DE2624067C2 - Verfahren und Anordnung zur Einfügung von Digitalsignalen in ein Digital-Multiplex-Signal - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Einfügung von Digitalsignalen in ein Digital-Multiplex-SignalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einfügung von wenigstens nahezu synchronen Digitalsignalen in
ein empfangenes Digital-Multipiexsignal, das eine aus mehreren Mehrbit-Ccdeworte.i und einem Synchronwort
mit einer Rahmenkennung bestehende periodische Rahmenstruktur aufweist, in einer Einfügungsstelle
eines ZeitmuItipIexEVStems, in der aus dem empfangenen Digital-Multiplexsignai ein Bittaktsignal und ein aus
einzelnen Synchronisierimpulsen bestehendes erstes Rahmentaktsignal abgeleitet werden und Anordnungen
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei der Übertragung von Digital-Multiplex-Signalen über eine längere Übertragungsstrecke besteht häufig
das Bedürfnis, in einzelnen Zwischenstationen aus dem mehrere Übertragungskanäle enthaltenden Digital-Multiplex-Signal
einzelne Signale abzublenden und neue Signale einzublenden oder aber freigehaltene
Kanäle zu belegen. F i g. 1 zeigt eine derartige Digitai-Multiplex-Einrichtung zur Einblendung einzelner
Kanäle in ein Digital-Multiplex-Signal. Die Digital-Multiplex-Einrichtung empfängt an ihrer Eingangsschnittstelle F2\an ein Digital-Multiplex-Signal mit der
Nennbitrate von 2048 kBit/s, an den weiteren Eingangsschnittstellen F22an empfängt sie mehrere von
Fernsprechkanälen stammende Digitalsignale, die jeweils die Nennbitrate von 64 kBit/s haben. Die
64-kBit/s-Signale werden in freie Übertragungskanäle
in das Digital-Multiplex-Signal so eingefügt, daß ein neues Digitalsignal entsteht, das ebenfalls eine Nennbitrate
von 2048 kBit/s aufweist und an der Ausgangsschnittstelle Flab abgegeben wird. Das Digital-Multipiexsignal
weist dabei eine periodische Rahmenstruktur auf, die mehrere Mehrbit-Codeworte für zu übertragende
Signale und ein Synchronwort entsprechend mehreren Übertragungskanälen und ".inern Synchronisierungskanal
aufweist. Eine derartige Rahmenstruktur ist in der F i g. 2 dargestellt.
Dabei zeigt die Fig.2 den Pulsrahmen eines
2048-kBit/s-Signals mit einer Rahmenperiodendauervon
125 ils, wie er in der CCITT-EmpfehlungG 732
festgelegt ist. Der Rahmen besteht aus 32 Kanälen, die jeweils ein 8-Bit-Codewort aufnehmen können. Von
diesen Kanälen sind 30 den zu übertragenden 30 Quellenkanälen zugeordnet, bei denen es sich beispielsweise
um Fernsprechkanäle handeln kann. Die Quellenkanäle sind dabei in zwei Gruppen aufgeteilt, die erste
Gruppe CF1-15 enthält die Kanäle 1 bis 15 und die
zweite Gruppe CFYl-31 die Kanäle 17 bis 31. Im
ersten Überiragungskanal 0 wird als Synchronwort
jeweils abwechselnd entweder das Rahmen wort RKW oder das Meldewort Λ/Wübertragen. Rahmenkennwort
und Meldewort MW weisen die in der Figur gezeigte Struktur auf, die Bits D und N dienen dabei der
Fernmeldung von Alarmen, während die mit X und Y bezeichneten Bits als Service-Bits für den nationalen
und den internationalen Gebrauch vorgesehen sind. In dem noch freien Übertragungskanal 16, der in der
F i g. 2 mit ATZi/bezeichnet ist, werden die vermittlungstechnischen
Kennzeicheninformationen übertragen.
Statt der Fernsprechkanäle kann es sich bei den Quellenkanälen auch um solche handeln, in denen
Datensignale übertragen werden. In diesem Fall ist es is
möglich, in den einzelnen Übertragungskanälen jeweils ein 64-k-Bit/s-Digitalsignal zu übertragen.
Von dieser Möglichkeit soll im vorliegenden Fall ebenfalls Gebrauch gemacht werden. Dabei reicht es
aus, wenn die 64-kBit/s-SignaIe wenigstens nahezu synchron, also plesiochron, zum Digital-Multiplex-Signai
sind. Im Faiie des nicht vollständigen Synchronismus erfolgt eine Anpassung der Bitraten mircels eines
Stopfverfahrens, das in einer parallelen Patentanmeldung (Akt. Z. P. 26 22 107.8) behandelt wird.
An der ausgangsseitgen Schnittstelle Ftab gibt die
Digital-Multiplex-Einrichtung ein Digital-Multiplex-Signal
mit der Bitrate von 2048 kBit/s ab, das sich nur in den neu belegten Zeitabschnitten, also in den neu
belegten Übertragungskanälen, von dem an der empfangsseitigen Schnittstelle aufgenommenen Digital-Multiplex-Signai
unterscheidet.
Bei der Einfügung von digitalen Signalen in ein Digital-Multiplex-Signal in der vorstehend beschriebenen
Weise tritt die Schwierigkeit auf, daß bei einer Störung des Rahmensynchronismus des empfangenen
Digital-Multiplex-Signals auch ein Digital-Multiplex-Signal mit einem gestörten Pulsrahmen abgegeben wird.
Dadurch wird die Rahmenstörung von dem einen Abschnitt der Übertragungsstrecke in die folgenden
Streckenabschnitte übertragen, so daß nicht nur die Übertragung des ursprünglichen Digital-Multiplex-Signals,
sondern auch die der eingefügter, digitalen Signale verhindert wird. Besonders schwerwiegend ist
dies bei größeren Übertragungsstrecken, in denen *5
mehrere Digital-Multiplex-Einrichtungen zur Signaleinführung und zur Signalabzweigung in Kette geschaltet
sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und Anordnungen zur Durchführung des
Verfahrens zu finden, das die Übertragung der eingefügten Digitalsignale von Störungen des Rahmensynchronisrnus
des empfangenen Digital-Multiplex-Signals
unabhängig macht und eine Fortpflanzung einer an einer einzelnen Stelle aufgetretenen Rahmensynchronisationsstörung
über das angeschlossene Übertragungsnetz verhindert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß aus dem Bittaktsignal ein zweites, die Einfügung der
Digitalsignale steuerndes Rahmentaktsignal erzeugt wird, daß die empfangene Rahmenkennung unterdrückt
und unabhängig von dieser die vorgesehene Rahmenkennung in das abzugebende Digital-Multiplex-Signal
neu eingesetzt wird, daß im störungsfreien Betrieb das zweite Rahmentaktsignal durch die
Synchronisierimpdä® des ersten Rahmentaktsignals
gesteuert wird und daß bei einer Rahmensynchronisationsstörung
im empfangenen Digital-Multiplexsignal die durch das erste Rahmentaktsignal erfolgende
Steuerung des zweiten Rahmentaktsignals unterbrochen wird
Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die neu eingefügte Rahmenkennung bei
fehlerfreiem Funktionieren der einfügenden Digital-Multiplex-Einrichtung ebenfalls immer fehlerfrei ist und
dadurch mit vergleichsweise geringem Aufwand die Fortpflanzung einer Rahmensynchronisationsstörung
verhindert wird.
Eine zweckmäßige Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich dadurch, daß die Steuerung des
zweiten Rahmentaktsignals durch das erste Rahmentaktsignal unterbrochen wird, sobald mindestens drei
aufeinanderfolgende Rahmenkennungen falsch empfangen
werden.
Eine im Hinblick auf die Sicherheit und die Einfachheit der Einblendung der digitalen Signale
erfolgte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich dadurch, daß zusätzlich zur Rahmenkennung auch die
restlichen Teile des Synchronworte-, äes empfangenen
Digitai-Muitipiex-Signals unterdrückt und in das abzugebende
Digital-Multiplex-Signal in der vorgesehenen Form neu eingesetzt werden.
Bei weit auseinanderliegenden Quellen für die Digitalftgnale ist es oft schwierig, diese Quellen von
einer zentralen Stelle aus zu synchronisieren. In diesem Falle ist eine Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens
zur Einfügung von Digitalsignalen zweckmäßig, bei der bei der Einfügung von Digitalsignalen, die nicht
vollständig synchron zum empfangenen Digital-Multiplex-Signal sind, auf diese Digitalsignale ein Positiv-Negativ-Stopfverfahren
angewendet wird und bei der die zusätzliche Stopfinformation in einem nicht vollständig
zur Signalübertragung verwendeten Codewort übertragen wird. Im Hinblick auf die Auslastung der durch die
Codewörter des Rahmens dargestellten Übertragungskanäle kann es zweckmäßig sein, zur Übertragung der
Stopfinformation das zu Kennzeichenübertragunj; vorgesehene
Codewort mitzuverwenden.
Besonders zweckmäßige Anordnungen zur Durchfüh.ung der vorstehend geschilderten Verfahren sind in
den Patentansprüchen 6 und 7 ausführlich beschrieben.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung im folgenden noch
näher erläutert werden. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Digital-Multiplexeinrichtung nach dem Stand der Technik zur Einfügung von Digitalsignalen,
F i g. 2 den Pulsrahmen eines Digital-Multiplexsignals
nach der CCITT-Empfehlung G. 732,
F i g. 3 eine erfindungsgemäße Anordnung zur Einfügung
von DigitalsignaSen in ein Digital-Multiplexsignal,
F i g. 4 die Anordnung nach F i g. 3 mit Einfügung des
gRsarlen Synchronwortes und
F i g. 5 die Erzeugung der sendeseitigen Taktsignale
im Sendeteil der Anordnung nach F i g. 4.
Die F i g. 1 und 2 wurden bei der Darstellung des Standes der Technik ausführlich erläutert, so daß an
dieser Stelle auf weitere Ausführungen zu diesen Figuren verzichtet werden kann.
Die Anordnung nach der Fig,3 besteht aus dem
ersten Empfangsteil ET 1, dem ersten Sendeteil 5Tl und den Verbindungen zwischen beiden Teilen für die
Übertragung des Digital-Multiplex-Signals Dl, des Bittaktes Π und des ersten Rahmentaktsignals TC Die
einzufügenden Digitafeignale werden an den Anschlüssen F22andem Sendeteil zugeführt.
Im ersten Empfangsteil £Tl wird in bekannter Weise
der Bittakt Ti aus dem empfangenen Digital-Multiplex-Signal D 1 wiedergewonnen, außerdem erkennt und
überwacht eine im Empfangsteil enthaltene Erkennungsschaltung in bekannter Weise die Rahmenkennung.
Der Sendeteil hat einen eigenen Taktteiler, der die zur Synchronisation des Multiplexers erforderlichen
Takte aus dem von Empfangsteil übernommenen Bi'takt Tl erzeugt. Ein derartiger Taktteiler ist in der
Fig.5 dargestellt Der Sendeteil STi gibt an seinem
Ausgang Fiab ein neu erzeugtes Digital-Multiplex-Signal ab, das eine neu eingesetzte Rahmenkennung hat
und das die eingefügten Digitalsignale in den vorgesehenen Zeitabschnitten bzw. Zeitkanälen, also in den
vorgesehenen Codeworten, enthält.
Bei einer Störung des Rahmensynchronismus des empfangenen Digital-Multiplex-Signal am Anschluß
F2ian des ersten Empfangsieiis ETi ist auch das vom
ersten Empfangsteil ETi erzeugte erste Rahmentaktsignal TC gestört. In diesem Fall wird die durch die
Rahmenerkennungsschaltung gesteuerte Abgabe des ersten Rahmentaktsignals TC unterdrückt. Während
der Störung des Sendeteils gibt dieser an seinem Ausgang Fiab ein Digital-Multipiex-Signal ab, das die
neu eingesetzte vorgeschriebene Rahmenkennung und die an den Schnittstellen F22an zugeführten Digital-Signale ungestört enthält. Von der Störung ist nur die in
den nicht neubelegten Zeitabschnitten enthaltene Information betroffen.
Die in der Fig.4 gezeigte Weiterbildung der Anordnung nach Fig.3 enthält zusätzlich eine Torschaltung Tor, die in die, das erste Rahmentaktsignal
führende Verbindung zwischen dem zweiten Empfangsteil ET2 und dem zweiten Sendeteil ST2 eingefügt ist.
Die Torschaltung Tor wird über ein Abfallverzöge
t-i · nrrc rrliArl T* ιίΛη einem AnCiTQnn A /iac lU/Alion
Empfangsteils ET2 gesteuert. Der Ausgang A ist mit
einer im zweiten Empfangsteil £T2 enthaltenen Rahmenerkennungsschaltung verbunden und erhält bei
einer Störung des Rahmensynchronismus ein Steuersignal, da3 die Torschaltung schließt
Bei dem empfangenen Digital-Multiplexsignal handelt es sich um ein solches mit einer Bitrate von 2048
kBit/s, dies ist auch die Bitrate des abzugebenden Digital-Multiplex-Signals. Die Bitrate der 4 einzufügenden Digitalsignale beträgt 64 kBit/s, die im vorliegenden
Falle synchron zum Digital-Multiplex-Signal sein sollen. Außerdem wird dem zweiten Empfangsteil £T2 der
Bitakt mit einer Frequenz von 2048 kHz und dem Sendeteil der Bitakt der einzufügenden Digitalsignale
von 64 kHz zugeführt. Zur Vereinfachung der Schaltung setzt der Sendeteil nicht nur die Rahmenkennung in das
Digital-Multiplex-Signal neu ein, sondern das vollständige Codewort »Null«. Dieses Codewort enthält entsprechend Fig.2 abwechselnd das Rahmenkennwort RKW
und das Meldewort MW, das die beiden Meldebits D
und N enthält Da es sich bei diesen Meldebits D und N
um Signale handelt die den Zustand einzelner Teile der Übertragungsstrecke charakterisieren, müssen diese
Meldebits vom zweiten Empfangsteil ET2 zum zweiten Sendeteil ST2 über getrennte Leitungen übertragen
werden und im Sendeteil neu in das Codewort Null eingesetzt werden. Zur Vereinfachung der Übertragung
dieser Bits werden diese im zweiten Empfangsteil ET2 in Dauersignale umgeformt
Bei der Untersuchung von Rahmensynchonisationsstörungen hat es sich ergeben, daß ein fehlerhafter
Synchronzustand in der Mehrzahl der Fälle eine Zeit
von 0,5 ms nicht überschreitet. Aus diesem Grunde
wurde für die Abfallverzögerung eine Zeit von etwa I ms gewählt, um die die Torschaltung nach der
Beseitigung der Rahmensynchronisationsstörung verzögert wieder geöffnet wird.
Das Ausführungsbeispiel nach der F i g. 4 ist für den
Einsatz in einer digitalen Schnittstelle in der sowohl die Taktsignale des Digital-Multiplex-Signals als die auch
der einzufügenden Digitalsignale mit übertragen wer
den. Eine Takterzeugungsschaltung im Empfangsteil
konnte aus diesem Grund entfallen.
Die Anordnung nach der F i g. 4 ermöglicht auch die Einfügung plesiochroner Digitalsignale in das Digital-Multiplex-Signal. Zu diesem Zweck müssen die Digitalis signale durch ein, in einer Parallelanmeldung näher
beschriebenes Positiv-Negativ-Stopfverfahren an die Bitrate des Digital-Multiplex-Signals angepaßt werden,
!n diesem Fa!! ist eine mit sehr geringer Sitraic
auftretende zusätzliche Stopfinformation zu übertragen.
Diese Stopfinformation kann in vorteilhafter Weise in
dem Codewort 16 übertragen werden, das entsprechend F i g. 2 für die Übertragung der vermittlungstechnischen
Kennzeichen verwendet wird. Zu diesem Zweck wird aus 64 Rahmen des 2048 kBit's Digital-Multiplex-Signal
is ein Stopfrahmen als Überrahmen gebildet In jedem
Stopfrahmen wird jeweils für jeden der 30 Übertragungskanä!;. sin Vier-Bit-Codewort der Zusatzinformation übertragen. Die Rahmenkennung des Stopfrahmens wird im Kanal 16 der Rahmen 1, 17, 33 und 49
übertragen, die Wiederholfrequenz des Stopfrahmens ist also 125 Hz. Die Rahmenkennung des Stopfrahmens
ist im ersten bis fünften und im achten Bit des Codewortes 16 enthalten, das sechste und siebte Bit
dieses Codewortes sind für Alarmmeldungen zwischen
den Endstellen der Übertragungsstrecke vorgesehen.
Die Digital-Multinlex-Einrichtung für die Einfügung
von nahezu synchronen, also plesiochronen Digitalsignalen enthält gegenüber der Digital-Multiplex-Einrichtung nach der F i g. 4 noch eine Überwachungsschaltung
für die Stopfrahmenkennung, einen zusätzlichen Teiler, der eine Taktfrequenz von 125 Hz abgibt eine
zusätzliche Einfügungseinrichtung für die Stopfrahmenkennung im Sendeteil und ein Zeitglied für die
Steuerung der Torschaltung Tor, das zur Eliminierung
von Stopfrahmenstörungen eine Abfallverzögerung von
etwa 8 ms entsprechend der Wiederholfrequenz des Stopfrahmens von 125 Hz aufweist
Die F i g. 5 zeigt die Erzeugung der in den Sendeteilen der Anordnung nach F i g. 3 und 4 benötigten Taktsigna-
Ie. Ein neunstufiger Taktteiler erzeugt aus dem BittaKt
mit der Frequenz von 2048 KHz mehrere Frequenzteilungen mit dem Faktor 2:1 die einzelnen benötigen
Takte. Diese Takte stellen die Grundtakte dar, die über ein Tastverhältnis von 1 :2 verfügen. Für Sonderfälle
zusätzlich benötigte Takte mit anderen Tastverhältnissen sind aus diesem Grundtakten mittels Gatterschaltunßen in der bekannten Weise leicht ableitbar. Im Falle
der Einfügung von plesiochronen Digitalsignalen wird
zusätzlich ein Taktsignal mit einer Frequenz von 125 Hz
benötigt Aus diesem Grund ist für die Einfügung von
plesiochronen Signalen ein zusätzlicher fünfstufiger Teiler vorgesehen, der an den Ausgang des neunstufigen
Teilers TT angeschlossen ist und von dessen 4 KHz
Taktsignal gesteuert ist Das Setzen der Teiler erfolgt
*·-■ über den Eingang TC, dem ein zum ersten Rahmentaktsignal im Falle des neunstufigen Teilers und eine zum
Taktsignal des Stopfrahmens inverses Signal zugeführt wird
Claims (7)
1. Verfahren zur Einfügung von wenigstens nahezu synchronen Digitalsignalen in ein empfangenes
Digital-Multipiexsignal, das eine aus mehreren Mehrbit-Codeworten und einem Synchronwort mit
einer Rahmenkennung bestehende periodische Rahmenstruktur
aufweist, in einer Einfügungsstelle eines Zeitmultiplexsystems, in der aus dem empfangenen
Digital-Multipiexsignal ein Bittaktsignal und ein aus einzelnen Synchronisierimpulsen bestehendes erstes
Rahmentaktsignal abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Bittaktsignal
ein zweites, die Einfügung der Digitalsignale steuerndes Rahmentaktsignal erzeugt wird, daß die
empfangene Rahmenkennung unterdrückt und unabhängig von dieser die vorgesehene Rahmenkennung
in das abzugebende Digital-Multipiexsignal neu eingesetzt wird, daß im störungsfreien Betrieb
das zweite Rahmentaktsignal durch Synchronisierimpulse des ersten Rahmentaktsignals gesteuert
wird und daß bei einer Rahmensynchronisationsstörung im empfangenen Digital-Multipiexsignal die
durch das erste Rahmentaktsignai erfolgende Steuerung des zweiten Rahmentaktsignals unterbrochen
wird.
2. Verfahren nach Patentansppjch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerung des zweiten Rahmentaktsi^ials durch das erste Rahmentaktsignal
unterbrochen wird, sobald mindestens drei aufeinanderfolgende Rahmenkennungen falsch
empfangen werden.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Rahmenkennung
auch die restlichen Teile des Synchronwortes des empfangenen Digital-Multiplexsignals
unterdrückt und in das abzugebende Digital-Multipiexsignal in der vorgesehenen Form neu eingesetzt
werden.
4. Verfahren nach Patentansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erfügung von
Digital-Signalen, die nicht vollständig synchron zürn
empfangenen Digital-Multiplex-Signal sind, auf diese Digital-Signale ein Positiv-Negativ-Stopfverfahren
angewendet wird und daß die zusätzliche Stopfinformation in einem nicht vollständig zur
Signalübertragung verwendeten Codewort des Rahmens übertragen wird.
5. Verfahren nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Stopfinformation
das zur Kennzeichenübertragung vorgesehene Codewort mitverwendet wird.
6. Anordnung zur Durchführung der Verfahren nach Patentansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit dem Signaleingang (F2\an) verbundener Empfangsteil (ETl) vorgesehen ist,
der eine Taktabteilung enthält und das empfangene Digital-Multipiexsignal (Dl)1 das Bittaktsignal (TI)
und das Rahmentaktsignal (TC) des empfangenen Digital-Multiplex-Signals jeweils getrennt an seinen
Ausgängen an ein nachgeschaltetes Sendeteil (STX) abgibt, daß der Empfangsteil eine Überwachungseinrichtung
für das Rahmentaktsignal enthält, daß diese Überwachungseinrichtung den Ausgang des
Empfangsteils (ETi) für das Rahmentaktsignal (TC) steuert, daß der Sendeteil über getrennte Eingänge
für das Digital-Multiplex-Signal (D !), das Bittaktsignal (Tl), das Rahmentaktsignal (TC) und über die
Eingänge (F22an) für die einzufügenden Digital-Signale verfügt und daß der Sendeteü (STl) eine
Einrichtung zur Erzeugung eines weiteren Rahmentaktsignals
aus dem aufgenommenen Bittaktsignal (Tt) und eine Multiplex-Einrichtung enthält (F i g. 3).
7. Anordnung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen
dem Ausgang des Empfangsteüs (ET2) für das erzeugte Rahmentaktsignal (TC) und den nachgeschalteten
Eingang des Sendeteils (ST2) eine Torschaltung (tor) eingefügt ist, die über ein
Verzögerungsglied (T) durch die im Empfangsteil (ET2) enthaltene Einrichtung zur Überwachung des
Pulsrahmens des Digital-Multiplex-Signals gesteuert wird und daß weitere Verbindungen (D, APJ zwischen
den Empfangsteil (ET2) und dem Sendeteü (ST2) vorgesehen sind, die zur Übertragung von Teilen des
Synchronwortes des Pulsrahmens des empfangenen Digitai-iviuitipiex-Signais dienen (F i g. 4).
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: KUEHNE, FRIEDRICH, DR., 8000 MUENCHEN, DE KAMP, NIKOLAUS, DIPL.-ING., 8021 NEURIED, DE |
|
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |