DE2617542A1 - Ankopplungseinrichtung zum ankoppeln von im phasenseil von mittelspannungsleitungen isoliert verlaufenden doppeladern zur nachrichtenuebertragung - Google Patents
Ankopplungseinrichtung zum ankoppeln von im phasenseil von mittelspannungsleitungen isoliert verlaufenden doppeladern zur nachrichtenuebertragungInfo
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Description
Anmelder! Feiten & Guilleaume Carlswerk
Aktiengesellschaft 5000 Köln 80 Schanzenstraße
Köln-Mülheim, den 12. April 1976
pi 4305
Ankopplungseinrichtiing zum Ankoppeln von im Phasenseil von
Mittelspannungsleitungen isoliert verlaufenden Doppeladern zur Nachrichtenübertragung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ankopplungseinriehtung
zum Ankoppeln von im Phasenseil von Mittelspannungsleitungen Isoliert verlaufenden Doppeladern zur Nachrichtenübertragung.
Es ist bereits bekannt, Ankopplungseinrichtungen zu verwenden, bei
denen die Ankopplung kapazitiv erfolgt. Eine derartige bekannte kapazitive Ankopplung ist jedoch für die Verwendung in Mittelspannunge-Preileitungsnetzen
nicht geeignet, wenn in diesen Freileitungsnetzen die Nachrichtenübermittlung in einem NF-Band und/oder in TF-Bändern
bis etwa 100 kHz erfolgt, wofür aber kapazitive Ankopplungseinheiten
wenig geeignet sind. Ein weiteres Merkmal von Mittelspannungsnetzen liegt in den relativ kurzen Abständen (2 bis 6 km)
zwischen den einzelnen Schaltpunkten. An diesen Schaltpunkten muß die Nachrichtenverbindung galvanisch getrennt werden, ohne die
Informationsübertragung zu unterbrechen. Die bei der kapazitiven Ankopplung relativ hohe AnkopplungsdSmpfung ist aber für die wieder-
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holte An- bzw- Auskopplung, wie sie bei Mittelspannungsnetzen erforderlich
ist, zu hoch. Sin weiterer Nachteil der kapazitiven Ankopplungselnriehtung
besteht in den relativ hohen Erstellungskosten. Da aber b@i MIttelspannungsnstzen im Gegensatz zu Hochspannungsnetzen,
wi© oben bereits ausgeführt, eine große Anzahl von Schaltpunkten vorliegt, würden im Ganzen gesehen die Kosten für
mehrere Ankopplungseinheiten derart hoch, daß eine derartige Anlage
unwirtschaftlich wäre»
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden
Nachteile zu vermeiden und eine Ankopplungseinrichtung für Mittelspannungsleitungen zu schaffen, deren Ankopplungsdämpfung
hinreichend niedrig 1st, um auch wiederholte An- bzw. Auskopplung der Nachrichtensignale zuzulassen, und die aufgrund eines geringen
konstruktiven Aufwandes relativ kostengünstig herzustellen ist.
Erfindungsgemäß wird dies mit einer Ankopplungseinriohtung der eingangs
beschriebenen Art erreicht,, die aus mindestens einem in einem
Isolatorgehäuse eingesetzten NP= oder TF-Übertrager besteht., dessen
Oberspannungswicklung an einer Doppelader angeschlossen und die
Wioklungsmitte über einen Kondensator kapazitiv mit der auf Hoehepannungspotential
liegenden Leitungsbewehrung verbunden ist, und
dessen Unterspannungswicklung an eine Doppelader eines Nachrichtenkabels angeschlossen und die Wicklungsmitte auf Erdpotential gelegt
ist. Durch diese induktive Ankopplung unter Verwendung hochspannungsfester
NP- oder TP-Übertragor ergibt sich eine Durchlässigkeit
für NP- und/oder TF-Nachrichtensignale sowie eine gegenüber der kapazitiven Ankopplung verringerte Ankopplungsdämpfung. Durch die
kapazitive Verbindung der Mitte der Oberspannungswicklung mit der Leitungebewehrung wird di© Oberspannungswicklung auf Netzpotential
gebracht. Erfindungsgemäß 1st es von Vorteil, wenn zwei Übertrager in dem Isolatorgehäuse in einem Gestell um 90 Grad zueinander verdreht
Übereinander angeordnet sind und zwischen beiden Übertragern sowie an deren Ober- und Unterseite jeweils eine Isolierscheibe
angeordnet ist. Duroh die gegenseitige Verdrehung der beiden Übertrager um 90 Grad wird eine magnetische Entkopplung erreicht. Die
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zwischen den Übertragern und über und unter diesen angeordneten Isolierscheiben
dienen zur Erhöhung der Durchschlagsfestigkeit des Isolatorinnenraums, der darüber hinaus zweckmäßigerweise mit öl gefüllt
ist. Um auch Scherbendurchschläge durch die Isolatorwand zu verhindern, ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn das Gestell
von einem Isolierrohr umgeben ist.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist auf der oberen Scheibe der Kondensator angeordnet, der wiederum durch eine
das Gestell abschließende Isolierstoff-Deolcelseheibe von oben gehalten
wird. Mit Hilfe der Deekelscheibe kann der Kondensator aus der» Gestell entfernt werden, ohne daß das gesarate Gestell deswegen
geöffnet werden muß.
Zweckmäßigerweise ist das Isolatorgehäuse zwischen einer Kopfarmatur
unci einer Pußarmatur abgedichtet eingesetzt« Dabei entsprechen
die Armaturen den üblichen für Isolatorgehäuse verwendeten Armaturen,
insbesondere was deren Befestigung ara Isolatorgehäuse betrifft.
Dabei iat es erfindungsgemäß jedoch vorteilhafte wenn eine Zwischenplatte
mit ölfüllversohluß in der Kopfarmatur angeordnet ist5 und
die Kopfarmatur durch einen Deckel dicht verschlossen ist. Die
Kopfermafcur unterteilt sich dadurch in einen unteren Teil, der mit
dem Isolatorinnenraum verbunden ist und über den ölfüllverschluß
mit öl gefüllt wird und einen oberen Teil, in den die auf Hochspannungßpotential
liegenden Adern eingeführt werden. Zweckmäßigerweise erfolgt die Einführung der auf Hochspannungspotential liegenden
Adern mittels einer Durchführung öuroli die Zwischenwand in den Isolatorinnenraum
und die auf Niederspannungspotential liegenden Adern werden mittels einer Durchführung aus dsoi Isolatorinnenraum durch
die Pußarmatur ausgeführt. Als zusätzliche Maßnahme zur Erhöhung der Betriebssicherheit der hochspannungsfesten Übertrager ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß in die auf Hochspannungspotential liegenden Adern Schmelzsicherungen eingeschaltet sind. Durch die
Schmelzsicherung soll ein Abschalten der Hochspannung von den Übertragern erzielt werden, wenn Im Störungsfall eine Berührung zwischen
den PernmeIdeadern und dem hochspannungsführenden Mantel des Phasenseils
eintritt und wenn gleichzeitig die Spannungsfestigkeit zwi-
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sehen den hochspannungsseitigen Wicklungen gegen die niederspannungsseitigen
Wicklungen der Übertrager gestört ist und somit eine Verschleppung der Hochspannung über die Erdschiene der Niederspannungswicklungen
auftreten kann und die angeschlateten Fernmeldeadern
gefährdet werden. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die Schmelzsicherungen in einem in das Gestell einsetzbaren
Sicherungsblock zusammengefaßt werden, wodurch sich eine raumsparende Baueinheit ergibt, die im Falle von Störungen ein
leichtes Auswechseln ermöglicht.
Um ein gefahrloses Arbeiten auf der Niederspannungsseite der Ankopplungseinrichtung
zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß in der Erdleitung der Unterspannungswicklung mindestens ein Überspannungsableiter
mit parallel geschaltetem Erdungsmesser eingebaut. Durch den überspannungsableiter bzw. Spannungsbegrenzer wird das Nachrichtenkabel
und die evtl. daran angeschlossenen Geräte gegen auftretende Spannungen geschützt und durch Einschalten des Erdungsmessers wird die Niederspannungsseite auf Erdpotential gelegt, so
daß die evtl. auftretenden Überspannungen unmittelbar abgeführt werden, ohne daß evtl. an der Niederspannungsseite arbeitendes
Personal gefährdet würde.
Um die Abstände der Erdungseinrlonlängen von den hochspannungsbehafteten
Teilen möglichst groß zu halten und damit ein gefahrloses Bedienen derselben zu ermöglichen, ist es erfindungsgemäß weiterhin
vorteilhaft, wenn der Überspannungsableiter und das Erdungsmesser in einem vom Übertrager getrennten wettersioheren Gehäuse angeordnet
sind. Durch die räumliche Trennung der Schutzeinrichtungen vom Übertrager können diese Schutzeinrichtungen gefahrlos bedient
werden. Die wettersichere Ausführung des Gehäuses ermöglicht gleichzeitig eine Außenmontage der gesamten Ankopplungseinriohtung.
Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Schaltungsanordnung einer erfindungsgemäßen Ankopp-
lungseinrichtung und
Pig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Ankopplungsein-
Pig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Ankopplungsein-
richtung
Pig. 3 eine Ansicht eines Sicherungsblocks nach der Erfindung.
Pig. 3 eine Ansicht eines Sicherungsblocks nach der Erfindung.
Eine erfindungsgemäße Ankopplungseinrichtung besteht aus mindestens
einem NP oder NF-TF-Ubertrager 1 mit einem Übertragungsbereich von 300 Hz bis 60 kHz, dessen Oberspannungswieklung 2 an einer Doppelader
3 eines Phasenseilkabels 4 angeschlossen ist. Die Wicklungsmitte der Oberspannungswieklung 2 ist über einen Kondensator 5 an
die Bewehrung 6 des Phasenseilkabels 4 angeschlossen. Die Oberaptnnungswicklung
2 muß für eine Nennsteh-Wechselspannung von 55 kV gegen Erde ausgelegt sein, und zwar bei einer Netzspannung von
20 kV. Mit seiner Unterspannungswicklung 7 ist der Übertrager 1
an ein Nachrichtenkabel bekannter Art angeschlossen, das zu nicht dargestellten Nachrichtengeräten führt. Die Wicklungsmitte der
Unterspannungswicklung 7 ist über eine Anschlußleitung 8 auf Erdpotential gelegt. In die Leitung 3 ist eine Schutzeinrichtung
eingebaut, die aus Überspannungsableitern 9 mit parallel dazu liegenden
Erdungsmessern 10 besteht. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit sind in den Doppeladern 3 Schmelzsicherungen 11 höherer Spannungsfestigkeit
eingeschaltet.
Wie in Fig. 2 dargestellt sind zwei Übertrager 1 und la in einem
beispielsweise aus Porzellan bestehenden Isolatorgehäuse 12 das mit öl gefüllt wird, zur Freiluftanordnung zusammen mit dem Kondensator
5 angeordnet.
Die beiden übertrager 1, la sind in einem Gestell 13 gegeneinander
um 90 Grad verdreht angeordnet. Das Gestell 13 besteht im dargestellten
bevorzugten AusfUhrungsbeispiel aus gegenüberliegenden
Gewindestangen 14 aus Isolierstoff, die durch drei im Abstand voneinander
übereinander angeordneten Scheiben 15 verlaufen, die ebenfalls aus einem Isolierstoff bestehen. Dabei trägt die oberste
Soheibe den Kondensator 5 und die beiden anderen Jeweils einen
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übertrager 1, la. Zur Abstandshalterung der Scheiben 15 sind über
die als Zugstangen dienenden Gewindestangen 14 Abstandsrohre 16,
ebenfalls aus Isolierstoff, zwischen die Scheiben gesteckt. Oberhalb des Kondsnsators 5 ist eine Deckelscheibe 17 aus Isolierstoff
auf die Gewindestangen gesetzt und mittels Schrauben 18
wird das Gestell 13 zusammengehalten. Diese Deckelscheibe 17 weist
einen mittels Schraubverbindungen 19 befestigten Deckel 20 auf, so daß durch die Deckelöffnung der Kondensaotr 5 entfernt und wieder
eingesetzt werden kann. Das ganze die Übertrager 1, la und den Kondensator 5 enthaltende Gestell 13 ist von einem Isolierrohr
umgeben. Die vorstehend beschriebene Anordnung der Übertrager und dee Kondensators zueinander gewährleistet eine spannungsfeste Isolierung
der Teile gegeneinander, wodurch ein Durchschlag innerhalb des Übertragergehäuses vermieden wird. Die übertrager 1, la
sind im dargestellten Beispiel derart gewickelt, daß die Hochspannungswicklung 22 und die Niederspannungswicklung 23 jeweils auf
beide Magnetschenkel 24 verteilt gewickelt sind, wobei die auf demselben Schenkel gewickelten Wicklungshälften der Hoch- und Niederspannungswicklung
durch Isolierscheiben 25 voneinander getrennt sind. Die Hochspannungsleitungen 3, im dargestellten Beispiel zwei
Doppeladern, werden mittels einer Durchführung 26, insbesondere aus Gießharz, in einer Kopf armatur 27 an die. Übertrager 1, la angeschlossen,
wobei die Durchführung 26 sich auf dem Deckel 20 abstützt und durch eine Zwischenwand 28 in der Kopfarmatur 27 verläuft
und mittels Dichtringen 29 gegen diese am Umfang abgedichtet ist. Mittels der Zwischenwand 28 wird der von der Kopfarmatur
27 eingeschlossene Innenraum in zwei Teile unterteilt, von denen der untere Teil mit Isolieröl über eine mit einer Dichtschraube
30 verschliüßbaren öleinfUllöffnung gefüllt wird. Seitlich an die
Kopfarmatur 27 ist ein Klemmflansch 32 angeschraubt, der eine Bewehrung 33 eines Hochspannungskabels 34 hochstromfest einfaßt.
Die Durchtrittsöffnung 35 für das abgesetzte Kabelende in der Kopfarmatur 27 ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen in
den Innenraum mittels Diohtmassen 36 abgedichtet. Die Verbindung der auf Hoohspannungspotentlal liegenden Bewehrung 33 mit dem Kondensator
5 erfolgt über den metallischen Klemmflansch, die metalll-
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ρ . ^
_ tu ι / Ü4-.
sehe Kopfarmatur, eine in die Zwischenwand 28 eingeschraubte Schraube
an die eine Leitung 37 angeschlossen ist. Die Kopfarmatur 27 ist
mit einem Deckel 38 dichtend an ihrer Oberseite verschlossen. Wie
sich weiterhin aus der Fig. 2 ergibt, verlaufen die Hochspannungszuleitungen
39 von der Durchführung 26 zu den Übertragern 1, la auf einer anderen Seite des Gestells 13 als die Niederspannungsableitungen
40 von den Übertragern 1, la zu einer Durchführung 4l, z. B. ebenfalls aus Gießharz mittels der die Niederspannungsleitungen aus
dem Isolatorinnenraum herausgeführt werden. Durch diese zweckmäßige Führung der auf unterschiedlichein Potential liegenden Leitungen
wird auf jeden Fall eine Verbindung zwischen diesen Leitungen vermieden. Die Niederspannungsdurchführung verläuft durch einen
Flansch 42 und ist gegen diesen an ihrem Umfang abgedichtet. Der Flansch 42 ist mit einer Abschlußplatte 43 verbunden, die an das
Gestell 13 angeschraubt ist. Der Flansch 42 stützt sich auf der Innenseite einer Fußarmatur 44 ab. Über den durch die Fußarmatur
44 verlaufenden Flanschhals ist eine Schutzhaube 45 geschoben und
mittels Schraubverbindungen an einer Abschlußplatte 43 befestigt,
deren Durchtrittsöffnung für den Flansch 42 mit der Durchführung 41 abgedichtet ist. Mittels einer auf das Flanschende aufschraubbaren
Mutter 46 wird die Abschlußplatte 43 axial durch Andrücken gegen die
Fußarmatur 44 festgelegt. Die Erdung der Mittenanzapfung der Niederspannungswicklung
7 erfolgt über die Erdleitung 8, eine an der Mutter 46 befestigten Erdungsklemme 47, über eine Unterlegscheibe
48 der Mutter, die Abschlußplatte 43, die Fußarmatur 44 und einer
an diese angeschlossene, mit der Bewehrung 49 eines Kabels verbundenen
Erdungsleitung 51.
Sollen die in Fig. 1 eingezeichneten Schmelzsicherungen 11 ebenfalls
in die erfindungsgemäße Ankopplungseinheit eingebaut werden, so kann die mit dem in der Fig. 3 abgebildeten Sicherungsblock 53 erfolgen.
Dieser besteht zweckmäßigerweise aus zwei Halteplatten 54 mit rechteckigen
öffnungen 55 aus Isolierstoff, wobei in den öffnungen jeweils
endseitig Sicherungsaufnehmer 56 eingesetzt sind. Diese Sicherungsaufnehmer
besitzen jeweils vier Anschlußkontakte 57, die in Bohrungen 58 eingesetzt sind, und mit ihren Anschlußfahnen 59 durch
die Sicherungsaufnehmer hindurchlaufen. In die Bohrungen sind vier
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Schmelzsicherungen 60 eingesetzt, wobei die Bohrungen eines Slcherungsaufnehmers
Schraubenfedern 61 enthalten, um eine sichere Kontaktierung zu erreichen. Die Sicherungsaufnehmer 54 mit Sicherungen
60 sind von einer leitenden Hülle 62, z. B. aus einer Kupferfolie, eingeschlossen. Diese Hülle dient zur Feldabschirmung, sie ka
kann dazu vorzugsweise mit dem Mittenabgriff des bzw. der Übertrager verbunden werden. Der gesamte Sicherungsblock 43 wird im Bedarfsfall
oberhalb des oberen Übertragers 1 in das Gestell 13 eingesetzt,
wozu die Halteplatten 54 jeweils Löcher 63 besitzen.
Das Gehäuse 12 kann an der Außenseite einer Netzstation befestigt
sein. Die Übertrager 1, la sind oberspannungsseitig unmittelbar mit dem Phasenseilkabel verbunden und unterspannungsseitig führt zunächst
ein Kabel zu einer Schutzeinrichtung mit den überspannungsableltern
9 und den Erdungsmessern 10. Diese Schutzeinrichtung ist in einem wetterfesten Gehäuse angeordnet. Von diesem Gehäuse führt
dann ein weiteres Kabel zu Gernmeldegeräten in einer Schaltstation.
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Claims (12)
- Pl 4305 - /- 12.4.76Patentansprüche:Ankopplungseinrichtung zum Ankoppeln von im Phasenseil von Mittelspannungsleitungen isoliert verlaufenden Doppeladern zur Nachrichtenübertragung, gekennzeichnet durch mindestens einen in einem Isolatorgehäuse eingesetzten NF- oder NF-TF-Übertrager (l) dessen Oberspannungswicklung (2) an eine Doppelader (3) angeschlossen und die Wicklungsmitte über einen Kondensator (5) kapazitiv mit der auf Hochspannungspotential liegenden Leitungsbewehrung (6) verbunden ist, und dessen Unterspannungswicklung (7) an eine Doppelader eines Nachrichtenkabels angeschlossen und die Wicklungsmitte auf Erdpotential gelegt ist.
- 2. Ankopplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Übertrager (l, la) in dem Isolatorgehäuse (12) in einem Gestell (13) um 90 Grad zueinander verdreht übereinander angeordnet sind und zwischen beiden Übertragern (l, la) sowie an deren Ober- und Unterseite jeweils eine Isolierscheibe (15) angeordnet ist.
- 3· Ankopplungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (13) von einem Isolierrohr (21) umgeben ist.
- 4. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen Scheibe (15) der Kondensator angeordnet ist, der wiederum durch eine das Gestell (13) abschließende Isolierstoff-Deckelscheibe (17) von oben gehalten wird.
- 5. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolatorgehäuse (12) zwischen einer Kopfarmatur (27) und einer Fußarmatur (44) abgedichtet eingesetzt ist.7098AA/0305ORIGINAL INSPECTEDFl 4305 2- XT- I2.4.76
- 6. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kopfarmatur (27) eine Zwischenwand (28) mit ölfüllverschluß (30, 31) angeordnet ist und die Kopfarmatur (27) durch einen Deckel (38) dicht verschlossen ist.
- 7. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Hochspannungspotential liegenden Adern (3) mittels einer Durchführung (26), insbesondere aus Gießharz, durch die Zwischenwand (28) in den Isolatorinnenraum eingeführt und die auf Niederspannungspotential liegenden Adern (8) mittels einer Durchführung (41), insbesondere aus Gießharz, aus dem Isolatorinnenraum durch die Fußarmatur (44) ausgeführt werden.
- 8. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den auf Hochspannungspotential liegenden Adern (3) Schmelzsicherungen (11) eingeschaltet sind.
- 9· Ankopplungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzsicherungen (ll) in einem in das Gestell (13) einsetzbaren Sicherungsblock (53) zusammengefaßt werden.
- 10. Ankopplungseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsblock (53) von einer leitenden Hülle (62) umgeben ist.
- 11. Ankopplungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Anschlußleitung (8) aus der Unterspannungswicklung (7) mindestens ein Überspannungsableiter (9) mit parallel geschaltetem Erdungsmesser (10) eingebaut ist.709844/0305Fl 4^05 ■ - ]/ - 12.4.76
- 12. Ankopplungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Überspannungsableiter (9) und das Erdungsmesser (lO) in einem vom Übertrager (l) getrennten wettersicheren Gehäuse angeordnet sind.709844/0305
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Legal Events
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OD | Request for examination | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHILIPS KOMMUNIKATIONS INDUSTRIE AG, 8500 NUERNBER |
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8130 | Withdrawal |