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DE2653624B2 - Farbvideosignalverstärker - Google Patents

Farbvideosignalverstärker

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Publication number
DE2653624B2
DE2653624B2 DE2653624A DE2653624A DE2653624B2 DE 2653624 B2 DE2653624 B2 DE 2653624B2 DE 2653624 A DE2653624 A DE 2653624A DE 2653624 A DE2653624 A DE 2653624A DE 2653624 B2 DE2653624 B2 DE 2653624B2
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DE
Germany
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semiconductor element
transistor
voltage
circuit
amplifier
Prior art date
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DE2653624A
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DE2653624A1 (de
Inventor
Werner Zollikerberg Hinn (Schweiz)
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RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • H03F1/22Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of cascode coupling, i.e. earthed cathode or emitter stage followed by earthed grid or base stage respectively
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
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  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen zum Ansteuern einer Farbwiedergabeeinrichtung geeigneten Farb.videosignalverstärker, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist
In der US-PS 34 99 104 ist ein Kaskodeverstärker für Farbvideosignale beschrieben, dessen erster, in Emittergrundschaltung betriebener Transistor eine niedrige Durchbruchsspannung und ein großes Produkt aus Verstärkung mal Bandbreite hat, während der nachgeschaltete zweite, in Basisgrundschaltung betriebene Transistor ein Transistor hoher Durchbruchsspannung mit einem niedrigen Produkt von Bandbreite mal Verstärkung ist Eine solche Schaltung erlaubt die breitbandige Ansteuerung der Bildröhre mit einer hohen Treiberspannung, ohne daß hierzu teure Spezialtransistoren benötigt würden, die sich gleichzeitig durch hohe Sperrspannung und große Bandbreite auszeichnen. Stattdessen teilt man diese beiden Eigenschaften auf zwei relativ billige Transistoren auf, bei welcher der zweite Transistor mit der hohen Sperrspannung in der von Haus aus breitbandigen Basisgrundschaltung betrieben wird und die Spannungserfordernisse für die Ansteuerung der Bildröhre erfüllt, während der erste Transistor ein breitbandiger Typ ist, welcher für die benötigte Verstärkung bei der erforderlichen Bandbreite sorgt, ohne dabei eine hohe Durchbruchsspannung haben zu müssen. Außerdem isoliert der in Basisgrundschaltung betriebene Trensistor den in Emiitergrundschaltung betriebenen Transistor gegen Kapazitätsrückwirkungen vom Ausgang des Kaskodeverstärkers auf seinen Eingang, so daß auch aus diesem Grund die Bandbreite des Verstärkers weniger begrenzt wird.
Weiterhin ist in der DE-OS 18 04 302 ein Kaskodeverstärker für Farbvideosignale beschrieben, bei welchem der erste Transistor ein in Sourceschaltung betriebener Feldeffekttransistor ist, dem ein in Basisgrundschaltung betriebener Bipolartransistor nachgeschaltet ist. Auch hier braucht der Feldeffekttransistor, der sich durch ein relativ großes Produkt aus Verstärkung mal Bandbreite auszeichnet, nur eine relativ niedrige Nennspannung zu haben, während der spannungsfestere Bipolartransistor die Erzeugung eines großen Ausgangssignals ermöglicht. Schließlich ist aus der Zeitschrift »Radio Mentor Electronic« 1974, Heft 7, Seiten 283 bis 285 eine Ansteuerschaltung für eine In-Line-Farbbildröhre bekannt, bei welcher die drei Treiberstufen für die Farbelektroden der Bildröhre jeweils zwei Bipolartransistoren enthalten, deren erster als Emitterfolger und deren zweiter, nachgeschalteter in üblicher Emittergrundschaltung betrieben ist. Die dort zu findende Schaltungsbeschreibung befaßt sich unter anderem mit der Einstellung des Schwarzwertes und mit dem Weißabgleich, wobei die Schwarzwerteinstellung getrennt für die drei Farbsysteme über das Potential des Klemmimpulses mit Hilfe dreier Einsteller erfolgt, während der Weißabgleich über die Verstärkung des jeweiligen Endstufentransistors durchgeführt wird, nämlich durch Veränderung des Emitterwiderstandes
dieses in Emittergrundschaltung betriebenen Transistors.
Weitere Kaskodeverstärker sind in den US-PS 35 98 912 und 38 23 264 beschriebe*
Mit Videosignalverstärkern in Kaskodeschaltung kann man daher große Bandbreiten erzielen. Kaskodeverstärker werden jedoch gewöhnlich für den A- oder A B-Betrieb vorgespannt, also Betriebsarten, bei denen eine hohe Verlustleistung auftritt, die oft stört Die Verlustleistung der aktiven Einrichtungen in Videoendstufen soll jfcdoch so klein wie möglich gehalten werden, da Einrichtungen mit niedriger Basis-Kollektor-Kapazität (mit denen also eine große Bandbreite erreicht werden kann) typischerweise einen hohen Wärmeableitwiderstand haben (d. h. daß die Temperatur stark von der Verlustleistung abhängt). Änderungen der Temperatur der aktiven Einrichtungen des Verstärkers haben jedoch eine unerwünschte Verschiebung der Betriebsparameter des Verstärkers zur Folge. Man kann diese Verschiebungen zwar dadurch verringern, daß man die aktiven Einrichtungen der Endstufe mit Kühlkörpern zur Wärmeableitung versieht, solche Kühlkörper erhöhen jedoch die effektive Kollektorkapazität und setzen dadurch die Bandbreite des Verstärkers herab. Eine Verringerung der Verlustleistung in den aktiven Einrichtungen der Videoendstufe hat also nicht nur den unmittelbaren Vorteil, daß Leistung gespart und eine thermische Verschiebung der Betriebsparameter verhindert wird, sondern ist auch im Hinblick auf die erreichbare Bandbreite wünschenswert. Dies gilt besonders für den Fall, daß der Verstärker zum Steuern einer sogenannten In-Lime-Kathodenstrahlröhre, also einer Farbbildröhre mit in einer Reihe oder Ebene angeordneten Strahlerzeugungssystemen verwendet wird, die für den Betrieb eine verhältnismäßig hohe Gleichspannung, z. B. in der Größenordnung von 200 Volt, benötigt, da die Verlustleistung und thermische Drift sonst erheblich werden kann.
Weiterhin ist in der US-PS 36 68 540 ein integrierter Videoverstärker beschrieben, bei welchem Widerstandsänderungen infolge von Temperaturschwankungen kompensiert werden. Diese Schaltung enthält drei mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken in gleicher Leitungsrichtung in Reihe geschaltete Bipolartransistoren, deren erster basisseitig über einen Eingangsemitterfolger ansteuerbar ist, während die Basis des zweiten über eine Zenerdiode an Bezugspotential liegt, außerdem jedoch über eine Widerstandsschaltung mit dem Kollektor eine zweite Eingangsschaltung bildenden Darlington-Transistors verbunden ist. Zwischen dem Kollektor des zweiten Transistors und dem Emitter des dritten Transistors der Reihenschaltung liegt in gleicher Stromflußrichtung eine Diode, deren Verbindungspunkt mit dem Emitter des dritten Transistors den Ausgang der Schaltung bildet. Dieser dritte Transistor, welcher eine aktive Last bildet, wird basisseitig über einen Spannungsteiler vorgespannt, der aus einem mit dem Kollektor des dritten Transistors und einer Betriebsspannungsklemme verbundenen Widerstand sowie einer weiteren Diode besteht, welche mit der gleichen Elektrode wie die zuerst erwähnte Diode am Kollektor des zweiten Transistors liegt. Vom Ausgang der Schaltung führt ferner ein Gegerikoppluugswiderstand auf die erwähnte Widerstandsschaltung an die Basis des zweiten Transistors zurück. Positive Signalwellen am Ausgang der Schaltung bringen das Darlington-Transistorpaar zum Leiten, wobei ein Teil der Gegenkopplungsspannung am Emitterwiderstand des Darlington- Transistorspaars verlorengeht. Negative Halbwellen am Ausgang sperren dagegen das Darlington-Transistorpaar, so daß die volle Gegenkopplung wirksam ist Wegen dieser unterschiedlichen Gegenkopplungsgrade für Signalschwingungen unterschiedlicher Polarität treten jedoch Nichtlinearitäten auf, da der dritte Transistor der Reihenschaltung, welcher einen höheren Verstärkungsgrad als die beiden anderen hat, einen höheren Gegenkopplungsgrad "benötigt als die beiden anderen Transistoren, welche eine geringere Verstärkung aufweisen. Nur in einem sehr kleinen Aussteuerbereich läßt sich daher eine noch vertretbare Linearität erreichen, so daß diese bekannte Schaltung also in Fällen, wo eine hohe Ausgangsspannung, bei entsprechend höherer Aussteuerung, benötigt wird, nicht anwendbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen breitbandigen Videosignalverstärker mit geringer Verlustleistung anzugeben, der sich weitgehend verzerrungsfrei bei guter Linearität weit aussteuern läßt, um sie zur Ansteuerung einer Farbbildröhre benötigte Treiberspannung abzugeben. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst Im Gegensatz zu der zuletzt diskutierten US-PS 36 68 540 ergibt sich durch die erfindungsgemäß angewandte Gegenkopplung direkt zwischen Ausgang und Eingang des Verstärkers ein für beide Signalhalbwellen gleichmäßig wirkender Gegenkopplungsgrad und damit ein wesentlich besseres lineares Verhalten, so daß die Schaltung verzerrungsfrei weiter aussteuerbar ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die einen Teil eines Farbfernsehers zeigt.
