DE2633978C2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Zwischenpunktausdruckung bei Punktdruckern - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Zwischenpunktausdruckung bei PunktdruckernInfo
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Description
Die sich ständig erhöhende Arbeitsgeschwindigkeit der zentralen Verarbeitungseinheiten in elektronischen
Computern erfordert auch eine erhöhte Ausdruckgeschwindigkeit, und es sind zum Zwecke der Erhöhung
der Druckgeschwindigkeit verschiedene Systeme entwickelt worden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich
auf einen Punktdrucker zum Drucken von Zeichen und dgl. mittels einer Punktmatrix.
Ein solcher Punktmatrixdrucker wird z. B. durch einen Drah'.punktdrucker, einen thermischen Drucker
oder dgl. repräsentiert. Bei einem Drahtpunktdrucker, wie er durch die US-PS 36 27 096 bekannt ist, wird
beispielsweise das Ausdrucken der Punkte, wie aus Fig. I ersichtlich, mittels eines Druckkopfes 3 durchgeführt,
der vor einer Walze 1 und einem Papierblatt 2 vorgesehen ist, und ein Farbband 6 gegen das
Druckblatt 2 andrückt, während parallel dazu längs der Führungsstangen 4, 5 eine Verschiebung erfolgt. Wie in
Fig. 2 dargestellt, ist der erwähnte Druckkopf 3 zum
Beispiel mit 7 Druckdrähten 7 versehen, die auf einer vertikalen Linie auf der Frontseite des Druckkopfes
liegen und mit sieben Magneten 8 am rückwärtigen Ende ausgestattet sind, um die Drähte 7 in die
Druckstellung vorschnellen zu lassen. Die Zeitdauer des
s Punktausdrucks oder die Zeitdauer zum Vorschnellen der Drähte 7 in ihre Druckstellung wird durch
Zeitgebersignale bestimmt, die dadurch erlangt werden, daß optisch oder magnetisch die Schlitze 10 auf einer
Schlitzplatte 9 abgetastet werden, die am Druckkopf 3
ίο gelagert ist. Fi g. 3 zeigt ein Beispiel eines Schlitzdetektors,
bei welchem der Abstand zwischen den Schlitzen 10 auf der Schlitzplatte 9 dem Abstand zwischen den
Punktlinien entspricht. Demgemäß zeigt ein Signal, das durch einen Schlitzdetektor 12 mit einem leichten
Empfängerelement U erzeugt worden ist an, daß der Druckkopf 3 auf die nächste Punktdruckstellung
vorgerückt ist, und es werden die Magnete 8 erregt, um die entsprechenden Drähte 7 auf die Druckoberfläche
hin vorschnellen zu lassen.
Den herkömmlichen Drahtpunktdruckern haftet der
Nachteil einer unzulänglichen Druckqualität an, weil die Punkte einen breiteren Abstand aufweisen, wie aus
Fig.4 ersichtlich, wo der Ausdruck des Zeichens »E« und »A« durch eine 5 χ 7-Punktmatrix dargestellt sind.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, zusätzliche Punkte zwischen die Punktzeilen
zu drucken. Ein solcher Ausdruck kann z. B. durch zwei Spaltenlinien erlangt werden, die gegeneinander
um eine halbe Teilung versetzt sind und von denen eine die Punkte auf der Matrix ausdruckt, während die
andere zusätzliche Punkte an Stellen ausdruckt, die um eine halbe Teilung gegenüber den vorhergehenden
versetzt sind. Ein solches Verfahren erfordert jedoch einen größeren Druckkopf wegen des Vorhandenseins
der beiden Drahtspalten, und es müssen entsprechend mehr Magnete zum Antrieb der Drähte vorgesehen
werden. Um die vorerwähnten Nachieile zu vermeiden, ist auch bereits ein Punktdrucker iuit einer einzigen
Drahtspalte zum Drucken bekanntgeworden, wobei die Punkte der Matrixstellungen durch ein Zeitsignal
ausgedruckt werden, welches z. B. durch eine Schlitzplatte erzeugt wird und die zusätzlichen Zwischenpunkte
zu einer vorbestimmten Zeit nach Erzeugung eines Zeitsignals ausgedruckt werden, wobei die vorbestimmte
Zeit der Hälfte der Periode zwischen zwei Zeitsignalen entspricht. Ein solcher Drucker hat aber
dennoch Nachteile, da die Zwischenpunkte nicht genau in der Mitte zwischen den Punktlinien auf der Matrix zu
liegen kommen, so daß die Druckqualität beeinträchtigt wird, wenn die Versetzungsgeschwindigkeit des Druckkopfes
einer Änderung unterworfen ist, z. B. infolge der Charakteristik des Zwischenraumantriebsmechanismus
und der Masse des Druckkopfes, da die Zeitverzögerung zum Ausdruck der Zwischenpunkte auf eine vorbestimmte
Zeitdauer nach Erzeugen des Zeitgebersignals fixiert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der den herkömmlichen Drucicsystemen
anhaftenden Nachteile ein Druckverfahren zu schaffen, durch das die dazwischenliegenden Punkte zwischen die
Punktzeile der Matrix ausgedruckt werden können.
Diese Aufgabe wird in der in den Patentansprüchen angegebenen Weise gelöst.
Weiter soll es die Erfindung möglich machen, Zwischenpunkte in der Mitte zwischen zwei Punktzeilen
gemäß der Vorschubgeschwindigkeit des Druckkopfes auszudrucken. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht
darin, das Ausdrucken von ZwischenDunkten in der
Mitte von Punktzejlen der Matrix zu ermöglichen, ohne daß Druckelemente in mehreren Zeilen am Druckkopf
vorzusehen sind.
Nachstehend werden Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht welche schematisch einen Drahtpunktdrucker darstellt, der für die Zwecke der
Erfindung anwendbar ist,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung des Vorderendes eines Druckkopfes,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Schlitzsignaldetektors,
F i g. 4 ein Beispiel eines Zeichenabdrucks, hergestellt mit einem herkömmlichen Punktdrucker,
F i g. 5 ein Beispiel eines Zeichenausdrucks mit einem Punktdrucker gemäß der Erfindung,
F i g. 6 ein Blockschaltbild, welches eine Schaltung zur Erzeugung der Zeitimpulse für den Zwischenpunktausdruck liefen, gemäß einer Ausführung der vorliegenden
Erfindung,
Fig.7 ein Impulsdiagramm, welches die Form der Signale in verschiedenen Teilen des Kreises nach F i g. 6
erkennen läßt,
Fig.8 eine der Erklärung dienende Darstellung, welche einen Teil der Funktion der Schaltung nach
F i g. 6 zeigt,
F i g. 9 ein weiteres Beispiel eines Zeichenausdrucks,
der durch einen Punktdrucker gemäß der Erfindung erlangt werden kann,
Fig. 10 ein Blockschaltbild, welches eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,
F i g. 11 ein Schaltbild eines spannungsgesteuerten
Impulsgenerators,
Fig. 12 und O Diagramme der Wellenformen, welche die Charakteristiken einer Schmidt-Trigger-Schaltung zeigen, der den spannungsgesteuerten Impulsgenerator bildet.
F i g. 5 zeigt ein Beispiel eines Zeichens, welches durch einen Drahtpunktdrucker gemäß der Erfindung
ausgedruckt worden ist. Dieses Zeichen »E« ist zusammengesetzt aus Punkten O, die in der üblichen
Matrix liegen und aus dazwischenliegenden Punkten @, die in Stellungen ausgedruckt sind, welche von den
Zeilen bzw. Reihen der Punkte der Matrix um eine halbe Teilung versetzt sind. Der Aufbau des Druckers für
einen solchen Ausdruck i?t hier nicht dargestellt, da er in der gleichen Weise ausgebildet ein kann wie in
Verbindung mit Fig. 1 beschrieben. Gemäß der Erfindung werden die Matrixpunkte O gemäß den
Zeitgeberschlitzsignalen ausgedruckt, die von einer Schlitzplatte 9 in herkömmlicher Weise erhalten
werden, während die Zwischenpunkte Θ durch die Zwischenpunkt-Druckzeitgebersignale ausgedruckt
werden, welche durch die in F i g. 6 gezeigte Schaltung erhalten werden.
