DE248260C - - Google Patents
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- DE248260C DE248260C DENDAT248260D DE248260DA DE248260C DE 248260 C DE248260 C DE 248260C DE NDAT248260 D DENDAT248260 D DE NDAT248260D DE 248260D A DE248260D A DE 248260DA DE 248260 C DE248260 C DE 248260C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/10—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
- H05B6/105—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor
- H05B6/109—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor using magnets rotating with respect to a susceptor
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/10—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
- H05B6/105—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor
- H05B6/108—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor for heating a fluid
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 248260 -■ KLASSE 21Ä. GRUPPE
JEAN BALLY in GRENOBLE, Frankr. Elektrischer Kessel mit Induktionsstromheizung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Kessel, der zur Heizung, Verdampfung,
Destillation von beliebigen Flüssigkeiten bestimmt ist und dessen Rohrsystem, in welchem
das Wasser oder die Flüssigkeit geheizt und verdampft wird, den kurzgeschlossenen
Anker eines Wechselstromerzeugers mit beweglichem Induktor darstellt, wobei das Rohrsystem
im Kreise um einen zentralen Raum ίο angeordnet ist, in welchem der Induktor rotiert.
Es kommt also eine Heizmethode zur Anwendung, die bei elektrischen Öfen für
metallurgische Zwecke bereits bekannt ist (vgl. z. B. die deutsche Patentschrift 200304,
Klasse 21h).
In der Zeichnung ist ein solcher Kessel in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt nach
Linie 1-1 der Fig. 3, wobei ein Teil herausgebrachen
gedacht ist; der durch die Rohre gebildete induzierte Stromkreis ist hier im Kreise um eine horizontale Achse herum angeordnet.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 3.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Kessel.
Fig. 4 ist die Hälfte des Grundrisses eines Kessels, bei welchem der durch die Rohre gebildete
Stromkreis in Kreise um eine senkrechte Achse herum angeordnet ist.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt und Fig. 6 eine teilweise Abwicklung.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Dampferzeuger besteht aus dem eigentlichen Kessel
oder Dampfsammler 1, der horizontal in einem Mauerwerk 2 aus wärmehaltendem und elektrisch
isolierendem Material angeordnet ist.
Die Vorderteile 3 und 4 des Kessels bilden unterhalb des Sammlers 1 runde Öffnungen,
die miteinander durch ein wagerechtes Rohr 5 aus zwei Teilen verbunden sind, in welchen
die Achse 6 des mehrpoligen Induktorsystems 7 rotiert.
Bei 8 ist der diesen Induktor antreibende Motor zu denken. In der feuerfesten und
isolierenden Masse 2 rings um den Induktor ist ein Magnetgehäuse 9 angeordnet, das von
einer Unterlage 10 getragen wird. Das Rohrsystem, in welchem das Heizen und Verdampfen
des Wassers stattfindet, wird in der dargestellten Konstruktion durch horizontale
Rohre 11 gebildet, die in Gestalt eines zylindrischen
Mantels rings um das Rohr 5 liegen und untereinander derart verbunden sind, daß eine in sich geschlossene Schlange gebildet
wird, die an ihrem oberen Teil durch zwei Rohre 12 mit dem Dampfsammler 1 und an
ihrem unteren Teil mit einem Schlammabscheider 13 verbunden ist, in dem sich die
niedergeschlagenen Kalkmassen sammeln. Diese Rohrschlange 11 bildet den kurzgeschlossenen
Anker eines Wechselstromerzeugers; die wagerechten Rohre, die ihn bilden, sind in Nuten
des Magnetgehäuses gelagert und von ihm durch isolierende Hüllen 14 (Fig. 1) getrennt.
Sobald sich der Induktor 7 dreht, bewirken die in der Rohrschlange 11 durch die Änderungen
des magnetischen Feldes erzeugte Induktionsströme ein rasches Erwärmen dieser
Rohre sowie des in ihnen enthaltenen Wassers, das schließlich verdampft wird. Um den
Kreisumlauf des Wassers zu vervollständigen, schließt man den Dampfsammler ι an den
Schlammabscheider 13 zweckmäßig durch ein Rohr 15 an (Fig. 2), das in Gestalt eines
Ringes um das Rohr 5 herumgeführt ist.
Bei dieser Anordnung kann der Induktor erforderlichenfalls leicht entfernt werden. Um
ihn zu kühlen, kann auf seiner Welle ein Ventilator angeordnet sein, der einen Luftstrom
im Rohr 5 erzeugt.
Um jegliche übermäßige Erwärmung zu vermeiden, kann man in dem Magnetgehäuse
Leitungen (Rohre oder Höhlungen) vorsehen, die als Speisewasservorwärmer dienen, wobei
das Wasser durch bekannte Speisevorrichtungen von diesem Vorwärmer dem Kessel zugeführt
werden. Man kann ferner mehrere Rohrschlangen 11 als ebenso viele zylindrische
konachsiale Mäntel anordnen und in jedem Schlangensystem Verbindungen in Reihe, parallel
oder reihenweise parallel herstellen. Durch gegenseitiges Versetzen der Rohrschlangen
oder Verwendung eines Röhrenbündels in Form eines Kurzschlußankers könnte man Mehrphasenströme verwenden.
Bei dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Kessel hat der Dampfsammler 1 die Gestalt eines
Ringes und ruht auf einer ringförmigen feuerfesten Masse 2, die im Innern zweier konzentrischer
Mäntel 16 und 17 enthalten ist. Am unteren Teile wird diese feuerfeste Masse
durch drei Kränze 18, 19, 20 gehalten. Die
Kränze 18, 20 sind senkrecht und können zur Unterstützung des Magnetgehäuses 9 dienen,
in dessen Inneren das Induktorsystem sich dreht, dessen Welle in diesem Falle senkrecht
steht. Das Heizrohrsystem wird bei diesem Kessel durch senkrechte Röhren 11 gebildet,
die im Kreise in Nuten des Magnetgehäuses rings um den Induktor herum untergebracht
sind. Diese Rohre sind untereinander so verbunden, daß eine ringförmige ununterbrochene
Rohrschlange entsteht, die. mit dem Dampfsammler ι durch Verbindungsstücke 21 in
Verbindung stehen, welche an jede Umbiegung der Rohrschlange angeschlossen sind.
Wird keinerlei isolierende Dichtung zwischen diesen Verbindungsstücken angebracht, so sind
alle durch zwei aufeinanderfolgende senkrechte Rohre 11 gebildeten Windungen parallel geschaltet,
wobei der Stromkreis jeder Windung durch den entsprechenden Teil des Sammlers
ι vervollständigt ist. Man kann erforderlichenfalls sämtliche Windungen in Serie
schalten in sehr einfacher Weise, indem man isolierende Dichtungen an der Stelle der Verbindungsstücke
21 vorsieht. Man kann desgleichen durch Isolierung nur gewisser Verbindungsstücke
eine beliebige Anzahl von Windungen hintereinander schalten, so daß die Rohrschlangenteile reihenweise parallel geschaltet
sind.
Um den Kreis des Wasserumlaufs zu vervollständigen, ordnet man einen unteren ringförmigen
Siedekessel 13 an, der einerseits mit dem Dampfsammler durch senkrechte Rohre 22
und andererseits mit der Rohrschlange 11 an jeder unteren Umbiegung durch isolierte Anschlußstücke
23 verbunden ■ ist. Auf diese Weise bildet die Gesamtheit der Rohre 22 und der Sammler 1 und 13 einen Kurzschlußanker,
der ebenfalls in gewissem Maße durch Induktion erhitzt wird. Die Rohrschlange 11
könnte übrigens ebenfalls als Kurzschluß anker ausgebildet werden. Für Mehrphasen-Induktionsströme
könnte man auch mehrere Rohrschlangen wie die dargestellte gegeneinander versetzt anordnen.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 ist das Induktorsystem ebenfalls vollkommen
frei. Der innere Kanal 17 kann eine Verlängerung in Form eines Schornsteines 17 a
besitzen, um einen den Induktor zu kühlenden Luftstrom hervorzurufen.
Erforderlichenfalls könnten auf derselben Welle mehrere Induktorgruppen angeordnet
sein, wobei die eine dieser Gruppen z. B. benutzt wird, um einen Dampfüberhitzer zu beheizen.
Claims (6)
1. Elektrischer Kessel mit Induktionsstromheizung, dadurch gekennzeichnet, daß
das zur Erwärmung oder Verdampfung der Flüssigkeit dienende Rohrsystem die kurzgeschlossene Ankerwicklung eines ein- oder
mehrphasigen Wechselstromgenerators bildet, indem es im Kreise um einen zentralen
Raum angeordnet ist, in welchem der Induktor rotiert.
2. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrsystem durch
eine oder mehrere in sich geschlossene Rohrschlangen gebildet wird, die im Kreise
um eine horizontale Achse in Nuten eines Magnetgehäuses angeordnet und am oberen
Teil mit dem Dampf sammler und am unteren Teil mit einem Schlammabscheider
verbunden sind, die ihrerseits miteinander unmittelbar durch ein Ringrohr in Verbindung
stehen.
3. Kessel nach Anspruch 1 und 2, da-
; durch gekennzeichnet, daß das Magnetgehäuse als Speisewasservorwärmer ausgebildet
ist.
4. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrsystem durch
eine oder mehrere in sich geschlossene Rohrschlangen gebildet ist, die im Kreise
um eine eenkrechte Achse in den Nuten
eines Magnetgehäuses angeordnet und an den oberen Umbiegungen mit einem ringförmigen
Dampfsammler durch Verbindungsstücke mit isolierender Dichtung oder ohne solche verbunden sind, je nachdem
die Windungen jeder Rohrschlange parallel, in Reihe oder reihenweise parallel geschaltet sein sollen.
5. Kessel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserrücklauf
durch einen unteren ringförmigen Sammler gesichert ist, der einerseits mit dem Dampfsammler durch senkrechte
Rohre und andererseits mit den unteren Umbiegungen der Rohrschlange mittels Anschlußstücke verbunden ist.
6. Kessel nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserrücklaufrohre,
die die beiden Sammler miteinander verbinden, in Nuten des Magnetgehäuses gelagert sind, um ebenfalls durch
Induktion erwärmt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE248260C true DE248260C (de) |
Family
ID=506991
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT248260D Active DE248260C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE248260C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2460457A1 (fr) * | 1979-06-29 | 1981-01-23 | Denefle Louis | Dispositif de chauffage utilisant la transformation en chaleur d'energie mecanique au moyen des courants de foucault |
DE3207436A1 (de) * | 1982-02-27 | 1983-09-08 | Franz Klaus Union Armaturen, Pumpen Gmbh & Co, 4630 Bochum | Geraet und aggregat zur erwaermung eines stroemenden mediums |
-
0
- DE DENDAT248260D patent/DE248260C/de active Active
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2460457A1 (fr) * | 1979-06-29 | 1981-01-23 | Denefle Louis | Dispositif de chauffage utilisant la transformation en chaleur d'energie mecanique au moyen des courants de foucault |
DE3207436A1 (de) * | 1982-02-27 | 1983-09-08 | Franz Klaus Union Armaturen, Pumpen Gmbh & Co, 4630 Bochum | Geraet und aggregat zur erwaermung eines stroemenden mediums |
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