darstellung.
Fig. J ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform
und
F i g. 4 ein Schaltbild einer zweiten Ausführungsform.
In einem Gehäuse 1 ist ein Verdampfcrthermostal untergebracht. Dieser weist ein Betätigungselement 2
auf, (Uis die Form eines um einen festen Drehpunkt 3
schwenkbaren Winkelhebels 4 hat. An dem einen Arm
4;) greift al Arbeitselement 5 der HaIg eines thermostatischen
Systems :in, der über ein Kapillarrohr β mi; einem
am Verdampfer eines Kühlschranks anzulegenden Fühler 7 verbunden ist. Das thermostatische System ist
mit einer Flüssigkeits-Dampf-f iillung versehen. Der
llüssigkeilsanteil befindet sich im Fühler 7, da der Verdampler kalter lsi als der HaIg. Am /weilen Arm 4b
greift eine I lauptfeder 8 an. die mit einer hier als Müller
dargestellten Einstellvorrichtung 9 versehen ist. Des weiteren ist ein Übertragungselement IO vorhanden,
das die l'orm eines um einen Drehpunkt Il schwenkbaren
Hebels 12 hat und von einer Diffcren/feder 13
belastet ist, deren Vorspannung mit Hilfe einer Kurvenscheibe 14 o. dgl., welche um eine mit einem
Drehknopf versehene Achse 15 drehbar ist. eingestellt wfreien kann. Der Hebel 12 ist über eine Stange Ifi
kraftschlüssig mit dem Winkelhebel 4 verbunden, dessen Hebelarm 4/>auf einen Schalter 17 mit Kontakt 18 wirkt.
Infolgedessen wird das Übertragungselement 2 in der einen Richtung durch die Kr-ift des Balges und die
Differeri/feder 13 und in der anderen Richtung durch
die Mauptfcdcr 8 belastet, woraus sieh eine Gleichgcwichlsslellung
des Winkelhebels ergibt. Aus der Lage ties Winkelhebels resultiert das Umschalten und
Ausschalten des Kontakts 18 und damit die Fin- und
Ausschalttemperatur. Heide Werte können durch Verstellen der Kurvenscheibe 14 gemeinsam geändert
werden.
Die Wand 19 des Gehäuses 1 weist einen Durchbrucli
20 i.uf. durch welchen ein Fortsat/ 21 des Übcrtragungsclcments
10 nach außen ragt. Mit Hilfe von Schrauben 22 und Abstandshaltern 23 ist parallel zu dieser
Gehäusewand 19 eine Platte 24 montiert, welche eine Aussparung 25 für den Fortsat/ 21 besitzt und die für d;e
Steuerung des Abtauvorganges erforderlichen Bauelemente trägt.
Auf einer Stütze 26 ist ein Elektromagnet 27 montiert,
der einen U-förmigen Kern 28 mit Spule 29 und einem durch eine Fcde." 30 belasteten Anker 31 besitzt. Am
Anker ist eine Klinkenfederanordnung 32 befestigt, mit deren Hilfe ein Klinkenrad 33 eines Zeitgebers 34
weiterschaltbar ist. Das Klinkenrad ist auf einer Stütze 35 gelagert und um eine Achse 36 drehbar. Die
Klinkenfederanordnung weist eine Antriebsfeder 37 und eine Bremsfeder 38 auf. Außerdem ist noch eine fest
montierte Sperrfeder 39 vorgesehen.
Am Klinkenrad 33 sind zwei Nocken vorgesehen, die gleichzeitig wirksam werden. Der eine Nocken 40
betätigt einen Schalter 41 mit zwei in einer Isolierfassung 42 gehaltenen Kontaktträgern 43 und 44. Der
andere Nocken 45 drückt über eine Blattfeder 46 auf einen Sperrhebel 47, der um eine feste Schwenkachse 48
drehbar ist und von einer Rückstellfeder 49 belastet wird, die schwächer als die Blattfeder 46 ist. Außerdem
bildet sein vorderes Ende einen Anschlag 50 für den Forlsalz 21 des Ubertragungselemcnts 10. wenn de
Sperrhcbcl von der Nocki. tj aus der gestrichel
gezeichneten Ruhelage in die veranschaulichte Arbeiis
lage gedrückt wird. Dies ergibt eine Schaltvorriehtunj S.
Wenn der Sperrhebel 47 die Arbeitsstellung ein nimmt, wird das Übertragungselement 10 in eine
vorgegebenen Lage arretiert, so daß die Differenzfedc 13 nicht länger auf das Betätigungselement 2 wirkt. At
letzterem greifen daher nur noch die Kraft des Balge und die Hauptfeder 8 an. Da der Balg nicht mehr von de
Diffrrenzfeder 13 unterstützt wirci. muß die /un Einschalten des Kontakts 18 erforderliche Kraft um
damit die Verdampfertemperatur höher als normal scm Der Kontakt 18 schaltet daher erst bei der sogenanntei
Abtautemperatur. Diese kann werksseitig mittels de Einstellvorrichtung 9 auf einen beliebigen Wert. z. H
( (i C. eingestellt werden. Diese Ahtaiilemperatu
ändert sich nicht, wenn mit Hilfe der Kurvenscheibe l·
die Einschalttemperatur und die Ausschaltlemperatu verstellt werden.
In lit?. 3 ist eine .Schaltungsmöglichkeit für da
Ausführungsbcispicl der F i g. I und 2 schemalisel
dargestellt. Hieraus ergibt sich, daß die Magnetspule 2'
mit dem Thermostatkoniakt 18 und einem Motor 51 de Verdichters in Reihe liegt. Daher wird der Ferrit-Anke
31 des Magneten 27 immer dann angezogen, wenn de
Kontakt 18 des Verdampferthermostaten den Verdich ter in iic'tricb setzt. Die Reihenschaltung von Magnet
spule 29 und Thermostatkontakt 18 wird durch dii Reihenschaltung eines Abtau-Heizwiderstandes 52 um
des zugehörigen Schalters 41 überbrückt. Dies« Heizvorrichtung ist daher wirksam, wenn erstens da
Klinkenrad 33 in die Abiausteilung geht und damit den Schalter 41 schließt und zweitens der Thermostatkon
takt 18 geöffnet ist.
Bei der Ausführungsform nach I·" i g. 4 ist de Elektromagnet 27 durch eine Antriebsvorrichtung 5"
ersetzt, die aus einem Bimetallelement 54 und einen zugehörigen Hci:--\vidcr-,;;i-",u 55 besteht. Dieser I !ei/
widerstand ist so angeordnet, daß ein Teil der erzeug ten Wärme auf das als Balg ausgebildete Arbeits
element 5 übertragen wirr! Der !iei/widorsUind 5-ist
parallel zum Kontakt 18 des Verdampferthermo staten geschaltet, ledesmal wenn der Verdichtermoto
51 abgeschaltet worden ist. wird der Heizwiderstand 5:
mit Strom versorgt und das Bimetallelement 54 bieg sich aus. so daß das Klinkenrad 33 um einen Schrit
weitergeschaltet wird. Wenn während der Abtauperio de der Heizwiderstand 52 den Verdampfer so rascf
beheizt, daß dieser eine höhere Temperatur einnimm als der übrige Kühlraum, besteht die Gefahr, daii de
Balg eine geringere Temperatur hat als der zugehörige Fühler 7 und daher die gesamte Flüssigkeit de
thermostatischen Systems im Balg kondensiert. Die wird dadurch verhindert, daß der Balg gerade wahrem
dieser Zeit durch den Heizwiderstand 55 mit beheiz wird. Da die Elemente verhältnismäßig dicht nebenein
ander montier*, werden können, genügt eine klein Heizleistung, die sich nur in unmittelbarer Nähe de
Heizwiderstandes 55 auswirkt, die Temperatur in übrigen Kühlraum aber unbeeinflußt läßt.
Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, die Abtau vorrichtung konstruktiv auszugestalten. Beispielsweis
kann ein Zeitgebermotor verwendet werden, de gleichzeitig mit dem Verdichtermotor läuft. Da
Klinkenrad kann auch durch andere Mittel, z. B. eine
gesonderten, von der Verdampfertemperatur gesteuer
ten Balg, geschähet werden.
Der Hei/widersiand 55 kann insbesondere ein
PTC-Widerstand sein.
