DE2644961B2 - Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen - Google Patents
Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von VliesenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen aus Fasern
bzw. Fasermischungen mit verschiedenen Schmelzpunkten, einschließlich Bikomponentenfasern, auf
einem durch eine Heißbehandlungs- und eine Kühlzone geführten, luftdurchlässigen Träger, wobei in der
Heißbehandlungszone das Vlies mit Hilfe eines luftdurchlässigen Mitläufers an den Träger angedrückt
und Heißluft von oben nach unten durch den auf dem Vlies liegenden Mitläufer, das Vlies und den Träger
gefördert wird.
Ein derartiges Verfahren ist aus der US-PS 38 11 988
bekannt. Das Vlies wird bei dem Verfahren nur soweit erwärmt, daß das Fasermaterial mit dem niedrigeren
Schmelzpunkt schmilzt bzw. anschmilzt und bei dem nachfolgenden Abkühlen die übrigen — infolge des
höheren Schmelzpunktes — noch festen Faserteile an den Kreuzungspunkten gewissermaßen verschweißt
werden. Der oberhalb des Vlieses mit gleicher Geschwindigkeit wie das Transportband laufende
Mitläufer gemäß US-PS 38 11 988 hat lediglich die Aufgabe, das Vlies zu verdichten. Er soll möglichst gut
luftdurchlässig sein, um die Heißluft ungehindert durch das Vlies hindurchfördern zu können, und muß durch
verstellbare Rollen an den Träger angedrückt werden.
Bei den bekannten Verfahren (vgl. auch DE-OS 05 343) verarbeitet man in der Regel aus Stapelfasern
hergestellte Vliese. Die Herstellung von Vliesen aus Stapelfasern ist jedoch aufwendig. Die Fasern müssen
zunächst gemischt werden, danach wird das Vlies über Krempelsatz und Kreuzleger gebildet und schließlich
wird es unter Umständen durch Vernadeln vorverfestigt, bevor es thermofusioniert werden kann. Es wäre
daher wünschenswert, das Fläcliengebilde Vlies ohne die vorgenannten Zwischenstationen direkt aus Endlosfasern
herstellen und unmittelbar der Thermofusionsar;-lage
vorlegen zu können.
Vliese aus synthetischem Material, insbesondere aus Endlosfasern, haben jedoch häufig die Eigenschaft, bei Erwärmung stark zu schrumpfen, in Extremfällen bis über 50%. Abgesehen von Ausnahmefällen, zu denen beispielsweise die Kunstlederherstellung gehört, ist man aber bestrebt, einen Schrumpf eines Vlieses bzw. von dessen Fasern beim thermischen Verfestigen möglichst zu verhindern. Aus der DE-AS 15 46 424 ist es bekannt, zu diesem Zweck auf das Vlies während des Erhitzungsvorganges eine Niederhaltekraft durch ein Mitläuferband auszuüben. Infolge Reibung zwischen dem Mitläufer und dem Träger einerseits und den Vliesoberflächen andererseits wird eine wesentliche Schrumpfung verhindert. Es sind jedoch zusätzliche Mittel erforderlich, um das Mitläuferband mit dem notwendigen Druck auf das Vlies zu pressen.
Vliese aus synthetischem Material, insbesondere aus Endlosfasern, haben jedoch häufig die Eigenschaft, bei Erwärmung stark zu schrumpfen, in Extremfällen bis über 50%. Abgesehen von Ausnahmefällen, zu denen beispielsweise die Kunstlederherstellung gehört, ist man aber bestrebt, einen Schrumpf eines Vlieses bzw. von dessen Fasern beim thermischen Verfestigen möglichst zu verhindern. Aus der DE-AS 15 46 424 ist es bekannt, zu diesem Zweck auf das Vlies während des Erhitzungsvorganges eine Niederhaltekraft durch ein Mitläuferband auszuüben. Infolge Reibung zwischen dem Mitläufer und dem Träger einerseits und den Vliesoberflächen andererseits wird eine wesentliche Schrumpfung verhindert. Es sind jedoch zusätzliche Mittel erforderlich, um das Mitläuferband mit dem notwendigen Druck auf das Vlies zu pressen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs genannten Gattung so auszugestalten,
daß beim Thermofusionieren von Vliesen aus synthetischen Endlosfasern ein Schrumpfen der letzteren
und da.nit des Vlieses mechanisch weitgehend
M verhindert wird, ohne daß ein zusätzlicher mechanischer
oder pneumatischer Aufwand getrieben werden muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß allein infolge des Strömungswiderstandes des Mitläufers das Vlies mit einer solchen Niederhaltekraft
angedrückt wird, daß eine Flächenschrumpfung des Vlieses im wesentlichen verhindert wird.
Der entscheidende Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man zum Erzeugen der den Faserschrumpf
weitgehend verhindernden Niederhaltekraft des Mitläu-
'·" fers das ohnehin in der Vorrichtung zum Umwälzen der
heißen Luft vorhandene Gebläse heranziehen kann. Beim erfindungsgemäß notwendigen Verwenden eines
Mitläufers mit relativ hohem Luftwiderstand entsteht nämlich abhängig von dem Luftwiderstand ein
4r> Luftdruckabfall am Mitläufer, der bewirkt, daß der
Mitläufer mit einer dem Druckabfall entsprechenden Kraft gegen den Träger und damit auf das Vlies gepreßt
wird. Wenn das die heiße Luft fördernde Gebläse unterhalb des Trägers angeordnet ist, also die Luft durch
5» das Vlies saugt, entsteht unterhalb des Mitläufers ein
Unterdruck von zum Beispiel 784—1177Pa, der bewirkt, daß der Mitläufer mit einer dem Unterdruck
entsprechenden Kraft (784-1177 N/m2) das Vlies zusammenpreßt und damit eine ausreichende Niederes
haltekraft erreicht wird, die ein Schrumpfen der Fasern
bzw. des Vlieses bei der Thermofusion verhindert. Versuche haben nämlich ergeben, daß bei üblicher
Oberflächenrauhigkeit von Träger und Mitläufer, ersterer kann zum Beispiel ein Transportband aus
ω Drahtgeflecht sein, der Mitläufer mit einem der
Schrumpfkraft der zu behandelnden Fasern angepaßten Druck von etwa 780— 1 i 80 N/m2 auf das Vlies pressen
muß, wenn letzteres aus den anfangs genannten Synthesefasern bzw. Fasermischungen besteht und ein
bj Faserschrumpf, insbesondere bei Endlosfasern, verhindert
werdensoll.
Zum Einstellen der schon genannten Niederhaltekräfte von etwa 780—1130 N/m2, die bei nur weniE zum
Schrumpf neigenden Synthesefasern auch wesentlich unterschritten werden können, hat sich beispielsweise
ein Mitläufer aus, vorzugsweise dichtgewebtem, Polyester- oder Glasfasergewebe bewährt. Grundsätzlich
sind für den Mitläufer Flächengebilde mit dem erfindungsgemäß erforderlichen Luftwiderstand geeignet,
die bei den beim Thermofusionieren in Frage kommenden Temperaturen mechanisch stabil bleiben.
Günstig ist es, wenn das Material textlien Charakter hat. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden
vorzugsweise endlose Mitläufer verwendet, die mit Hilfe eines Warenbahnführers gesteuert werden und
vor dem Eingang der Heißbehandlungszone auf das auf den Träger liegende Vlies auflaufen. Gegenüber bisher
verwendeten stark !undurchlässigen Mitläufern hat der erfindungsgemäße Mitläufer unerwartet auch den
Vorteil eines wesentlich geringeren Aufwandes sowohl bei Anschaffung als auch im Betrieb. Wenn nämlich
dichte textile Stoffe als Mitläufer benutzt werden, tritt einerseits nur geringer Verschleiß auf und andererseits
sind die Beschaffungskosten niedriger als bei einem starken luftdurchlässigen Mitläufer, der beispielsweise,
um überhaupt flächenstabil zu sein, aus Drahtgewebe bestehen muß. Ein erfindungsgemäß verwendeter
Mitläufer läßt sich auch mit den auf Textilmaschinen üblichen Warenbahnführern ohne weiteres kantengerade
in bezug auf die Träger führen.
Bei der Erfindung sind der Luftwiderstand des Mitläufers einerseits und die Oberflächenrauhigkeit von
Träger und Mitläufer andererseits im Hinblick auf ein Verhindern des Faserschrumpfens abgestimmt. Eine
solche Abstimmung ist immer dann zweckmäßig, wenn Mitläufer und/oder Träger eine vom üblichen abweichende
Oberflächenrauhigkeit aufweisen. Ist letztere sehr gering, muß die Niederhaltekraft des Mitläufers
und damit dessen Luftwiderstand entsprechend größer sein. Es ist daher zweckmäßig, nicht nur einen Träger
sondern auch einen Mitläufer mit möglichst großer Oberflächenrauhigkeit zu verwenden.
Um zu erreichen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
kontinuierlich arbeiten kann, ist es zweckmäßig, einen endlosen Träger zu verwenden. Dieser kann
vorzugsweise ein Sieb- oder Lochband sein. Als Träger läßt sich auch eine Sieb- oder Lochtrommel verwenden.
Anhand der schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen werden weitere Einzelheiten erläutert;
es zeigt
Fig. 1 und 2 eine Sieb- bzw. Lochbandmaschine im Längs- und Querschnitt und
F i g. 3 eine Sieb- bzw. Lochtrommelmaschine. In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Sieb- bzw. Lochband-Thermofusionsmaschine wird das unverfestigte Vlies 1 durch einen Einlaßschlitz 2 und die Schleuse 3 dem luftdurchlässigen als Transportband ausgebildeten Träger 4 zugeführt. Das Vlies 1 kommt ' dabei zunächst in den Einflußbereich des Heißluftstroms der Heißbehandlungszone 6, wo das Vlies auf die Schmelztemperatur des niedriger schmelzenden Faseranteils bzw. des Mantels bei Bikomponentenfasern erwärmt wird. ι
F i g. 3 eine Sieb- bzw. Lochtrommelmaschine. In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Sieb- bzw. Lochband-Thermofusionsmaschine wird das unverfestigte Vlies 1 durch einen Einlaßschlitz 2 und die Schleuse 3 dem luftdurchlässigen als Transportband ausgebildeten Träger 4 zugeführt. Das Vlies 1 kommt ' dabei zunächst in den Einflußbereich des Heißluftstroms der Heißbehandlungszone 6, wo das Vlies auf die Schmelztemperatur des niedriger schmelzenden Faseranteils bzw. des Mantels bei Bikomponentenfasern erwärmt wird. ι
Die Heißbehandlungszone ist als bis auf den Einlaßschlitz 2 und die Auslaßschlitze 7 und 8
verschlossene Kammer ausgebildet. Vor dem Einlaßschlitz 2 läuft das auf dem Träger 4 auflaufende Vlies 1
ein endloser Mitläufer 9 auf. Dieser ist über Rollen 10 t geführt und kann durch einen Warenbahnführer 11 in
der Laufrichtung derjenigen des Trägers 4 angepaßt werden. Der Mitläufer 9 läuft mit gleicher Gesehwindig-
keil wie das Vlies bzw. der Träger 4 in den Einlaßschlitz
2 und wird nach Durchgang durch den Auslaßschlitz 7 am Eingang der Kühlzone 12 wieder vom Vlies
abgehoben.
Wenn der — an sich luftdurchlässige — Mitläufer 9 einen ausreichenden Luftwiderstand aufweist, entsteht
an ihm ein Druckabfall des Heißluftstroms 5, welcher von oben nach unten mit Hilfe des Gebläses 13 erzeugt
wird. Dieser Luftdruckabfall hat zur Folge, daß der Mitläufer 9 gegen den Träger 4 und damit gegen das auf
dem Träger liegende Vlies 1 gepreßt wird. Die daraus resultierende Niederhaltekraft des Mitläufers 9 auf das
Vlies 1 ist — abgesehen von der Charakteristik des Gebläses 13 — im wesentlichen eine Funktion des
Luftwiderstandes des Mitläufers. Wählt man also einen Mitläufer aus, der zwar luftdurchlässig ist, aber der
durchströmenden Luft einen erheblichen Widerstand entgegensetzt, wird der Mitläufer mit dem Luftwiderstand
entsprechender Kraft gegen das Vlies gedruckt, derart, daß dieses so fest zwischen Mitläufer 9 und
Träger 4 eingepreßt ist, daß ein wesentlicher Faserschrumpf nicht mehr eintreten kann.
Die Kontaktstrecke zwischen dem beispielsweise durch einen ölbrenner 14 aufgeheizten Luftstrom 5 und
dem Vlies 1 kann durch Verschieben des Blechs 15 (in Vlieslaufrichtung) vergrößert oder verkleinert werden,
so daß dadurch bei gleichbleibender Kontaktzeit verschiedene Warengeschwindigkeiten gefahren werden
können. Unmittelbar nach Verlassen der Heißbehandlungszone 6 wird das Vlies 1 mit dem Träger 4
durch den Auslaßschlitz 7 in der wärmeisolierenden Wand 16 der die Heißbehandlungszone 6 umgebenden
Kammer in die Kühlzone 12 gebracht, dort wird das Vlies 1 von einem kalten Luftstrom 17 durchströmt und
damit abgekühlt und verfestigt, bevor es der Aufrollvorrichtung 18 zugeführt wird.
Der Träger 4 ist innerhalb der Heißbehandlungszone 6 und innerhalb der Kühlzone 12 von je einer
Blechkammer 19 und 20 umschlossen, welche so ausgebildet ist, daß die Luft nur durch das Vlies 1 in die
jeweilige Kammer einströmen kann. In der Heißbehandlungszone 6 wird der heiße Luftstrom 5 von ein-
oder beidseitig angeordneten Ventilatoren 13 abgesaugt und einem Düsenkasten 21 zugeführt. Eventuell zuviel
geförderte Luft wird gemeinsam mit der durch den Einlaßschlitz 2 mitgeführten Luft durch die Schleuse 3
abgesaugt.
In der Kühlzone 12 wird Raumluft oder auch konditionierte Luft 17 durch das Vlies 1 in die Kammer
20 mit Hilfe ebenfalls ein- oder beidseitig angeordneter Ventilatoren 22 gesaugt und beispielsweise über Dach
geblasen.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 3 mit einer Sieb- bzw. Lochtrommel-Thermofusionsmaschine ist im Prinzip
ebenso ausgebildet, wie die Maschine gemäß F i g. 1 und 2. Das unverfestigte Vlies 1 wird durch den Einlaßschlitz
und dem schleusenähnlichen Vorbau 23 der Lochtrommel 24 zugeführt. Der das Vlies 1 und die Lochtrommel
durchströmende Heißluftstrom 5 erwärmt das Vlies bis zur Schmelztemperatur des niedriger schmelzenden
Faseranteils.
Zugleich mit dem Vlies 1 läuft geführt über einen Warenbahnführer 25 und über Rollen 26 ein endloser
Mitläufer 27 in die Heißbehandlungszone 6 ein. Aufbau und Funktion des Mitläufers 27 entsprechen dabei
vollkommen denjenigen gemäß F i g. 1 und 2.
Die Kontaktstrecke zwischen Vlies 1 und Heißluftstrom 5 kann durch Verschieben des Bleches 28 wie bei
der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und 2 vergrößert oder verkleinert werden. Unmittelbar nach dem Verlassen
des Schlitzes 29 der die Heißbehandlungszone 6 umgebenden wä'rmeisolierenden Kammer 30 wird das
Vlies I von einem Kaltluftstrom 31 durchströmt und damit abgekühlt, bevor es der nachgeschalteten
Aufrollvorrichtung 32 zugeführt wird. Der nicht vom Vlies 1 bedeckte Teil des als Trommel 24 ausgebildeten
Trägers ist von innen mit einem feststehenden Blech 33 abgedeckt.
Die Lochtrommel 24 ist durch die wärmeisolierende Wand der Kammer 30 in eine Heißluft- und eine
Kaltluftkammer 34 und 35 geteilt. Aus der Heißluftkammer 34 wird die Luft von ein- oder beidseitig
angeordneten Ventilatoren 36 angesaugt und einem Düsenkasten 37 zugeführt. Von hier aus kann die Luft
wieder durch das Vlies 1 strömen. Zuviel geförderte Luft wird gemeinsam mit der durch den Einlaßschlilz 2
eingeströmten Luft durch den schleusenähnlichen Vorbau 23 abgesaugt. In der Kühlzone 12 wird Raumluft
oder auch konditionierte Luft durch das Vlies 1 in die Kaltluftkammer 35 mit Hilfe ebenfalls ein- oder
beidseitig angeordneten Ventilatoren 39 abgesaugt und beispielsweise über Dach geblasen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen aus Fasern bzw. Fasermischungen
mit verschiedenen Schmelzpunkten, einschließlich Bikomponentenfasern, auf einem durch
eine Heißbehandlungs- und eine Kühlzone geführten luftdurchlässigen Träger, wobei in der Heißbehandlungszone
das Vlies mit Hilfe eines luftdurchlässigen Mitläufers an den Träger angedrückt und Heißluft
von oben nach unten durch den auf dem Vlies liegenden Mitläufer, das Vlies und den Träger
gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß allein infolge des Strömungswiderstandes des
Mitläufers (9) das Vlies (1) mit einer solchen Niederhaltekraft angedrückt wird, daß eine Flächenschrumpfung
des Vlieses (1) im wesentlichen verhindert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckabfall am Mitläufer (9) etwa
784-1177 Pa beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen einer Niederhaltekraft
von etwa 784—1177 N/m2 ein Mitläufer (9) aus Glasfaser- oder Polyestergewebe verwendet
wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein
endloser Mitläufer verwendet wird, der mit Hilfe eines Warenbahnführers (11) gesteuert wird und vor
dem Eingang (2) der Heißbehandlungszone (6) auf das auf dem Träger (4) liegende Vlies (1) aufläuft.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Träger (4) ein Transportband aus Drahtgeflecht verwendet wird.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2644961A DE2644961B2 (de) | 1976-10-06 | 1976-10-06 | Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen |
BR7706654A BR7706654A (pt) | 1976-10-06 | 1977-10-05 | Dispositivo para enrijecimento termico de tiras fibrosas |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE2644961A DE2644961B2 (de) | 1976-10-06 | 1976-10-06 | Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen |
Publications (2)
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DE2644961A1 DE2644961A1 (de) | 1978-04-13 |
DE2644961B2 true DE2644961B2 (de) | 1978-10-05 |
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ID=5989742
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE2644961A Ceased DE2644961B2 (de) | 1976-10-06 | 1976-10-06 | Verfahren zum kontinuierlichen thermischen Verfestigen von Vliesen |
Country Status (2)
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DE (1) | DE2644961B2 (de) |
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