[go: up one dir, main page]

DE2625669A1 - Signalgenerator-system - Google Patents

Signalgenerator-system

Info

Publication number
DE2625669A1
DE2625669A1 DE19762625669 DE2625669A DE2625669A1 DE 2625669 A1 DE2625669 A1 DE 2625669A1 DE 19762625669 DE19762625669 DE 19762625669 DE 2625669 A DE2625669 A DE 2625669A DE 2625669 A1 DE2625669 A1 DE 2625669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
khz
phase
output
reference signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762625669
Other languages
English (en)
Other versions
DE2625669C2 (de
Inventor
Michael John Gay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motorola Inc filed Critical Motorola Inc
Priority to DE19762625669 priority Critical patent/DE2625669C2/de
Publication of DE2625669A1 publication Critical patent/DE2625669A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2625669C2 publication Critical patent/DE2625669C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/22Homodyne or synchrodyne circuits
    • H03D1/2209Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders
    • H03D1/2236Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders using a phase locked loop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)

Description

  • Signalgenerator-System
  • Die Erfindung betrifft ein Signalgenerator-System zur Erzeugung eines Bezugssignals in einem phasenstarren Rückführsystem, welches dann, wenn es mit dem Pilotton kombiniert wird, ein Steuersignal hervorruft, um die 2hasenreinheit zu erhalten, insbesondere für einen Stereoempfänger zum Empfang eines zusammengesetzten Stereosignals, welches einen Pilotton enthält, wobei ein phasenstarres Rückführsystem vorhanden ist, welches derart ausgebildet ist, daß es den Pilotton aufnimmt und ein Stereo-Dekodiersignal erzeugt und weiterhin die Phasenreinheit des zusammengesetzten Signals erhält, wodurch die Information für den linken und den rechten Kanal jeweils abgeleitet wird, nach Patent . ... ...
  • (deutsche Patentanmeldung P 25 13 228.9).
  • Bei der herkömmlichen FM-#ertragung wird ein 19-kHz-Unterträgersignal zusammen mit den die Information enthaltenden Stereosignalen in bekannter Weise übertragen. Dieses Pilot-Unterträgersignal wird mit der halben Frequenz des ursprünglichen Unterträgersignals übertragen und auf der Empfangsseite in der Stereo-Dekodiereinrichtung dazu verwendet, das Untertragersignal mit der exakten Frequenz und Phase in bezug auf das unterdrückte Trägersignal zu reproduzieren, welches auf der Sendeseite verwendet wird.
  • Herkömmliche Empfängersysteme verwenden normalerweise ein phasenstarres Rückführsystem, welches auf den 19-kHz-Pilotton des Unterträgersignals zur Erzeugung des 38-kHz-Unterträger-Stereosignals anspricht, welches dazu dient, die Information für den linken und den rechten Stereokanal wiederzugeben und weiterhin dazu, ein 19-kHz-Signal zu erzeugen, welches mit dem 19-kHz-Pilottonsignal derart multipliziert wird, daß der Empfänger auf den 19-kHz-Pilotton verriegelt wird, um die Phasenreinheit zu erhalten.
  • Bei herkömmlichen Systemen ist das 19-kHz-Signal, welches in der phasenstarren Rückführschleife erzeugt wird und welches einem Phasendetektor zugeführt wird, um mit dem 19-kHz-Pilottonsignal multipliziert zu werden, eine Rechteckwelle.
  • Somit enthält das erzeugte 19-kHz-Signal alle ungeraden Harmonischen. Somit können irgendwelche Eingangssignalkomponenten von der Sendestation, welche in der Nähe der ungeraden Harmonischen dieses 19-kHz-Signals liegen, Niederfrequenz-Ausgangssignale des Phasendetektors hervorrufen. Solche niederfrequenten Ausgangssignale können eine Modulation der Phase des Ausgangssignals von dem spannungsgesteuerten Oszillator des phasenstarren Rückführsystems bewirken, was sich als Phasenstörung auswirken kann.
