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DE2638120C3 - Karde - Google Patents

Karde

Info

Publication number
DE2638120C3
DE2638120C3 DE19762638120 DE2638120A DE2638120C3 DE 2638120 C3 DE2638120 C3 DE 2638120C3 DE 19762638120 DE19762638120 DE 19762638120 DE 2638120 A DE2638120 A DE 2638120A DE 2638120 C3 DE2638120 C3 DE 2638120C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
speed
contact
control circuit
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762638120
Other languages
English (en)
Other versions
DE2638120A1 (de
DE2638120B2 (de
Inventor
Takahiko Ichinomiya Aichi Tsunekawa (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Industries Corp
Original Assignee
Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK filed Critical Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Priority to DE19762638120 priority Critical patent/DE2638120C3/de
Publication of DE2638120A1 publication Critical patent/DE2638120A1/de
Publication of DE2638120B2 publication Critical patent/DE2638120B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2638120C3 publication Critical patent/DE2638120C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/36Driving or speed control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Karde mit Sieherheilsgetricbc, mit einem Antriebsmotor zum Antreiben der Karde, mit einem Zylinder, der direkt durch den Antriebsmotor antreibbar ist, mit einem Vorreißer, welcher in Richtung des Faserflusses stromaufwärts von dem Zylinder angeordnet und durch diesen antreibbar ist. mit einem Abnehmer, welcher in Richtung des Faserflusses stromabwärts von dem Zylinder angeordnet und zu einer Drehbewegung antreibbar ist, mit einer Speisewalzc. welche in Richtung des Faserflusses stromaufwärts von dem Vorreißer angeordnet und gemeinsam mit dem Abnehmer zu einer Drehbewegung antreibbar ist. mit einem Regclgetriebe, dessen Eingangswellc über den Vorreißer zu einer Drehbewegung antreibbar ist, mit einer Kupplung über die die Abtriebswelle des Regelgetriebes unter Steuerung durch einen elektrischen Steuerkreis mit dem Abnehmer kuppelbar ist. mit einem Steuermotor, mit dessen Hilfe das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgeiriebcs veränderbar ist, und zwar in Abhängigkeit von den Ausgangssignalcn des Steuerkreises, welcher eine Erregerwicklung enthält, über die die Kupplung betätigbar ist. welcher einen ersten Arbeitskontakt enthält, der in Serie zu der Erregerwicklung geschaltet ist. und welcher ein erstes Relais enthält, wobei der Steuermotor dazu dient, den Abnehmer und die Spciscwalze beim Anlaufen der Karde mit niedriger Drehzahl anzutreiben.
Fine Kurde dicer Art, welche jedoch nicht mit einem Sicherheitsgetricbe ausgerüstet ist. wird in der GH-I1S 10 92 364 beschrieben. Hei der bekannten Karde laufen beim Betätigen dci Kupplung, die dort Bestandteil einer Kupplungs und Bremseinheit ist. der Abnehmer und der Vnrruücr unabhängig von dem jeweiligen I Jbcrsetzungsverhälliiis des Regelgetriebes an. Wenn nun dieses Übersetzungsverhältnis so eingestellt ist, daß sieh uncrwünschtcrweise eine hohe Ausgangsdrehzahl er-
gibt, dann tritt eine Zerstörung der elektromagnetischen Kupplung oder eine Änderung der Faserbanddicke ein, wenn die elektromagnetische Kupplung und Bremseinheit erregt wird. Diese Gefahr ist bei der bekannten Karde um so höher, je höher die Drehzahlen ihrer Bauteile, wie z. B. der Speisewalze, des Vorreißers, der Sammelwalze und der Kalanderwalzen des Wickelteiles, sind. Andererseits besteht in letzter Zeit die Tendenz, die Arbeitsgeschwindigkeit von Karden aus wirtschaftlichen Gründen immer weiter zu erhöhen und sogenannte Hochgeschwindigkeitskarden zu bauen.
Hochgeschwindigkeitskarden haben aufgrund ihrer hohen Arbeitsgeschwindigkeit eine hohe Produktivität, solange keine Störungen auftreten, beispielsweise eine Faltenbildung beim Aufwickeln, Luntenbrüche, das Aufwickeln der Lunte auf die Kalanderwalzen, ein Klemmen der Lunte in einer Hülse der Wickelvorrichtung oder das Aufwickeln der Lunte um die Sammelwalze. Eine niedrige Arbeitsgeschwindigkeit ist jedoch dann erforderlich, wenn von Hand das Sammeln des Faserbandes im Bereich des Abnehmers erfolren scli, wenn das Faserband in einen Trichter eingeführt werden soll, wenn das Faserband gerichtet werden soll und wenn Falten korrigiert werden sollen. Außerdem müssen bestimmte Maschinenteile, wie z. B. der Abnehmer und die Speisewalze, sofort stillgesetzt werden, wenn gewisse Schwierigkeiten auftreten, die zu einer Beschädigung der Karde führen könnten. Es ist daher bei Hochgeschwindigkeitskarden bekannt, bestimmte Bauteile, wie den Abnehmer und die Speisewalze, nicht direkt durch das Antriebsorgan, sondern über Getriebe und Kupplungen anzutreiben. Bei den bekannten Hochgeschwindigkeitskarden ist es jedoch ein Nachteil, daß ein schneller Wechsel vom langsamen Betrieb zum schnellen Betrieb dazu führen kann, daß das Faserband in einer Anfangsphase relativ dünn ist und erst nach einer Weile dicker wird, da die .Speisewalze und der Abnehmer in einem gemeinsamen Antriebssystem! so angekuppelt sind, daß die Leistung an sie mit einer Verzögerung übertragen wird. Zur Überwindung dieses Nachteils wurde vorgeschlagen, Regelgetriebe zu verwenden, mit deren Hilfe der Übergang von niedrigen Drehzahlen zu hohen Drehzahlen durch eine kontinuierliche Änderung des Übersetzungiverhältnisses herbeigeführt werden soll. Wenn jedoch das Drehzahlübersetzungsverhähnis des regelbaren Antriebssystems unerwünschterweist' auf ein hohes ürehzahlübersetzungsverhältnis festgelegt ist und wenn dann die Kuppi.vig eingeschaltet wird, dann laut es sich nicht vermeiden, daß eine Beschädigung der Kupplung ucd/oder eine Änderung in der Faserbandstärke auftritt. Wenn aber die Geschwindigkeitsänderung von niedrigen Drehzahlen zu hohen Drehzahlen diskontinuierlich bzw. schrittweise erfolgt, dann kann ■.ine Kupplung in einem derartigen Antriebssystem mit Regelgetriebe /erstört werden, oder es können doch jedenfalls deutliche Änderungen in der Faserbandstärke entstehen. Außerdem isl es, wenn man Jas Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes mit hoher Geschwindigkeit ändert und die Kupplung einschaltet, praktisch nicht möglich, eine Zerstörung der Kupplung oder Schwankungen in der Faserbanddicke zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Karde mit einem Sichtrhcilsantrieb anzugeben, bei dem mit relativ einfachen MiiCh gewährleistet ist, daß eine Zerstörung der Kupplung und/oder Schwankungen in der Faserbanddicke vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Karde der eingangs beschriebenen Art gelöst, welche gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß der elektrische Steuerkreis zusätzlich einen ersten Arbeitskontakt eines ersten Endschalters enthält, welcher durch das Regelgetriebe betätigbar ist und schließt, wenn das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes von dem Steuermotor auf einen unteren Grenzwert seiner Ausgangsdrehzahl eingestellt ist, daß der erste Arbeitskontakt in Serie mit dem ersten Relais und mit einer Drucktaste geschaltet ist, so daß der Abnehmer und die Speisewalze in Abhängigkeit von einer Drehung der Antriebswelle des Regelgetriebes nur dann über die Kupplung zu einer Drehbewegung antreibbar sind, wenn das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes auf einen unteren Grenzwert seiner Ausgangsdrehzahl eingestellt ist.
Der entscheidende Vorteil der erfindungsgemäßen Karde mit iSicherheitsantrieb besteht darin, daß der Sicherheitsantrieb sowohl mit der elektromagnetischen Kupplung, welche der elektromagnetischem Kupplungsund Bremseinheit der bekannten Karde entspricht, als auch mit dem Regelgetriebe, das dem Regelgetrieba der bekannten Karde entspricht, zusammenarbeitet. Hierdurch ki-wn die Erregerwicklung der elektromagnetischen Kupplung nur dann erregt werden, wenn der Arbeitskontakt des ersten Relais geschlossen ist. Außerdem kann das erste Relais nur betätigt werden, wenn der erste Arbeitskontakt eines ersten Endschalters geschlossen ist, wofür es aber erforderlich ist, daß das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes auf einen unteren Grenzwert der Ausgangsdrehzahl eingestellt isl. Andererseits wird das Drehzahlübersetzungsverhähnis des Regelgetriebes durch den Steuermotor gesteuert, der den genannten Endschalter betätigt.
Erfindungsgemäß kann also die Erregerwicklung der elektromagnetischen Kupplung nur dann erregt werden, wenn das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes auf einen unteren Grenzwert der Ausgangsdrehzahl desselben eingestellt ist. Demgemäß kann in den Fällen, in denen das Regelgetriebe unerwünschterweise auf ein hohes Übersetzungsverhältnis bzw. eine hohe Ausgangsdrehzahl eingestellt ist. beispielsweise aufgrund von Fehlern in der Steuerung, eine Zerstörung der elektrischen Kupplung oder eine Änderung der Dicke des Faserbandes vermieden werden.
Im Gegensatz zu dem erfindungsgemäßen Konzept laufen bei der bekannten Karde gemäß der eingangs zitierten britischen Patentschrift beim Betätigen der elektromagnetischen Kupplungs- und Bremseinheit der Abieh.ner und der Vorreißer unabhängig von dem jeweiligen Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes an. Wenn nun dieses Übersetzungsverhältnis so eingestellt ist, daß sich unerwünschterweise eine hohe Ausgangsdrehzahl ergibt, dann tritt eine Zerstörung der elektromagnetische" Kupplung oder eine Änderung in der Faserbanddicke ein, wenn die elektromagnetische Kupplungs- und Bremseinheit erregt wird. Im Gegensatz zu dem erfindungsgemäßen Konzept werden nämlich bei der bekannten Karde zwei Endschalter, die dem Endschalter der erfindungsgemäßen Karde entsprechen, nicht von einem reversiblen Motor betätigt, der dem Stcucrrnotor gemäß der Erfindung entspricht, sondern durch eine Drehbewegung des Abnehmers.
In Weiterbildung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der elektrische Steuerkreis
zusätzlich einen ersten Ruhekontakt des ersten Endschalters und einen /weiten Ruhekontakt eines /weiten Relais enthält, wobei der erste Ruhekontakt geöffnet wird, wenn das Drehzahlübersetzungsverhält nis des Regclgetriebcs von dem Steuermolor abgesenkt ist. und wobei beide Kontakt in Serie mit dem Steuermolor geschaltet sind, wobei der /weite Ruhe kontakt des zweiten Relais bis zu dem Zeitpunkt geschlossen bleibt, zu dem die Karde derart betätigt wird, daß sie mil einer hohen Geschwindigkeit läuft, so daß der Steuermotor zu laufen beginnt und dann das Drehzahliibersetz.ungs verhältnis des Regeiget liebes vom oberen Grcn/werl zum unleren Grenzwert tier Ausgangsdrehzahl desselben verändert.
Wenn nämlich dem Steuermolor elektrische Energie über den ersten Ruhekontakt des ersten Endschalters zugeführt wird, dann dreht sich der Sleurrmolnr im entgegengesetzten Drehsinn, in dem er das Übersetzungsverhältnis von einem höheren Wert der Ausgangsdrehzahl in Richtung auf einen unteren Grenzwert derselben ändert. Wenn dieser untere Grenzwert der Ausgangsdrehzahl dann erreicht ist, öffnet der erste Ruhekontakt, während gleichzeitig der erste Arbeitskontakt schließt, so daß das erste Relais nunmehr betätigt werden kann und über seinen einen Arbeitskontakt eine F.rregungder Erregerwicklung herbeiführt.
In Weiterbildung der Erfindung hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn die elektrische Steuerschaltung zusätzlich eine Drucktaste zum Stillsetzen des Antriebsmotors aufweist, wenn in Serie zu der Drucktaste ein elektromagnetischer Schalter vorgesehen ist, wenn ein Zeitrelais in Serie zu einem Ruhekontakt des elektromagnetischen Schalters geschaltet ist. wenn ein drittes Relais in Serie zu einem Kontakt des Zeitrelais geschaltet ist sowie in Serie mit einem Arbeitskontakt des dritten Relais, wenn der Arbeitskontakt des dritten Relais in Serie mit dem Ruhekontakt des elektromagnetischen Schalters geschaltet ist. wenn das Zeitrelais in dem Moment erregt wird, in dem der Antriebsmotor anhält und dann erregt bleibt bis ein vorgegebenes Zeitintervall verstrichen ist, wenn dem Steuermotor über den Arbeitskoniakt, den ersten Ruhekontakt jnd den zweiten Ruhekontakt während des vorgegebenen Zeitintervalls Spannung zugeführt wird und wenn der Steuermotor das Drehzahlübersetzungsverhälinis des Regclgetriebes ändert, bis dieses auf einen unteren Grenzwert seiner Ausgangsdrehzahl eingesteht ist, so daß diese Ausgangsdrehzahl eingestellt und dann beibehalten wird, bis der Antriebsmotor erneut eingeschaltet wird.
Diese Ausgestaltung bringt nämüch den Vorteil mit sich, daß bereits beim Stillsetzen des Antriebsmotors alle Vorbereitungen für ein erneutes Einschalten des Antriebsmotors bzw. der Karde getroffen werden, und zwar derart, daß ein störungsfreies Anlaufen der Karde gewährleistet ist.
Bei dieser Ausgestaltung arbeitet die erfindungsgemäße Karde in gewissem Sinne ähnlich wie eine andere aus der CH-PS 4 62 005 vorbekannte Karde, die ebenfalls eine Art Sicherheitsgetriebe, und zwar ein Sicherheitsgetriebc mit einem Zeitschaltwerk aufweist, wobei das Zeitschaltwerk jedoch völlig anders arbeitet als das Zeitrelais der erfindungsgemäßen Karde. Bei der bekannten Karde arbeiiei nämlich das Zeilsc'naitwerk nur dann, wenn die Karde zu arbeiten beginnt. Die Drehzahl des Abnehmers ändert sich dabei allmählich von einer niedrigen Drehzahl in Richtung auf eine hohe Drehzahl. Im Gegensatz dazu wird das Zeitrelais erfinduiigsgemäU nur dann wirksam, wenn die Karde aufhört zu arbeilen. Das Zeitrelais beginnt in dem Moment /u laufen, in dem der Antriebsmotor stoppt und läuft dann für ein vorgegebenes Zeitintervall. Während dieses /eitinlervalls ist der Arbeitskontakt des Zeitrelais durchgeschallt! und dementsprechend das dritte Relais erregt. Damit ist aber auch der Arbeitskontakt des dritten Relais geschlossen, so daß der Stcucrmotor in entgegengesetztem Drehsinn läuft, da er über den Arbeitskontakt des drillen Relais, den Ruhekontakt des ersten Endschalters und den zwnilen Ruhekontakt des /weilen Relais an Speisespannung liegt. Aufgrund der Drehung des Steuermotors im entgegengesetzten Drehsinn ändert sich das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes so. daß die Ausgangsdrehzahl vom oberen Greiizweri zum unleren Grenzwert absinkt, bis der Kulu'kontnlit iles Endschalters gröffnrl wird Der Endschalter wird aber vom Steuermotor selbst belangt. Wenn der Antriebsmotor dann wieder anläuft, ist das Übersetzungsverhältnis des Regclgetriebes folglich auf den unteren Grenzwert der Ausgangsdrehzahl eingestellt Wenn nun die Startlaste und die Taste für den langsamen Start sofort wieder betätigt werden, dann kann die Erregerwicklung für die Kupplung dennoch nicht π regt werden, ehe nicht das durch das Zeitrelais vorgegebne Zeitintervall verstrichen ist. Beim Niederdrücken der Taste für einen langsamen Start kann das erste Relais nämlich nur dann erregt werden, wenn auch der erste Arbeitskontakt des ersten Endschalters geschlossen ist. Dieser Kontakt bleibt aber so lange geöffnet, bis das vorgegebene Zeitintervall verstrichen ist. Während dieses Zeitintervall hat aber der Steuermotor Zeit das Drehzahlübersctzungsverhsltnis so zu ändern, daß sich für die Ausgangsdrehzahl der niedrigste Grenzwert ergibt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt
Fig.! eine schematische Draufsicht auf die wesentlichen Teile des Antriebs einer Karde gemäß der Erfindung und
l· ι g. 2 ein Schaltbild der Steuerschaltung lür den Antrieb der Karde gernäß Fig. i.
In der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Karde gemäß der Erfindung darstellenden Fig. 1 sind an einem Maschinenrahmen 1 ein Antriebsmotor 2, ein Zylinder 3. ein Vorreißer 4. ein Abnehmer 5, eine Speiscwalze 6 und eine Wickelwalze 7 angebracht. Die Anlriebscnergie wird von dem Antriebsmotor 2 über eine Riemenscheibe PX, einen Riemen B\ unc1 eine weitere Riemenscheibe P2 auf den Zylinder 3 übertragen Die Antriebsenergie wird ferner über eine dritte Riemenscheibe P 3. einen zweiten Riemen B2 und eine vierte Riemenscheibe P4 auf die Einzugswalze 4 übertragen. Durch den Vorreißer 4 wird die A.ntriebsenergie ferner über eine fünfte Riemenscheibe P5. einen dritten Riemen S3 und eine sechste Riemenscheibe Pe sowie ein Regeigetriebe 8, eine siebte Riemenscheibe P7. einen vierten Riemen /?4, eine achte Riemenscheibe PS, eine Kupplung 9 und einen Getriebezug G 1. G2. G3 und G4zu dem Abnehmers übertragen. Weiterhin wird die Antriebsenergie von dem Abnehmer 5 über ein Kegelradpaar G 5, G 6, eine Querwelle 10 und ein weiteres Kegelradpaar G 7, G 8 auf die Speisewaize 6 übertragen, von der die Antriebsenergie weiter über einen Getriebezug G 10, GiI und G 12 zu der Wickelwalze übertragen wird. Außerdem wird die Antriebsenergie von der dritten Riemenscheibe P3 über einen fünften Riemen B5, eine
iH'uiilc Riemenscheibe /'4. einen sechsten Kiemen Bb um! eine zehnte Riemenscheibe /'IO auf die Welle 11 !■nil", f Ivi-rkauims übertragen sowie von dem Zahnrad (i 4 über einen (ietriebe/iig Ci 13. C 14 und Ci 15 zu einer Sammelwal/e 12.
Wci'vrhiti wird the Antriebsenergie von tier Sainmelwalze Π liber verschiedene Elemente, nämlich Wellen lh und 18 und mehrere Kegelradpaare 19, 20; 21, 22; 23, 24 ,mi eine Kalanderwalze 13, ein llülsenrad 14 und eine Drehscheibe 15 zur Aufnahme einer Kanne (nicht dargestellt) übertragen, liei der betrachteten Karde drehen sich der Zylinder 3. der Vorreißer 4 und die Weile 11 ständig, wenn sich die Welle des Antricbsmo tors 2 dreht.
Die übrigen Hauteile, wie /. Ii. der Abnehmer 5 und die Speisewalze f>. die hinter der Kupplung 9 liegen, werden dagegen sofort stillgesetzt, wenn ihre Verbin dun;: zum Antriebsmotor durch Öffnen der Kupplung 9 unterbrochen wird. Die genannten Hauteile werden sehr schnell stillgesetzt, ohne daß sie aktiv abgebremst werden, da sie eine geringe Masse aufweisen, da ihre Drehzahl gering ist und da die Widerstände der zugeordneten Getriebezüge erheblich sind.
Nachstehend soll nunmehr die elektrische Steuerung für den Antrieb der erfindungsgcmäßen Karde in Verbindung mit I'i g. 2 näher erläutert werden. Die in F ι g. 2 gezeigte elektrische Steuerschaltung weist zehn Steuerkreise auf. die zwischen den Adern P und N der Spei"?spannungsquclle liegen. In dem ersten Steuerkreis I liegt ein Schalter in Form eines Drucktastenschalters /Vi4, welcher dem Stillsetzen des Antriebsmotors 2 (Fig. I) dient. Ferner liegt im Steuerkreis 1 ein Schalter Pt) 1. welcher als Drucktastcnschalter ausgebildet ist und dazu dient, den Antriebsmotor 2 zu starten. In Serie zu den beiden genannten Schaltern PR 1 und Pt)4 ist ferner die Wicklung eines elektromagnetischen Schalter·? MS des Antriebsmotors 2 geschaltet. Fun Arbeitskontakt Λ/S-I des elektromagnetischen Schalters Λ/.S" liegt in dem /weiten .Steuerkreis Il und außerdem parallel zu dem Schalter P" 1 des ersten "MCUCI M
/\l UCIISISUI !Uli·. I
elektromagnetischer, Schalters MS liegt in einem vierten Steuerkreis IV. während ein Ruhekontakt /V/S-3 de-- elektromagnetischen Schalters Λ/Sin einem fünften Steuerkreis V liegt.
In dem zweiten Steuerkreis 1! sind ein dritter, als Drucklastenschalter ausgebildeter Schalter PIi 3 und ein Relais CR 2 in Serie geschaltet. Ein erster Arbeitskontak: CRi des Relais CR 2 liegt in dem dritten Steuerkreis III parallel zu dem dritten Schalter PB 3. und ein zweiter Arbeitskontakt CR 2-2 des Relais CR 2 liegt in einem neunten Steuerkreis IX. während ein erster und ein zweiter Ruhekoniakt CR 2-3 bzw. CR 2-4 des Relais CR 2 in einem Steuerkreis VII bzw. VIII 'legen. In einem vierten Steuerkreis IV liegt ein drittes Relais CRi mit einem Arbeitskontakt CR 3-1 in einem fünften Steuerkreis V. In dem fünften Steuerkreis V Hegt ein Zeitrelais TR 1 mit einem Ruhekontakt TR 1-1 im vierten Steuerkreis IV. In einem sechsten Steuerkreis Vl hegt ein Arbeitskontakt LS\-\ eines ersten Endschalter? (nicht dargestellt), welcher betätigt wird, wenn das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes 8 einen vorgegebenen unteren Grenzwert erreicht. In Serie zu dem \rbciicikontiikt / Vi-! !ieiien ein /weiter Schulter PB2 in Form eines Dr■ Atastenschaiters. ein Ruhekontaki CR 1). welcher betätigt wird, wenn ein Luntenbruch eintritt oiler wenn sich beim Aufwickeln Falten ergeben, ein Ruhekoniakt CR 12. w elcher betätigt wird.
wenn sich die Lunte nach dem Kardieren um eine der Kalanderwalzen 13 wickelt oder wenn die Lunte sich verklemmt oder sich um die Sammelwalze 12 wickelt, sowie ein erstes Relais CR 1.
Arbeitskontaktc CKl-I. CK 1-2 und CR 1-3 des ersten Relais CKl liegen im zweiten, siebten und zehnten Steuerkreis II. VII bzw. X. In einem achten Steuerkreis VIII liegen ein Ruhekontakt /.S 1-2. welcher mit dein Arbeitskontakt /.SI-I des Endschalters im sechsten Steuerkreis Vl gekoppelt ist sowie ein Steuermotor /'Λ/des Regelgetriebes 8. In dem neunten Steucrkreis IX liegt ein Ruhekontakt S/. 2 eines zweiten Endschalters (nicht dargestellt), welcher betätigt wird, wenn das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes 8 einen vorgegebenen oberen Grenzwert überschreitet. In dem zehnten Steuerkreis X liegt eine Erregerwicklung MC. welche der Betätigung der elektromagnetischen und mechanischen Kupplung 9 dient. In der nachstehenden Erläuterung wird davon ausgegangen, daß die Kupplung 9 eine elektromagnetische Kupplung ist.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Karde, welche durch die vorstehend besprochene Steuerschaltung gesteuert wird, wird nachstehend in den Einzelheiten erläutert.
1. Beim Drücken des ersten Schalters PBX fließt ein Strom durch die Erregerwicklung A/5" des elektromagnetischen Schalters, so daß der Antriebsmotor 2 (F ig. I) zu laufen beginnt. Der Zylinder 3 und die Einzugswalze 4 beginnen folglich ebenfalls zu laufen. Der Arbeitskontakt MS-X des elektromagnetischen Schalters wird während dieser F'nasc im geschlossenen Zustand gehalten. Da auch der zweite Arbeitskontak! MS-2 des elektromagnetischen Schalters im vierten Steuerkreis IV gleichzeitig mit dem Anlaufen des Zylinders 3 und des Vorreißers 4 geschlossen wird, läuft auch der Stcuermotor PM im achten Schaltkreis VIII mit entgegengesetztem Drehsinn an. so daß das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes 8 in Richtung auf eine niedrige Geschwindigkeit eingestellt wird.
»vciiii uti.-> vjijK. ι λι_ n.uii^.i * C Γι ιϋιίΓηϋ CiTtCTi VGrgGgC^CnC" unteren Grenzwert erreicht, wird der Ruhekontakt /.S 1-2 mechanisch geöffnet, so daß die Drehbewegung des Steuermotors im entgegengesetzten Drehsinn unterbrochen wird. Während der betrachteten Betriebsphase w ird ferner das Relais CR 3 erregt, da der Arbeitskontakt A/S-2 im vierten Steucrkreis IV geschlossen wird, wodurch der Arbeitskontakt CK 3-1 des Relais im fünften Steuerkreis V geschlossen w ird.
2. Durch Betätigen des Schalters PB2 im sechsten Steucrkreis Vl im Anschluß an den unter (1) erläuterten Zustand wird das erste Relais CKI im sechsten Steuerkreis VI erregt, so daß es sich über seinen Arbeitskontakt CR 1-2 im siebten Steuerkreis VII selbst hält. Da auch der Arbeitskontakt CR 1-3 des genannten Relais geschlossen wird, wird die Erregerwicklung MC erregt, wodurch die elektromagnetische Kupplung 9 eingeschaltet wird. Die Antriebsenergie wird nunmehr von dem Vorreißer 4 über das Regelgetriebe 8. welches gemäß (1) auf die kleinste Geschwindigkeiisübersetzung eingestellt wurde, sowie über die elektromagnetische Kupplung 9 zu dem Abnehmer 5 und der Speisewalze β übertragen. Die genannten Bauteile drehen sich nunmehr mit niedriger Drehzahl.