In F i g. 6 ist mit dsm Bezugszeichen 13 ein Verstärker
bezeichnet, der die Wellenform der Schlitzsignale beschneidet und die Signale auf einen vorbestimmten
Spannungspegel anhebt. Mit den Bezugszeichen 14, 15 und 16 sind Flip-Flops bezeichnet, während 17 eine
Zählstufe darstellt, die die Zeitimpulse zählt. Ein Schieberegister 18 speichert den Inhalt des Zählers 17,
in dem aufeinanderfolgend mit später zu erläuternden Schiebeimpulsen verschoben wird. 19 ist ein Komparator, der den Inhalt der Zählstufe 17 mit dem Inhalt des
Schieberegisters 18 verglicht und ein Ausgangssignal liefert, wern die beiden Größen identisch sind. G l, G 2
und C3sindUND-Gliederund G4 ist ein ODER-Glied,
und /I und (2 sind Inverter und diese Schaltungselemente
sind sämtlich an sich bekannt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf das Wellenform-Diagramm nach Fig.7 eine Erläuterung
der Funktion der oben beschriebenen Schaltung zum Ausdruck von Zwischenpunkten θ gegeben, die um
eine halbe Teilung versetzt sind. Zunächst wird ein
ίο Schlitzsignal, welches in F i g. 7 durch die Impulsfolge (a)
repräsentiert ist, durch den Detektor 12(Fi g. 3) erlangt
und über den Verstärker t3 den Flip-Flops 14, 15, 16 zugeführt, die dann aufeinanderfolgend in Setz-Stellungen verschoben werden, nachdem sie den Zeitimpuls (b)
vom nicht dargestellten Zeitimpulsgenerator erhalten haben.
Das UND-Glied G empfängt den Setz-Ausgang (c) des Flip-F'ops 14 und den Rücksetz-Ausgang (e) des
Flip-Flops 15 und erzeugt einen Dilicrentialimpuls (g)
zu Beginn des des Schlitzsignals (a). Der Oifferentialimpuls (g) wird zusammen mit dem Zeitimpuls (b), dem
UND-Glied G3 zugeführt, dessen Ausgang als Verschiebeimpuls (i) durch das ODER-Glied C 4 dem
Register 18 zugeführt wird. Bei Empfang des Verschie
beimpulses (i) speichert das Register 18 den Inhalt der
Zählstufe 17 mit der Verschiebung um ein Bit. So wird eine gezählte Zahl, die in dem Zähler 17 gespeichert ist,
z. B. »100110«, wie in Fig. 8 dargestellt, in das Register
18 übertragen mit der Verschiebung um eine Stelle, so
daß sich »010011« ergibt, was einer Hälfte der gezählten
Zahl oder einer Hälfte der gezählten Zahl minus 1 entspricht. Außerdem erzeugt das UND-Glied G2 zu
Beginn des Setz-Ausgangs (d) des Flip-Flops 15 einen üifferentialimpuls, der als Rücksetzimpuls (h) dem
Zähler 17 zugeführt wird. Bei Empfang des Rücksetzimpulses (h) kehrt der Zähler 17 in den Null-Zustand
zurück. Der Rücksetzimpuls wird außerdem über den Inverter /1 als Zählstartsignal dem Zähler 17 zugeführt,
der so die zugeführten Zeitimpulse zu zählen beginnt.
Nunmehr wird die Funktion der obenerwähnten Schaltung erläutert für den Fall des Ausdrucks von
Punkten zwischen der n-ten Punktspalte und der (7j+l)-ten Punktspalte. Wenn ein Verschiebeimpuls
durch ein Schlitzsignal erzeugt wird, welches der n-ten Punktspalte entspricht, dann speichert das Register 18
eine Zahl, die einer Hälfte der Zählzahl (oder minus 1) entspricht, die durch den Zähler 17 während einer
Periode des Schlitzsignals von (n-i)-ter Punktspalte
nach dem Schlitzsignal der /?-(en Punktspalte gezählt wird. Demgemäß stellt die obengenannte Zahl, die int
Register 18 gespeichert ist, genau eine Hälfte des Schliusignals von (Ti-l)-ter Punktspalte zu dem
Schlitzsignal der /Men Punktspalte dar, oder eine Periode die vom Druckkopf 3 benötigt wird, um sich über eine Distanz zu versetzen, die einer halben Teilung zwischen der fn-I)-ten Punktspalte und der n-ten
Punktspalte der Matrix entsprichi, oder schließlich eine Periode die gleich ist der obenerwähnten Periode
weniger eine halbe Zeitperiode. Wenn infolge dessen der Zähler 17 nach Rücksct/ung und ernei;tei Zählung
durch das Schlitzsignal die n-te Punktspalte erreicht und eine Zählzahl gleich der Zahl, die im Register 18
gespeichert ist auftr't, dann befindet sich der Druckkopf 3 an einer Stelle, die gegenüber der n-ten
Punktspalte um eine halbe Teilung versetzt ist, bzw. an einer Stelle die etwas von der erwähnten Stelle um
einen geringen Betrag nach der n-ten Punktspalte hin versetzt liegt. Dieser kleine Abstand ist der Beweeungs-
abstand des Druckkopfes während einer halben Periodendauer, und dies liegt in der Größenordnung
von IO ° see und ist demgemäß im Vergleich mit dem
Abstand einer halben Teilung vernachlässigbar klein
Der Komparator 19 stellt dann fest, daß der Inhalt der Zählstufe 17 gleich ist dem Inhalt des Registers 18, und
liefert ein Identifizierungssignal zur Betätigung der Drähte 7. wodurch ein Punklabdruck zwischen der n-len
und der (n+ l)-ten Punktspalte der Matrix erlangt wird.
