DE2615759A1 - Verfahren zur nachbehandlung von mit reaktivfarbstoffen gefaerbten stickstoffhaltigen fasermaterialien - Google Patents
Verfahren zur nachbehandlung von mit reaktivfarbstoffen gefaerbten stickstoffhaltigen fasermaterialienInfo
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Description
ClBA-GElGY AG, Basel, Schweiz V/S 'w*
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Deutschland
Verfahren zur Nachbehandlung von mit Reaktivfarbstoffen gefärbten stickstoffhaltigen Fasermaterialien,
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 099 494 ist ein Verfahren zur Fertigstellung von Färbungen auf stickstoffhaltigen
Fasern bekannt. Die Färbungen werden in sauren, wässrigen FärbebMdern mit löslichen Farbstoffen,
die mj-ndestens ein bewegliches mit den Fasern reaktionsfähiges
Halogenatom enthalten, hergestellt und die Fertigstellung erfolgt dann so, dass man den pH-Wert des
Färbebades über 6, insbesondere auf 6,5 bis 8,5, erhöht, wenn die Fasern die gewünschte Menge Farbstoff aufgenommen
haben. Durch diese Nachbehandlung wird die Fixierung des Farbstoffes auf den Fasern und damit die Echtheit der
Färbung verbessert.
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Ein weiteres Verfahren zur Fixierung von Farbstoffen ist aus der deutschen Auslegeschrift 2 104 348 bekannt.
Natürliche oder synthetische Polyamidfasern werden mit Reaktivfarbstoffen nach der Ausziehmethode gefärbt, wobei
die färberischen Zubereitungen neben dem Reaktivfarbstoff einen Alkalispender, z.B. Natriumtrichloracetat, enthalten,
der im Laufe des Färbevorgangs eine pH-Wert Erhöhung
und damit eine verbesserte Fixierung des Farbstoffes bewirkt. Gegebenenfalls kann der Alkalispender auch erst
gegen Ende des Färbeverfahrens dem Färbebad zugesetzt werden.
In beiden beschriebenen Verfahren werden die gefärbten Fasermaterialien durch Spülen, gegebenenfalls Neutralisieren
und Trocknen fertiggestellt.
Die Echtheitseigenschaften, wie z.B. die Wasch-, Schweiss- oder insbesondere Reibechtheiten, der gemäss den
bekannten Verfahren nachbehandelten Fasermaterialien können nicht in allen Punkten befriedigen.
Es wurde nun gefunden, dass man die Echtheitseigenschaften von mit Reaktivfarbstoffen gefärbten stickstoffhaltigen
Fasermaterialien dadurch verbessern kann, dass man die in üblicher Weise nach dem Ausziehverfahren im sauren Färbebad
gefärbten Materialien im ausgezogenen Färbebad, dem nacheinander eine anorganische oder organische Base, eine organische
Säure und ein Reduktionsmittel, ein Oxydationsmittel und
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gegebenenfalls ein Weichgriffmittel zugegeben werden, behandelt und anschliessend durch Entwässern und Trocknen
fertigstellt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Nachbehandlung von Färbungen auf natürlichen
stickstoffhaltigen Fasermaterialien, welche in sau-
umionischen
rem Färbebad mitN Reaktivazofarbstoffen, die als Reaktivgruppen Reste einer mindestens ein bewegliches Halogentatom und/oder eine additionsfähige Mehrfachbindung aufweisenden Carbonsäure, Vinylsulfongruppen oder solche unter den gegebenen Färbebedingungen bildende Gruppen oder den Rest eines aromatischen Stickstoffheterocyclus mit zwei Ringheteroatomen und mindestens einem beweglichen Halogenatom enthalten, hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten Fasermaterialien im ausgezogenen wässrigen Färbebad einbadig, jedoch stufenweise nacheinander
rem Färbebad mitN Reaktivazofarbstoffen, die als Reaktivgruppen Reste einer mindestens ein bewegliches Halogentatom und/oder eine additionsfähige Mehrfachbindung aufweisenden Carbonsäure, Vinylsulfongruppen oder solche unter den gegebenen Färbebedingungen bildende Gruppen oder den Rest eines aromatischen Stickstoffheterocyclus mit zwei Ringheteroatomen und mindestens einem beweglichen Halogenatom enthalten, hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten Fasermaterialien im ausgezogenen wässrigen Färbebad einbadig, jedoch stufenweise nacheinander
(a) bei 70 bis 800C in einer wässrigen Flotte mit einem
pH-Wert von 8 bis 9,
(b) bei 55 bis 65° C mit einem Reduktionsmittel und einem pH-Wert der Flotte von 4,5 bis 5,5,
(c) bei gleicher Temperatur mit einem Oxydationsmittel zur Entfernung des überschüssigen Reduktionsmittel,
• ' und gegebenenfalls
(d) bei 30 bis 400C mit einem Weichgriffmittel
behandelt und anschliessend durch Entwässern und Trocknen fertigstellt. B09844Z1059
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Das erfindungsgemässe Nachbehandlungsverfahren
kann für Färbungen auf beliebigen natürlichen, stickstoffhaltigen Fasermaterialien, insbesondere auf Wolle, und vorzugsweise
auf filzfest ausgerüsteter Wolle, angewendet werden.
Unter den strengen Waschbedingungen, die für filzfest ausgerüstete Fasermaterialien, insbesondere Wolle, gelten,
werden die Färbungen aufgrund der erzielten Echtheitsverbesserungen praktisch nicht verändert.
Beim Filzfestmachen von Wolle unterscheidet man oxydative und additive (Ausrüstung mit einem Kunstharz) Behandlungsverfahren,
wobei diese Verfahren auch in beliebiger Reihenfolge kombiniert sowie gegebenenfalls auch gleichzeitig
durchgeführt werden können.
Bei den oxydativen Verfahren kann man z.B. Peroxymonoschwefelsäure,
Kaliumpermanganat, Chlor oder chlorabspaltende
Verbindungen, wie Di- und Trichlorisocyanurat, verwenden,
wobei üblicherweise ein Reduktionsschritt mit z.B. Natriumhydrogensulfit
zur Entfernung etwaiger nicht umgesetzter Oxydationsmittel angeschlossen wird.
Weit bedeutender sind allerdings die Verfahren, bei denen die Wolle mit einem Oxydationsmittel, wie z.B. Chlor
oder einem chlorabgebenden Mittel, vorbehandelt und dann mit einem Kunstharz ausgerüstet wird. Geeignete Kunstharze, die
für diese kombinierte Filzfestausrüstung geeignet sind, sind z.B. kationische Polyelektrolyte, d.h. Polymere mit einer
Vielzahl kationisch ionisierbarer Stellen, wie z.B. Amin-
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oder Amidgruppen.
So beschreibt die US-Patentschrift 3 300 406 Polymere
mit einer ausschliesslich aus Kohlenstoffatomen bestehenden Hauptkette, an die Einheiten der Formel
(1) -C
gebunden sind, wobei A Alkylen mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet. Solche Polymere können hergestellt werden
durch Umsetzung eines Di- oder Polyamine mit einem Polymer eines Nitrilgruppen enthaltenden Monomers (Acrylnitril). Ein
besonders bevorzugtes Polymer ist z.B. ein Polyvinylimidazolin,
Ein anderes Polymer, das zur Filzfestausrüstung angewandt werden kann, ist ein Polyamid von AdipinsMure und Diä'thylentriamin,
das teilweise mit Epichlorhydrin vernetzt ist (Britische Patentschrift 865 727). Die wesentlichen kationischen
funktionellen Gruppen in dem Polymer sind Azetidiniumchloridgruppen
der Formel
Cl"
(2) -N^ CHOH
'CH2
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Weitere für die kombinierte FilzfestausrUstung
geeignete Polymere sind beispielsweise Polyvinylpyridine, Polypropylenpolyamine, Polyacrylamide, die methyloliert
sein können, Polyamid-Epoxyd Umsetzungsprodukte oder Gemische
aus Polyamiden und Epoxyden. Die Epoxyde können Bisphenol- A-Ep ichlorhydrinhar ze sein, wMhrend die Polyamide
aus Fettsäuren und Polyalkylenpolyaminen hergestellt werden können.
Filzfestausrüstungen von Wolle ohne eine oxydative Vorbehandlung kann man ferner mit reaktiven Polyolefinen, gewissen
Polyurethanen, Umsetzungsprodukten von Epoxyden mit Fettaminen und Dicarbonsäuren oder Polyamiden und insbesondere
mit Polymeren, die Thiolendgruppen enthalten, erhalten. Diese Polymeren mit Thiolendgruppen (Polymercaptane) sind
z.B. Umsetzungsprodukte aus
Polyalkoholen, Alkylenoxyden mit Thiosäuren, wie sie aus der
US-Patentschrift 3 645 781 bekannt sind. Gegebenenfalls kann man diese Polymercaptane auch zusammen mit anderen, insbesondere
stickstoffhaltigen Kondensationsprodukten, wie z.B. PoIyamin-Epichlorhydrin
Harzen applizieren. Die Filzfestausrüstung erfolgt nach bekannten Methoden im wesentlichen durch Foulardieren
der Wolle mit wässrigen Lösungen oder Emulsionen der angegebenen Polymeren bei 10 bis 50°C, vorzugsweise bei Raumtemperatur.
Die Wolle kann als Stückware, d.h. als Gewebe und Gewirke, bei den Verfahren die Oxydationsmittel verwenden auch
in anderen Verarbeitungszuständen, wie z.B. ais xose Wolle,
Kammzug oder Gam vorliegen. 609844/105 9
Als anionische Reaktivazofarbstoffe zum Färben der stickstoffhaltigen natürlichen Fasermaterialien kommen
zweckmässig wasserlösliche Farbstoffe in Betracht. Bevorzugt werden Farbstoffe, deren anionischer Charakter durch Metallkomplexbildung
allein und/oder durch saure salzbildende Substituenten
bedingt ist. Als derartige saure Gruppen kommen Carbonsäuregruppen, saure Schwefelsäure- und Phosphorsäureestergruppen,
Phosphorsäuregruppen, acylierte Sulfonsäureamidgruppen, wie Alkyl- oder Aryldisulfimid- bzw. Alkyl-
oder Arylcarbonylsulfimidgruppen und vor allem Sulfonsäuregruppen in Betracht. Besonders gute Ergebnisse werden im
allgemeinen· mit Farbstoffen erzielt, welche mindestens eine Sulfonsäuregruppe aufweisen.
Die anionischen Reaktivazofarbstoffe können metallfreie, metallisierbare oder schwermetallhaltige Mono-, Bis-
und Polyazofarbstoffe sein.
Die Reaktivazofarbstoffe können beispielsweise die folgenden Reaktivgruppierungen enthalten: den Rest einer mindestens
ein bewegliches Halogenatom und/oder eine additionsfähige Mehrfachbindung aufweisenden Säure, z.B. der Chloroder
Bromessigsäure, ß-Chlör- und β-Brompropionsäure, cc, β-Di-
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brompropionsSure, Tetrahalogencyclobutancarbonsäure, wie
2-Chlor-2-fluor-3,3-difluor- oder 2,2,3,3-Tetrafluorcyclobutan-1-carbonsäure,
Propiolsäure, Acrylsäure, Methacrylsäure, α-Chlor-, ß-Chlor-, α-Brom- und ß-Bromacrylsäure,
α,β- und β,β-Dichlor- oder -Dibromacrylsäure, Trichlor- oder
Tribromacrylsäure, 2-(2,2,3,3-Tetrafluorcyclobutyl-l)-acrylsäure,
Crotonsäure, α- oder ß-Chlor- oder -Bromerotonsäure,
α,ß-Dichlorcrotonsäure, Vinylsulfonsäure, ß-Chlorvinylsulfonsäure
oder einen Rest der unter den gegebenen Färbebedin^ungen
eine reaktive Vinylsulfongruppe bilden kann, wie z.B. mit starken Säuren verestere β-Hydroxyalkylsulfonyl-,
-sulfonamido- oder -carbonamidogruppen, wie die ß-Halogenäthylsulfonyl-,
ß-Sulfatoäthylsulfonyl-, ß-Sulfatoäthylsulfamoyl-,
ß-Sulfatoäthyl-N-methylsulfonamid- oder ß-Sulfatopropionamidogruppe;
die ß-Alkyl- oder ß-Phenylsulfonylalkylsulfonyl-,
-sulfonamid- oder -carbonamidgruppe, z.B.
die ß-Phenylsulfonylpropionamidogruppe. Reaktivfarbstoffe
mit diesen genannten Reaktivgruppierungen, insbesondere Vinylsulfongruppen
oder solche bildende Gruppen sind bevorzugt. Ferner kann die Reaktivgruppe aus dem Rest eines aromatischen
Stickstoffheterocyclus mit vorteilhaft zwei Ringheteroatomen bestehen, der vorzugsweise mindestens ein bewegliches Halogenatom,
wie Fluor, Chlor oder Brom, oder ferner eine Acryloyl-, N-Hydroxymethylenamino-, Sulfonsäure- oder Alkylsulfonylgruppe,
gebunden an ein Ringkohlenstoff aufweist.
Als Beispiele für derartige Reaktivgruppen seien
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genannt: Diazinylreste mit mindestens einem beweglichen Halogenatom, z.B. Halogenpyrimidin- oder Halogenpyrimidincarbonsäurereste.
Im einzelnen seien Di- oder Trihalogenpyrimidylreste, wie der 2,4-Di- oder insbesondere 2,4,5-Trichlor-,
-brom-, -fluor-pyrimidylrest oder der 5-Brom-2,4-dichlor-pyrimidyl-6-rest
genannt.
Weitere in Frage kommende Reaktivgruppen sind z.B. der Rest der 2,3-DihalogenchinoxalincarbonsMure oder -sulfonsäure,
der 2-Halogen- oder 2-Methylsulfonylbenzothiazol- bzw.
-oxazolcarbonsäure oder -sulfonsäure, der 1,4-Dihalogenphthalazincarbonsäure,
der 2,4-Dihalogenchinazolincarbonsäure oder der 4,5-Dihalogen-6-pyridazon-l-yl-alkylen- oder -phenylencarbonsäure,
wie die Säurereste der 2,3-Difluor- oder 2,3-Dichlorchinoxalin-6-carbonsäure
bzw. -6-sulfonsäuren 2-Chlorbenzothiazol-
bzw. -oxazol-5- oder -6-carbonsäure bzw. -5-
oder -6-sulfonsäure; 1,4-Difluor-, 1,4-Dichlor- oder 1.4-Dibromphthalazin-6-carbonsäure
bzw. -6-sulfonsäure; 2,4-Dichlorchinazolin-6-
oder -7-carbonsäure, 2,3-Dichlorchinoxalin-7-carbonsäure
bzw. -7-sulfonsäure, 4,5-Dichlor-6-pyridazon-1-yl-trimethylencarbonsäure
bzw. -I1,4'-phenylencarbonsäure;
ferner Trichlorpyridazinyl-, S-Chlor-pyridazin-o-carbonsäure,
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Die Färbebäder können in der Regel neben den Reaktivfarbstoffen noch ein oder mehrere nichtionogene und/oder
anionaktive Tenside enthalten.
Als anionaktive Tenside kommen beispielsweise sulfatierte
Anlagerungsprodukte von 1 bis 10 Mol Aethylenoxyd an höhere Fettsäuren, höhere aliphatische Alkohole und Alkylphenole,
deren Alkylkette 8 bis 20 Kohlenstoffatome enthält, ferner Alkylsulfonate mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der
Alkylkette, Alky!benzolsulfonate mit geradkettiger oder verzweigter
Alkylkette mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, wie Nonylbenzolsulfonat, 1,3,5,7-TetramethyI-octylbenzolsulfonat
oder Octadecylbenzolsulfonat, sowie Alkylnaphthalinsulfonate, beispielsweise Bis-naphthyliuethansulfonat
oder Sulfobernsteinsäureester, wie Natriumdioctylsulfosuccinat, in Betracht.
Nichtionogene Tenside sind beispielsweise Polyglykolether
alkylierter Phenole mit mindestens 7 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette und 4 bis 30 Alkylenoxygruppen,
ferner N-acylierte Alkanolamine, .7ie die N,N~Bisß-hydroxyäthylamide
oder Ν-γ-Hydroxypropylamide höherer
Fettsäuren mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, wie der Laurin-,
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Myristin-, Palmitin-, Stearin- oder Oelsäure oder des Kokosfettsäuregemisches,
oder auch Alkylpolyglykoläther mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette und 5 bis 20
Aethylenoxygruppen und basische Stickstoffatome aufweisende
Polyglykoläther, wie z.B. Produkte, die durch Reaktionen von 1 Mol eines Amins mit 3 bis 100 Mol eines Alkylenoxyds erhältlich
sind, z.B. das Umsetzungsprodukt von 1 Mol Dodecylamin.
Weitere übliche Zusätze können Elektrolyte, Säuren, Basen, Harnstoff, Thioharnstoff, Thiodi'äthylenglykol und
hydrophile, in Wasser beschränkt lösliche Verbindungen, wie z.B. Butyl- oder Benzylalkohol,sein.
Die Mengen der den Färbebädern zuzusetzenden Stoffe können innerhalb verhältnismässig weiter Grenzen schwanken.
Die Menge des Farbstoffes richtet sich nach der gewünschten Farbstärke und beträgt im allgemeinen zwischen 0,1 bis 8 %,
bezogen auf das Fasergewicht. Die nichtionogenen oder anionaktiven Tenside sowie weitere Hilfsmittel werden im allgemeinen
je in Mengen von 0,01 bis 4 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1 bis 1,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Fasergewicht,
eingesetzt.
Das natürliche stickstoffhaltige Fasermaterial, insbesondere keratinhaltiges Fasermaterial und vorzugsweise
Wolle, die gegebenenfalls filzfest ausgerüstet ist, kann auf an sich bekannte Weise nach dem Ausziehverfahren gefärbt werden,
wobei man zweckmässig ein Flottenverhältnis von etwa 1:10
bis 1:40 und einen pH-Wert der Flotte von etwa 2,6 bis 6,Vorzugs-
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weise 4 bis 6, wählt.Dabei lässt man vorteilhafterweise die Färbeflotte
mit dem Färbegut ohne Farbstoff während etwa 10 bis 30 Minuten bei 20 bis 400C vorlaufen, gibt dann den Farbstoff hinzu,
steigert die Temperatur des Färbebades innerhalb von 50 bis 70 Minuten auf Kochtemperatur und färbt während 45 bis 90 Minuten
bei dieser Temperatur.
Anschliessend erfolgt die erfindungsgemässe einbadige,
über mehrere Stufen verlaufende Kachbehandlung des gefärbten Fasermaterials
im praktisch ausgezogenen Färbebad, indem man das Färbebad auf 70 bis 800C, vorzugsweise auf SO0C, abkühlt
und durch Zugabe von anorganischen oder organischen Basen den pH-Wert der Flotte auf 8 bis 9, vorzugsweise 8 bis 8,5,
einstellt.
Als geeignete anorganische Basen können beispielsweise Ammoniak, Alkalicarbonate oder -bicarbonate, insbesondere
Natrium- und Kaliumcarbonat bzw. -bicarbonat oder Alkalioi-tho-
oder -polyphosphate eingesetzt werden. Bei den organischen Basen handelt es sich im wesentlichen um stickstoffhaltige
Basen, wie niedermolekulare Alkyl- oder Alkanolamine mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen im Alkyl- bzw. Alkanolteil, insbesondere
um Mono-, Di- und Triäthanolamin.
Nach dieser ersten Behandlungsstufe des Nachbehandlungsverfahrens,
die etwa 10 bis 20, vorzugsweise 15 Minuten
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dauern kann, wird die Flotte weiter abgekühlt, z.B. durch Zugabe von kaltem Wasser. Bei 55 bis 65°C, vorzugsweise bei
600C, erfolgt dann die Zugabe eines Reduktionsmittels in die
mit einer organischen Säure, vorzugsweise einer niedermolekularen organischen Säure mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie
beispielsweise Ameisen-, Essig- oder Oxalsäure, auf einen pH-Wert von 4,5 bis 5,5, vorzugsweise auf einen pH-Wert von 5,
eingestellte Flotte. Die reduktive Behandlung dient insbesondere dazu, den in der ersten Stufe von der Faser abgelösten
- da nicht fixierten - Farbstoff zu zerstören, um eine Wiederablagerung auf dem gefärbten Fasermaterial zu verhindern.
Für diesen Zweck besonders gut geeignete Reduktionsmittel sind die Alkalidithionite, insbesondere Natriumdithionit
(Na2S2O,) , Die reduktive Behandlung kann ebenfalls 10 bis
20, vorzugsweise 15 Minuten dauern.
In einer dritten Stufe wird das überschüssige Reduktionsmittel durch Oxydation entfernt, wobei man das
Färbegut bei gleicher Temperatur etwa 10 bis 20 Minuten in der Flotte behandelt. Ein besonders geeignetes Oxydationsmittel
für diesen Zweck ist Wasserstoffperoxyd (H2Oo) · Die
Menge Wasserstoffperoxyd beträgt etwa 0,5 bis 1 ml (35 %) pro Liter Flotte, Die Behandlungsdauer ist etwa gleich wie
für die vorherigen Stufen angegeben.
Ansehliessend wird die Flotte auf etwa 30 bis 40°C, vorzugsweise etwa 4O0C, abgekühlt und das Färbegut in einer
vierten fakultativen Stufe mit einem üblichen Weichgriffmittel
fi (J 9 ?■: 4 4 / 1 Ω 5 9
behandelt, um - sofern nötig - den Weichgriff des gefärbten Fasermaterials zu verbessern. Die Behandlungsdauer beträgt
auch hier etwa 10 bis 20, vorzugsweise 15 Minunten, und wird bei der angegebenen Flottentemperatur von 30 bis 40°C durchgeführt.
Geeignete Weichgriffmittel sind z.B. OeI-,
Fett- und Wachsemulsionen, Fettsäure-Kondensationsprodukte
oder auch Polyäthylen-, Polyäthylenglykol-, Siloxan- und
Siliconölemulsionen. Gegebenenfalls können auch Gemische
der genannten Weichgriffmittel eingesetzt werden.
Als Fettsäurekondensationsprodukte kommen z.B. in Betracht: Fettsäuremethylolamide, gegebenenfalls umgesetzt
mit Thioglykolsäure oder Äminoplastvorkondensaten,
Fettsäure-Polyalkylenpolyamin-Umsetzungsprodukte, gegebenenfalls
umgesetzt mit Aethylenoxyd oder anderen Epoxyden oder Epoxydumsetzungsprodukten oder auch Ammoniumsalze von
Fettsäure-Polyalkylenpolyamin-Kondensationsprodukten. Die
Fettsäuren enthalten 12 bis 24, vorzugsweise 16 bis 22 Kohlenstoff a tome, und sind z.B. Laurin-, Myristin-, Palmitin-,
Stearin-, Arachin- oder Behensäure.
Die Weichgriff mittel werden vorzugsweise in emulgierter
Form den ausgezogenen Flotten zugegeben. Die Weichgriffmittelemulsionen
können etwa 10 bis 30 Gewichtsprozent Aktivsubstanz enthalten. Die Applikationsmenge für eine 20%-
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ige Emulsion beträgt etwa 0,5 bis 4 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Fasermaterials.
Besonders geeignet sind z.B. Weichgriffmittelmischungen,
die z.B. 50 bis 80 Gewichtsteile eines Polyäthylens (enthält anoxidierte Carboxylgruppen) und 20 bis 50 Gewichtsteile
eines Kondensationsproduktes aus dimerisierten ungesättigten Fettsäuren und Polyalkylenpolyaminen, wie z.B.
Diäthylentriamin und Triäthylentetramin oder 50 bis 80 Gewichtsteile
des genannten Polyäthylen, 10 bis 30 Gewichtsteile Paraffin (Schmelzpunktbereich 50 bis 75°C) und 10 bis
20 Gewichtsteile des genannten Kondensationsproduktes enthalten. Die dimeren ungesättigten Fettsäuren können sich
z.B. von ungesättigten Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen ableiten; vorzugsweise verwendet man Linol-, Linolen-,
Elaeostearin- oder Clupanodonsäure.
Nach dieser einbadigen, aber mehrstufigen Nachbehandlung wird das Fasermaterial entwässert und getrocknet.
Als Variante zu dem beschriebenen Nachbehandlungsverfahren kann man gegebenenfalls nach der Behandlung in der alkalischen
Flotte (Stufe (a)) ein wässriges Spülbad einschalten, um das Fasermaterial beim Raumtemperatur zu spülen. Anschliessend
fährt man dann in einer etwa 60cC warmen Flotte mit der Nachbehandlung
gemäss den Stufen (b) bis (d) fort. Durch diesen eingeschalteten Splilprozess können die Gebrauchsechtheiten (Reib-,
Schweiss- und Waschechtheiten) von Wollfärbungen auf nicht vorbehandelten
Materialien, z.B. solchen, die nicht filzfest ausgerüstet sind, weiter verbessert werden.
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Es resultieren Färbungen mit sehr guten Nassechtheiten und deutlich verbesserten Reibechtheiten im Vergleich zu den
Färbungen, die nur der üblichen Ammoniaknachbehandlung unterworfen
worden sind.
Weitere Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens liegen in der Einsparung von Wasser, indem man einbadig arbeitet
und nicht für jede Behandlungsstufe eine neue Ausrüstfiotte
verwenden muss. Ferner erreicht man eine bedeutende Verkl'r.'-mg des Verfahrens, indem ein nachträglicher Spülprozess
nicht mehr nötig ist; gleichzeitig wird dadurch auch viel Wasser eingespart und entsprechend weniger Abwasser produziert.
Die zum Spülen notwendige Wassermenge beträgt etwa das 2- bis 4-fache der Menge Wasser, die im Färbe- und Nachbehandlungsbad
verwendet wird. Mit dem erfindungsgemässen Verfahren kann die Menge von Färbereiabwässern deutlich
herabgesetzt werden.
Nachfolgend werden zunächst Vorschriften für die FilzfestausrUstungen und das Färbeverfahren angegeben, dann
folgen die Ausfuhrungsbeispiele für das erfindungsgemässe Nachbehandlungsverfahren.
Teile und Prozente sind als Gewichtsteile und Gewichtsprozente angegeben.
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Filzfestausrilstung
A. Ein 50 cm breiter horizontaler Foulard wird so eingestellt, dass er 20 Kammzugbander mit einem mittleren
Gewicht von 20 g/m verarbeiten kann und mit einer Geschwindigkeit von 5 m/min läuft, wobei eine 120%-ige Aufnahme der
Lösung, bezogen auf das Gewicht des Kaimnzuges, erhalten wird.
Es werden zwei Lösungen wie nachfolgend beschrieben hergestellt, wobei die Prozentzahlen Gewichtsprozente
bedeuten.
5 % Natriumdichlor-isocyanurat 1,0 % Schwefelsäure
1 % PoIyMthylenoxy-alky!phenol 0,8 % Polyvinylimidazolin
0,7 % Morpholin (Stabilisator)
Temperatur = 200C Temperatur = 200C
pH = 6,3 pH = 1,6
Die Lösungen (1) und (2) werden im Volumenverhältnis 1:1 vermischt und in die Klotzflotte gegeben (pH-Wert :
2,4). Während des Verfahrens wird die Klotzflotte durch kontinuierliche Zugabe weiterer Mengen der Lösungen (1) und (2)
auf einem konstanten Volumen gehalten. Nach dem Foulardieren lässt man den Kammzug 10 Minuten in einem Fangkasten liegen,
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bevor er in einer Lisseuse für die weitere Behandlung in folgenden Lösungen geleitet wird:
a) wässriges Spülbad 20°C
b) Lösung, enthaltend 4 % Natriumsulfat, 1 % Natriumbisulfit,
pH 7,6, 25°C. Dieses Bad wird durch Zugabe von 15 % Natriumsulfitlösung auf einer konstanten
Stärke gehalten.
c) wässriges Spülbad .
Der Kammzug wird dann getrocknet.
Der Kammzug wurde versponnen und zu einem Stück
gestrickt, der einen guten Filzfesteffekt zeigt.
B. Ein Wollgewebe (100 % Wolle) wird bei Raumtemperatur mit der folgenden wässrigen Flotte imprägniert:
90 Teile Polythiol A (40%ige wässrige Emulsion) 12 Teile Kondensationsprodukt I (20%ige wässrige
Lösung)
2 Teile Addukt von 9 Mol Aethylenoxyd und 1 Mol ρ-tert.-nonylphenol (75%ige wässrige
Lösung)
20 Teile Natriumcarbonat
876 Teile Wasser
876 Teile Wasser
1000 Teile
Das Gewebe wird foulardiert und auf 80 % Gewichtszunahme
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abgequetscht, anschliessend wird es 2 bis 4 Minuten lang
bei 110 bis 1300C getrocknet.
Polythiol A :
Eine Mischung aus 800 g (0,2 g/Mol) eines Thiols mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 4000, hergestellt
aus Glycerin und Propylenoxyd, 55,2 g (0,6 g/Mol) Thioglykolsäure,
5 g Toluol-p-sulfonsäure und 350 ml Toluol wird unter
RUhren in einer Stickstoffatmosphäre zum Rückfluss erhitzt.
Das während der Umsetzung gebildete Wasser (10,8 ml, 0,6 g/ Mol) wird in Form eines Azeotrops mit Toluol entfernt. Die
Mischung wird gekühlt und mit Wasser gewaschen und die organische Schicht wird abgetrennt. Nach Entfernen des Lösungsmittels
von der organischen Schicht unter Vakuum bleiben 793 g (theoretische Ausbeute 94 %) des gewünschten Tris(thioglykolats)
mit einem Thiolgehalt von 0,59 Aequivalenten/. kg zurück.
Die das Polythiol enthaltenden Emulsionen werden hergestellt durch Auflösen von 0,5 Teilen Natriumearboxymethylcellulose
in 44,5 Teilen Wasser bei 70 bis 80cC, Abkühlenlassen der
Lösung, Zugabe von 50 Teilen des Polythiols und 5 Teilen eines Netzmittels (eines Adduktes von p-Nonylphenol und
9 Mol Aethylenoxyd) und fünfminütiges RUhren in einem Hochgeschwindigkeitsmischer.
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Kondensationsprodukt I :
3 Mol Diäthylentriamin werden zuerst mit 1 Mol Dicyandiamid und dann mit 2 Mol Dimethyladipat erhitzt. Dieses Reaktionsprodukt wird dann mit 4,5 Mol Epichlorhydrin erhitzt, und
das Harz wird schliesslich mit Wasser verdünnt, so dass eine 20%ige Lösung des Kondensationsproduktes I erhalten wird.
C. Wollkammzug wird in einer schwefelsauren wässrigen
Flotte (pH-Wert: 2) mit Natriumhypochlorit in einer solchen Menge vorbehandelt, dass sich 1 % Chlor auf der
Faser befindet.
Die chlorierte Wolle wird dann mit einer Lösung von 6 g/l Natriumbisulfit und anschliessend mit einer Lösung
von 9 g/l Natriumhydrogencarbonat behandelt, anschliessend gut in kaltem Wasser gespült und getrocknet.
Anschliessend wird die Wolle mit 8,5 g/l einer lOXigen wässrigen Lösung eines Polyamid-epichlorhydrinharzes
(hergestellt aus Adipinsäure, Diäthylentriamin und Epichlorhydrin) foulardiert und auf eine Gewichtszunahme von 100 %
abgequetscht, dann 10 Minuten bei 85°C getrocknet und gehärtet und schliesslich durch Spülen und Trocknen fertiggestellt
D. Färbeverfahren:
Konfektionierte Strickware oder Garn aus ungefärbter Wolle, die als Kammzug filzfrei ausgerüstet ist, (Methode
6 0 9 ο 4 U / 1 0 B S
A oder C) oder entsprechend ausgerüstetes Wollgewebe (Methode B) werden in einer wässrigen Flotte (Flottenverhältnis
1:35 bis 1:40) wie folgt gefärbt:
In die Flotte werden bei 200C
2 % Ammoniumsulfat,
1 % eines Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Fettamin und 7 Mol Aethylenoxyd, quaterniert
mit Chloracetamid (54 %-ige wässrige Lösung), 1 % des Ammoniumsalzes des sauren Schwefelsäureesters
des Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Fettamin und 7 Mol Aethylenoxyd (547oige wässrige
Lösung) und
Essigsäure (80%ig), um einen pH-Wert von 4,5 bis 5 einzustellen,
gegeben. Man lässt die Flotte mit dem Färbegut 15 Minuten bei 200C vorlaufen, gibt dann X % eines Reaktivfarbstoffes
hinzu, erwärmt die Flotte in 50 Minuten auf 700C, belässt
15 Minuten bei dieser Temperatur, heizt dann in 30 Minuten auf Kochtemperatur (98°C) und färbt 90 Minuten bei dieser
Temperatur. Die Proζentangaben beziehen sich auf das Gewicht
des Färbegutes.
Es können z.B. Farbstoffe der folgenden Formeln in den Färbebädern eingesetzt werden:
B 0 9 B U A / 1 0 5 9
2815759
HOoS NH I CO I C-Br
CH NHCOC=CH,
Br
Br
rot
CH0=CCONH 2 I
Br
rot
SO9H
N=N
/Vn=N
SO3H
NHCOCH2Cl
SO3H CH3 CH3
Scharlach
609844/1059
F Cl
rot
/Λ
CO-NH OH
(7)
N=N-ί
rot
(8)
OH N=N
HO3S
— SO2CH2CH2OSO3H
rot
60984 A/1 0 59
2k -
Nach Methode B filzfest ausgerüsteter Wollserge wird mit
a) 4,5 % des Farbstoffs der Formel (3)
b) 4 % des Farbstoffs der Formel (6) oder c) 5 % des Farbstoffs der Formel (7)
nach dem Ausziehverfahren gefärbt (Färbeverfahren D) und anschliessend im praktisch ausgezogenen Färbebad wie folgt
nachbehandelt:
a) Abkühlen der Flotte auf 800C
Zugabe von 8 % Ammoniak (24%ig), pH-Wert der Flotte 8,5
Behandlungsdauer: 15 Minuten
b) Abkühlen der Flotte durch Zulauf von kaltem Wasser auf 600C, Einstellung des pH-Wertes auf 5,0 durch
Zugabe von 80%iger Essigsäure.
Nach etwa 5 Minuten wird 0,25 % Natriumdithionit im Gemisch mit Natriumpyrophosphat in die Flotte
gegeben. Behandlungsdauer: 10 Minuten
c) Zugabe von 1 ml/1 H9O9 (35%). Behandlungsdauer
Minuten. Danach Abkühlen der Flotte durch Zulauf von kaltem Wasser auf 400C.
60984W1059
d) Zugabe von 2 % einer wässrigen Polyäthylenemulsion
(25%ig) (Weichgriffmittel)
Behandlungsdauer: 15 Minuten bei 400C. Anschliessend wird die Wolle entwässert und getrocknet.
Folgende Echtheiten werden geprüft:
- Schweiss alkalisch - SNV 195824/1961
Es wird die Aenderung des Farbtones und das Anbluten von Wolle (WO-filzfestausgerüstet nach Methode C) und Baumwolle
(CO) bestimmt. Noten jeweils 1 bis 5.
- Waschechtheit - IWS TM 193 (American Dyestuff Reporter 35(1973);
Bestimmung der Aenderung des Farbtones und des Anblutens wie bei der Bestimmung der Schweissechtheit.
- Reibechtheit - SNV 195831
Noten 1 bis 5, wobei 5 die beste Note ist.
gefärbt mit Farb stoff |
Schweiss alkalisch | Anbluten | CO | Waschechtheit | Anbluten | CO | Reibechtheit | nass |
Formel (3) (6) (7) |
Nuancen änderung |
WO | 5 4-5 4 |
Nuancen änderung |
WO | 5 4 5 |
trocken | 4 4 4 |
5 4-5 4-5 |
5 5 4 |
4-5 4-5 3-4 |
5 5 5 |
4 4 4 |
Die Ergebnisse der Tabelle 1 zeigen, dass sehr gute Allgemeinechtheiten
erzielt werden können.
Der Filzfesteffekt wird durch die Nachbehandlung nicht negativ beeinflusst. h q g 8 /+ /* / 1 Q 5 9
Der Filzfesteffekt wird durch die Nachbehandlung nicht negativ beeinflusst. h q g 8 /+ /* / 1 Q 5 9
Die nach dem Färbeverfahren D mit 5 % des Farbstoffes
der Formel(3) als Stranggarn vorliegende Wolle (filzfest ausgerüstet nach Methode A) wird wie in Beispiel 1 beschrieben
nachbehandelt und ebenfalls auf die dort angegebenen Echtheiten geprüft.
Zum Vergleich wird die Nachbehandlung nur mit Ammoniak bzw. mit Ammoniak und einem Weichgriff mittel durchgeführt,
wobei ein Spülprozess angeschlossen wird.
Schweiss alkalisch | Anbluten | CO | Waschechtheit | Anbluten | CO | Reibechtheit | nass | |
nachbehandelt nach DAS 1099494 (nur Ammoniak) |
Nuancen- ä'nderung |
WO | 4-5 | Nuancen- | WO | 5 | trocken | 2 |
nachbehandelt mit Ammoniak und Weichgriff mittel |
4-5 | 5 | 4-5 | änderung | 5 | 5 | 5 | 2 |
erfindungsge- mäss nachbehan delt |
5 | 5 | 5 | 4-5 | 5 | 5 | 4-5 | 4 |
5 | 5 | 4 | 5 | 5 | ||||
5 |
β fj 9 b 4 Λ / 1 Q 5 9
2815759
Mit dem erfindungsgemässen Nachbehandlungsverfahren kann eine deutliche Verbesserung der Reibechtheiten
(nass) erreicht werden. Ferner zeigen die Resultate für die Wasch- und Schweissechtheiten, dass optimale Echtheiten
der Färbungen auch ohne den gemäss Stand der Technik notwendigen und sehr aufwendigen Spülprozess am Ende der
Nachbehandlung erreicht werden können.
400 g Wollkammgarn (nicht filzfest ausgerüstet) wird mit 5 % des Farbstoffes der Formel (3) nach dem Färbeverfahren
D in einem Strangfärbeapparat gefärbt und anschliessend wie in Beispiel 1 beschrieben nachbehandelt.
In einer zweiten Nachbehandlung wird nach der Stufe a) (Ammoniakbehandlung) ein Spülprozess in einer wässrigen
Flotte bei Raumtemperatur durchgeführt und dann mit den Stufen b) (Flottentemperatur: 600C) bis d) fortgefahren.
Das Flottenvolumen für den SpUlprozess entspricht dem Volumen der Färbeflotte. Es wird auf die in Beispiel 1 angegebenen
Echtheiten geprüft, wobei die Waschechtheit je-.doch
nach SNV 195819 bestimmt wird.
609844/1059
Schweiss alkalisch | Anbluten | CO | Waschechtheit | Anbluten | CO | Reibechtheit | | nass | |
nachbehandelt (gemäss Bei spiel 1) |
Nuancen- Snderung |
WO | 4-5 | Nuancen änderung |
WO | 4-5 | trocken | 3-4 i |
nachbehandelt (mit Spülpro zess nach Stufe a) ) |
5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 4-5 | ! 4 ■ |
5 | 5 | 5 | 5 | 4-5 | ||||
Die Resultate zeigen, dass mit dem Spülprozess nach Stufe a) des Nachbehandlungsverfahrens die bereits guten
Allgemeinechtheiten, insbesondere die Reibechtheit (nass) weiter verbessert werden können.
609844/10 5
Claims (20)
1. Verfahren zur Nachbehandlung von Färbungen auf natürlichen stickstoffhaltigen Fasermaterialien, welche in
^anionisehen
saurem Färbebad mit\ Reaktivazofarbstoffen, die als Reaktivgruppierungen
Reste einer mindestens ein bewegliches Halogenatom und/oder eine additionsfähige Mehrfachbindung aufweisenden
Carbonsäure, Vinylsulfongruppen oder solche unter den gegebenen Färbebedingungen bildende Gruppen oder den
Rest eines aromatischen Stickstoffheterocyclus mit zwei Ringheteroatomen und mindestens einem beweglichen Halogenatom
enthalten, hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten Fasermaterialien im ausgezogenen
wässrigen Färbebad einbadig, jedoch stufenweise nacheinander
(a) bei 70 bis 800C in einer wässrigen Flotte mit
einem pH-Wert von 8 bis 9,
(b) bei 55 bis 65°C mit einem Reduktionsmittel und einem pH-Wert der Flotte von 4,5 bis 5,5,
(c) bei gleicher Temperatur mit einem Oxydationsmittel zur Entfernung des überschüssigen Reduktionsmittel,
und gegebenenfalls
(d) bei 30 bis 400C mit einem Weichgriffmittel
behandelt und anschliessend durch Entwässern und Trocknen fertigstellt.
ß 0 9 i'h U I 1 0 5 9
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Färbungen auf Wolle nachbehandelt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Färbungen auf filzfest ausgerüsteter Wolle nachbehandelt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Färbungen auf durch oxydative Verfahren und/oder
durch Kunstharzauflage filzfest ausgerüsteter Wolle nachbehandelt .
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der Flotte von 8 bis 9 in Stufe (a) mit anorganischen
oder organischen Basen eingestellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der Flotte von 8 bis 9 in Stufe (a) mit
Ammoniak, Alkalicarbonaten oder -bicarbonaten oder Alkaliortho- oder-polyphosphaten eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der Flotte von 8 bis 9 in Stufe (a) mit
stickstoffhaltigen organischen Basen, insbesondere Alkyl-
oder Alkanolaminen eingestellt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der Flotte von 4,5 bis 5,5 in Stufe (b) mit
ß Ü 9 8 k k I 1 0 5 9
niedermolekularen organischen Carbonsäuren mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
eingestellt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert der Flotte von 4,5 bis 5,5 in Stufe (b) mit
Ameisen- oder Essigsäure eingestellt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel in Stufe (b) Alkalidithionite
einsetzt.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel in Stufe (c) Wasserstoffperoxyd
einsetzt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass man als Weichgriffmittel in Stufe (d) OeI-, Fett- und Wachsemulsionen,
Fettsäurekondensationsprodukte, Polyäthylen-, PoIyäthylenglykol-, Siloxan- und Siliconölemulsionen oder deren Gemische
einsetzt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man als Weichgriffmittel in Stufe (d) Gemische aus Polyäthylen
mit anoxydierten Carboxylgruppen, Kondensationsprodukten aus. dimerisierten Fettsäuren, die sich von ungesättigten
Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen ableiten, und PoIyalkylenpolyaminen
und gegebenenfalls Paraffin und/oder SiIiconöl einsetzt.
609844/10 59
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man Fettsäure-Polyalkylenpolyarain-Kondensationsprodukte
oder deren Ammoniumsalze, die sich von Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen ableiten, einsetzt.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man Kondensationsprodukte aus dimerisierter Linol- und
Linolensäure und Diäthylentriamin oder Triäthylentetramin einsetzt.
16. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass raan als We ichgriff mittel in Stufe (d) eine Mischung aus
50 bis 80 Gewichtsteilen eines anoxydierte Carboxylgruppen enthaltenden Polyäthylen und 20 bis 50 Gewichtsteilen eines Kondensationsproduktes
aus dimerisierten Fettsäuren und Diäthylentriamin einsetzt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass man als Weichgriffmittel in Stufe (d) eine Mischung aus
50 bis 80 Gewichtsteilen eines anoxydierte Carboxylgruppen enthaltenden Polyäthylens, 10 bis 30 Gewichtsteile Paraffin
und 10 bis 20 Gewichtsteile eines Kondensationsproduktes aus dimerisierten Fettsäuren und Diäthylentriamin verwendet.
18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbehandlung der gefärbten Fasermaterialien jeweils
, ''. / "ι ι' l. f-i
10 bis 20 Minuten fUr jede der Stufen a) bis d) dauert.
19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fasermaterialien nach der Stufe a) einem
Spülprozess in einer wässrigen Flotte bei Raumtemperatur unterwirft und dann gemäss den Stufen b), c) und gegebenenfalls
d) weiterbehandelt.
20. Die nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 erhaltenen Färbungen auf natürlichen stickstoffhaltigen Fasermaterialien
.
FO 3.31 Mk/ma
609844/1059
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Cited By (3)
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EP0057398A2 (de) * | 1981-02-04 | 1982-08-11 | Bayer Ag | Verfahren zur Nachbehandlung von gefärbten, filzfrei ausgerüsteten Fasermaterialien |
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