DE2648474A1 - Rohrleitung-transportvorrichtung - Google Patents
Rohrleitung-transportvorrichtungInfo
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Description
Möhlstraße 37 D-8000 München 80
Georgia Tech Research Institute Tel.: 089/982085-87
& Telex: 05 29 802 hnkl d
AtI ant a, Ga., 7. St.A. Telegramme: ellipsoid
2IdKl 1976
Rohrleitung-Transportvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Rohrleitung-Transportvorrichtung mit einer Rohrleitung, die eine ununterbrochene Innenwand zur
Führung von mit Rädern versehenen Fahrzeugen bzw. Wagen aufweist, mit mindestens einem in der Rohrleitung angeordneten
und deren QuerschB&fct nur unvollständig ausfüllenden Wagen
und mit einer Pumpeneinrichtung zur Förderung von Druckluft in die Rohrleitung.
Bei derartigen Vorrichtungen oder Anlagen bewegt sich ein auf Rädern ruhendes Fahrzeug bzw. ein Wagen oder ein Zug solcher
Wagen durch ein Rohrleitungssystem, durch welches Luft hindurchgefördert wird. Jeder Wagen füllt dabei den Querschnitt
der Leitung nur unvollständig aus und besitzt gegenüber der durch das Leitungssystem geförderten Luft einen hohen Widerstandskoeffizienten. Der Luftstrom wird dabei mit hoher (Massen-)
Durchsatzmenge aufrechterhalten, wobei die Wagen von diesem Luftstrom mitgenommen werden.
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Bei der Entwicklung derartiger Anlagen wurden verschiedene Arten von Luftförderpumpen verwendet. Eine,
in der US-PS 3 797 4o5 beschriebene Pumpe dieser Art
kann als Strahlpumpe angesehen werden, bei welcher Luft aus der Leitungsaniage abgesaugt und über eine effektiv
eine Drossel oder Düse bildende Einrichtung in die Leitungsaniage zurückgeschickt wird, wobei die dabei
erzielte hohe Strömungsgeschwindigkeit des Luftstrahls stromab bzw. hinter der Austrittsstelle in eine Druckkomponente
umgewandelt wird, welche das erforderliche Moment für den hohen Massendurchsatz erzeugt oder aufrechterhält.
Obgleich eine solche Pumpenanlage kostensparend und zuverlässig ist, ist die Luftmenge, die
aus der Leitungsaniage abgesaugt und dann mit hoher
Strömungsgeschwindigkeit wieder in diese Anlage eingeführt werden kann, auf einen Bruchteil der Gesamtströmung
in der Leitungsanlage beschränkt, um eine "tote" bzw. abgeschirmte Stelle oder jede Tendenz für eine Rückströmung
in der Leitungsaniage zwischen den Stellen zu
vermeiden, an denen die Luft durch die Pumpe aus der Anlage abgesaugt und wieder in diese eingeführt wird. Zur
Schaffung einer Anlage mit hohem Gesamtenergieeingang
mittels dieser Pumpenart ist daher eine große Anzahl solcher Pumpen erforderlich, die längs der Rohrleitungsanlage in Reihe angeordnet sind.
Bei weiterentwickelten Anlagen dieser Art wurden Pumpen verwendet, welche das erforderliche Luft(stromungs)moment
nicht durch Abgabe eines mit hoher Geschwindigkeit strömenden Strahls, sondern durch unmittelbare Erzeugung der
hohen Strömungsdurchsatzmenge in der Leitungsaniage ge-
währleisten, wobei die Luft eine Tendenz zu einer Rückbzw. Gegenströmung bzw. zu einer Strömung in Stromaufrichtung
von der Einblasstelle aus besitzt. Die durch die Pumpe geförderte Luft kann entweder aus der Leitungsanlage abgesaugt oder aus der Umgebungsluft angesaugt werden,
was davon abhängt, ob die Pumpe als Förderpumpe innerhalb der Leitungsanlage oder als Leitungsendpumpe arbeitet.
