DE2603018B2 - Behälter für Pflanzen - Google Patents
Behälter für PflanzenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sien auf einen Behälter für
Pflanzen, der als Bauelement für eine Mauer, insbesondere für eine Lärmschutzmaucr, geeignet ist.
Bekannte Lärmschutzmauern werden aus Steinen, Zementplatte!! oder Kunststoffplatte η aufgebaut und
aus ästhetischen Gründen manchmal farbig gestrichen. Sowohl die farbigen wie auch die nicht gestrichenen
Lärmschutzmauern sind in erster Linie Zweckbauten und sind oftmals kein schöner Anblick.
Behälter für Pflanzen sind in mannigfaltiger Art bekannt. Meist handelt es sich dabei um Einzelbchälter,
die mit Pflanzerde gefüllt und dann bepflanzt werden. In manchen Ausbildungsformen sind die Behälter
auch aufeinander stapelbar. So zeigt z. B. die DE-Gebrauchsmusterschrift
1 944 117 einen Behälter in der
Form einer runden Schale, die unter Zwischeni'ügcn von rohrartigen Teilen zu einer Säule stapelbar sind.
Eine besondere ßewässerungseinrichtung ist hier nicht vorgesehen, insbesondere ist nicht gezeigt, wie
Feuchtigkeit zugeführt wird. Iiventuell überschüssiges
Wasser wird von der Schale nicht weitergelcitet, sondern bleibt dort stehen. Derartige Behälter und daraus
aufgebaute Türme oder Säulen sind aber nicht als Bauelemente für eine Mauer, insbesondere für eine
Lärmschutzmauer geeignet.
Eine andere bekannte Art von Behältern für Pflanzen ist in der GB-Patentschrift 1087445 beschrieben.
Es handelt sich hier um einen länglichen Behälter mit rechteckigem Grundriß. Der Behälter weist zwei Seiten-
und zwei Stirnwände sowie ein Bodenteil auf, wobei der Abstand der Seitenwände sich zum Bodenteil
hin verringert. Da die eine Seitenwand nicht bis zum Bodenteil reicht und außerdem eine im Abstand zu
in dieser Seitenwand verlaufende weiere, im Verhältnis
zur Seitenwand niedrigere Wand vorgesehen ist, werden im Behälter zwei Pflanztröge gebildet. Der eine
Pflanztrog liegt zwischen den beiden Seitenwänden und der andere Pflanztrog liegt zwischen einer Seitenj
wand und der weiteren Wand, ist kleiner und ragt nach außen vor. Zur Bepflanzung muß der gesamte Behälter
mit Pflanzerde gefüllt sein. Die beiden Tröge sind durch die Pflanzerde miteinander in Verbindung, so
daß ein Austausch von Feuchtigkeit möglich ist.
2(i Überschüssiges Wasser kann durch Öffnungen im Bodenteil
abfließen. Dieser Behälter ist für die Verwendung an Fenstern gedacht und wird an der Außenseite
der Hausmauer befestigt. Als Bauelement für den Aufbau einer Mauer ist er nicht geeignet.
Die CH-Patentschrift 255018 zeigt Behälter mit balkonartig vorspringenden Pflanztrögen. Die Behälter
selbst können rund oder viereckig ausgebildet sein und einzeln in Mauern eingefügt werden, um ein gefälligeres
Aussehen der Mauer zu erreichen. Die bekannten Behälter sind aber nicht verwendbar, um allein
aus ihnen eine ganze Mauer aufzubauen. Sie müssen außerdem in umständlicher Weise einzeln bewässert
werden.
Von diesem Stand der Technik, nach dem einerseits
η stapelbare Behälter an sich und andererseits Behälter
mit nach außen vorspringenden Pflanztrögen bekannt sind, ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Behälter für Pflanzen zu schaffen, der als stapelbares Bauelement zum Aufbau einer Mauer
4(i verwendbar sein und außerdem noch eine einfache
und ausreichende Bewässerung der bepflanzten Teile aller in der Mauer zusammengefaßten Behälter ermöglichen
soll. Dabei soll die Mauer aus den Behältern nicht nur leicht aufstellbar, sondern gegebenen-
-n falls ebenso leicht wieder demontierbar sein, um sie
umsetzen oder um einzelne Behälter austauschen zu können, ohne dabei Mauerelemente zerstören zu
müssen.
Die Aufgabe wird bei einem Behälter für Pflanzen,
in bestehend aus gegenüberliegenden Seiten- und Stirnwänden
und Bodenteil, bei dem entlang wenigstens einer der Seitenwände durch eine weitere, im Abstand
zur Seitenwand verlaufende, an das Bodenteil angrenzende und im Verhältnis zur Seitenwand niedrigere
,-> Wand ein nach außen ragender Pflanztrog gebildet
ist, wobei der Abstand der Seitenwände sich zum Bodenteil hin verringert und in dem Boden des Pflanztroges
mindestens eine der Entwässerung dienende Durchfallöffnung vorgesehen ist, erfindungsgemäß
wi dadurch gelöst, daß
a) die Durchlaßöffnung im Innenbereich der Seitenwand eines darunter angeordneten weiteren
Behälters mündet,
b) die Innenseite der Seitenwand als freiliegende h->
Rieselfläche ausgebildet und an ihr ein Absatz
vorgesehen ist, der eine etwa horizontale, entlang der Seitenwand verlaufende Fläche bildet,
c) bündig mit der Fläche mindestens eine Durch-
laßöffnung in der Seitenwand angeordnet ist, die in den Pflanztrog mündet und
d) im Bodenteil weitere Durchlaßöffnungen vorgesehen sind.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die in den Seitenwänden angeordneten Absätze
zur Aufnahme einer rohr- oder schlauchförmigen, mit Löchern versehenen Bewässerungseinrichtung
ausgebildet. Ferner ist es günstig, wenn der Übergang am Auslaß der Durchlaßöffnungen im Bodenteil
eine Rundung aufweist.
Bei derartigen Behältern läßt sich durch Aufeinanderstapeln ohne Schwierigkeiten eine Mauer der notwendigen
Höhe und Länge und mit der erforderlichen Standfestigkeit erstellen und gegebenenfalls auch
wieder leicht abbauen. Erforderlichenfalls können die einzelnen Behälter durch Klammern oder dergleichen
untereinander verbunden werden. Die Behälter selbst sind vorzugsweise aus Beton gefertigt. D'e Herstellung
der Behälter ist für die Erfindung nicht von Bedeutung, so spielt es dabei keine Rolle, ob die Behälter
aus einem Guß gefertigt sind oder ob sie aus Einzelplatten bestehen, die zusammengesetzt und miteinander
verbunden werden. Auf jeden Fall wird durch die Ausbildung der Behälter erreicht, daß in jeder Etage
der Mauer das zugeführte Wasser, sei es aus einer Bewässerungseinrichtung oder sei es etwa durch einen
Platzregen, zunächst zu einem Teil dem zugeordneten Pflanztrog dieser Etage zugeleitet wird, das überschüssige
Wasser jedoch sofort in der Behältermitte der darunter liegenden Etage zugeführt wird, wo wiederum
eine Aufteilung in der gleichen Art erfolgt. Nach Sättigung des Pflanztroges mit Feuchtigkeit wird
auch das dort eventuell überschüssige Wasser durch die dort angeordneten Durchlaßöffnungen der unteren
Etage zugeführt. Eine gleichmäßige Bewässerung aller in der Mauer enthaltenen Behälter ist somit sichergestellt.
Ein wesentüciier Vorteil des erfindungsgemäßen
Behälters ist darin zu sehen, daß nur die verhältnismäßig kleinen Pflanztröge mit Pflanzerde gefüllt sind und
der Hauptraum zwischen den Seitenwänden hohl bleibt. Durch diese hohle Ausbildung kann die Innenseite
der schrägen Seitenwände als Rieselfläche dienen und etwaiges Überschußwasser läuft auf der Innenseite
der Behälterseitenwand für einen Betrachter unsichtbar vom oberen Behälter zum unteren Behälter.
Unschöne Überschwemmungslinien und sichtbare Schmutz-, Tropf- oder Wasserspuren werden vermieden.
Durch das Fehlen einer Innenfüllung mit Erde kann sich diese Füllung im Laufe der Zeit nicht setzen,
weshalb keine Sprünge oder Verziehungen zwischen den einzelnen Behältern oder deren Teilen klaffen
und somit das Aussehen der Mauer beeinträchtigen können. Ferner erfolgt durch diesen Hohlraum die
Ableitung des nicht verwertbaren Überschußwassers, z. B. im Falle eines starken Regengusses.
Im folgenden sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine räumliche Ansicht einer Ausführungsform
einer Mauer,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Mauer nach Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Mauer.
Wie aus den Fig. 1 und ? ersichtlich ist, besteht die Mauer im wesentlichen aus einem Unterteil 1.
zwei Behältern 2 und einem Oberteil 3, die übereinander angeordnet und am Boden abgestützt sind, sowie
einer Bewässerungseinrichtung 4. Das Unterteil 1 hat eine Grundplatte 5, die einen rechteckförmigen
Hohlkörper, bestehend aus zwei Seitenwänden 6 und zwei Stirnwänden 7, die untereinander verbunden
sind, trägt. Der vom Hohlkörper umgebene Bereich des Bodenteils ist parallel zu den Seitenwänden rinnenförmig
ausgebildet und mit mindestens einem
ίο Loch 8 für den Abfluß überschüssigen Wassers versehen.
Der Behälter 2 weist zwei V-förmig zueinander stehende Seitenwände 9 und zwei senkrecht stehende,
einander gegenüberliegend angeordnete Stirnwände 10 auf, die mit einem Bodenteil 11 verbunden sind.
An der Außenseite der Seitenwand 9 ist parallel zur Seitenwand 9 eine weitere und im Verhältnis zur Seitenwand
niedrigere Wand 12 vorgesehen, die mit zwei Abschnitten 13 der Stirnwand und dem Bodenteil 11
verbunden ist, und so einen Pflanztrog 14 bildet. Im Bodenteil des Pflanztroges 14 sind mindestens eine,
vorteilhafterweise aber mehrere Durchlaßöffnungen 15 vorgesehen, die gleichmäßig auf die Länge des
Pflanztroges verteilt angeordnet sind. Die Durchlaßöffnungen 15 treten an der Unterseite des Bodenteiles
11 im Innenbereich der Seitenwand 9 eines darunter angeordneten weiteren Behälters 2 aus und sind senkrecht
zu dieser Unterseite angeordnet. An der Unterseite des Bodenteiles 11 sind zwei längliche Vor-
jo Sprünge 16 vorgesehen, die in einem Abstand parallel
zu den Stirnseiten 10 verlaufen und zur Sicherung der aufeinandergestapelten Behälter dienen. Zwischen
den Seitenwänden 9 ist im Bodenteil 11 eine Durchlaßöffnung 17 vorgesehen. Der Übergang 26 am Aus-
Γ) laß der Durchlaßöffnung 17 weist eine Rundung auf,
wodurch überfließendes Wasser zur Innenseite der Seitenwände 9 eines darunter angeordneten Behälters
geleitet wird. Die Innenseite der Seitenwände 9 sind als freiliegende Rieselflächen ausgebildet, wobei an
ihnen in der Nähe des Bodenteiles 11 ein Absatz 25 vorgesehen ist. Der Absatz 25 weist eine Fläche 18
auf, die sich etwa horizontal entlang der Innenseite der Seitenwand erstreckt und quer zur Innenseite verläuft.
Außerdem sind in der Seitenwand 9 eine oder
-r, mehrere Durchlaßöffnungen 19 vorgesehen. Die Durchlaßöffnungen 19 sind so angeordnet, daß sie mit
der Fläche 18 bündig liegen und in den Pflanztrog 14 münden.
Das Oberteil 3 entspricht praktisch dem unteren,
>() die Pflanztröge enthaltenden Teil eines oben beschriebenen
Behälters 2. Das Oberteil 3 besteht dabei aus zwei V-förmig angeordneten Seitenwänden 20,
zwei senkrecht zugeordneten Stirnwänden 21, die untereinander und mit einem Bodenteil 22 verbunden
V) sind. Zwischen den Seitenwänden sind in einem Abstand
zu ihnen Wände 23 vorgesehen, die mit dem Bodenteil 22 verbunden sind und einen Pflanztrog 24
bilden. Am Oberteil der Wand 23 ist ein Absatz 25 ausgebildet. Der Absatz 25 weist eine Fläche 18 auf,
M) die sich über die Innenseite der "Wand 23 erstreckt
und quer zur Innenseite verläuft. Außerdem sind in dieser Wand 23 wieder Durchlaßöffnungen 19 vorgesehen,
die so angeordnet sind, daß sie mit der Fläche 18 bündig liegen und in den Pflanztrog 24 münden.
tr-, Im Bodenteil 22 des Pflanztroges 24 sind Durchlaßöffnungen
15 vorgesehen, die in ihrer Anordnung und Funktion den Durchlaßöffnungen 15 im Pflanztrog 14
des Behälters 2 entsDrechcn. Von den Wänden 23 und
den Stirnwänden 21 wird eine zentrale Durchlaßöffnung
29 im Bodenteil 22 begrenzt. Auch der Übergang 26 am Auslaß dieser Durchlaßöffnung weist eine
Rundung auf. Das Oberteil 3 ist an seiner Unterseite mit zwei Vorsprüngen 30 versehen, die gleich wie die
Vorsprünge 16 am Behälter 2 ausgebildet sind.
Beim Aufstellen der Mauer wird zuerst das Unterteil 1 auf den Boden, der aus einer Betonschicht bestehen
kann, gestellt und an der Grundplatte 5, z. B. mit Schrauben, befestigt. In diesem Fall ist eine öffnung
(nicht dargestellt) vorzusehen, die mit der Durchlaßöffnung in Verbindung steht. Auf dieses Unterteil
1 werden dann die Behälter 2 aufgesetzt. Die an den Unterseiten der Behälter 2 vorgesehenen
länglichen Vorsprünge 16 sind so angeordnet, daß sie als Anschläge dienen und den aufgesetzten Behälter 2
auf den darunter angeordneten Behälter 2 oder Unterteil arretieren. Danach können die Behälter 2 mit
Mitteln, z. B. Klammern, miteinander verbunden werden. Die Stirnseite der Mauer wird vorteilhafterweise
in abgestufter Form ausgeführt, um den Schall stufenweise zu dämpfen. Die Mauerkrone kann vom
Oberteil 3 gebildet werden, welches analog wie die Behälter 2 aufgesetzt und mit dem obersten Behälter
2 verbunden wird. Die so aufgestellte Mauer wird mit einer Bewässerungseinrichtung 4 versehen. Die
Bewässerungseinrichtung 4 besteht aus einer Rohrleitungoder einem Schlauch. Der Schlauch ist mit Löchern
(nicht dargestellt) versehen. Der Schlauch wird auf die Fläche 18, die durch den Absatz 25 gebildet
wird, abgelegt und durch zwei in den Stirnwänden 21 des Oberteiles 3 ausgebildete Schlitze 31 oder in den
Stirnwänden 10 der Behälter 2 vorgesehene Durchbrüche 32 geführt.
Das von der Bewässerungseinrichtung 4 abgegebene Wasser wird zum Teil durch die mit der Fläche
18 bündig liegenden Durchlaßöffnungen 19 fließen und das Erdreich im Pflanztrog 24 des Oberteiles 3
bewässern. Der andere Teil des Wassers wird über den Rand des Absatzes 25 und durch die zentrale
Durchlaßöffnung 29 in den darunter angeordneten Behälter 2 fließen. Um das über den Absatz 25 fließende
Wasser zur Bewässerung der darunterliegenden Pflanztröge 14 verwenden zu können, wird am Auslaß
der Durchlaßöffnung 29 der Übergang 26 der von der Wand 23 und dem Bodenteil 22 gebildeten Kante abgerundet.
Somit wird ein Teil des Wassers zur als freiliegende Rieselfläche ausgebildeten Innenseite der
Seitenwände 9 geleitet.
Das aus den Durchlaßöffnungen 15 herausflie-■>
ßende Wasser läuft ebenfalls an der Innenseite der V-förmig angeordneten Seitenwände 9 bis zur Fläche
18 des Ansatzes 25 hinunter. An dieser Stelle wird der Wasserfluß wieder geteilt, der eine Teil des Wassers
läuft durch die Durchlaßöffnungen 19 in die
ι» Pflanztröge 14 des Behälters und der andere Teil des Wassers fließt über den Rand der Fläche 18 des Absatzes
25 und läuft durch die Durchlaßöffnung 17 und deren gerundeten Übergang 26 am Auslaß in den darunter
angeordneten Behälter 2.
Die in den Bodenteilen zwischen den Pflanztrögen 24 im Oberteil 3 und zwischen den Seitenwänden 9
in den Behältern 2 vorgesehenen Durchlaßöffnungen 29 bzw. 17 leiten das bei starkem Regenfall auftretende
Überschußwasser ab, um eine Überschwem-
2(i mung der Pflanztröge zu vermeiden.
Die vorstehend beschriebene Mauer weist den Vorteil auf, daß der auf die Mauer auftreffende Schall,
bedingt durch die V-förmig angeordneten Seitenwände, gegen die Fahrbahn reflektiert wird. Dadurch
2) wird der Lärmpegel im Bereich hinter der Mauer stark
reduziert. Außerdem kann die der Fahrbahn zugewandte Seite der Mauer mit Offnungen - wie z. B.
den in Fig. 1 angedeuteten Schlitzen 27 oder Löchern - oder mit einem mit öffnungen versehenen Belag
su ausgerüstet sein, um die Schalldämpfung zu verbessern.
In der Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Lärmschutzmauer dargestellt. Die Mauer ist aus
Behältern 2', 2" bzw. 2'" aufgebaut, weiche analog
ij wie die Behälter in der Fig. 2 ausgebildet sind. Die
Behälter 2', 2" bzw. 2'", aus denen die Mauer aufgebaut wird, haben verschiedene Grund- oder Auflageflächen,
wobei die Auflageflächen so ausgebildet sind, daß z. B. die den Pflanztrog 14' bildenden niedrigen
4(i Seitenwände 12' des Behälters 2' bündig mit den Seitenwänden
des darunter angeordneten Behälters 2" sind. Auf diese Weise erhält man eine Mauer, die sich
zur Mauerkrone hin verjüngt, wodurch die Standfestigkeit der Mauer verbessert wird. Wie die Fig. 3
zeigt, ist es nicht erforderlich, ein gesondertes Oberteil, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, zu verwenden.
Hierzu 3 Blatt Zeichrfungen
Claims (3)
1. Behälter für Pflanzen, bestehend aus gegenüberliegenden Seiten- und Stirnwänden und Bodenteil,
bei dem entlang wenigstens einer der Seitenwände durch eine weitere, im Abstand zur
Seitenwand verlaufende, an das Bodenteil angrenzende und im Verhältnis zur Seitenwand
niedrigere Wand ein nach außen ragender Pflanztrog gebildet ist, wobei der Abstand der Seitenwände
sich zum Bodenteil hin verringert und in dem Boden des Pflanztroges mindestens eine der
Entwässerung dienende Durchlaßöffnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Durchlaßöffnung (15) im Innenbereich der Seitenwand (9) eines darunter angeordneten
weiteren Behälters (2) mündet,
b) die Innenseite der Seitenwand (9) als freiliegende Rieselfläche ausgebildet und an ihr ein
Absatz (25) vorgesehen ist, der eine etwa horizontale, entlang der Seitenwand (9) verlaufende
Fläche (18) bildet,
c) bündig mit der Fläche (18) mindestens eine Durchlaßöffnung (19) in der Seitenwand (9)
angeordnet ist, die in den Pflanztrog (14) mündet und
d) im Bodenteil (11, 22) weitere Durchlaßöffnungen (17, 29) vorgesehen sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Seitenwänden (9) angeordneten Absätze (25) zur Aufnahme einer rohr- oder schlauchförmigen, mit Löchern versehenen
Bewässerungseinrichtung (4) ausgebildet ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang (26) am Auslaß
der Durchlaßöffnungen (17, 29) im Bodenteil (11, 22) eine Rundung aufweist.
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