Die in der Zeichnung dargestellten Schaltungsteile umfassen einen Empfangsteil 10, der einen Videodemodulator enthalten kann, welcher ein Leuchtdichtesignal und ein Farbartsignal an eine Demodulatormatrixschaltung 12 liefert, die ihrerseits Farbvideosignale, die z. B. dem roten, grünen und blauen Bildanteil entsprechen, an entsprechende Videoverstärkerschaltungen 14, 16 und 18 liefert, von denen die beiden letzterwähnten nur teilweise dargestellt sind. Die verstärkten Videoausgangssignale werden von den Videoverstärkerschaltungen 14, 16 und 18 entsprechend den Steuerelektroden 20, z. B. den Kathoden, einer Farbfernsehbildröhre 22 od. dgl. zugeführt, z. B. einer Farbfernsehbildröhre mit in einer Ebene angeordneten Strahlerzeugungssystemen der eingangs erwähnten Art
Da die Verstärker 14, 16 und 18 praktisch identisch sind, ist nur der Verstärker 14 dargestellt und im folgenden im einzelnen erläutert Der Verstärker 14 enthält eine Cascode-Schaltung 24 aus einem Transistor 26 in Emitterschaltung und einem Transistor 28 in Basisschaltung. Der Emitter des in Emitterschaltung arbeitenden Transistors 26 (und die entsprechenden Elektroden der Transistoren der Verstärker 16 und 18) ist mit einem auf Bezugsspannung liegenden Schaltungspunkt verbunden, der bei dem dargestellten Beispiel eine positive Spannung von 6,8 Volt führt, die durch eine Zenerdiode 50 erzeugt wird.
Der Basis des in Emitterschaltung arbeitenden Transistors 26 werden Videosignale über ein Netzwerk zugeführt, welches einen Quer- oder Ableitwiderstand 42, einen zur Einstellung des Weißwertes dienenden verstellbaren Widerstand 44, einen Widerstandsspan-
nungsteiler 46, 54, 56 (der Widerstand 56 dient zur Einstellung des Schwarzwertes), und Überbrückungskondensatoren 48 und 58 enthält. Wie diese Schaltungselemente miteinander verbunden sind, ist aus der Zeichnung ersichtlich.
Der Basis des in Basisschaltung arbeitenden Transistors 28 wird eine verhältnismäßig niedrige Gleichvorspannung zugeführt, deren Wert beispielsweise in der Größenordnung von +12VoIt liegen kann. Mit dem Kollektor des in Basisschaltung arbeitenden Transistors 28 ist eine aktive Lastschaltung 30 gekoppelt, welche einen dritten Transistor 32, der als Emitterverstärker oder Emitterfolger geschaltet ist, eine Trenn- oder Abschaltdiode 34, die zwischen den Emitter des dritten Transistors 32 und den Kollektor des Transistors 28 geschaltet ist, eine Übcrnahmc-Kompcnsationsdiodc 36, die zwischen die Basis des Transistors 32 und den Kollektor des Transistors 28 geschaltet ist, einen Vorspannungswiderstand 40, der zwischen eine verhältnismäßig hohe Betriebsspannung (z. B. 210 Volt) und die Basis des Transistors 32 geschaltet ist, und einen Strombegrenzungswiderstand 38, der zwischen den Kollektor des Transistors 32 und die hohe Betriebsspannung von beispielsweise + 210 V geschaltet ist, enthält.
Vom Ausgang des Verstärkers 14, d. h. dem Emitter des Transistors 32, ist eine spannungsabhängige Stromrückkopplung über einen Widerstand 52 zur Basis des in Emitterschaltung arbeitenden Transistors 26 vorgesehen. Die Ausgangssignale werden der Kathode 20 des Rot-Strahlerzeugungssystems der Kathodenstrahlröhre 22 über einen Reihenwiderstand 60 zugeführt.
Bei der folgenden Erläuterung der Arbeitsweise des dargestellten Videoverstärkers soll angenommen werden, daß der Widerstand 56 so eingestellt ist, daß am Emitter des Transistors 32 der Lastschaltung eine Sdv.varzwert-Ruhespannung von 150 Volt herrscht. Mit den in der Zeichnung angegebenen Schaltungsparametern fließt unter dieser Voraussetzung durch den Widerstand 40, die Diode 36 sowie die Transistoren 28 und 26 ein Ruhestrom von 2,5 mA. Ferner stellt sich im Transistor 32 der Lstschaitung ein Emitterruhestrom von etwa 3 mA ein. Der letzterwähnte Strom fließt durch den Rückkopplungswiderstand 50 und liefert eine Basisvorspannung für den Transistor 26. Im Ruhezustand sind die Diode 36 und der Basis-Emitter-Übergang des Last-Transistors 32 jeweils in Flußrichtung vorgespannt, so daß die Kathode und die Anode der Diode 34 auf der gleichen Spannung liegen. Im signallosen Zustand leitet die Diode 34 daher nicht
Der Ruhestrom der Transistoren 26 und 28 der Cascode-Schaltung wird in erster Linie durch den Wert des Widerstandes 40 bestimmt, während der Ruhestrom des Last-Transistors 32 in erster Linie durch den Weg des Rückkopplungswiderstandes 52 bestimmt wird. Die Spannungsverstärkung des Verstärkers 14 wird in erster Linie durch das Verhältnis des Widerstandes 52 zur Reihenschaltung aus den Widerständen 44 und 46 bestimmt Der Widerstand 44 ermöglicht die Einstellung des Weißwertes bzw. der Signalverstärkung. Der Widerstand 56 ermöglicht die Einstellung des Schwarzwertes, also der Ruheausgangsspannurfg am Emitter des Transistors 32. Die Kathode 20 der Kathodenstrahlröhre 22 kann als kapazitive Belastung von größenordnungsmäßig 12 pF bezüglich Masse am Emitter des Transistors 32 angesehen werden.
Wenn im Betrieb ein in negativer Richtung verlaufender Spannungssprung am Widerstand 42
auftritt, so wird dieses Signal durch die Widerstände 44 und 46 in ein Absinken des Basisstromes des Transistors 36 umgesetzt. Der Strom durch die Transistoren 26 und 28 der Kathodeschaltung, die Diode 36 und den Widerstand 40 fällt daher relativ rasch von seinem Ruhewert (2,5 mA, wie oben erwähnt) ab. Die Kollektorspannung des Transistors 28 sowie die Basisspannung des Transistors 32 werden mit einer Geschwindigkeit ansteigen, die verhältnismäßig unabhängig von der kapazitiven Belastung durch die Kathodenstrahlröhre 22 ist. Diese kapazitive Last ist durch die Diode 34 vom Kollektor des Transistors 28 entkoppelt und erscheint an der Basis des Transistors 32 mit einem um den Wert des Stromverstärkungsfaktors β des Transistors 32 verringerten Wert, β kann beispielsweise etwa 40 betragen. Die anfängliche Anstiegsgeschwindigkeit der Spannung an der Basis des Transistors 32 wird daher nicht durch die kapazitive Belastung durch die Bildröhre bestimmt, sondern durch die Zeitkonstante, die dem Widerstand 40 und den Kapazitäten am Kollektor des Transistors 28 und der Basis des Transistors 32 (die, wie unten erläutert wird, relativ klein gemacht werden können) zugeordnet ist.
Die Ausgangsspannung an der Lastkapazität ändert sich als Folge auf die in negativer Richtung verlaufende Änderung des Eingangssignals nicht sofort, da die Diode 34 nicht leitet. Wenn jedoch die Kollektorspannung des Transistors 28 und damit die Basisspannung des Transistors 32 um etwa 0,7 Volt angestiegen ist, leitet der Last-Transistor 32 stark und die Lastkapazität der Elektrode 20 der Kathodenstrahlröhre wird durch die Spannungsquelle niedriger Impedanz, die der Emitter des Transistors 32 darstellt, aufgeladen. Der Transistor 32 gewährleistet daher eine hohe Folgegeschwindigkeit für große, in negativer Richtung verlaufende Eingangssignaländerungen, obwohl der Ruhestrom verhältnismäßig klein ist Die spannungsabhängige Stromrückkopplung über den Widerstand 52 hilft die Übernahmeverzerrungen klein zu halten, d. h. die Verzögerung des Beginnes des Anstiegs der Ausgangsspannung.
Wenn am Widerstand 42 ein in positiver Richtung verlaufender Spannungssprung auftritt, werden die Transistoren 26 und 28 der Cascodeschaltung auf einen Stromflußwert ausgesteuert, der größer als der Ruhewert ist, so daß die Kollektorspannung des Transistors 28 abfällt Die Diode 34 beginnt voll zu leiten, wenn dieser Spannungsabfall etwa 0,7 Volt erreicht, wodurch ein Entladungsweg niedriger Impedanz von der Lastkapazität (Kathode 20) durch die Diode 34 und die Cascodeverstärkerschaltung 24 nach Bezugspotential gebildet wird. Dieser niederohmige Entladungsweg ergibt die erwünschte hohe Folgegeschwindigkeit für große, in positiver Richtung verlaufende Signalspannungsänderungen.
Das Kleinsignalverhalten der Schaltung gewährleistet ebenfalls eine verhältnismäßig große Bandbreite. Da der in Emitterschaltung arbeitende Transistor 26 nur eine verhältnismäßig niedrige Sperrspannung auszuhalten braucht und die Verlustleistung in Ihm wegen seiner niedrigen Kollektorspannung nur klein ist, kann man für ihn ohne Schwierigkeiten eine Kleinsignaleinrichtung wählen, die die gewünschte Bandbreite ergibt Da die Cascode-Verstärkerschaltung 24 Miller-Kapazitätseffekte praktisch auf ein Minimum reduziert und die aktive Lastschaltung 30 die Einflüsse der Verbraucherkapazität um einen Faktor gleich dem Stromverstärkungsfaktor des Transistors 32 verringert, ergibt sich eine vorteilhaft niedrige RC-Zeitkonstante für die
Ausgangsbelastung. Man kann daher für den Widerstand 40 (die resistive Komponente der flC-Zeitkonstante der Ausgangslast) einen verhältnismäßig großen Wert wählen, um die gewünschte Herabsetzung des Ruhestroms zu erzielen und trotzdem noch die gewünschte Bandbreite zu gewährleisten. Unterschiede der Temperaturdrift der Arbeitspunkte der drei Verstärker 14, 16 und 18 durch unterschiedliche Signalpegel in den drei Verstärkern werden sehr klein gehalten, da zur Temperaturdrift der einzelnen Stufen jeweils nur der in Emitterschaltung arbeitende Transistor (z. B. der Transistor 26) beiträgt. Die Verlustleistung und die Geschwindigkeit ihrer Änderung ist bei solchen in Emitterschaltung arbeitenden Transistoren wegen der kleinen Kollektor-Emitter-Spannung klein.
Der in Emitterschaltung arbeitende Kieinsignaltransistor hat ferner einen verhältnismäßig großen Stromverstärkungsfaktor, so daß bei der beschriebenen Schaltungsanordnung dementsprechend die Übernahme oder cross-over-Verzerrungen sowie die Schwankungen der Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Speisespannung niedrig sind.
Videofrequenz-Transistoren mit kleiner Kollektor-Basis-Rückkopplungskapazität (z. B. unter 2,5 pF), die sich als Last-Transistor 32 der dargestellten Schaltung eignen, sind u. a. die Typen BFR 88, BFR 391 oder die RCA-Typen RCPlIlC und BF458. Für den in
Basisschaltung arbeitenden Transistor 28 eignen sich die RCA-Transistoren RCPlIlC und BF 458. Für den Kleinsignaltransistor 26 eignet sich die Type BC 147.
Bei einer Schaltung mit den in der Zeichnung angegebenen Parametern liegen die den Transistoren
ίο 28 und 32 zugeordneten Leerlaufverluste in der Praxis unter etwa 41OmW bzw. 22OmW. Der gesamte Ruheleistungsbedarf des Videosignalverstärkers 14 ist ohne Eingangssignal und unter den oben angegebenen Bedingungen mit einem Schwarzwert von 150 Volt am
Emitter des Transistors 32 etwa 1,2 Watt. Mit stufenförmigen Spannungssprüngen am Eingang wurden Anstiegs- und Abfallszeiten von weniger als 130 Nanosekunden und ein Frequenzgang mit einem Abfall von 2,6 dB bei 4 MHZ am Ausgang gemessen.
Im Betrieb der beschriebenen Verstärkerschaltung sind also keine Kühlkörper für die aktiven Einrichtungen und keine Versteilerungsspulen zur Verbesserung des Frequenzganges erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zum Ansteuern einer Farbbildwiedergabe einrichtung, insbesondere einer In-Line-Farbbildröhre, geeigneter Farbvideosignalverstärker mit afei als Kaskodeverstärker geschalteten H albleiteJelenienten, wobei die Steuerelektrode des ersten Halbleiterelementes mit einer Farbvideosignaleingangsquelle und die Ausgangselektrode des zweiten Halbleiterelements mit der Farbbildröhre verbunden ist, und mit zwei an eine Betriebsgleichspannungsquelle anschließbaren Betriebsspannungsklemmen, ferner mit einer zwischen die erste Betriebsspannurtgsklemme und die Ausgangselektrode des zweiten Halbleiterelements geschalteten Lastimpedanz, welche eine erste Diode und in Reihe dazu ein drittes Halbleiterelement mit einer Steuerelektrode (Basis) enthält, und mit einer Vorspannungsschaltung, die mindestens einen ersten Gleichstromweg zwischen der ersten Betriebsspannungsklemme und der Steuerelektrode des dritten Halbleiterelements zu deren Vorspannung sowie eine Gleichstromkoppelungsschaltung zwischen der Steuerelektrode des dritten Halbleiterelements und der Ausgangselektrode des zweiten Halbleiterelements zur Speisung des Kaskodeverstärkers mit Ruhestrom enthält und so ausgebildet ist, daß die erste Diode im Ruhezustand im wesentlichen in den Sperrzustand vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, ''' daß das erste Halbleiterelement (26) als Stromverstärker mit relativ großem Stromverstärkungsfak tor für Videosignalfrequenzen geschaltet ist und daß unmittelbar zwischen den Ausgang und den Signaleingang des Kaskodeverstärkers (24) ein ·· Gegenkopplungszweig (52) geschaltet ist.
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Gleichstromweg einen Widerstand (40) enthält, dessen Wert derart gewählt ist, daß sich für den Kaskodeverstärker ein relativ '" niedriger Ruhestrom ergibt.
3. Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Halbleiterelemente (26, 28, 32) Transistoren gleichen Leitungstyps sind, deren Kollektor-Emitter-Strecken in Reihe zwi- :' sehen die Betriebsspannungsklemme ( + 210 V, Masse) geschaltet sind.
4. Verstärker nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halbleiterelement (26) eine relativ niedrige und das zweite Halbleiter- " element (28) eine relativ hohe Nenn-Sperrspannung hat, und daß das zweite Halbleiterelement (28) in Basiisgrundschaltung betrieben wird und mit seiner Basiselektrode an eine Gleichspannung (+ 12 V) angeschlossen ist, die ein Bruchteil der Betriebsspan- · nung (zwischen den Klemmen +210 V und Masse) ist.
5. Verstärker nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromkoppelungsschaltung (36) zwischen tier "; Steuerelektrode des dritten Halbleiterelements und der Ausgangsklemme eine stweite Diode (36) enthalt, die im Ruhezustand in den leitenden Bereich vorgespannt ist.
6. Verstärker nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromgegenkopplung einen zweiten Widerstand ('52) zwischen der Ausgangsklemme des zweiten HaIbleiterelements (28) und der Basiselektrode des ersten Halbleiterelements (26) sowie einen zur Einstellung der Ruhespannung an der Ausgangsklemme verstellbaren Widerstand (56) zwischen der Basiselektrode des ersten Halbleiterelements (26) und der zweiten Betriebsspannungsklemme (Masse) enthält
DE2653624A 1975-11-25 1976-11-25 Farbvideosignalverstärker Ceased DE2653624B2 (de)

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DE (1) DE2653624B2 (de)
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