DE2551979C3 - Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zur Erfassung von FahrzeugenInfo
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
- G08G1/00—Traffic control systems for road vehicles
- G08G1/01—Detecting movement of traffic to be counted or controlled
- G08G1/04—Detecting movement of traffic to be counted or controlled using optical or ultrasonic detectors
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Eine derartige Einrichtung wird insbesondere verwendet in automatischen Straßenverkehrssteuersystemen,
in Geräten zur Untersuchung von Verkehrsflüssen sowie generell in Steueranlagen, für die
Informationen über die Anwesenheit und/oder Bewegung von Fahrzeugen erforderlich sind.
Bei einer bekannten Einrichtung der eingangs genannten Art (vgl. US-PS 3 042 899) werden dem Eingang
des Verstärkers sowohl das vom Ultraschall-Sendeempfänger empfangene, nämlich vom Fahrzeug
reflektierte Signal, als auch das vorher vom Ultraschall-Sendeempfänger ausgestrahlte Signal zugeführt,
so daß der Verstärker einen großen Dynamik-Bereich aufweisen muß, da die Feldstärke von
reflektiertem Signal und ausgestrahltem Signal sich um viele Größenordnungen unterscheidet (reflektiertes
Signal: einige Millivolt oder sogar nur Bruchteile eines Millivolts, ausgestrahltes Signal: hunderte Millivolt).
Aus diesem Grund ist der Aufbai; des Verstärkers ziemlich aufwendig.
Daneben treten Schwierigkeiten insoweit auf, als zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der bekannten
Einrichtung die Frequenz des Ultraschallgenerators mit der Eigenfrequenz des Ultraschall-Sendeempfängers
während der gesamten Betriebszeit der Einrichtung auch unter veränderlichen Klimabedingungen
genau zusammenfallen muß, was ebenfalls einen hohen Aufwand mit sich bringt. Hierbei wird die Reichweite
der Einrichtung (minimale Entfernung, in der ein Fahrzeug gerade noch erfaßt wird) durch die Betriebszeit
des Ultraschallgenerators und die Ausschwingdauer des Ultraschall-Sendeempfängers bestimmt.
Zwar kann die Betriebszeit des Ultraschall-Sendeempfängers vermindert werden, jedoch muß in
diesem Fall zum »Aufschaukeln« des Ultraschall-Sendeempfängers die an ihn anzulegende Spannung
erhöht werden.
ίο Demgegenüber ist es Aufgabe "der Erfindung, die
Einrichtung der eingangs genannten Art verhältnismäßig einfach aufzubauen bei ebenfalls einfacher Betriebsweise
(ohne genaue Einstellung und komplizierte Stabilisierung der Betriebszustände).
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Lehre nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs.
Erfindungsgemäß ist also zunächst ein Schaltglied vorgesehen, das die vom Ultraschallgenerator abgegebenen
und vom Ultraschall-Sendeempfänger abgestrahlten Signale an einem gleichzeitigen Zutritt zum
Verstärker hindert, so daß dessen Aufbau wesentlich vereinfacht werden kann.
Außerdem ist das Schaltglied selbst durch die Ver-Wendung
der Transformatoren-Dioden-Kombination verhältnismäßig einfach ausgebildet, indem insbesondere
keine aktiven Bauelemente verwendet werden, wobei diü Transformatoren-Dioden-Kombination
auch ziemlich robust ist, insbesondere unempfindlich
3d gegen Temperaturschwankungen, wie sie gerade auf
die normalerweise im Freien installierte Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen einwirken.
Demgegenüber ist noch folgender Stand der Technik bekanntgeworden:
(vgl. DE-PS 1 232375) ein Ultraschall-Echogerät
zur Verkehrszählung auf Fahrbahnen mit abwechselnd eingeschaltetem Sender und Empfänger, indem
ein Impulsgeber über eine (nicht näher beschriebene) Taststufe abwechselnd einen Ultraschallsender mit
4(i Lautsprecher bzw. einen davon getrennten Ultraschallempfänger
mit Ultraschallmikrofon und Auswerteteil erregt, so daß innerhalb einer Impulsfolge
die Sendezeit z. B. 10% der Empfangszeit beträgt; und
(vgl. DE-AS 1 087053) eine Schaltungsanordnung
für ein Echolotgerät mit einem elektroakustischen Sende-Empfangswandler zur Verhinderung der Einwirkung-von
Senderstörungen auf den Empfangsverstärker in den Sendepausen ohne Schwächung der
empfangenen Echosignale, bei der ein oder mehrere amplitudenabhängige Widerstände, deren Widerstandswert
mit wachsender Amplitude abnimmt, in eine oder beide Ausgangsleitungen des Senders sowie
parallel zu dem Eingangstransformator des Empfangsverstärkers geschaltet sind, wobei die amplitudenabhängigen
Widerstände je zwei antiparallel geschaltete Halbleiterdioden sind; infolge des mit der
Amplitude abnehmenden Widerstandswerts der Dioden wird also das Echolot- bzw. Sendesignal für den
ω elektroakustischen Sende-Empfangs-Wandler weitgehend
kurzgeschlossen, so daß im Ergebnis der Echoimpuls bzw. das empfangene Signal ziemlich
schwach ist, welcher Umstand im übrigen Einschränkungen für den Aufbau des Ultraschallgenerators mit
hr> sich bringt, insbesondere dieser nicht als Stoßerre-.'ungsgenerator
geschaltet sein kann (in letztcrem Fall muß keine Abstimmung des Ultraschallgenerators auf
die Eigenfrequenz des piezoelektrischen Ultraschall-
Sendeempfängers erfolgen, was eine Verringerung der Reichweite der Einrichtung, aber auch stärkere ausgestrahlte
Signale gestattet); schließlich sind dort zwei Dioden-Paare vorhanden.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen,
Fig. 2 das Schaltbild des Ultraschallgenerators und des Schaltgliedes gemäß der Erfindung.
Die Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen enthält einen Taktimpulsgeber 1 (Fig. 1), der an einem
der Ausgänge mit einem Ultraschallgenerator 2, bei dem als Wancllerelement ein Ultraschall-Sendeempfänger
3 dient, verbunden ist. An den Ultraschall-Sendeempfänger 3 sind ein Schaltglied 4 und
der Generator 2 gelegt. Der Ausgang des Schaltgliedes 4 liegt in Reihe mit einem Verstärker 5 und einer
Auswerteeinrichtung 6.
Vorzugsweise stellt der Ultraschallgenerator 2 einen Stoß(erregungs)generator dar, bestehend aus
einem Speicher- bzw. Stoßstromkondensator 7 (Fig. 2), der mit dem einen Anschluß an einen Widerstand
8 und einem aus einem Thyristor 9 aufgebauten Schalter und mit dem anderen Anschluß an einen piezoelektrischen
Wandler 10 des Ultraschall-Sendeempfängers 3 geschaltet ist (Fig. 1).
Das Schaltglied 4 enthält einen ersten Transformator 11, dessen Primärwicklung 12 parallel zum Wandler
10 geschaltet ist. An jedes Ende der Sekundärwicklung 13 des Transformators 11 sind Diode« 14
und 15 angeschlossen. Das Schaltglied 4 weist einen zweiten Transformator 16 auf, dessen Primärwicklung
mit den Dioden 14 und 15 und dessen Sekundärwicklung 18 mit dem Eingang des Verstärkers 5 verbunden
sind (Fig. 1). Mittelanzapfungen 19 und 20 (Fig. 2) der Sekundärwicklung 13 und der Primärwicklung 17
sind an den Taktimpulsgenerator 1 angeschlossen.
Der Widerstand 8 ist an eine Spannungsquelle 21 gelegt.
Die Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen funktioniert wie folgt:
Der Ultraschall-Sendeempfänger 3 wird über der Fahrbahn in einer die maximale Höhe der durchfahrenden
Fahrzeuge überschreitenden Höhe derart angeordnet, daß der abwärts gerichtete Ultraschallstrahl
durch die passierenden Fahrzeuge geschnitten wird.
Der Taktinipulsgeber 1 erzeugt positive und negative Impulse.
Der Speicherkondensator 7 lädt sich über den Widerstand 8 auf eine hohe Spannung + U auf. Beim
Eintreffen eines kurzen positiven Impulses vom Taktimpulsgeber 1 an der Steuerelektrode des Thyristors 9
öffnet sich dieser, und es findet eine schnelle Entladung des Kondensators 7 auf den piezoelektrischen
Wandler 10 des Sendeempfängers 3 (Fig. 1) statt, se daß der piezoelektrische Wandler 10 einen zeitlich
abklingenden Leistungsultraschallimpuls mit einer der Eigenfrequenz des piezoelektrischen Wandlers 10
gleichen Frequenz erzeugt. Der Sendeempfänger 3
ίο strahlt einen kurzen zeitlich abklingenden Leistungsultraschallimpuls
aus, der von der auf seinem Weg befindlichen Fläche reflektiert zum Sendeempfänger 3
zurückkehrt, in diesem durch den piezoelektrischen Wandler 10 in ein elektrisches Signal umgewandelt
wird und zur Primärwicklung 12 des ersten Transformators 11 gelangt.
Zwischen den Mittelanzapfungen 19 und 20 der Wicklungen 13 und 17 trifft vom Taktimpulsgeber 1
ein negativer Impuls (an der Anzapfung 20 liegt ein negatives Potential gegenüber der Anzapfung 19)
gleichzeitig mit dem zum Öffnen des Thyristors 9 eintreffenden Impuls ein. Durch diesen negativen Impuls
werden die Dioden 14 und 15 gesperrt, so daß das zu dieser Zeit am piezoelektrischen Wandler 10 entstehende
Leistungssignal zum Eingang des Verstärkers 5 nicht durchkommt, wodurch ein Überlastungsschutz
des Eingangskreises des Verstärkers 5 gesichert und der Bau des Verstärkers 5 vereinfacht
werden.
Die Dauer des negativen Impulses des Taktimpulsgebers 1 wird derart gewählt, daß das Schaltglied 4
(Fig. 1) während der gesamten Ausstrahlungszeit gesperrt ist. Das reflektierte Signal passiert die offenen
Dioden 14 und 15 und gelangt zu der an den Verstär-
J5 ker 5 angeschlossenen Sekundärwicklung 18 des
zweiten Transformators 16. Das verstärkte Signal wird durch die Auswerteeinrichtung 6 geformt, die ein
Fahrzeugerfassungssignal für das Verkehrssteuersystem bzw. für eine andere Anlage (nicht gezeigt) wäh-
4" rcnd der Anwesenheit des Fahrzeugs im Erfassungsbereich liefert.
Die Impulsfolgefrequenz des Taktimpulsgebers 1 ist derart gewählt, daß die Auslösung des Ultraschallgenerators
2 beim Eintreffen des von der Fahrbahnoberfläche reflektierten Impulses stattfindet.
Zu dieser Zeit ist das Schaltglied 4 gesperrt, so daß das von der Straße reflektierte Signal zum Verstärker
5 nicht durchkommt. Das von der Fahrzeugoberfläche reflektierte Signal kommt früher als das von
so der Fahrbahn reflektierte Signal an und passiert das zu dieser Zeit leitende Schaltglied.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen, in der ein Taktimpulsgeber einem Ultraschallgenerator vorgeschaltet ist, der mit einem Ultraschall-Sendeempfänger und mit einem einer Auswerteeinrichtung vorgeschalteten Verstärker zusammenwirkt, wobei gesteuert durch den Taktimpulsgeber nur bei Empfangsbetrieb der Auswerteeinrichtung Signale zuführbar sind, gekennzeichnet durch ein dem Ultraschallgenerator (2) nachgeschaltetes Schaltglied (4), dessen Ausgang an den Verstärker (5) und dessen Steuereingang an einen der Ausgänge des Taktimpulsgebers (1) angeschlossen sind und das aufweist:- einen ersten Transformator (11), dessen Primärwicklung (12) parallel an den Sendeempfänger (3) und dessen Sekundärwicklung (13) an beiden Enden an Dioden (14, 15) angeschlossen ist, und- einen zweiten Transformator (16), dessen Primärwicklung (17) mit den Enden an die Dioden (14, 15) und dessen Sekundärwicklung (18) an den Eingang der Auswerteeinrichtung (6) gelegt ist, wobei Mittel-Anzapfungen (19, 20) der Sekundärwicklung (13) des ersten Transformators (11) und der Primärwicklung (17) des zweiten Transformators (16) an den Taktimpulsgeber (1) angeschlossen sind (Fig. 1, 2).
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752551979 DE2551979C3 (de) | 1975-11-19 | 1975-11-19 | Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752551979 DE2551979C3 (de) | 1975-11-19 | 1975-11-19 | Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2551979A1 DE2551979A1 (de) | 1977-06-02 |
DE2551979B2 DE2551979B2 (de) | 1979-12-06 |
DE2551979C3 true DE2551979C3 (de) | 1980-08-14 |
Family
ID=5962140
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19752551979 Expired DE2551979C3 (de) | 1975-11-19 | 1975-11-19 | Einrichtung zur Erfassung von Fahrzeugen |
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Country | Link |
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DE (1) | DE2551979C3 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102014202869A1 (de) * | 2014-02-17 | 2015-08-20 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zur Umfeldsensorik mit verbesserter Dynamikanpassung |
-
1975
- 1975-11-19 DE DE19752551979 patent/DE2551979C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2551979B2 (de) | 1979-12-06 |
DE2551979A1 (de) | 1977-06-02 |
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Legal Events
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