DE2640157C2 - Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von Bildern - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von BildernInfo
- Publication number
- DE2640157C2 DE2640157C2 DE2640157A DE2640157A DE2640157C2 DE 2640157 C2 DE2640157 C2 DE 2640157C2 DE 2640157 A DE2640157 A DE 2640157A DE 2640157 A DE2640157 A DE 2640157A DE 2640157 C2 DE2640157 C2 DE 2640157C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- values
- points
- image
- value
- outputs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N19/00—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals
- H04N19/50—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals using predictive coding
- H04N19/503—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals using predictive coding involving temporal prediction
- H04N19/51—Motion estimation or motion compensation
- H04N19/527—Global motion vector estimation
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N19/00—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals
- H04N19/85—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals using pre-processing or post-processing specially adapted for video compression
- H04N19/86—Methods or arrangements for coding, decoding, compressing or decompressing digital video signals using pre-processing or post-processing specially adapted for video compression involving reduction of coding artifacts, e.g. of blockiness
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Image Processing (AREA)
- Reduction Or Emphasis Of Bandwidth Of Signals (AREA)
- Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum redundanzvermindernden Codieren der Werte der Bildpunkte von
zeilenweise abgetasteten, in Zeilen und Bildpunkte matrixartig eingeteilten Bildern, bei dem mindestens für
einen Teil der Bildpunkte der Differenzwert zwischen dem tatsächlichen Wert des Bildpunktes und einem aus
den Werten anderer, in mindestens der gleichen und der vorhergehenden Zeile liegender Bildpunkte gewonnenen prädiktiven Wert gebildet wird, sowie eine
Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-OS 24 32 399 bekannt und dient da2u, bei der Übertragung oder
Speicherung von Bildern die pro Bildpunkt zu übertragende oder zu speichernde Information zu
verringern, ohne den Bildinhalt zu verfälschen. Dieses
bekannte Verfahren der prädiktiven Dekorrelation hat nun den Nachteil, daß eine Störung nur eines einzigen
der gespeicherten bzw. übertragenen Werte die folgenden Bildpunkte ebenfalls gestört bzw. verfälscht
werden, da diese Werte nur Differenzen und keine Absolutwerte angeben. Es ist zwar bekannt, Codewörter mit Prüfzeichen zu versehen, um eventuell
aufgetretene Fehler erkennen bzw. korrigieren" zu können, jedoch wird dadurch die durch die Codierung
erzielte Redundanzverminderung zumindest ram Teil
wieder aufgehoben.
Aus der DE-AS 22 24 066 ist ein Verfahren zur Übertragung binärer Bildinformation bekannt, bei dem
die Bildpunkte jeder zweiten Zeile und jeder zweiten Spalte der Bildmatrix nicht übertragen werden. Statt
dessen werden aus den jeweils in einem Quadrat angeordneten drei nicht zu übertragenen Bildpunkten
und dem zu übertragenen Bildpunkt ein Wert ermittelt,
der dann tatsächlich übertragen und in der Empfangsstelle an die Stelle aller vier Bildpunkte gesetzt wird.
Dabei handelt es sich jedoch um die Übertragung rein binärer Bildinformationen, und es wird auch kein
prädiktiver Wert sowie die Differenz zu dem tatsächlichen Wert gebildet
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, bei dem ein Auftreten der Fehler in einem
codierten Bildwert nicht mehr als diesen Bildwert selbst verändert, wobei die Wirksamkeit der Redundanzverminderung nur wenig beeinflußt wird. Diese Aufgabe
löst die Erfindung dadurch, daß die Bildmatrix in aneinandergrenzende, gleich große TeilLilder eingeteilt
wird, daß die Werte der Bildpunkte von den Bildzeilen, die von einer Zeile von Teilbildern bedeckt werden,
zwischengespeichert werden, daß in jedem Teilbild ein etwa gleichmäßig über das Teilbild verteilter Teil der
Anzahl Bildpunkte als Stützstellen für sich transformiert oder durch prädiktive Differenzbildung dekorreliert so
werden, daß für jeden der übrigen Zwischenpunkte nur aus den Stützstellen des zugehörigen Teilbildes ein
Prädiktionswert bestimmt und der Differenzwert zwischen diesem und dem tatsächlichen Wert des
Zwischenpunktes gebildet wird, daß die tranformierten 5s
Werte bzw. die Differenzwerte einem Quantisierer zugeführt werden, und daß mindestens dem Codewort
bzw. den Codewörtern für die Stützstellen Prüfzeichen zugefügt werden. Durch die Einteilung in Teilbilder und
Dekorrelation der Bildpunkte, d. h. der Stützstellen und
der Zwischenpunkte, unter Berücksichtigung jeweils mehrerer Werte ergibt sich eine bessere Dekorrelation
als bei der bekannten Methode, bei der nur ein oder mehrere unmittelbar zurückliegende Bildpunkte derselben Zeile für die Dekorrelation berücksichtigt werden.
Zum änderet ergibt sich durch die Aufteilung in Stützstellen und Zwischenpunkte jedoch die Möglichkeit, die Störstellen mit im Verhältnis zur gesamten
Codewortlänge eines Teilbildes kurzen Prüfzeichen zuverlässig abzusichern, so daß die Redundanz nicht viel
verschlechtert wird. Ein Fehler in einem Codewort für
eine Stützstelle ist dann siehe) erkennbar und korregierbar, so daß kein unbemerkter Fehler im
rekonstruiertem Bild entstehen kann, während ein Fehler in dem Codewort für einen Zwischenpunkt bei
der Rekonstruktion nur diesen Zwischenpunkt beeinflussen kann. Dadurch sind größere unbemerkte Fehler
also praktisch ausgeschlossen, die bei bestimmten Bildern weitreichende Folgen haben könnten, beispielsweise bei Röntgenbildern, wo eine Verfälschung eines
größeren Bildbereiches zu einer Fehldiagnose führen kann.
Zweckmäßig sind die Stützstellen im Teilbild so angeordnet, daß jeder Zwischenpunkt in waagerechter,
senkrechter oder diagonaler Richtung unmittelbar zwischen zwei Stützstellen eines Teilbildes liegt Dann
ist die Entfernung zwischen den einzelnen Stützstellen noch so klein, daß eine wirksame Dekorrelation
untereinander durchgeführt werden kann, und ebenso ist die Dekorrelation der Zv 'ichenwerte von den
Siützsieüen aus noch effektiv.
Eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet daß eine
der Zeilenzahl der vorgegebenen Teilbilder gleiche Anzahl Schieberegister vorhanden sind, von denen
jedes die Werte aller Bildpunkte einer Bildzeile speichert daß an die Ausgänge der die Werte der
Stützstellen des letzten in den Schieberegistern gespeicherten Teilbildes enthaltsnden Stufen der
Schieberegister eine erste Verknüpfungsschaltung zur Erzeugung der transformierten Werte bzw. der
Differenzwerte der Stützstellen angeschlossen ist daß an diese Ausgänge ferner eine zweite Verknüpfungsschaltung angeschlossen ist deren weiteren Eingänge
mit den Ausgängen der die Werte der übrigen Bildpunkte des letzten Teilbildes enthaltenden Stufen
der Schieberegister verbunden sind, daß die Ausgänge der Verknüpfungsschaltungen über einen Umschalter
abwechselnd über einen Quantisierer mit einem Prüfzeichengenerator verbunden sind, der mindestens
aus den die Stützstellen angebenden Codewörtern Prüfzeichen erzeugt und diesen Codewörtern zufügt,
und daß eine Taktsteuerung nach Verarbeitung aller Bildpunkte eines Teilbildes dem Schiebetakt-Eingang
der Schieberegister eine der Zeilenzahl der Teilbilder gleiche Anzahl Schiebetakte zuführt Durch die
Verwendung von Schieberegistern ergibt sich eine einfache Steuerung der Speicher für die Bildzeilen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Untemnsprüchen gekennzeichnet
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 zwei verschiedene Teilbildgrößen mit Aufteilung in Stützstellen und Zwischenpunkte,
F i g. 2 das Blockschaltbild eines Ausrührungsbeispieles der erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig.3 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur Rücktransfoimation der erfindungsgemäß codierten
Bilder,
F i g. 4 das Blockschaltbild einer Yerknüpfungsanordnung nach F i g. 2 zur Codierung der Stützsiellen sowie
eine zugehörige Koeffizientenmatrix,
F i g. 5 eine andere Ausführung der Verknüpfungsanordnung mit zugehöriger Koeffizientenmatrix,
Fig.6 ein Anordnung zur Dekorrelation der Zwischenpunkte.
