DE2619992B2 - Feuchtigkeitsgeschütztes kunststoffisoliertes elektrisches Mittel- oder Hochspannungskabel - Google Patents
Feuchtigkeitsgeschütztes kunststoffisoliertes elektrisches Mittel- oder HochspannungskabelInfo
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- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B9/00—Power cables
- H01B9/02—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients
- H01B9/027—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients composed of semi-conducting layers
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein feuchtigkeitsgeschütztes
kunststoffisoliertes elektrisches Mitteloder Hochspannungskabel, mit einer längsnahtverschweißten
metallischen Hülle, welche die über der Isolierung angeordnete äußere Leitschicht umschließt.
Elektrische Energiekabel, die für Mittel- oder Hochspannung ausgelegt sind, weisen üblicherweise
einen metallischen Schirm auf, der auf der über der Kunststoffisolierung angeordneten äußeren Leitschicht
angebracht ist und aus aufgelegten Drähten oder Metallbändern, vorzugsweise aus Kupfer, besteht,
(US-PS 36 92 925). Dieser metallische Schirm, an sich aus elektrischen Gründen vorgesehen, kann, wie bereits
bekannt (DE-OS 15 40 430), gleichzeitig zur feuchtigkeitsdichten Hülle für die darunter befindliche Isolierung
verwendet werden. Hierbei besteht die metallische Hülle aus einem längsverlaufenden, um die Kunststoffisolierung
des Leiters herumgefalteten Metallband, vorzugsweise aus Kupfer, dessen Kanten einander
überlappen, wobei die überlappenden Kanten des metallischen Bandes miteinander verlötet sind.
Schwierigkeiten ergeben sich bei dieser bekannten Konstruktion jedoch dadurch, daß sich bei Belastung
des Kabels die Isolierung wesentlich stärker als die im Schichtenaufbau verwendete Metallage ausdehnt, so
daß, wenn die Dehnbarkeit der an sich dichten metallischen Hülle ihre Grenzen erreicht, mit einem
AufDlatzen zumindest der Lötstellen gerechnet werden muß. Hinzu kommt, daß durch das längseinlaufend
aufgebrachte Metallband die geforderte hohe Flexibilität solcher Kunststoffkabel beeinträchtigt wird, was sich
insbesondere beim Auftrommeln und Abtrommeln bzw. der Verlegung störend bemerkbar macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine feuchtigkeitsdichte Umhüllung für elektrische Mitteloder
Hochspannungskabel zu schaffen, die ohne Beeinträchtigung der Flexibilität für einen ausreichenden
Schutz des Kabels auch dann noch sorgt, wenn das Kabel während des Betriebes Wärmeausdehnungen
ausgesetzt wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die äußere Leitschicht an ihrer der Hülle
zugekehrten Oberfläche Vertiefungen und damit zusammenwirkend Erhöhungen aufweist, in die die metallische
Hülle eingedrückt bzw. auf die die metallische Hülle aufgepreßt ist.
Diese metallische Hülle läßt eine erhebliche Ausdehnung der darunter befindlichen Isolierung zu, ohne daß es zu einem Aufreißen oder Auftrennen der geschlossenen Metallage kommt Darüber hinaus wird die Flexibilität des Kabels in keiner Weise beeinträchtigt, da genug Material vorhanden ist um den Bewegungen des Kabels, sei es beim Auf- oder Abtrommeln oder bei der Verlegung, folgen zu können.
Diese metallische Hülle läßt eine erhebliche Ausdehnung der darunter befindlichen Isolierung zu, ohne daß es zu einem Aufreißen oder Auftrennen der geschlossenen Metallage kommt Darüber hinaus wird die Flexibilität des Kabels in keiner Weise beeinträchtigt, da genug Material vorhanden ist um den Bewegungen des Kabels, sei es beim Auf- oder Abtrommeln oder bei der Verlegung, folgen zu können.
Die Flexibilität des Kabels kann weiter gefördert werden, wenn man die Unebenheiten in Form
längsverlaufender Vertiefungen oder Erhöhungen ausbildet In diesem Fall ergeben sich besondere Vorteile
dann, wenn diese Unebenheiten wendelförmig um die Kabellängsachse herum verlaufen.
Zur Herstellung eines Kunststoffkabels mit einer geschlossenen Metallhülle geht man zweckmäßig so
vor, daß die Unebenheiten der äußeren Leitschicht, die aus einem aufextrudiertcn leitfähig gemachten thermoplastischen
Kunststoff besteht, durch entsprechende Formgebung des Spritzmundstückes entstehen läßt, daß
man eine Kupferfolie längseinlaufend darüber zum Rohr formt und deren Kanten verschweißt oder auf
beliebige Art verbindet, und schließlich die so gebildete Hülle den Unebenheiten im wesentlichen folgend auf
der leitfähigen Schicht zum Aufliegen bringt.
Um die leitfähige Hülle auf der äußeren Leitschicht zum Aufliegen zu bringen, gibt es verschiedene
Möglichkeiten. So kann man z. B. die Kupferfolie mittels Vakuum durch Ansaugen zum Aufliegen bringen oder
aber auch dafür sorgen, daß abweichend hiervon die Kupferfolie durch den Außenmantel aus thermoplastischem
Material unter Druck aufgepreßt wird.
Unabhängig von der Art des Aufbringens ist es in jedem Fall erforderlich, wenn die Breite der zum Rohr
geformten und an den Kanten dicht verbundenen Folie mindestens gleich oder größer gewählt ist als dem
Umfang der äußeren Leitschicht entspricht. Dann ist sichergestellt, daß ausreichend Material zur Verfügung
steht, um den Unebenheiten auf der äußeren Leitschicht weitgehend folgen zu können zum anderen reißt auch
bei hoher Belastung des Kabels und entsprechender Ausdehnung des thermoplastischen Materials der
Isolierung die metallische Hülle nicht auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei an Hand des in der Figur dargestellten Einleiter-Hochspannungskabels
näher erläutert.
Über dem aus einer Vielzahl miteinander verseilter Einzeldrähte 1 bestehenden Leiter 2 ist die innere
Leitschicht 3 aus einem thermoplastischen leitfähig gemachten Material aufgebracht. Darüber befindet sich
die Isolierung 4, beispielsweise aus einem vernetzbaren oder unvernetzbaren Polyäthylen, die nach außen von
tier äußeren Leitschicht 5 umschlossen wird. Diese
Leitschicht weist die in Längsrichtung verlaufenden Unebenheiten d. h. Erhebungen 6 und Vertiefungen 7
auf, die vorteilhaft wendelförmig um die Kabellängsachse herumgelegt sind. Um die aus Polyäthylen hergestellte
Isolierung 4 vor Feuchtigkeit zu schützen, die von außen eindiffundieren und zu Schwächestellen in der
Isolierung 5 führen kann, ist entsprechend der Erfindung oberhalb der äußeren Leitschicht die metallische Hülle 8
vorgesehen, die gleichzeitig als Abschirmung dient und z. B. aus einer längsnahtgeschweißten Metalifolie
dünner Wandstärke aufgebaut ist Diese Metallfolie 8, entsprechend dünn ausgelegt, wird birim Aufbringen des
Außenmantels durch den dabei erzeugten Druck dicht auf die äußere Leitschicht aufgedrückt, so daß sie im
wesentlichen den Erhebungen 6 und den Vertiefungen 7 folgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Feuchtigkeitsgeschütztes, elektrisches, kunststoffisoliertes Mittel- oder Hochspannungskabel mit
einer längsnahtverschweißten metallischen Hülle, welche die über der Isolierung angeordnete äußere
Leitschicht umschließt, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Leitschicht an ihrer der Hülle zugekehrten Oberfläche Vertiefungen und
damit zusammenwirkend Erhöhungen aufweist, in die die metallische Hülle eingedrückt bzw. auf die die
metallische Hülle aufgepreßt ist.
2. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unebenheiten in Form
längsverlaufender Vertiefungen oder Erhöhungen ausgebildet sind.
3. Elektrisches Kabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Vertiefungen oder Erhöhungen
auf der äußeren Leitschicht in Form von Wellenlinien verlaufen.
4. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unebenheiten der äußeren Leitschicht durch Formgebung des Spritzmundstükkes
gebildet werden und daß die metallische Hülle in Form einer Kupferfolie längseinlaufend darüber
zum Rohr geformt, an den Kanten dicht verbunden und den Unebenheiten im wesentlichen folgend auf
der leitfähigen Schicht zum Aufliegen gebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferfolie mittels Vakuum durch
Ansaugen zum Aufliegen gebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferfolie durch den Außenmantel
aus thermoplastischem Material unter Druck aufgepreßt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19762619992 DE2619992B2 (de) | 1976-05-06 | 1976-05-06 | Feuchtigkeitsgeschütztes kunststoffisoliertes elektrisches Mittel- oder Hochspannungskabel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19762619992 DE2619992B2 (de) | 1976-05-06 | 1976-05-06 | Feuchtigkeitsgeschütztes kunststoffisoliertes elektrisches Mittel- oder Hochspannungskabel |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2619992A1 DE2619992A1 (de) | 1977-11-17 |
DE2619992B2 true DE2619992B2 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=5977188
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19762619992 Withdrawn DE2619992B2 (de) | 1976-05-06 | 1976-05-06 | Feuchtigkeitsgeschütztes kunststoffisoliertes elektrisches Mittel- oder Hochspannungskabel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2619992B2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2809573C2 (de) * | 1978-03-06 | 1982-12-16 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Supraleiteraufbau und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1976
- 1976-05-06 DE DE19762619992 patent/DE2619992B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2619992A1 (de) | 1977-11-17 |
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