DE2643686B2 - Anordnung zur Regelung der Walzgutdicke in einem Walzgerüst - Google Patents
Anordnung zur Regelung der Walzgutdicke in einem WalzgerüstInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Regelung der Walzgutdicke in einem Walzgerüst mit hydraulischer
Anstellvorrichtung mittels eines Lastwalzspaltreglers und einer diesem unterlagerten, die Anstellposition
regelnden Einrichtung, mit einem für die durch Walzenexzentrizitäten hervorgerufenen Walzkraftschwankungen
einen Unempfindlichkeitsbereich vorgebenden, einen Zusatzsoilwert liefernden Begrenzer.
Eine derartige Anordnung ist aus den BBC-Nachrichten 1976, Heft 1, Seiten 38 bis 44, bekannt. Der dem
Positionsregler zugeführte Zusatzsollwert ist das Ausgangssignal eines Begrenzers, dessen Unempfind-
1^ lichkeitsbereich auf die Maximalamplitude der durch
Walzenexzentrizitäten hervorgerufenen Walzkraftschwankungen eingestellt und dessen Eingangsgröße
die als Produkt aus der Walzkraft und der Federkonstanten des Walzgerüstes gebildete Gerüstdehnung ist.
ίο Dadurch wird zwar vermieden, daß die Regelung auf
Gerüstdehnungsschwankungen, die von Walzenexzentrizitäten ausgehen, im falschen Regelsinn reagiert,
jedoch werden Schwankungen, deren Amplituden die festgelegten Grenzwerte des Unempfindlichkeitsbereiches
nicht erreichen und eine Vergrößerung des Walzspaltes verursachen, nicht berücksichtigt.
Aus der deutschen Patentschrift 20 36 965 ist zur betriebsmäßigen Erfassung und Auswertung von durch
Walzenexzentrizitäten verursachten Walzkraftschwan-
s" kungen eine Anordnung bekannt, die an Stelle der
Vorgabe gleichbleibender Schwellwerte eine laufende automatische Anpassung der Schwellwerte an die
jeweiligen Walzkraftschwankungen ermöglicht. Hierzu ist dem Eingangsverstärker eines die gemessene
" Walzkraft erfassenden Analog-Digitalwandlers ein veränderbarer Widerstand parallel geschaltet, dessen
Widerstandswert in Abhängigkeit von der jeweiligen Amplitude der Walzkraftschwankungen durch an den
Ausgang des Verstärkers angeschlossene, paarweise auf unterschiedliche Ansprechwerte eingestellte · Grenzwertmelder
über eine diesen nachgeschaltete Auswertelogik geändert wird. Infolgedessen werden nur die vom
Walzgut ausgehenden Walzkraftänderungen, die die jeweilige Amplitude der Walzkraftschwankungen über-
·>■>
schreiten, an eine Einrichtung zur Regelung der Walzgutdicke weitergeleitet.
Ausgehend von dem eingangs dargelegten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, nicht
nur falsche Regelbefehle der Lastwalzspaltregelung zu
vermeiden, sondern auch Schwankungen der Gerüstauffederung unter Berücksichtigung der jeweiligen Amplitude der auf Walzenexzentrizitäten zurückzuführenden
Schwankungen auszuregeln.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Unempfindlichkeitsbereich des Begrenzers, der einem weiteren, die Walzkraft- oder
Auffederungsschwankungen ausregelnden Regler nachgeschaltet ki, durch eine diese Walzkraftschwankungen
während des Walzvorganges laufend erfassende Schwellwerteinrichtung selbsttätig an die jeweilige
Amplitude der Walzkraftschwankungen angepaßt ist Durch das Zusammenwirken des weiteren Reglers und
des Begrenzers, dessen Unempfindlichkeitsbereich von der Schwellwerteinrichtung abhängig ist, werden
unnötige Verstellungen des Kolbens der Anstellvorrichtung vermieden.
An Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieten wird die Erfindung im folgenden
näher erläutert
Entsprechend F i g. 1 ist einem Lastwalzspaltregler 1 ein Psoitionsregler 3 unterlagen. Aus der Leerposition
So und der Ausgangsgröße AS! des Lastwalzspaltreglers wird an einer zwischengeschalteten Additionsstelle der
Positionssollwert S* gebildet. Die Istwerte der Position und der Walzkraft werden an dem Kolben 10 einer
hydraulischen Anstellvorrichtung gemessen. Ein weiterer Regler 2 arbeitet zum Zwecke einer einfachen
Sollwertbildung nicht als Walzkraftregler sondern als Auffederungsregler. Der Sollwert c · F* wird aus der
Differenz von Lastwalzspaltistwert h (oder Lastwalzspaltsollwert h*)vmd dem in einer Einrichtung 8 um die
Eigenzeit der Positionsregelung verzögerten Positionssollwert St gebildet Der Auffederungsistwert wird in
einem die Gerüstkennlinie berücksichtigenden Anpaßverstärker 7 gebildet. Der Regler 2 wirkt ebenfalls auf
den Eingang des Positionsreglers 3. Dadurch erhält der Positionsregler einen Zusatzsollwert ASt, der die
Position im entgegengestellten Sinne so verstellt, daß die durch die Walzenexzentrizität verursachten periodischen Schwankungen der Walzkraft F bzw. der
Auf federung c ■ Fund damit die Last walzspaltsch wankungen ausgeregelt werden.
Durch diese Anordnung allein wird zunächst noch keine Verbesserung der Dynamik erreicht Da der
Auffederungsregler 2 jedoch nicht dem Lastwalzspaltregler unterlagert ist, ist es zulässig, seinen Reglerausgang und damit den Posotionszusatzsollwert AS{ mittels
eines Begrenzers 4 auf den für das Ausregeln der periodischen Schwankungen erforderlichen Wert zu
begrenzen. Dadurch ist es möglich, unnötige Verstellungen der Kolbenposition zu vermeiden. Die Begrenzung
für AS{ wird durch eine Schwellwerteinrichtung 6
vorgegeben und über eine Anpaßstufe 5 eingestellt.
Die Schwellwerteinrichtung hat die Aufgabe, die periodischen Schwankungen des Lastwalzspalt-Istwertes vom Lastwalzspaltregler fernzuhalten. Die Istwertschwankungen bestehen aus den Schwankungen der
Position 5 und Restschwankungen der Auffederungsgröße c ■ F. Die Positionsschwankungen entstehen auf
Grund der Wirkung des Auffederungsreglers und kompensieren die von den Walzen verursachten
Walzspaltschwankungen.
Die Schwellwerteinrichtung ist so ausgeführt, daß die sich auf die Höhe der periodischen Istwert-Schwankungen selbsttätig einstellt. Die Ausgangsgröße E der
Schwclhverteinrichtung muß dem Mittelwert des
Eingangswertes entsprechen. Als Schwellwerteinrichtung kann z. B. die aus der DE-PS 20 36 965 bekannte
Anordnung verwendet werdea Wegen der unterlagerten Positionsregelung haben sowohl die Schwellengrö-
Ben E, als auch der Zusatzsollwert AS} die gleiche
Dimension, nämlich die eines Weges. Die Begrenzung von ASikann daher einfach aus ^abgeleitet werden. Zur
Berücksichtigung der Restwelligkeit des Auffederungsistwertes wird Em der Anpaßstufe 5 auf E' korrigiert
ίο Die Korrektur wird in einfacher Weise durch einen
einstellbaren Korrekturfaktor erzielt Die Größe des Korrekturfaktors ist vom Verstärkungsgrad des Auffederungsreglers 2 abhängig.
ße E' bestimmt die Größe der Begrenzung. Der
Auffederungsregler erhält somit einen Arbeitsbereich, in dem nur die zum Ausregeln der periodischen
Lastwalzspaltschwankungen auf Grund des eigenen Regelverhaltens auftretenden Positionsänderungen aus
geführt werden.
Die Regleranordnung nach F i g. 1 arbeitet wie folgt:
Tritt außer den periodischen Walzkraftschwankungen, verursacht durch Walzenexzentrizitäten oder
Walzenunrundheiten eine zusätzliche Walzkraftände
rung durch Änderung des Materialwiderstandes oder
der Materialdicke ein, so gerät zunächst der Zusatzsollwert AS} an die Grenzwerte des Begrenzers 4 und die
Position 5, die der Summe 5'— ASi entspricht wird
nicht weiter verändert Dafür ändert sich der Auffede
rungsistwert c ■ Fund der Walzspaltistwert h.
Der Lastwalzspaltregler greift dadurch ein, ohne uaß
sich zuvor der Positionsistwert unnötig in die falsche Richtung verstellen mußte. Die Bildung des Sollwertes
c · F* für den Auffederungsregler mit Hilfe des
Positionssollwertes S* bewirkt, daß der Auffederungsregler nach Eingreifen des Lastwalzspaltreglers
schnellstmöglich von der Begrenzung gelöst wird.
Der zur c · F*-Bildung verwendete Positions-Sollwert S* ist in der Verzögerungseinrichtung 8 um die
Eigenzeit der Positionsregelung auf S? verzögert Er
entspricht daher auch dynamisch dem Mittelwert des Positions-Istwertes. Dadurch erübrigt sich eine zusätzliche Mittelwertbildung für den Positionsistwert.
Die beschriebene Regelanordnung bietet eine exakte
Trennung der Arbeitsbereiche von Lastwalzspalt- und Walzkraft- bzw. Auffederungsregelung. Darüber hinaus
bietet die Anordnung noch folgende Vorteile:
— Eine Positionsregelung kann schrittweise durch eine Lastwalzspaltregelung und eine Auffederungsrege-
lung ergänzt werden.
— Die Regelanordnung kann ebenfalls schrittweise in Betrieb gesetzt werden. Die der Positionsregelung
übergeordneten Regelungen können durch Freigabe beim laufenden Betrieb einfach erprobt werden.
— Die Leerposition wird einfach bei gesperrter
Lastwalzspalt- und Auffederungsregelung eingestellt Eine Umschaltung von Reglerfunktionen und
eine Nachführung von Reglern sind nicht erforder-
ao lich·
In F i g. 2 ist eine Regelanordnung dargestellt bei der die Soll-Istwertvergleichspunkte von Lastwalzspalt-
und Auffederungsregler in einem Punkt vereinigt sind. Verglichen wird Λ "mit h, wobei Λ = c ■ F + Sf gebildet
wird. Da außerdem Λ* = c ■ F* + S* sein muß, gilt
dieser Vergleich auch für c ■ F* mit c ■ F, wenn S* = St
ist. Diese Bedingung ist innerhalb des Regelbereiches der Auffederungsregelung erfüllt, da sich hierbei der
Ausgang des Lastwalzspaltreglers 1 nicht ändert und somit die Verzögerung ohne Bedeutung ist.
Der Auffederungsregler 2 ist als proportional wirkender Regler ausgeführt. Der Lastwalzspaltregler 1
ist als integral wirkender Regler ausgeführt und gemäß der vorgeschlagenen Anordnung dem Auffederungsregler
2 nachgeschaltet.
Die Schwellwerteinrichtung 6, deren Ausgangsgröße automatisch an die periodischen Schwankungen angepaßt
ist, dient nur noch zur Erfassung der Exzentrizität. Sie stellt die Höhe der Begrenzung ein. Der sich in der
Schwellwerteinrichtung abbildende Mittelwert des Istwertes der Dicke h ist eine reine Hilfsgröße, die für
die Regelung selbst nicht benötigt wird.
Der Begrenzer 9 hat unterhalb des Begrenzungswertes den Verstärkungsfaktor 1 und invertiert das
Vorzeichen.
Wirkungsweise
Solange die Grenzwerte im Begrenzer nicht erreicht sind, addieren sich die einander inversen Regelsignale
am Eingang des Reglers 1 zu Null und es ist nur ASi
wirksam (= Auffederungsregelung). Wird der Grenzwert
erreicht, so erhält der Regler 1 durch Überwiegen des direkten Ausganges des Reglers 2 ein Eingangssignal
und er verstellt durch /15f die Position 5 so lange,
bis über die Rückmeldung S* am Eingang des Reglers 2
wieder Gleichgewicht herrscht. Damit ist die Mittelwertabweichung ausgeregelt (= Lastwalzspaltregelung).
Die vorgeschlagene Schaltung vermeidet Nullpunktfehler durch mehrere Vergleichspunkte und ermöglicht
einen einfachen Aufbau. Durch Verzicht auf die Verwendung eines Ist-Mittelwertes der Dicke wird eine
gute Dynamik erzielt
Nebenbedingungen, wie Zuordnung der Regelanordnung zu den zwei Kolben der hydraulischen Anstellvorrichtung
eines Walzgerüstes mit entsprechender Parallelführung, gegebenenfalls zusätzliche Unl.erlagerung
einer Geschwindigkeitsregelung, sämtliche Freigabebedingungen, Korrekturen, Anzeigen usw. sind nicht
dargestellt.
Die in der DE-PS 20 36 965 vorgeschlagene Anordnung zur automatischen Erfassung der Exzentrizität ist
im Prinzip für die vorgeschlagenen Regelartordnungen geeignet. Entsprechend Fig.3 wird jedoch dem
Eingangsverstärker 12 des Analog-Digitalwandlers 11 an Stelle der Auf federung c ■ F der Momentanwert des
Lastwalzspaltes S + c ■ F eingespeist Dem Eingangsverstärker nachgeschaltete Grenzwertmelder 15, 16
überprüfen den Momentanwert auf Zu- bzw. Abnahme und steuern eine Logikschaltung 17 an, die das jeweils
anstehende Eingangssignal in eine dem Zähler 13 zugeführte Impulsfolge umformt Der Zählerstand des
Zählers wird über einen Digital-Analog-Umsetzer auf den Eingangsverstärker zurückgeführt Dem Eingangsverstärker
12 unmittelbar bzw. über einen Verstärker 18 nachgeschaltete Grenzwertmelder 19 bis 24, deren
Ansprechwerte paarweise gestaffelt sind, wobei die Grenzwertmelder 23,24 auf den niedrigsten Ansprechwert
eingestellt sind, rühren ihre Ausgangsgrößen direkt bzw. über Zeitstufen 25, 26 einer Auswertelogik 27 zu,
deren Ausgangsgröße E einen dem Eingangsverstärker 12 parallelgeschalteten veränderbaren Widerstand 28,
beispielsweise einen Digital-Analog-Umsetzer steuert.
Der Mittelwert des Lastwalzspaltes wird demnach im Zähler 13 des Analog-Digitalwandlers abgebildet. Die
Exzentrizität £ steht am Ausgang der Auswertelogik 27
zur Verfugung.
Nachteilig an dieser Schaltung ist, daß durch die Wirkung des Digital-Analog-Umsetzers 28 und die
damit verbundene Verstärkungsänderung des Verstärkers 12 die Empfindlichkeit der Grenzwertmelder 15,16
und 19 bis 24 für die Höhe des Über- oder Unterschreitens des erfaßten Exzentrizitätsbandes von
der Höhe der Exzentrizität selbst abhängig ist.
Daher werden in vorteilhafter Weise nach F i g. 4 für den Verstärker 12 eine feste Verstärkung und vor den
Grenzwertmeldern 15,16 und 19 bis 22 Vergleichspunkte vorgesehen, an denen die zu erfassende Spannung mit
dem Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 28 verglichen wird. Der feste Einstellwert der Grenzwertmelder
entspricht nur noch der Abweichung vom momentan erfaßten Exzentrizitätsband. Die Ansprechrichtung der
Grenzwertstufen liegt fest, ob ein Über- oder Unterschreiten des Bandes vorliegt Zum Zwecke des
Vergleiches werden den Grenzwertstufen 15,16 und 19 bis 22 die Verstärker 29 und 30 vorgeschaltet. Die
Vergleichsspannung wird durch einen Verstärker 31 vorgegeben.
Am Ausgang der Verstärker 29 und 30 erscheint eine Spannung, die der Abweichung vom Exzentrizitätsband
entspricht Zur Definition des Ansprechpunktes wird zweckmäßigerweise an die Grenzwertstufen außerdem
eine feste Vergleichsspannung angelegt Der Ansprech-
punkt kann durch Ändern dieser Spannung oder der Verstärkungsfaktoren der Verstärker 29 und 30
festgelegt werden. Sofern Grenzwertmelder verwendet werden, die auf einen Vergleich der Eingangsspannungen
ansprechen, kann durch die Polarität der festen Vergleichsspannung definiert werden, ob die Grenzwertmelder
oberhalb oder unterhalb des Exzentrizitätsbandes ansprechen sollen.
Zur weiteren Vereinfachung gemäß Fig.5 wird an
Stelle des Analog-Digitalwandlers eine analog arbeitende Mittelwertbildung 11 mit Hilfe eines Integrators 32
vorgesehen. Das erfaßte Exzentrizitätsband steuert für beide Signalrichtungen die Begrenzung des Begrenzers
33 über die Verstärker 34 und 35. An einem dem Integrator vorgeschalteten Verstärker 36 liegt direkt
und invers das Ausgangssignal des Verstärkers 12 an.
Solange der Wert am Ausgang des Verstärkers 12 eine Größe hat, die nicht zum Wirksamwerden des
Begrenzers 33 des Verstärkers 36 führt, kompensieren sich die Signale am Eingang des Verstärkers_36 und der
Integrator 32 ändert seinen Ausgang nicht Ändert sich der Eingangswert von 12 um mehr als die Amplitude des
erfaßten Schwankungsbandes, so wird der Begrenzer 33 wirksam und durch Überwiegen des direkten Einganges
des Verstärkers 36 wird der Integrator 32 so lange gespeist, bis der neue Mittelwert gespeichert ist
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Anordnung zur Regelung der Walzgutdicke in einem Walzgerüst mit hydraulischer Anstellvorrichtung
mittels eines Lastwalzspaltreglers und einer diesem unterlagerten, die Anstellposition regelnden
Einrichtung, mit einem für die durch Walzenexzentrizitäten hervorgerufenen Walzkraftschwankungen
einen Unempfindlichkeitsbereich vorgebenden, einen Zusatzsollwert liefernden Begrenzer, dadurch
gekennzeichnet, daß der Unempfindlichkeitsbereich des Begrenzers (4), der einem
weiteren, die Walzkraft- oder Auffederungsschwankungen ausregelnden Regler (2) nachgeschaltet ist,
durch eine diese Walzkraftschwankungen während des Walzvorganges laufend erfassende Schwellwerteinrichtung
(6) selbsttätig an die jeweilige Amplitude der Walzkraftschwankungen angepaßt ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsgröße der Schwellwerteinrichtung
(6) über eine Anpaßstufe (5), deren Korrekturfaktor einstellbar ist, dem Begrenzer (4)
zugeführt ist
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert für den weiteren
Regler (2) aus dem Ist- oder Sollwert für den Lastwalzspaltregler (1) und dem um die Eigenzeit
des Positionsreglers (3) verzögerten Positionssollwert gebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Regler (2) und der
integral arbeitende Lastwalzspaltregler (1) in Reihe geschaltet sind, daß der Sollwert für den weiteren
Regler (2) aus dem Sollwert für den Lastwalzspalt, dem verzögerten Positionssollwert und dem Istwert
der Gerüstauffederung gebildet ist und daß die Ausgangsgröße des weiteren Reglers einerseits
unmittelbar und andererseits als inverses und über den Begrenzer (9) geführtes Signal dem Lastwalzspaltregler
zugeführt ist (F i g. 2).
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwerteinrichtung (6)
die Summe aus dem Istwert der Anstellposition und dem aus der Walzkraft abgeleiteten Istwert der
Auffederung als Eingangsgröße zugeführt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwerteinrichtung (6)
aus einem Analog-Digitalwandler (U) paarweise auf unterschiedliche Ansprechwerte eingestellte, richtungsempfindliche
Grenzwertmelder (19 bis 24), einer diesem nachgeschalteten Auswertelogik (27) und einem von dieser gesteuerten veränderbaren
Widerstand (28) besteht, der über einen Verstärker (31) an der Anpaßstufe (5) und an den einen Eingang
je eines einem Teil der Grenzwertmelder (19 bis 22) und der im Analog-Digitalwandler enthaltenen
Grenzwertstufen (15, 16) vorgeschalteten Vergleichsgliedes (29, 30) angeschlossen ist, dessen
anderer Eingang mit dem Ausgang des Eingangsverstärkers (12) des Analog-Digitalwandlers verbunden
ist, und daß an diese Grenzwertmelder (19 bis 22) und an die Grenzwertstufen (15,16) eine Vergleichsspannung vorgegebener Größe angelegt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwerteinrichtung (6)
aus einem analog arbeitenden Mittelwertbildner (11), der einen Eingangsverstärker (12) und einen
Integrator (32) umfaßt, aus paarweise auf unterschiedliche Ansprechwerte eingestellten, richtungsempfindlichen
Grenzwertmeldern (19 bis 24), aus einer dieser nachgeschalteten Auswertelogik (27)
und einem von dieser gesteuerten veränderbaren Widerstand (28) besteht, der über einen Verstärker
(31) an die Anpaßstufe (5) und an den einen Eingang je eines einem Teil der Grenzwertmelder (19 bis 22)
vorgeschalteten Vergleichers (29,30) angeschlossen
ίο und mit einer den Begrenzer (33) steuernden
Reihenschaltung aus zwei Verstärkern (34, 35) verbunden ist, und daß die Ausgangsgröße des
Eingangsverstärkers (12) des Mittelwertbildners einerseits mit einem Eingang eines dem Integrator
(32) vorgeschalteten Umkehrverstärkers (36) unmittelbar andererseits dem anderen Eingang des
Umkehrverstärkers über den Begrenzer sowie dem anderen Eingang jedes der Vergleicher zugeführt ist
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