DE2502064C2 - Gehäuse für Rohrschleudergießmaschinen - Google Patents
Gehäuse für RohrschleudergießmaschinenInfo
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Description
\JCl
tent und dessen Platzbedarf um so größer ist. je
Ser die Abmessungen der Maschine hegen.
neswegen ist nach einer anderen Ausführungsform j Erfindung ein Schirm teleskopartig gleitverschieb-
- längs des Gehäuses der Maschine an wenigstens inem seiner Enden angebracht.
Auf diese Weise ist der Schirm in der Lage, in Rühe-Teilung
zurückzufahren und den Zugang zur Inspek-Vnnsbühne
freizugeben, und er kann somit als vorstelinder Schutz bezüglich der Maschine beim Geßvorng
austreten, wobei die genannte Bühne dann ver-
^Be'ispielsweise Ausführungsformen der Erfindung
sollen nun mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläuft werden, in c.enen
Fig I eine schematische perspektivische Darstellung
einer Maschine für Rohre kleiner Durchmesser
d bis zu großen Durchmessern, die beispielsweise 600 mm nicht überschreiten, zeigt;
Fig 2 ist eine schemaiische Detai'Teildarstellung
des Schirms für die vorgenannte Maschine;
ρ j g 3 ist eine schematische perspektivische Teildaritellung
einer Ausführungsform einer Maschine nach Lr Erfindung für Rohre großen Durchmessers, die beispielsweise
über etwa 600 mm liegen;
pjg 4 ,st eine Ansicht im kleineren Maßstab, der in
F i g 3 gezeigten Maschine;
Fi g 5 und 6 sind Teildarstellungen jeweils von oben
und von der Seite entsprechend den Linien 5-5 und 6-6
6Nach dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 ist
die Erfindung gezeigt in Anwendung auf eine Maschine zum Schleudergießen von Rohren kleiner und mittlerer
Durchmesser und sogar großer Durchmesser, die beispielsweise zwischen 100 und 600 mm betragen. Um
eine Vorstellung von den Abmessungen der Maschine zu erhalten, ist eine menschliche Gestalt bei S an der
Seite der Maschine angedeutet.
Diese Maschine weist in an sich bekannter Weise einen Wagen A mit Gehäuse 1 auf, der in Translation
auf einer Rollbahn ß verschieblich ist, sowie einen Gießkanal C mit Gießrinne C/und eine Rollbahn D für
einen Wagen zum Herausziehen der geformten Rohre, welcher nicht dargestellt ist. Im Innern des Gehäuses 1
wird eine· Schleudergießform 2 mit Muffe 3 in Drehung versetzt Der Muffenkern N wird in der Muffe 3 mit
einem Stütz- und Verriegelungsring 4 über einen schematisch strichpunktiert in F ig. 2 dargestellten Verschluß
bzw. ein Joch gehalten.
Nach der Erfindung ist auf der Stirnwand 5 des Gehäuses 1 auf der Seite der Muffe 3 der Kokille 2 ein
Schirm Ii umhüllender Gestalt, beispielsweise entsprechend einer parallelepipedförmigen Fläche angeordnet,
der erheblich bei h bezüglich der transversalen Stirnwand 5 des Gehäuses 1 und der Ebene des fest mit dem
Verschluß verbundenen Rings 4 vorsteht. Auf der schematischen Zeichnung der F i g. 2 ist diese Ringebene
mit 4a bezeichnet und befindet sich geringfügig ver- >tU\ gegenüber der Stirnwand 5 des Gehäuses 1. Dieser
Vorsprung kann beispielsweise 0.2 bis 0,4 m für eine 6c
Maschine dieser Abmessung betragen. Der Schirm 6 ist innen mit einer feuerfesten Verkleidung 7 versehen^
Der Schirm 6 beläßt um die öffnung 8 der Wandung von einer Abmessung, die wenigstens gleich dem
des 3 der Schleudergießform 2.
Nach einer anderen Ausführungsform kann der Schirm anstatt parallelepipedförmig 7.u sein, eine röhrenförmige
Oberflächengestalt aufweisen oder auch hufeisenförmig mit nach unten weisender öffnung (umgekehrtes
U) ausgebildet sein.
Im Betrieb wird ein Muffen- oder Einsteckkern N an
seinen Ort in der Muffe 3 der Schleudergießform 2 gebracht, die bei einer Geschwindigkeit in der Größenordnung
von ICO Umdrehungen pro Minute in Drehung versetzt wird. Wenn die am vorderen Ende des
Kanals C (Gießrinne Cl oder Fluter) eingegossene Schmelze die Muffe erreicht, so wird diese, wenn der
Muffenkern N Fehler aufweist, die es ihm nicht ermöglichen, die mechanischen Stöße der zentrifugierten
Schmelze ausziihalten, welche durch Zentrifugalkraft
auf allen Seilen; nach außen geschleudert wird, durch den Schirm 6 aufgehalten, wo sie sich in Tropfen oder
größeren Spritzern verfestigt. Die feuerfeste Innenauskleidung 7 schützt das Blech des Schirms gegen einen
direkten Kontakt mit der Schmelze und vermeidet jede thermische Verformung des Schirms 6. Bei Stillsetzen
der Maschine werden diese Schmelzentropfen oder -spritzer leicht vom Schirm 6, der so gereinigt wird.
abgezogen. Die große Oberfläche der Wandung 5, welche durch den Schirm 6 um die Durchgangsöffnung 8
der Muffe 3 der Schleudergießform belassen isi, ermöglicht einen leichten Zugang zu dieser Muffe und insbesondere
die Montage und Verriegelung des Muffenkerns N.
Nach der in den F i g. 3 bis 6 dargestellten Ausführungsform
ist die Erfindung angewendet auf eine Schleudergießrnaschine für Rohre sehr großen Durchmessers,
beispielsweise zwischen 600 und 2000 mm gezeigt. Um sicii die Abmessungen der Maschine zu vergegenwärtigen,
ist eine menschliche Gestalt S auf deren Seite auf einer Senkbühne Pdargestellt. Es handelt
sich um eine feste Maschine. Der nicht dargestellte Gießkanal großer Länge ist translatorisch beweglich.
Man erkennt in Fi g. 3 das Gehäuse 9 der parallelepipedförmigen
Maschine, welches fest ist. Im Innern des Gehäuses 9 ist eine Schleudergießform 10 mit Muffe
gelagert, welche durch Rollen 12 getragen ist und in der Lage ist, in Drehung versetzt zu werden.
Nach der Erfindung ist an dem an der Seite der Muffe 11 angeordneten Ende des Gehäuses 9 ein Schirm
verschieblich angeordnet, dessen Form sich vom Schirm 6 des vorhergehenden Beispiels wegen der verschieblichen
Anbringung und der unterschiedlichen Abmessungen unterscheidet.
Dieser Schirm 13 weist im Querschnitt die Gestalt eines umgekehrten U auf, der innen sich der Form der
Außenwandung des Gehäuses 9 in Querrichtung anpaßt. Die seitlichen Wandungen des Schirms 13 weisen
an ihrem oberen Ende Verlängerungen auf, welche durch ein Paar von symmetrischen Führungsholmen
geeigneter Länge gebildet sind. Diese Führungsholme 14 decken die oberen Winkelausbildungen 15 und
zur Verbindung der oberen Wandung mit den seitlichen planen Wandungen des Gehäuses 9 ab und sind untereinander
an ihrem Ende aus Steitigkeitsgründen über eine Strebe 17 verbunden, die sich quer oberhalb des
Gehäuses 13 erstreckt. In der Draufsicht bildet der Schirm 13 mit seinen Holmen 14 und der Strebe 17 eine
>· 1I--I-I--:. J-.. CiUli-mnc
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-
Querschnitt der r/.-ffe 3 der Schleudergießform 2 ist, H Art Bügel. Wegen der Verschieblichkeit des Schirmes
eine große Zugangsfläche. Anders ausgedrückt, die 13 tragen die Holme 14 innen Schiebeführungen 18,
durch den Schirm 6 auf der Wand 5 begrenzte Fläche welche beispielsweise aus H-förmigen Profilen (F i g. 4
ist wesentlich größer als der Querschnitt des Muffenen- und 6) gebildet sind, und das Gehäuse 9 trägt im oberen
Teil zwischen den Winkelausbiklungcn 15 und 16
Trägerollen 19, die in der Lage sind, auf den Schiebeführungen
18 zu rollen. Zur translatorischen Verschiebung des Schirms 13 bezüglich des Gehäuses 9 zwischen
einer versenkten Ruhestellung (in F ig. 4 voll 5 ausgezogen dargestellt) und einer bezüglich der transversalen
Muffenfläche des Gehäuses 9 vorstehenden Schutzstellung (strichpunktiert in F i g. 4) ist die folgende
besonders einfach auszuführende Installation vorgesehen.
Auf der oberen planen Wandung des Gehäuses 9 ist ein Endlos-Antriebsorgan gelagert, welches beispielsweise
aus einer endlosen Kette 20 besteht, die zwischen zwei Rädern 21 und 22 vom Zwischenachsabstand L
angeordnet ist, der größer als der Weg oder Vorsprung "5 Hl des Schirmes 13 ist. Die Räder 21 und 22 sind zu
beiden Seiten der Strebe 17, beispielsweise entsprechend der Achse XX des Gehäuses 9 (F i g. 5) derart
angeordnet, daß die endlose Kette 20 sich in einer vertikalen Ebene drehen kann, welche durch die Achse XX
verläuft oder auf alle Fälle aus Gleichgewichtsgründen in deren Nachbarschaft. Das vordere Antriebsrad 21 ist
zur Drehung durch einen Motor 23 angetrieben, der ebenfalls oben auf dem Gehäuse 9 befestigt ist. Das
untere Trurnrn der Kette 20 trägt einen Finger 24, der 2-s
in Translation in den Schirm 13 eingreift. Der Finger 24 ist gleichzeitig an der Kette 20 und an der Strebe 17
befestigt. Die endlose Kette 20 und somit der Finger 24 sowie der Schirm 13 können eine gradlinige Hin- und
Herbewegung unter Umkehrung der Drehrichtung des Motors 23 ausführen. Zwei Wegbegrenzeranschläge 25
werden beispielsweise durch den Antriebsfinger 24 betätigt, um einen Unterbrecher zu betätigen und für den
Stillstand des Motors 23 in an sich bekannter Weise zu sorgen. -15
Einzelheiten bezüglich des elektrischen Antriebs des Motors 23, der von an sich bekannter Bauart ist. sind
nicht dargestellt. Dieser Antrieb umfaßt beispielsweise eine Verzögerungseinrichtung 26, um den Motor zu Beginn
und Ende des Vergießens der Schmelze in die Kokille in Gang zu setzen. Der Schiebeschirm wird wie
folgt betätigt: Beim Vergießen der Schmelze wird, wenn das Ende des nicht dargestellten Gießkanals sich
den Muffen 11 der Kokille 10, die mit dem nicht dargestellten
Kern verschen ist, nähert, der Motor 23 selbsttätig
durch die Verzögerungseinrichtung 26 derart in Gang gesetzt, daß der Schirm 13 bezüglich der planen
vorderen Transversalfläche des Gehäuses 9 vortriti. Der Motor 23 wird stillgesetzt, wenn der Finger 24 in
Kontakt mit dem Anschlag 25 kommt, wobei der Schirm 13 sich dann in der strichpunktiert dargestellten
Lage befindet. Wenn es Schmelzenspritzer gibt, werden sie durch den Schirm 13 unterbunden, dessen Inneniiächc
vorteilhaft mit einem feuerfesten Material wie der Schirm beim vorhergehenden Beispiel überdeckt
ist. Wenn die Verfestigung der Muffe des Rohres ausreichend ist, wird der Motor 23 selbsttätig in umgekehrter
Richtung in Gang versetzt und sorgt so für den Rücklauf des Schirms 13 bis in die versenkte in vollen
Linien dargestellte Ausgangslage.
Die die Schiebeführungen 18 tragenden Holme 14, welche mit den Rollen 19 zusammenwirken, dienen
nicht nur zur Führung, sondern auch dazu, den Schirm 13 zu halten und sein Verkippen zu verhindern, wenn
dieser vollständig in seiner strichpunktiert dargestellten Lage vorkragt.
Wie F i g. 3 erkennen läßt, kann, wenn der Schirm 13 versenkt ist, eine bewegliche Bühne P quer zur Achse
der Kokille 10 vorgeführt werden, um den Zugang in das Innere der Maschine zu erleichtern und die Bewegungsmöglichkeiten
für das Bedienungspersonal um die Maschine zu erleichtern.
Nach einer anderen Ausführungsform können die Rollen 19 von den Holmen 14 und den Schiebeführungen
für das Gehäuse 9 getragen werden. Im übrigen kann die endlose Kette 20 durch ein Kabel oder einen
Treibriemen ersetzt sein.
Die Antriebsvorrichtung für den Tcleskopschirm 13 kann ebenfalls über eine Zylinderanordnung oder über
Zahnstange und Ritzel erfolgen oder kann durch irgendeine andere mechanische äquivalente Einrichtung
gebildet sein.
Schließlich kann der vorstehend am Ende der Kokille auf der Muffenseite angeordnet beschriebene Schirm
ebenfalls am anderen Ende der Kokille am zylindrischen Einsteckende oder Spiizende angebracht und gelagert
sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Gehäuse für Maschinen zum Schleudergießen von Rohren in einer Drehkokille von bezüglich der
Schleudergießform oder -kokille translatorisch unbeweglicher Bauart, gekennzeichnet durch
einen Schirm (6, 13) an wenigstens einem seiner Enden, der axial vorspringend bezüglich der Wandung
(5) des stirnseitigen Endes dieses Gehäuses (1. 9) ic?
wenigstens zum Teil um eine Öffnung (8) dieser Wandung (5) angeordnet ist, welche den Zugang zu
einem Ende (3, 11) der Schleudergießform (2, 10) ermöglicht.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, daüurch gekennzeichnet, daß der Schirm (6) fest an der qusrliegenden
Stirnwand (5) des Gehäuses (1) gelagert ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (6) um die Öffnung (8), unter
einem gewissen Radialabstand hierzu, herum angeordnet ist.
4. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (13) teleskopartig verschiebbar
längs des Gehäuses (9) gelagert ist.
5. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (13) außerhalb des Gehäuses
(9) angebracht ist, wobei seine Innenfläche der Außenseite des Gehäuses (9) angepaßt ist.
6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 4 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (13) einen
Antriebsfinger (24) aufweist, der fest mit einem endlosen Antriebsorgan (20) verbunden ist, welches
entsprechend der Längsachse (XX) des Gehäuses (9) zwischen zwei Rädern (21 und 22) angeordnet
ist, welche auf festen Trägern gelagert sind und von denen eines mit einem Antriebsmotor (23) gekuppelt
ist.
7. Gehäuse nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung (26) zur Steuerung
des Ingangsetzens des Antriebsmotors (23) bei Beginn und Ende des Gießvorgangs in der
Schleudergießform (10).
8. Gehäuse nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsfinger
(24) mit zwei festen Halteanschlägen (25) zusammenwirkt,
welche zwischen den Rädern (21 und 22) zur Bildung eines Unterbrechers, der für den Stillstand
des Elektromotors (23) sorgt, angeordnet sind.
9. Gehäuse nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) Gleit- 5"
führungen (18) und der Schirm (13) Rollen (19) tragen, welche zur Gleitverschiebung des Schirms (13)
längs des Gehäuses (9) zusammenwirken.
10. Gehäuse nach Anspruch 9 und einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Träger der Räder (21 und 22) am Gehäuse (9) fest sind, wobei der Schirm (13) für den Verschiebevorgang
wenigstens zwei Verlängerungen (14) trägt, die entsprechend der Längsachse (XX) des Gehäuses
(9) orientiert und an ihrem freien Ende durch einen Steg (17) vereinigt sind, der den Antriebsfinger
(24) trägt und sich quer bezüglich des Gehäuses
(9) zwischen den Rädern (21,22) erstreckt.
11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläehe (6,13) des Schirms mit einem feuerfesten Material
bedeckt ist.
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Maschinen, mit denen Rohre oder Röhren in einer Drehkokilie im
Schleuderguß hergestellt werden von gegenüber d.eser
Kokille in Translation unbeweglicher Bauart
Die Länge eines Gehäuses von Schleudergießmaschinen ist normalerweise größer als die der Gießform
und ist im allgemeinen an einem Ende mit einem Verschluß oder joch versehen, der oder das einen Muffenoder
Einsteckkern aus Sand trägt, und weist am anderen Ende einen metallischen Ring zum Aufhalten der
Schmelze auf. Diese zusätzliche Länge reicht jedoch nicht aus. um das Verspritzen von Schmelze, insbesondere
von Gußeisen in die Umgebung zu verhindern, ein Verspritzen, das sich öfters bei den unten genannten
Bedingungen einstellt.
Zu Beginn des Gießvorgangs kommt es vor, daß dann wenn die Schmelze über einen Gießkanal zum
muffenseiiigen Ende der Gießform geführt wird, der
Schmelzendurchfluß zu hoch ist, oder daß der Muffenkern nicht in der Lage ist, den mechanischen Stoß der
der Zentrifugalkraft ausgesetzten Schmelze zu widerstehen Es kann auch vorkommen, daß der Muffenkern,
während er eingesetzt wird, etwas beschädigt wird oder reißt. Hieraus folgt, daß die zentrifugierte Schmelze
in der Muffe über die mittige öffnung des Kerns hinaustritt oder sich auch einen Weg durch die Zwischenräume
auf Grund von örtlichen Fehlern im Kern bahnt. Es wird dann nach außen unter der Wirkung der
Zentrifugalkraft geschleudert.
Am Ende des Gießvorgangs wird, wenn der Kanal vom anderen Ende der Kokille freikommt, während er
noch das im Strömungsvorgang befindliche flüssige Gußeisen enthält, dieses aus der Kokille heraus durch
die Zentrifugalkraft abgeschleudert.
Solche Schmelzenspritzer bedeuten eine Gefahr für das Bedienungspersonal, welches sich nahe der Maschine
befindet, auf alle Fälle aber können, wenn das gewarnte Bedienungspersonal sich auf Distanz hält, diese
Schmelzenspritzer die benachbarten Vorrichtungen beschädigen.
Erfindungsgemäß soll diesen Nachteilen nun abgeholfen werden, indem ein verbessertes Gehäuse vorgeschlagen
wird, das für einen besseren Schutz des Bedienungspersonals und der Geräte, die sich in der Nähe
der öffnungen dieses Gehäuses befinden, sorgt, ohne daß die Zugänge zur Maschine behindert würden. Dieses
Gehäuse für eine Maschine zum Schleudergießen von Rohren in einer Drehkokille zeichnet sich dadurch
aus, daß es an wenigstens einem seiner Enden einen Schirm aufweist, der axial vorspringend bezüglich der
Stirnquerwand dieses Gehäuses wenigstens einen Teil um eine öffnung dieser Wandung aufweist, der den Zugang
zu einem Ende der Kokille ermöglicht.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Schirm fest mit der transversalen Stirnwand
des Gehäuses verbunden.
Dies ist insbesondere der Fall bei Schleudergießmaschinen für Rohre kleiner und mittlerer Durchmesser
sowie bis zu großen Durchmessern, die beispielsweise einen Wert in der Größenordnung von 600 mm nicht
überschreiten.
Schleudergießmaschinen für Rohre mit Durchmessern "on mehr als 600 mm sind rämlich allgemein mit
einer versenkbaren Bühne ausgestattet, die quer bezüglich der Maschine gegen die öffnung ihres Gehäuses
geführt werden kann, um für dessen Inspektion zu sorgen. Dieses Manöver ist also nicht kompatibel mit dem
Vorhandensein eines Schirms, der axial vom Gehäuse
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR7409744A FR2264613B1 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | |
FR7409744 | 1974-03-21 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2502064A1 DE2502064A1 (de) | 1975-09-04 |
DE2502064B1 DE2502064B1 (de) | 1975-09-04 |
DE2502064C2 true DE2502064C2 (de) | 1976-04-15 |
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