DE2452566C2 - Wetterbeständige Polyvinylchlorid-Massen - Google Patents
Wetterbeständige Polyvinylchlorid-MassenInfo
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Description
Es ist bekannt, Vinylchloridpolymerisate, -copolymerisate und ihre Gemische, wie sie nachstehend beschrieben
werden, für die Herstellung von Baumaterialien, z. B. Verkleidungen von Häusern u. dgl. zu verwenden. Die
Einwirkung von Sonnenlicht im Freien und demzufolge Einflüsse der Witterung auf Produkte aus harten
polymeren Vinylchloridverbindungen haben jedoch zur Folge, daß das gute Aussehen sich mit der Zeit in
unerwünschter Weise verändert und außerdem die Schlagzähigkeit sich verschlechtert. Besonders unerwünscht
bei weißen, harten polymeren Vinylchloridverbindungen sind Schmutzansammlung, Vergilbung, Pilzwachstum
und die damit verbundene verschlechterte Schlagzähigkeit
Aus der FR-PS 15 78 887 ist bekannt, daß Titandioxid als Füllstoff zu PVC-Massen gegeben wird und daß man
hierfür entweder Rutil oder Anatas benutzen kann. Die Verwendung einer Mischung aus Rutil und Anatas wird
allerdings nicht offenbart.
Titandioxyde vom Anatas-Typ mit einem Brechungsindex von etwa 2,55 verleihen Vinylchloridpolymerisaten,
in die sie eingearbeitet werden, hohes Reflexionsvermögen und hohe Undurchsichtigkeit. Die Anfangsfarbe von
Polymerisaten, die Anatas enthalten, ist gut, jedoch ist die Lichtbeständigkeit bei längerer Einwirkung der
Witterung im Freien ungenügend. Durch Einwirkung der Witterung im Freien wird das Polymerisat an der
Oberfläche des Produkts abgebaut. Dies hat die als »Abkreiden« bekannte Erscheinung und eine damit verbundene
verringerte Schlagzähigkeit zur Folge. Ferner pflegen weiße Produkte zu vergilben, Schmutz anzusammeln
und Pilzwachstum zu begünstigen. Der Auftrag von Anstrichen oder Überzügen, z. B. aus anorganischen
Oxyden u. dgl., auf Anatas steigert die Beständigkeit gegen Vergilben, jedoch kreiden Produkte, die diese
beschichteten Anataspigmente enthalten, im Freien immer noch ab, so daß sie für Anwendungen im Freien nicht
verwendet werden.
Titandioxyde vom Rutil-Typ mit einem Brechungsindex von etwa 2,7 und demzufolge einem noch höheren
Reflexionsvermögen und einer noch höheren Undurchsichtigkeit als Anatas-Pigmente verleihen eine weit
höhere Lichtbeständigkeit, und das Vergilben und Abkreiden werden stark verringert. Titandioxyde vom Rutil-Typ
werden allgemein für Anwendungen im Freien verwendet. Trotzdem ist diese Beständigkeit immer noch
nicht völlig befriedigend für die Einwirkung von intensivem Sonnenlicht wie sie in Gegenden, wie sie in Arizona
oder dergl. auftritt und für die Feuchtigkeit und den Schimmelbefall, der durch warmes Wetter in Gebieten wie
an der Golfküste u. dgl. begünstigt wird.
Ferner sind Fungizide, die in weichen Vinylchloridpolymerisaten und -copolymerisaten sehr wirksam sind, in
harten, nicht weichgemachten Vinylchloridpolymerisaten im allgemeinen unwirksam. Erwünscht sind aus harten
Vinylchloridpolymei isaten bestehende Baumaterialien mit verbesserter Farbbeständigkeit, verbesserter Bewahrung
der Schlagzähigkeit und Beständigkeit gegen Verschmutzung und Pilzwachstum unter dem Einfluß der
Witterung im Freien.
In der Zeitschrift »Process Engineering News, Plastics Technology« vom Januar 1982, Seite 22 f sind Vorteile,
die durch die vorliegende Anmeldung erzielt werden können, aufgezeigt
Es wurde gefunden, daß durch Verwendung sowohl von Rutil als auch von Anatas in den hier vorgeschriebenen
Mengen in den nachstehend beschriebenen Vinylchloridpolymerisaten harte, hochschlagzähe Verbindungen
erhalten werden, die verbesserte Farbbeständigkeit, verbesserte Bewahrung der Schlagzähigkeit und verbesserte
Beständigkeit gegen Verschmutzung und Pilzwachstum im Vergleich zu Verbindungen, in die Rutil allein
eingearbeitet worden ist, und geringeres Abkreiden als Anatas allein aufweisen. Ferner ergibt sich eine Kosteneinsparung,
da Anatas billiger ist als Rutil.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vinylchloridpolymermassen mit verbesserter Wetterbeständigkeit
bereitzustellen, die aus einem Vinylchloridpolymerisat und Titandioxid bestehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Titandioxid zu 10 bis 60 Gew.-°/o aus Anatas
und zu 40 bis 90 Gew.-% aus Rutil besteht.
Die für die Zwecke der Erfindung geeigneten Titandioxyde haben eine Teilchengröße von 0,1 bis 1,0 μ,
vorzugsweise von 0,1 bis 0,4 μ. Eine typische mittlere Teilchengröße des Titandioxydpigments ist etwa 0,2 μ. Die
Teilchengröße und Teilchengrößenverteilung können so optimiert werden, daß sie zusammen mit einem hohen
Brechungsindex zu wirksamer Lichtstreuung und demzufolge hohem Reflexionsvermögen, hohem Weißgrad
und hoher Deckkraft beitragen, wie dem Fachmann allgemein bekannt ist Titandioxydteilchen können ferner an 5 |
der Oberfläche Aluminiumoxyd, Siliciumdioxyd, Zinkoxyd, andere dem Fachmann bekannte Mittel oder ihre
Kombination enthalten, wodurch stabile und leicht verarbeitbare Produkte gebildet werden. Titandioxyde vom
Anatas-Typ, die für die Zwecke der Erfindung geeignet sind, können 0% bis 5 Gew.-% und mehr dieser Mittel
enthalten, wobei ihr Anteil vorzugsweise 0 bis 3 Gew.-% beträgt
Das Titandioxyd wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung in einer Gesamtkonzentration von 5 bis
20 Teilen, vorzugsweise in einer Menge von 15 Teilen pro 100 Teilen Vinylchloridharz verwendet Die Anatasform
von Titandioxyd macht 10 bis 60%, vorzugsweise 20 bis 50% der Gesamtmenge des Titandioxyds aus,
wobei der Rest des Titandioxyd in der Rutilform vorliegt.
Zu den für die Zwecke der Erfindung geeigneten Vinylchloridpolymerisaten gehören die Homopolymerisate,
Copolymerisate und Gemische von Homopolymerisaten und/oder Copolymerisaten. Besonders geeignet sind
Gemische wenigstens eines schlagzähen, kautschukartigen, im wesentlich vollständig unlöslichen (gelierten)
Alkylacrytetpolymerisats und wenigstens eines harten, nicht weichgemachten Vinylchloridharzes, in dem ein
sehr geringer Anteil des kautschukartigen Polymerisats gleichmäßig als mehr oder weniger zusammenhängendes
Netzwerk dispergiert ist, wodurch überlegene harte Harzmassen mit hoher Schlagzähigkeit gebildet wer-,
den.
Weiterhin können Vinylchloridpolymerisate 0% bis etwa 20 Gew.-% eines oder mehrerer anderer Monovinylidenmonomerer
(d. h. Monomerer, die eine einzelne endständige Gruppe der Formel CH2 = C<
im Molekül enthalten) enthalten, wobei der Anteil dieser Monomeren vorzugsweise nicht mehr als etwa 10 Gew.-% beträgt.
Zu diesen anderen Monomeren gehören 1-Olefine mit 2 bis 8, vorzugsweise mit 2 bis 4 C-Atomen, z. B. Äthylen,
Propylen, 1-Buten, 1-Hexen und 2-Äthylhexen-l. Geeignet sind Alkylacrylate, in denen der Alkylrest 1 bis 10
C-Atome, vorzugsweise 2 bis 8 C-Atome enthält, z. B. Methylacrylat und Äthylacrylat, die vorzugsweise bis zu
einer Löslichkeit von weniger als 20 Gew.-% in Toluol geliert sind. Andere Monovinylidenmonomere, z. B.
Styrol, Acrylnitril, Acrylamide, Vinylacetat und Vinylidenchlorid, können ebenfalls verwendet werden. Polymerisate,
die ein oder mehrere dieser Alkylacrylate in Konzentrationen bis etwa 65 Ge\v.-% enthalten, können in
beliebiger geeigneter Weise mit einem Vinylchloridpolymerisat, das keine Alkylacrylatphase enthält, so ge-
streckt werden, daß ein Endgemisch, das weniger als etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise weniger als etwa 10
Gew.-% Alkylacrylat enthält, erhalten wird.
Die für die Zwecke der Erfindung verwendeten Vinylchloridpolymerisate haben eine Grenzviskosität (inherent
viscosity) (gemessen unter Verwendung von 0,2 g Harz in 100 ml Cyclohexanon bei 30° C gemäß ASTM
ij D 1243) von etwa 0,45 bis 1,2, insbesondere von etwa 0,45 bis 0,75 für Polymerisate für Spritzgußzwecke und von
S etwa 0,75 bis 1,2, vorzugsweise von etwa 0,85 bis 1,2 für Polymerisate für Strangpreßzwecke.
Besonders vorteilhaft sind Polyvinylchloridmassen, die ein vernetztes kautschukartiges Acrylatpolymerisat
enthalten. Ein geliertes Polyacrylat kann mit einem Polyvinylchlorid-Grundharz gemischt und einer intensiven
■■ mechanischen Scherwirkung unterworfen werden, um Verschmelzung zu einer einheitlichen Masse und gute
Dispergierung des gelierten Polyacrylats zu bewirken, wie in der USA-Patentschrift 36 44 576 beschrieben.
Beispielsweise ist das Vinylchloridpolymerisat im allgemeinen ein Gemisch von 1) einem weichmacherfreien
thermoplastischen Polyvinylchloridharz aus der aus Polyvinylchlorid und Copolymerisaten von Vinylchlorid und
Propylen mit etwa 0,5 bis 10 Gew.-% einpolymerisiertem Propylen bestehenden Gruppe und 2) einem kau-.
tschukartigen, im wesentlichen vollständig gelierten Polymerisat eines Monomerengemisches, das keine konjugierten
Doppelbindungen enthält und zu wenigstens etwa 80 Gew.-% eines Alkylacrylats, dessen Alkylrest 2 bis
4 C-Atome enthält, bis zu etwa 19,5 Gew.-% eines mit dem Alkylacrylat copolymerisierbaren Monomeren, das
eine einzelne Gruppe der Formel CH2 = C< im Molekül enthält und zu etwa 0,5 bis 8 Gew.-% eines mit dem
Alkylacrylat copolymerisierbaren, Gelbildung auslösenden Monomeren besteht. Als gelinduzierende Monomere
eignen sich a) monomere Acrylsäurepolyester eines mehrwertigen Alkohols mit Acrylsäure oder Methacrylsäure,
die 2 bis 6 Acrylsäureestergruppen pro Polyestermolekül enthalten und b) Alkenylpolyäther eines mehrwertigen
Alkohols, der 2 bis 6 Alkenyläthergruppen im Molekül enthält und in dem die Alkenyläthergruppen
jeweils in der Gruppe CH2 = C< enthalten sind. Das Acrylatpolymerisat hat in Toluol bei Raumtemperatur
eine Löslichkeit bis zu weniger als 20 Gew.-% und ist im Gemisch in Form von dispergierten Teilchen mit einem
mittleren Durchmesser zwischen etwa 5000 und 8000 Ä vorhanden. Das thermoplastische Harz hat eine bei 3O0C
gemäß ASTM D 1243 unter Verwendung von 0,2 g Harz in 100 ml Cyclohexanon bestimmte Grenzviskosität
(inherent viscosity) zwischen 0,45 und 1,2 im Falle von Polyvinylchlorid und zwischen 0,55 und 11,60 im Falle von
Copolymerisaten von Vinylchlorid und Propylen. Das Gemisch enthält als polymere Bestandteile etwa 2 bis 20
Gew.-% des gelierten Acrylatpolymerisats und etwa 80 bis 98 Gew.-% des Vinylchloridharzes.
Es ist auch möglich, ein geliertes Polyacrylat einer einstufigen Überpolymerisation mit Vinylchlorid zu j
unterwerfen, wie in der USA-Patentschrift 36 32 679 beschrieben. Beispielsweise enthält das endgültige Polyme- 60 f
risat im allgemeinen Makrokörnchen, die durch Polymerisation in wäßriger Suspension gebildet werden. Die
Körnchen bestehen aus 1) einer Matrix aus einem harten, thermoplastischen Vinylchloridharz aus der aus
Polyvinylchlorid und Copolymerisaten von etwa 93 bis 99 Gew.-% einpolymerisierten Vinylchlorid und etwa 1
bis etwa 7 Gew.-% einpolymerisiertem Propylen bestehenden Gruppe und 2) Teilchen, die einen mittleren
Durchmesser von etwa 1500 bis 8000 A haben, gleichmäßig in der Matrix dispergiert sind und aus einem zähen, 65 f
kautschukartigen, im wesentlichen vollständig gelierten Copolymerisat eines Monomerengemisches bestehen,
das aus a) einem Alkylacrylat mit 2 bis 4 C-Atomen im Alkylrest und b) etwa 1 bis 4 Gew.-% eines monomeren
Acrylsäurepolyesters eines Polyalkylenglykols und einer Acrylsäure mit 2 bis 6 Acrylatestergruppen pro Poly-
estermolekül besteht. Das kautschukartige Copolymerisat hat in Toluol bei Raumtemperatur eine Löslichkeit
von weniger als etwa 10 Gew.-% und macht 5 bis 20 Gew.-% des Mehrkomponentenprodukts aus. Dieses
harzartige Mehrkomponenten-Polymerisationsprodukt ist ein hartes Material mit hoher Schlagzähigkeit.
Es ist auch möglich, ein geliertes Polyacrylat auf ein Polyvinylchlorid-Impfharz aufzupoJymerisieren und das
erhaltene Material in einer zweiten Stufe einer Oberpolymerisation mit Vinylchlorid zu unterwerfen. Das
Oberpolymerisationsverfahren und *;ein Produkt sind Gegenstand der US-PS 37 60 035 der Anmelderin.
Das vorstehend kurz beschriebene zweistufige Oberpolymerisationsverfahren wird wie folgt durchgeführt:
(1) Ein Polyvinylchlorid-Latex-Impf harz desser Teilchen einen mittleren Durchmesser von 200 bis 1250 Ä hat,
ίο bestimmt nach einer Seifentitrationsmethode, wird hergestellt, indem in einer wäßrigen Dispersion, die ein
oder mehrere wasserlösliche Dispergiermittel enthält, ein Monomerengemisch polymerisiert wird, das aus
einem flüssigen monomeren Vinylchlorid, wahlweise nicht mehr als 20 Gew.-% (bezogen auf das gesamte
Monomerengamisch) eines oder mehrerer Monovinylidenmonomerer, die in wäßriger Dispersion mit Vinylchlorid
copolymerisierbar sind, und wahlweise 0,25 bis 5 Gew.-% eines von konjugierten Doppelbindungen
freien vernetzenden Monomeren besteht, das wenigstens 2 Gruppen der Formel CHi = C<
im Molekül enthält, wobei die Monomeren unterschiedliche Reaktionsfähigkeiten bei der Polymerisation mit
Vinylchlorid aufweisen.
(2) Das Impfharz in Form des Polyvinylchloridlatex wird zusammengegeben mit
a) einem von konjugierten Doppelbindungen freien Monomerengemisch, das aus 1) wenigstens 80
Gew.-% eines Alkyiacrylats mit 2 bis 8 C-Atomen in den Alkylresten, II) nicht mehr als insgesamt 19,5
Gew.-% eines oder mehrerer Monovinylidenmonomerer, die mit dem Alkylacrylat in wäßriger Dispersion
copolymerisierbar sind, und III) etwa 0,5 bis 8 Gew.-°/o eines vernetzenden Monomeren, das
wenigstens 2 Gruppen der Formel CH2 = C< im Molekül enthält, besteht,
b) gegebenenfalls ausgewählten Polymerisationshilfsstoffen einschließlich eines wasserlöslichen Persauerstoff-katalysators
und eines oder mehrerer der genannten wasserlöslichen Dispergiermittel, jeweils in genügenden Mengcnantcilcn, um die Polymerisation des Monomerengemisches (a) in wäßriger
Dispersion auf den Impfharzteilchen ohne wesentliche Auslösung der Bildung neuer Polymerteilchen
zu bewirken, und
c) gegebenenfalls Wasser.
Das erhaltene wäßrige Dispersionsmedium enthält keine wesentlichen Anteile von kettenabbrechenden, die
Polymerisation modifizierenden Mitteln. Die Polymerisation des Monomerengemisches (a) wird in diesem
Medium durchgeführt, wobei als Produkt ein Latex gebildet wird, in dem die ursprünglichen Impfharzlatexteilchen
mit einer Hülle aus dem gebildeten kautschukartigen gelierten Acrylatcopolymerisat in einer
Dicke von etwa 50 bis 500 Ä umgeben sind, bestimmt durch Berechnung auf der Grundlage einer Seifentitrationsmethode.
Das die Hülle bildende kautschukartige Acrylatcopolymerisat ist in Toluol bei Raumtemperatur
in einem Ausmaß von weniger als etwa 20 Gew.-% löslich, bestimmt durch eine Ultrazentrifugenmethode.
Das Material der Hülle macht etwa 12 bis 99,7% des Gesamtgewichts der umhüllten Teilchen aus.
(3) Die in der Stufe (2) gebildeten, mit Kautschuk umhüllten Latexteilchen werden zusammengegeben mit
a) einem Monomerengemisch, das aus flüssigem monomerem Vinylchlorid und nicht mehr als insgesamt
10 Gew.-% eines öder mehrere mit Vinylchlorid in wäßriger Suspension copolymerisierbarer Monovinylidenmonomerer
besteht und ggf.
b) einer Persauerstoffverbindung als Polymerisationskatalysator,
b) einer Persauerstoffverbindung als Polymerisationskatalysator,
c) einem Suspendier- oder Dispergiermittel für die Polymerisation und
d) Wasser.
(4) Die Polymerisation des Monomerengemisches aus der Stufe (3) a) wird im erhaltenen wäßrigen Medium
durchgeführt, wobei ein polymeres Produkt gebildet wird, das die mit dem kautschukartigen Acrylatcopolymerisat
umhüllten Latexteilchen in einer Matrix aus hartem Polyvinylchloridharz eingeschlossen enthält,
wobei das letztgenannte polymere Produkt etwa 3 bis 65% seines Gesamtgewichts an kautschukartigem
geliertem Acrylatcopolymerisat enthält.
Wie bereits erwähnt, enthält das bei der zweiten Überpolymerisation erhaltene, aus Makrokörnchen bestehende
Produkt etwa 3 bis 65 Gew.-% des Polyacrylatbestandteils. In den meisten Fällen beträgt diese Menge
etwa 10 bis 40 Gew.-% Polyacrylatbestandteil. Dieses Produkt der zweiten Überpolymerisation kann in beliebiger
geeigneter Weise mit Vinylchloridharz, das keine kautschukartige Polyacrylatphase aufweist, so verdünnt
werden, daß ein Endgemisch erhalten wird, das durchschnittlich etwa 3 bis 6 Teile Polyacrylat pro 100 Teile Harz
enthält. Dieses endgültige körnige Gemisch kann zur Homogenisierung unter ziemlich intensiver Scherwirkung
in oder auf einem Mischer, dessen Metallflächen mit dem Kunststoff in Berührung sind, der bei einer Temperatur
gehalten wird, die etwas über der Temperatur, die bei den härtesten Polyvinylchloridharzen üblich ist, d. h.
zwischen etwa 177 und 227°C, vorzugsweise zwischen etwa 191 und 216°C liegt, plastifiziert, verschmolzen und
mastiziert werden. Die Temperaturen der Mischung liegen während dieser mechanischen Bearbeitung im
allgemeinen etwas über den genannten Werten.
Die Vinylchloridpolymermischungen gemäß der Erfindung können geringe Anteile anderer Bestandteile wie
Füllstoffe, Stabilisatoren, opak machende Mittel, Gleitmittel, Verarbeitungshilfsstoffe, Harze, die die Schlagzähigkeit
verändern, Antioxidantien und andere Mischungsbestandteile enthalten. Farbgebende Stoffe werden
wegen der durch den Anatas verliehenen Neigung zum Abkreiden und daher zum Verblassen im allgemeinen
nicht verwendet.
Das Bewitterungsprogramm bestand darin, daß Platten, die eine Größe von 152 χ 152 mm und eine Dicke von
0,76 bzw. 1,27 mm hatten, in einer Schräglage von 45° nach Süden ausgerichtet und ungestützt in Arizona,
Florida, Ohio und Louisiana für Zeiträume von 6,12,18 und 24 Monaten an jeder Stelle der Witterung ausgesetzt
wurden. Die Prüfungen bestanden aus dem »Variable Height Impact Test (VHIT)«, d. h. dem Gewichtsfalltest
aus verschiedenen Höhen zur Feststellung der restlichen Schlagzähigkeit, und aus einer visuellen Untersuchung
auf Vergilbung in Arizona, Florida, Ohio und Louisiana. Weitere Untersuchungen auf Beständigkeit gegen
Pilzbefall, Beständigkeit gegen Verschmutzung und allgemeines Aussehen wurden in Louisiana vorgenommen.
Der »Variable Height Impact Test« wird von R. C. Neuman in »Polymer Engineering and Science«, Bd. 6,
Nr. 2, S. 124—127 (1966) beschrieben. Der Test wird außerdem im National Bureau of Standards Voluntary
Product Standard PS 55—72, S. 4—5 beschrieben. Es wird angenommen, daß mit diesem Test Wetterfestigkeitswerte
mit größerer Aussagekraft erhalten werden als mit verschiedenen anderen Prüfmethoden, die bisher
angewandt wurden. Wie bereits erwähnt, werden Kunststoffplatten einer Größe von 152 χ 152 mm und einer
Dicke von 0,76 mm bzw. 1,27 mm für die Prüfung verwendet. Die Prüfapparatur besteht aus einem mit Meßskala
versehenen, 102 cm langem senkrechten Rohr, das ein Gewicht führt, das aus verschiedenen Höhen auf einen
Hammer von 12,7 mm Durchmesser fallengelassen wird. Der Hammer ruht mit seinem halbkugelförmigem Kopf
auf der Probe, die auf einem ringförmigen Gestell liegt. Das Gewicht fällt auf den Hammer und treibt den Kopf,
dessen Durchmesser 12,7 mm beträgt, durch die Probe und in ein 16,3-mm-Loch im Gestell. Die Arbeit in Joule
wird unmittelbar von den Teilstrichen an dem mit Meßskala versehenen Rohr abgelesen. Ein Wert »F50« (Wert,
bei dem 50% der Proben versagen) wird auf die von Neuman beschriebene Weise in Einheiten von Newton
berechnet.
Die Werte der Schlagzähigkeitsprüfung mit dem Fallgewicht aus veränderlicher Höhe nach der Freibewitterung
der Proben sind als Prozentsatz der Prüfwerte für die nichi der Freibewitterung ausgesetzten Probe
angegeben.
Die visuelle Bewertung der Farbbeständigkeit, d. h. fehlende Vergilbung bei weißen Baumaterialien, wurde
durch Ermittlung des Durchschnitts der Bewertungsnoten einer gegebenen Probe durch wenigstens drei Prüfer
vorgenommen. Die visuellen Bewertungen auf Beständigkeit gegen Pilzbefall und Verschmutzung und des
allgemeinen Aussehens wurden vorgenommen, indem der Durchschnitt der Bewertungsnoten einer gegebenen
Probe auf einer Skala von 1 bis 10, deren Ziffern die folgende Bedeutung haben, vorgenommen wurde:
10 = völlig einwandfrei, kein Abbau,
8 = Spur eines Abbaus,
6 = leichter Abbau,
4 = mäßiger Abbau,
2 = starker Abbau,
1 = vollständiger Abbau.
Wie bereits erwähnt, haben die Produkte gemäß der Erfindung allgemein verbesserte Farbbeständigkeit,
verbesserte Bewahrung der Schlagzähigkeit und erhöhte Beständigkeit gegen Verschmutzung und Pilzbefall
nach der Freibewitterung. Die Produkte eignen sich zum Strangpressen und/oder Spritzgießen der verschiedenen
Baumaterialien wie Verkleidungen von Häusern, Dachrinnen, Fallrohren u. dgl., besonders wenn die plastischen
Massen strengen Wetterbedingungen in bezug auf Hitze und Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
Ein in der vorstehend beschriebenen Weise hergestelltes Harz wurde in Pulverform mit einem pulverförmigen
streckenden Polyvinylchloridharz und Mischungszusätzen in den nachstehend genannten Mengen gemischt
anatas TiO2 0 4 6
') Grenzviskosität etwa 0,90 bis 0,94 gemäß ASTM-Einstufung GP-4-16043.
2) Hergestellt nach dem vorstehend beschriebenen zweistufigen Überpolymerisationsverfahren
und in der angegebenen Weise mit Polyvinylchlorid so verdünnt, daß die endgültige
Mischung etwa 5 Gew.-% Poly-n-butylacrylat enthält Grenzviskosität etwa 0,96 bis 1,00.
Mischung etwa 5 Gew.-% Poly-n-butylacrylat enthält Grenzviskosität etwa 0,96 bis 1,00.
Das pulverförmige Gemisch wurde zu einer Platte für Hausverkleidungen extrudiert und die Platte zu Tafeln
von 152 χ 152 mm geschnitten. Diese Tafeln wurden in der oben beschriebenen Weise dem Freibewitterungsver-
Tabelle 1 | A | B | C |
Materialien Gew.-Teilen | 53,5 | 53,5 | 53,5 |
Polyvinylchlorid1) | 51,5 | 51,5 | 51,5 |
Vmylchloridpolymerisat2) | 2,5 | 2,5 | 2,5 |
Zinnverbindung als Stabilisator | 1,75 | 1,75 | 1,75 |
Calciumstearat | 1,75 | 1,75 | 1,75 |
Wachs als Gleitmittel | 15 | 11 | 9 |
Rutil TiO2 | 0 | 4 | 6 |
Anatas TiO2 | |||
such unterworfen und erneut geprüft. Die Prüfergebnisse zeigen eine allgemein verbesserte restliche Schlagzähigkeit
beim Gewichtsfalltest (VHIT), verringertes Vergilben, verringerte Verschmutzung, geringeren Pilzbefall
und besseres allgemeines Aussehen, wenn der Rutil teilweise durch Anatas ersetzt wurde.
Proben
ABC
ABC
Eigenschaften: ursprüngl. Schlagzähigkeit, in Newton (N)
Arizona i Jahr — resti. Schlagzähigkeit
1 Jahr — Farbe
2 Jahre — restl. Schlagzähigkeit
2 Jahre — Farbe
Florida 1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit
1 Jahr — Farbe
2 Jahre — restl. Schlagzähigkeit 2 Jahre — Farbe
Ohio 1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit
1 Jahr — Farbe
2 Jahre — restl. Schlagzähigkeit 2 Jahre — Farbe
Louisiana 1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit 1 Jahr — Farbe
1 Jahr - Pilzbefall 1 Jahr — Verschmutzung
1 Jahr — allg. Aussehen
2 Jahre — restl. Schlagzähigkeit 2 Jahre — Farbe
2 Jahre - Pilzbefall 2 Jahre — Verschmutzung 2 Jahre — allg. Aussehen
23% starke Änderung
versagt — vergilbt
9% starke Änderung
versagt — vergilbt
90% leichte Änderung
vergilbt
87% mäßige Änderung
vergilbt
98% mäßige Änderung
nachgedunkelt
87% mäßige Änderung
gelb, leicht
schmutzig
98% starke Änderung —
versagt, fleckig
mäßige Änderung
nachgedunkelt
820
100%
leichte Änderung -
vergilbt
81%
mäßige Änderung ■
vergilbt
100%
leichte Änderung vergilbt .100%
leichte Änderung vergilbt
100%
mäßige Änderung
nachgedunkelt
100%
keine Änderung
100%
leichte Änderung
weißer
100%
keine Änderung
8
8
8
8
8
14
100%
mäßige Änderung ■
vergilbt
68%
mäßige Änderung ·
vergilbt
100%
leichte Änderung
vergilbt
100%
leichte Änderung
vergilbt
100%
leichte Änderung
nachgedunkelt
100%
keine Änderung
100%
leichte Änderung
weißer
100%
leichte Änderung
weißer
Ein Vinylchlorid-Homopolymerharz wurde in Pulverform mit Verarbeitungshilfsstoffen und anderen Mischungszusätzen
wie folgt gemischt:
D Ε F
Material, Gew.-Teile Polyvinylchlorid1)
Styrol-Acrylnitril-Copolymerisat (75 :25) Zinnverbindung als Stabilisator
Calciumstearat Wachs als Gleitmittel Rutil TiO2
Anatas T1O2 100 3 2 2 2 15 0
100 3 2 2 2 11 4
100 3 2 2 2 9 6
') Leicht verarbeitbares Polymerisat-Grenzviskositätetwa l.lObis 1,16. ASTM-Einstufung GP-6-15443.
Das Pulvergemisch wurde zu einer Platte für Hauverkleidungen extrudiert. Die Platte wurde zu Tafeln einer
Größe von 152 χ 152 mm geschnitten. Die Tafeln wurden in der oben beschriebenen Weise geprüft, dem
Freibewitterungsversuch unterworfen und erneut geprüft. Die Prüfergebnisse sind am besten für die höchste
Anatas-Konzentration (vorstehend als bevorzugt bezeichnet).
Proben
DEF
DEF
Eigenschaften:
ursprüngl. Schlagzähigkeit
in Newton (N)
ursprüngl. Schlagzähigkeit
in Newton (N)
Arizona
Jahr — rest!. Schlagzähigkeit
Jahr — Farbe
Jahre — restl. Schlagzähigkeit
Jahre — Farbe
Jahre — Farbe
Louisiana
Jahr — restl. Schlagzähigkeit
Jahr — Farbe
Jahr — Farbe
Jahr - Pilzbefall
Jahr — Verschmutzung
Jahr — allg. Aussehen
Jahre — restl. Schlagzähigkeit
Jahre — Farbe
Jahre - Pilzbefall
Jahre — Verschmutzung
Jahre — allg. Aussehen
16 380
35%
starke Änderung
verblaßt, vergilbt
12%
starke Änderung
verblaßt, vergilbt
100%
mäßige Änderung
nachgedunkelt, fleckig
73%
starke Änderung
verblaßt, fleckig
16
34%
mäßige Änderung
vergilbt
12%
mäßige Änderung
vergilbt
96%
leichte Änderung
nachgedunkelt
43%
leichte Änderung
weiß geworden
16 640
56%
mäßige Änderung
vergilbt
16%
mäßige Änderung
vergilbt
100%
keine Änderung
49%
leichte Änderung
weiß geworden
Ein Vinylchlorid-Homopolymerharz wurde als Pulver mit einem Verarbeitungshilfsstoff, einem die Schlagzähigkeit
verändernden Harz und anderen Mischungszusätzen wie folgt gemischt:
G H
Material, Gew.-Teile
Polyvinylchlorid1)
Polyvinylchlorid1)
Styrol-Acrylnitril-Copolymerisat (75 :25) Zinnverbindung als Stabilisator
chloriertes Polyäthylen
Calciumstearat
Wachs als Gleitmittel
RUtUTiO2
Anatas T1O2
chloriertes Polyäthylen
Calciumstearat
Wachs als Gleitmittel
RUtUTiO2
Anatas T1O2
') Grenzviskosität etwa 1,10 bis 1,16. ASTM-EinstufungGP-6-15443.
Das Pulvergemisch wurde zu einer Platte für Hauverkleidungen extrudiert Die Platte wurde zu Tafeln
von 152 χ 152 mm geschnitten. Die Tafeln wurden in der eben beschriebenen Weise geprüft, dem Freibewitterungsversuch
unterworfen und erneut geprüft Die Prüfergebnisse zeigen allgemein verbesserte Schlagzähigkeit
(VHIT) nach der Bewitterung, verringerte Verschmutzung und geringeren Pilzbefall bei teilweisem
Ersatz von Rutil durch Anatas.
100 | 100 |
2 | 2 |
2 | 2 |
8 | 8 |
2 | 2 |
2 | 2 |
15 | 9 |
0 | 6 |
Proben G
Eigenschaften: urspr. Schlagzähigkeit, in Newton (N)
7300
90&0
Arizona | 42% | 49% |
6 Monate — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
6 Monate — Farbe | nein | nein |
6 Monate — Verschmutzung u. Pilzbefall | 24% | 51% |
1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
1 Jahr — Farbe | geringfügig | geringfügig |
1 Jahr — Verschmutzung u. Pilzbefall | ||
Florida | 39% | 63% |
6 Monate — restl. Schlagzähigkeit | geringe Änderung, weißer | geringe Änderung, weißer |
6 Monate — Farbe | mäßig | nein |
6 Monate — Verschmutzung und Pilzbefall | 18% | 29% |
1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit | mäßige Änderung, weißer | mäßige Änderung, weißer |
1 Jahr — Farbe | mäßig | nein |
1 Jahr — Verschmutzung und Pilzbefall | ||
Ohio | 44% n ' | 75% |
6 Monate — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
6 Monate — Farbe | geringfügig | geringfügig |
6 Monate — Verschmutzung u. Pilzbefall | 36% | 92% |
1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
1 Jahr — Farbe | mäßig | geringfügig |
1 Jahr — Verschmutzung u. Pilzbefall | ||
Louisiana | 26% | 79% |
6 Monate — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
6 Monate — Farbe | mäßig | nein |
6 Monate — Verschmutzung u. Pilzbefall | 22% | 57% |
1 Jahr — restl. Schlagzähigkeit | leichte Änderung, weißer | leichte Änderung, weißer |
1 Jahr — Farbe | geringfügig | nein |
1 Jahr — Verschmutzung und Pilzbefall | ||
Claims (6)
1. Vinylchloridpolynnermassen mit verbesserter Wetterbeständigkeit, enthaltend ein Vinylchloridpolymerisat
und Titandioxyd, dadurch gekennzeichnet, daß das Titandioxid zu 10 bis 50 Gew.-°/o aus Anatas
und zu 40 bis 90 Gew.-% aus Rutil besteht
2. Vinylchloridpolyinermassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie 5 bis 20 Gew.-Teile
Titandioxyd pro 100 Gew.-Teile Vinylchloridpolymerisat enthalten und 10 bis 60% des gesamten Titandioxyds
aus Anatas besteht.
3. Vinylchloridpolymermassen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylchloridpolymerisat
dis zu 20 Gew.-°/o wenigstens eines damit copolymerisierten anderen Vinylidenmonomeren enthält,
das eine endständige Gruppe der Formel CH2 = C< enthält
4. Vinylchloridpolymermassen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie Vinylidenmonoir.ere
aus der aus «-Olefinen mit 2 bis 8 C-Atomen und Alkylacrylaten mit 1 bis 10 C-Atomen im Alkylrest
bestehenden Gruppe enthalten.
5. Vinylchloridpolymermassen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylchloridpolymerisat
ein vernetztes Polymerisat eines Alkylacrylats enthält
6. Vinylchloridpolymermassen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß sie als Alkylacrylatpolymerisat
ein in Toluol im wesentlichen unlösliches Polymerisat enthalten, das mehr als 50 Gew.-°/o eines
Alkylacrylats mit 2 bis 8 C-Atomen im Alkylrest und bis zu 50 Gew.-% wenigstens eines anderen Vinylidenmonomeren
mit einer endständigen Gruppe der Formel CH2 = C<
enthält
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Legal Events
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SCHOENWALD, K., DR.-ING. FUES, J., DIPL.-CHEM. DR. |
|
D2 | Grant after examination | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8365 | Fully valid after opposition proceedings |