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DE265340C - - Google Patents

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Publication number
DE265340C
DE265340C DENDAT265340D DE265340DA DE265340C DE 265340 C DE265340 C DE 265340C DE NDAT265340 D DENDAT265340 D DE NDAT265340D DE 265340D A DE265340D A DE 265340DA DE 265340 C DE265340 C DE 265340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
air
spray nozzle
machine
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT265340D
Other languages
English (en)
Publication of DE265340C publication Critical patent/DE265340C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/16Other means for enriching fuel-air mixture during starting; Priming cups; using different fuels for starting and normal operation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/02Carburettors having aerated fuel spray nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PAUL SCHÜTTLER,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Spritzvergaser für Verbrennungskraftmaschinen und gehört zu der an und für sich bekannten Art, bei welcher die Spritzdüse außer mit dem Schwimmerbehälter noch^mit einem beim Anlassen der Maschine als Brennstoffhilfsbehälter und beim raschen Gang der Maschine als Zuleitung für die den Brennstoffausfluß hemmende Luft dienenden Steigrohr
ίο in Verbindung steht. Nach vorliegender Erfindung ist nun die Spritzdüse, das Steigrohr und die Brennstoffleitung derart zueinander angeordnet, daß Luft und Brennstoff vor ihrem gemeinsamen Austritt aus der Spritzdüse in der entgegengesetzten Richtung aufeinander stoßen. Auf diese Weise wirkt das Steigrohr bei den Saugdruckschwankungen während des Ganges und beim plötzlichen Abstoppen der Maschine als eine Art Wind-
ao kessel, in welchen der Brennstoff ungehindert infolge seiner Trägheit eintreten kann. Hiermit ist auch das sogenannte »Nachspritzen« bis zu gewissem Grade wirksam vermieden.
Wesentlich ist bei vorliegender Erfindung, daß die ganze eben genannte Vereinigung von Spritzdüse und Steigrohr die sämtlichen Vergaserfunktionen allein übernimmt, ohne daß eine weitere Spritzdüse benötigt wird. Auf diese Weise ist die ganze Vorrichtung höchst einfach und zuverlässig.
Nebenbei besitzt die Vorrichtung auch zwei weitere an und für. sich bekannte Wirkungen, daß das Steigrohr während des langsamen Ganges sich allmählich anfüllend gewissermaßen als Vorratsbehälter dient, somit beim Ingangsetzen der Maschine und bei steigender Tourenzahl bei jedem Hub etwas zu dem „aus dem Hauptbehälter entnommenen Brennstoff hinzufügt, und daß es während des normalen Ganges als Luftzuführung dient. Die gewählte Anordnung zerstäubt Luft und Brennstoff zu einem elastischen Nebel, der den Saugdruckschwankungen der Luftsäule weitaus besser wie eine unelastische Flüssigkeitssäule folgen kann. Ferner wird dadurch, daß die Luftzulaßöffnung zu dem windkesselartig wirkenden Steigrohr regelbar bzw. auswechselbar ist, die Möglichkeit gegeben, den Vergaser rasch für Maschinen und Brennstoff verschiedener Art einstellen zu können.
Auf der Zeichnung ist ein Vergaser nach vorliegender Erfindung schematisch dargestellt.
α ist die Schwimmerkammer, von welcher der Brennstoff durch eine regelbare Öffnung b zu der Spritzdüse c gelangt. In dem Treffpunkt beider geht das Rohr d1 weiter zu dem Steigrohr d, welches oben mit einer feinen regelbaren öffnung e mit der Außenluft in Verbindung steht. Der bei b ausströmende Brennstoff ist deshalb nicht gezwungen, bei abfallendem Saugdruck seiner Trägheit zufolge aus der Spritzdüse c auszufließen, sondern er kann

Claims (2)

bei den Druckschwankungen der Maschine in den Raum d1 d mehr oder weniger eintreten. Der Raum d1 d wirkt infolge der gedrosselten Öffnung e als eine Art Windkessel, der bewirkt, daß der Brennstoff unabhängig von der Wirkung seiner Massenträgheit angenähert proportional zu dem mittleren in der Spritzdüse c herrschenden Unterdruck ausströmt. Die Unabhängigkeit von Massenwirkungen ίο wird um so sicherer erreicht, als durch die öffnung e ein Luftstrahl angesaugt wird, der den bei b austretenden Brennstoffstrahl zu einem elastischen Nebel zerstäubt, welcher erst als solcher bei c austritt. Dieser Nebel kann durch seine Elastizität den Saugdruckschwankungen nahezu wie die Luft folgen, so daß eine intensive Milderung des Brennstoffzuwachses bei steigender Tourenzahl gesichert ist. Dazu kommt, daß mit wachsender Sauggeschwindigkeit sich dieser Nebel auf Grund der verschiedenen physikalischen Eigenschaften von Flüssigkeiten und Luft brennstoffärmer gestaltet und relativ mehr Luft als Brennstoff mit steigendem Unterdruck eintritt. 25. . Durch geeignete Wahl der Austrittsöffnung könnten demnach die Ausflußmengen derart bemessen werden, daß ein bei schwankenden Tourenzahlen und Belastungen konstantes Gemisch erzielt wird. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :
1. Spritzvergaser für Verbrennungskraftmaschinen, bei welchem die Spritzdüse außer mit dem Schwimmerbehälter noch mit einem beim Anlassen der Maschine als Brennstoffhilfsbehälter und beim raschen Gang der Maschine als Zuleitung für die den Brennstoffausfluß hemmende Luft dienenden Steigrohr in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (c), das Steigrohr (d) und der eine Drosselöffnung (b) enthaltende Teil der Brennstoffleitung derart zueinander angeordnet sind, daß Luft und Brennstoff bei ihrem Eintritt in die Spritzdüse in entgegengesetzter Richtung aufeinander stoßen, und daß das Steigrohr (d) beim plötzlichen Abstoppen der Maschine als Windkessel wirkt, in welchen der Brennstoff ungehindert infolge seiner Trägheit eintreten kann.
2. Spritzvergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteintrittsöffnung (e) des Steigrohres (d) regelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265340D Active DE265340C (de)

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