DE2455551A1 - Vakuum-entwaesserungsanlage - Google Patents
Vakuum-entwaesserungsanlageInfo
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Description
- Vakaum-Entwässeruagsanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Vaktium-Entwässerungsanlage mit einem oder mehreren unter Unterdruck stehenden Sammeltanks und Vakuumleitungen für Abwasser, an die unter normalem Druck stehende Anschlußleitungen der zu entwässernden Einheiten über ein Absaugventil angeschlossen sind, welches selbststätig öffnet, wenn sich eine bestimmte Abwassermenge davor angesammelf hat.
- Die heute noch allgemein üblichen Entwässerungssysteme arbeiten mit Gefälle leitungen. Bei ungünstigem natürlichen Gefälle wird dieses System sehr teuer und ist mancherorts überhaupt nicht durchführbar.
- Daneben ist die sog. Druckentwässerung bekannt. Hierbei hat jedes Haus eine besondere Pumpe. Es können bis zu einem bestimmten Grenzwert Steigungen überwunden werden, die Anlagen sind jedoch in der Regel ebenfalls verhältnis -mäßig teuer.
- Seit einigen Jahren ist auch schon das Absaugen von Abwasser durch Vakuumleitungen bekannt, und zwar in zwei Varianten: in der einen Ausführung befinden sich in den Häusern oder Betrieben größere Tanks, in denen sich eine vergleichsweise große Menge Abwasser ansammelt, bevor diese abgesaugt wird. Die große Flüssigkeitsmenge stellt eine träge Masse dar, die sich nur langsam beschleunigen lässt. Bei der Auslegung der Kapazität der Anlage muß berücksichtigt werden, daß nicht eine größere Anzahl einzeln angeschlossener Sammelbehälter gleichzeitig geleert werden können.
- In einer zweiten bekannten Ausführungsform werden verhältnismäßig kleine an den Haushaltsanschlüssen angesammelte Flüssigkeitsmengen in die Vakuumleitung eingespeSst, Wegen der damit verbundenen besseren Beschleunigung wird eine größere Strömungsgeschwindigkeit und damit, bezogen auf einen bestimmten Rohrquerschnitt, eine Vergrößerung der Kapazität erreicht. Zwar gelangte in der Praxis bei den zuletzt beschriebenen Vakuum-Entwässerungsanlagen mit jeder Entleerung eines Hausanschlußes auch jedesmal etwas Luft mit in die Vakuumleitung. Man war sich aber über die Bedeutung der mit einströmenden Luft, die sich in geringen Mengen kaum vermeiden lässt, nicht im klarem und versuchte ihren Anteil am gesamten Fördervolumen zu reduzieren in der Meinung, die IlLift schwäche das für den Flüssigkeitstransport benötigte Vakuum.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ,eine Vakuumentwässerungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, welche sich durch eine noch höhere Fördergeschwindigkeit als bisher auszeichnet, und diese Aufgabe wird erfindungs.
- gemäß dadurch gelöst, daß das Absaugventil bei jedem Öffnungsvorgang solange offenbleibt, daß mit dem Abwasser eine in der Vakuumleitung das zwei bis funfsehnfache Volumen des Abwassers betragende Menge Luft einströmt und daß eine waagerechte oder steigende Vakuumleitung in ansich bekannter Weise abwechselnd in Abschnitte steigender und fallender Neigung gegliedert ist.
- Im Gegensatz zu Wasser wird Luft in einer Vakuumleitung sehr stark beschleunigt. Sie reißt dabei einen verhältnismäßig kleinen, den Rohrquerschnitt füllenden Flüssigkeitspfropfen, während sie diesen durchdringt und überholt, mit. Das Wasser wird auf diese Weise zunächst aus der Hausanschlußleitung in die Vakuumleitung und dort stoßweise von einer Senke bzw. Tasche zur nächsten geschleudert.
- In jeder Senke der Vakuumleitung steht das Wasser nur solange, bis irgendwo dahinter im System ein Einlauf geöffnet wird und Luft mitströmt, die nur auf die Weise zum Sammeltank der Vakuumentwässerungsanlage gelangt, daß sie die Flüssigkeitspfropfen in der Leitung durchdringt und dabei mitreißt.
- Das vorgeschlagene Abwasser-Fördersystem ist nicht zu verwechseln mit den bekannten Vakuumtoiletten, die mit einem um Größenordnungen höheren Laftüberschuß arbeiten, der für Entwässerungsanlagen mit einer Vielzahl von Hausanschlüssen und einem Transport größerer Mengen Flüssigkeit über weite Strecken nicht infrage kommt.
- Mit der erfindungsgemäßen Entwässerungsanlage wird eine ganze Reihe von Vorteilen erreicht: Der in den angegebenen Grenzen bemessene Luftzuschuß bewirkt große Strömungsgeschwindigkeiten. Das bedeutet, daß das Abwasser schneller zur Kläranlage gelangt. Man erreicht aus dem gleichen Grund mit verhältnismäBig kleinen Rohrquerschnitten eine vergleichsweise große Förderkapazität.
- Es befinden sich zu jede/Ze-it nur verhältnismäßig kleine Abwassermengen im System. Aus diesem Grunde, und weil im Rohr Unterdruck'herrscht, besteht keine Gefahr, daß eventuell verseuchtes Abwasser durst Leckage in den Boden gelngt.
- Die beschriebene Arbeitsweise erlaubt Düker und damit eine den praktischen Verhältnissen anzupässende Leitungsführung.
- ts können auch mit nur einer Vakuumanlage schrittweise größere Steigungen überwunden werden, als normalerweise bei einer Steigleitung dem erzeugten Vakuum entspricht.
- Schließlich bereitet es auch kein Problem, wenn Hauanschlußleitungen im Niveau unterhalb der Rückstauebene liegen.
- Im Gegensatz zu anderen bekannten Entwässerungssystemen ist hier keine besondere Pumpe erforderlich.
- Ein ganz wesentlicher Vorteil der vorgeschlagenen Entwässerungsanlage besteht darin, daß sie sich in allen mit dem schmutzigen Abwasser in Berührung kommenden Teilen wegen der sehr schnellen, turbulenten Strömung selbst reinigt.
- Es kann nicht mehr vorkommen, daß zunehmende Schmutzablagerungen allmählich die Leitung oder ein Ventil verstopfen.
- Im Hinblick auf eine nachfolgende Klärung des Abwassers ist vorteilhaft, daß dieses bereits auf dem Transport zur Kläranlage gründlich durchlüftet wird.
- Die geringen Abwassermengen im System machen sich schließlich auch dadurch vorteilhaft bemerkbar, daß beim öffnen und Entleeren eines Hausanschlußes das zur Verfügung stehende Vakuum nicht für die Beschleunigung großer Wassermassen in der Vakuumsammelleitung verbraucht wird, sondern nur geringfügig geschwächt für das schnelle Absaugen des Rausanschlusses zur Verfügung steht Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in vereinfachter Darstellung den Anfang einer Vakuumleitung 10, ein davor angeordnetes Absaugventil 12 und das Ende einer unter atmosphärischem Druck stehenden herkömmlichen Gefälleleitung 14, z. B.
- einer entluftenden Abflußleitung eines Hauses. Das Absaugventil 12 kann z.B. von der Art sein, wie esin der DT-PS 1 609 245 beschrieben ist. Die Vakuumleitung 10 führt zu einem nicht gezeigten, an eine Vakuumpumpe angeschossenen Sammeltank, in den die Abwässer gesaugt werden. Bei einem bestimmten Füllungsgrad wird die angesammelte Flüssigkeit dann gegen den Unterdruck des Beitungssystems aus dem Sammeltank gepumpt und einer Kläranlage -zugeführt. Die Vakuumleitung 10 kann eine Vielzahl nicht gezeigter Zweigleitungen zu anderen HauRanschlüssen haben und wird im Erdboden grundsätzlich so verlegt, daß sich in mit Zwischenabstand angeordneten Taschen oder Senkungen immer wieder Flüssigkeitspropfen ansammeln können, die den gesamten Leitungsquerschnitt füllen und verschließen. Eine derartige leitungsführung ist z.B. auch in der DT-PS 1 238 858, dort für Vakuumtoiletten vorgesehen, beschrieben.
- In besonders einfacher Ausführung wird bei grundsätzlich horizontalem Leitungsverlauf das Rohr in vorbestimmten Abständen stellenweise angehoben und mit Sand unterfüttert.
- Die Flexibilität der Rohre reicht aus, um in gewünschter Weise abfallend geneigte und wieder ansteigende Rohrabschnitte mit dadurch hervorgerufenen Mulden oder Taschen, in denen sich Plijssigkeitspropfen bilden können, zu erhalten.
- Das Absaugventil 12 ist normalerweise geschlossen und wird nur kurzzeitig geöffnet, um Wasser, das sich am unteren Ende der Hausanschlußleitung 14 angesammelt hat, abzusaugen.
- Stellantrieb und selbstätige Auslösesteuerung des Absaugventils benutzen vorzugsweise den in der Vakuumleitung 10 zu Verfügung stehenden Unterdruck. Dabei kann auf eine zusätzliche Energiequelle verzichtet werden.
- Am unteren Ende der Gefälleleitung 14 bedarf es keines besonderen Tanks, um das Hauhaltsabwasser zu sammeln, bevor in zeitlichen Abständen das Absaugventil 12 geöffnet wird. Die Leitung 14 selbst dient vorzugsweise als Sammelbehälter. Es soll sich an dieser Stelle auch nicht zuviel Abwasser ansammeln, damit erstens Fäulnis verhindert wird und zweitens immer nur verhältnismäßig kleine Wassermengen in die Vakuumleitung eingegeben werden.
- Die Steuereinrichtung für das Absaugventil 12, deren wesentliche Einzelteile in der Zeichnung wiedergegeben sind? ist insgesamt in einem Steuerkasten installiert, der über eine Steigleitung 16 mit der Hausanschlußleitung 14, weiterhin über eine Steuerleitung 18 mit dem Absaugventil 12 und schließlich Über eine Anschlußleitung 20 mit der Vakuumleitung 10 verbunden ist. Die Anschlußleitung 20 fiSlrsseine ständig geöffnete Leitungsverbindung 22 und eine Leitung 24 zu einem Membranventil 26, welches normalerweise durch den ständig anstehenden Unterdruck in den Leiturgen 20, 24 geschlossen gehalten wird. Das Ventil 26 öffnet sich erst, wenn das in der Steigleitung 16 eingeschlossene Lustpolster bei steigendem Wasserstand in der Leitung 14 ausreichend starkt komprimiert worden ist, damit der Druck die Membran in Offnungsrichtung verstellen kann.
- Dann wird durch das Membranventil 26 eine Verbindung zwischen der Leitung 24 und einer Leitung 28 hergestellt, die wiederum mit einer Leitung 30 zu einem Steuerventil 32 in Verbindung steht. Dort ist in der Ausgangssituation ein Strömungsweg zu einer Leitung 34 offen, so daß das Vakuum an einen Schaltservo 36 gelangt. Der Unterdruck zieht dort entgegen der Kraft einer nicht gezeigten Rücksteilfeder einen Kolben 38 hoch. In der oberen Endstellung betätigt eine Nase 40 am Kolben 38 ein Verstärkerventil 42, wodurch in diesem ein bis dahin geschlossener Strömungsweg zwischen der Leitung 28 und der Leitung 20 geöffnet wird. Dies bedeutet einen Bypass, der das mit Vakuum verlusten behaftete Membranventil 26 umgeht. Über die Leitung 28 erhält. nunmehr die Leitung 30 und das Steuerventil 32 den vollen Unterdruck der Vakuumleitung 10.
- Das Steuerventil 32 ist mittels einer Feder und eines Schnappmechanismus soçonstruiert, daß es bei vollem Unterdruck in der Leitung 30 selbsttätig umschaltet, die Verbindung zwischen den Leitungen 30 und 34 unterbricht und stattdessen die letztere zur Außenatmosphäre entlüftet.
- Wichtig für die erfindungsgemäße Funktion ist nunmehr, daß die in die Leistung 34 einströmende Luft nicht schlagartig, sondern mittels einer Düse 44 gedrosselt, in den Zylinder des Schaltservos 36 einströmt. Durch geeignete Auswahl der Düsenoffnung und damit der Drösselwirkung lässt sich die Zeitspanne einstellen, innerhalb welcher der Kolben 38 durch die nichigezeigte Rückstellfeder in seine untere Endstellung zurückgeschoben wird. Die durch die Drossel vorgegebene Sinkgeschwindigkeit des Kolbens 38 bestimmt die Zeitdauer, innerhalb welcher die Nase 40 einen Hebel 46 eines weiteren Steuerventils 48 betätigt. Der Hebel 46 ist so gelagert, daß die Nase 40 das Steuerventil 48 nur während der Sinkbewegung, nicht aber während des Hubs des Kolbens 38 betätigt.
- Solange die Nase 40 während der Sinkbewegung auf den Hebel 46 drückt, ist im Steuerventil 48 eine Leitungsverbindung zwischen der Leitung 20 und der Leitung 18 zum Absaugventil 12 geöffnet, wodurch dieses während der genaorten Zeitdauer geöffnet wird. Es ist somit ersichtlich, daß die Sinkgeschwindigkeit des Kolbens 38, welche von der Kraft der nicbt gezeigten Rückstellfeder und der Drosselwirkung der Düse 44 sowie dem Eigengewicht des Kolbens 38 abhängt, maßgebend ist für die Öffnungszeit des Absaugen ventils 12. Es ist deshalb einfach, durch geeignete Auswahl der Düse 44 und der Rückstellfeder die Offnungszeit des Absaugventils 12 so einzustellen, daß bei jedem Öffnungsvorgang nicht nur die in der Leitung 14 vorhandene Flüssigkeitsmenge sondern nachfolgend zusätzlich noch eine solche Menge Luft in die Vakuumleitung 10 eingesaugt wird, daß unter den Druckverhältnissen der Vakuumleitung das Luftvolumen das zwei bis fünfzehnfache der eingesaugten F1üssgkeitsmenge beträgt.
- Der Kolben 38 des Schaltservos 36 stellt am Ende seiner Sinkbewegung das Steuerventil 32 in die Ausgangsstellung zurück. Da inzwischen die Nase 40 auch die Ventile 42 und 48 nicht mehr betätigt und durch das Absaugen der Flüssigkeit aus der Leitung 14 und den damit verbundenen Druckabfall in der Steigleitung 16 das Membranventil 26 in die Anfangsstellung umgeschaltet worden ist, besteht wieder die Ausgangssituation.
- Es wird angestrebt, erst das Abwasser und dann die Luft in die Vakuumleitung 10 einzusaugen, weil die Luft das Wasser möglichst lange vor sich herschieben soll. Diesem Zweck kann durch geeignete'WGestaltung descunteren Endes der Gefälleleitung 14 Rechnung getragen werden. In diesem Zusammenhang ist es auch vorteilhaft, das Absaugventil 12 über ein exzentrisches Reduzierstück 50 an die Leitung 14 anzuschließen, wobei der im Durchmesser verjüngte Abgang auf das niedrigste Niveau gelegt ist.
- Pat ent an spruc he
Claims (14)
- Patentansprüche 1. Vakuum-Entwässerungsanlage mit einem oder mehreren unter Unterdruck stehenden Sammeltanks und Vakuum..
- leitungen für Abwasser, an die unter normalem Druck stehende Anschlußleitungen der zu entwässernden Einheiten uDer ein Absaugventil angeschlossen sind., welches seltstatig öffnet, wenn sich eine bestimmte Abwassermenge davor angesammelt hat, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absaugventil (12) bei jedem öffnungsvorgang so lange offen bleibt, daß mit dem Abwasser eine in der Vakuumleitung (10) das zwei bis fünfzehnfache Volumen des Abwassers betragende Menge Luft einströmt, und daß eine waagerechte oder steigende Vakuumleitung in ansich bekannter Weise abwechselnd in Abschnitte steigender und fallender Neigung gegliedert-ist 2. Entwässerungsanlage nach Anspruch 1, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absaugventil (12) durch den Unterdruck der Vakuumleitung (10) betätigbar ist.
- 3. Entwässerungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h n e t durch eine mit Unterdruck arbeitende Steuervorrichtung des Absaugventils.
- 4. Entwässerungsanlage nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Steuersignal tom öffnen des Absaugventils (12) durch ein Steuerventil (26) auslösbar ist, welches durch ein in einer Steigleitung (16) vor dem Absaugventil (12) eingeschossenes Luftpolster betätigbar ist.
- 5. Er.twässerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Steuerventil (26) bei Betätigung eine hinter dem Absaugventil (12) an die Vakuumleitung (10) angeschlossene, zun Absaugventil (12) führende Vakuumsteuerleitung (20, 24) mit einem Schaltservo (36, 38) verbindet, welcher im betätigten Endzustand ein Steuerventil (42) in einer an die Vakuumsteuerleitung (20) angeschlossenen, das erste Steuerventil (26) umgehenden Bypassleitung (28, 30) öffnet.
- 6. Entwässemmgsanlage nach Anspruch 5, d a d <1 u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t, daß der Schaltservo (36, 38) gleichzeitig als Zeitrelais ausgebildet ist.
- 7. Entwässerungsanlage nach Anspruch 6, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in der betätigten Endsterlmng des Schaltservos (36, 38) ein Steuerventil (32) umschaltbar ist, welches den Anschluß des Schaltservos ar. die Vakuumsteuerleitung sperrt und eine mit der Außenatmosphare in Verbindung stehende Einlaßleitung geöffnet, in welcher eine Drosseldüse (44) angeordnet ist, und daß der Schaltservo (36, 38) durch Eigengewicht und/oder eine Rückstellfeder in seine Ausgangsstellung zurückführbar ist.
- 8. Entwässerungsanlage nach Anspruch 7, d a d <1 u r c h g e ic e n n z e i c h n e t , daß die Drosseldüse. (44) einstellbar oder auswechselbar ist, um die Zeitspanne der Rückstellung des Schaltservos in die Ausgangsstellung einzustellen.
- 9. Entwässerungsanlage nach Anspruch 7 oder 8, d a d zur r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schaltseren (36, 38) während des Rucklaufs ein sonst geschosse nes Steuerventil (48) in der Vakuumsteuerleitung (20) zum Absaugventil (12) öffnet, so daß dieses durch Unterdruck geöffnet wird.
- 10. Entwässerungsanlage nach einem der Anspruche 1 bis 9, <1 a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Amschlußleitung (14) vor dem Absaugventil (12) so ausgebildet ist, daß im wesentlichen die gesamte abzusaugende Flüssigkeit durch das Ventil (12) strömt, bevor Luft nachströmt.
- 11. Entwässerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d <1 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absaugventil (12) am Ende einer Gefälle- oder Falleitung (14) angeordnet ist und sich das Abwasser unmittelbar in dieser staut, bevor das Absaugventil (12) öffnet.
- 12. Entwässertirigsanlage nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absaugventil (12) über ein Exzenter- P.eduzierstück (50) an die Gefälleleitung (14) angeschlossen ist, wobei der im Durchmesser reduzierte Abgang unten angeordnet ist.
- 13. twäs£erungsanlage nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß durch ein in einer teigieitung (16) vor dem Absaugventil (12) enthaltenes Luftpolstereine Schalteinrichtung anhebbar ist, die das Offnen des Absaugventils (12) auslöst und dieses während einer justierbaren Rckstellzeit geöffnet hält.
- 14. Entwässerungsanlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die unterschiedliche Neigung aufeinander folgender Abschnitte der Vakuumleitung allein durch die Biegsamkeit der mit Zwischenabstand stellenweise erhöht unterfütterten Rohre ohne gekrümmte Zwischenstücke hergestellt ist.Leerseite
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