DE2606759A1 - Verfahren zur spiegeleffekt-korrektur in zielfolgeradaranlagen - Google Patents
Verfahren zur spiegeleffekt-korrektur in zielfolgeradaranlagenInfo
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Description
SIEMENS-ALBIS Aktiengesellschaft
Zürich
Verfahren zur Spiegeleffekt-Korrektur in Zielfolgeradaranlagen
609850/0608
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Korrektur einer durch spiegelnde Flächen hervorgerufenen Missweisung in
Zielfolgeradargeräten mit wenigstens drei Primärstrahlern·
Bekanntlich treten beim Betrieb von Radaranlagen neben dem Nutzsignal eine Vielzahl von unerwünschten Echosignalen z.B.
als Folge von Boden- bzw. Seereflexionen, Geländeüberhöhungen, atmosphärischen bzw. troposphärischen Schichtungen etc.
auf. Insbesondere zeigen sich bei mobilen Zielverfolgungsradargeräten
auf Grund ihrer besonderen Einsatzkonzepte und Aufgaben der kontinuierlichen Zielvermessung, meist in allen
drei Koordinaten sowie der Zielgeschwindigkeits-Bestimmung unter verschiedensten topographischen Bedingungen, oft wechselnde
Reflexionsstörungen. Je nach Art des Zielverfolgungsradargerätes obliegt diesem auch zusätzlich die Zielerfassung,
so dass die dazu notwendige, dem Gelände angepasste Radarstrahl-Suchbewegung zwangsläufig in den Bereich von reflektierenden
Medien gerät und daher diese Betriebsart an sich besonders störanfällig ist.
Die Unterdrückung von Echosignalen, die von feststehenden Reflektoren stammen, erfolgt weitgehend durch eine sogenannte
Standzeichenunterdrückung (engl. Moving Target Indicator; MTI) mittels beispielsweise Dopplerauswertung oder Verzögerungsleitungen
etc.
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Schwieriger gestaltet sich dagegen eine Echosignafunt'erd'rCrckung
bei einem nur streifenden Einfall des Radarstrahls auf eine in Bezug auf die Wellenlänge des ausgesandten Mikrowellenstrahls
ebene, als Spiegelfläche bezeichnete Fläche. In diesem Falle bilden sich zwei Wellenzüge aus, welche zusammen interferieren
und das auszuwertende Zielechosignal mindestens teilweise verfälschen. Der erste Wellenzug stellt dabei die direkt vom Ziel
reflektierte Welle dar, während der zweite Wellenzug eine von der Spiegelfläche, reflektierte, nach einem Phasensprung in Abhängigkeit
vom spiegelnden Medium behaftete Welle darstellt. Dementsprechend bilden sich an den Empfangsorganen Felder mit
unterschiedlichen, von der jeweiligen relativen Phasenlage der eintreffenden Wellenzüge abhängige Feldvektoren, welche
Feldvektoren zu einander additiv sind und das jeweilige am Empfangsorgan abgenommene Signal beeinflussen.
Die obige Betrachtung der als Spiegel-Effekt bekannten Erseheinund
wird jedoch bedeutend komplizierter, wenn die Spiegelfläche als diffuser Rückstrahler, wie beispielsweise ein bewegter
See, unebener Fels oder ein oberflächenprofiliertes Rollfeld, angenommen wird. Ebenfalls wird sich die Erdkrümmung
je nach Form der keulenförmigen Abstrahlcharakteristik der Radarantenne und Höhe des Radarziels, insbesondere über spiegelnden
Wasserflächen, auf die Verfälschung des Zielechosignals
zusätzlich auswirken.
Selbstverständlich lassen sich die beschriebenen Verhältnisse
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* 9RDR7RQ
auch auf Radarverfahren unterschiedlicher Wellenform xn entsprechend
abgewandelter Form übertragen und gelten analog insbesondere ebenfalls für Monopuls-Radarsysteme.
In der Dt-OS 2341312 sind zur Belegung des Standes der Technik mehrere Verfahren und Vorrichtungen zur Unterdrückung von Bodenechos
genannt. Als neue Version wird eine Radaranlage, mit einem während eines Empfangszeitintervalls zwischen der Periode zweier
Impulse wirksamen Verstärkungspfad zur Verbesserung des Verhältnisses Störsignal zu Nutzsignal vorgeschlagen. Mittels
Synchronesierungseinrichtung, Leistungsteiler und Koppler wird
ein bestimmtes Strahlungsmuster zeitgerecht gesteuert von einer Sende-Empfangsanordnung abgestrahlt. Durch schrittweises Umschalten
von Antenneneinrichtungen soll dabei die Empfangsrichtung beeinflusst und das vom Ziel stammende Echosignal
gegenüber dem Bodenecho verstärkt werden.
Diese bekannten Radaranlagen bringen bestenfalls eine Spiegeleffektunterdrückung
und könnten auf Grund der physikalischen Voraussetzungen als Optimierungslösung konventioneller Technik
bezeichnet werden. Ausserdeiu könnte die Erfindung nur unter grossen technischen Schwierigkeiten auch bei Zielfolgeradaranlagen
angewandt werden.
Eine weitere für Zielfolgeradargeräte besser geeignete Möglichkeit
zur Verminderung des Spiegeleffektes ist durch M.D.Symonds
und J.M. Smith im Untersuchungsbericht "Multi-Frequency Complex-Angle
Tracking of Low-Level Targets", IEEE Conference Publication London, October 1973, pp. 166-171 veröffentlicht
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worden. Der bei "konstanten Sendefrequenzen ebenfalls konstante
oder nur langsam veränderliche Phasenwinkel - der Phasenwinkel zwischen dem direkten und dem gespiegelten
Signalanteil - wurde durch eine variable Sendefrequenz ebenfalls variiert. Dadurch konnte mit einer Auswertung
von in den Echosignalen au!tretenden komplexen Phasenwinkeln
eine beträchtliche Verringerung der durch Spiegeleffekte hervorgerufenen Missweisung des Radargerätes erzielt
werden.
Wie jedoch aus der Technik der Mehr-Frequenz-Radarverfahren (engl. Frequency Agility) bekannt ist, sind rasche Aenderungen
der Sendefrequenz mit einem relativ grossen Aufwand verbunden. Ausserdem erlaubt der heutige Stand der Radar-Sender-Technik
die wünschenswert grossen, zur Erzielung günstiger Phasendifferenzen erforderlichen Frequenzhübe nur
unter gleichzeitiger -Inkaufnahme grosser technischer Schwierigkeiten.
Alle bekannten Verfahren weisen ferner den Nachteil auf, dass die zur Spiegeleifekt-Korrektur notwendigen Massnahmen
in jedem aufeinanderfolgenden MessIntervall durchgeführt
werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Spiegeleffekbliorrektur anzugeben, welches
die aufgezeigten Nachteile bekannter Verfahren und Einrich-
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tungen nicht aufweist. Ausserdem sollen beabsichtigte oder
naturgegebene Störquellen mit einer den Spiegeleffekt-Echos ähnlichen Charakteristik ebenfalls eliminiert werden können,
und es soll ebenfalls ein störungsfreier Uebergang zum spiegeleffektfreien
Betrieb möglich sein. Die erfinderische Lösung soll ausserdem für unterschiedliche Radarsysteme anwendbar
sein und ohne aufwendige Aenderungen auch in bereits bestehende Anlagenkonzeptο integriert werden können.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Empfang von Echosignalen die Primärstrahler bezüglich der spiegelnden
Fläche mit einer Höhenwinkel-Ebene, bestimmt durch die
Längsachsen der jeweiligen Abstrahlcharakteristika von zwei diagonal einander gegenüberliegenden Primärstrahlern wenigstens
annähernd senkrecht zur spiegelnden Fläche ausgerichtet werden, dass neben Winkelfehlersignalen (E , E) aus
einer Summenfunktion (F ) und zwei Differenzfunktionen
(F^, F) noch ein Winkel fehler signal (E ) aus einer in
mindestens einem Messintervall gebildeten Kreuztermfunktion (F, ) erzeugt werden, dass das duxch Spiegeleffekte verfälschte
Winkelfehlersignal (EEp) mit einem aus der Kreuztermfunktion
(FJTJ.) und der Differenzfunktion (F, ) gewonnenen
Korrektursignal F^ korrigiert wird,
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wobei F3 = EKp + P R ist,
EKQ
mit E = Imaginärteil des durch Spiegeleffekte verfälschten
Winkelfehlersignals
E = Imaginärteil des aus der Kreuztermfunktion
gewonnenen WinkelfehlersignaIs
E = Realteil des aus der Kreuztermfunktion ge-KP
wonnenen WinkelfehlersignaIs
E__ = Realteil des durch Spiegeleffekte verfälschten
.hi ir
WinkelfehlersignaIs
F= Rest-Korrekturglied
Als Höhenwinkelebene wird eine Ebene bezeichnet, die zur spiegelnden
Fläche orthogonal ist. Dementsprechend liegen sämtliche zu vermessenden Höhenwinkel in dieser Höhenwinkelebene,
sie können jedoch in beliebiger Lage zum geodätischen Höhenwinkel liegen. Selbstverständlich gilt die analoge Betrachtungsweise
auch für die Seitenwinkel.
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Der Begriff der Kreuztermfunktion charakterisiert eine an sich
bekannte, jedoch bisher nicht ausgewertete Differenzfunktion, die durch ebenfalls bekannte Hohlleiteranordnungen zwischen
zwei diagonal oder in speziellen Fällen auch quasidiagonal gegenüberliegenden PrimärStrahlern gewonnen werden kann.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen
Verfahrens an Hand der"Zeichnung erörtert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein nahe einer spiegelnden Fläche angeordnetes Radargerät bei der Verfolgung eines tieffliegendeη Flugzieles.
Fig. 2 ein Radargerät mit drehbarer, sogenannter Monopulsantenne.
Fig.2a die zur Korrektur des Spiegeleffektes ausgerichtete
Monopulsantenne.
Fig.2b eine sechs Primärstrahler aufweisende, zur Korrektur
des Spiegeleffektes ausgerichtete Antennenanordnung.
Fig.2c eine drei Primärstrahler aufweisende, zur Korrektur
des Spiegeleffektes ausgerichtete Antennenanordnung.
Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild mit einem für die
Korrektur des Spiegeleffektes typischen Signalfluss.
Fig. 4 die Winkelverhältnisse in der Höhenwinkelebene mit
einem reellen Radarziel T und einem gespiegelten Radarziel T1
bei einer gegebenen Peilachsenausrichtung des Radargerätes R.
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Aus Pig. 1 ist eine Situation einer Radarvermessung übor einer
spiegelnden Fläche S, beispielsweise einer glatten Wasseroberfläche
ersichtlich. Zur Vereinfachung der Gesamtsituation wird
dabei die spiegelnde Fläche S als tangentiale Fläche zur Erdkugel angenommen. Die keulenförmige Abstrahlcharakteristik der
Radarantenne, der Peilwinkel geqenüber dem Radarziel sowie die Reflexionscharakteristik des Radarziels und die durch
Nebenkeulen verursachten Effekte sind nicht dargestellt.
In den Fig. 2a, 2b und 2c :-ind verschiedene Antennenformen
aufgezeigt, sowie deren Ausrichtung mittels einer (gedachten) zur spiegelnden Fläche orthogonalen Höhenwinkelebene. Das
allgemein gültige Prinzip der Antennenausrichtung wird am Beispiel einer wohl eher selten realisierten Antenne mit
drei Primärstrahlern demonstriert (Fig. 2c).
Das Zielfolgeradargerät nach Fig. 3 verwendet eine erfindungsgemäss
ausgerichtete Monopulsantenne 1 mit den Primärstrahlern (engl. Feed) a, b, c und d. Nachgeschaltet ist
ein Summen-Differenz-Netzwerk 2 mit einem anschliessenden Diskriminator 3. Die Ausgänge dieses Diskriminators 3 sind
an eine Signalverarbeitungsstufe 4, und die Ausgänge der Signa
!Verarbeitungsstufe 4 zu einer Korrekturschaltung 5
geführt. Ein Rechner 6 kann bedarfsweise ebenfalls an diese Korrekturschaltung 6 angeschlossen werden.
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Die Funktionsweise des erfindungsgemässen Verfahr«·» s
sich ungeachtet der speziellen Technik des jeweiligen Radarsystems erklären:
Die Monopulsantenne 1 empfängt das aus direktem und gespiegeltem Echosignal bestehende Thterferenzsignal. Durch die
Ausrichtung in Bezug auf die spiegelnde Fläche können im Summen-Differenz-Netzwerk in bekannter Weise aus den durch
die Primärstrahler a, b, c und d empfangenen Echosignale
folgende Nutzsignale gewonnen werden:
Eine die Distanzinformation enthaltende Summenfunktion
F=a + b+c+d
eine die Seitenwinkelinformation enthaltende erste Differenzfunktion
F,_ = d - b
dA
dA
eine durch Spiegeleffekte verfälschte, die Höhenwinkel information
und die Spiegeleffektinformation enthaltende zweite Differenzfunktion
F = ι — c
sowie eine beide Winkelablageninformationen und die Spiegeleffektinformation
enthaltende Kreuztermfunktion FdK = (a+c) ~
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Vom Summen-Differenz-Netzwerk wird die Summenfunktion F als
Summensignal abgegeben und direkt in bekannter Weise - nach erfolgter Umsetzung auf eine Zwischenfrequenz zur Distanzinformation
benutzt.
Im Diskriminator 3 werden in ebenfalls bekannter Weise die Winke!fehlerfunktionen
FdA des Seitenwinkels F" =
FdE des Höhenwinkels F„ =
E
~B
F . des Kreuzterms l-F„ = systemgemäss aufbereitet,
• · Fs
In einer anschliessenden Signalverarbeitungsstufe 4 werden
unter Anwendung an sich bekannter Technik folgende Signale gewonnen:
aus der Winke !fehler funkt ion F das Winke !fehler signal
des Seitenwinkels E = Re [p (Y *
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und nach erfolgter Nachführung der Radarantenne im Seitenwinkel
durch die Seitenwinkelinformation E ebenso:
aus der Winkelfehlerfunktion F das Winkelfehlersignal
des Höhenwinkels EEp = Re [Fg(X1^2' f , f )}
des 90 phasenverschobenen
E = Im ΓF (χ X P, f
Höhenwinkels EQ L E 1 2 ) /
sowie aus der Winkelfehlerfunktion F__ das Winkelfehler-
s igna1
des Kreuzterms EKp = Re
f)]
und des 90 phasenver-
KO schobenen Kreuzterms
EKQ "MVW?'
Für sämtliche Winkelfehlersignale gilt die Summenfunktion, bzw. ein dazu korrespondierendes Signal aus dem Summenkanal
als Phasenreferenz. Die 90 phasenverschobenen Winkelfehlersignale werden mit Vorteil durch Quadraturkanäle erzeugt.
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Ferner bedeuten:
Re = Realteil
Im = Ima.jinärteil
XwX2 = Winkel in Bezug auf die Peilachse (eng 1. Bore sight)
in der Höhenwinkelebene (Fig. 4) Y1JY2 = Winkel analog zu X.,X in der Seitenwinkelebene
(nicht dargestellt)
9 = Reflexionsgrad des an der spiegelnden Fläche auftretenden,
vom Ziel zurückgestrahlten RadarStrahls T = Phasenwinkel zwischen gespiegeltem und direktem
Signalanteil
Die Wirkungsweise der an die Verarbeitungsstufe 4 nachfolgenden Korrekturschaltung lässt sich durch die Auswertung
der beiden Winkelfehlerfunktionen F (X) und F_, (X)
a K
erklären (siehe Fig. 4). Die Winkelfehlerfunktion F„ (X)
hi
wird dabei repräsentiert durch das komplexe Winkelfehlersignal E , ebenso die weitere Winkelfehlerfunktion F (X)
durch das komplexe Winkelfehlersignal E„.
Es gilt: E =
1+R'
EK =
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mit R = Hilfsgrösse, definiert als:
R =
Die komplexen Wxnkelfehlersignale E und E lassen sich be-
■C< K
kanntlich in Real- und Imaginärteile aufteilen:
Realteile (in"Phase zum Summenkanal)
2 +R
) +R-cos f [Fx(X1) +FK(X 2) +r2<
Fk(X2)J
+R
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Imaainärteile (in Quadratur zum Summenkanal)
2 +R
[FK(X2)~FK(X1)]
E,
2 l+2R-cos\p +R
so dass durch eine naheliegende algebraische Umformung eine
exakte Bestimmungsgleichung für das Winkelfehlersignal gewonnen wird:
E E EQ ^
= EEP - — EKP + —
EKQ EKQ
EEQ Da das Rest-Korrekturglied F^R = Fk^X1^ wie das winkel"
EKQ
fehlersignal selbst eine Funktion von X ist, müssen die
jeweiligen Zielablagen mindestens annähernd bekannt sein; zur iterativen Bestimmung des Rest-Korrekturgliedes aus
diesen Zielablagedaten dient der wahlweise an das Radargerät anschaltbare Rechner R.
In den meisten Fällen kann auf das Rest-Korrekturglied F
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verzichtet werden, da mit dem Korrekturglied F in einem
weiten Winkelbereich eine ausreichende Näherung erzielt wird. Das Rest-Korrekturglied F.. wird zu Null bei exakter Zielnachführung,
d.h. wenn die Peilachse Bs auf das Ziel T ausgerichtet ist (Fig. 4), da F F(X.,) = ° fü^ X = O.
Die erfinderische Lösung weist u.a. den Vorteil auf, dass
die Bestimmung des Korrekturgliedes FA. und des Rest-Korrekturgliedes
F. in einem oder mehreren beliebigen Mes:jintervallen
erfolgen kann. Dies erlaubt die Realisierung einer Vielzahl von bekannten einfachen, dem jeweiligen Radarverfahren
angepassten Korrekturschaltungen.
Das dargestellte Verfahren zur Korrektur einer durch spiegelnde Flachen hervorgerufeneη Missweisung in Zielfolgeradargeräten
beruht offensichtlich auf dem Gedanken, durch Ausrichten einer Antennenanordnung Messdaten zur Korrektur der Missweisung
zu gewinnen und auszuwerten. Es erscheint daher naheliegend/die
vorliegende Erfindung, bei entsprechend angepasstem Auswerteverfahren, auf Grund der mathematischen Beziehung
auch als Eliminations-Verfahren zu bezeichnen bzw. zur vollständigen Elimination des Spiegeleffektes einzusetzen.
9.5.1975 Fkn/Scr
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Claims (1)
- Ansprüche,1. /Verfahren zur Korrektur einer durch spiegelnde Flächen hervorgerufenen Missweisung in Zielfolgeradargeräten mit wenigstens drei Primärstrahlern, dadurch gekennzeichnet, dass beim Empfang von Echosignalen die Primärstrahler bezüglich der spiegelnden Fläche mit einer Höhenwinkel-Ebene, bestimmt durch die Längsachsen der jeweiligen Abstrahlcharakteristika von zwei diagonal einander gegenübe. Liegenden Primärstrahlern wenigstens annähernd senkrecht zur spiegelnden Fläche ausgerichtet werden, dass neben Winkelfehlersignal (E D,E ) aus einer SummenfunktionAir ili Jr(F_) und zwei Differenzfunktionen (Fn,,Fn ) noch ein Win-S cLA CtL,kelfehlersignal (E ) aus einer in mindestens einem Mess-KirIntervall gebildeten Kreuztermfunktion (F ) erzeugt wer-ClKden, dass das durch Spiegeleffekte verfälschte Winkelfehlersignal (E„p) mit einem aus der Kreuztermfunktion (F,J und der Differenz, funkt ion (F, _) gewonnenen Korrektur-Cli\ ClEisignal F* korrigiert wird,EEQ
wobei F4 = Ετ^π + F1n ist,EKQmit E = Imaginärteil des durch Spiegeleffekte verfälschten WinkelfehlersignalsE = Imaginärteil des durch Kreuztermfunktion gewonnenen Winkelfehlersignals609850/0608E = Realteil des aus der Kreuzterinfunktion ge-.KJrwonmnen Winke !fehle rs igna IsE = Realteil des durch Spiegeleffekte verfälsch cen WinkelfehlersignalsF= Rest-Korrekturglied2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung des Rest-Korrekturgliedes F ein Iterationsverfahren unter Einbezug der angenäherten Winkelablagedaten des reellen Radarziels und des gespiegelten Kadarziels angewendet wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, class das Rest-Korrekturglied F nach der FormelEEQEKQfk 1Vberechnet wird,wobei F (X ) = Fehlerfunktion des durch Spiegeleffekte K. Xunverfälschten Kreuztermsignals eines durch die Radar-Peilachse und Radar-Zielachse gebildeten Winkels (X.) ist.609850/0608
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