Die Größe der Teilbilder, in die das abzutastende Bild eingeteilt wird, stellt einen gewissen Kompromiß dar.
Für eine gute Dekorrelation ist ein großes Teilbild günstiger, jedoch steigt dann der Aufwand für die
Dekorrelation ganz erheblich. In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einem Bild mit einer Teilbildgröße 3x3
Bildpunkten dargestellt. Die Eckpunkte, die als kleine Kreise dargestellt sind und in dem einen Teilbild mit 1
bis 4 nummeriert sind und im folgenden mit χ 1 bis λτ4
bezeichnet werden, stellen die Stützstellen dar. Die durch Kreuze angedeuteten Bildpunkte, die in dem
einen Teilbild mit 5 bis 9 nummeriert sind und im folgenden mit χ 5 bis χ 9 bezeichnet werden, stellen die
Zwischenpunkte dar. Aus der F i g. 1 ist zu erkennen, daß zwischen je zwei Stützpunkten eines Teilbildes
jeweils nur ein Zwischenpunkt liegt, so daß einerseits noch eine genügende Korrelation zwischen den
Stützstellen eines Teilbildes besteht, so daß diese Stützstellen unter sich ohne Verwendung weiterer
Biidpuiikic noch gut dckorreüert werden können, und
andererseits ist jeder Zwischenpunkt von mindestens zwei Stützstellen in waagerechter, senkrechter oder
diagonaler Richtung benachbart, so daß die Dekorrelation der Zwischenpunkte nur durch Verwendung von
Stützstellen ebenfalls in ausreichendem Maße möglich ist.
In Fig. Ib ist ein Beispiel einer Aufteilung von Teilbildern mit 5x5 Bildpunkten dargestellt. Auch hier
sind wieder die Stützstellen durch Kreise und die Zwischenpunkte durch Kreuze angedeutet. Die Stützstellen
liegen wieder in den vier Eckpunkten des Teilbildes, außerdem in der Mitte der Randzeile bzw.
Randspalte und im Mittelpunkt des Teilbildes. Bei der Dekorrelation der Eck-Stützstellen wird es ausreichen,
die drei in waagerechter, senkrechter und diagonaler Richtung benachbarten Stützstellen mit zu berücksichtigen.
Die mittleren Randstützstellen können gegenüber den drei in sekrechter und waagerechter Richtung
benachbarten Stützstellen dieses Teilbildes dekorreliert werden, während für die Stützstelle in der Teilbildmitte
die vier umgebenden Stützstellen berücksichtigt werden können. Auch hier ist jeder Zwischenpunkt von
mindestens zwei Stützstellen benachbart. Aus der Erläuterung der Dekorrelation der Stützstellen ist
bereits zu erkennen, daß diese nur mit wesentlich mehr Aufwand Aufwand als bei den in Fig. la dargestellten
Teilbildern durchgeführt werden kann. Andererseits ist die Dekorrelation jedoch wirksamer, da für die Anzahl
Stützstellen eine größere Umgebung berücksichtigt werden kann. Außerdem ist das Verhältnis von
Stützstellen zu Zwischenpunkten günstiger, so daß bei dem Zufügen von ί rufzeichen zu den Codewörtern der
Stützstellen die Redundanz etwas weniger verschlechtert wird als bei den Teilbildern nach Fig. la. Der
Einfachheit halber soll jedoch im folgenden eine Bildcodierung durch Aufteilung in Teilbilder gemäß
F i g. la erläutert werden.
Die Dekorrelation der Stützstellen χ 1 bis χ 2 kann auf
verschiedene Weise durchgeführt werden, indem diese vier Stützstellen als ein Bild betrachtet werden und
darauf eines der bekannten Verfahren der Bildcodierung (siehe zum Beispiel Proceedings of the IEE, VOL
60, Nr. 7, Juli 1972. Seiten 809 bis 820) angewendet werden. Eine andere Möglichkeit ist die prädiktive
Dekorrelation, die im Prinzip in der in der Beschreibungseinleitung
genannten DE-AS 23 12 526 angegeben ist Dabei wird also die Differenz zwischen dem Wert
einer Stützstelle und dem aus den Werten der anderen drei Stützstellen gewonnenen prädiktiven Wert für
diese Stützstelle gebildet, und dies wird der Reihe nach für alle Stützstellen eines Teilbildes durchgeführt. Die
Erzeugung der Differenzwerte kann mathematisch auch wie folgt ausgedrückt werden:
[A]
Darin ist [-4] die Matrix der Prädiktionskoeffizienten,
to die so bestimmt werden, daß der mittlere quadratische Fehler minimiert wird. Die Prädiktionskoeffizienten
sind dabei abhängig vom Bildinhalt, jedoch kann bei einer nur kleinen Verringerung der Qualität der
Prädiktion von für verschiedene Bilder einheitlichen Prädiktionskoeffizienten ausgegangen werden, wenn
diese Bilder im wesentlichen ähnlichen Inhalt haben, wie es beispielsweise bei Röntgenaufnahmen der Fall ist.
Ferner sind [x] und [x1] die in einer Spalte angeordneten
Stützstellen. Wenn die gleiche Korrelation der BiIdpunktwerte in waagerechter und senkrechter Richtung
sowie andererseits auch in Richtung der Haupt- und Nebendiagonalen angenommen wird, so erhält man eine
Toeplitz-Matrix, die in Fig.4b dargestellt ist. Darin
berücksichtigt der Wert 1 jeweils den Wert des Bildpunktes selbst, während die vorzeichenrichtige
Summe der anderen Koeffizienten den negativen Prädiktionswert berücksichtigen, so daß sich der
richtige Differenzwert bei der Multiplikation und Summation der Produkte unmittelbar ergibt. Eine
besonders einfache Form ergibt die Annahme einer gleichen Korrelation in waagerechter und senkrechter
diagonaler Richtung, bei der die Matrix außer dem Wert 1 nur einen einzigen Koeffizientenwert enthält, so daß
sich eine einfache Realisierungsmöglichkeit ergibt.
Ein gewisser Nachteil der Differenzbildung liegt grundsätzlich darin, daß der Absolutwert, d. h. im vorliegenden Falle die mittlere Grundhelligkeit des Teilbildes, verlorengeht, wenn die Summe der Prädiktionskoeffizienten gleich 1 ist. Wenn die Koeffizientensumme nun von dem Wert 1 abweicht, ist zwar der Absolutwert noch darin vorhanden, jedoch wird dann die Redundanzverminderung verschlechtert, d. h. die Redundanz wird wieder erhöht. Diese
Ein gewisser Nachteil der Differenzbildung liegt grundsätzlich darin, daß der Absolutwert, d. h. im vorliegenden Falle die mittlere Grundhelligkeit des Teilbildes, verlorengeht, wenn die Summe der Prädiktionskoeffizienten gleich 1 ist. Wenn die Koeffizientensumme nun von dem Wert 1 abweicht, ist zwar der Absolutwert noch darin vorhanden, jedoch wird dann die Redundanzverminderung verschlechtert, d. h. die Redundanz wird wieder erhöht. Diese
Erhöhung ist um so geringer, je näher die Koeffizientensumme an den Wert 1 herankommt,
jedoch sind dann bei der Rekonstruktion Multiplikationen mit großen Werten notwendig, so daß ein
entsprechender Fehler der mittleren Bildhelligkeit unvermeidbar ist. Eine bessere Möglichkeit besteht
so darin, die in Fig.4b angegebene Matrix anstelle der in
F i g. 5b angegebenen Matrix zu verwenden. Darin haben in der ersten Matrixzeile alle Koeffizienten den
Wert 1 oder eine kleinere positive Zahl, wobei es vor allem darauf ankommt, daß alle Koeffizienten den
gleichen positiven Wert haben. Der erste abgeleitete Wert, d. h. für die in F i g. 1 dargestellte Matrix der für
den Bildpunkt χ 1 abgeleitete Wert stellt dann keinen dekorrelierten Wert, sondern den Mittelwert der
Bildhelligkeit der Stützstellen xl, x2, x3 und χ Α dar.
Die übrigen Werte bleiben unverändert Dadurch ergeben die abgeleiteten Werte der Stützstellen in
codierter Form zwar insgesamt ein längeres Codewort,
d h. die Redundanzverminderung ist nicht optimal, dafür ist dann aber der Gleichwert darin enthalten. Die
Redundanzverminderung läßt sich jedoch wieder verbessern, indem nicht die Absolutwerte der mittleren
Bildhelligkeiten, sondern die Differenzen zu dein entsprechenden Wert des vorhergehenden Teilbildes
übertragen werden, wie in der Patentanmeldung P ... (PHD 76-133) vorgeschlagen wurde.
Die Bestimmung der Differenzwerte für die Zwischenpunkte erfolgt nach folgenden Gleichungen:
x'9 = U5-Af 3 + 052* 4 -x 9
Der Prädiktionswert für den Bildpunkt χ 5 wird also aus den Stützstellen χ 1 und χ 2 gewonnen, und davon
wird der tatsächliche Wert des Zwischenpunktes χ 5 abgezogen. Bei dem Zwischenpunkt χ 7 in der Mitte des
Teilbildes wird der Prädiktionswert aus allen vier Stützstellen berechnet. Für die praktische Realisierung
werden hier wieder die Korrelationen in waagerechter und senkrechter Richtung als gleich angenommen, so
daß die Koeffizienten b\\ bis bn und b«i bis bn gleich
sind, und ebenso werden die Korrelationen in diagonaler Richtung alle gleich angenommen, so daß die
Koeffizienten fr)i bis bn ebenfalls untereinander gleich,
jedoch normalerweise von den anderen Koeffizienten verschieden sind.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung der Dekorrelation ist in Fig.2 dargestellt. Darin sind drei
Schieberegister 2, 4 und 6 vorhanden, die jeweils die Werte einer Bildzeile des abgetasteten Bildes aufnehmen.
Da der Helligkeitswert jedes Bildpunktes nach der Abtastung durch einen (nicht dargestellten) Analog-Digital-Wandler
in eine Anzahl Bits umcodiert wird, hat jede Stufe der Schieberegister 2, 4 und 6 eine
entsprechende Anzahl Speicherstufen, die ihren Inhalt beispielsweise parallel an die entsprechenden Speicherstufen
der nächsten Schieberegisterstufe weitergeben. Bei der üblichen zeilenweisen Bildabtastung werden die
codierten Bildpunktwerte dem Eingang 15 zugeführt und über den Umschalter 16 nacheinander in das
Schieberegister 2 hineingeschoben, bis eine Bildzeile vollständig abgetastet und gespeichert ist, und dann
wird der Schalter 16 auf den Eingang des Schieberegisters 4 umgeschaltet und die dem Eingang 15
zugeführten codierten Werte der nächsten Bildzeile werden in das Schieberegister 4 eingeschrieben, usw.
Die Länge der drei Schieberegister 2, 4 und 6 ist so bemessen, daß jedes gerade die Werte einer Bildzeile
aufnehmen kann. Dann sind nach der Aufnahme von drei vollständigen Bildzeiien in den jeweils letzten drei
Stufen a- 1 bis χ 9 der drei Schieberegister die Werte des ersten Teilbildes enthalten, und zwar in der in Fig. la
angegebenen Verteilung. Die Ausgänge der Stufen χ 1 bis χ 4 der Schieberegister 2 und 6 sind mit einer
Verknüpfungsanordnung 8 verbunden, in der die parallel anliegenden Werte dieser vier Stützstellen
mittels einer Koeffizientenmatrix verknüpft werden, d. h. die Stützstellenwerte werden mit vier verschiedenen
Sätzen von Koeffizienten multipliziert, und die Produkte bei jeder Multiplikation werden aufsummiert.
Eine Realisierungsmöglichkeit dieser Verknüpfungsanordnung wird später beschrieben, und hier soll der
Einfachheit halber nur angenommen werden, daß die vier Differenzwerte bzw. abgeleiteten Werte der
Stützstellen des ersten Teilbildes nacheinander an einem Ausgang erschienen. Bei einer Verknüpfungsanordnung,
die diese vier Werte parallel erzeugt, kann dies durch einen nachgeschaiteten Multiplexer erreicht
werden. Die vier Werte werden über den Umschalter 18, der tatsächlich aus einer Anzahl paralleler Umschalter
für die Bits der abgeleiteten Werte besteht, in der gezeichneten Stellung einem nichtlinearen Quantisierer
zugeführt, um dessen Ausgang führt auf einen Prüfzeichengenerator, der aus jedem quantisierten
Wert einzeln oder aus allen vier Werten zusammen ein Prüfzeichen berechnet und jedem Wert bzw. allen vier
Werten zufügt. Der Ausgang 17 des Prüfzeichengenerators
14 ist mit einer Übertragungsstrecke bzw. einem
ίο Speicher verbunden, der hier nicht dargestellt ist.
Die Ausgänge der die Werte der Stützstellen enthaltenden Stufen der Schieberegister 2 und 6 sind
außerdem mit einer zweiten Verknüpfungsschaltung 10 verbunden, mit der auch die Ausgänge der anderen
ι"' Stufen der Schieberegister 2,4 und 6, in denen die Werte
der Zwischenpunkte χ 5, χ 6 ... χ 9 des ersten Teilbildes
enthalten sind, verbunden sind. Diese Verknüpfungsschaltung erzeugt aus den Werten der Stützstellen
durch Multiplikation und Summation wieder Prädiktionswerte, und zwar für die Zwischenpunkte, von denen
der Wert des Zwischenpunktes dann abgezogen wird, wie in den Gleichungen (2) angegeben ist. Auch diese
Verknüpfungsschaltung 10 enthält also Multiplizierer, Summierer und einen Koeffizientenspeicher. Auch hier
wird angenommen, daß die Differenzwerte der einzelnen Zwischenpunkte nacheinander am Ausgang erscheinen,
was in gleicher Weise bei der Verknüpfungsschaltung 8 gegebenenfalls durch einen Multiplexer
erreicht werden kann. Bevor die Differenzwerte jedoch
J0 nacheinander erzeugt werden, wird der Umschalter 18
durch ein Signal am Eingang 26 umgeschaltet, um den Ausgang der Verknüpfungsschaltung 10 mit dem
Quantisierer und dem Prüfzeichengenerator zu verbinden. Die Differenzwerte werden dann nacheinander
J5 über den Umschalter 18 dem Quantisierer 12 zugeführt,
dessen Ausgang zwar weiterhin mit dem Codegenerator 14 verbunden ist, jedoch werden zu den Werten für die
Zwischenpunkte zweckmäßig keine Prüfzeichen mehr berechnet und zugefügt, da ein Übertragungsfehler, wie
bereits erläutert wurde, sich nur in einem einzigen Bildpunkt auswirken kann.
Nach der Ausgabe der Werte für alle Zwischenpunkte eines Teilbildes werden in den Schieberegistern 2,4 und
6 die Informationen um drei Stellen weitergeschoben,
■»5 wodurch die Bildpunktwerte des ersten Teilbildes
verschwinden und die Bildpunktwerte des zweiten Teilbildes in den bezeichneten letzten Stufen des
Schieberegisters stehen. Nun kann der Zyklus der Verarbeitungsschritte von neuem beginnen, bis die drei
Bildzeilen, d. h. die darauf liegenden Teilbilder, vollständig verarbeitet sind.
