DE257839C - - Google Patents
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- DE257839C DE257839C DENDAT257839D DE257839DA DE257839C DE 257839 C DE257839 C DE 257839C DE NDAT257839 D DENDAT257839 D DE NDAT257839D DE 257839D A DE257839D A DE 257839DA DE 257839 C DE257839 C DE 257839C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/40—Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/088—Remote control of electric cranes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257839 — KLASSE 35 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1912 ab. Längste Dauer: 30. April 1925.
Im Patent 253813 ist eine elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge,
insbesondere für Hängebahnwagen mit Hub- und Fahrmotor angegeben, bei welcher
ein elektromagnetischer Umschalter für einen der beiden Motoren (z. B. für den Hubmotor)
je nach der jeweilig gewählten Stellung eines als Kontroller o. dgl. ausgebildeten Handsteuerapparates
in eindeutiger Abhängigkeit von letzterer bei unerregtem Magneten durch Gewicht oder Feder in der Schaltstellung für
die eine Drehrichtung (z. B. Heben) gehalten und durch die Erregung des Magneten in die
Stellung für die umgekehrte Drehrichtung (Senken) gebracht wird, wobei der zweite Motor
durch einen mechanisch betätigten Schalter in einer bestimmten Lage des Triebwerkes
oder durch einen elektromagnetischen Schalter in einer bestimmten Kontaktstellung des
Steuerapparates unter Abschaltung des ersten Motors eingeschaltet wird. Hierbei kann nur
nach einer Richtung gefahren werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, neben der Hub- und Senkbewegung auch
noch das Fahren nach beiden Richtungen mit nur zwei Schleifleitüngen zu ermöglichen.
Hierfür wird der obenerwähnte mechanisch betätigte Schalter benutzt, indem er bei entsprechender Ausbildung beim Umlegen
den Fahrmotor unmittelbar oder mittelbar (mittels eines besonderen von ihm gesteuerten
elektromagnetischen Umschalters) umsteuert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1
35
ein Ausführungsbeispiel für den ersten und in Fig. 2 für den zweiten Fall. Bei beiden Ausführungsbeispielen
erhält der Handsteuerapparat (Kontroller α der Zeichnung) einen Umschalter
U1 für »Fahren rückwärts«, während das
»Fahren vorwärts« auf den Stellungen »Heben« des Kontrollers erfolgt, sobald der Förderkübel
seine höchste Lage erreicht hat und der dort mechanisch betätigte Schalter (Hubendumschalter)
0 den Hubstromkreis unterbricht und den Fahrmotor I, η anschließt. Dieses geschieht
zweckmäßig durch einen Spindelapparat, der von der Hubtrommel angetrieben wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 wird nun
dieser Schalter 0 abweichend von dem Hauptpatent nicht nur zum Anschluß des Hubmotors
in der einen Lage und zum Anschluß des Fahrmotors unter gleichzeitiger Abschaltung
des Hubmotors in der anderen Lage, sondern auch zum Umschalten des Fahrmotors benutzt.
Hierbei ist die Schaltung in der Weise getroffen, daß die Vorwärtsfahrt nur in der
höchsten Lage des Förderkübels — Stellung II des Hubendumschalters 0 — stattfinden kann,
während die Rückwärtsfahrt nur in den tieferen Lagen des Förderkübels in Stellung I
möglich ist.. Letzteres genügt für den praktischen Betrieb, da man bei Kreislaufbetrieb
einer Hängebahn selten und dann nur wenig rückwärts zu fahren braucht, wenn der Führer
einmal nicht genügend aufgepaßt hat und zu weit gefahren ist. Andererseits ist es von
(2. Auflage, ausgegeben am 7. Februar igi4-j
Vorteil, wenn in der höchsten Lage nur vorwärts gefahren werden kann, damit nicht infolge
Unaufmerksamkeit des Führers ein Zusammenstoß mit dem nachfolgenden Wagen erfolge oder die Blockierung außer Tritt gesetzt
werde.
Der Stromlauf ist beim Heben wie folgt:
V.on' Plus über die Anlaßwiderstände c und
die Kontakte des Kontrollers α nach der Leitung p, Λ'οη dort über den Stromabnehmer ■;;,
nach dem obersten Kontakt des mechanischen Umschalters ο und in Stellung Γ über'dessen
zweiten Finger nach dem — von oben gerechnet — dritten Finger des ' magnetischen
Hubwenders bv der sich bei unerregtem Magneten άΛ in der Stellung III befindet. Der
Strom geht dann über den vierten bis sechsten Finger des Hubwenders in den Anker e und
das Hauptstromfeld f und schließlich über den Bremsmagneten h. zu der mit Minus verbundenen
Schiene. · Die Widerstände c werden mit fortschreitender Einschaltung der
Hubstellungen allmählich kurzgeschlossen. In der, höchsten Lage des Forderkübels wird der
Umschalter 0 von I nach II gedreht, und damit die Hubbewegung unterbrochen und
gleichzeitig der Fahrmotor für Vorwärtsfahrt angeschlossen, ©er Strom fließt von der mit
Plus verbundenen Leitung p über den Stromabnehmer«, den ersten und fünften Kontakt
des Umschalters 0 und von dort durch den Anker Z des Fahrmotors und dessen Hauptstromfeld
η sowie über den Dauervorschaltwiderstand m nach Minus. Der Fahrmotor
ist als Kompoundmotor dargestellt und die Nebenschlußwicklung r ist am dritten Finger
des Umschalters 0 mit Plus und am anderen Ende unmittelbar mit der Schiene verbunden.
Soll gesenkt werden, so wird der Kontroller α in die Stellungen »Senken« gedreht
und die Leitung q an den Kontroller angeschlossen. Hierdurch wird zunächst der Magnet
^1 des Hubwenders bx erregt, der mit
dem Spulenanfang am Stromabnehmer υ und mit dem Spulenende an Minus angeschlossen
ist. Der Hubwender wird nun hierbei aus Stellung III in Stellung IV umgelegt, und es
fließt dann der Hauptstrom' vom Stromabnehmer
ν durch den später zu besprechenden Senksperrausschalter t, den Senkwiderstand s,
den 'Anker e des Hubmotors, und zwar in umgekehrter Richtung wie beim Heben,
und dann durch das Feld f und die Spule des Bremslüfters h nach Minus· Der Wider-
55" stand g liegt beim Senken parallel zum Anker e und bewirkt dadurch eine Bremsung.
Nach Ausschalten der' Senkbewegung kehrt
der Hubwender infolge Einwirkung eines Gewichtes oder einer Feder wieder in die Stellung
III zurück.
Zum Rückwärtsfahren muß die Umschaltwalze (Z1 des Kontrollers α aus der Stellung ο
in die Stellung I für »Fahren rückwärts« gedreht werden. Es wird hierbei sowohl die
Leitung p als die . Leitung q an Plus angeschlossen, so daß sich der Hubwender O1 infolge
Erregung der Spule ^1 aus Stellung III in die Stellung IV bewegt. Falls nun gewünscht
wird, daß hierbei kein Senken eintritt, obwohl das bei roheren Verladebetrieben
mit Rücksicht auf die sehr kurze Zeit der
Rückwärtsfahrt nichts schaden würde, ist ein elektromagnetischer Senksperrausschalter t angeordnet,
dessen Spulenanfang mit dem zweit- ■ obersten Kontakt des mechanischen Um-_
schalters ο an die mit Plus verbundene Leitung ρ angeschlossen ist, während das Spulenende
an Minus bzw. hinter dem Anker e des Hubmotors am untersten Finger des Hubwenders
J1 liegt. Die Erregung der Spule y hat
ein Offnen der Kontakte t und damit eine Unterbrechung des Senkstromkreises zur Folge.
Die Rückwärtsfahrt geht nun, sobald der Umschalter 0 in Stellung I steht, in der Weise
vonstatten, daß der Strom von Plus über die Leitung p und Stromabnehmer u und von
den obersten beiden Kontakten des Umschalters 0 zu dem dritten und untersten Kontakt
des Hubwenders 6L und zum dritten Kontakt
des Umschalters 0 führt; von dort fließt der Strom zu dem Anker 7, jedoch' in umgekehrter
Richtung wie in Stellung II, während er durch das Hauptstromfeld η und das
Nebenschlußfeld r in der gleichen Richtung fließt. . ■'.
Damit nur eiiie Bewegung nach "der anderen ausgeführt werden kann, ist die Umschaltwalze
U1 des Kontrollers in der Weise mit der Hauptwalze α verriegelt, daß das
Einschalten von »Heben« und »Senken« nur in der Nullage der Umschaltwalze und das
Einschalten von »Fahren rückwärts« nur in der 'Nullage der Hauptwalze möglich ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der Fahrmotor /, welcher hier beispielsweise
nur die Hauptstromwicklung η besitzt, vom Hubendumschalter 0 mittels eines von
diesem gesteuerten besonderen Umschalters &2
umgesteuert. Dieser Fahrtwender b2 ist ahn-"
-lieh wie der Hubwender O1 ausgebildet.L Jeder
der beiden Umschalter b1 und b2 wird bei unerregtem
Magneten dx bzw. d2 durch Gewicht'
oder Feder in der Schaltstellung III bzw. V für die eine Drehrichtung gehalten und durch
die Erregung des Magneten, die wieder durch den Handsteueräpparat herbeigeführt wird, in
die Stellung IV bzw. VI für die umgekehrte Drehrichtung gebracht.
Der Stromlauf ist beim Heben wie folgt:
Von Plus über die Anlaßwiderstände c und die Kontakte des Kontrollers α nach der Leitung
p, von dort über den Stromabnehmer u,
die — von oben gerechnet — ersten beiden Kontakte des in der Stellung I befindlichen
Hubendumschalters o, die beiden ersten Kontakte des in der Stellung V befindlichen
Fahrtwenders b2 und den-dritten bis sechsten
Kontaktfinger des in Stellung III befindlichen '. Hubwenders O1 in den Anker e und das Feld f
des Hubmotors zur Schienenrückleitung nach Minus. Die Widerstände c werden mit fortschreitender
Einschaltung der Hubstellungen allmählich kurzgeschlossen. In der höchsten
Lage des Förderkübels wird wieder der Hubendumschalter
ο von I nach II gedreht und damit die Hubbewegung unterbrochen und gleichzeitig der Fahrmotor in Vorwärtsfahrt
angeschlossen. Der Strom fließt von der mit Plus verbundenen Leitung p über den Stromabnehmer
u, den ersten und dritten Kontakt des Hubendumschalters 0 und den dritten bis
sechsten Kontakt des Fahrtwenders b2 in den
Anker / und.das Feld η des Fahrmotors und
schließlich über den Dauervorschaltwiderstand m nach Minus.
Soll gesenkt werden, so wird der Kontroller
α wieder in die Stellungen »Senken« gedreht und die Leitung q an den Kontroller
angeschlossen. Hierdurch wird zuerst" der Magnet ix des Hubwenders J1 erregt, und
zwar geht der Erregerstromkreis vom Strom-. abnehmer ν über die Kontakte des Senksperrausschalters
t in die Magnetspule d% und dann
über das. Fe I'd f und den Bremsmagneten h
nach Minus. Der Hubwender wird in die Stellung IV umgelegt, und es fließt dann der
Hauptstrpm vom Stromabnehmer ν durch den Senkwiderstand s, durch den Anker e des Hubmotors, und zwar in umgekehrter Richtung
wie "beim Heben, und dann durch das Feld f und den Bremsmagneten h nach Minus. Der
Widerstand g liegt beim Senken parallel zum Anker e und bewirkt dadurch eine Bremsung.
Nach Ausschalten der Senkbewegung kehrt der Hubwender b1 'infolge Einwirkung eines
Gewichtes oder einer Feder wieder in die Stel-
lung III zurück. - . ;
Zum Rückwärtsfahren muß wieder die Umschaltwalze S1 des Kontrollers a, die mit der
Hauptwalze in der gleichen Weise verriegelt sein mag, aus der Stellung ο in die Stellung I
für »Fahren rückwärts« gedreht werden, und es wird hierbei wieder sowohl die'Leitung p
als die Leitung q an Plus angeschlossen. Die Spule d2 des Fahrtwendeis J2 erhält in der
Stellung I des Hubendumschalters 0 Verbindung mit dem an der Leitung, q liegenden Stromabnehmer
ν und dreht den Fahrtwender aus der Stellung V in die Stellung VI. Hierdurch
wird die Verbindung des Ankers/ mit dem zweiten Kontakt des Hubendumschälters ο
und damit der Anschluß an die Leitung p hergestellt. Die Verbindung des Stromabnehmers
« mit dem Hubwender bt wird, aufgehoben, weil der oberste Finger des Fahrtwenders
ö2 bei der Stellung VI kontaktlos ist. Auch die Spule y des Senksperrausschalters t
erhält Strom, und damit wird die Spule H1
des Hubwenders \ abgeschaltet,, welcher somit
die Lage III einnimmt, in welcher der von q über den Stromabnehmer ν kommende Strom
am obersten Finger des Hubwenders unterbrachen ist. Es kann also bei Anschluß' beider
Leitungen^ und q an Plus wieder nur die Rückwärtsfahrt allein stattfinden. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel ist hier
ein Unterschied nur insofern vorhanden, als der Senfcsperrausschalter nicht unmittelbar
den Stromkreis des Hubmotors, sondern den Steuerstrom , des Hubwenders unterbricht.
Beim Ausschalten der Umschaltwalze ax nach 0
gelangt der Fahrtwender b2 infolge seines Gewichtes
oder seiner Feder wieder aus .der Stellung VI in die Stellung V, und die Fahrbewegung
wird stillgesetzt.
Claims (2)
1. Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige <
Fahrzeuge, insbesondere Hängebahnwagen mit Hub- und Fahrmotor nach Patent 253813, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mechanisch beeinfluBter Schalter (z. B. Hubendumschalter 0)
unmittelbar (Fig. 1) oder mittels eines von ihm gesteuerten besonderen Fahrtwenders
(δ2 in Fig. 2) die Fahrtrichtung des Fahrmotors
umsteuert, derart, daß, je nachdem durch den Handsteuerapparat nach Belieben die eine oder beide Schleifleitungen
eingeschaltet werden, das Fahren in der einen Richtung (z. B. Vorwärtsfahrt)
nur in einer bestimmten Lage des Triebwerkes, z. B. in der höchsten Kübellage
(Stellung' II des Schalters 0). bzw. das Fahren in der anderen Richtung in den
übrigen Lagen (Stellung I des Schalters 0) stattfindet.
2. Umsteuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Senksperrausschalter
(t), welcher den Stromkreis des Hubmotors für Senkbewegung unmittelbar
(Fig. 1) oder mittelbar (Fig. 2) unterbricht, wenn die zwei Schleifleitungen (p, q) gleichzeitig
gespeist werden, zu dem Zwecke, bei der Rückwärtsfahrt das gleichzeitige
Senken zu verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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Country | Link |
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