DE2453320C2 - Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn und Thermoform-Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn und Thermoform-Maschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Thermoform-Maschine
zur Durchführung dieses Verfahrens
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Ein solches Verfahren bzw. eine solche Thermoform-Maschine
sind aus der DE-PS 11 45 784 bekannt Bei
diesem Verfahren bzw. dieser Thermoform-Maschine werden die Ausstanzreste der miteinander verschweißten
Deckfolie und Becherfolie in Form eines seitliche Randstreifen und Querstege aufweisenden Foliengitters
am Ende der Becher bildenden Thermoform-Ma^chine gemeinsa.ii abgeführt und aufgewickelt Zur Wiederverwendung
der Ausstanzreste muß die im allgemeinen aus Aluminium bestehende Deckfolie von der aus plastischem
Material besiehenden Becherfolie getrennt werden. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen eine derartige
Trennnung nicht möglich ist und damit auch eine Wiederverwendung der Ausstanzreste schwierig, wenn
nicht gar unmöglich ist
Aufgrund des hohen Preises des thermoplastischen Folienmaterials d. h. aus Kostenersparnisgründen, und
wegen der Schwierigkeiten der Beseitigung dieser Abfälle, hat man schon versucht, die Deckfolie so mit den
Rändern der in der Becherfolie geformten Becher zu verschweißen, daß das Ausstanzen der Becher außerhalb
dieser miteinander verschweißten Bereiche erfolgen kann, wobei die Abstände der Becher untereinander
so gewählt werden, daß nach dem Ausstanzen ein Deckfoliengitter und ein Becherfoliengitter als Ausstanzreste
verbleiben, die man versuchte, auf getrennten Aufwikkelvorrichtungen aufzuwickeln, so daß sowohl die
Deckfolie als auch die Becherfolie, jede für sich, einer Wiederverwendung zugeführt werden können.
Hierbei hat sich jedoch herausgestellt, daß die Trennung der gemeinsam ausgestanzten Deckfolie und Becherfolie
auf Schwierigkeiten stößt, da durch das Ausstanzen an den Stanzrändern durch die Erhitzung der
Stanzwerkzeuge ein Verschweißen des Deckfoliengitters mit dem Becherfoliengitter eintritt bzw. eine mechanische
Verankerung der Stanzränder eintritt, so daß das sehr dünne Deckfoliengitter aus Aluminium reißt, so
daß der Aufwickelvorgang der Deckfolien- und Becherfoliengitter unterbrochen und die Thermoform-Maschine
angehalten werden muß.
Das getrennte Aufwickeln der Ausstanzreste der Deckfolie und der Becherfolie wurde daher wieder aufgegeben.
Der vorliegenden Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Heraustrennen von mit
einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn sowie eine Thermoform-Maschine zu
schaffen, mittels derer die Trennung der Deckfolie von der Becherfolie einwandfrei durchgeführt werden kann,
ohne daß es dabei zu einer Herabsetzung der Leistung der Thermoform-Maschine und den bei den bekannten
Maschinen dieser Art eintretenden Betriebsstörungen kommt.
Als zur Lösung dieser Aufgabe wesentlich werden gemäß einem ersten Verfahren die im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 enthaltenen Maßnahmen vorgeschlagen.
Dadurch wird erreicht, daß die Becherfolie, mit Ausnahme der Oberkante des Becherrandes,.die Deckfolie
nicht berührt, so daß es ohne weiteres möglich ist, beim Ausstanzen im ersten Schritt die an den Bechern angesiegelten
Teile der Deckfolie von der Restfolie zu trennen und erst beim zweiten Stanzschritt die versiegelten
Becher aus der Becherfolie auszustanzen.
Da die Deckfolie und die Becherfolie während des Ausstanzvorganges nicht aufeinanderliegen, können sie
sich mithin auch nicht in der eingangs geschilderten Art miteinander verbinden bzw. verhaken, so daß das getrennte
Abziehen der Deckfolien- und Becherfolienreste keinerlei Schwierigkeiten bei eitet.
Zur Durchführung dieses Verfahrens wird nach der Erfindung eine Thermoform-Maschine mit den Merkmalen
des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 3 vorgeschlagen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird jedoch auch gemäß einem weiteren Verfahren durch die
im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 2 enthaltenen Maßnahmen gelöst Bei einem derartigen Verfahren ergibt
sich der zusätzliche Vorteil, daß die beim eingangs genannten Verfahren aufgrund der fehlenden Unterstützung
oder Auflage der Deckfolie im Bereich der ringsum offenen Vertiefung der Becherfolie unter Umständen
auftretenden Schwierigkeiten beim Ausstanzen vermieden werden, da bei letzterem Verfahren der gesamte
Bereich der Becherfolie bis auf die in sich geschlossene rinnenförmige Vertiefung in einer Ebene
bleibt, so daß ein sicheres Abstützen der Deckfolie und der Becherfolie leicht möglich ist
Zur Durchführung dieses Verfahrens wird nach der Erfindung eine Thermoform-Maschine mit den Merkmalen
des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 4 vorgeschlagen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen 5 bis 7 enthalten.
In der nachfolgenden Beschreibung werden an Hand von Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Darstellung einer Thermoform-Maschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig.2 einen Schnitt durch eine Formstation der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 1,
Fig.3 einen Schnitt durch eine Stanzstation der
Thermoform-Maschine gemäß Fig. 1,
F i g. 4 eine Darstellung einer Thermoform-Maschine gemäß einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 5 einen Schnitt durch die Formstation der Thermoform-Maschine
gemäß F i g. 4,
Fig.6 einen Schnitt durch eine Siegelstation der
Thermoform-Maschine gemäß F i g. 4,
Fig.7 einen Schnitt durch eine erste Stanzvorrichtung
einer Stanzstation der in F i g. 4 gezeigten Thermoform-Maschine.
F i g. 8 einen Schnitt durch eine zweite Stanzvorrichtung der Stanzstation der in F i g. 4 gezeigten Thermoform-Maschine,
F i g. 9 eine vergrößerte Einzelheit der zweiten Stanzvorrichtung
gemäß F i g. 8,
F i g. 10 eine Draufsicht auf die Becherfolie mit eingeformten Bechern mittels der Thermoform-Maschine gemäß
F i g. 1 und
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Becherfolie mit eingeformten
Bechern mittels der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 4.
Eine in F i g. 1 dargestellte Thermoform-Maschine besteht aus einer Heizstation 1, einer Formstation 2,
einer Füllstation 3, einer Siegelstation 4 und einer Stanzstation 5. Eine Becherfolie 6 läßt sich durch einen nicht
dargestellten Antrieb durch die verschiedenen Stationen hindurchführen. Dabei werden mittels der Formstation
2 in die Becherfolie 6 Becher 7 hineingeformt. Die sich noch im Folienverband befindlichen Becher 7 können
in der Füllstation 3 mit einem Produkt gefüllt werden, mittels einer Deckfolie 8 zugedeckt und in der Siegelstation
4 versiegelt werden und schließlich in der Stanzstation 5 vereinzelt werden.
Ausstanzreste der Deckfolie 8 und der Becherfolie 6 in Form eines Deckfoliengitters 9 und eines Becherfoliengitters
11 werden nach dem Verlassen der Stanzstation 5 unterhalb der vereinzelten Becher 7 auf separaten
Aufwickeivorrichtungen 12,13 aufgewickelt.
Wie aus Fig.2 hervorgeht, weist die zur Therrr.oform-Maschine
gemäß F i g. 1 gehörige Formstation 2 ein Oberteil 14 auf, das in seinen Wandungen Kühlkanäle
15 besitzt und in dem ein Vorformstempel 16 auf- und abbeweglich geführt ist. Eine Abdichtung dieses Vorformstempels
16 nach außen erfolgt über eine Dichtung 17. In der einem Unterteil 18 gegenüberliegenden Fläche
des Oberteils 14 ist eine Ausnehmung 19 eingearbeitet Das Unterteil 18 mit einer Hohlform 21 weist an
seiner Oberseite einen um die Hohlform 21 herumlaufenden Steg 22 auf, der beim Schließen der Formstation,
das heißt beim Herauffahren des Unterteils 18 gegen das Oberteil 14 in die Ausnehmung 19 des Oberteils 14
hineinführbar ist.
Das Unterteil 18 weist ebenfalls Kühlkanäle 23 auf und an seinem Formboden einen Auswerfer 24, der
beim Herabfahren des Unterteils 18 nach beendetem Formvorgang stehenbleibt und somit das Herausschieben
des geformten Bechers 7 aus der Hohlform 2ί bewirkt
Der Auswerfer 24 ist mittels einer Dichtung 25 im Unterteil 18 abgedichtet geführt
Der Formvorgang läuft wie folgt ab:
Bei geöffneter Form befindet sich der Vorformstempel
16 vollständig zurückgezogen innerhalb des Oberteils 14, das Unterteil 18 ist abgesenkt und die erwärmte
Becherfolie 6 wird zwischen das Oberteil 14 und das Unterteil 18 gezogen. Hierauf wird das Unterteil 18
nach oben bewegt bis der Steg 22 in die Ausnehmung 19 hineinragt und der Rest der Becherfolie 6 zwischen
dem Oberteil 14 und dem Unterteil 18 eingeklemmt wird. Auf diese Weise wird der Becherrand 26 angeformt
und der außerhalb des Stegs 22 liegende Bereich der Becherfolie 6 wird als offene Vertiefung 27 ausgebildet
Anschließend wird der Vorformstempel 16 in die gezeichnete Stellung gebracht wodurch der Becher 7
die gezeichnete Form erhält Hieraufhin wird der Hohlraum des Oberteils 14 mit Druckluft gefüllt, wodurch
sich die Wandung des Bechers 7 an die Innenwandung der Hohlform 21 anlegt so daß der Becher 7 seine endgültige
Form erhält
Nach Beendigung des Formvorganges wird das Unterteil 18 herabgefahren, während der Vorformstempel
16 hochgezogen wird. Durch den Auswerfer 24 werden die noch im Folienverband befindlichen Becher 7 aus
jeder Hohlform 21 ausgestoßen und die Becherfolie 6 mit den angeformten Bechern 7 wird einen Schritt durch
die Thermoform-Maschine hindurch weitergezogen. Die Becher 7 werden in der Füllstation 3 gefüllt die
Deckfolie 8, die in ihrer Breite der Becherfolie 6 entspricht wird auf die Becherfolie 6 aufgelegt und gelangt
so mit den geformten und gefüllten Bechern 7 in die Siegelstation 4.
Die Siegelstation 4 der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 1 entspricht der weiter unten erläuterten Siegelstation
gemäß der in F i g. 4 dargestellten, abgewandelten Thermoform-Maschine und ist in Fig.6 dargestellt
Die Siegelstation 4 weist eine obere, beheizte Elektrode 28 auf, die im Bereich des Becherrandes 26
einen umlaufenden, in sich geschlossenen Steg 29 aufweist der mit einem entsprechenden Steg 31 einer Gegenelektrode
32 zusammenwirkt Der ringförmige Steg 31 greift in den Raum zwischen der Becherseitenwand
33 und einem an die Oberkante des Becherrandes 26 angrenzenden Bereich 34 des Becherrandes 26 und
preßt die Deckfolie 8 zusammen mit dem Becherrand 26 gegen den beheizten Steg 29 der oberen Elektrode 28,
wodurch die Deckfolie 8 im Bereich des Becherrandes 26 an den Becher 7 angesiegeit wird, während der gesamte
Bereich der Becherfolie 6 und der Deckfolie 8 außerhalb des Becherrandes 26 im Bereich der offenen
Vertiefung 27 keinerlei Verbindung miteinander eingeht.
Zur Aufnahme des Bechers 7 weist die Gegenelektrode 32 eine Öffnung 35 auf, wobei der Becher 7 — da
schon gefüllt — durch einen Auswerfer 36 unterstützt wird, der in einer Führungsbuchse 37 mittels Dichtungen
38 abgedichtet geführt ist. Da sich die F i g. 6 auch
is auf die weiter unten beschriebene Thermoform-Maschine
gemäß F i g. 4 bezieht, ist die Vertiefung nicht wie in F i g. 2 und 3 dargestellt, sondern als geschlossene rinnenförmige
Vertiefung 39, wie sie sich ' ei der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 4 ergibt.
Nach dem Versiegeln gelangen die sich immer noch im Folienverband befindlichen Becher 7 in die Stanzstation
5 (F i g. 3), die aus einem oberen Stanzstempel 41 mit einer Schneidkante 42 besteht, die mittels Schrauben
43 am oberen Stanzstempel 41 befestigt ist. Ein
unterer Gegenstempel 44 mit Öffnungen 45 für die geformten Becher 7 weist einen Steg 46 auf, der in den
Bereich zwischen der Becherseitenwand 33 und dem an die Oberkante des Becherrandes 26 angrenzenden Bereich
34 greift und den Becher 7 an dieser Stelle unter-
stützt Auch bei der Stanzstation 5 ist für jede öffnung
45 ein Auswerfer 47 vorgesehen, der in einer Führungsbuchse 48 mittels Dichtungen 49 abgedichtet geführt ist
Wird nun der obere Stanzstempel 41 aus der gezeichneten Stellung abgesenkt so durchtrennt die Schneidkante
42 die Deckfolie 8 unmittelbar außerhalb des Becherrandes 26, so daß als Ausstanzrest das Deckfoliengitter
9 verbleibt Die Bewegung des oberen Stanzstempels 41 wird fortgesetzt, bis er am Grund der offenen
Vertiefung 27 im Übergang zwischen dem angrenzenden Bereich 34 und einer waagerechten Unterfläche der
Vertiefung 27 mittels der Schneidkante 42 jeweils den Becher 7 ausstanzt wodurch als Ausstanzrest der Becherfolie
6 das Becherfoliengitter 11 verbleibt.
Da das Ausstanzen der Deckfolie 8 und der Becherfolie 6 nacheinander, wenngleich allerdings mit dem gleichen
Werkzeug erfolgt ist ein Haften des Deckfoliengitters 9 auf dem Becherfoliengitter 11 nicht mehr zu
befürchten, so daß ein getrenntes Aufwickeln durch die Aufwickelvorrichtung 12 und 13 erfolgen kann. Die versiegelten
und vereinzelten Becher 7 werden anschließend verpackt und gelangen in den Versand.
Durch das Verfahren und die zur Durchführung dieses Verfahrens verwendete Thermoform-Maschine
können also die Ausstanzreste der Deckfolie 8 und der Becherfolie 6 getrennt zurückgewonnen werden.
Bei der Ausführungsform der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 4 ist gegenüber der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 festzustellen, daß die Stanzstation in zwei
hintereinander angeordneten Stanzvorrichtungen 51 und 52 aufgeteilt ist wobei die Stanzvorrichtung 51 zum
Ausstanzen der Deckfolie 8 dient und das so entstehende Deckfoliengitter 9 unmittelbar hinter der Stanzvorrichtung
51 mittels der Aufwickelvorrichtung 12 oberhalb der Folienebene aufgewickelt wird, während die
Stanzvorrichtung 52 zum Ausstanzen der Becher 7 aus der Becherfolie 6 dient wobei hier der Ausstanzrest in
Form des Becherfoliengitters 11 in der Aufwickelvorrichtung 13 unterhalb der Becher 7 aufgewickelt wird.
Bei der Ausführungsform der Thermoform-Maschine gemäß Fig.4 ist von besonderem Vorteil, wie später
noch gezeigt wird, daß eine besonders geringe Gefahr des Reißens der Deckfolie beim Ausstanzen besteht.
Hierzu wird, wie in F i g. 5 ersichtlich, die Formstation
2 folgendermaßen aufgebaut:
Innerhalb eines feststehenden Oberteils 53 befindet sich für jeweils eine Hohlform 54 in einem Unterteil 55
ein glockenförmiges Element 56, das von einer Tragplatte 57 getragen wird und dessen Absenkbewegung
von einem auf einer Welle 58 angeordneten Exzenter 59 bewirkt wird. Das Unterteil 55 ist im wesentlichen entsprechend
dem Unterteil 18 gem. F i g. 2 ausgebildet und weist im Bereich des Beeherrandes 26 einen umlaufenden
ringförmigen Steg 61 auf. Ferner ist im Unterteil 55 unmittelbar angrenzend an den Steg 61 eine ringsum
geschlossene rinnenförmige Vertiefung 62 vorgesehen, in die ein Rand 63 eines das glockenförmige Element 56
bildenden Gegenringes beim Formvorgang eindringen kann. Der Formvorgang läuft hierbei folgendermaßen
ab:
Zunächst wird die erwärmte Becherfolie 6 zwischen dem Oberteil 53 und dem Unterteil 55 eingeklemmt.
Dann wird ein Vorformstempel 64 in die gezeigte Stellung abgesenkt und anschließend das glockenförmige
Element 56 mittels des Exzenters 59 in die rinnenförmige Vertiefung 62 abgesenkt, wobei die darin befindliche
Luft über eine Entlüftungsbohrung 65 entweicht. Anschließend wird Druckluft in den Hohlraum 54 des
Oberteils 53 eingeleitet, so daß sich die durch den Vorformstempel 54 vorgereckte Becherfolie 6 an die Innenwandung
der Hohlform 54 anlegt. Da die Wandungen des Unterteils 55 durch Kühlkanäle 66 gekühlt sind, erfolgt
eine Abkühlung der Becherfolie, so daß diese wieder fest wird und die Becher 7 beim Absenken des Unterteils
55 mittels eines Auswerfers 67 aus der Hohlform 54 ausgestoßen werden kann. Die zeitliche Aufeinanderfolge
des Absenkens des Vorformstempels 64 und des glockenförmigen Elementes 56 bewirkt, daß für die
Formung der Becherwandung auch noch der Teil der Becherfolie 6 zur Verfügung steht, der oberhalb der
rinnenförmigen Vertiefung 62 im Unterteil 55 liegt. Hierdurch ist eine günstige Materialausnutzung gewährleistet
und es wird ferner erreicht, daß beim anschließenden Einformen der rinnenförmigen geschlossenen
Vertiefung 39 durch Absenken des glockenförmigen Elementes 56 in die rinnenförmige Vertiefung 62 im
Unterteil 55 an dieser Stelle eine zusätzliche Streckung des Folienmaterials entsteht, wodurch das Material an
dieser Steile verhältnismäßig dünn wird und leicht auszustanzen ist. Nach Beendigung des Formvorganges
wird das glockenförmige Element 56 mittels Führungsstößel 68 und Feder 69 in seine Ausgangsposition angehoben.
Das gleiche geschieht mit dem Vorformstempel 64, während das Unterteil 55 soweit abgesenkt wird, daß
die geformten Becher 7 vom Unterteil 55 freikommen und um eine Schrittweite weitertransportiert werden
können. Nach dem Füllen der Becher 7 in der Füllstation
3 wird die Deckfolie 8 über die Becherfolie 6 mit den geformten und gefüllten Bechern 7 gelegt und die Deckfolie
8 wird in der Siegelstation 4 im Bereich des Becherrandes 26 an die Becher 7 angesiegelt. Die Siegelstation
4 ist in F i g. 6 dargestellt und schon im Zusammenhang mit der Ausführungsform einer Thermoform-Maschine
gemäß Fi g. 1 beschrieben worden. Es sei hier besonders darauf hingewiesen, daß eine zwischen benachbarten
rinnenförmigen Vertiefungen 39 liegende Erhöhung, die in der gleichen Ebene liegt wie die
Becherränder 26, nicht mit der Deckfolie 8 verschweißt wird, da, wie man in F i g. 6 erkennen kann, die obere
beheizte Elektrode 28 und die Gegenelektrode 32 die Deckfo'ie 8 nur im Bereich der Stege 29, 31 auf den
Becherrand 26 preßt und nur hier somit ein Verschweißen bewirkt.
Auf die Siegelstation 4 folgt die in die Stanzvorrichtungen 51 und 52 aufgeteilte Stanzstation 5. Die in
Fig.7 gezeigte erste Stanzvorrichtung 51 entspricht weitgehend der in F i g. 3 im Zusammenhang mit der
Ausführungsform einer Thermoform-Maschine gemäß F i g. 1 beschriebenen Stanzstation. Allerdings mit dem
Unterschied, daß in der Stanzvorrichtung 51 nur die Deckfoiie ausgestanzt wird. Gegenüber der in F i g. 3
dargestellten Stanzstation erkennt man, daß bei der in F i g. 7 gezeigten Stanzvorrichtung 51 ein mit einer öffnung
71 versehener Gegenstempel 72 ebenfalls einen unter den Becherrand 26 greifenden, ringförmigen Steg
73 aufweist, zusätzlich jedoch eine außerhalb einer rinnenförmigen Vertiefung 74 liegende, erhöht angeordnete
Gegenfläche 75 aufweist, gegen die bei geschlossener Stanzvorrichtung 51 Niederhalter 76, die verschiebbar
in einem Oberteil 77 angeordnet sind, gepreßt werden. Hierdurch wird bei der weiteren Abwärtsbewegung des
Oberteils 77, wodurch das Ausstanzen der Deckfolie 8 bewirkt wird, der gesamte- Bereich des Ausstanzrestes
zwischen den Bechern 7 in Form eines Deckfoliengitters 9 festgeklemmt, so daß beim Einstechen einer Schneidkante
78 in die Deckfolie 8 kein Einreißen oder Zerreißen des Deckfoliengitters 9 zu befürchten ist. Da nach
Durchlaufen der ersten Stanzvorrichtung 5i keinerlei Verbindung mehr zwischen dem Deckfoliengitter 9 und
den noch im Folienverband befindlichen Bechern 7 besteht, kann das Deckfoliengitter 9 unmittelbar im Anschluß
an die erste Stanzvorrichtung 51 in der Aufwikkelvorrichtung 12 aufgewickelt werden. Die Becherfolie
6 mit den angeformten Bechern 7, die durch den angesiegelten Ausschnitt 79 der Deckfolie 8 verschlossen
sind, die im übrigen völlig frei von den Folienresten ist, gelangt nunmehr in den Bereich der zweiten Stanzvorrichtung
52. Diese Stanzvorrichtung 52 besteht aus einem feststehenden Oberteil 81, an dem ein Gegenhalter
82 befestigt ist, dessen Form der Oberfläche des geformten Bechers entspricht. In einer Ausnehmung des Gegenhalters
82 ist ein mit einem Steg 83 versehener beweglicher Stanzstempel 84 angebracht, der mittels des
auf der Welle 58 angeordneten Exzenters 59 in die umlaufende, rinnenförmige Vertiefung 39 gegen den Widerstand
von Rückholfedern 85 absenkbar ist. Ein beweglicher Gegenstempei 86 weist eine öffnung 87 für
den geformten Becher 7 auf und im Bereich des Beeherrandes
26 einen umlaufenden Steg 88, der mit einer Schneidkante 89 zum Austrennen des Bechers versehen
ist Im gesamten Bereich des beweglichen Gegenstempels 86, der außerhalb des Stegs 88 liegt, ist ein gegen die
Wirkung von Druckfedern 91 verschiebbarer Gegenhalter 92 angeordnet, der die Becherfolie 6 im Bereich
des Becherfoliengitters 11 unterstützt und eine waagerechte Unterfläche 93 der rinnenförmigen Vertiefung 39
in der Becherfolie 6 gegen den Steg 83 des Stanzstempels 84 preßt Der Gegenhalter 92 ist in einer Ausnehmung
94 des beweglichen Gegenstempels 86 angeordnet und wird in seiner Verschiebbarkeit durch Stiftschrauben
95 begrenzt, wobei die Vorspannung der Druckfedern 91 durch Muttern 96 einstellbar ist
Wie man in Fig.9 deutlicher erkennen kann, sind Schneidkante 99 im Steg 83 des Stanzstempels 84 und
Schneidkante 89 im Steg 88 des Gegenstempels 86 so
ίο
angeordnet, daß der Schnitt im Übergang vom angrenzenden Bereich 34 des Becherrandes 26 in die waagerechte
Unterfläche 93 der rinnenförmigen Vertiefung 39 erfolgt. Hierzu wird, während sich der Gegenstempel 86
auf das Oberteil 81 zubewegt, der Stanzstempel 84 mittels des Exzenters 59 abgesenkt, so daß der Steg 83 des
Stanzstempels 84 in die rinnenförmige Vertiefung 39 eindringt. Da der Gegenhalter 92 zunächst noch über
die Oberkante des Stegs 88 des Gegenstempels 86 hinausragt, gelangt dieser als erstes in Kontakt mit dem
Stanzstempel 84 und klemmt die waagerechte Unterfläche 93 ein. Bei der Weiterbewegung des Gegenstempels
86 werden die Druckfedern 9! zusammengepreßt, wodurch sich der Anpreßdruck des Gegenhalters 91 gegen
den Stanzstempel 84 weiter erhöht und schließlich werden die Becher 7 durch die miteinander zusammenwirkenden
Schneidkanten 99 und 89 des Stanzstempels 84 und des Gegenstempels 86 rausgetrennt.
Nach dem Verlassen der zweiten Stanzvorrichtung 52 wird das verbleibende Becherfoliengitter 11 auf die unterhalb
der ausgestanzten Becher angeordnete Aufwikkelvorrichtung 13 aufgewickelt, wobei dieses Becherfoliengitter
11 als Transportmittel für die ausgestanzten Becher 7 dienen kann, da diese, wie aus F i g. 4 ersichtlich,
über eine bestimmte Strecke noch von dem Becherfoliengitter 11 umfaßt werden.
In Fi g. 10 ist schematisch eine Draufsicht auf die Becherfolie
6 gezeigt, in die die Becher 7 mittels einer Thermoform-Maschine gemäß F i g. 1 eingeformt sind.
Hierbei entsteht der Behälterrand 26, der gegenüber der übrigen Fläche 100 der Becherfolie 6 erhöht ist.
In F i g. 11 sieht man eine schematische Draufsicht auf
die Becherfolie 6 und mittels der Thermoform-Maschine gemäß F i g. 4 eingeformten Bechern 7. In diesem Falle
ist um die Becherränder 26 die geschlossene rinnenförmige Vertiefung 39 angeformt, so daß die waagerechte
Unterfläche 93 der rinnenförmigen Vertiefung 39 unterhalb der Ebene der Becherfolie 6 liegt, während jeweils
der Becherrand 26 in der gleichen Ebene liegt.
40 Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
45
50
55
60
Claims (7)
1. Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn,
bei dem die Becher aus einer erwärmten Kunststoffolie tiefgezogen und nach erfolgter Abfüllung
mit einer Deckfolie an der Oberkante des Becherrandes versiegelt, sowie nachfolgend ausgestanzt
werden, worauf die Ausstanzreste jeweils sofort nach dem Heraustrennen — nach Deck- und
Becherfolie getrennt — abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Becherrand
auf der vom Becher abgewandten Seite beim Tiefziehen eine ringsum offene Vertiefung angeformt
wird, und daß das Ausstanzen in zwe< Schritten erfolgt, indem zunächst lediglich die Deckfolie
im Grenzbereich zwischen der Oberkante und der Vertiefung des Becherrandes und danach die Becherfolie
im unmittelbar hieran angrenzenden Bereich der Vertiefung gestanzt wird.
2. Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn,
bei dem die Becher aus einer erwärmten Kunststoffolie tiefgezogen und nach erfolgter Abfüllung
mit einer Deckfolie an die Oberkante des Becherrandes versiegelt, sowie nachfolgend ausgestanzt
werden, worauf die Ausstanzreste jeweils sofort nach dem Heraustrennen — nach Deck- und
Becherfolie getrennt — abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Becherrand auf der vom
Becher abgewandten Seite beim Tiefziehen eine ringsum geschlossene rinnenförmige Vertiefung angeformt
wird, daß das Ausstanzen in zwei Schritten erfolgt, indem zunächst lediglich die Deckfolie im
Grenzbereich zwischen der Oberkante und der Vertiefung des Becherrandes und danach die Becherfolie
im unmittelbar hieran angrenzenden Bereich der Vertiefung gestanzt wird, und daß dis Becherfolie
erst nach dem Aufwickeln der Deckfolien-Ausstanzreste ausgestanzt wird.
3. Thermoform-Maschine zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Heiz-, Form-,
Füll-, Siegel- und Stanzstation, wobei die Formstation aus einem Oberteil und einem gegen dieses beweglichen.
Hohlformen aufweisenden Unterteil, die Siegelstation aus einer oberen, beheizten Elektrode
und einer gegen diese beweglichen, Öffnungen für die geformten Becher aufweisenden Gegenelektrode
und die Stanzstation aus einem oberen absenkbaren Stanzstempel und einem gegen diesen beweglichen,
Öffnungen für die geformten Becher aufweisenden Gegenstempel bestehen, sowie mit getrennten
Aufwickelvorrichtungen für die Ausstanzreste der Deckfolie und der Becherfolie, dadurch gekennzeichnet,
daß am Oberteil (14) der Formstation (2) eine dem Becherrand (26) angepaßte Ausnehmung
(19) und am Unterteil (18) der Formstation (2) ein beim Tiefziehen des Bechers (7) in die Ausnehmung
(19) eindringender und am Becherrand (26) auf der vom Becher (7) abgewandten Seite eine ringsum offene
Vertiefung (27) anformender Steg (22) vorgesehen ist, daß die Schneidkante (42) des Stanzstempels
(41) bis unter die Ebene der Vertiefung (27) absenkbar ist, daß am Gegenstempel (44) zwischen Becherseitenwand
(33) und Vertiefung (27) ein eingreifender Steg (46) vorgesehen ist, und daß die Aufwickelvorrichtungen
(12, 13) für die Ausstanzreste der Deckfolie (8) und der Becherfolie (6) unterhalb der
Transportebene der ausgestanzten Becher (7) angeordnet sind.
4. Therrnoform-Maschine zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 2, mit einer Heiz-, Form-,
Füll-, Siegel- und Stanzstation, wobei die Formstation aus einem Oberteil und einem gegen dieses beweglichen,
Hohlformen aufweisenden Unterteil, die Siegelstation aus einer oberen, beheizten Elektrode
und einer gegen diese beweglichen, Öffnungen für die geformten Becher aufweisenden Gegenelektrode
und die Stanzstation aus einem oberen absenkbaren Stanzstempel und einem gegen diesen beweglichen,
Öffnungen für die geformten Becher aufweisenden Gegenstempel bestehen, sowie mit getrennten
Aufwickelvorrichtungen für die Ausstanzreste der Deckfolie und der Becherfolie, dadurch gekennzeichnet,
daß in der dem Oberteil (53) der Formstation (2) zugewandten Stirnseite des Unterteiles (55)
auf der Außenseite von einem den Becherrand (26) bildenden Steg (61) eine ringsum geschlossene rinnenförmige
Vertiefung (62) und im Oberteil (53) ein während des Tiefziehens des Bechers (7) in die Vertiefung
(62) eindringender Gegenring (56) vorgesehen sind, daß die Stanzstation (5) eine erste Stanzvorrichtung
(51) zum Stanzen der Deckfolie (8) sowie eii:e zweite Stanzvorrichtung (52) umfaßt, deren
Stpnzstempel (84) mit einem der rinnenförmigen Vertiefung (39) des Becherrandes (26) entsprechend
angepaßten Steg (83) bis auf die Ebene der Vertiefung (39) absenkbar ist und daß der Gegenstempel
(86) eine mit dem Steg (83) des Stanzstempels (84) zusammenwirkende Schneidkante (89) aufweist, und
daß die Aufwickelvorrichtung (12) für die Ausstanzreste der Deckfolie (8) vor der zweiten Stanzvorrichtung
(52) und die Aufwickelvorrichtung (13) für die Ausstanzreste der Becherfolie (6) unterhalb der
Transportebene der ausgestanzten Becher (7) hinter der zweiten Stanzvorrichtung (52) angeordnet sind.
5. Thermoform-Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im Oberteil (53) der
Formstation (2) angeordnete Gegenring von dem Rand (63) eines glockenförmigen Elementes (56) gebildet
ist.
6. Thermoform-Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzstempel (77)
der ersten Stanzvorrichtung (51) federbelastete Niederhalter (76) aufweist, die im nicht mit der Becherfolie
(6) versiegelten Bereich der Deckfolie (8) in Höhe der Oberkante des Becherrandes (26) auf im
Gegenstempel (72) erhöht angeordnete Gegenflächen (75) aufsetzbar sind.
7. Thermoform-Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Stanzlinie zwischen der Schneidkante (89) des Gegenstempels (86) der zweiten
Stanzvorrichtung (52) und dem mit der Schneidkante (89) zusammenwirkenden Steg (83) des Stanzstempels
(84) in der becherseitigen Ebene der rinnenförmigen Vertiefung (39) der Becherfolie (6)
liegt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453320 DE2453320C2 (de) | 1974-11-11 | 1974-11-11 | Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn und Thermoform-Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
| IT2902775A IT1048609B (it) | 1974-11-11 | 1975-11-06 | Procedimento e dispositivo per la separazione dello sfrido tranciato dal foglio di copertura e dal foglio dei bicchieri in bicchieri e coppette prodotte mediante una macchina termoformatrice |
| FR7534096A FR2290288A1 (fr) | 1974-11-11 | 1975-11-07 | Procede et dispositif pour la separation des chutes de decoupage de la feuille d'obturation et de la feuille formant le pot, pour des pots fabriques au moyen d'une machine de formage a chaud |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453320 DE2453320C2 (de) | 1974-11-11 | 1974-11-11 | Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn und Thermoform-Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2453320A1 DE2453320A1 (de) | 1976-05-20 |
| DE2453320C2 true DE2453320C2 (de) | 1985-06-20 |
Family
ID=5930497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742453320 Expired DE2453320C2 (de) | 1974-11-11 | 1974-11-11 | Verfahren zum Heraustrennen von mit einer Deckfolie versiegelten Bechern aus einer Kunststoffolienbahn und Thermoform-Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE2453320C2 (de) |
| FR (1) | FR2290288A1 (de) |
| IT (1) | IT1048609B (de) |
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- 1974-11-11 DE DE19742453320 patent/DE2453320C2/de not_active Expired
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- 1975-11-06 IT IT2902775A patent/IT1048609B/it active
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| FR2290288B3 (de) | 1979-06-15 |
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| DE2453320A1 (de) | 1976-05-20 |
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