3. Durch BctiitiL-en des drillen Schalters PB 3 im zweiten SteuerkvcK H im -\rsch!uß an den Zustand gemäß (2) wird Ja«, zweite Rci,:is CK 2 im /weiten Steuerkreis Ii o"cl·: und hält sich dann selbst über
seinen Arbeil ski m takt ( W 2-1 im drittel) S teuer kreis III. Durch Schließen lies Arbcitskontaktes CR 2-2 des /weiten Relais wird ferner tier neunte Steuerkreis IX geschlissen, so daß der Steuermotor PM /u laufen beginnt. Das Übersetzungsverhältnis des Regelgctriebes 8 wird hierdurch in Richtung auf eine höhere Aiisgangsgeschw indigkcit verändert, so daß die Drehzahlen des Abnehmers 5 und der Speisewal/e β allmählich ansteigen. Wenn eine vorgegebene obere Grenzgeschwindigkeit erreicht ist. wird der Endschalter /..S'2 mechanisch geöffnet, so daß der Steuermotor PM stillgesetzt wird. Während der Verstellung des Regclgetriebes 8 in Richtung auf höhere Ausgangsgeschwindigkeiten werden ferner die Kontakte /.5 1-I und /..V 1-2 des ersten Endschalters in ihre in E i g. 2 gezeigte Lage /urückbewegt. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dall die Zeitdauer für den Übergang von der niedrigsten AiKniniicilrrthvilil /iir VW\/*hc.t*^n Λ ι n.tT'.i ntiCi t mh /uhl /ip*;
Regelgetriebes 8 vorab auf einen ausreichend hohen Wert, beispielsweise 30 Sekunden, eingestellt werden muß. um zu vermeiden, daß die eingangs erörterten Probleme auftreten, d. h. Schwankungen in der Qualität des Ausgangsproduktes aufgrund von Verzögerungen im Transportsystem.
4. Wenn es erwünscht ist. den Antriebsmotor 2 stillzusetzen, beispielsweise nach Beendigung eines Arbeitszyklus, dann kann der vierte Schalter PB4 im ersten Steuerkreis I betätigt werden, um die Erregung für die Erregerwicklung MS des elektromagnetischen Schalters im ersten Steuerkreis I und die Erregung des Relais CK 2 im zweiten Steuerkreis Il zu unterbrechen. Aufgrund dieser Maßnahme werden der Antriebsmotor 2, der Zylinder 3. der Vorreißer 4. der Abnehmer 5 und die Speisewalze 6 stillgesetzt, nachdem sie aufgrund ihrer Trägheit noch etwa sechs bis sieben Minuten weitergelaufen sind. Die Zeit, für die der Zylinder 3 aufgrund der Trägheit noch weiterläuft, ist nämlich verhältnismäßig lang, da dessen Drehzahl und Masse im Vergleich zu ilen anderen Bauteilen verhältnismäßig groß sind. Wenn die Erregung für die Erregerwicklung MS des elektromagnetischen Schalters unterbrochen wird, dann wird der Ruhekontakt A/.V-3 dieses Schalters im liinlten Steuerkreis V geschlossen, so daß das Zeitrelais TR I im fünften Steuerkreis V anspricht. Das Zeitrelais TR 1 ist so eingestellt, daß es seinen Ruhekontakt TR 1 im vierten Steuerkreis IV nach einer Verzögerungszeil (b —7 Min.) betätigt, während welcher der Zylinder 3 und der Vorreißer 4 stillgesetzt werden, wodurch die Erregung für das dritte Relais CR3 im vierten Steuerkreis IV unterbrochen wird. Da jedoch das erste Relais CR I bis zum Offnen des Ruhekontaktes 77' i-i des /ciirciais TR \ crrc-"! V-IrJ bleib! die elektromagnetische Kupplung 9 solange eingeschaltet. Das zweite Relais CR 2 im zweiten Steuerkreis Il bleibt ausgeschaltet, und sein Ruhekontakt CR 2-4 bleibt folglich im geschlossenen Zustand, so daß der Steuermotor PM wieder im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben wird, um das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes 8 in Richtung auf eine niedrigere Ausgangsdrehzahl zu verändern. (Der Zeitraum, ehe aufgrund der Verstellung des Regclgetriebcs die niedrigste Ausgangsdrehzahl erreicht und der Endschalter-Kontakt Λ51-2 geöffnet wird, beträgt beispielsweise 30 Sekunden, wie bei der Verstellung in Richtung auf die maximale Ausgangsdrehzahl.) Durch das Niederdrücken des als Drucktaster ausgebildeten vierten Schalters PB4 /um Stillsetzen des Antriebsmotors 2 werden also der Zvlirider 3. der Vorreißer 4. der Abnehmer 5 urm die Speisewalze h nach ihrem Auslaufen aufgrund der I'rägheitskräfte ehenlalK stillgesetzt. Während dieses Auslaufens bleibt die elektromagnetische Kupplung 9 im eingeschalteten Zustand. I Inmittelbar mit dem Stillstehen der genannten Teile bzw. gleichzeitig damit wird die elektromagnetische Kupplung 9 geölinet. Das Regelgetriebe wird während ties Auslaufens der genannten Teile in Richtung auf die untere Ausgangsdrehzahl \erstellt. m> daß folglich bei einem neuen Arbeitszyklus ausgehend von tier niedrigsten Ausgangsdrehzahl begonnen w ird.
r). Wenn irgendeine Störung eintritt, werden die Ruhekontakte CWII oder CW 12 im sechsten .Steuerkreis Vl geöffnet, wodurch der normale Betneb der unter (1) bis (4) beschrieben wurde, unterbrochen w ird.
Insbesondere kann der Ruhekontakt CW II. wie dies oben erwähnt wurde, geöffnet werden, wenn wahrend des Arhi'itrim mil niedriger ('u'srhw indiv'ki'it ein l.untenbruch oder eine Ealtenbildung auftritt. In diesem EaII bleibt die elektromagnetische Kupplung 4 eingeschaltet und die Karde arbeitet nut niedriger Geschw indigkcit weiter, da das Relais ( W 1 im sechsten Steuerkreis Vl über den Ruhekontakt CW 2-3 im siebten Sleuerkreis VII erregt bleibt. Wenn eine Störung dagegen beim Betrieb mit hoher Geschwindigkeit auftritt, ist der Ruhekontakt CW 2-3 im siebten Steuerkreis VII bereits geöffnet, so daß die Erregung fur das erste Relais CWI im sechsten Steuerkreis Vl unterbrochen wird, was zur Eolge hat. Δ,\1\ die elektromagnetische Kupplung 4 abgeschaltet h/u geöffnet wird, was wiederum zur Eolge hat. daß de'1 Abnehme ϊ und die Speise« al/e ti schnell gestoppt werden.
Andererseits wird dann, wenn die Lunte um eine der Kalanderwalzen 1 3 gewickelt <\ ird. sich in der I IuKc des Hülsenracies 14 verklemmt oder um die Sammclual/. 12 gewickelt wird, der Ruhekontakt CW 12 im sechste; Steuerkreis Yl geöffnet, wodurch die Erregung für Ja^ Relais CWI unterbrochen wird. Das Abschalten deersten Relais CWl hat zur Eolge. da'! dessen •\rbeitskontakt CW 1-3 im zehnten Sleuerkreis \ geöffnet wird, so daß die elektromagnetische Kupplung 9 geöffnet wird und folglich der Abnehmer 5 und die Speisewalze β schnell stillgesetzt werden, und zwar unabhängig davon, ob der Eehler bei hoher Geschwindigkeit oder bei niedriger Geschwindigkeit auftritt.
Wenn die Erregung für das erste Relais CW ! im sechsten Steuerkreis Yl unterbrochen wird, dann öffnet dessen Arbeitskontakt CW I-I im /weiten Steuerkreis II. so daß die Erregung für das zweite Relais CW 2 unterbrochen wird. Dies hat zur Folge, daß der Rsjhekü"!jk! CR 2 ·? r.v; jchieri Sieuerkrcis V!!! und der Arbeitskontakt CW2-2 im neunten Steuerkreis IX in ihre in F i g. 2 gzeigte Ausgangsstellung zurückkehren. Folglich wird die Kupplung 9 geöffnet, wenn während des Kardiervorganges irgendeine Störung auftritt. Außerdem wird der Steuermotor PM im achter, Steuerkreis VIII gleichzeitig mit dem Öffnen der Kupplung 9 eingeschaltet, und das Übersetzungsverhältnis des Regelgetriebes 8 wird in Richtung auf die niedrigste Ausgangsdrehzahl verändert. Nach Benebung der Ursachen für die Störung können somit der Abnehmer 5. die Speisewalze 6 usw. bei Betätigung des zweiten Schalters PB2 erneut mit niedriger Drehzahl eingeschaltet werden.
Wenn eine Störung auftritt, solange die Karde mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, werden die Bauteile wie Abnehmer 5 und Speisewalze 6 usw. schnell
Millgeset/t. lint! der Slciiermoior I'M wird nut einem solchen Drehsinn angelrieben, daß das Regeige-triehe in ί ich l tin ι: niiF du: geringe Ausgangsdreh/ahl wi stellt vvin.l WiMTii nun dl1* Bedienungsperson dri" kar'V (lie Storiings.iis.iche beseitigt und den Schallet I'll 2 '< iFinerh.ilh von j(i Sekuntlcn nach lestsielliiiif.1 dei Stoning bvliitigt. isl tiie elektromagnetische Kupplung 4 immer noch eingeschaltet, da tier Kontakt />l-l im sechsten Steuerkreis Vl offen geblieben ist. Wenn jedoch tlas I !berset/ungsverhaltnis des Regclgeinebes ίι H in Richliing auf die nietlnge Atisgani-'sdreli/ali!
\ersclioben wird, dann ist die elektromagnetische Kti|iplung so vorbereitet, daß sie ohne, einen harten Stoß einkuppeln kann. Da die genannten Bauteile, wie /.. Ii. tier Abnehmer 5. die Speisewal/c 6 usw., immer dann /u drehen beginnen, wenn tlas (Jberset/.ungsver[,altiiis des Kegelgetriebes 8 auf die niedrigste Ausgangsdreh/a.hl verstellt ist, können die Drehzahlen dieser Bauteile allmählich erhöht werden, so daß störende Qualitatsschwankungcn hervorragend verhindert werden kön neu.
llici/ti 2 Blatt Zeic'.muneen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Karde mit Sicherheitsgetriebe, mit einem Antriebsmotor zum Antreiben der Karde, mit einem ". Zylinder, der direkt durch den Antriebsmotor antreibbar ist, mit einem Vorreißer, welcher in Richtung des Faserflusses stromaufwärts von dem Zylinder angeordnet und durch diesen antreibbar ist, mit einem Abnehmer, welcher in Richtung des in Faserflusses stromabwärts von dem Zylinder angeordnet und zu einer Drehbewegung antreibbar ist, mit einer Speisewalze, welche in Richtung des Faserflusses stromaufwärts von dem Vorreißer angeordnet und gemeinsam mit dem Abnehmer zu einer Drehbewegung antreibbar ist, mit einem Regelgetriebe, dessen Eingangswelle über den Vorreißer zu einer Drehbewegung antreibbar ist, mit einer Kupplung, über die die Abtriebswelle des Regelgetriebts unter Steuerung durch einen elektri- > sehen Steuerkreis mit dem Abnehmer kuppelbar ist, mit einem Sleuermotor, mit dessen Hilfe das Drehzahliibersetzungsverhältnis des Regelgetriebes veränderbar ist, und zwar in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen des Steuerkreises, welcher eine .'■» Erregerwicklung enthält, über Jie die Kupplung betätigbar ist, welcher einen ersten Arbeitskontakt enthält, der in Serie zu der Erregerwicklung geschaltet ist, und welcher ein erstes Relais enthält, wobei der Steuerrnotor dazu dient, den Abnehmer . > und die Speisewalzc beim Anlaufen der Karde mil niedriger Drehzahl anzi trcibei, dadurch gekenn zeichnet, daß de* elektrische Steuerkreis zusätzlich einen ersten Arbeitskon ikl (LS 1-1) eines ersten Endschalters cnlhäll, welcher durch das ■< Rcgelgetriebc (8) betätifxbar ist und schließt, wenn das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regclgeiriebes (8) von dem Sicucrmotor (PM) auf einen unteren Grenzwert seiner Ausgangsdrehzahl eingestellt ist, daß der erste Arbeitskontakt (LS 1-1) in ■■■< Serie mit dem ersten Relais (CRi) und mit einer Drucktaste (PB 2) geschaltet ist, so daß der Abnehmer (5) und die Speisewalze (6) in Abhängigkeit von einer Drehung der Abtriebswelle des Regelgetriebes (8) nur dann über die Kupplung (9) zu ■. einer Drehbewegung antreibbar sind, wenn das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes (8) auf einen unteren Grcnzwerl seiner Ausgangsdrehzahl eingestellt ist.
2. Karde nach Anspruch 1, dadurch gekenn/.cich- ■■■ net, daß der elektrische Slcuerkrcis zusätzlich einen ersten Ruhekontakt (LS 1-2) des ersten Endschalters und einen zweiten Ruhekontakt (CR 2-4) eines zweiten Relais (CR 2) enthält, wobei der erste Ruhekontakt (7.S1-2) geöffnet wird, wenn das · Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgctriebc* (8) von dem Steuermotor (PM) abgesenkt ist, und wobei beide Kontakte (CR 2-4 und LS 1-2) in Serie mit dem Steuerniotor (PM) geschaltet sind, wobei der zweite Ruhekontakt (CR 2-4) des zweiten Relais (CR 2) bis zu dem Zeitpunkt geschlossen bleibt, zu dem die Karde derart betätig! wird, daß sie mit einer hohen Geschwindigkeit läuft, so daß der Sieiiermotor (PM) zu laufen beginnt und dann das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebcs (8) vom oberen Grenzwert zum linieren Grenzwert der Ausgangsdrehzahl desselben verändert.
3. Karde nach Anspruch I und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Steuerschaltung zusätzlich eine Drucktaste (PB 4) zum Stillsetzen des Antriebsmotors (2) aufweist, daß in Serie zu der Drucktaste (PB4) ein elektromagnetischer Schalter (MS) vorgesehen ist, daß ein Zeilrelais (77? 1) in Serie zu einem Ruhekontakt (MS-3) des elektromagnetischen Schalters (MS) geschaltet ist, daß ein drittes Relais (CR 3) in Serie zu einem Kcmakt (TR 1-1) des Zeitrelais (TR 1) geschaltet ist sowie in Serie mit einem Arbeitskontakt (CRZ-X) des dritten Relais (CR 3), daß der Arbeitskontakt (CR 3-1) des dritten Relais (CR 3) in Serie mit dem Ruhekontakt (MS-3) des elektromagnetischen Schalters (MS) geschaltet ist, daß das Zeitrelais (TR 1) in dem Moment erregt wird, in dem der Antriebsmotor (2) anhält und dann erregt bleibt, bis ein vorgegebenes Zeitintervall verstrichen ist, daß dem Steuermotor (PM) über den Arbeitskontakt (CR 3-1), den ersten Ruhekontakt (LS 1-2) und den zweiten Ruhekontakt (CR 2-4) während des vorgegebenen Zeitintervall Spannung zugeführt wird und daß der Steuermotor (PM) das Drehzahlübersetzungsverhältnis des Regelgetriebes (8) ändert, bis dieses auf einen unteren Grenzwert seiner Ausgangsdrehzahl eingestellt ist. so daß diese Ausgangsdrehzahl eingestellt und dann beibehalten wird, hLs der Antriebsmotor (2) erneut eingeschaltet wird.
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