  • Bisher sind bei der normalen Stereoübertragung keine Signale mit kritischen Frequenzen verwendet worden, beispielsweise mit der dritten Harmonischen des 19-kHz-Pilottonsignals. I,unmehr verwenden jedoch VHF-i?N-Sender, welche in der Bundesrepublik Deutschland das Straßenverkehrs-Informationssystem betätigen, eine 57-Miz4lodulation, welche zusätzlich zu dem normalen Stereoübertragungsprogramminhalt vorhanden ist. Dieses 57-kHz=Signal ist mit einer Frequenz im 50-Mz-Bereich amplitudenmoduliert und gibt den geographischen Bereich an, welcher durch die Verkehrsinformation angesprochen ist, für welchen das ausgestrahlte Signal bestimmt ist. Dieses Signal wird zusätzlich mit 125 Hz während der ubertragung der Verkehrsinformation amplitudenmoduliert. . Dieses System ermöglicht es einem Fahrer, einen Sender zu identifizieren, welcher denjenigen Bereich versorgt, in welchem er sich befindet, und es wird dadurch auch die Verwendung eines automatisch umschaltenden Empfängers ermöglicht, der nur während der Übertragung der Verkehrs information aktiviert wird. Das Identifikationssignal ist genau die dritte Harmonische des gegenwärtig in Stereoübertragungssystemen verwendeten 19-kHz-ilotunterträgers. Dieses Signal wird exakt in Phase mit dem 19-kHz-Pilotton übertragen und würde in einem idealen Stereoempfängersystem keine Probleme hervorrufen. In der Praxis verursacht dieses Identifikationssignal jedoch im Empfänger in der phasenstarren Rückführung Probleme bei den gegenwärtig vorhandenen Stereo-Dekodiereinrichtungen.
  • Im idealen System sind der Pilotton und das vom spannungsgesteuerten Oszillator abgeleitete 19-kHz-Signal mit einem Phasenunterschied von 900 vorhanden, wodurch kein Ausgangssignal vom Phasendetektor erzeugt wird, um Abstimmfehler zu korrigieren. Somit würde das Straßenverkehrs-Informationssignal, welches mit dem Stereo-Pilotton in Phase ist, und eine dritte Harmonische des vom spannungsgesteuerten Oszillator abgeleiteten Signals, welches mit der Grundfrequenz in Phase ist, ebenfalls eine Phasenverschiebung von 900 aufweisen und kein P#usgan#ssignal vom Phasendetektor hervorrufen. Bei praktischen Empfängersystemen treten jedoch Dhasenverschiedungen im Zwischenfrequenzteil auf, und dies kann dazu führen, daß der spannungsgesteuerte Oszillator des Stereoe#npfängers falsch abgestimmt wird. Dies führt zu dem Ergebnis, daß die ideale Phasenbeziehung zwischen der dritten ttarmonischen des erzeugten 19-kHz-Signals und dem 57-kHz-Identifikationssignai verloren geht, so daß doch ein Ausgangssignal vomt Phasendetektor hervorgerufen wird. Dieses Ausgangssignal wird durch die Niederfrequenz-Modulation des Straßeninfor.nationssi¢,nals moduliert, und die dadurch hervorgerufenen Phasenschwankun#en beim spannungsgesteuerten Oszillator erzeugen eine hörbare Interferenz sowie eine Verzerrung im Stereo empfänger.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Stereo-Dekodiersystem zu schaffen, welches gegenüber Eingangssignalen der dritten Harmonischen der Pilottonfrequenz unempfindlich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren niedergelegten Merkmale.
  • Gemäß der Erfindung wird somit ein System zur Erzeugung von Dekodiersignalen mit mehreren Pegeln geschaffen, welche im phasenstarren Ruckführteil einer Stereo-Dekodiereinrichtung verwendet werden, wobei im wesentlichen keine dritte Harmonische vorhanden ist.
