DE2648246A1 - Verfahren zur herstellung einer thermoplastischen polyurethanmasse - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer thermoplastischen polyurethanmasseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf thermoplastische Polyurethane, und sie ist insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung thermoplastischer
Urethane gerichtet, die sich durch ein besonders günstiges Verarbeitungs- und Schmelzfließverhalten auszeichnen.
Thermoplastische Polyurethane sind bekannt. Meistens handelt es sich dabei um Reaktionsprodukte aus praktisch äquivalenten Mengen
eines Glycols und eines Diisocyanate. Hat man es dabei mit einem polymeren Glycol zu tun, beispielsweise einem Polyester oder einem
Polyäther mit einem Molekulargewicht von etwa 1000 bis 3000, dann sind die hierbei erhaltenen Produkte gewöhnlich flexibel
oder elastomer. Bestimmte Eigenschaften, wie Härte, Steifheit und Zähigkeit, lassen sich durch Verwendung von Kombinationen
aus einem polymeren Glycol, das gewöhnlich als das weiche Segment des Copolymers bezeichnet wird, und monomeren Glycolen
sowie einem organischen Diisocyanat, wobei die letztgenannten Reaktanten willkürliche Blöcke mit Polyurethanstruktur bilden,
die gewöhnlich als hartes Segment des Polymers bezeichnet werden, lassen sich ziemlich stark variieren. Je größer das Molverhältnis
aus monomerem Glycol zu polymerem Glycol ist, um so höher sind im Regelfall Konzentration und Molekulargewicht
der Blöcke des harten Segments.
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Die erfindungsgemäßen Produkte sind wirkliche thermoplastische Materialien mit Molekulargewichten im Bereich von etwa 30 000
bis 50 000, und sie lassen sich mit Erfolg kalandrieren, extrudieren,
spritzgießen oder als Lösung vergießen.
Vielfach sind thermoplastische Polyurethane, die durch gleichzeitige
Umsetzung eines polymeren Glycols, eines monomeren Glycols und eines Organodiisocyanats hergestellt werden, schwierig
auf herkömmlichen Extrudern oder Spritzgießmaschinen zu verarbeiten, und dies gilt dann, wenn man die Polymerstruktur ziemlich
stark verändert, indem man beispielsweise mit höheren oder niedrigeren Konzentrationen kurzer oder langer willkürlicher
Blöcke mit höherem oder niedrigerem Schmelzpunkt arbeitet, was nach obiger Technik möglich ist. Die dabei auftretenden
Schwierigkeiten stammen oft vom thermoplastischen Material, dessen Verarbeitungstemperatur eng begrenzt ist. Dies äußert
sich durch eine niedrige Schmelzviskosität und Deformation des Extrudats, falls die Verarbeitungstemperatur zu hoch
ist, oder durch eine Oberflächenrauhigkeit, die ein Charakteristikum
eines nicht gleichförmigen Schmelzens darstellt, falls die Temperatur zu niedrig liegt. Diese Oerflächenrauhigkeit, die
dem Produkt ein organgeschalenartiges Aussehen gibt, und die
niedrige Schmelzviskosität führen bei der Verarbeitung zu entsprechenden Produkten zu großen Problemen, und dies gilt insbesondere
für eine Extrusionsverarbeitung.
Die im allgemeinen zur Herstellung thermoplstischer Polyurethane, insbesondere elastomerer Polyurethane, geeigneten Polyole sind
verhältnismäßig niedermolekulare Polyester oder Polyäther, die beispielsweise Molekulargewichte von 1000 bis 3000 haben. Die
Polyole mit Molekulargewichten im Bereich von 10OO bis 2000 stellen viskose Flüssigkeiten dar. Polyole mit Molekulargewichten
von etwa 3000 oder darüber lassen sich nur schwer herstellen. Dem Molekulargewicht solcher Polyole sind daher
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im allgemeinen praktische Grenzen gesetzt (siehe Schollenberger "Polyhrethane Thermoplastics", in Polyurethane Technology,
P. F. Bruins, Ed., Interscience Publishers, New York, 1969).
Durch Umsetzen von Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht von etwa 20OO mit 1,4-Butandiol und 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat)
unter einem Molverhältnis von 1:3:4 erhält man beispielsweise ein thermoplastisches Polyurethan mit hervorragenden
physikalischen Eigenschaften. Leider verfügt dieses Material jedoch nur über einen engen Temperaturbereich, in dem man es
vernünftig extrudieren kann. Bei Temperaturen von 188 bis 199 0C
weist das Material zwar eine gute Schmelzfestigkeit auf, das hierbei erhaltene Extrudat ist jedoch nicht homogen, an seiner
Oberfläche ziemlich rauh und schwillt am Extruderwerkzeug an. Demgegenüber erhält man bei Temperaturen von 204 bis 210 0C
eine glatte klare Schmelze, doch ist diese Schmelze nicht sehr fest, was bedeutet, daß das Extrudat reißt oder abtropft, und
ferner auch diskontinuierlich. Aus obigen Daten läßt sich entnehmen, daß sich ein Material dieser Art nur in einem engen
Temperaturbereich von etwa 199 bis 204 0C vernünftig extrudieren
läßt, was technisch nicht tragbar ist.
Es besteht daher Bedarf nach thermoplastischen Polyurethanmassen, die über einen breiten Bereich von Verarbeitungstemperaturen
ein gutes Schmelzfließverhalten zeigen und mit denen man Produkte mit guten physikalischen Eigenschaften erhält.
Erfindunsgemäß werden nun thermoplastische Polyurethane geschaffen,
die über einen breiten Bereich von Verarbeitungstemperaturen ein hervorragendes Schmelzfließverhalten aufweisen
und ferner auch andere hervorragende'physikalische Eigenschaften haben, und hierbei handelt es sich um Reaktionsprodukte
aus einem hydroxylendständigen sogenannten Makroglycol,
einem oder mehreren monomeren niedermolakularen aliphatischen Diolen sowie einem organischen Diisocyanat, wobei man diese
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einzelnen Verbindungen in den im folgenden angegebenen Mengenverhältnissen
und unter den angeführten Bedingungen miteinander umsetzt.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung ist die Verwendung eines
hydroxylendständigen Makroglycols, das sich von dem oben beschriebenen
polymeren Glycol oder Polyol unterscheidet und das dafür sorgt, daß man thermoplastische Polyurethanmassen erhält, die
über ein besonders günstiges Schmelzfließverhalten verfügen und sich in sehr vorteilhafter Weise über einen breiten Bereich
von Vearbeitungstemperaturen verarbeiten lassen.
Unter hydroxylendständigem Makroglycol werden solche Reaktionsprodukte
verstanden, die man durch Umsetzen von etwa 1,5 bis 2,5 Mol eines polymeren Glycols oder Polyols mit einem Mol
eines Organodiisocyanats erhält. Diese Makroglycole reichen von hydroxylendständigen Polyurethaninterpolymeren oder sogenannten
Oligomeren bis zu den sogenannten Trimeren, d. h. bis zu den Reaktionsprodukten aus praktisch zwei Mol eines polymeren
Glycols oder eines Polyols und einem Mol eines Organodiisocyanats. Bei den durch Umsetzung von mehr als etwa 2 Mol polymerem
Glycol mit einem Mol Organodiisocyanat erhaltenen Reaktionsprodukten handelt es sich um Gemische aus Oligomeren,
Trimeren und polymerem Glycol.
Die Makroglycole haben im allgemeinen Molekulargewichte von etwa 800 bis 10 000, und zwar je nach dem Molekulargewicht des polymeren
Glycols, des verwendeten Organodiisocyanats und des Molverhältnisses aus polymerem Glycol und Organodiisocyanat. Die
zur Herstellung der Makroglycole verwendeten polymeren Glycole verfügen normalerweise über Molekulargewichte von etwa 400 bis
3000, vorzugsweise etwa 800 bis 2500.
Zu den zur Herstellung des Makroglcols geeigneten polymeren Glycölen gehören aliphatische Polyester, wie man sie durch
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herkömmliche Kondensationspolymerisation eines oder mehrerer gesättigter aliphatischer Diole mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen
mit einer oder mehreren gesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, im allgemeinen in Gegenwart eines
Säurekatalysators, erhält. Beispiele von zur Herstellung von Polyesterpolyolen geeigneten aliphatischen Diolen
sind Äthylenglycol, Propandiol (1,2- und 1,3-), 1,4-Butandiol,
1,5-Pentandiol, Neopentylglycol, 1,6-Hexandiol, 1,1O-Decandiol,
1,12-Dodecandiol, 1,3-Cyclohexandiol oder 1,4TCyclohexandimethanol,
sowie Hydroxyalkyläther aromatischer Alkohole, wie Bis-(hydroxyäthoxy)hydrochinon.
Beispiele für aliphatische Dicarbonsäuren, die sich im allgemeinen zur Herstellung der Polyesterpolyole
verwenden lassen, sind Oxalsäure, Bernsteinsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure,
Sebacinsäure oder Dodecandicarbonsäure. Ferner gehören hierzu auch Polyester, die man durch Ringöffnungskondensation von
Caprolacton erhält, Polyätherpolyole, wie Polyäthylen, PoIyoxypropylen
oder Polytetramethylenätherglycol, hydroxyendständige Polyformale und Polythioäther sowie Polythioätherester.
Polyesterpolyole werden bevorzugt, und von diesen wiederum insbesondere Polyäthylenadipat, Polypropylenadipat, Polyäthylenpropylenadipat,
Polybutylenadipat oder Polycaprolacton.
Zur Herstellung der Makroglycole lassen sich als Organodiisocyanate
aliphatische oder aromatische Diisocyanate verwenden, wobei die aromatischen Diisocyanate bevorzugt werden. Typische
Beispiele geeigneter aliphatischer Diisocyanate sind 1,6-Hexamethylendiisocyanat,
4,4'-Dicyclohexylmethandiisocyanat oder Methylcyclohexyldiisocyanat, die man beispielsweise durch
Hydrieren von Tolylendiisocyanaten oder Isofurondiisocyanat erhält. Beispiele typischer aromatischer Diisocyanate sind
4,4"-Methylenbis(phenylisocyanat), 2,4- und 2,6-Tolylendiisocyanat
(unter Einschluß der isomeren Gemische hiervon), 1,5- und 1,8-Naphthalindiisocyanat, p-Phenylendiisocyanat, m-Phenylendiisocyanat,
3,3'-Dimethyl-4,4'-bisphenylendiisocyanat
oder 4,4'-Bis(2-methylisocyanatophenyl)methan. Ein bevorzugtes
aromatisches Diisocyanat ist 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat).
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Das Macroglycol läßt sich ohne weiteres nach bekannten Verfahren
herstellen, indem man ein polymeres Glycol/ beispielsweise ein Polyesterglycol, mit einem geeigneten Organodiisocyanat
unter einem Molverhältnis von etwa 1,5 bis 2,5 Mol polymerem Glycol pro Mol Diisocycanat bei einer
Temperatur von etwa 70 bis 100 0C solange miteinander umsetzt,
bis alle Isocyanatgruppen reagiert haben.
Ein erfindungsgemäß bevorzugtes Macroglycol ist das oben bereits erwähnte sogenannte Trimer. Dieses sogenannte Trimer
verdoppelt praktisch das Molekulargewicht des polymeren Glycols. Ein Trimer aus Polyäthylenadipat und 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat)
hat daher beispielsweise ein Molekuargewicht von etwa 4250, wenn das Glycol über ein Molekulargewicht
von 2000 verfügt. Einer der erfindungsgemäß bedingten Vorteile besteht darin, daß sich durch Einsatz von Trimeren
und höheren Oligomeren praktisch Polyole, nämlich Macroglycole mit Molekulargewichten in Bereichen verwenden lassen, die sich
gewöhnlich durch herkömmliche Polykondensationsreaktionen nur äußerst schwierig erhalten lassen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung thermoplastischer
Polyurethanmassen besteht darin, daß man
(a) etwa 1,5 bis 2,5 Mol eines polymeren Glycols mit einem Molekulargewicht von etwa 400 bis etwa 3O0O mit einem Mol
eines ersten Organodiisocyanats unter Bildung eines hydroxyendständigen
Macroglycols mit einem Molekulargewicht im Bereich von etwa 800 bis 10 000 umsetzt und dann
(b) 1 Mol dieses Macroglycols mit etwa 1,2 bis 26 Mol eines zweiten Organodiisocyanats, das gleich oder verschieden
sein kann wie das erst verwendete Organodiisocyanat,
in Gegenwart von etwa 0,2 bis 25 Mol eines oder mehrerer gesättigter aliphatischer Diole zur Reaktion bringt.
Es ist ein Charakteristikum der erfindungsgemäßen Massen,
daß sich Macroglycol, aliphatisches Diol oder aliphatische
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Diole und Organodiisocyanat In solchen Mengenverhältnissen
kombinieren lassen, daß hierdurch eine ziemliche Variierung des Härtebereichs des Polymers möglich wird. So lassen sich
erfindungsgemäß thermoplastische Polyurethane herstellen, die einen Härtebereich von etwa 70 Shore A bis etwa 60 Shore D
übersteigen. Eine derartige Variierung läßt sich erreichen, indem man 1,0 Mol des oben angegebenen Macroglycols mit einem
Molekulargewicht von etwa 800 bis 10 000, vorzugsweise etwa 3000 bis 5000, mit etwa 1,2 bis 26 Mol Organodiisocyanat,
vorzugsweise etwa 3 bis 16 Mol Organodiisocyanat, in Gegenwart von etwa 0,2 bis 25 Mol, vorzugsweise etwa 2 bis
15 Mol, eines oder mehrerer aliphatischer Diole umsetzt. Das jeweils verwendete Mengenverhältnis aus aliphatischem
Diol und Organodiisocyanat bestimmt Art und Konzentration des sogenannten harten Segments der Masse. Selbstverständlich
kann man auch mit einem geringen Überschuß an entweder Organodiisocyanat oder der Gesamtmenge hydroxylhaltiger
Reaktanten arbeiten, wie dies oben beschrieben ist, ohne hierdurch von der Erfindung abzuweichen. Mit anderen Worten
läßt sich somit innerhalb der oben angegebenen Mengenverhältnisse der Reaktanten das Verhältnis aus der Gesamtzahl der
Hydroxylgruppen aus sowohl dem Macroglycol als auch dem aliphatischen Diol zur Gesamtmenge der vorhandenen Isocyanatgruppen
(OH/NCO) so variieren, daß sich hierdurch Werte von etwa 0,90 bis 1,10 ergeben.
Ist daher das Molekulargewicht des MacorgIycoIs hoch und die
Konzentration an hartem Segment niedrig, dann erhält man hierdurch ein verhältnismäßig weiches thermoplastisches Material.
Ist dagegen das Molekulargewicht des Macroglycols niedrig und die Konzentration des harten Segments hoch, dann ergibt
sich ein verhältnismäßig hartes Polymer.
Als niedermolekulare aliphatisch^ Diole, die sich mit dem
Macroglycol und Organodiisocyanat unter Bildung der erfindungsgemäßen
thermoplastischen Massen umsetzen lassen, kann man eines der oben angegebenen gesättigten Diole verwenden,
beispielsweise ein gesättigtes aliphatisches Diol mit 2 bis
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12 Kohlenstoffatomen. Beispiele bevorzugter Diole sind 1,4-Butandiol,
1,6-Hexandiol und Bis{hydroxyäthoxy)hydrochinon.
Die Diole stellen vorzugsweise geradkettige Diole dar.
Das Organodiisocyanat, das sich mit dem Macroglycol und
den aliphatischen Diolen zu den erfindungsgemäßen thermoplastischen Massen umsetzen läßt, ist vorzugsweise ein aromatisches
Diisocyanat der oben beschriebenen Art. Besonders bevorzugte aromatische Diisocyanate sind 4,4'-Methylenbis-(phenylisocyanat)
und Tolylendiisocyanat.
Eine bevorzugte Klasse erfindungsgemäßer thermoplastischer Massen sind diejenigen, die man durch Umsetzen von PoIyesterglycolen,
insbesondere Polyäthylenadipat, Polycaprolacton und Polybutylenadipat, mit einem Molekulargewichtsbereich von etwa 800 bis 2500, eines oder mehrerer aliphatischer
Diole, insbesondere 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol
und Bis(hydroxyäthoxy)hydrochinon, sowie eines oder mehrerer
aromatischer Diisocyanate, insbesondere 4,4'-Methylenbis-(phenylisocyanat),
erhält. Zu den bevorzugten erfindungsgemäßen Massen gelangt man daher, wenn man Polyäthylenadipat
oder Polybutylenadipat der oben angegebenen Molekulargewichte zuerst mit 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) unter
einem Molverhältnis von etwa 1,5 bis 2,5:1 unter Bildung eines sogenannten Macroglycols umsetzt. Dieses Macroglycol
wird dann derart mit 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) und
1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol oder Bis(hydroxyäthoxy)hydrochinon
weiter umgesetzt, daß das Verhältnis aus dem gesamten Hydroxylgruppengehalt zum gesamten Isocyanatgruppengehalt
zwischen etwa 0,90 und 1,10 liegt.
Die Reaktion zwischen den Glycolen und den Diisocyanaten verläuft
verhältnismäßig langsamer als die Reaktion zwischen den Diaminen und den Diisocyanaten, so daß man die erstgenannte
Reaktion zweckmäßigerweise oder notwendigerweise katalysieren muß. Dies kann mit einer Reihe bekannter Katalysatoren erfolgen,
und hierzu empfehlen sich beispielsweise Organozinnverbindungen, wie Zinn(II)octoat. Die Katalysatorkonzentration
kann etwa 0,001 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der vorhandenen Reaktanten, betragen.
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Die Reaktion zur Bildung der thermoplastischen Polymermasse wird in üblicher Weise durchgeführt. Hierzu vermischt
man beispielsweise das Macroglycol und das monomere Diol
zuerst in geeigneten Mengenverhältnissen, mit oder ohne Zusatz eines Katalysators, gegebenenfalls in Gegenwart eines
Lösungsmittels für die Reaktanten und das Reaktionsprodukt, und versetzt dieses Gemisch dann mit der gleichen Menge Diisocyanat.
Im Anschluß daran erhitzt man das so hergestellte Reaktionsgemisch dann zur Sicherstellung einer gründlichen
Durchmischung der Reaktanten kurzzeitig auf eine Temperatur von 160 bis 200 0C, gießt die auf diese Weise erhaltene
Masse hierauf in ein geeignetes Gefäß und erhitzt das Ganze abschließend zur Beendigung der Reaktion weiter. Die so hergestellte
Masse läßt sich dann beispielsweise kalandrieren oder extrudieren, oder man kann sie, falls es sich dabei um eine
Lösung handelt, beispielsweise auch zu Filmen vergießen. Ein anderes Herstellungsverfahren besteht darin, daß man einen
getrennten Reaktantenstrom aus Macroglycol und Diol, der gegebenenfalls
einen Katalysator enthält, in geeigneter Menge zusammen mit einem Reaktantenstrom an Diisocyanat in einen
Mischkopf einmißt und das auf diese Weise erhaltene Gemisch dann zur Beendigung der Reaktion in einen geeigneten Behälter
extrudiert. Ein weiteres geeignetes Verfahren besteht darin, daß man getrennte Ströme eines jeden Reaktanten,, unter Einschluß
des Katalysators in einen geeigneten Mischkopf einmißt, das Ganze darin vermischt und bei geeigneter Temperatur miteinander
umsetzt und das Produkt anschließend extrudiert.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen thermoplastischen
Massen verfügen über ein hervorragendes Schmelzfließverhalten, und dies bedeutet, daß sie über einen breiten
Bereich von Verarbeitungstemperaturen von beispielsweise 177 bis 210 °C gewöhnlich klc
guter Schmelzfestigkeit ergeben,
guter Schmelzfestigkeit ergeben,
se 177 bis 210 0C gewöhnlich klare homogene Schmelzen mit
Die in den Beispielen angegebenen rheologischen Meßdaten für die Schmelzfließviskosität und das Schmelzfließverhalten
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sind in üblicher Weise unter Verwendung eines Instron-Kapillarrheometers
(Typ MCR) /siehe Instron Manual No. 10-49-1/B/, Instron Corp., Canton, Mass^/ ermittelt worden. Aus der zum
Extrudieren einer vorgegebenen Polymerprobe bei vorgegebener Temperatur erforderlichen Kraft läßt sich die Schubspannung
2
in kg pro cm berechnen. Die Deformationsgeschwindigkeit
in kg pro cm berechnen. Die Deformationsgeschwindigkeit
in Sekunden' kann aus der volumometrischen Verdrängung des
Polymers berechnet werden. Entsprechende Auftragungen aus
2
Schubspannung (kg/cm ) gegen Deformationsgeschwindigkeit
Schubspannung (kg/cm ) gegen Deformationsgeschwindigkeit
(Sekunden" ) bei verschiedenen Temperaturen beschreiben
den Theologischen Charakter des Polymers. Je höher demzufolge die Schubspannung ist, um so höher ist hiernach die Schmelzviskosität
und infolgedessen auch das Molekulargewicht.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele weiter erläutert
.
4207 g (1,89 Mol) Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht von 2226 werden mit 250 g (1,0 Mol) 4,4'-Methylenbis-(phenylisocyanat)
bei einer Temperatur von 95 C umgesetzt, wodurch man ein hydroxylendständiges (Hydroxylzahl 27,1)
Macroglycol mit einem Molekulargewicht von etwa 4140
erhält. 2070 g (0,50 Mol) dieses Marcoglycols vermischt
man dann etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von 110 C
mit 335,8 g (3,73 Mol) 1,4-Butandiol. Anschließend versetzt
man dieses Gemisch mit 1085,8 g (4,34 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat),
worauf man das Ganze etwa 2 Minuten miteinander vermischt und das so erhaltene Material
dann zur Bildung einer etwa 5 cm starken Platte in einen entsprechenden Behälter gießt. Zur Beendigung der
Reaktion erhitzt man das Gemisch schließlich etwa 16 Stunden auf eine Temperatur von 150 0C. Die dabei erhaltene thermoplastische
Masse vermahlt man dann zu Schnitzeln oder Pellets, die man anschließend etwa 3 Stunden bei einer Temperatur
von 120 0C trocknet.
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Unter Verwendung eines Extruders mit einer 3,175 cm Schnecke,
die ein Verdichtungsverhältnis von 3:1 ergibt und ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von 24:1 aufweist, erhält man
mit obiger Hasse bei einer Temperatur von 182 bis 204 0C ein
klares homogenes Extrudat. Das Extrudat verfügt über eine hervorragende Schmelzfestigkeit. Die Schmelzfließviskosität mißt
man in der beschriebenen Weise mit einem Instron-Kapillarrheometer.
Die Hasse verfügt bei einer Temperatur von 199 0C,
2 über eine Schubspannung von 17,6 kg/cm . Die scheinbare
Viskosität liegt einer Berechnung zufolge bei 5037 Poise.
Die physikalischen Eigenschaften der obigen Elastomermasse gehen aus der später folgenden Tabelle hervor.
Beispiel 2
1113 g (0,5 Hol) Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht
von 226 und 147,6 g (1,64 Mol) 1,4-Butandiol werden 15 Minuten
bei einer Temperatur von 70 bis 80 0C miteinander vermischt.
Das erhaltene Gemisch versetzt man dann mit 563 g (2,25 Hol) 4,4*-Methylenbis(phenyl!socyanat). Anschließend wird das Gemisch
2 Hinuten gerührt, zur Bildung einer etwa 5 cm starken Platte in einen entsprechenden Behälter gegossen und dann
zur Beendigung der Reaktion 16 Stunden auf eine Temperatur von 120 0C erhitzt.
Extrudiert man das getrocknete Polymer wie bei Beispiel 1
beschrieben bei einer Temperatur von etwa 199 0C, dann erhält
man hierdurch ein klebriges Extrudat mit schlechter Schmelzfestigkeit. Die Schubspannung dieses Haterials bei
einer Temperatur von 199 C liegt bei 7,03 kg/cm , was einer scheinbaren Viskosität bei einer Temperatur von 199 0C von
2014 Poise entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieses Materials gehen aus der später folgenden Tabelle hervor.
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Beispiel 3
Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren setzt man 4296 g (2,0 Mol) Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht von 2150
mit 174 g (1,0 Mol) 2,4-Toluylendiisocyanat zu einem hydroxylendständigen
Trimer (OH-Zahl 26) um. 216Og (0,50 Mol) dieses
Trimers vermischt man dann bei einer Temperatur von 100 0C
etwa 15 Minuten mit 523,5 g (2,64 Mol) Bis(hydroxyäthoxy)hydrochinon.
Anschließend versetzt man dieses Gemisch mit 824,5 g (3,30 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat), rührt das Ganze
dann etwa 2 Minuten und gießt das Gemisch schließlich zur Bildung einer etwa 5 cm starken Platte in einen entsprechenden
Behälter, wie dies in Beispiel 1 im einzelnen näher beschrieben ist.
Das getrocknete Polymer wird dann wie in Beispiel 1 beschrieben extrudiert, wodurch man ein glattes homogenes
Extrudat mit hervorragender Schmelzfestigkeit erhält. Die Schubspannung dieses Materials liegt bei einer Temperatur
von 199 0C bei 7,73, was einer scheinbaren Viskosität
von 2216 Poise bei 199 0C entspricht. Die physikalischen
Eigenschaften dieser Masse geht aus der später folgenden Tabelle hervor.
Nach dem in Beispiel 2 beschriebenen Verfahren vermischt
man 1410 g (0,67 Mol) Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht von 2100 mit 260 g (1,31.MoI) Bis (hydroxyäthoxy)
hydrochinon etwa 25 Minuten bei einer Temperatur von 100 0C. Anschließend versetzt man das Gemisch mit
542 g (2,17 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat), rührt
das Ganze dann etwa 2 Minuten, gießt es dann in einen Behälter und härtet es schließlich.
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Extrudiert man das getrocknete Polymer, dann ist das Extrudat nicht homogen, wobei ein rauhes Extrudat mit schlechter
Schmelzfestigkeit entsteht. Die Schubspannung dieses Materials bei einer Temperatur von 199 C beträgt 5,2 kg/cm ,
was einer scheinbaren Viskosität von 1491 Poise bei 199 0C
entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieser Masse gehen aus der später folgenden Tabelle hervor.
1030 g (0,25 Mol) des Macroglycols von Beispiel 1 mit einem Molekulargewicht von etwa 4140 (Hydroxylzahl 271) vermischt
man bei einer Temperatur von 120 0C 15 Minuten lang mit
80,15 g (0,89 Mol) 1,4-Butandiol. Im Anschluß daran versetzt
man das so erhaltene Gemisch mit 294,7 g (1,178 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) und führt das dabei erhaltene
Reaktionsprodukt in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise in eine thermoplastische Masse über.
Das getrocknete Polymer läßt sich bei einer Temperatur von 390 bis 410 0C zu einem klaren glatten Extrudat mit
hervorragender Schmelzfestigkeit extrudieren. Die Schubspannung dieses Materials beträgt bei einer Temperatur
von 193 0C 9,35 kg/cm , was einer scheinbaren Viskosität
von 2680 Poise entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieser Masse gehen aus der später folgenden Tabelle
hervor.
1030 g (0,25 Mol) des Macroglycols von Beispiel 1 vermischt man bei einer Temperatur von 120 0C etwa 15 Minuten lang
mit 128 g (1,42 Mol) 1,4-Butandiol. Anschließend versetzt man das so erhaltene Gemisch mit 428,7 g (1,71 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat)
und überführt das so erhaltene
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A»
Reaktionsprodukt in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise schließlich in eine thermoplastische Masse.
Das getrocknete Polymer ergibt beim Extrudieren bei einer Temperatur von 204 bis 221 0C ein klares homogenes Extrudat
mit guter Schmelzfestigkeit. Die Schubspannung des Materials bei einer Temperatur von 193 0C liegt bei 11,6 kg/cm ,
was einer scheinbaren Viskosität von 3324 Poise entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieser Masse gehen aus
der später folgenden Tabelle hervor.
1030 g (Of25 Mol) des Macroglycols von Beispiel 1 vermischt
man etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von 120 C
mit 225 g (2,49 Mol) 1,4-Butandiol. Hierauf versetzt man
das so hergestellte Gemisch mit 705,6 g (2,82 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat)
und überführt das dabei erhaltene Reaktionsprodukt dann in der in Beispiel 1 beschriebenen
Weise in eine thermoplastische Masse.
Das getrocknete Polymer wird dann bei einer Temperatur von
199 bis 216 0C zu einem homogenen Extrudat mit hervorragender
Schmelzfestigkeit extrudiert. Die Schubspannung
dieses Materials beträgt bei einer Temperatur von 204 0C
2
15,7 kg/cm , was einer scheinbaren Viskosität von 4493 Poise entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieser Masse gehen aus der später folgenden Tabelle hervor.
15,7 kg/cm , was einer scheinbaren Viskosität von 4493 Poise entspricht. Die physikalischen Eigenschaften dieser Masse gehen aus der später folgenden Tabelle hervor.
1080 g (1,95 Mol) Polyäthylenadipat mit einem Molekulargewicht von 550 und 245,4 g (0,98 Mol) 4,4'-Methylenbis-(phenylisocyanat)
setzt man in Gegenwart von 0,013 g Zinn(II)-octoat 2 Stunden bei einer Temperatur von 95 0C um. Das dabei
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erhaltene Oligomer (1,0 Molf Molekulargewicht 1325) erhitzt
man dann auf eine Temperatur von 120 0C, worauf man das Ganze
mit 39,6 g (0,20 Mol) Bis(hydroxyäthoxy)hydrochinon versetzt,
das Gemisch etwa 10 Minuten rührt und anschließend mit 315 g (1,26 Mol) 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) versetzt.
Das Reaktionsgemisch wird dann 5 Minuten gerührt, anschließend zur Bildung einer etwa 5 cm starken Platte in
einen entsprechenden Behälter gegossen und schließlich 16 Stunden bei einer Temperatur von 150 0C gehärtet. Das
dabei erhaltene thermoplastische Material wird dann zu Schnitzeln vermählen und schließlich 3 Stunden bei einer
Temperatur von 120 C getrocknet. Das auf diese Weise hergestellte Polymer verfügt beim Extrudieren über ein hervorragendes
Schmelzfließverhalten.
709820/0909
CJD CO
Härte, Shore A Härte, Shore D
Modul, kg/cm
1CXD % 300 % 500 %
Zugfestigkeit, kg/cm
Dehnung, %
Reißfestigkeit, cm . kg
(Werkzeug C)
(Werkzeug C)
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
91 | 86 | 90 | 93 | 76 | 85 | _ |
45 | 42 | ■Μ | _ | 56 |
60 | 77 | 101 | 35 | 59 | 121 | AO O φ |
2648246 | |
82 | 107 | 155 | 131 | 68 | 113 | 202 | ||
159 | 202 | - | 163 | 175 | 260 | 378 | ||
304 | 471 | 408 | 288 | 432 | 510 | 586 | ||
563 | 778 | 6 80 | 680 | 732 | 683 | 593 | ||
669 | 737 | 888 | 536 | 727 | 1005 | |||
982 | ||||||||
- 16 -
Claims (16)
- PatentansprücheVerfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Polyurethanmasse, dadurch gekennzeichnet, daß man(a) etwa 1,5 bis 2,5 Mol eines polymeren Glycols mit einem Molekulargewicht von etwa 400 bis etwa 3000 mit einem Mol eines ersten Organodiisocyanats unter Bildung eines hydroxyendständigen Macroglycols mit einem Molekulargewicht im Bereich von etwa 800 bis 10 000 umsetzt und dann(b) 1 Mol dieses Macroglycols mit etwa 1,2 bis 26 Mol eines zweiten Organodiisocyanats, das gleich oder verschieden sein kann wie das erst verwendete Organodiisocyanat, in Gegenwart von etwa 0,2 bis 25 Mol eines oder mehrerer gesättigter aliphatischer Diole zur Reaktion bringt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als polymeres Glycol einen Polyester verwendet.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß man als Polyester PoIyäthylenadipat verwendet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als erstes Organodiisocyanat und als zweites Organodiisocyanat jeweils ein aromatisches Diisocyanat verwendet.7Q982Ö/09Q9ORIGINAL INSPECTED-IA-
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß man als aromatisches Organodiisocyanat 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) verwendet.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als aliphatisches Diol 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol und/oder Bis(hydroxyäthoxy)-hydrochinon verwendet.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man ein Macroglycol mit einem Molekulargewicht von etwa 3000 bis 5000 verwendet.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß man das Macroglycol mit etwa 3 bis 16 Mol des zweiten Organodiisocyanats in Gegenwart von etwa 2 bis 15 Mol des aliphatischen Diols oder der aliphatischen Diole umsetzt.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß man als polymeres Glycol einen Polyester mit einem Molekulargewicht von etwa 2000 verwendet .
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß man als Polyester Polyäthylenadipat verwendet.709820/0909
- 11. Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Polyurethanmasse, dadurch gekennzeich net, daß man(a) etwa 2 Mol eines polymeren Glycols mit einem Molekulargewicht von etwa 400 bis 3000 mit einem Mol eines ersten aromatischen Diisocyanats zu einem Macroglycol mit einem Molekulargewicht im Bereich von etwa 1000 bis 6300 umsetzt und dann(b) 1 Mol dieses Macroglycols mit etwa 2 bis 26 Mol eines zweiten aromatischen Diisocyanats, das gleich oder verschieden sein kann wie das erste aromatische Diisocyanat, in Gegenwart von etwa 1 bis 25 Mol eines oder mehrerer gesättigter aliphatischer Diole umsetzt.
- 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß man als polymeres Glycol einen Polyester verwendet.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß man als Polyäther Polyäthy-1engIycoI verwendet.
- 14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß man als erstes und als zweites aromatisches Diisocyanat 4,4'-Methylenbis(phenylisocyanat) verwendet.70982Ö/0909
- 15. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß man das Macroglycol mit
etwa 3 bis 16 Mol des zweiten aromatischen Diisocyanats
in Gegenwart von etwa 2 bis 15 Mol des aliphatischen Diols oder der aliphatischen Diole umsetzt. - 16. Thermoplastische Polyurethanmasse, herstellbar nach dem Verfahren von Anspruch 1.709820/0909
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-
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