In jedem Fall ist unmittelbar stromauf des Lufteinblasbereichs irgend ein physikalisches bzw. körperliches
Hindernis erforderlich, um eine Luftrückströmung durch die Leitung zu verhindern. Gemäß der US-PS 3 881 425 werden
die Wagen selbst für diesen Zweck benutzt, wobei eine mechanische Antriebseinrichtung benutzt werden fcann, um die
Wagen zu einer Stelle hinter oder stromab des Lufteinblas- bzw. -ausstoßbereichs zu bewegen und sie in der Leitungsanlage in Bewegung zu versetzen. Obgleich diese Anlage
sehr wirkungsvoll und wirtschaftlich ist, ist bei ihr in nachteiliger Weise die Verwendung einer komplexen mechanischen
Antriebseinrichtung irgendeiner Art erforderlich, und sie setzt auch eine Grenze für ein Programm der Wagenbewegung
durch die Anlage.
Zur Ausschaltung der Einschränkungen der eben geschilderten Anlagen wurde eine weitere Pumpenanordnung der in der
USA-Patentanmeldung Serial No. 54-5,339 beschriebenen Art entwickelt. Bei dieser Anlage wird die physikalische oder
körperliche Sperre, die für die Verhinderung einer nennenswerten Gegenströmung der Luft erforderlich ist, durch eine
(oberseitig) aufgehängte, mit Gegenausgleich versehene Ventilklappe gewährleistet, die sich bei der Annäherung
eines Fahrzeugs bzw. Wagens automatisch aufwärts aus der Bahn des Fahrzeugs heraus verschwenkt, so daß das Fahrzeug
unter ihr hindurchzulaufen und wieder in den Hauptstrom
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der strömenden Luftmasse einzutreten vermag. Die Klappe schließt sich dabei automatisch hinter dem Wagen oder
dem
Die Erfindung bezieht sich nun auf Anlagen unter Verwendung zweier Klappen, welche die Anwendung noch größerer
Druckunterschiede zulassen. Während die US-PS 1 753
eine Anlage unter Verwendung zweier Ventile oder Klappen für die Beförderung einer Rohrpostkapsel beschreibt,
ist eine solche Anlage für die Bewegung von Räderfahrzeugen oder -wagen unzufriedenstellend.
Die Erfindung betrifft mithin eine Förder- oder Transportvorrichtung,
bei welcher zwei oberseitig aufgehängte Ventilklappen zur Gewährleistung der nötigen körperlichen Blockierung
vorgesehen sind, um einen nennenswerten Rückstrom der Luft aus dem Bereich stromauf des Luftaustritts aus
einer Druckpumpe zu verhindern. Im Gegensatz zu den bisher üblichen Anordnungen wird' der Druck-Unterschied über die
Veiat5.1klappen,<.'&.h· die Erscheinung, durch welche die
Klappen zum Durchlaufenlassen des Wagens nach oben geschwenkt werden, nicht durch eine eingeschlossene Luftmasse
vor einem Wagen, sondern vielmehr durch eine pumpeninduzierte Luftströmungsänderung selbst erzeugt.
Grundsätzlich weist die erfindungsgemäße Anlage zwei oberseitig aufgehängte, in Offenstellung vorbelastete Ventilklappen
stromauf des Bereichs des Druckpumpenaustrags in die Rohrleitung bzw. die Leitungsanlage auf, wobei der
Luftstrom abwechselnd in der Weise gegen die Klappen gerichtet wird, daß über diese ein Druckunterschied bzw. -gefälle
entsteht, wodurch die Klappen in Verbindung oder
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im Zusammenwirken mit einem Fühler geschlossen werden,
welcher auf die Ankunft eines sich nähernden Wagens oder Zugs anspricht und eine Änderung des das Druckgefälle
über die Klappen ändernden Luftstroms bewirkt, so daß die beiden Klappen abwechselnd geöffnet und geschlossen
werden. Die Pumpe bzw. Luftverdrängereinrichtung kann eine Förder- bzw. Überdruckpumpe sein, welche die
gesamte Anlagenluft aus dem einen Bereich der Leitungsanlage absaugt und sie in einen zweiten Bereich der Anlage
ausstößt; wahlweise kann es sich dabei um eine. Leitungsend-Pumpe oder -Luftverdrängereinrichtung handeln,
welche Umgebungsluft ansaugt und Druckluft in die Rohrleitung abgibt.
Die Luftverdrängereinrichtung weist zwei Austrag-Auslässe
auf, die an Abstand voneinander besitzende Bereiche der Rohrleitung angeschlossen sind und die jeweils Luft
gegen die Rückseite einer schwenkbaren Klappe richten und diese dadurch betätigen. Der eine oder der andere dieser
Auslässe ist durch ein geeignetes Luftstrom-Regelventil blockiert, und die beiden Auslässe sind durch einen
gemeinsamen Betätigungsmechanismus miteinander verklinkt, so daß in der Normalposition der eine Auslaß in die Rohrleitung
austrägt, während der andere blockiert ist; dieses Verhältnis wird jedoch bei der Feststellung eines
sich nähernden Wagens umgekehrt. Weiterhin können Hilfspumpen
mit einem zwischen den beiden Klappen an die Rohrleitung angeschlossenen Einlaß vorgesehen sein, um die
Bewegung der Wagen mittels der Pumpe durch die Leitung weiter zu unterstützen.
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-Sr-
Die Erfindung kennzeichnet sich mithin durch eine erste, oberseitig schwenkbar aufgehängte Ventil-Klappe,
die zwischen einer die Rohrleitung absperrenden Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkbar ist, in
welcher ein Wagen an ihr vorbeizufahren vermag, durch eine zweite, stromab der ersten Klappe angeordnete,
oberseitig schwenkbar aufgehängte Ventilklappe, die zwischen einer die Leitung absperrenden Schließstellung
und einer Offenstellung bewegbar ist, in welcher ein Wagen an ihr vorbeizulaufen vermag, wobei die beiden
Klappen auf Abstand voneinander angeordnet sind, durch Mittel, welche die beiden Klappen in die Offenstellung
drängen, durch eine der Pumpeneinrichtung zugeordnete Luftstrom-Regeleinrichtung, welche die Luft in den
oberen Abschnitt der Leitung und gegen die Rückseite der ersten Klappe richtet, um diese hinter einem Wagen zu
schließen, während die zweite Klappe vor dem Wagen geöffnet wird, und welche die Luft in den oberenAbschnitt
der Leitung und gegen die Rückseite der zweiten Klappe richtet, um diese hinter dem Wagen zu schließen, während
sich die erste Klappe öffnen kann, und durch auf die Position des Wagens ansprechende Einrichtungen zur Betätigung
der Luftstrom-Regeleinrichtung.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung in Form einer Leitungsende-Anlage,
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnelnde Ansicht, welche jedoch die Regelmittel in einer anderen Stellung
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- r-
Pig. 5 eine den Pig. 1 und 2 ähnelnde Ansicht, welche
den Zustand nach dem Verlassen des Pumpenabschnitts durch den Wagen zeigt,
Pig. 4 eine schematische Darstellung einer S-^euerklappen-Betätigung
bei der Ausführungsform gemäß Pig. 1,
Pig. 5 eine schematische Darstellung einer abgewandelten
Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls in Leitungsende-Konfiguration,
Pig. 6 und 7 der Pig. 5 ähnelnde Ansichten, welche jedoch
den Durchlauf des Wagens durch die Anlage veranschaulichen, und
Pig. 8 eine schematische Darstellung einer weiter abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Gemäß Pig. 1 ist eine im wesentlichen ununterbrochene Rohrleitung bzw. Leitungsanlage 1o vorgesehen, welche
auf Rädern ruhende Fahrzeuge bzw. Wagen frei in der durch den Pfeil 12 angedeuteten Richtung zu durchlaufen vermögen.