Dieser beschriebene Ablauf der Verarbeitungsschritte vvird durch eine Taktschaltung 32 gesteuert, die die
von einem Taktgenerator 28 erzeugten Impulse in der richtigen Reihenfolge auf eine Anzahl Ausgänge 20 bis
30 verteilt, was durch eine Zählschaltung erreicht werden kann. Zunächst werden vier Impulse am
Ausgang 22 erzeugt, die dem gleich bezeichneten Eingang der Verknüpfungsanordnung 8 zugeführt
werden, um die vier abgeleiteten Stützstellenwerte nacheinander zu erzeugen. Gleichzeitig werden über
den Ausgang 30 Signale erzeugt und dem gleich bezeichneten Eingang des Prüfzeichengenerators 14
zugeführt, damit dieser aus den vom Quantisierer 12 erzeugten Codeworte für die Stützstellen Prüfzeichen
bestimmt und diesen Codeworten zufügt Danach erscheint am Ausgang 26 ein Impuls, der den
Umschalter 18 in die entgegengesetzte Lage umschaltet
10
15
20
25
Nun folgen fünf Impulse am Ausgang 24, die dem gleich
bezeichneten Eingang der Verknüpfungsanordnung 10 zugeführt werden, um die abgeleiteten Werte für die
Zwischenpunkte zu erzeugen. Während dieser Zeit wird
durch ein entsprechendes Signal am Ausgang 30 der Prüfzeichengenerator gesperrt, so daß die Codeworter
des Quantisierers 12 für die Zwischenpunkte nicht mit Prüfzeichen versehen werden. Nun werden am Ausgang
20 drei Schiebetaste erzeugt, die den gleich bezeichneten Schiebetaktelngängen der Schieberegister 2,4 und 6
zugeführt werden. Eventuelle zusätzliche Impulse an den Ausgängen 22 und 24, die abhängig vom gewählten
Aufbau der Verknüpfungsanordnungen 8 und 10 notwendig sein können und die später erläutert werden,
können sich daran anschließend bzw. mit den anderen Impulsen zumindest teilweise überschneiden. Die
Erzeugung solcher Folgen von Impulsen kann bekanntlich mit Hilfe von Zählschaltungen leicht vorgenommen
werden. . . ,
Dieser Zyklus von Verarbeitungsschritten wird
nacheinander mit allen in den Schieberegistern 2,4 und
6 enthaltenen Teilbildern durchgeführt, bis die drei
Bildzeilen abgearbeitet sind und diese Schieberegister leer sind. In diesem Zusammenhang sei darauf
hingewiesen, daß die beim Weiterschieben der Information in den Schieberegistern 2,4 und 6 am Ausgang der
Schieberegister erscheinenden Informationen verschwinden können, da sie nicht mehr benötigt werden.
Nun können die nächsten drei Bildzeilen verarbeitet werden. Bei einer willkürlich steuerbaren Abtastung
werden dann drei Bildzeilen nacheinander abgetastet und wieder in die Schieberegister 2, 4 und 6
eingeschrieben. Die erste von den drei Bildzeilen kann auch bereits bei der Verarbeitung der vorhergehenden
drei Bildzeilen mit den Schiebetakten, die die Informationen in den Schieberegistern 2, 4 und 6 bei dieser
Verarbeitung weiterschieben, eingeschrieben werden, um die Zeit besser auszunutzen. Bei einer kontinuierlichen
Abtastung mit festgelegter Geschwindigkeit, wie es bei mechanischen Abtasteinrichtungen allgemein der
Fall ist, müssen die Schieberegister 2, 4 und 6 doppelt vorhanden sein und nach Abtastung von je drei
Bildzeilen periodisch umschaltet werden, wobei die Codierung von drei Bildzeilen mindestens ebenso
schnell erfolgen muß wie die Abtastung von drei Bildzeilen.
Die Rücktransformation eines so codierten Bildes kann mit einer der Anordnung nach F i g. 2 inversen
Anordnung durchgeführt werden, die in Fig.3 dargestellt
ist Die am Ausgang 17 der Fig.2 erzeugten
Signale werden in Fig.3 über einen Eingang 33 einer Anordnung 34 zugeführt, die die Codeworter für die
Stützstellen anhand der Prüfzeichen auf Fehler prüft bzw. solche Fehler korrigiert, und danach alle
Codeworter durch einen Dequantisierer in die ursprünglichen von den Verknüpfungsanordnungen 8 und 10 der
Fig 2 erzeugten Werte zurückverwandelt Da die nacheinander erzeugten abgeleiteten bzw. dekorrelierten
Werte eines Teilbildes bei der Rekonstruktion parallel vorliegen müssen, werden diese jeweils
zwischengespeichert Dafür werden die rückgewonnenen abgeleiteten Werte der Stützstellen über den
Umschalter 35 einem vierstufigen Schieberegister zugeführt und durch eine Folge von vier Schiebetakten
am Schiebetakteingang 37 eingeschrieben, und danach wird der Umschalter 35 auf das Schieberegister
umgeschaltet, und die abgeleiteten Werte der Zwiscnenpunkte
werden durch fünf Schiebetakte am Scmebetakteingang 39 in dieses Schieberegister eingeschrieben.
Die Ausgänge des Schieberegisters 36 sind mit einer Verknüpfungsanordnung 40 verbunden, die die ursprünglichen
Werte der Stützstellen zurückgewinnt und die in entsprechender Weise wie die Verknüpfungsanordnung
8 nach Fig.2 aufgebaut sein kann, wobei
lediglich andere Koeffizienten verwendet werden, die sich aus der inversen Matrix ergeben. Bei der
Verknüpfungsanordnung 40 wird jedoch angenommen, daß die Werte der vier Stützstellen an vier parallelen
Ausgängen gleichzeitig erzeugt werden, was bei einer seriellen Erzeugung der Werte durch einen in der
Verknüpfungsanordnung 40 angeordneten Serien-Parallel-Wandler
in Form eines Schieberegisters erreicht werden kann, denn diese vier Werte werden in der
Verknüpfungsanordnung 42, von der vier Eingänge mit den Ausgängen der Verknüpfungsanordnung 40 verbunden
sind, parallel benötigt Außerdem sind die Ausgänge der Verknüpfungsanordnung 40 mit parallelen Eingängen
von solchen Stufen von Schieberegistern 44,45 und 46 verbunden, dall darin die Anordnung der Werte ucr
Stützstellen der Anordnung in den Schieberegistern 2,4
und 6 nach F i g. 2 entspricht. Wenn die Schieberegisterstufen der Schieberegister 44, 45 und 46 einzeln
einschreibbar sind, können die Werte der Stützstellen in der Verknüpfungsanordnung 40 auch nacheinander
erzeugt und durch einen Demultiplexer auf die vier Ausgänge nacheinander verteilt und in die Schieberegisterstufen
eingeschrieben werden, wobei dann die entsprechenden vier Eingänge der Verknüpfungsanordnung
42 mit den Ausgängen dieser Schieberegisterstufen verbunden sein können. .
Die Ausgänge des Schieberegisters 38 sind mit den
weiteren Eingängen einer Verknüpfungsanordnung 42 verbunden, die die ursprünglichen Werte der Zwischenpunkte
zurückgewinnt und die in gleicher Weise wie die Verknüpfungsanordnung 10 in Fig.2 aufgebaut sein
kann, jedoch ebenfalls mit den entsprechend anderen Koeffizienten. Für die Ausgänge dieser Verknüpfungsanordnung
gilt das gleiche wie für die Ausgänge der Verknüpfungsanordnung 40, nämlich daß bei serieller
Erzeugung der Werte der Zwischenpunkte in der Verknüpfungsanordnung 42 ein Serien-ParJlel-Wandler
vorhanden ist, der die Werte der Zwischenpunkte an den Ausgängen der Verknüpfungsanordnung 42 parallel
erzeugt, so daß diese beispielsweise gleichzeitig mit den Werten der Stützstellen in die daran angeschlossenen
Stufen der Schieberegister 44,45 und 46 eingeschrieben werden können, oder in der Verknüpfungsanordnung
ist ein Demultiplexer vorhanden, und die an den Ausgängen nacheinander erscheinenden Werte der
Zwischenpunkte werden nacheinander in diese Schieberegisterstufen eingeschrieben. Die Steuerung der
Serien-Parallel-Wandler bzw. Demultiplexer erfolgt durch Taktsignale an den Eingängen 41 bzw. 43, die von
den gleichbezeichneten Ausgängen einer Taktsteueranordnung 48 erzeugt werden, in der beispielsweise mittels
Zählschaltungen die Taktimpulse eines Taktgenerators 47 in der notwendigen Folge erzeugt werden. Diese
Taktsteuerung 48 erzeugt auch die Einschreibsteuertakte am Eingang 49 der Schieberegister 44, 45 und
sowie die nach der vollständigen Rückgewinnung der Werte eines Teilbildes erforderlichen Schiebetakte an
den Schiebetakteingängen 37 und 39 der Schieberegister 36 bzw. 38 für die Übernahme der zurückzuwandelnden
Werte des nächsten Teilbildes.
Wenn die Ausgabe des zurückgewonnenen Bildes zeilenweise erfolgen soll, müssen die Schieberegister 44,
35
40
45
50
45 und 46 jeweils die Kapazität einer ganzen Bildzeile hauen, so daß sie nach der Rückgewinnung piner ganzen
Zeile von Teilbildern nacheinander ausgelesen werden können.
Die Verknüpfungsschaltungen S und 10 nach F i g. 2 bzw. 40 und 42 nach F i g. 3 können auf verschiedene
Weise leicht realisiert werden, da die an den Eingängen anliegenden Werte bzw. abgeleiteten Werte der
Stützstellen lediglich mit verschiedenen Koeffizienten multipliziert und die dabei entstehenden Produkte sowie
im Falle der Verknüpfungsschaltungen 10 und 42 außerdem die an den übrigen Eingängen anliegenden
Werte entsprechend aufsummiert werden müssen. Die Verknüpfungsschaltungen 8 und 10 bzw. 40 und 42
müssen also Multiplizierer, Summierer und Koeffizientenspeiche- für jeweils mehrstellige Dualzahlen enthalten,
die in der Technik bekannt sind. Da jedoch insbesondere Multiplizierer für mehrstellige Dualzahlen
etwas aufwendig sind, ist es zweckmäßig, soweit die Verarbeitungsgeschwindigkeit dies zuläßt, möglichst
'A'CfiigC M'ültipiiZicrcr ZU Verwenden Und die Äusgangswerte
seriell zu erzeugen.
Ein Beispiei für die Verknüpfungsschaltung 8 bzw. 40 ist in Fig.4a dargestellt. Darin sind also vier
Multiplizierer 50,52, 54 und 56 für jeweils mehrstellige Dualzahlen enthalten, deren einen Eingängen die zu
verarbeitenden Werte der Stützstellen zugeführt werden. Die anderen Eingänge der Multiplizierer
erhalten die Koeffizienten aus dem Speicher 60 der hier als Schieberegister dargestellt ist. Dieses Schieberegister
enthält beispielsweise die Koeffizienten der in F:g. 3b dargestellten Matrix, und zwar spaltenweise
nacheinander. Dadurch werden also in einem Augenblick den Multiplizierern 50 bis 56 die Koeffizienten der
ersten Zeile der Matrix angeboten. Die Produkte an den Ausgängen der Multiplizierer werden dem Summierer
58 zugeführt, der an seinem Ausgang dann den abgeleiteten Wert der ersten Stützstelle liefert. Danach
erhält das Schieberegister 60 über den Eingang 22 einen Schiebetakt, und damit werden den Multiplizierern 50
bis 56 die Koeffizienten der zweiten Matrixzeile angeboten, usw. Das Schieberegister 60 ist im Kreis
geschlossen, so daß die am Ende erscheinende Information wieder in den Eingang eingeschrieben wird
und nicht verlorengeht, da die Koeffizienten ja ständig wieder benötigt werden. Auf diese Weise erscheinen die
verarbeiteten, d. h. die abgeleiteten Werte der Stützstellen am Ausgang des Summierers 58 nacheinander. Bei
der Verknüpfungsschaltung 8 in F i g. 2 werden diese Werte in serieller Form weiter verarbeitet, während bei
der Verknüpfungsanordnung 40 in F i g. 3, wie bereits beschrieben, dem Serienausgang ein Serien-Parallel-Wandler
oder ein Demultiplexer nachgeschaltet werden muß. Nach der Verarbeitung der vier Stützstellen muß
bei dem in Fig.4 dargestellten Aufbau der Verknüpfungsanordnung
durch zusätzliche Schiebetakte an dem Eingang 22 bzw. 41 dafür gesorgt werden, daß der Inhalt
des Schieberegisters 60 wieder die ursprüngliche Stellung einnimmt, entweder durch entsprechend viele
Schiebetakte in entgegengesetzter Richtung, oder falls das Schieberegister nur eine Schieberichtung besitzt,
durch Zufuhr von weiteren zwölf Schiebetakten, um einen vollständigen Umlauf zu vollenden.
Da die Koeffizienten normalerweise durch mehrstellige Dualzahlen gebildet werden, muß jede Schieberegisterstufe
des Schieberegisters 60 mehrere Speicherstufen besitzen. Um den Aufwand für dieses Schieberegister
bei bestimmten Anordnungen der Koeffizienten in der Matrix, wie beispielsweise in Fig.5b dargestellt, zu
verringern, kann das Schieberegister in der in Fig. 5^
dargestellten Weise aufgebaut werden. Hier besitzt das Schieberegister nur vier Stufen 70, 72, 74 und 76, die
ebenfalls je ein mehrstelliges Dualwort aufnehmen. Zunächst sind die Koeffizienten in der in der ersten
Matrixzeile der F i g. 5b angegebenen Verte'iuF.g \u den
Stufen gespeichert. In der dargestellten Stellung der Schalter 80 bis 86 enthalten die Stufen die Koeffizienten
ίο in der in der zweiten Matrixzeile dargestellten
Verteilung. Nun werden alle Schalter 80 bis 84 in die entgegengesetzte Lage umgeschaltet, und nach dem
zweiten Schiebetakt am Eingang 32 enthalten die Stufen 70 bis 76 die Koeffizienten in der in der dritten
Matrixzeile dargestellten Verteilung. Nun werden die Schalter 80 bis 86 wieder in die gezeichnete Darstellung
zurückgeschaltet, und nach dem dritten Schiebetakt am Eingang 32 sind die Koeffizienten entsprechend der
vierten Matrixzeile verteilt. Wenn danach die Schalter 80 bis 86 wieder >n die entgegengesetzte Lage
umgeschaltet werden, ist nach dem vierten Schiebetakt am Eingang 22 wieder die Anfangsverteilung der
Koeffizienten erreicht. Das Umschaltsignal für die Schalter 80 bis 84 kann dabei ebenfalls von der
Taktsteuerung 32 erzeugt werden.
Ein Beispiel für eine Anordnung zur Dekorrelation der Zwischenwerte ist in F i g. 6 dargestellt. Darin ist ein
Addierer 90 vorhanden, der jeweils die Werte von 2 Stützstellen addiert. Dieser Addierer 90 ist ebenso wie
ίο der weitere Addierer 93, die Subtrahierer 92 und 95
sowie die Multiplizierer 91 und 94 für die Verarbeitung mehrstelliger Dualzahlen ausgelegt. Die vom Addierer
90 erzeugte Summe der Werte der beiden Stützstellen werden einem Multiplizierer 91 zugeführt, der diese
Summe mit einem Koeffizienten b\ multipliziert. Wie bereits früher erwähnt, können die waagerechten und
senkrechten Korrelationskoeffizienten der Stützstellen ohne große Fehler als gleich angenommen werden, so
daß der Koeffizient b\ des Multiplizierers 91 immer den gleichen Wert hat.
Das Ausgangssignal des Multiplizierers 91, dessen Wert der Prädiktionswert für den entsprechenden
Zwischenpunkt ist, wird dem positiven Eingang einer Subtrahierstufe 92 zugeführt, deren Subtrahiereingang
das Signal des entsprechenden Zwischenpunktei, · rhält.
Die Zuordnung der Verknüpfung der Stützstellen ν 1, x2, x3 und χ 4, deren Werte an den entsprechend
bezeichneten Eingängen angelegt werden, zu den Zwischenpunkten χ5, χ6, χ8 und x9, deren Werte
so ebenfalls an den entsprechend bezeichneten Eingängen angelegt werden, wird durch die Steuerung der
Umschalter 98, 99 und 100 über den Dekoder 97 erreicht. Dieser Dekoder 79 ist an einen Zähler 96
angeschlossen, der die am Eingang 24 anliegenden, von der Taktsteuerung 32 in F i g. 2 erzeugten Taktsignale
als Zähltakt erhält Die Schalter 98 und 99, deren Stellungen gekoppelt sind, wie die gestrichelte Linie
andeutet, und die ebenso wie die übrigen Umschalter zweckmäßig als Halbleiterschalter in Form von
Verknüpfungsglieder ausgeführt sind, schalten bei jedem Taktsignal am Eingang 24 eine Stellung weiter
und beginnen dann wieder bei jedem zweiten Taktsignal umschaltet. Dadurch wird die gegebene Rechenvorschrift
für die Erzeugung der Differenzwerte für die Zwischenpunkte ausgeführt, wie sich leicht nachprüfen
läßt Dabei wird zur Vereinfachung der Steuerung der Differenzwert für den miitleren Zwischenpunkt χ 7 am
Schluß erzeugt wenn auch die Reihenfolge der
Erzeugung der Differenzwerte für die Zwischenpunkte belanglos ist, solange bei der Rekonstruktion die gleiche
Reihenfolge eingehalten wird.
Für die Erzeugung des mittleren Zwischenpunktes χ 7
werden in dem Addierer 93 die Werte aller 4 Stützstellen x\ bis χ 4 addiert, und das Ergebnis wird
dem Multiplizierer 94 zugeführt, der die Summe mit dem Koeffizienten O2 multipliziert. Der Ausgang des Multiplizierers 94 ist mit dem positiven Eingang einer
Subtrahierstufe 95 verbunden, deren Subtrahiereingang den Wert des mittleren Zwischenpunktes χ 7 erhält Die
Ausgänge der Subtrahierstufe 92 und 95 sind über einen Umschalter 101 mit dem Ausgang der Verknüpfungsanordnung verbunden. Dieser Umschalter 101 wird
ebenfalls von dem Dekodierer 97 gesteuert, der beispielsweise während 4 Taktsignalen am Eingang 24
den Umschalter 101 in der gezeichneten Stellung hält, bis die Differenzwerte für die Zwischenpunkte *5, *6,
x 8 und χ 9 erzeugt sind, und dann in die entgegengesetzte Lage umschaltet, wodurch der Differenzwert für
den Zwischenpunkt χ 7 am Ausgang erscheint
Da der Ausgang des Umschalters 101, d.h. der
Ausgang der Verknüpfungsanordnung 10, auf den Umschalter 26 führt, wie aus F i g. 2 hervorgeht, können
die beiden Umschalter 101 und 26 auch zu einem Umschalter mit drei Stellungen vereinigt werden.
Die in F i g. 6 dargestellte Anordnung kann auch in der Weise abgewandelt werden, daß für d>e Erzeugung
des Differenzwertes für den Zwischenpunkt χ 7 der vom Addierer 90 kommende Eingang des Multiplizierers 91
auf den Ausgang des Addierers 93 umgeschaltet wird und der Schalter 99 noch einen fünften Eingang erhält,
über den der Wert des Zwischenpunktes χ 7 zugeführt wird. Dann kann der Umschalter 101 entfallen, da dann
der Ausgang des Subtrahierers 92 direkt den Ausgang der Verknüpfungsanordnung darstellt
Claims (9)
1. Verfahren zum redundanzvermindernden Codieren der Werte der Bildpunkte von zeilenweise s
abgetasteten, in Zeilen und Bildpunkte matrixartig eingeteilten Bildern, bei dem mindestens für einen
Teil der Bildpunkte der Differenzwert zwischen dem tatsächlichen Wert des Bildpunktes und einem aus
den Werten anderer, in mindestens der gleichen und der vorhergehenden Zeile liegender Bildpunkte
gewonnenen prädiktiven Wert gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildmatrix
in aneinandergrenzende, gleich große Teilbildner eingeteilt wird, daß die Werte der Bildpunkte von
den Bildzeilen, die von einer Zeile von Teilbildern bedeckt werden, zwischengespeichert werden, daß
in jedem Teilbild ein etwa gleichmäßig über das Teilbild verteilter Teil der Anzahl Bildpunkte als
Stützstellen für sich transformiert oder durch prädiktive Differenzbildung dekorreliert werden,
daß für jeden der übrigen Zwischenpunkte nur aus den Stützstellen des zugehörigen Teilbildes ein
Prädiktionswert bestimmt und der Differenzwert zwischen diesem und dem tatsächlichen Wert des
Zwischenpunktes gebildet wird, daß die transformierten Werte bzw. die Differenzwerte einem
Quantisierer zugeführt werden, und daß mindestens dem Codewort bzw. den Codewörtern für die
Stützstellen Prüfzeichen zugefügt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützstellen im Teilbild so angeordnet sind, daß jeder Zwischenpunkt in
waagerechter, senkrechter odtc diagonaler Richtung
unmittelbar zwischen cwei Stützstellen eines Teiibildes liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Stützstellen durch prädiktive Differenzbildung dekorreliert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Differenzwerte die Werte der -to
Stützstellen mit Koeffizienten multipliziert werden, die für das ganze Bild gleich sind, und die Produkte
aufsummiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
des Differenzwertes für jeden Zwischenpunkt die Werte der benachbarten Stützstellen mit
Koeffizienten multipliziert werden, die für das ganze Bild gleich sind, und daß Produkte sowie der Wert
des Zwischenpunkte s selbst aufsummiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, daß die Koeffizienten für alle Zwischenpunkte
bei waagerecht oder senkrecht benachbarten Stützstellen gleich sind.
6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Zeilenzahl der vorgegebenen Teilbilder gleiche Anzahl Schieberegister
(2, 4, 6) vorhanden sind, von denen jedes die Werte aller Bildpunkte einer Bildzeile speichert, daß
an die Ausgänge der die Werte der Stützstellen des letzten in den Schieberegistern gespeicherten
Teilbildes enthaltenden Stufen (xl, x2, x3, x4) der Schieberegister eine erste Verknüpfungsschaltung
(8) zur Erzeugung der transformierten Werte bzw. der Differenzwerte der Stützstellen angeschlossen
ist, daß an diese Ausgänge ferner eine zweite Verknüpfungsschaltung (10) angeschlossen ist, deren
weiteren Eingänge mit den Ausgängen der die Werte der übrigen Bildpunkte des letzten Teilbildes
enthaltenden Stufen (x5, χ 6, χ 7, χ 8, χ 9) der
Schieberegister verbunden sind, daß die Ausgänge der Verknüpfungsschaltungen über einen Umschalter
abwechselnd über einen Quantisierer (12) mit einem Prüfzeichengenerator (14) verbunden sind,
der mindestens aus den die Stützstellen angebenden Codewörtern Prüfzeichen erzeugt und diesen
Codewörtern zufügt, und daß eine Taktstei'erung (16) nach Verarbeitung aller Bildpunkte eines
TeUbildes dem Schiebetakt-Eingang (20) der Schieberegister eine der Zeilenzahl der Teilbilder gleiche
Anzahl Schiebetakte zuführt.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verknüpfungsanordnung (8)
einen Speicher (60) zum Speichern der Koeffizientenwerte sowie eine Anzahl an die Speicher und an
die Eingänge der Verknüpfungsanordnung angeschlossene Multiplizierer (50 bis 56) sowie für je eine
Gruppe von so vielen Multiplizierern, wie ein Teilbild Stützpunkte enthält, eine Summierschaltung
(58) enthält, die die von den Multiplizierern erzeugten Ausgangswerte vorzeichenrichtig summiert
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (60) ein Schieberegister
ist, daß nur eine Gruppe von Multiplizierern (50 bis 56) und nur ein Summierer (58) vorhanden ist, wobei
die Multiplizierer an solche Elemente des Schieberegisters angeschlossen sind, daß nach jedem Schiebetakt
den Multiplizierern ein anderer Satz von Koeffizientenwerten zugeführt wird, so daß der
Summierer die einzelnen Werte eines Teilbildes nacheinander erzeugt
9. Anordnung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Verknüpfungsanordnung (10) einen ersten Addierer (90) enthält, dessen Eingänge über Umschalter (98,
100) nacheinander mit verschiedenen Kombinationen der Ausgänge von jeweils zwei die Stützstellen
enthaltenden Schieberegisterstufen (x 1, χ 2, χ 3, χ 4) verbunden werden und dessen Ausgang über einen
ersten Multiplizierer (91), dessen Multipliziereingang einen festen Wert (£>i) erhält, mit dem positiven
Eingang eines ersten Subtrahierers (92) verbunden ist, dessen Subtrahiereingang über einen weiteren
Umschalter (99) nacheinander mit den Ausgängen der die entsprechenden Zwischenwerte enthaltenden
Schieberegisierstufen (x5, χ 6, χ 8, χ 9) verbunden
wird, daß ein zweiter Addierer (93) vorhanden ist, dessen Eingänge mit den Ausgängen der
Schieberegisterstufen, die die Werte der jeweils einem Zwischenpunkt {x 7) unmitelbar benachbarten
vier Stützstellen (xl, χ 2, χ3, χ4) enthalten,
verbunden sind und dessen Ausgang über einen zweiten Multiplizierer (94) mit dem positiven
Eingang eines zweiten Subtrahierers (95) verbunden ist, dessen Subtrahiereingang den Wert des entsprechenden
Zwischenpunktes (x7) erhält, und daß die Ausgänge der beiden Subtrahierer über einen
Umschalter (iöi) mit am Ausgang der zweiten Verknüpfungsanordnung verbunden sind.
Priority Applications (7)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2640157A DE2640157C2 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von Bildern |
US05/825,665 US4155097A (en) | 1976-09-07 | 1977-08-18 | Method and arrangement for the redundancy-reducing coding of pictures |
GB36727/77A GB1537738A (en) | 1976-09-07 | 1977-09-02 | Method and arrangement for the redundancy-reducing coding of pictures |
IT27261/77A IT1084429B (it) | 1976-09-07 | 1977-09-05 | Metodo e dispositivo per la codificazione di immagini mediante la riduzione della ridondanza. |
NLAANVRAGE7709732,A NL184250C (nl) | 1976-09-07 | 1977-09-05 | Beeldcoderingsschakeling voor het redundantieverminderend coderen van beelden. |
JP10686777A JPS5333014A (en) | 1976-09-07 | 1977-09-07 | Method of reducing and coding picture redundancy and device therefor |
FR7727086A FR2363948A1 (fr) | 1976-09-07 | 1977-09-07 | Procede et dispositif pour le codage d'images avec redondance reduite |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2640157A DE2640157C2 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von Bildern |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2640157A1 DE2640157A1 (de) | 1978-03-16 |
DE2640157C2 true DE2640157C2 (de) | 1982-10-07 |
Family
ID=5987303
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2640157A Expired DE2640157C2 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von Bildern |
Country Status (7)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4155097A (de) |
JP (1) | JPS5333014A (de) |
DE (1) | DE2640157C2 (de) |
FR (1) | FR2363948A1 (de) |
GB (1) | GB1537738A (de) |
IT (1) | IT1084429B (de) |
NL (1) | NL184250C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3234607A1 (de) * | 1982-09-16 | 1984-03-22 | Kraft, Hans Rainer, Dr.-Ing., 1000 Berlin | Verfahren und schaltungsanordnung zur erfassung eines ausgewaehlten bildinformationsbereiches |
Families Citing this family (46)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4193092A (en) * | 1978-06-21 | 1980-03-11 | Xerox Corporation | Image interpolation system |
DE2927710A1 (de) * | 1979-07-09 | 1981-01-29 | Philips Nv | Verfahren und anordnung zur fehlerkorrektur bei faksimileuebertragung |
US4368462A (en) * | 1979-07-10 | 1983-01-11 | Teledyne Industries, Inc. | Line follower |
JPS5666971A (en) * | 1979-11-05 | 1981-06-05 | Dainippon Screen Mfg Co Ltd | Picture data compressing method |
JPS57138685A (en) * | 1981-02-23 | 1982-08-27 | Hitachi Ltd | Graphic conversion for graphic indicator |
JPS58149533U (ja) * | 1982-03-31 | 1983-10-07 | いすゞ自動車株式会社 | 内燃機関のウエストゲ−トバルブ |
WO1984002026A1 (en) * | 1982-11-16 | 1984-05-24 | Real Time Design Inc | Color video system using data compression and decompression |
US4580134A (en) * | 1982-11-16 | 1986-04-01 | Real Time Design, Inc. | Color video system using data compression and decompression |
DE3304835A1 (de) * | 1983-02-11 | 1984-08-16 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur digitalen uebertragung von fernsehbildern |
US4562467A (en) * | 1983-04-01 | 1985-12-31 | Itek Corporation | Data compression apparatus and method for encoding and decoding multi-line signals |
US4661862A (en) * | 1984-04-27 | 1987-04-28 | Rca Corporation | Differential PCM video transmission system employing horizontally offset five pixel groups and delta signals having plural non-linear encoding functions |
GB8502924D0 (en) * | 1985-02-05 | 1985-03-06 | British Telecomm | Image encoding |
US4932066A (en) * | 1985-10-15 | 1990-06-05 | Canon Kabushiki Kaisha | Information signal transmission system |
US4947448A (en) * | 1985-11-22 | 1990-08-07 | Canon Kabushiki Kaisha | Image information signal transmitting system |
JPS62181576A (ja) * | 1986-02-05 | 1987-08-08 | Fuji Photo Film Co Ltd | 放射線画像情報圧縮方法 |
JP2829954B2 (ja) * | 1987-08-22 | 1998-12-02 | ソニー株式会社 | 画像信号の高能率符号化装置及び方法 |
JPH03227179A (ja) * | 1990-01-31 | 1991-10-08 | Sony Corp | 画像データ処理装置 |
JP3302229B2 (ja) | 1994-09-20 | 2002-07-15 | 株式会社リコー | 符号化方法、符号化/復号方法及び復号方法 |
US5748786A (en) | 1994-09-21 | 1998-05-05 | Ricoh Company, Ltd. | Apparatus for compression using reversible embedded wavelets |
US6229927B1 (en) | 1994-09-21 | 2001-05-08 | Ricoh Company, Ltd. | Reversible embedded wavelet system implementation |
US5881176A (en) * | 1994-09-21 | 1999-03-09 | Ricoh Corporation | Compression and decompression with wavelet style and binary style including quantization by device-dependent parser |
US6873734B1 (en) * | 1994-09-21 | 2005-03-29 | Ricoh Company Ltd | Method and apparatus for compression using reversible wavelet transforms and an embedded codestream |
US6195465B1 (en) | 1994-09-21 | 2001-02-27 | Ricoh Company, Ltd. | Method and apparatus for compression using reversible wavelet transforms and an embedded codestream |
US6549666B1 (en) | 1994-09-21 | 2003-04-15 | Ricoh Company, Ltd | Reversible embedded wavelet system implementation |
US5966465A (en) * | 1994-09-21 | 1999-10-12 | Ricoh Corporation | Compression/decompression using reversible embedded wavelets |
US6144773A (en) * | 1996-02-27 | 2000-11-07 | Interval Research Corporation | Wavelet-based data compression |
DE69709189T2 (de) * | 1996-05-28 | 2002-08-22 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Vorrichtung zur Bildvorhersage und -decodierung |
US5999656A (en) * | 1997-01-17 | 1999-12-07 | Ricoh Co., Ltd. | Overlapped reversible transforms for unified lossless/lossy compression |
EP0985193B1 (de) | 1997-05-30 | 2003-01-29 | Interval Research Corporation | Verfahren und einrichtung zur auf wavelets basierten datenkompression |
US6044172A (en) * | 1997-12-22 | 2000-03-28 | Ricoh Company Ltd. | Method and apparatus for reversible color conversion |
AU1916800A (en) * | 1998-11-20 | 2000-06-13 | Interval Research Corporation | Low cost video compression using fast, modified z-coding of wavelet pyramids |
US6314452B1 (en) | 1999-08-31 | 2001-11-06 | Rtimage, Ltd. | System and method for transmitting a digital image over a communication network |
US20010047516A1 (en) * | 2000-02-01 | 2001-11-29 | Compaq Computer Corporation | System for time shifting live streamed video-audio distributed via the internet |
US7024046B2 (en) * | 2000-04-18 | 2006-04-04 | Real Time Image Ltd. | System and method for the lossless progressive streaming of images over a communication network |
US7376279B2 (en) * | 2000-12-14 | 2008-05-20 | Idx Investment Corporation | Three-dimensional image streaming system and method for medical images |
US6898323B2 (en) | 2001-02-15 | 2005-05-24 | Ricoh Company, Ltd. | Memory usage scheme for performing wavelet processing |
US6895120B2 (en) | 2001-03-30 | 2005-05-17 | Ricoh Co., Ltd. | 5,3 wavelet filter having three high pair and low pair filter elements with two pairs of cascaded delays |
US7062101B2 (en) * | 2001-03-30 | 2006-06-13 | Ricoh Co., Ltd. | Method and apparatus for storing bitplanes of coefficients in a reduced size memory |
US7006697B1 (en) | 2001-03-30 | 2006-02-28 | Ricoh Co., Ltd. | Parallel block MQ arithmetic image compression of wavelet transform coefficients |
US6950558B2 (en) * | 2001-03-30 | 2005-09-27 | Ricoh Co., Ltd. | Method and apparatus for block sequential processing |
US6859563B2 (en) | 2001-03-30 | 2005-02-22 | Ricoh Co., Ltd. | Method and apparatus for decoding information using late contexts |
US7581027B2 (en) * | 2001-06-27 | 2009-08-25 | Ricoh Co., Ltd. | JPEG 2000 for efficent imaging in a client/server environment |
US7280252B1 (en) | 2001-12-19 | 2007-10-09 | Ricoh Co., Ltd. | Error diffusion of multiresolutional representations |
US7095907B1 (en) | 2002-01-10 | 2006-08-22 | Ricoh Co., Ltd. | Content and display device dependent creation of smaller representation of images |
US7120305B2 (en) * | 2002-04-16 | 2006-10-10 | Ricoh, Co., Ltd. | Adaptive nonlinear image enlargement using wavelet transform coefficients |
KR101403338B1 (ko) * | 2007-03-23 | 2014-06-09 | 삼성전자주식회사 | 영상의 부호화, 복호화 방법 및 장치 |
Family Cites Families (10)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2921124A (en) * | 1956-12-10 | 1960-01-12 | Bell Telephone Labor Inc | Method and apparatus for reducing television bandwidth |
US3051778A (en) * | 1960-10-20 | 1962-08-28 | Bell Telephone Labor Inc | Sequential scan television with line interpolation |
US3679821A (en) * | 1970-04-30 | 1972-07-25 | Bell Telephone Labor Inc | Transform coding of image difference signals |
US3937871A (en) * | 1973-03-26 | 1976-02-10 | International Publishing Corporation Limited | Code communication |
GB1443651A (en) * | 1973-05-30 | 1976-07-21 | Ibm | System for compacting digital data |
US3980809A (en) * | 1973-07-16 | 1976-09-14 | International Business Machines Corporation | Encoding logic for reduced bandwidth pictorial data transmission system |
FR2257183B1 (fr) * | 1974-01-04 | 1976-11-26 | Cit Alcatel | Systeme de transmission fac-simile d'une image |
DE2432399C3 (de) * | 1974-07-05 | 1980-07-31 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | System zur digitalen Übertragung von Bildsignalen mittels Differenz-Pulscodemodulation (DPCM) |
US3976826A (en) * | 1975-05-07 | 1976-08-24 | Western Electric Company, Inc. | Method and apparatus for generating line-by-line picture signal from transformed subpicture information |
US3984626A (en) * | 1975-08-01 | 1976-10-05 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Picture signal coder |
-
1976
- 1976-09-07 DE DE2640157A patent/DE2640157C2/de not_active Expired
-
1977
- 1977-08-18 US US05/825,665 patent/US4155097A/en not_active Expired - Lifetime
- 1977-09-02 GB GB36727/77A patent/GB1537738A/en not_active Expired
- 1977-09-05 NL NLAANVRAGE7709732,A patent/NL184250C/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-09-05 IT IT27261/77A patent/IT1084429B/it active
- 1977-09-07 FR FR7727086A patent/FR2363948A1/fr active Granted
- 1977-09-07 JP JP10686777A patent/JPS5333014A/ja active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3234607A1 (de) * | 1982-09-16 | 1984-03-22 | Kraft, Hans Rainer, Dr.-Ing., 1000 Berlin | Verfahren und schaltungsanordnung zur erfassung eines ausgewaehlten bildinformationsbereiches |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL184250C (nl) | 1989-05-16 |
GB1537738A (en) | 1979-01-04 |
NL184250B (nl) | 1988-12-16 |
JPS5753033B2 (de) | 1982-11-10 |
JPS5333014A (en) | 1978-03-28 |
DE2640157A1 (de) | 1978-03-16 |
US4155097A (en) | 1979-05-15 |
IT1084429B (it) | 1985-05-25 |
NL7709732A (nl) | 1978-03-09 |
FR2363948B1 (de) | 1984-10-26 |
FR2363948A1 (fr) | 1978-03-31 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2640157C2 (de) | Verfahren und Anordnung zum redundanzvermindernden Codieren von Bildern | |
DE2640140C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur redundanzvermindernden Bildcodierung | |
DE2625973C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur redundanzvermindernden Transformation von Bildern | |
DE2636093C3 (de) | Vorrichtung zur Kontrastverbesserung eines aus punktförmigen Elementen zusammengesetzten Bildes | |
DE3688353T2 (de) | Nichtrekursiver zweidimensionaler digitalfilter. | |
DE3872424T2 (de) | Fernsehuebertragungssystem mit verwendung von transformationskodierung. | |
DE3750791T2 (de) | Sehr schnelle Transformationsvorrichtung. | |
DE3689926T2 (de) | Einrichtung zur sequenziellen Bildtransformation. | |
DE3750017T2 (de) | Prozessor für orthogonale Transformation. | |
DE2835689A1 (de) | Anordnung zur veraenderung der aufloesung bei der bild-datenerfassung und -uebertragung | |
DE2907992A1 (de) | Verfahren zur behandlung von videodaten | |
DE2340597A1 (de) | Bildverarbeitungsanordnung | |
DE3632639C2 (de) | Einrichtung zum Hochgeschwindigkeitsverarbeiten von Bilddaten durch Faltung | |
DE4038240A1 (de) | Prozessor zum durchfuehren einer orthogonaltransformation | |
EP0077089B1 (de) | Anordnung zum Speichern oder Übertragen von transformationskodierten Bildsignalen und zum Rückgewinnen dieser Bildsignale | |
DE1809219A1 (de) | Binaeres Vielfach-Addierwerk zur gleichzeitigen Addition mehrerer binaerer Zahlen | |
DE69012021T2 (de) | Vorrichtung zur Umwandlung einer Bewegungsinformation in ein Bewegungsdetektionssignal mit gewünschter Zeilenanzahl und Halbbildfrequenz für einen Hochauflösungsfernsehempfänger. | |
DE2727627A1 (de) | Paralleldekodiersystem und verfahren zur umsetzung von binaerdaten in videoform | |
DE2821237A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur wiedergabe von bildern | |
DE3810916C2 (de) | Delta-Pulscodemodulation | |
DE3545157A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur aufloesungsumwandlung von binaeren pseudo-halbtonbildern | |
DE69423119T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Objektbewegungen in hintereinanderfolgenden, animierten, in zweidimensionale Bildelementblöcke geteilten Bildern | |
DE69225684T2 (de) | Verfahren und Gerät zur Durchführung einer zweidimensionalen Digitalfilterung | |
EP0213683B1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Erzeugung von Zwischenbildsignalen aus Referenzbildsignalen mit verringerter Bildfrequenz | |
DE3424078A1 (de) | Dezimalmultiplikations-einrichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OD | Request for examination | ||
D2 | Grant after examination | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |