DE2612729A1 - Turbinenkuehlung - Google Patents
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Description
patentanwälte
Menges & Prahl 2612729
Menges & Prahl 2612729
Erhardtstrasse 12, D-8000 München 5
Patentanwälte Menges & Prahl, Erhardtstr. 12. D-8000 München 5 Dipl.-Ing. Rolf Menges
Dipl.-Chem.Dr. Horst Prahl
Telefon (089) 26 3847 Telex 529581 BIPATd Telegramm BIPAT München
Ihr Zeichen/Your ref.
UnserZeichen/Ourref. U 306
Datum/Date 25. März 197
UNITED TECHNOLOGIES CORPORATION,
Hartford, Connecticut 06101, V.St.A.
Hartford, Connecticut 06101, V.St.A.
Turbinenkühlung
Die Erfindung betrifft Gasturbinentriebwerke, insbesondere eine
Vorrichtung zum Kühlen des Gehäuses und der Düsenleitschaufeln im Turbinenteil des Triebwerks.
Ein einschränkender Faktor bei vielen Auslegungen von Turbinentriebwerken
ist die maximale Temperatur der Arbeitsgase, die am Einlaß zur Turbine zugelassen werden kann. Es wird eine Vielzahl
von Techniken verwendet zum Erhöhen der zulässigen Einlaß-
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temperatur einschließlich des Kühlens eines ersten Satzes von Düsenleitschaufeln und Rotorschaufeln. Ein derartiges Kühlen
wird für gewöhnlich mit Luft ausgeführt, die dem Kompressor entnommen und über eine geeignete Leitungsanordnung zu einem zu
kühlenden lokalen Bereich geleitet wird. Die Kühlluft steht unter einem Druck, der genügend hoch ist, um ihr Einströmen in den
lokalen Bereich der Turbine ohne Hilfspumpen und bei einem Druck zu ermöglichen, der für die benötigte Kühlung ausreicht.
Das Aufprallkühlen ist eine der wirksameren Techniken, die beim Kühlen einer Turbine verwendet werden. Bei dieser Kühlart wird
unter verhältnismäßig hohem Druck stehende Druckluft durch eine Vielzahl von Öffnungen in einer Platte geführt, die der zu kühlenden
Oberfläche benachbart ist und bewirkt, daß Luftstrahlen auf die örtlichen Bereiche der Oberfläche aufprallen. Die Kühlung
an irgendeinem örtlichen Bereich ist höher als mit einer herkömmlichen Konvektionskühlung, wodurch ermöglicht wird, daß die
gekühlten Teile höheren Gastemperaturen ausgesetzt werden können, ohne ihre Haltbarkeit nachteilig zu beeinflussen.
Ausreichend hohe Aufprallgeschwindigkeiten sind mit Druckdifferenzen
der Kühlluft durch die Platte erzielbar und liegen in typi-
2 scher Weise im Bereich von 1,40-4,90 kp/cm . Wegen der beträcht-
belichen Druckdifferenz steht ein dauerndes Problem in derartigen Konstruktionen in den vorzeitigen Leckverlusten von Kühlluft
aus der Versorgungsleitungsanordnung, bevor die Kühlluft gegen das zu kühlende Teil entlassen werden kann.
Beträchtliche technische Anstrengungen wurden auf die Auslegung von kühlbaren Bestandteilen gerichtet, die die Neigung für Kühlluftleckverluste
vermindern. Die US-PS 3 362 681 zeigt eine Vorrichtung, die den Kühlstrom zu den Düsenleitschaufeln im Turbinenteil
eines Triebwerks isoliert. An der Basis einer Vielzahl von einstückig ausgebildeten Leitschaufeln ist ein gekrümmter
Speicherraum ausgebildet. Die zum Speicherraum gelieferte Kühlluft wird zu jeder Leitschaufel in der Einheit geleitet und kühlt
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die entsprechende Leitschaufel. Die beträchtlichen vorzeitigen Leckverluste an Kühlluft zwischen Plattformen benachbarter Leitschaufeln
werden durch die einstückig ausgebildete Konstruktion nach der obigen Patentschrift beseitigt. In einem Triebwerk sind
jedoch die Leitschaufeln den extrem heißen örtlichen Gasen ausgesetzt, die einen Verschleiß der Rotorschaufeln bewirken und
schließlich erfordern, daß die Rotorschaufeln periodisch ersetzt weraen. Kenn dies auftritt, ist die einstückig ausgebildete
Konstruktion uninteressant verglichen mit einer Leitschaufelkonstruktion, die das einzelne Ersetzen jeder Leitschaufel gemäß
dem örtlichen Verschleiß und der örtlichen Verschlechterung ermöglicht.
Um einen Nutzen aus den Wartungseigenschaften der Konstruktion mit
einzelnen Leitschaufeln zu ziehen, muß eine Einrichtung gebildet werden, die die vorzeitigen Leckverluste von Kühlluft zwischen
den benachbarten Leitschaufeln verhindert. Es wurden bisher zahlreiche Versuche gemacht, eine mechanische Dichtung zwischen den
Leitschaufeln an dieser Stelle herzustellen. Diese Versuche waren jedoch nur teilweise wirksam beim Vermindern der Größe der Leckverluste.
Die Größe des über der mechanischen Dichtung verlorengegangenen Kühlstroms vergrößert sich beträchtlich proportional
mit der Druckdifferenz zwischen der Kühlluftzufuhr und den örtlichen
Arbeitsgasen. Es ist offensichtlich, daß, wo Aufprallkühltechniken
verwendet werden, diese Druckdifferenz groß ist und die zugehörigen Verluste bedeutend sind.
Ein weiterer einschränkender Faktor in vielen Turbinen ist das radiale Spiel zwischen den Spitzen der Rotorschaufeln und
der gegenüberliegenden äußeren Luftdichtung, die vom Turbinengehäuse getragen wird. Das Spiel wird so klein wie möglich gemacht,
um die Leckverluste an Arbeitsgasen um die Spitzen herum von der Druck- zur Saugseite jeder Schaufel zu vermindern. Dieses Spiel
ist jedoch groß genug, um die Wärmedehnung des Rotors aufzunehmen. Weil der Rotor viel schneller/auf erhöhte Arbeitsmitteltemperaturen
anspricht als das die Dichtung tragende Gehäuse,
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-A-
ist ein verhältnismäßig großes anfängliches Spiel vorgesehen, das das zerstörende Anstoßen der Schaufelspitzen an der Dichtung
verhindert. Das minimale Spiel zwischen den Spitzen und der Dichtung tritt dann auf, wenn der Rotor und die daran befestigten
Schaufeln sich vor dem Gehäuse thermisch ausgedehnt haben. Wenn einmal das Gehäuse auch auf diese Wärmedehnung anspricht,
wird das Spiel erhöht und es treten beträchtliche Leckverluste auf.
In vielen Triebwerken wird die Kühlluft durch an das Gehäuse angrenzende
Kammern geleitet, die das thermische Ansprechen des Gehäuses begrenzen und demnach das Spiel unter Dauerzustandsbedingungen
verringern. Die Kammern sind radial zwischen dem Strömungsweg der Arbeitsgase und dem Gehäuse angeordnet
und enthalten bei den meisten Ausführungsformen Kühlluft unter
einem Druck, der größer ist als der lokale Druck der Arbeitsgase. Um einen sinnvollen Gebrauch von der Kühlluft zu machen,
müssen radiale Dichtungen zwischen der Kühlluft und den Arbeitsgasen beibehalten werden.
Die Gesamtleistung des Triebwerks kann durch Vermindern der Menge des Kühlstroms erhöht werden. Dementsprechend werden dauernde
Anstrengungen unternommen, das Problem der Kühlluftleckverluste
auf wirksame Weise zu behandeln, während die Normen für die Lebensdauer der Bestandteile erhalten oder erhöht werden.
Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Verbesseruna
der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer eines Gasturbinentriebwerks durch sinnvolle Verwendung von Kühlluft für das Gehäuse
und die Leitschaufeln des Turbinenteils.
Gemäß oer vorliegenden Erfindung ist eine Luftkammer in einen.
Gasturbinentriebwerk ausgebildet, die zv/ischen dem Gehäuse und. einem Ring angeordnet ist, der radial außerhalb einer Reihe von
Düsenleitschaufeln angeordnet und gegen eine tragende Fläche ' verformbar ist entsprechend den Druckkräften, die vom durch aas
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Triebwerk strömenden Arbeitsmittel auf die Leitschaufeln ausgeübt werden, um eine Luftdichtung zwischen der Luftkamir.er und den
Arbeitsgasen aufrechtzuerhalten.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist eine Vielzahl von
Plattformhohlräumen, die unter einem verhältnismäßig niedrigen Druck stehen, und von Schaufelprofilhohlräumen, die unter einem
verhältnismäßig hohen Druck stehen, abwechselnd in Umfangsrichtung um das Triebwerk an einer Stelle ausgebildet, die radial
einwärts zur Luftkammer gelegen ist. Der Ring verformt sich während des Betriebs des Triebwerks gegen Rippen, die sich axial
von jeder Leitschaufel aus erstrecken.
Ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung ist der Ring, der zwischen dem Turbinengehäuse und den Leitschaufeln eingeschlossen
ist und eine Kühlluftkammer bildet. Bei einer Ausführungsform verbinden Strömungszumeßöffnungen im Ring die Kühlluftkammern
mit den Plattform- und Schaufelprofilhohlräumen, die an der Basis der Leitschaufeln abwechselnd in Umfangsrichtung
um das Triebwerk angeordnet sind. Die Hohlräume bestehen aus zwei axialen dichtenden Rippen, die sich von jeder Leitschaufel
zum Ring erstrecken. Die Strömungszumeßöffnungen sind so bemessen, daß sie während des Betriebs des Triebwerks Druckluft mit
verhältnismäßig niedrigem Druck zu den Plattformhohlräumen und Druckluft mit verhältnismäßig hohem Druck zu den Schaufelprofilhohlräumen
liefern. Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die Haken, die sich von jeder Leitschaufel aus erstrecken
und den stromauf gelegenen Teil des Rings berühren. Während des Betriebs des Triebwerks üben die Arbeitsgase auf
die Leitschaufel Druckkräfte aus, die die Leitschaufeln um ihre stromab gelegene Befestigungen drehen wollen und bewirken, daß
die Haken den stromauf gelegenen Teil des Rings gegen seine tragende Oberfläche verformen.
Ein Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung ist eine Verminderung des Verlusts an Kühlluft durch Leckverluste zwischen dem
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Ring und dessen tragender Konstruktion. Bei einer Ausfuhrungsform
ist auch der Verlust an Kühlluft durch Leckverluste zwischen den
Plattformen benachbarter Leitschaufeln vermindert. Der Druck der Luft im Hohlraum unter den Plattformen liegt nur geringfügig
über dem Druck des Arbeitsmittels, ist aber genügend hoch, um den Umlauf von Arbeitsgasen unter den Plattformen der Leitschaufeln
zu verhindern. Die unter einem höheren Druck stehende Kühlluft ist auf die Schaufelprofilhohlräume begrenzt, wo zum
Kühlen der Leitschaufeln eine beträchtliche Luftströmung bei hohen Drücken benötigt wird.
Die Erfindung wird anhand des Ausführungsbeispiels in der Zeichnung
beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Teils des Turbinenteils eines
Gasturbinentriebwerks mit einer kühlbaren Düsenanordnung;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 einen teilweise weggebrochenen Schnitt entlang der ' Linie 3-3 von Fig. 1 der Unterseiten der Düsenleitschaufeln.
In Fig. 1 ist eine Düsenanordnung 10 einer Turbine innerhalb eines Strömungswegs 12 des Arbeitsmittels unmittelbar stromauf
einer Radanordnung 14 angeordnet. Die Düsenanordnung 10 enthält ein Turbinengehäuse 16, von dem aus sich erstreckt: eine stromauf
gelegene innere Schiene 18 mit einer nach außen weisenden Umfangsflache 20 und eine stromab gelegene innere Schiene 2 2
mit einer nach innen weisenden Umfangsflache 24. Ein verformbarer
Ring 26 mit einem U-förmigen stromauf gelegenen Teil 28 berührt die Umfangsflache 20 der stromauf gelegenen Schiene
Ein stromab gelegener Teil 30 des Rings 26 liegt konzentrisch der Umfangsflache 24 der stromab gelegenen Schiene 22 gegenüber.
Das Gehäuse 16 und der Ring 26 bilden eine dazwischen angeordnete Kühlluftkammer 32. Eine Düsen-Leitschaufel 34 v/eist einen
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gekrümmten Haken 36 auf, der die stromauf gelegene Schiene IC
berührt, und weist einen stromab gelegenen Flansch 3 8 auf, der an der stromab gelegenen Schiene 22 befestigt ist. Eine Vielzahl
von Leitschaufeln 34 ist in.Umfangsrichtung innerhalb des Gehäuses
an der gezeigten Stelle angeordnet und vervollständigt cie Konstruktion der Düsenanordnung 10.
In Fig. 2 weist jede Leitschaufel einen Plattformabschnitt 40 und einen Schaufelprofilquerschnitt 4 2 auf. Zwei Rippen 44 erstrecken
sich radial zwischen jedem Plattformabschnitt 40 einer Leitschaufel und dem verformbaren Ring/zur Bildung eines Schaufelprofilhohlraums
48. Zwischen je zwei benachbarten Leitschaufeln 34 befindet sich ein Plattformhohlraum 46. Der verformbare
Ring 26 weist eine Vielzahl von Plattformöffnungen 50 und vcn Schaufelprofilöffnungen 52 auf, die d,ie Plattform- bzw. Schaufelprofilhohlräume
mit der Kühlluftkammer 32 verbinden, vgl.
Fig. 2 und 3.
Das Gehäuse 16 der Turbine steuert die radiale Lage der hiervon getragenen äußeren Luftdichtungen 54. Ein radiales Spiel 56
trennt jede Luftdichtung 54 von einer gegenüberliegenden Spitze 58 einer Rotorschaufel. Das Spiel wird so klein wie möglich gemacht,
um die Leckverluste an Arbeitsgasen um die Spitzen 5 8 von der Druck- zur Saugseite jeder Rotorschaufel zu verringern.
Dieses Spiel ist jedoch groß genug, um das thermische Wachsen des Rotors aufzunehmen. Weil der Rotor viel schneller auf die
erhöhten Temperaturen des Arbeitsmittels anspracht als das die Luftdichtung tragende Gehäuse, ist ein verhältnismäßig großes
anfängliches Spiel vorgesehen, um ein zerstörendes Anstoßen der Spitzen 58 an der Luftdichtung 54 zu verhindern. Das minimale
Spiel zwischen den Spitzen 58 und der Luftdichtung 54 tritt dann auf, wenn der Rotor und die darauf befestigten Rotorschaufeln
sich vor dem Gehäuse 16 ausgedehnt haben. Dieses minimale Spiel wird bei der vorliegenden Ausführungsform durch Kühlen
des Gehäuses 16 der Turbine aufrechterhalten, um die Größe
seines thermischen Ansprechens zu vermindern.
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Es wird verhältnismäßig kühle Luft zur Luftkammer 32 sowie zu einer stromauf gelegenen Kammer 60 und einer stromab gelegenen
Kammer 62 geleitet. Die Leckverluste an Kühlluft aus der Kühlluftkammer 32 um den stromauf gelegenen Teil 28 des Rings 26 v/erden
durch dichtende Berührung zwischen dem stromauf gelegenen Teil 28 und der gegenüberliegenden Umfangsfläche 20 der stromauf
gelegenen Schiene 18 verhindert.
Die dichtende Berührung zwischen dem stromauf gelegenen Teil 28 des Rings 26 und der Umfangsfläche 20 wird durch Druckkräfte
aufrechterhalten, die vom Arbeitsmittel auf Schaufelprofilabschnitte
42 der Leitschaufeln ausgeübt werden und die während des Betriebs des Triebwerks die Leitschaufeln um die stromab
gelegene Schaufel 22 drehen v/ollen. Diese Drehung drückt die Haken 36 radial nach innen und verformt den Ring 26 gegen die
Umfangsfläche 20. Wenn auch der Ring 26 in Verbindung mit einer Leitschaufelkühlung gezeigt ist, kann der Fachmann erkennen, daß
das Konzept und die verwendete Vorrichtung in gleicher Weise bei jeder Leitschaufelstufe anwendbar ist zur Bildung einer
Kühlkammer zwischen den Leitschaufeln dieser Stufe und der Turbinengehäuse .
Die Luftkammer 32 ist ringförmig und erstreckt sich in Umfangsrichtung
um die Mittellinie des Triebwerks. Der Austrittsbereich des Verdichters stellt eine übliche Quelle für Kühlluft dar,
wo sich die Luft unter einem ausreichend hohen Druck befindet, um in die Turbine strömen zu können. Bei einer derartigen Ausführungsform
liegen der Druck der Kühlluft und der Druck der Arbeitsgase an der Vorderkante der Leitschaufeln während eines
2 Starts in der Größenordnung von 14,8 bzw. 11,6 kp/cm .
Der verformbare Ring 26 trennt die Luftkaminer 32 radial von den
Plattformhohlräumen 46 und den Schaufelprofilhohlräumen 48r
die abwechselnd um den Innenumfang der Luftkammer verteilt sine). Wenn die Luftkammer 32 unter Druck gesetzt wird, verformt sich
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der Ring 26 gegen die Rippen 44 zur Herstellung einer Luftdichtung
zwischen benachbarten Plattform- und Schaufelprofilhon!räumen 46
bzw. 48.'Obwohl der Ring 2t bei einigen Ausführungsformen in
Segmenten verteilt ist, beseitigt ein ganzer Ring die Möglichkeit von Luftleckverlusten zwischen benachbarten Segirenten und
wird bevorzugt. Bei einer Ausführungsform weist der Ring 26 eine Vielzahl von Schaufelprofilöffnungen 52 und Plattfonr.öffnungen
50 auf, die die Schaufelprofilhohlräume 48 bzw. die Plattformhohlräume
46 mit der Luftkarcmer 32 verbinden. Je nach der über dem Ring 26 herrschenden Druckdifferenz kann ein aus einem
Metallblech mit einer Dicke von 0,38 bis 0,63 mm gebildeter Ring verwendet werden. Bei einer Ausführungsform betragen die
2 Druckdifferenz und die Ringdicke etwa 0,70 kg/cm bzw. 0,43 miu.
Jeder Schaufelprofilhohlraum 48 erstreckt sich radial in den
Schaufelprofilabschnitt 42 der entsprechenden Leitschaufel 34 der Düse. Die Kühlluft wird von der Luftkamiaer 32 über die
Schaufelprofilöffnungen 52 zu den Schaufelprofilhohlräumen 48 geleitet. Wenn auch nicht besonders dargestellt, kann der Kühlstrom
von den Hohlräumen zum Strömungsweg 12 des Arbeitsmittels oder irgendeinem benachbarten Bereich mit genügend niedrigen
Druck hinausgeleitet werden.
Jeder Plattformhohlraum 46 liegt zwischen benachbarten Leitschaufeln
34 und wird unter Druck gesetzt, um den Umlauf von Arbeitsgas unter den Plattformen 40 zu verhindern. Zur Verhinderung einer
Rezirkulation muß der in den Plattformhohlräumen 46 herrschende Druck nur geringfügig über dem örtlichen Druck der Arbeitsgase
liegen. Dementsprechend sind die Plattformöffnungen 50 bei einer Ausführungsform so bemessen, daß sie nur begrenzte Mengen an
Kühlluft zu den Plattformhohlräumen 46 zuführen, um übermäßige Leckverluste an Kühlluft zwischen benachbarten Plattformen zu
verhindern. Bei alternativen Ausführungsformen werden die Plattformhohlräume mit Kühlluft unter verhältnismäßig niedrigem
Druck von irgendeiner geeigneten Quelle beliefert und können zwischen den Leitechaufeln eine mechanische Dichtung aufweisen.
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Für den Fachmann ist ersichtlich, daß die Konstruktion mit abwechselnden
Plattform- und Schaufelprofilhohlräumen der vorliegenden
Erfindung dort besonders vorteilhaft ist, wo eine Aufprallkühlung der Leitschaufeln angewendet wird. Wie oben erläutert,
wird zwischen der Kühlluft und den Arbeitsgasen eine beträchtliche Druckdifferenz benötigt, um die Kühlluft auf
Aufprallgeschwindigkeiten zu beschleunigen. Wenn dieselbe Druckdifferenz zwischen benachbarten Leitschaufeln ausgeübt
werden würde, würden beträchtliche Leckverluste und eine verringerte Leistung auftreten. Unabhängig von der genauen Konstruktion
besteht ein zu verwirklichendes wichtiges Merkmal darin, daß im Leitschaufelbereich zwei Kühldrücke und sogar
zwei Kühlluftquellen vorteilhaft verwendet werden können, die die unwirtschaftlichen Leckverluste an Kühlluft vermindern.
Die Erfindung ist zwar nur anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an der Stelle der Leitschaufeln der zweiten Stufe
beschrieben worden, die Lehre der Erfindung ist jedoch gleichermaßen auf jede kühlbare Turbinenstufe anwendbar.
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Claims (8)
- Patentansprüche!./Gasturbinentriebwerk mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung um das Gasturbinentriebwerk angeordneten Turbinendüsen-Leitschaufeln, wobei sich der Schaufelprofilabschnitt jeder Leitschaufel radial einwärts über den Weg der durch das Gasturbinentriebwerk strömenden Arbeitsgase erstreckt, und mit einer angrenzend an das Gehäuse der Turbine angeordneten Kühlluftkammer, gekennzeichnet durch einen Ring (26) , der eine Seite der Kühlluftkanur.er (32) bildet, und durch eine Einrichtung, die in Abhängigkeit von den Druckkräften arbeitet, die während des Betriebs des Gasturbinentriebwerks von den Arbeitsgasen auf die Schaufelprofilquerschnitte (42) der Leitschaufeln (34) ausgeübt werden, um Leckverluste an Kühlluft um den Ring (26) zu verhindern.
- 2. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26) einen U-förmigen stromauf gelegenen Teil aufweist, und daß die Einrichtung zum Verhindern der Leckverluste an Kühlmittel um den Ring (26) folgendes aufweist: eine stromauf gelegene Schiene (18), die sich von Gehäuse (16) über den ganzen Umfang des Gasturbinentriebv/erks radial nach innen erstreckt und die eine nach außen weisende Uir.fangsfläche (20) aufweist, und einen Ilaken (36) , der sich von jeder Leitschaufel (34) erstreckt und den stromauf gelegenen Teil (28) des Rings (26) ergreift, der in Abhängigkeit von den während des Betriebs des Gasturbinentriebv/erks von den Arbeitsgasen auf die Schaufelprofilabschnitte (42) der Leitschaufeln (34) ausgeübten Druckkräfte gegen die nach außenweisende Umfangsflache (20) gedrückt wird.
- 3. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, aaß das Gehäuse (16) der Turbine eine stromab gelegene Schiene(22) aufweist, die sich über den ganzen Umfang des Gasturbinen triebwerks vom Gehäuse (IG) aus nach innen erstreckt, ur.d daß609842/0681der Ring (16) an seinem stromab gelegenen Teil (30) zwischen der stromab gelegenen Schiene (22) und einem stromab gelegenen Flansch (38) jeder Leitschaufel (34) eingeschlossen st.
- 4. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln(34) hohl sind, und daß jede Leitschaufel (34) zwei Rippen (44) aufweist, die axial zwischen dein Haken (36) und dem Flansch (38) vorgesehen sind, wobei eine Rippe (44) auf jeder Seite des hohlen Teils der Leitschaufel (34) einen dazwischen gelegenen Schaufelprofilhohlraum (48) bildet, der in Gasverbindung mit dem hohlen Teil der Leitschaufel (34) steht und zwischen den Rippen (44) jedes Paars von benachbarten Leitschaufeln (34) einen Plattformhohlraurc (46) bildet.
- 5. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26) gegen die Rippen (44) verformbar ist und in Abhängigkeit vom Druck in der KühlIuftkammer (32) zwischen benachbarten Plattform- und Schaufelprofilhohlräumen (46, 48) eine Luftdichtung aufrechterhält.
- 6. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (32) in Abhängigkeit von den vom Arbeitsgas auf die Leitschaufeln (34) ausgeübten Druckkräften gegen die Umfangsflache (20) der stromauf gelegenen Schiene (28) des Gehäuses (16) verformbar ist.
- 7. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Liefern von Kühlluft zu den Plattformhohlräumen (46) und durch eine Einrichtung zum Liefern von Kühlluft zu den Schaufelprofilhohlräumen (48).
- 8. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Versorgen der Plattformhohlräume (46) in den Plattformhohlräumen (46) einen Luftdruck aufrechterhalten kann, der niedriger ist als der in den Schaufelprofilhohlräumen (48) herrschende Luftdruck.H 0 9 B 4 2 / Ü 6 8 1
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