Eine Luftverdrängereinrichtung (Pumpe) 14 in beliebiger herkömmlicher Porm ist mit einem Einlaß 16 zum
Ansaugen von Luft und mit einem Auslaß 2o versehen. Diese Einrichtung 14 vermag die Luft in hoher Durchsatzmenge
und mit einem Druckgefälle zwischen Einlaß und Auslaß zu
verdrängen, d.h. zu fördern, so daß gemäß der US-PS 5 797 eine hohe Luftdurchsatzmenge durch die Rohrleitung 1o
hindurch gewährleistet wird.
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Gemäß l"ig. 1 nähert sich ein Räderfahrzeug 12 der
Pumpenstation. Wie aus der genannten US-PS hervorgeht, füllt dieses !Fahrzeug bzw. dieser Wagen den
Querschnitt der Rohrleitung 1o nur unvollständig aus, wobei
dieser ivagen eine solche Form besitzt, daß er einen hohen Widerstand gegenüber der die Anlage durchströmenden
Luft bietet, so daß der Wagen,obgleich die Luft um ihn herum und an ihm vorbeiströmt, infolge der hohen Luftdur
chs atzmenge durch die Anlage mitgenommen wird.
Die 3?ig. 1 bis 3 veranschaulichen ein Grundprinzip der
Erfindung, nämlich die Steuerung des von der Pumpeneinrichtung 14 erzeugten Luftstroms in der Weise, daß sich
eine erste Ventil-Klappe 22 und eine zweite Ventil-Klappe 24 aus einer Schließstellung in eine aus der Bewegungsbahn herausgeschwenkte Stellung bewegen können, so daß
sich der Wagen 12 an diesen Klappen vorbeizubewegen vermag, ohne daß er dabei an seiner Stirnseite einen Luftdruck
zum Öffnen der Klappen aufzubauen oder die Klappen 22 und 24 zu berühren braucht. Zu diesem Zweck strömt
die vor dem Wagen 12 befindliche Luft über eine Entlüftung 18 nach oben ab, um einen Druckaufbau, oder -stau,
der den Wagen verlangsamen würde, zu verhindern.
Die oberseitig aufgehängten Klappen 22 und 24 sind vorgesehen, um eine Rück- oder Gegenströmung der Luft vom
Pumpen-Auslaß 2o in Richtung auf den sich nähernden Wagen zurück zu verhindern. Die von einer Schwenkachse 26 getragene
Klappe 22 ist mit einem Arm 28 verbunden, mit dem eine Gegenausgleicheinrichtung, etwa ein Gewicht oder
eine Feder, bei der dargestellten Ausführungsform ein Gewicht 17 verbunden ist, wodurch die Klappe 22 normaler-
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weise in Offenstellung vorbelastet oder leicht in diese Stellung verschwenkbar ist, wenn sich das durch die
Pumpeneinrichtung erzeugte normale Druckgefälle ändert. Ebenso ist die Klappe 24 an einer Schwenkachse 27 angelenkt
und mit einem Arm 29 verbunden, mit dem eine Gegenausgleicheinrichtung, etwa ein Gewicht oder eine
Feder, vorliegend als außerhalb der Leitung angeordnete Feder 19 dargestellt, verbunden ist, um einen Gewichtsausgleich
für die Klappe 24 zu schaffen und diese sich in eine Offenstellung schwenken zu lassen. Die Ränder
beider Klappen 22 und 24- sind der Kontur der Innenwand der Rohrleitung 1o angepaßt, so daß sie in ihrer Schließstellung
eine Abdichtung gegen diese Innenwand herstellen.
In Fig. 1 ist eine am Leitungsende angeordnete (end-of-line)
Pumpenstation dargestellt, bei welcher der Pumpe 14 eine Luftstrom-Steuereinrichtung zugeordnet ist, welche die Luft
abwechselnd zu den Rückseiten 23 und 25 der Klappen 22
bzw. 24 richtet, um deren Öffnungs- und Schließbewegung relativ zur Position des Wagens 12 zu steuern. Der Auslaß
2o der Pumpe 14 weist zwei Zweige auf, von denen der erste Zweig 48 in den Bereich 5o der Rohrleitung 1o und
der zweite Zweig 42 in deren Bereich 44 austrägt. Es ist zu beachten, daß die Bereiche 5o und 44 an der Oberseite
der Rohrleitung 1o offen sind und daher die Räder des
Wagens 12 nicht behindern. Weiterhin sind die Bereiche 5o und 44 so angeordnet, daß die Luft zu den Rückseiten
der Klappen 22 bzw. 24 geführt wird, um diese Klappen durch Erzeugung eines Druckunterschieds bzw. -gefälles an
ihnen zu schließen, durch welches diese Klappen 22 und abwechselnd in der Schließstellung gehalten werden und
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somit Jeder nennenswerte Rück- oder Gegenstrom der Luft über die Klappen 22 und 24 verhindert wird. Der
wechselweise Luftstrom von der Pumpe 14 zu den Zweigen 48 und 42 wird durch geeignete Mittel, wie Flügelventile
oder Drosselklappen 56 bzw. 58, gesteuert. Gemäß Pig. 1 blockiert die Drosselklappe 56 den Leitungs-Zweig 48
unter Verhinderung eines Luftstroms von der Pumpe 14 zum Bereich 5o, so daß die erste Klappe 22 durch ihre
Ausgleicheinrichtung 17 in eine Offenstellung gebracht
wird. Die Drosselklappe 58 ist dagegen geöffnet, so daß
die Luft von der Pumpe 14 durch den Leitungs-Zweig 42 in
den Bereich 44 strömen und die Rückseite 25 der Klappe 24 beaufschlagen kann, so daß letztere in die Schließstellung
gebracht wird. Die Luft strömt mithin von der Pumpe 14 über den Zweig 42 und an der geschlossenen Klappe
24 vorbei stromabseitig in die Leitung 1o hinein, um etwaige, stromab der Klappe 24 in der Rohrleitung 1o befindliche
Wagen 12 anzutreiben, dabei aber eine Luftgegenströmung
über die ^lappe 24 hinweg zu verhindern.
Der Rohrleitungs-Endabschnitt 54 ist vorzugsweise abwärts
geneigt, damit die Wagen 12 unter Schwerkrafteinfluß in die Rohrleitung 1o hineinrollen und an der offenen Klappe
22 vorbei in den zwischen den Bereichen 44 und 5o gelegenen
Abschnitt 46 der Rohrleitung eintreten können. Zur Verhinderung eines Lufteinschlusses zwischen der Stirnseite
des Wagens und der geschlossenen Klappe 24 ist eine Entlüftung 18 vorgesehen. Sobald sich der Wagen gemäß
Ifig. 2 dem Abschnitt 46 nähert, aktiviert ein in diesem Abschnitt angeordneter Detektor bzw. Fühler 3o eine noch
näher zu erläuternde Betätigungseinrichtung, um die
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beiden Drosselklappen 56 und 58 aus den Positionen gemäß
Ji'ig. 1 in diejenigen gemäß Fig. 2 umzustellen. Die
gesamte, durch das Gerät 12 verdrängte Luft wird dabei über den Leitungs-Zweig 48 in die .Rohrleitung 1o umgelenkt,
wobei ein Entweichen der Luft durch Gegenströmung durch die Klappe 22 verhindert wird, die durch den Luftstrom
über den Zweig 4-8 geschlossen wurde und nunmehr zwangsweise in der Schließstellung gehalten wird. Gleichzeitig
wird nunmehr der Druckunterschied, der gemäß Fig. 1 über die Klappe 24- herrschte und diese in der Schließstellung
hielt, so geändert, daß die Klappe 24- <äl& ν,σΐΐ
geöffnete Stellung gemäß Fig. 2 einnimmt. Sodann läuft der Wagen 12 durch den Bereich 4-4- unter der Klappe 24- hindurch,
um schließlich die Position eines Detektors bzw. Fühlers 36 zu erreichen, welcher nunmehr die Betätigungseinrichtung
die Drosselklappen 56 und 58 gemäß Fig. 3
in ihre Ausgangsstellungen zurückstellen läßt.
Fig. 4- veranschaulicht schematisch die Art und Weise, auf
welche die beiden Flügelventile bzw. Drosselklappen 56 und 58 zwischen den Positionen gemäß Fig. 1, 2 und 3 betätigt
werden. Gemäß Fig. 4- wird eine gemeinsame Betätigungseinrichtung bzw. ein Stelltrieb 6o beliebiger herkömmlicher
Form durch die Detektoren 3o und 36 angesteuert, wobei
die beiden Drosselklappen 56 und 58 mit Kurbelarmen 62
bzw. 64- versehen sind, die durch einen Lenker 66 miteinander verbunden und außerdem mit der Betätigungs- oder Stellstange
68 der Torrichtung 6o verbunden sind. Die Vorrichtung 6o vermag ihre Stellstange 68 in der in Fig. 4- durch den
Doppelpfeil angedeuteten Weise hin- und herzubewegen und
dabei die Drosselklappen 56 und 58 entsprechend zwischen
den Stellungen gemäß Fig. 1 und 2 um ihre Achsen 7 ο bzw.
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72 zu verschwenken. Der Stelltrieb kann von beliebiger Konstruktion und beispielsweise eine doppelt wirkende
Vorrichtung sein, die in Abhängigkeit von einem Signal vom Fühler 3o zum Ausfahren in der einen Richtung und
durch ein Signal vom Fühler 36 zur Betätigung in der anderen Richtung ansteuerbar ist. Die Fühler 3o und
können herkömmliche Vorrichtungen, z.B. gemäß Fig. 4 Photodetektoren sein, die ein Ausgangssignal erzeugen,
wenn der Wagen 12 die normalerweise auf diese Fühler fallenden Lichtstrahlen von Lampen L unterbricht. Die
einzelnen Lampen/Detektoren-Paare sind dabei auf dargestellte Weise so gegeneinander versetzt angeordnet, daß
eine etwaige -'X&elte<
"zwischen aufeinanderfolgenden Wagen eines Wagenzuges den Lichtstrahl nicht durchläßt.
Die Vorrichtung gemäß den Fig. 5 bis 7 entspricht im
wesentlichen derjenigen gemäß den Fig. 1 bis 3» doch
ist dabei eine zusätzliche bzw. Hilfspumpe 74- mit einem
üinlaß 76 vorgesehen, der anstelle der Entlüftung 18
zwischen die beiden Klappen 22 und 24 geschaltet ist. Der Auslaß 78 dieser Pumpe 74 ist mit einem Ventil bzw.
einer Klappe 80 versehen, die zwischen der voll geöffneten Stellung gemäß Fig. 5 und der voll geschlossenen Stellung
gemäß Fig. 6 bewegbar ist. In der Offenstellung der Klappe 80 gemäß Fig. 5 saugt die Hilfspumpe 74- Luft aus dem
Abschnitt zwischen den Klappen 22 und 24 ab, wobei diese Luftstromungsmenge, obgleich sie kleiner ist ale die
Strömung über den Leitungs-Zweig 42, dennoch ausreicht, einen Druckunterschied bzw. ein Druckgefälle über die
Klappe 22 zu erzeugen, wodurch letztere in der aufwärts verschwenkten Offenstellung gehalten und somit der Wagen
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12 gemäß Fig. 5 durch die Leitung 1o gesaugt wird. Ein ankommender
Wagen kann dabei ungehindert unter der Klappe 22 hindurchlaufen. Sobald der Wagen die Position des
Fühlers 3o passiert, verlagert die auch mit der Klappe 8o verbundene Betätigungseinrichtung für die Drosselventile
56 und 58 diese verschiedenen Klappen in die Position gemäß
Fig. 6, so daß die Luft über den Leitungs-Zweig 48 ausströmt und den Wagen mit sich mitnimmt, wobei gleichzeitig
der vorher über die Klappe 24 herrschende Druckunterschied
gestört und diese Klappe daher in die obere Offenstellung gemäß Fig. 6 verschwenkt wird, während, die
Klappe 22 geschlossen wird.
Sobald der Wagen am zweiten Fühler 36 vorbeiläuft, stellt die Betätigungseinrichtung die Klappen gemäß Fig. 7 in
ihre Ausgangsstellungen zurück.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist die Anordnung im wesentlichen ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäß
den Fig. 5 bis 7· Die Hilfspumpe 74-' ist jedoch hierbei
mit ihrem Einlaß 76' zwischen die beiden Klappen 22 und 24 geschaltet, während ihr Auslaß 82 stromab des
Leitungs-Zweigs 42 in die Rohrleitung mündet. Die Leistung der Hilfspumpe 74' beträgt dabei nur einen Bruchteil der
Leistung der Hauptpumpe. Wenn daher die Stellungen der Klappen 56 und 58 umgeschaltet werden und die Luft über
den Zweig 48 der Hauptpumpe 38 nach unten strömt, kann die Hilfspumpe 74-' das die Klappe 24 in der Schließstellung
haltende Druckgefälle nicht aufrechterhalten; vielmehr ändert sich das Druckgefälle über diese Klappe 24, so
daß diese sich in ihre aufwärts verschwenkte Offenstellung
bewegt, während sich gleichzeitig die Klappe 22 hinter
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dem einlaufenden Wagen in die Schließstellung nach unten verschwenkt. Die Detektoren bzw. Fühler 3o und 36
arbeiten auf die vorher erläuterte Weise.
Bei den erfindungsgemäßen Vorrichtungen kann die Hauptpumpe 14 in jedem Fall mit entsprechenden Bruckunterschieden
bzw. -gefallen betrieben werden, so daß hohe
Luft-Massendurchsatzmengen gewähleistet werden und mithin
schwer beladene Wagen einwandfrei durch die Rohrleitungsanlage befördert werden können. Gleichzeitig wird dabei
das Bewegungsmoment des Wagens durch die den Pumpenstationen zugeordneten Absperrklappen 22 und 24 nur in
minimalem Ausmaß gestört; vielmehr kann durch eine Strömungsänderung in der Anlage bewirkt werden, daß sich die Druckunterschiede
über die Absperrklappe η 22 und 24- ändern, so
daß sich diese zwischen ihren Schließ- und Offenstellungen hin- und herbewegen.
Ersichtlicherweise beruht das Grundprinzip der Erfindung auf der Luftströmungsregelung in der Nähe von zwei in
die Offenstellung vorbelasteten Ventilklappen 22 und 24, wodurch das Druckgefälle über diese Klappen abwechselnd so
eingestellt wird, daß die Klappen geschlossen werden oder sich in die Offenstellung verschwenken können.
Zusammenfassend wird mit der Erfindung also eine Rohrleitungs-Transportvorrichtung
mit einer Pumpe geschaffen, die in einer Rohrleitung einen Druckluftstrom zur Mitführung von
auf Rädern ruhenden Fahrzeugen oder Wagen mit dem Luftstrom erzeugt und die mit einem Strömungsregelmechanismus
versehen ist. Zwei Absperrklappen, die normalerweise eine
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Rück- oder Gegenströmung der Luft in der Rohrleitung verhindern, die jedoch abwechselnd in die Offenstellung
verschwenkbar sind, um einen Wagen durchlaufen zu lassen, werden durch Änderung des auf sie einwirkenden Druckunterschieds
bzw. -gefälles automatisch zwischen einer Offen- und einer Schließstellung bewegt. Die Klappen
sind in die Offenstellung vorbelastet, wobei der Pumpe zugeordnete Luftstrom-Regelklappen die Luft in Abhängigkeit
von der Position eines Wagens abwechselnd gegen die Rückseiten der Klappen richten, um dadurch die Klappen
nacheinander zu betätigen und den Wagen mittels der Pumpe durch die Rohrleitung zu treiben.
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Leerseite
Claims (11)
- Patentansprücheί 1./Rohrleitung-Transportvorrichtung mit einer Rohrleitung, die eine ununterbrochene Innenwand zur !Führung von mit Rädern versehenen !Fahrzeugen bzw. Wagen aufweist, mit mindestens einem in der Rohrleitung angeordneten und deren Querschnitt nur unvollständig ausfüllenden Wagen und mit einer Pumpeneinrichtung zur -Förderung von Druckluft in die Rohrleitung, gekennzeichnet durch eine erste, oberseitig schwenkbar aufgehängte Ventil-Klappe (22), die zwischen einer die Rohrleitung (1ο.) absperrenden Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkbar ist, in welcher ein Wagen(12) an ihr vorbeizufahren vermag, durch eine zweite, stromab der ersten Klappe angeordnete, oberseitig schwenkbar aufgehängte Ventilklappe (24), die zwischen einer die Leitung (Ίο) absperrenden Schließstellung'-und einer Offenstellung bewegbar ist, in welcher ein Wagen an ihr vorbeizulaufen vermag, wobei die beiden Klappen auf Abstand voneinander angeordnet sind, durch Mittel (17, 19)? welche die beiden Klappen (22 bzw. 24-) in die Offenstellung drängen, durch eine der Pumpeneinrichtung (P, 14) zugeordnete Luftstrom-Regeleinrichtung (z.B. 56, 58)j welche die Luft in den oberen Abschnitt (2o) der Leitung und gegen die Rückseite der ersten Klappe (22) richtet, um diese hinter einem Wagen zu schließen, während die zweite Klappe (24) vor dem Wagen geöffnet wird, und welche die Luft in den oberen Abschnitt der Leitung und gegen die Rückseite der zweiten Klappe richtet, um diese hinter dem Wagen zu schließen, während sich die erste Klappe öffnen kann, und durch auf die Position des Wagens ansprechende Einrichtungen (3o, 36) zur Betätigung der Luftstrom-Regeleinrichtung.709818/0346
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß a'ede Klappe oberseitig aufgehängt ist und daß' die Mittel zur Vorbelastung der Klappen in die Offenstellung ein Gewicht umfassen, welches die betreffende Klappe in die Offenstellung drängt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfspumpeneinrichtung vorgesehen ist, deren Auslaß stromab der zweiten Klappe an die Rohrleitung angeschlossen ist.
- 4-. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung stromauf der ersten Klappe in Richtung auf diese abwärts geneigt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten und der zweiten Klappe eine Entlüftung mit der Rohrleitung verbunden ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspumpeneinrichtung ein Ventil bzw. eine Klappe aufweist, die durch die Einrichtung zur Betätigung der Luftstrom-Regeleinrichtung steuerbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Betätigung der Luftstrom-Regeleinrichtung einen zwischen erster und zweiter Klappe angeordneten ersten Detektor bzw. Fühler und einen stromab der zweiten Klappe angeordneten zweiten Detektor bzw. Fühler aufweist und daß jeder IHihler aus einem Photodetektor und einer Lichtquelle besteht.709818/0346
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß jeder Photodetektor gegenüber seiner Lichtquelle in Längsrichtung der Rohrleitung versetzt angeordnet ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe oberseitig aufgehängt ist und daß
die Mittel zur Vorbelastung der Klappen in die Offenstellung eine Feder umfassen, welche die betreffende Klappe in die Offenstellung drängt. - 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe in ihrer Schließstellung in Dichtungsanlage mit der Innenwand der Rohrleitung steht.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftstrom-Regeleinrichtung mit der Oberseite der Rohrleitung verbunden ist, so daß sie die Luft
zur Rohrleitung und gegen die Rückseiten der Klappen richtet, und daß die Klappen nahe der Stromaufseite der Verbindungsstelle zwischen der Luftstrom-Regeleinrichtung und der Leitung schwenkbar aufgehängt sind.709818/0346
Applications Claiming Priority (1)
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