Statt eines Balges kann auch ein anderes Arbeilselcment
vei wendet werden, das eine von der Temperatur abhängige Kraft erzeugt, /. B. ein Membranelemeni
oder ein Bimetallelement.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Abtauvorrichtung fur einen Kühlschrank,
dessen Verdampferthermostat einen Kontakt zum Ausschalten des Verdichters bei einer Ausschalttemperatur
und zum Einschalten bei einer höheren Einschalttemperatur aufweist, mit einem Abtau-Zeitgeber,
der beim Ansprechen eine Schaltvorrichtung wirksam macht, die das Einschalten des
Verdichters bis zum Erreichen einer von der Einschalttemperatur unabhängigen Abtautemperatur
unterbindet und gegebenenfalls eine Abtau-Heizvorrichtungeinschaltet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (18) des Verdampferthermostaten
ein Kontakt-Betätigungselement (2) ι > aufweist, das von einem eine temperaturabhängige
Kraft ausübenden Arbeitselement (5), einer gleichsinnig wirkenden, zur Änderung der Ausschalttemperatur
einstellbaren Differenzfeder (13) und einer entgegengesetzt wirkenden Hauptfeder (8) belastet
ist, daß die wirksam gemachte Schaltvorrichtung (S) den Kraflsch'iuß zwischen Differenzfeder (13) und
Betätigungselement (2) aufhebt und daß die Hauptfeder (8) so bemessen ist, daß bei ihrer alleinigen
Wirkung das Einschalten des Kontakts (18) des Verdampferthermostaten bei Abtautemperatur erfolgt.
2. Abtauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzfeder (13) auf ein
Übertragungselement (10) wirkt, das kraftschlüssig j»
auf das Betätigungselement (2) wirkt, und daß die Schaltvorrii hiung (S) einen in die Bahn des
Übertragungselements führbaren Anschlag (50) aufweist.
3. Abtauvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, r>
dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitselement ein Balg (5) eines mit Flüssigkeits-Dampf-Füllung
arbeitenden thermostatischen Systems ist.
4. Abtauvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Abtau-Zeitgeber (34) 4»
und Schaltvorrichtung (S) an der Außenseite des Gehäuses (1) für den Verdampferthermostaten
montiert sind und daß die Gehäusewand (19) ein^-n Durchbruch (20) aufweist, durch den das Übertragungselement
(10) und der Anschlag (50) miteinan- ή der in Eingriff treten.
5. Abtauvorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungselement (10)
ein Hebel (12) ist, der einen sich durch den Wanddurchbruch (20) nach außen erstreckenden r>o
Fortsatz (21) aufweist, und daß der Anschlag (50) in die Bewegungsbahn des Fortsatzes führbar ist.
6. Abtauvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
einen vom Abtau-Zeitgeber (34) schwenk- r>">
baren Sperrhebel (47) aufweist, der vom Übertragungselement (10) in Längsrichtung belastbar ist.
7. Abtauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtau-Zeitgeber
(34) ein Klinkenrad (33) aufweist, dessen *o
Antriebsvorrichtung (27, 53) in Abhängigkeit vom Kontakt (18) des Thermostaten betätigbar ist.
8. Abtauvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkenrad (33) einen
Nocken (45) aufweist, der den Sperrhebel (47) verstellt.
9. Abtauvorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrliebel (47)
und dessen Schwenkachse (48) in einer zur Ebene des Klinkenrades (33) parallelen Ebene liegen und
daß der Nocken (45) seitlich vom Klinkenrad absteht und über eine Blattfeder (46) auf den Sperrhebel
wirkt, der von einer schwächeren Rückstellfeder (49) im Gegensinn belastet ist.
'.0. Abtauvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung
für das Klinkenrad (33) ein Elektromagnet (27) ist, dessen Spule (29) mit dem Kontakt (18) des
Verdampferthermostaten in Reihe liegt.
11. Abtauvorrichtung nach einem der Ansprüche 7
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (53) für das Klinkenrad ein Bimetallelement
(54) mit einem Heizwiderstand (55) aulweist, der parallel zum Kontakt (18) des Verdampferthermostaten
liegt und Wärme an das Arbeitselement (5) abgibt
12. Abtauvorrichtung nach einem der Ansprüche I
bis 10, dadurch gekennzeichnei, daß der Abtau-Zeitgeber (34) einen Schalter (41) für einen Abtau-Heizwiderstand
(52) betätigt und daß dieser Heizwiderstand nebst Schalter durch einen den Kontakt (18) des Verdampfenhermostaten aufweisenden
Zweig überbrückt sind.
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