Auf diese Weise wird es möglich, Punkte an Stellen |0
auszudrucken, die um eine halbe Teilung gegenüber den Punktspalten der Matrix versetzt sind. Außerdem wird
es durch Einführung einer Vertikalbewegung für den Druckkopf 3 oder für das Papier 2 bei dem
vorerwähnten Druck möglich, Punkte an diagonal dazwischen befindlichen Stellungen auszudrucken, d. h.
Zeichen mit diagonalen Bestandteilen, beispielsweise
das Zeichen »A« gemäß Fig. 9 auszudrucken ist. wodurch sich eine weitere Verbesserung der Qualität
des Abdrucks ergibt.
Eine mögliche Änderung in der Versetzungsgeschwindigkeit des Druckkopfes 3 kann Anlaß zu einer
entsprechenden Änderung der Periode zwischen den Schlitzsignalen sein. Wenn die Versetzungsgcschwindigkeit
vermindert wird, dann wird die Zeitdauer zwischen den Schlitzsignalen vergrößert, und die
Zählung der Zählstufe 17 steigt entsprechend an und ebenso umgekehrt.
Somit wird gemäß der Erfindung, bei der der ,0
Halbteilungsabstand durch die Zählung festgestellt wird. die Zeitdauer vom Ausdruck der Matrixpunkte durch
ein Schlitzsignal bis zum Ausdruck von Zwischenpunkten. die um eine halbe Teilung verschoben sind, variabel.
gemäß der Änderung der Vorschubgeschwindigkeit Auf diese Weise werden die Zwischenpunkte konstant
in der Mute der Matrixpunktlinien abgedruckt und nicht nach links oder rechts abgelenkt, und zwar unabhängig
von der Vorrückgeschwindigkeit des Druckkopfes was eine konstante Druckqualität gewährleistet. ^0
Außerdem wird es möglich, die im Register 18 zu
speichernde Zahl auf V4, Ve Wim zu vermindern.
indem 2. 3 m Verschiebeimpulse anstelle eines
einzigen Verschiebeimpulses (gemäß obigem Beispiel) dem ODER-Glied C 4 zugeführt wird. Auf diese Weise 4<;
wird eine Zeitgeberfunktion für den Zwischenpunktaus-
druck bei '/4. Vg oder V;"7 des Abstandes zw ischen
den Matrixpunktausdrucken entsprechend den Schlitzsignalen erreicht. Auf diese Weise wird es möglich.
einen Punktausdruck an jeder gewünschten Stelle gemäß der Vorlaufgeschwindigkeit des Druckkopfes zu
erhalten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. !0 dargestellt, wo die Schaltung von Verstärker 13
bis Schieberegister 18 jener nach Fig. 6 identisch ist.
Was den übrigen Teil der Zeichnung anbelangt, so ist ein Impulsgenerator 20 vorgesehen, der Impulse einer
vorbestimmten Zahl liefert. Ein Digital-Analogwandler
21 ist an einen spannungsgesteuerten Impulsgenerator
22 angeschlossen, der einen Impuls mit einer Breite fo
liefert, die der Eingangsspannung entspricht, und der
Ausgang wird einer Differenzierschaltung 23 zugeführt.
Beim Ausdrucken von Zwischenpunkten ist bei dieser Ausführungsform die Funktion der Schaltung bis zum
Schieberegister 18 identisch jener nach F i g. 6. ^5
Im Falle des Ausdrucks von Zwischenpunkten zwischen den 77-ten und (7j+1)-ten Punktspalten der
Maxtrix speichert bei Empfang eines .Schiebeimpulses
der von einem Spaltsignal entsprechend der /?-ten Punklspaltc herrührt, das Register 18 eine Zahl die
gleich einer Hälfte der gezählten Zahl (oder minus I) ist. welche der Zähler 17 in einer Periode vom Spaltsignal
für die (n~ I)-Ie Punktspalte bis zur n-ten Punktspallc gezählt hat. Diese im Register 18 gespeicherte Zahl
repräsentiert eine Periode, die halb so groß ist wie die
Periode des Spaltsignals für die (n-\)\c Punktspalte, so
daß für die ntc Punktspnlte. nämlich eine Periode, die
notwendig ist. damit sich der Druckkopf 3 über einen Abstand entsprechend einer Hälfte einer Teilung
/wischen der (n-l )-ten und n-ten Punktspalte der Matrix
bewegen kann, oder eine Periode gleich der obenerwähnten Periode minus Vj Zeitzyklus. Die im Register
18 gespeicherte Zahl wird dem Impulsgenerator 20 geliefert, der Impulse einer Zahl liefert, die der im
IMfIIIt-I IV £ V.TJ/CtCtlV I H-M 1.UfII *- I I t Jf/I IX. t It . 1.Ί«-.,«-
Impulse werden dem Dipital-Analogwandler 21 zugeführt
und in eine Spannung umgewandelt, die der Zahl der Impulse entspricht. Diese Spannung wird einem
spannungsgestcuerten Impulsgenerator 22 zugeführt
und in einen Einzelimpuls umgeformt, dessen Impulsbreite der erzeugten Spannung entspricht.
Das Ende dieses einzelnen Impulses wird durch die Differenzierschaltung 23 festgestellt, was einem Druck-/citimpul:
entspricht. Auf diese Weise wird der Druckzeilimpuls zu unterschiedlichen Zeiten freigesetzt,
je nach der Zahl die in dem Register 18 gespeichert ist. Da die Zahl eine Periode anzeigt, die der
Hälfte der Zeit zwischen den (n— /)-ten und den n-tcn
Spaltsignalen entspricht oder einer Zeitdauer, die gleich ist der Periode minus einem halben Zcitgeberzyklus
liegt der Ausdruckzeitimpuls immer in der Mitte zweier Schlitzsignale oder etwas näher, nämlich näher um die
halbe Zeitzykluszeit. Wie unter Bezugnahme auf das vorhergehende Ausführungsbeispicl nach F i g. 6 erläutert,
ist diese Halbzykluszeit vernachlässigbar klein gegenüber der Hälfte der Periode zwischen den
Spaltsignalen.
Auf diese Weise wird es möglich, die Zwischenpunkte an Stellen auszudrucken, die um eine halbe Teilung
gegenüber den Matrixpunkten versetzt sind.
Wie außerdem oben unter Bezugnahme auf Fig. 6
beschrieben, kann durch Zuführung von 2, 3 m
Verschiebeimpulsen nach dem ODER-Glied C 4. die im Register 18 gespeicherte Zahl entsprechend auf '/4. Va
.... V2"7 vermindert werden, wodurch es möglich wird
den Zwischendruckzeitimpuls an der gewünschten
Stelle entsprechend V4. V8 oder V2m des Absta.Jes
zwischen den Spalten auszudrucken, an denen die Schlitzsignale in der Matrix ein Ausdrucken bewirken.
Außerdem kann die Freigabezeit des Zwischendruckzeitimpulses durch Einstellung des spannungsgesteuerten
Impulsgenerators 22 modifiziert werden.
Der spannungsgesteuerte Impulsgenerator 22 besteht aus einem Schmidt-Trigger gemäß Fig. 11. Wie
bekannt, hat der Schmidt-Trigger eine Hysterese in der Ausgangsspannung V„u, gegenüber der Eingangsspannung
V1n wie aus Fig. 12 ersichtlich, und er ist in der
Lage, eine sogenannte »Spannungsidentifizierung« durchzuführen, indem ein Ausgangs-Rechteck-Impuls
einer Impulsbreite erzeugt wird, die dem Wert der Eingangsspannung V,„ entspricht, wie dies aus Fig. 13
ersichtlich ist. Der Endpunkt des Rechteckimpulses kann geändert werden, indem der variable Widerstand
R in der Schaltung bei gleicher Eingangsspannung geändert wird. Auf diese Weise ermöglicht der
Widerstand R eine Feineinstellung der Zeitgeberfunk-
tion des Zwischendruekzei'.geberimpulses, wodurch
gewährleistet wird, daß ein Punktabdruck an willkürlicher Stelle bei jeder denkbaren Vorschubgeschwindigkeil
erfolgt.
Die Erfindung wurde vorstehend in Verbindung mit einem Drucker beschrieben, bei dem der Druckkopf
nach rechts versetzt wird, jedoch kann die gleiche Funktion bei einer Versetzung nach links durchgeführt
werden, so daß ein Ausdruck in beiden Richtungen erfolgen kann.
Die vorstehende Beschreibung befaßte sich allein mit der Anwendung der Erfindung auf einen Drahtpunktschreiber,
jedoch ist es klar, daß das erfindungsgemäße Verfahren auch für Punktdrucker anderer Bauart
anwendbar ist. beispielsweise für thermische Drucker, bei denen thermische Elemente in der gleichen Weise
wie die vorerwähnten Drahte des Punktdruckers angeordnet sind.
Ferner kann die Erfindung Anwendung finden, bei einem Entladungsdrucker, wobei die Elektroden eine
ähnliche Anordnung zeigen. Schließlich ist die Erfindung für einen elektrostatischen Drucker oder dgl.
ebenso anwendbar.
Wie erwähnt ist die erfindungsgemäße Anordnung vorteilhaft insofern als es nicht notwendig ist,
Punktdruckelementc in vielen Zeilen auf einem Druckkopf in einem Drahtdrucker anzuordnen (oder in
einem thermischen Drucker oder anderen Punktdrukkern), und es wird durch die Erfindung möglich, die
Zwischenpunkte immer genau in der Mitte der Punktzeilen der Matrix auszudrucken, wodurch sich
eine verbesserte Druckqualität ergibt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Punktdrucker zum Ausdrucken von Zeichen und dergleichen, in einer
Punktmatrix und sie bezweckt die Verhinderung unregelmäßiger Punktabstände durch automatische
Kompensation der Änderung der Uruckzeit, weiche von der Änderung der Versetzungsgeschwindigkeit des
Ausdruckelementes herrührt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Zwischenpunklausdruekung bei
Punktdruckern, bei denen der Punktausdruck durch Druckzeitimpulse ausgelöst wird, die gemäß der
Versetzung eines Druckkopfes erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Periode
zwischen einem (n-\)-ien Druckzeitimpuls und
einem n-ten Durckzeitimpuls als erste DigitalgröBe
festgestellt wird, daß eine zweite DigitaigröQe
entsprechend '/2m der ersten Digitalgröße erzeugt
wird und daß ein Zwischendruckzeitimpuls nach Abiauf einer Zeit abgenommen wird, die der zweiten
Digitalgröße von dem η-ten Druckzeitgeberimpuls ausgemessen entspricht, wodurch ein Zwischenpunkt
zwischen den n-ten und den (n+\)-ten Punkten erzielt wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erlangung des
i/:>m-Wertes der ersten Digitalgröße aus einem
Schieberegister besteht.
3. Verfahren zum Ausdruck von Zwischenpunkten bei einem Punktdrucker mittels Druckzeitimpulsen,
die gemäß der Versetzung eines Druckkopfes erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Periode zwischen einem (n— l)-ten Druckzeitimpuls und einem n-ten Druckzeitimpuls als erste Digitalgröße festgesieüt werden, daß eine zweite Digitalgröße entsprechend Jem '/jm-Wert der ersten
Digitalgröße erzeugt wird, und daß die zweite Digitalgröße in eine analoge Größe umgewandelt
und ein Zwischendruckzeitimpiils erzeugt wird,
dessen Breite in Grenzen einstellbar ist und der der analogen Größe entspricht und von dem ein
Zwischendruckzeitimpuls abgeleitet wird, wodurch ein Zwischenpunkt zwischen dem n-ten und dem
(n+ l)-ten Punkt ausgedruckt wird.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeiteinstellung durch Einstellung der Impulsbreite eines spannungsgesteuerten Impulsgenerators
vorgenommen wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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DE2633978A DE2633978C2 (de) | 1976-07-28 | 1976-07-28 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Zwischenpunktausdruckung bei Punktdruckern |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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B1 | Publication of the examined application without previous publication of unexamined application | ||
C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |