DE2541896A1 - Verfahren zum behandeln eines substrates aus plastikmaterial und material zur durchfuehrung desselben - Google Patents
Verfahren zum behandeln eines substrates aus plastikmaterial und material zur durchfuehrung desselbenInfo
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Description
£■■'■■.>■ Inc. W. Wthnert
ti
Oxy Metal Industries Corporation Mozart^r. ^3
P.O.Box 20201, Detroit, 11. September 1975
Michigan 48220, USA Anwaltsakte 26 469
Verfahren zum Behandeln eines Substrates aus Plastikmaterial und Material zur Durchführung
desselben
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln eines Substrates
aus polymerem Plastikmaterial vor dem Aufbringen einer Beschichtung auf die Substratoberfläche, bei dem eine Oberfläche des Substrates
mit einer sechswertige Chromionen enthaltenden sauren wässrigen Lösung geätzt wird, abgespült wird und neutralisiert wird, bei dem
die geätzte Oberfläche dadurch aktiviert wird, daß sie in Berührung mit einem sauren Zinn-Palladiumkomplex gebracht wird, bei dem
die aktivierte Oberfläche abgespült wird, und bei dem die aktivierte und abgespülte Oberfläche mit einem Beschleuniger behandelt wird.
Die Erfindung betrifft ferner ein Material zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Es ist bekannt, daß Plastikteile vor dem stromlosen Plattieren und
dem nachfolgenden galvanischen Plattieren zunächst in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten vorbehandelt werden müssen. Dies sind
im wesentlichen das Ätzen der Oberfläche des Plastikteils mit einer
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sechswertige Chromionen aufweisenden wässrigen sauren Lösung, das
einfache oder mehrfache Abspülen mit Wasser, das Neutralisieren mit
einer verdünnten anorganischen Säure, wie z.B. Chlorwasserstoffsäure,
das weitere Abspülen mit Wasser, die Behandlung der Substratoberfläche
mit einem sauren Zinn-Palladiumkomplex, das weitere Abspülen mit Wasser, und das Behandeln der aktivierten Oberfläche
des Plastikteiles mit einem Beschleuniger, und schließlich das einfache oder mehrfache Abspülen mit Wasser, bevor das stromlose
Abscheiden von Nickel erfolgt.
Nach dem Ätzen von chemisch plattierbaren Plastikmaterialien, wie Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polyaryläthern, Polyphenylenoxid,
Nylon o.dgl., unter Verwendung einer Mischung aus sechswertigem
Chrom und Schwefelsäure ist es sehr wichtig, daß im wesentlichen alle Spuren sechswertiger Chromionen aus den Mikroporen der
Plastikoberfläche und auch aus schwer zu erreichenden Bereichen von Sackbohrungen, Aussparungen und hinter den Kontaktstellen mit
dem Gestell liegenden Bereichen entfernt werden. Herkömmlicherweise
werden häufig zwei- oder dreistufige Abspülzyklen verwendet, um so viel sechswertiges Chrom wie möglich zu entfernen. Bekanntlich
kann in den Schritt der Aktivierung der Oberfläche hinübergetragenes sechswertiges Chrom mit dem im Aktivator gegenwärtigen Zinnchlorid
in einer Redoxreaktion reagieren. Das die Aktivatorlösung stabilisierende kostbare ZinfiChlorid wird somit in dieser Redoxreaktion
verloren. Es ist auch möglich, daß etwas von dem sechswertigen Chrom das Eintauchen in die Aktivatorlösung beim Schritt der
Aktivierung der Oberfläche überlebt und trotzdem bei den nachfolgenden
Ab spülschritten oder Verarbeitungsschritten austritt. Ist dies
der Fall, so wird auf den polymeren Plastikteilen adsorbiertes
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Palladium entfernt, wenn Tropfen sechswertiger Chromlösung auf die
anderen Teile fallen oder aus Sackbohrungen austreten, falls solche vorhanden sind. Die kein Palladium mehr aufweisenden Bereiche erscheinen
nach dem darauffolgenden galvanischen Plattieren als Plattenfehler oder Aussetzer. Werden Kontaktbereiche betroffen, so
kann ein vollständiges Abbrennen erfolgen.
Um die Möglichkeit der Verseuchung nachfolgender Schritte im Verfahren
durch sechswertige Chromionen auszuräumen, wird herkömmlicherweise ein Neutralisierschritt, d.h.. ein Schritt zum Reduzieren
von Chrom durchgeführt, nachdem die geätzten Teile aus polymerem Material mit Wasser abgespült worden sind und bevor deren Oberflächen
aktiviert werden. Ein dem Fachmann geläufiges Reduziermittel
ist NaHSO3 oder SO3 bei einem pH-Wert von etwa 3,0; beim Kontakt
mit NaHSO3 wird das sechswertige Chrom in der Regel rasch reduziert.
Eine bei der Verwendung von SO2-Reduziermitteln auftretende Schwierigkeit
ist jedoch die, daß diese durch Abspülen sorgfältig entfernt werden müssen, um ein Weitertragen in die Aktivatorstufe zu
verhindern; in dieser könnten diese Reduziermittel die Palladium-Zinnkomplexe reduzieren und zerstören. Auch Hydrazinverbindungen
können als Reduziermittel für sechswertige Chromionen verwendet werden. Ihre Konzentration muß jedoch sorgfältig eingestellt werden,
sonst werden die Plastisolüberzüge auf den Gestellen sensibilisiert und eine stromlose Abscheidung von Nickel setzt ein. Zinn)chlorid
ist ein weiteres gutes Reduziermittel zur Verwendung in Neutralisiersubstanzen und das Zinnchlorid kann ohne schädliche Folgen in
die Aktivatorstufe weitergetragen werden. Diese Verbindung ist jedoch empfindlich gegenüber einer Oxidation durch Luft und das Rühren
eines Bades mit Luft ist eine sehr nützliche Methode, um Neutra-
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lisierbäder zu bewegen und damit den Kontakt mit zu den behandelnden
Teilen zu verbessern und das Entfernen und Reduzieren sechswertiger
Chromionen in Sackbohrungen und Kontaktbereichen zum Gestell zu unterstützen.
Verunreinigungen in Form sechswertigen Chroms führen schon in verhältnismäßig
kleinen Mengen von größenordnungsmäßig 10 ppm in einem sauren Beschleuniger zu einer recht beträchtlichen Fleckenbildung
auf in einer Anlage behandelten Plastikteilen. Es gibt eine Anzahl von Reduziermitteln, die das Chrom in den verhältnismäßig harmlosen
dreiwertigen Zustand reduzieren können. Dies sind z.B. SnCl , NaH PO 'H-O, Hydrazin und NaHSO3. Die Reaktionsgeschwindigkeit von
NaH PO„*H„O ist jedoch sehr klein. Andererseits sind Hydrazin oder
NaHSO_ so starke Reduziermittel, daß sie nicht nur die sechswerti-
+2
gen Chromionen sondern auch andere Metallionen, wie Ni und/oder
Pd reduzieren, deren Anwesenheit sich in sauren Beschleunigerlösungen
günstig auswirkt. Daher besteht das Problem, ein Reduziermittel auszuwählen, das eine rasche Reduktion bewerkstelligt und
stark genug ist, um die Chromverunreinigung unschädlich zu machen, wobei es zugleich die Wirkung der förderliche Metallionen nicht
nachteilig beeinflussen soll, die absichtlich in das System eingeführt worden sind.
Die durch die Anwesenheit einer Verunreinigung sechswertigen Chroms
in einem sauren Beschleuniger und auch in anderen Lösungen beim Herstellungsverfahren
verursachten Probleme werden noch wesentlich vergrößert, wenn die Reduktion des Chrom im Neutralisierschritt nicht
rasch erfolgt. Auch hier ist die Auswahl der Reduziermittel wieder
im Hinblick auf die Verträglichkeit mit den anderen Lösungen, die
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beim Verfahren Verwendung finden, und im Hinblick darauf, daß ein Plattieren der Gestellüberzüge vermieden werden muß, beschränkt.
Durch die Erfindung soll daher ein Verfahren angegeben werden, nach
dem die auf den Oberflächen der Plastikteile nach dem Ätzen in einer sauren Ätzlösung mit sechswertigem Chrom verbleibenden sechswertigen
Chromionen im wesentlichen alle reduziert werden, bevor das stromlose Plattieren der Substrate aus polymerem Material erfolgt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Substrat aus
polymerem Material mit einem Hydroxylaminsalz behandelt wird, das
in saurer Lösung vorliegt. Die letztere kann Chlorwasserstoffsäure,
Schwefelstoffsäure oder teilweise neutralisierte Salze von Säuren
aufweisen. Durch die Erfindung wird ferner ein Material zur Durchführung dieses Verfahrens angegeben.
Aus der nachfolgenden Beschreibung wird hervorgehen, daß das erfindungsgemäße
Verfahren und das erfindungsgemäße Material gute Neutralisiereigenschaften
aufweist und zwar sowohl bei Verwendung vor dem Aktivierungsschritt als auch nachher bei der Behandlung mit
einem Beschleuniger; das erfindungsgemäße Verfahren und das erfindungsgemäße Material können mit sehr guten Ergebnissen an beiden
der genannten Stellen im Herstellungsverfahren mit sehr gutem Wirkungsgrad
verwendet werden.
Eine erfindungsgemäße Neutralisier- und/oder Beschleunigerlösung
weist im wesentlichen Hydroxylaminsalze auf. Beispielsweise seien ■-lydroxylaminhydrochlorid NH2OH0HCl, Hydroxylamin-Schwefelsäure
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NH2OH-H2SO4, Hydroxylarainsulfat (NH2OH)2^H2SO4 und andere Hydroxylaminsalze
angeführt; diese Salze können im Rahmen dieser Erfindung Verwendung finden.
Unter anderem wird durch die Erfindung der Vorteil erhalten, daß ein Weiterschleppen dieser Verbindungen in andere Lösungen, die im
Herstellungsverfahren Verwendung finden, falls überhaupt, nur geringe nachteilige Auswirkungen hat, und daß die Gestellüberzüge
nicht spürbar sensibilisiert werden. Werden diese Salze zum Reduzieren der Chromionen in der sauren Beschleunigerlösung verwandt,
so reduzieren sie nicht die aus der Gruppe VIII der periodischen Tafel der Elemente ausgewählten Metallionen, die in die Lösung
eingebracht worden sind, um den Gestellkontakt zu aktivieren. Zum Umrühren saurer Lösungen von Hydroxylaminsalzen kann ein Luftrührer
ohne weiteres verwendet werden.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausfuhrungsform der Erfindung beschrieben.
Bei einem typischen chemischen Plattierverfahren zum Plattieren von
Substraten aus polymerem Plastikmaterial muß das Plastikteil zuerst in einer wässrigen alkalischen Seifenlösung von Oberflächenschmutz
u.dgl. gereinigt werden. Das gereinigte Teil kann dann mit einem organischen Lösungsmittel in Berührung gebracht werden, das entweder
ein einphasiges System oder eine zugemischte Emulsion aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel sein kann. Danach wird das
Teil gründlich mit Wasser abgespült. Hierauf wird das Teil dann in eine sechswertige Chromionen enthaltende saure wässrige Lösung gebracht,
um die Oberfläche des Plastikmaterials anzuätzen. Es folgt
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— π —
ein einfaches oder mehrmaliges Abspülen in Wasser und/oder Lösungen,
die Mittel zum Reduzieren oder Extrahieren von Chrom aufweisen. Dieser letztere Schritt wird in dieser Beschreibung als Neutralisierung
bezeichnet, spezifische Anweisungen für diesen Schritt werden weiter unten angegeben. Die Oberfläche des Substrates wird
■dann mit einem sauren Zinn-Palladiumkomplex behandelt; dieser ist
'U) im wesentlichen ein Aktivator, der Palladiumchlorid, Zinr^chlorid
und verdünnte Chlorwasserstoffsäure enthält. Das Substrat aus polymerem
Material wird dann sorgfältig abgespült. Erfindungsgemäß wird danach die aktivierte Oberfläche des Plastikteils mit einem
Beschleuniger behandelt, wobei ein ähnliches Rezept wie bei dem Neutralisierschritt verwendet wird. Der Beschleuniger weist ein
Hydroxylaminsalz in einer sauren Lösung auf; die letztere kann Chlorwasserstoffsäure. Schwefelsäure oder teilweise neutralisierte
Salze von Säuren aufweisen. Dann wird das stromlose Plattieren in üblicher Weise dadurch zu Ende gebracht, daß das Substrat mit Wasser
abgespült wird und die Oberfläche des Substrates in eine chemische Plattierlösung eingetaucht wird oder sonstwie mit dieser in
Kontakt gebracht wird. Die chemische Plattierlösung enthält ein Reduziermittel und zugleich ein reduzierbares Salz des Metalles,
das auf der Oberfläche abgeschieden werden soll (z.B. Nickel, Kobalt, Kupfer o.dgl.). Die metallisierte Oberfläche wird dann mit Wasser
abgespült und kann nun auf herkömmliche Weise galvanisch mit einem Überzug versehen werden.
Die Behandlung einer Substratoberfläche mit einem Beschleuniger nach
der Aktivierung ist ein dem Fachmann bekanntes Verfahren. Neu· ist
dagegen, daß beim Neutralisierschritt sechswertige Chromionen in Berührung mit der erfindungsgemäßen Neutralisierlösung gebracht wer-
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ι _ Q _
den und durch diese reduziert werden. Gelegentlich kann es jedoch vorkommen, daß einige sechswertige Chromionen einer Berührung mit
dem in der Neutralisierlösung befindlichen Reduziermittel ausweichen können und zugleich auch nicht von den in der Aktivatorlösung
befindlichen Zinnichloridionen erreicht werden; dies deshalb, da
sich diese sechswertigen Chromionen in schwer erreichbaren Bereichen des Substrates, wie Sackbohrungen oder hinter Berührstellen
zum Gestell, befinden. Damit können diese sechswertigen Chromionen immer noch gegenwärtig sein, wenn das Teil in das Bad zur Behandlung
mit einem Beschleuniger kommt. Der Grund für das Vorsehen der Behandlung mit einem Beschleuniger liegt darin, daß man annimmt,
daß während der Aktivierung des Substrates nicht nur Palladium oder ein anderes katalytisches Material abgeschieden wird, das die notwendigen
Ausgangskeime für die Reduktion von Metallionen in der Lösung zum stromlosen Plattieren darstellt, sondern zugleich überschüssige
ZinnUonen und/oder andere Zinnverbindungen, die in den bekannten Aktivierungslösungen ebenfalls vorliegen, auf der Oberfläche
des Substrates abgeschieden werden oder zumindest an dieser festhängen. Bei dem auf das Aktivieren nachfolgenden Abspülen mit
Wasser erfolgt zusätzlich eine Hydrolyse von Palladiumchlorid und
(El
Zinnphlorid und möglicherweise eine Reduktion eines Teiles des Palladiumchlorides durch Zinnchlorid für den Teil der Aktivatorlösung, der in mikroskopisch kleinen Ausnehmungen der Oberfläche des Substrates aus polymerem Material mitgeschleppt worden ist. Alä Zinn(II)hydroxid vorliegende Zinn(II)ionen sowie durch Oxidation von Zinn(II)verbindungen erhaltene Zinn(IV) verbindungen lassen sich im allgemeinen rasch in verdünnten sauren Lösungen auflösen. Man nimmt an, daß eine Berührung mit sechswertigem Chrom zu diesem ·. Zeitpunkt ein zu rasches Entfernen der teilweise reduzierten PaIIa-*
Zinnphlorid und möglicherweise eine Reduktion eines Teiles des Palladiumchlorides durch Zinnchlorid für den Teil der Aktivatorlösung, der in mikroskopisch kleinen Ausnehmungen der Oberfläche des Substrates aus polymerem Material mitgeschleppt worden ist. Alä Zinn(II)hydroxid vorliegende Zinn(II)ionen sowie durch Oxidation von Zinn(II)verbindungen erhaltene Zinn(IV) verbindungen lassen sich im allgemeinen rasch in verdünnten sauren Lösungen auflösen. Man nimmt an, daß eine Berührung mit sechswertigem Chrom zu diesem ·. Zeitpunkt ein zu rasches Entfernen der teilweise reduzierten PaIIa-*
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I - 9 -
idiumverbindungen verglichen mit dem Entfernen der Zinnhydroxidver-
Windungen fördert. Das Problem ist daher das, vorzugsweise ein Ent-*
fernen dieser Zinnverbindungen zu fördern und demgegenüber das Entfernen von Palladiumpartiklen, d.h. Keimen, klein zu halten, da
die letzteren als katalysierende Zentren erforderlich sind. Die bekannten Beschleunigerlösungen entfernen die Zinnverbindungen
recht wirksam; ihre Verwendung ist jedoch dann kritisch, wenn sie mit sechswertigem Chrom verunreinigt sind, selbst wenn die Verunreinigung
nur 5 bis 10 ppm beträgt, denn dann entfernen sie zu große Palladiummengen und verhindern so erfolgreich die Durchführung des
stromlosen Plattierens.
Die erfindungsgemäß bei der Reduktion von sechswertigem Chrom in
den nicht-kritischen dreiwertigen Zustand erhaltenen neuen Ergebnisse werden dadurch erhalten, daß das Substrat aus polymerem Material
mit einem Hydroxylaminsalz in einer Konzentration im Bereich von etwa 0,5 bis etwa 10 g/l in saurer Lösung behandelt wird.
Dabei weist die saure Lösung Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure
oder teilweise neutralisierte Salze in einer Konzentration von etwa 10 bis etwa 225 g/l auf.
Nachstehend werden bevorzugte Zusammensetzungen erfindungsgemäßer reduzierender Arbeitslösungen angegeben.
Zusammensetzung einer ersten erfindungsgemäßen Beschleunigerlösungi
NaHSO4 100 g/l j
NaCl 19 g/l
= (NH2OH)2-H2SO4 1 g/l
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■ i
NiSO4-OH3O 1 g/1 I
Wird diese Beschleunigerlösung bei einer Temperatur von 49 C bis \
60°C (120° bis 140°F) verwendet und werden aktivierte ABS-Teile '■■
für eine Zeit von 30 see bis 4 min in sie eingetaucht, so wird eine,
korrekte Beschleunigerbehandlung dieser Teile erhalten. Es konnte kein sechswertiges Chrom festgestellt werden und alle Chromionen
befanden sich im dreiwertigen Zustand. Eine Plattierung des Gestelles trat nicht ein. Die Beschleunigerlösung konnte entweder
durch Luft oder mechanisch gerührt werden.
Eine zweite Beschleunigerlösung wies die folgende Zusammensetzung '
auf: ι
HBF | 35 | g/i |
HCl | 15 | g/i |
(NH2OH)2-H2SO4 | 1 | g/i |
NiCl2 | 1 | g/i |
Bei Analysen wurde eine vollständige Abwesenheit sechswertigen Chroms festgestellt; die Oberflächen der Teile wiesen praktisch
keine Fehler auf und die Teile waren in hervorragendem Zustand. ;
Ein Plattieren des Gestelles war nicht zu beobachten. Diese Lösung,
wurde zwischen 46 und 57°C (115 und 135°F) und über eine Zeit von 1 bis 3 min angewandt, wobei mit Luft oder mechanisch gerührt wurd$,
Eine weitere Beschleunigerlösung wies die folgende Zusammensetzung
auf:
HCl 22 g/l
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HF | 1 | g/i |
NiCl£ 6H2O | 1 | g/i |
NH2OH-HCl | 1 | g/i |
Gearbeitet wurde bei Temperaturen zwischen 49 und 54°C (120 bis 130°F) mit Behandlungsdauern von 1/2 bis zu 1 1/2 min, wobei mit
Luft oder gar nicht gerührt wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind mit den Ergebnissen vergleichbar, die mit den beiden oben beschriebenen
Beschleunigerlösungen erhalten werden.
Um die Vorteile der Erfindung noch deutlicher herauszustellen, wurden zusätzliche Versuche durchgeführt, bei denen einer herkömmlichen
sauren Beschleunigerlösung 10 ppm sechswertigen Chroms zugesetzt wurden. Hieraus ergaben sich sehr starke Fehlerbildungen
auf ABS-Platten. Durch Zugabe von 27 ppm HN„OH-HC1 wurde wieder
ein normales Arbeiten der Lösung erhalten.
Eine sauren Beschleunigerlösung mit 15g HCl pro Liter und 1 g
NiCl2*6HO pro Liter, der 1 g (NH2OH)2*H„SO. zugesetzt worden war,
wurde in einer kommerziellen Anlage eingesetzt und arbeitete einwandfrei über mehr als 5 Wochen. Nach Ende dieser Versuchszeit
wurde die Beschleunigungslösung analysiert und es stellte sich heraus,
daß sie 210 ppm Chrom alles in Form dreiwertigen Chroms enthielt.
Eine andere kommerzielle Beschleunigerlösung, der anfänglich 1 g (NH2OH)2-H2SO. zugesetzt worden war, enthielt nach nur vier Ar- !
beitstagen 70 ppm Chrom. Wäre das sechswertige Chrom nicht reduziert
worden, so wäre in weniger als einem Tag eine sehr starke
Fehler- und Fleckenbildung eingetreten.
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2 b 4 1 ö y b
Beim Plattieren von Plastikteilen wurde eine Neutralisierlösung verwendet, die bei kommerzieller Anwendung etwa 55 g HCl pro Liter
enthielt. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen hinweg wurde
der Ausschuß beobachtet, der durch Einschluß sechswertigen Chroms in einer Ausnehmung verursacht war, wo über einen kleinen Teil eine
Berührung mit dem Gestell vorlag. Der Ausschuß lag zwischen etwa 50 bis 100 Teil pro Gestell mit einer Gesamtzahl von 500 Teilen.
aus
Sechswertiges Chrom floß der hinter der Berührstelle liegenden Sackbohrung aus und entfernte vermutlich den Palladiumaktivator in der Nähe der Berührstellen. Dies verhinderte die gleichförmige stromlose Abscheidung von Nickel in diesem Bereich, und daraus ergab sich ein schlechter elektrischer Kontakt zu den Gestellspitzen. Wurden der Neutralisierlösung 4 g/j (NH„OH) ~ 'H„SO. zugesetzt, so nahm der Ausschuß im Mittel auf etwa 10 Teile pro Gestell mit Teilen ab.
Sechswertiges Chrom floß der hinter der Berührstelle liegenden Sackbohrung aus und entfernte vermutlich den Palladiumaktivator in der Nähe der Berührstellen. Dies verhinderte die gleichförmige stromlose Abscheidung von Nickel in diesem Bereich, und daraus ergab sich ein schlechter elektrischer Kontakt zu den Gestellspitzen. Wurden der Neutralisierlösung 4 g/j (NH„OH) ~ 'H„SO. zugesetzt, so nahm der Ausschuß im Mittel auf etwa 10 Teile pro Gestell mit Teilen ab.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung erhaltenen Vorteile kommen
auch bei den jetzt noch angegeben weiteren Beispielen für erfindungsgemäße Lösungen zum Behandeln von Plastikteilen klar zur Geltung.
Eine Neutralisierlösung wies folgende Zusammensetzung auf:
HCl 5 g/l
-H2SO4 5 g/l
Wurden Plastikteile bei Raumtemperatur eine Minute lang in diese Neutralisierlösung eingetaucht, so wurden ebenso gute Ergebnisse
erhalten, wie bei den hier angegebenen Lösungen mit einem Hydroxyl-
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I - 13 -
aminsalz in einer sauren Lösung.
Eine weitere Neutralisierlösung wies folgende Zusammensetzung auf
HCl 22.9 g/L
-H2SO4 7.9 g/l
Nach einem Eintauchen der Plastikteile in diese Neutralisierlösung
bei Raumtemperatur und über ein oder zwei Minuten wurde eine vollständige Bedeckung der Plastikteile erhalten, was anzeigt, daß alles
anwesende Chrom in den unschädlichen dreiwertigen Zustand reduziert wurde.
Eine weitere Neutralisierlösung weist folgende Zusammensetzung auf;
HCl 46.1 g/l
-H2SO4 7.6 g/l
Die erhaltenen Ergebnisse sind genauso gut wie bei dem oben beschriebenen
Beispiel V.
Eine weitere Neutralisierlösung wies folgende Zusammensetzung auf:
HCl 70.0 g/l
(NH2OH)2-H2SO4 7.8 g/l
Wiederum wurden gleich gute Ergebnisse erhalten wie bei der Neutralisierlösung
mit der im Beispiel V angegebenen Zusammensetzung.
Wie schon oben aus_geführt worden ist, kann das erfindungsgemäße
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ί - 14 - ί
: j
Verfahren und können die erfindungsgemäß zusammengesetzten Lösun- ;
gen sowohl vor dem Aktivierungsschritt als Neutralisierlösung oder I
nach dem Aktivierungsschritt als Beschleunigerlösung oder auch an !
beiden Stellen des Herstellungsprozesses verwendet werden. Stets
wird ein bestmögliches Arbeiten erhalten. Es seien noch zwei weitere Beispiele für erfindungsgemäße Beschleunigerlösungen angegeben:
wird ein bestmögliches Arbeiten erhalten. Es seien noch zwei weitere Beispiele für erfindungsgemäße Beschleunigerlösungen angegeben:
Beispiel VIII
Eine Beschleunigerlösung wies folgende Zusammensetzung auf:
NaHSO4 | •Η SO4 | 100 | g/i |
NaCl | 15 | g/i | |
(NH OH) 9 | 1 | g/i | |
Nach einer Eintauchzeit von 1 und 1/2 Minuten und bei einer Temperatur
von 57 C (135 F) wurden hervorragende Ergebnisse erhalten.
Eine weitere Beschleunigerlösung wies folgende Zusammensetzung aufs
NaHSO. 145 g/l I
NaCl 30 g/l i
(NH2OH)2-H2SO4 3.5 g/l j
NiCO3 2.0 g/l !
Dieser Beschleunigerlösung wurde bei einer Eintauchzeit von 2 min
und bei 60 C (140 F) verwendet und lieferte über eine Zeit von
wenigstens 3 Wochen und bei sehr starker Beschickung hervorragende
Ergebnisse, und sogar noch dann, wenn sie mehr als 200 ppm Chrom
enthielt, das alles im dreiwertigen Zustand vorlag.
und bei 60 C (140 F) verwendet und lieferte über eine Zeit von
wenigstens 3 Wochen und bei sehr starker Beschickung hervorragende
Ergebnisse, und sogar noch dann, wenn sie mehr als 200 ppm Chrom
enthielt, das alles im dreiwertigen Zustand vorlag.
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Claims (1)
- Oxy Metal Industries CorporationP.O. Box 20201, Detroit, 11. September 1975Michigan 4822O, USA. Anwaltsakte 26 469Patentansprüche1. Verfahren zum Behandeln eines Substrates aus polymeren! Plastikmaterial vor dem Aufbringen einer Beschichtung auf die Substratoberfläche, bei dem eine Oberfläche des Substrates mit einer sechswertige Chromionen enthaltenden sauren wässrigen Lösung geätzt, abgespült und neutralisiert wird, bei dem die geätzte Oberfläche dadurch aktiviert wird, daß sie in Berührung mit einem sauren Zinn-Palladiumkomplex gebracht wird, bei dem die aktivierte Oberfläche abgespült wird, und bei dem die aktivierte und abgespülte Oberfläche mit einem Beschleuniger behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat aus polymerem Material bei dem Schritt der Neutralisierung oder dem Schritt der Behandlung mit dem Beschleuniger oder bei beiden Schritten mit einem Hydroxylaminsalz in saurer Lösung behandelt wird, wobei die saure Lösung Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder , teilweise neutralisierte Salze von Säuren aufweist, wodurch die vom Schritt des Ätzens der Oberfläche zurückgebliebenen ,sechswertigen Chromionen zu dreiwertigen Chromionen reduziert werden. \2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das609839/06/«3Hydroxylaminsalz in einer Konzentration von etwa 0.005 bis etwa ; 10 g/l vorliegt und daß die Säure in einer Konzentration von !etwa 10 bis etwa 225 g/l vorliegt. ;3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydroxylaminsalz aus der Gruppe ausgewählt ist, die durch Hydroxylaininhydrochlorid, NH2OH-HCl, Hydroxylamin-Schwefelsäure,' NH2OH-H2SO4, Hydroxylaminsulfat,(NH2OH)2-H2SO4 und verwandte Verbindungen gebildet ist.4. Lösung zur Behandlung eines Substrates aus polymerem Plastikmaterial vor dem Plattieren der Substratoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine vor oder nach der Aktivierung der Oberfläche zu verwendende Mischung ist und ein Hydroxylaminsalz in einer sauren Lösung aufweist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die durch Fluoroborsäure, Chlorwasserstoffsäure, Schwefel-i säure oder teilweise neutralisierten Salzen von Säuren gebildet ist.
I'5. Lösung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydroxyi-ί aminsalz in einer Konzentration von etwa 0.005 bis etwa 10 g/l i 1 vorliegt und die Säure in einer Konzentration von etwa 10 bisj etwa 225 g/l vorliegt. i6. Lösung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß dasi Hydroxylaminsalz aus der Gruppe ausgewählt ist, die durch' Hydroxylaminhydrochlorid, NH2OH-HCl, Hydroxylamin-Schwefelsäure,■ NH2OH-H2SO4, Hydroxylaminsulfat, (NH2OH)-H2SO4 und verwandte-j Verbindungen gebildet ist.609839/0643\ - 17 -7. Lösung zur Behandlung eines Substrates aus polymerem Plastikmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Mischung Natriumchlorid, Natriumhydrogensulfat, Hydroxylaminsulfat und Nickelsulfat aufweist.8. Lösung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung Natriumhydrogensulfat, Natriumchlorid, Natriuitihydrogenf luorid
(sodium acid fluoride), Hydroxylaminsulfat und Nickelsulfat aufweist.9. Lösung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die MischungChlorwasserstoffsäure, Ammoniumbifluorid, Nickelchlorid und ;i Hydroxylaminsulfat aufweist. ;10.Lösung zum Behandeln eines Substrates aus polymerem Plastik- jmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung Natrium- jchlorid, Natriumhydrogensulfat, Hydroxylaminsulfat und Nickel- jkarbonat aufweist. :609839/0643
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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---|---|
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DE2541896C3 DE2541896C3 (de) | 1978-08-24 |
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