  • Das System zur Erzeugung von 19-kHz-Signalen, die im phasenstarren Rückführsystem von Stereoempfängern verwendet werden sollen, weist einen spannungsgesteuerten Oszillator, ein Schieberegister und eine Signalkombinierschaltung auf. Der Oszillator liefert ein Ausgangssignal, dessen Frequenz ein vorgegebenes Vielfaches der Frequenz des 19-kHz-Pilotton-Unterträgersignale ist, welches gegenwärtig in Stereoübertragungssystemen verwendet wird. Das Schieberegister, welches mit der Ausgangsklemme des Oszillators verbunden ist, teilt das Oszillator-Ausgangsfrequenzsignal durch ein zweites vorgegebenes Vielfaches, um an dessen Ausgangsklemmen Ausgangssignale mit einer festen Phasenbeziehung zu liefern. Die Signalkombinierschaltung spricht auf ausgewählte Ausgangssignale von dem Schieberegister an, um das 19-kHz-Signal zu liefern, welches in der phasenstarren Rückführschleife verwendet werden soll, und dieses Signal enthält keine dritte Harmonische.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen: Fig. 1 ein Blockdiagramm eines stereophonischen Empfängers, in welchem der Dekodier-Signalgenerator gemäß der Erfindung verwendet werden könnte, Fig. 2 Wellenformen, welche zur Veranschaulichung einer Technik zur Unterdrückung einer dritten Harmonischen dienen, Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Teiles eines erfindungsgemäßen Dekodier-Signalgenerators, Fig. 4 Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise der Schaltung gemäß Fig. 3 dienen, Fig. 5 weitere Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise der Schaltung gemäß Fig. 3 dienen, Fig. 6 weitere Wellenformen, welche ebenfalls zum Verständnis der Arbeitsweise der Schaltung gemäß Fig. 3 dienen, Fig. 7 weitere Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise eines der in der Fig. 3 dargestellten Gatter dienen, um eine gewünschte Dekodier-Wellenform zu erreichen, Fig. 8 weitere Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise des anderen Gatters der Fig. 3 dienen, welches eine weitere gewünschte Wellenform liefert, Fig. 9 weitere Jellenformen, welche zum Yerst#ndnis der Arbeitsweise der Gatter gemllß Fig. 9 in einer anderen Betriebsart der Schaltung dienen, welche eine gewünschte Dekodier-Wellenform liefert, Fig.10 weitere Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise des Gatters gemäß Fig. 3 in der zweiten Betriebsart der Schaltung dienen, welche eine gewünschte Dekodier-Wellenform liefert, Fig.11 ein Blockdiagramm des Signalgenerators gemaß Fig.3, welche gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes abgewandelt wurde, um ein 19-kHz-Ausgangssignal zu liefern, welches keine dritte Harmonische enthält, Fig.12 einen Vervielfacher, welcher derart ausgebildet ist, daß er die erzeugte Wellenform aufnimmt, und Fig.13 Wellenformen, welche zum Verständnis der Arbeitsweise der Schaltung gemäß Fig. 11 dienen.
  • In der Fig. 1 ist ein bekannter Stereoempfänger dargestellt.
  • Das frequenzmodulierte übertragene Signal wird von der Antenne 10 aufgenommen und der Eingangsstufe 12 zugeführt, welche einen HI?-Verstärker, einen Konverter, einen ZF-Verstärker und einen Begrenzer aufweist, die grundsätzlich bekannter Art sein können. Das Ausgangssignal von der Schaltung 12 wird dann einer Demodulatorschaltung 14 zugeführt, in welcher das 19-kHz-Pilot-Unterträger3ignal von dem zusammengesetzten Stereosignal getrennt wird, wobei das letztere der Demodulatorschaltung 16 zugeführt wird.
  • Das 19-kHz-Pilotsignal von dem Demodulator 14 wird der phasenstarren Schleife 18 bzw. .Snalyseschaltung 18 des Empfängers zugeführt, und zwar direkt dem Phasendetektor 22. Dieses Signal wird auch einem Hilfsphasendetektor 32 zugeführt. Der 19-kHz-Pilotton wird gemäß der nachfolgenden Beschreibung dazu verwendet, ein lokal erzeugtes 38-kHz-Signal hervorzurufen, welches der Demodulatorschaltung 16 zugeführt wird.
  • Der Demodulator 16 erzeugt in Reaktion auf das 38-kHz-Stereo-Dekodiersignal und das angelegte zusammengesetzte Stereosignal jeweils ein linkes und ein rechtes Stereo-NF-Signal, und diese Signale werden jeweils durch einen Verstärker 17 bzw.
  • 20 verstirkt und einem lautsprecher 19 bzw. 21 zugeführt.
  • Die Analyseschaltung bzw. phasenstarre Schleife 18 mit dem Phasendetektor 22, die auch ein (nicht dargestelltes) Tiefnaßfilter aufweisen kann, enthält weiterhin einen Gleichstromverstärker 24 und eine Schaltung 29, die einen spannungsgesbeuerten oder einen stromgesteuerten Oszillator 26, einen Frequenzteiler 28 sowie einen Frequenzteiler 30 aufweist, der eine Eingangsklemme 27 hat, welche mit der Ausgangsklemme des Frequenz teilers 28 verbunden ist, und weist weiterhin eine Ausgangsklemme auf, die direkt mit dem Phasendetektor 22 verbunden ist. Eine weitere Ausgangsklemme des Frequenzteilers 30 ist an den Phasendetektor 32 geführt, welcher einen Ausgang hat, der mit dem Stereoschalter 34 verbunden ist.
  • Gemäß der Erläuterung in der Hauptanmeldung hat das 38-kHz-Stereo-Dekodiersignal, welches am Ausgang des Frequenzteilers 28 abgeleitet wird, die halbe Frequenz des 76-kHz-Signals, welches durch den Oszillator 26 erzeugt wird. Weiterhin teilt der Teiler 30 die 38-kHz-Rechteckwelle vom Teiler 28 durch einen Faktor 2 und liefert die zwei 19-kHz-Ausgangssignale an den entsprechenden Ausgängen, welche eine Phasenverschiebung von 900 gegeneinander haben.
  • Das 38-kHz-Stereo-Dekodiersignal, welches mit dieser bekannten Schaltung erzeugt wird, und zwar mit Hilfe des Frequenzteilers 28, ist ein Rechtecksignal, welches keine zweite oder höhere gerade Harmonische enthält, welches jedoch eine unerwünschte dritte Harmonische enthält. In gleicher Weise weist das 19-kHz-Rechteck-Ausgangssignal vom Frequenzteiler 30, welches den beiden Phasendetektoren 22 und 32 zugeführt wird, eine Rechteckform auf, und es enthält ebenfalls eine dritte unerwünschte Harmonische. Somit besteht die Gefahr, daß die dritte Harmonische des erzeugten 19-kHz-Signals gemäß den obigen Ausführungen zu einer Wechselwirkung mit dem 57-kHz-Verkehrsinformationssignal kommen könnte, um ein unerwünschtes Ausgangssignal von dem Phasendetektor 22 hervorzurufen, so daß eine hörbare Störung und Verzerrung in den Stereosignalen auftreten kann.
  • Anhand der Fig. 2 bis 11 werden eine Methode und ein System zur Unterdrückung von dritten Harmonischen aus den 38-kHz-Stereo-Dekodiersignalen erläutert, welche lokal erzeugt werden. Anhand der Fig. 2 der Hauptanmeldung wird eine Technik erläutert, welche dazu dient, dritte Harmonische zu eliminieren, welche einen Rechteck-Wellenimpuls aufweisen. Das Rechtecksignal 50, welches die Grundkomponenten 54 und die dritten Harmonischen 56 ebenso wie höhere Harmonische aufweist, welche nicht dargestellt sind, kann zu dem Rechtecksignal 60 addiert werden, welches Grundkomponenten 62 und eine dritte Harmonische 64 enthält. Wenn das Rechtecksignal 60 in bezug auf das Rechtecksignal 50 um 600 verschoben wird, so lassen sich dessen dritte Harmonische nach einer Summierung in der Weise verwenden, daß die dritte Harmonische aus der Wellenform eliminiert wird, welche sich daraus ergibt und welche mehrere Pegel aufweist. Diese gegenphasigen Ausgangssignale von dem Binärteiler 72 werden dem Schieberegister 74 zugeführt, welches als Johnson-Zähler geschaltet ist, der grundsätzlich bekannt ist. Das Schieberegister 74 liefert zwölf mögliche Ausgangssignale, wie es in der Fig. 4 dargestellt ist, und zwar als Wellenformen 100 bis 122. Insbesondere sind die Wellenformen 102 bis 122 jeweils die Komplemente der Wellenformen 100 bis 120.
  • Durch Auswahl geeigneter Kombinationen von Ausgangssignalen aus dem Schieberegister 74, welche entsprechenden Eingängen der exklusiven ODER-Gatter 84 und 86 zugeführt werden, werden am Ausgang dieser Gatter jeweils 38-kHz-Ausgangssignale erzeugt, die keine dritte Harmonische der Grundfrequenz enthalten und auch keine höheren Harmonischen. Diejenigen Wellenformen, welche dabei eine Rolle spielen und welche erzeugt werden, wenn diese Summierung stattfindet, sind in der Fig.5 dargestellt.
  • Eine alternative Technik zur Erzeugung von Schaltwellenformen, welche von dritten Harmonischen frei sind, besteht darin, zwei asymmetrische Impulse mit einem Pulstastverhältnis von 33 1/3 ffi zu erzeugen, welche gegeneinander eine Phasenverschiebung von 1800 aufweisen. Diese Signale sind frei von dritten Harmonischen, sie haben jedoch in Phase befindliche harmonische Komponenten, welche dadurch eliminiert werden, daß die zwei Wellenformen voneinander subtrahiert werden.
  • Die durch diese Subtraktion erzeugten Wellenformen und die dabei beteiligten Wellenformen sind in der Fig. 6 dargestellt.
  • Wie es in der Hauptanmeldung beschrieben ist, erzeugt das System gemäß Fig. 3 38-kHz-Stereo-Dekodiersignale, die zur Demodulation des empfangenen FM-Signals zu verwenden sind, um jeweils für den linken und den rechten Niederfrequenzkanal eine Information für den Zuhörer zu erzeugen. Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 könnte anstelle des Blocks 29 der Fig. 1 verwendet werden. Der Oszillator 70 erzeugt eine Frequenz von 228 kHz an seinem Ausgang, welche dem Gleichstromverstärker 24 an der Klemme 71 zugeführt wird, um durch dessen Ausgangssignal gesteuert zu werden. Das 228-kHz-Ausgangssignal liefert ein Treibersignal an den Eingang des Binärteilers 72, der komplementäre Ausgangssignale liefert, und zwar über die Leitungen 73 und 75, und zwar mit einer Impulsfolgefrequenz von 114 kHz. Diese gegenphasigen Ausgangssignale vom Binärteiler 72 werden dem Schieberegister 74 zugeführt, welches als Johnson-Zähler geschaltet ist, der grundsätzlich bekannt ist. Das Schieberegister 74 liefert gemäß Fig. 5 zwölf mögliche Ausgangssignale als Wellenformen 100 bis 122. Insbesondere die Wellenformen 102 bis 122 sind jeweils komplementäre Wellenformen zu den Wellenformen 100 bis 120.
  • Durch Auswahl geeigneter Kombinationen von Ausgangssignalen (100 bis 122) vom Schieberegister 74 an die entsprechenden Eingänge der exklusiven ODER-Gatter 84 und 86 werden 38-kHz-Ausgangssignale am Ausgang dieser Gatter jeweils abgeleitet, welche von dritten Harmonischen der Grundfrequenz frei sind, wobei auch keine geraden und keine höheren Harmonischen in diesen Signalen enthalten sind. Die Fig. 7 bis 10 veranschaulichen beispielsweise mögliche Paare von Ausgangssignalen vom Schieberegister 74, welche durch die exklusiven ODER-Gatter 84 und 86 kombiniert werden könnten, um 38-kHz-Signale zu erzeugen.
  • Die Ausgangssignale 140 und 142, welche jeweils an den Ausgängen der Gatter 84 und 86 auftreten, werden in ihrer Phase um 600 gegeneinander verschoben und können gemäß Fig. 5 so miteinander kombiniert werden, daß die Wellenform 144 entsteht. Weiterhin stellen die Wellenformen 146 und 148 zwei 38-kHz-Rechteckwellen von 33 1/3 % dar, welche um 1800 in der Phase verschoben sind und welche gemäß Fig. 6 miteinander kombiniert werden können, um ein 38 -kHz -Signal als Wellenform 150 zu erzeugen, welche von dritten Harmonischen frei ist.
  • Das System gemäß Fig. 3 läßt sich leicht abwandeln, um 19-kHz-Signale zu erzeugen, welche dazu verwendet werden können, dem Phasendetektor 22 zugeführt zu werden und welche keine dritte Harmonische enthalten. Diese 19-kHz-Signale können dazu verwendet werden, mögliche Phasenstörungen aufgrund des 57-kHz-Straßenverkehrs-Informationssignals zu vermeiden, wie es oben bereits diskutiert wurde. Durch eine Modifikation des Systems nach Fig. 3 würde der Frequenzteiler 30 gemäß Fig.1 ebenfalls ersetzt.
  • In der Fig. 11 ist das abgewandelte System gemaß Fig.3 veranschaulicht, indem dieselben Bezugszahlen zur Bezeichnung gleicher Bauteile verwendet werden. In ähnlicher Weise, wie es für die Erzeugung der 33-kHz-Stereo-Dekodiersignale beschrieben wurde, werden die Wellenformen 100 und 108 den Eingängen des NAND-Gatters 90 zugeführt, und die Wellenformen 102, 110 werden den Eingängen des NAND-Gatters 91 zugeführt, um jeweils die Wellenformen 94 bzw.
  • 95 zu erzeugen (Fig. 13), und zwar an den Ausgängen 92 und 93. Wie es in der Fig. 13 veranschaulicht ist, treten die Wellenformen 94 und 95 mit einer Impulsfolgefrequenz von 19 kHz auf, haben jedoch gegeneinander eine Phasenverschiebung von 1800. Die Wellenformen 94 und 95 werden gemäß Fig.6 miteinander kombiniert, um ein 19-kHz-Modulationssignal mit mehreren Pegeln zu erzeugen, welches keine dritte Harmonische enthält. In ähnlicher Weise können zwei 19-kHz-Signale mit einem Impulstastverhältnis von 50 « und einer Phasenverschiebung von 600 gegeneinander in der Weise summiert werden, daß ein 19-kHz-Signal mit mehreren Pegeln entsteht. Indem dieses Signal mit mehreren Pegeln als 19-kHz-Ru#ckführsignal für den Phasendetektor 22 verwendet wird, wird an dem Ausgang des Phasendetektors 22 kein Ausgangssignal erzeugt, welches eine dritte Harmonische des 19-kHz-Signals enthält.
  • Folglich ist die phasenstarre Schleife 18 des beschriebenen Stereoempfängersystems gegen das 57-kHz-Signal nicht empfindlich, welches dazu verwendet wird, eine Straßenverkehrsinformation zu liefern, wie es oben erläutert ist.
  • In der Fig. 12 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Phasendetektors 22 veranschaulicht, der eine Multiplizierstufe 180 und ein Tiefpaßfilter 182 enthält. Die Multiplizierstufe 180 ist im wesentlichen ein als Transistorzerhacker arbeitender Phasendetektor, welcher die Transistoren 184 und 186 aufweist und derart ausgebildet ist, daß er die 19-kHz-Ausgangssignale von den NAND-Gattern 90 und 91 jeweils aufnimmt. Die Transistoren 184 und 186 werden in Reaktion auf das Anlegen der Wellenformen 94 und 95 derart in den leitenden Zustand versetzt, daß das angelegte Signal vom FM-Detektor und der Vorverstärkerstufe 14, welches das 57-kHz-Straßenverkehrssignal enthalten kann, mit der oben beschriebenen Modulationsfunktion (Wellenform 96) derart multipliziert wird, daß die 57-kHz-Komponente des angelegten Signals kein Ausgangssignal vom Phasendetektor der phasenstarren Schleife erzeugt. Folglich tritt im Oszillator 70 keine Phasenveränderung aufgrund des Straßenverkehrssignals auf und es kommt zu keiner Wechselwirkung, die andernfalls entstehen könnte.
  • Es wurde somit oben ein System für einen Stereoempfänger beschrieben, welches dazu dient, dritte Harmonische eines 38-kHz-Signals und eines 19-kHz-Signals zu eliminieren, wobei es sich um intern erzeugte Stereo-Dekodiersignale handelt, die zur Dekodierung von Stereosignalen verwendet werden, und zwar jeweils in dem phasenstarren Rückführteil des Stereoempfängers.
  • Die intern erzeugten 19-kHz-Signale werden dazu verwendet, ein Ausgangssignal an den Stereoempfänger zu liefern, und zwar ein Ausgangssignal der unterdrückten Unterträgerfrequenz mit der exakten Phase in bezug auf das übertragene Signal. Darüber hinaus bewirken die intern erzeugten 19-kHz-Signale, welche keine dritte Harmonische enthalten, kein Ausgangssignal, welches am Ausgang des Phasendetektorteils des phasenstarren Rückführsystems der Stereo-Dekodiereinrichtung in Reaktion auf eine dritte Harmonische erzeugt wurde, die dem Phasendetektor zugeführt werden könnte. Somit werden Phasenstörun gen und Interferenzen beim spannungsgesteuerten Oszillator eliminiert.
  • - Patentansprüche - L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. P a t e n t a n 5 p r ji c h e #.Signalgenerator-Anordnung zur Erzeugung eines Bezugssignals in einem phasenstarren Rückführsystem, welches dann, wenn es mit dem Pilotton kombiniert wird, ein Steuersignal hervorruft, um die Phasenreinheit zu erhalten, insbesondere für einen Stereoempfänger zum Empfang eines zusammengesetzten Stereosignals, welches einen Pilotton enthält, wobei ein phasenstarres Rückführsystem vorhanden ist, welches derart ausgebildet ist, daß es den Pilotton aufnimmt und ein Stereo-Dekodiersignal erzeugt und weiterhin die Phasenreinheit des zusammengesetzten Signals erhält, wodurch die Information für den linken und den rechten Kanal jeweils abgeleitet wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Oszillator (70) vorgesehen ist, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, welches eine Impulsfolgefrequenz aufweist, die ein erstes vorgegebenes Vielfaches des Bezugssignals ist, daß weiterhin eine Schieberegisterschaltung (72, 74) vorhanden ist, welche auf das Ausgangssignal von dem Oszillator anspricht, llm eine Mehrzahl von Ausgangssignalen mit der Iinpulsfolgefrequenz des Bezugssignals an den jeweiligen Ausgangsklemmen zu liefern, wobei die Ausgangssignale eine vorgegebene Phasenbeziehung zueinander haben, daß weiterhin eine logische Verknüpfungsschaltung (90, 91) vorgesehen ist, welche auf ausgewählte Ausgangssignale von der Schieberegisterschaltung anspricht, um ein erstes und ein zweites Ausgangssignal zu erzeugen, wobei das erste und das zweite Ausgangssignal bei der Impulsfolgefrequenz des Bezugssignals eine vorgegebene Phasenbeziehung haben, und daß eine Multiplizierstufe (180) vorgesehen ist, welche derart ausgebildet ist, daß sie das erste und das zweite Signal von der logischen Verknüpfungsschaltung aufnehmen, um das Bezugssignal zu erzeugen, wobei das Bezugssignal keine geraden und keine dritte Harmonische enthält.
  2. 2. Signalgenerator-System nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Schieberegisterschaltung folgende Bauteile aufweist: eine Binärteilerschaltung (72), welche derart ausgebildet ist, daß sie das Ausgangssignal von dem Oszillator aufnimmt, um davon ein erstes und ein zweites Ausgangssignal abzuleiten, und zwar mit einer vorgegebenen Impulsfolgefre#uenz des Bezugssignals, welche sich von der vorgegebenen Impulsfolgefrequenz des Ausgangssignals vom Oszillator unterscheidet, und ein Schieberegister (44), welches derart ausgebildet ist, daß es das erste und das zweite Ausgangs signal von der Binärteilerschaltung aufnimmt, um die Mehrzahl von Ausgangssignalen zu erzeugen, die eine vorgegebene Phasenbeziehung zueinander aufweisen.
  3. 3. Signalgenerator-System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die logische Verknüpfungsschaltung ein erstes und ein zweites NAND-Gatter aufweist.
  4. 4. Signalgenerator-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Multiplizierschaltung folgende Bauteile aufweist: einen ersten Transistor (184), einen zweiten Transistor (18G), wobei der erste und der zweite Transistor derart geschaltet sind, daß sie jeweils das erste und das zweite Signal von der logischen Verknüpfungsschaltung aufnehmen, um diese Signale derart miteinander zu kombinieren, daß das Bezugssignal entsteht.
DE19762625669 1976-04-08 1976-04-08 Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Mehrpegel-Dekodiersignals Expired DE2625669C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762625669 DE2625669C2 (de) 1976-04-08 1976-04-08 Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Mehrpegel-Dekodiersignals

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762625669 DE2625669C2 (de) 1976-04-08 1976-04-08 Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Mehrpegel-Dekodiersignals

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2625669A1 true DE2625669A1 (de) 1977-12-22
DE2625669C2 DE2625669C2 (de) 1986-03-13

Family

ID=5980074

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762625669 Expired DE2625669C2 (de) 1976-04-08 1976-04-08 Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Mehrpegel-Dekodiersignals

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2625669C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3005033A1 (de) * 1979-02-13 1980-08-14 Hitachi Ltd Stereodemodulatorschaltung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2513228A1 (de) * 1974-03-28 1975-10-09 Motorola Inc Verfahren und anordnung zur erzeugung von stereodekodiersignalen
US3949401A (en) * 1974-02-25 1976-04-06 Blaupunkt-Werke Gmbh Frequency identification circuit for broadcast traffic information reception systems

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3949401A (en) * 1974-02-25 1976-04-06 Blaupunkt-Werke Gmbh Frequency identification circuit for broadcast traffic information reception systems
DE2513228A1 (de) * 1974-03-28 1975-10-09 Motorola Inc Verfahren und anordnung zur erzeugung von stereodekodiersignalen

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Elektronik, 1971, H.12, S.413-414 *
Rundfunktechnische Mitteilungen, Jahrg.18, 1974, H.4, S.185-192 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3005033A1 (de) * 1979-02-13 1980-08-14 Hitachi Ltd Stereodemodulatorschaltung

Also Published As

Publication number Publication date
DE2625669C2 (de) 1986-03-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2513228C2 (de) Schaltung zur Erzeugung von Stereodekodiersignalen
DE3853782T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur modulierung in quadratur.
DE3000586C2 (de)
DE1441153B1 (de) Schaltungsanordnung fuer einen kompatiblen Stereodecoder zur Verwendung in einem FM-Empfaenger fuer wahlweisen Empfang von monophonen oder stereophonen Sendungen
DE1149396B (de) Empfangsschaltung fuer kompatible Rundfunk-Stereophonie
DE2739035C3 (de) Frequenzsteuerbarer Oszillator mit einer Schaltungsanordnung zur Vervielfachung der Frequenz
EP0627138B1 (de) Demodulator für radio-daten-signale
DE2152055A1 (de) Vervielfacherschaltung
DE69216928T2 (de) Empfänger mit Direktumsetzung
DE2910039A1 (de) Fm-empfaenger mit stoerimpulsunterdrueckung
DE2736236A1 (de) Quadrophonieerzeugender vierkanaldemodulator
DE3311878A1 (de) Vorrichtung zum empfang von sendewellen
EP0291826B1 (de) Digitaler Demodulator
CH639514A5 (de) Anlage fuer die uebermittlung von fernsehsignalen mit zwei tonsignalen mittels eines bildtraegers und zwei fm-tontraegern.
DE2625669A1 (de) Signalgenerator-system
DE2807706C2 (de) Rundfunksystem mit Kennsignalgabe
DE2652237A1 (de) Synchrondetektorschaltung
DE4234603C2 (de) Demodulator- und Fehlerkorrektur-Schaltung für Radio-Daten-Signale
DE1462468A1 (de) Nachrichtenuebertragungs- bzw. -Aufzeichnungssystem,insbesondere fuer Farbfernsehen
DE1591810A1 (de) Nachrichtenuebertragungssystem mit differentieller Phasenmodulation
DE2658853C3 (de) Kompatibles stereophones AM-Übertragungssystem
DE3920330C2 (de)
DE3213108A1 (de) Schaltungsanordnung zum demodulieren eines am-stereosignals
DE672862C (de) Verfahren zur Demodulation phasen- oder frequenzmodulierter Schwingungen
DE2513790C2 (de) Stereo-Demodulator in Gegentaktschaltung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2513228

Format of ref document f/p: P

AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2513228

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent