DE2452366A1 - Foerderer - Google Patents
FoerdererInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B10/00—Power and free systems
- B61B10/02—Power and free systems with suspended vehicles
- B61B10/025—Coupling and uncoupling means between power track abd vehicles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
Anmelder: Ludwigshafen/Rh., 4*11.1974
Hytrac Conveyors Ltd. ? ^7 X1/K
Venlock Way, Thurmaston Boulevard
Leicester, England
Vertreter:
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Adolf H. Fischer
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Fischer 67 Ludwigshafen/Rhein
Bismarckstr. 64
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Fischer 67 Ludwigshafen/Rhein
Bismarckstr. 64
Förderer
Die Erfindung betrifft einen Förderer mit wenigstens einem Lastträger, der beweglich in einer Schienenbahn
montiert und über einen Mitnehmer mit einem Antriebselement ein- bzw. auskuppelbar ist, das
angrenzend an die Schienenbahn mit dem Lastträger läuft, wobei der Mitnehmer zwei Klinken aufweist,
die mit einem am Lastträger angebrachten Kupplungselement in Antriebsrichtung der Träger zusammenwirken.
Bei den bekannten Förderern dieser Art ist das Antriebselement oberhalb der Bahn untergebracht und
eirn greift also in die Lastträger von oben'und die zu
befördernden Lasten sind an den Lastträgern aufgehängt,
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Jeder der Lastträger hat irgendeinen emporragenden Mitnehmer, der mit einem herabhängenden Gegenstück
am Antriebselement in Eingriff kommt, \venn der Lastträger weiter bewegt werden soll. Die
Mitnehmer und die Eingriffseiemente sind so ausgebildet,
daß dann, wenn der Lastträger von dem Antriebselement angetrieben wird und er gegen einen
stehenden Lastträger stößt, sich die Verbindung zwischen dem Antriebelement und dem Mitnehmer löst,
so daß der Lastträger zum Stillstand kommt. Diese Ausführungsform bringt den Vorteil, daß man "eine
größere Zahl von Lastträgern an einer bestimmten Stelle der Bahn ansammeln kann, zum Beispiel um
sie zu beladen oder um irgendeine Arbeit an den Werkstücken durchzuführen, die auf den Lastträgern
angehängt sind.
.__^ 8Ί a, f%— 07^
Bei einem7 Förderer dieser Art (US-Patentschrift
3 Q99% 228) werden ein Paar Klinken von Jedem der
Antriebselemente gestützt. Die Klinken sind so aneinander geschaltet, daß für den Fall, daß sich
eine Klinke dreht die andere Klinke mitgedreht wird, So wird z.B., wenn ein Lastträger innerhalb
einer unteren Schienenbahn entlang läuft und sein hervorstehendes Kupplungselement anstößt und
dabei die erste Klinke des Antriebselementes in die Höhe hebt, die zweite Klinke dadurch ebenfalls
in die Höhe gehoben und danach fallen beide Klinken wieder nach unten, um so das Kupplungselement festzuhalten.
Dadurch wird der Antrieb zwischen dem Antriebselement und dem Lastträger übertragen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß ein bekannter Förderer
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_ 3 —
dieser Art vor allen Dingen dann nachteilig ist, wenn ein Lastträger schnell läuft. Da beide
Klinken des Antriebselementes angehoben werden, wenn das Kupplungselement des Trägers an eine
Klinke anstößt kann es passieren, daß der Lastträger direkt unter dem Antriebselement hindurchlaufen
kann, ohne daß sein Kupplungselement zwischen die Klinken eingreift. Ein weiterer
Nachteil des bekannten Förderers besteht darin, daß die Klinken in Folge ihrer komplizierten Form
schwer herstellbar und daher auch teuer sind. Außerdem verursacht der Betrieb durch das Anstoßen
beachtliche Geräusche, wobei dieses Anstoßen außerdem beim Ausschwingen gegen die angrenzenden
Träger zu Beschädigungen führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde die genannten Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß eine, der Klinken durch die Antriebs—
position der Träger unabhängig von der Stellung der zweiten Klinke beweglich ist, und daß die
zweite Klinke in Bewegungsrichtung entsprechend der Bewegung des Antriebselementes zur Kuppelstellung
der ersten Klinke ausgerichtet ist.
Entsprechend der Erfindung ist ein Förderer vorgesehen mit einer Anzahl von Lastträgern, die
frei beweglich in einer Schienenbahn angeordnet sind^mit einem Antriebseiement, das angrenzend
an die Schienenbahn läuft und einem Mitnehmer,
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der auslösend das Element mit einem Lastträger verbindet, der dadurch gekennzeichnet ist, daß
die erste Klinke drehbar gelagert ist und entgegen dem Eigengewicht aus der Bahn des Mitnehmers
eines Lastträgers herausgeschwenkt ist, und daß
die zweite Klinke entsprechend ausgebildet und angeordnet ist, wobei die zweite Klinke im angekuppelten
Zustand in die Schienenbahn ragt und beim Auftreffen auf ein Hindernis aus der
Schisnenbahn herausgedreht wird, daß die'zweite
Klinke beim Verschwenken mit Hilfe eines Armes die erste Klinke zum Auskuppeln verschwenkt«
Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß die Mitnshsiervorriclitung
"besonders einfach hergestellt wei'aeii kann und aus einfachen Teilen zusammengesetzt;
ist. Der Förderer nach der Erfindung bringt auch den Vorteil, daß nur eine geringe Geräuschentwicklung
gegeben ist. Ferner hat die Praxis gezeigt, daß der Förderer einwandfrei die an
ihn gestellten Forderungen erfüllt, insbesondere auch wenn.die Lastträger mit hoher Geschwindigkeit
bewegt werden» Das Einkuppeln erfolgt ohne Beschädigung der Teile und unter geringen mechanischen
Verlusten.
Wenn der Förderer nach der Erfindung im Betrieb ist, wobei zunächst keine Lastträger vorhanden
sind, dann wird der Antriebswagen durch das Antriebselement Uia das System herumlaufen, wobei
die Klinken antriefesbereit sind» Sobald der erste
ffrager in den Weg der Klinken gelangt, wird zunächst
die Führungsklink® verschoben, wodurch, auch die Mitnahmeklinke
'entsprechend verschoben wird» Sobald
o. 5 »
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jedoch die Führungsklinke durch den Träger freigegeben wird erfaßt auch die andere Klinke nunmehr
den Träger, so daß dieser angetrieben wird: Bei Erreichen eines stationären Lastträgers wird die
Führungskiinkθ angehoben, wodurch die Antriebsklinke
ebenfalls betätigt wird und somit den Antrieb des entsprechenden Lastträgers auskuppelt.
Es ist dabei vorteilhaft, daß durch diesen Aufbau eine Anzahl von stationären Trägern an einer geeigneten
Stelle des Systems gesammelt werden können. Da jeder neue Träger die Anzahl der anzusammelnden
Träger vergrößert, wird zunächst die Führungskiinke
des Mitnehmers aus ihrer Betriebsposition in Verbindung mit dem hintersten stationären Träger
herausgebracht und der Antrieb für den neuen Träger ausgekuppelt. Der Mitnehmer wird dann zu dem nächsten
Träger weitergeführt, wobei jedoch der Antrieb nicht
wieder ausgelöst wird, da die Führungsklinke in der ausgekuppelten Stellung gehalten wird und dadurch
die Führungskiinke außer Betrieb gehalten wird, bis
der letzte Träger eines Stoßes von Trägern erreicht ist. Die Klinken kehren dann in ihre normale Stellung
zurück und beginnen mit dem Antrieb des letzten Trägers.
Es ist vorteilhaft eine Anzahl von Mitnehmern in dem System zu verwenden und zwar einen für jeden
anzutreiben- -n Träger.
Obwohl es in dieser Hinsicht keine Einschränkung gibt, wird der Aufbau normalerweise so sein, daß
das Antriebselement über dem Träger angebracht ist, wobei der oder die Mitnehmer das Antriebselement
von oben aus lösen. Sobald dies geschieht, werden
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die Klinkon durch Schwarkraft in ihre Kuppelstellung
gelangen«, In anderen Fällen können zum Yerachwenken der Klinken entsprechende Federn
vorgesehen werden«
Eine -vorteilhafte Ausführungsform besteht darin,
daß jede Klinke mit einem Arm versehen ist, der in Richtung der anderen Klinke herausragt, wobei
der Arm auf dem Arm der auskuppelnden Klinke aufliegt und beim Auftreffen dieser Klinke auf ein
Hindernis in der Schienenbahn die Klinke zum. Auskuppeln verschwenkt,
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung
an Hand eines in den Zeichnuigpn
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen,
Figur 1 eine Ausfuhrungsform des
Förderers nach der Erfindung in einer Seitenansicht, teilweise im Querschnitt,
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Figur 2 eine Seitenansicht eines weiteren Teils des Förderers, der
die Antriebseinheit zeigt,
Figur J eine Seitenansicht ähnlich der Figur 1, die das Auskuppeln
eines der Träger des Förder-ers zeigt und
Figur 4- einen Querschnitt nach der Linie IV - IV in Figur 1.
Der in den Zeichnungen dargestellte Förderer besitzt eine erste Schienenbahn 1, in der eine Anzahl
von Lastträgern 2 frei beweglich sind. Oberhalb davon und parallel dazu verlaufend ist eine
zweite Schienenbahn 3 angeordnet, die ein verlängertes Antriebselement 4 besitzt, wobei die
Bewegungsrichtung durch den Pfeil A in Figur 1 angedeutet ist.
Eine Anzahl von Antriebswagen 5 (nur einer davon ist in den Zeichnungen dargestellt) stehen in Wirkverbindung
mit dem Antriebselement 4-, um für die Antriebsverbindung
mit den Lastträgern 2 zu sorgen,
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".vis dlss nächst sii'S-nd beschrieben ',/ircl;
I:: dia Torlistanden Beispiel wird von einer Aus»
i^linmgsform d33 Antriebselsäendes 4 ausgegangen,
v;ii ό-s in der UO=?atentschrift 3 537 067 beschrieben
ist; vj'obei gedosii assüglieh dieser Ausfülirimgsforai
Ιίοΐίΐΐ Sinsehräskiäsg d©r Erfindung bezweckt ist« Das
Sl'3ii3iit 4 bssitst ein© An a alii iron Gliedern 6, die
-r.'.is ii.-ieiü Paar τοη seitlichen Laschen 7 bestehen,
■;1i'5 fellen 8 trEgenq dis an der Innenseite der Sohle»
ϊΐr-iibcviü roll'S2io Ij'is aus der Zeichnung ersichtlich ist
?;Liid derartig'? Tg^tilsal angsordnat® Laschen mit snt—
sp"?to^ii'S2iden "yertilralsn Solisn 8 an nachfolgenden
I:.j.i'iiKr-.t&len Lasßiisii mit Eadern. "bsfestigto
Bis Aohssn sitfissassi den Tsrtikalen Rollen dss EIs-B^Ht-33
-;· tragsa siaea Bügel 9 s der durch einen
S^lilitL· iia Böd'Ssi der Schisnsnbahn 3 reichte Di©
lirt^i-ijä-^B.geii 5 sizid an entsprechend ausgewählte!!
^ϊιζνα? 2 z'eigt di© ilatriebseinheit für das Antriebs™
sl^msüt 4e Sie besitzt einen Motor 1O9 der an der
AnBenssite der zuelien Schisnenbahn 3 angeordnet
ist" u2id in der Ze leimung sins vertikale Antriebs«
'Afelle besitzt« Sin© Hölle 11 ist an der Antriebswelle
des Motors 10 befestigt, die über einen Riemen •aine weitere Holle, .15 an einer Eingangswelle eines
3> Λ- ö
14,/.n der Seiolinung darstellt, an
treibt* Die Ausgangsv/elle des Getriebes 14 trägt
ein Kettenrad 15? fias über eine Kette I7 ein weiteres
Kettenrad 16 antreibt« Das Ead 16 ist auf -
-einer waagerechten Antriebswelle 18 befestigt, die
m> Q m,
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Die Hauptantriebswelle der Einheit darstellt.
Auf der Antriebswelle 18 sind beidseitig" zu der
Schienenbahn 3 ein Paar von Antriebskettenrädern 19 angebracht, die ein Paar von endlosen parallelen
Antriebsketten 20 antreiben, die über ein Paar von Leerlauf-Zahnrädern 21 gelegt sind, die einander
gegenüberli"! · ; an den Seiten der Schienenbahn 3
angeordnet sind. Zwischen den Ketten 20 sind Mitnehmer 22 befestigt, die das Antriebselement 4 entsprechend
antreiben.
Ausgehend von den Figuren 1, 3 und 4 ist ersichtlich, daß die Schienenbahn 1 einen U-förmigen Querschnitt
mit einem im Boden angebrachten längen Schlitz 23 besitzt. Jeder Lastträger 2 in der Schienenbahn 1
besitzt einen Körper 24 mit einem auf den Kopf gestellten U-förmigen Querschnitt, wobei zwischen den
seitlichen Schenkeln ein Paar im Abstand zueinander angeordneter Achsen 25 mit Rollen 26 vorgesehen sind.
Wie aus Figur 4 ersichtlich ist,trägt jede Achse 25
eine breite Rolle 26, die mit einer Rippe 26a versehen ist, die in dem Schlitz 23 der Schienenbahn 1
geführt ist. An jedem Lastträger 2 ist ein lasttragendes Glied 27 angebracht, das am oberen Ende
mit Hilfe eines Stiftes zwischen -den seitlichen
Schenkeln des Lastträgers 2 befestigt ist.
Gemäß der in den Zeichnungen dargestellten besonderen Ausführungsform werden paarweise Lastträger verwendet,
um eine einzelne Last L zu fördern, die zwischen den Gliedern 27 angeordnet ist. Der Führungsträger
(gesehen in Bewegungsrichtung des Antriebselementes 4,
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r 1) l5G8.itst in seinem Körper ©inen Ausschnitt 29,
■um ein Eingreifen des Antriebswagens zu ermöglichen
und ist an seinem Führungsende mit einer'befestigten
Querschiene 30 versehen^ die zwischen den Seitenwindes
&d$ EBrpers ©iagesQÄweiBn iat;» Di<aa® Aua»
führiingsform sichert, daß der Antriebifagen 5 nur
den Führungslastträger eines Paares mitnimmt.
Anstelle der paarweise«. Vervrendung derartiger Lastträger
können diese auch einzeln für Einzellasten vorgesehen sein.» In diesem Fall muß jeder Lastträger
so ausgebildet sein, wie ein Führungsträger gemäß Figur 1.
Jeder Antriebswagen 5 besitzt eine waagerechte längliche ausziehbare Schiene 31, die an Jedem
Ende mit Hilfe einer Schraube 32 über eine Unterlage
33 mit einem der Bügel 9 des Antriebselementes
4 verbunden ist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist Jeder Antriebswagen zwischen zwei nebeneinanderliegenden
Bügeln 9 des Antriebselementes 4-befestigt,.
Auf der Schiene 31 sind ein Paar gewichtsbelasteter
Fallklinken 3ZU 35 angebracht, deren Drehpunkte mit
dem Bezugszeichen 36 und 37 bezeichnet sind. Die Klinke 34 stellt die Antriebsklinke dar und wird
von der Klinke '35 gesteuert, wie dies nachfolgend erläutert wird. Die Klinke 34- bewegt sich um ihre
Führung unabhängig von der Klinke 35, wenn sie links entsprechend Figur 1 angestoßen wird. Jede Klinke
besitzt einen Körper, der ein auf den Kopf gestelltes IJ darstellt (Figur 4)f wobei die unteren Teile der
— 11 —
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SeitenwMnde keilförmige Ausbildungen. 54α, 3$a aufweisen,
die die Lastträger ergreifen. Die Klinken sind ineinander gegenüberliegender Stellung derart
angeordnet, daß die eingreifenden Ränder ihrer Seitenteile 34a, 35a nach unten abfallend ausgebildet
sind. Von jeder Klinke geht zur anderen jeweils ein Arm 34b, 35b, wo-bei diese Arme derart
angeordnet sind, daß die Arme 34b der Klinke 34
auf den Armen 35b der anderen Klinke aufliegen. Darüberhinaus besitzt einer der Arme 35b einen
sich seitlich erstreckenden Finger 35c, mit dem die Klinke angehoben werden kann.
Zusätzlich ist der U-förmige Körper jeder Kl;
34, 35 derart geformt, daß eine nach unten gerichtete
Zunge 34d, 35d angeordnet ist, die auf der Schiene aufliegt, um die eine Stellung zu definieren. In
dieser einen Stellung bilden die vertikalen Ränder der Klinke 34- die Antriebsoberflächen und hintergreifen
in dieser Stellung die Querschiene 30 am vorderen Ende des Führungslastträgers 2. Auf diese
Weise bewegt sich die Klinke 34· zusammen mit dem
Antriebselement 4 und dem vorderen Lastträger 2, der den hinteren Lastträger nachzieht. Dabei wirkt
auf die Klinke 34 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 36, wobei die Klinke durch die
Zunge 34d abgestützt wird.
Figur 3 zeigt, wie der Antrieb außer Eingriff gebracht wird, wenn der Antriebswagen 5 eine bestimmte
Station in der Schienenbahn 1 erreicht. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, laufen die geneigten Oberflächenteile
35a der Klinke 35 auf das äußere Ende
- 12 -
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des feststehenden Lastträgers auf, wodurch die
Klinke im Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 37
v-srschwenkt wircL· Dadurch werden die Arme 55"b
der Klinke "35 angehoben und damit dls Arme 34-b
dar Klinke JA9 wodurch diese entgegen dem Uhrzeigersinn
um den Zapfen 36 verschwenkt wird,
so daß das die geneigte Oberfläche aufweisende Teil der Klink© außer Eingriff mit dem entsprechenden
Lastträger gelangt,,
Ein ähnlicher Effskt kann dadurch erreicht werden,
daS die Klink® 55 Hit einem anderen Auslösemechanismus
in odsr "bei der Seliienenbahn in Wirkver-"binatm.g
gebracht wird» Der seitliche Finger 35c
an dsr Klinke 35 ksrna dasu verwendet werden die
KLiiike mit Hilfe einer locke (in Figur M- mit dein
Bssugszeichaii 38 angegeben) au verschwenken.
Andere ähnlich© Teile können dafür verwendet
werden», "beispielsweise ein elektromagnetisch
arbeitender Arm«
In jedem FaIl3 wenn das Hindernis überwunden ist,
kehren beide Klinken unter der Schwerkraft in ihre Stellung gemäß Figur 1 zurück, wobei der Antrieb
fortgesetst wird, wenn bean nächsten Mal ein
stationärer Führungsträger anstößt=. In diesem Fall
wird die Klinke -.55 angehoben und damit auch die Klinke 34-., wie in Figur 3 dargestellt, wobei jedoch
in dem Augenblick, wenn die Klinke 35 die Querschiene 30 passiert hat sie zurückfällt und
somit die Klinke 5* hinter der Querschiene 30 eingreifen
kann, wodurch der Antrieb erneut einsetzt.
0 9 e 2 7 / 0 s 1 a
InfolK-e der νοΓεΐθ1:1θη(1 beschriebenen Ausführungsform, können die Lastträger 2 veranlaßt werden entlang
der Schienenbahn in Gruppen oder Reihen an bestimmten ausgewählten Stellen gesammelt zu werden,
indem ein besonderer Lastträger außer Eingriff gebracht wird im Bezug auf einen dazu gehörenden
bestimmten Antriebswagen, sobald dieser an einem stationären Träger oder einem anderen Hindernis
der Schienenbahn eintrifft.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß ein Fördersystem, wie es vorstehend beschrieben und in den
Zeichnungen dargestellt ist mit einem von oben eingreifenden Antriebswagen 5 zum Erfassen der
Lastträger 2 durch ein System zu ersetzen, bei dem der Antriebswagen 5 die Lastträger von der
Seite oder von unten erfaßt. Bei diesen Ausführungsformen ist es notwendig zum Verschwenken der Klinken
3^-, 35 Federn anzubringen.
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Claims (1)
- Patentansprücheförderer mit wenigstens einem Lastträger, der 'beweglich in einer Schienenbahn montiert und über einen Mitnehmer mit einem Antriebselement ein- bsw» auskuppelbar ist, das angrenzend an die Schienenbahn mit dem Lastträger läuft, wobei der Mitnehmer zwei Klinken aufweist, die mit einem am Lastträger angebrachten Kupplungselement in Antriebsriehtüiig der Träger zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet„ daß eines der Klinken (34) durch die Antriebsposition der Träger unabhängig von der Stellung der zweiten Klinke (35) beweglich ist, und daß die zweite Klinke (35) in Bewegungsrichtung entsprechend der Bewegung des Antriebseiementes £5) zur Kuppelsteilung der ersten Klinke (34) ausgerichtet ist.2, Förderer mit einer Anzahl von Lastträgern, die frei beweglich in einer Schienenbahn angeordnet sind mit einem Antriebselement, das angrenzend an die Schienenbahn läuft und einem Mitnehmer, der auslösend das Element mit einem Lastträger verbindet, dadurch gekennzeichnet;, daß die erste Klinke 034) drehbar gelagert ist und .entgegen dem Eigengewicht aus der Bahn des Mitnehmers eines Lastträgers herausgeschwenkt ist, und daß die zweite Klinke-(35) entsprechend ausgebildet und angeordnet ist, wobei die zweite Klinke (35) angekuppelten Zustand in die Schienenbahn (1) ragt und beim Auftreffen auf ein Hindernis aus- 15 5 0 9827/0519der Schienenbahn (1) herausgedreht wird, daß die zweite Klinke (35) beim Verschwenken mit Hilfe eines Armes (35b) die erste Klinke (3*0 zum Auskuppeln verschwenkt.Förderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klinke (34-, 35) mit einem Arm (34-b, .35b) versehen ist, der in Richtung der anderen Klinke herausragt, wobei der Arm(3^b) auf dem Arm (35b) der auskuppelnden Klinke (35) aufliegt und beim Auftreffen dieser Klinke (35) auf ein Hindernis in der Schienenbahn (1).die Klinke (3^) zum Auskuppeln verschwenkt.4. Förderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (35b) der Klinke (35) mit einem seitlich herausragenden Finger (35c) versehen ist.5. Förderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Führungskante der zweiten Klinke (35) in Richtung der Bewegung des Antriebswagens (5) nach oben geneigt ist, um auf das rückwärtige Ende eines stehenden Trägers aufzulaufen.6. Förderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klinke (3^·, 35) die Form eines auf den Kopf gestellten"U" aufweist und in Eingriff steht bzw. geführt ist durch ein schienenförmiges Teil (Figur 4), das den Körper des Antriebswagens (5) darstellt, wobei die unteren Teile der Seitenwände der Klinken (34·, 35) sich- 16 -509827/0519unterhalb des Antriebsv/agens (5) erstrecken und die Kuppel- bzwo Satkuppelteile darstellen.7· Förderer nach Anspruch Ί , dadurch gekennzeichnet, daß jeder antreibbare Lastträger (2) die Form eines auf den Kopf gestellten U-förmigen Körpers (24-) aufweistt indem ein Einschnitt (29) vorgesehen ist, daß an dem Körper (24) den Einschnitt (29) begrenzend eins Querschiene (50) für die Verbindung der Klinke (54) des Antriebswagens (5) vorgesehen ist, wobei der Binschnitt (29) größer ist als der Abstand zwischeo. den Elinfcen (5^, 35)" eS. Förderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastträger (2) unter Verwendung eines Führungs-Lastträgers su Gruppen zusammengefaßt sind und jeweils der führende Lastträger (2) angetrieben ist.., wobei die anderen Lastträger (2) ein Sin- bzw* Auskuppeln nicht bewirken.9» Förderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebselement eine Antriebskette (20) mit Höllengliedern (6, 8) und Mitnehmern (22) vorgesehen ist, daß die Mitnehmer (22) Bügel (9) . erfassen,"' "-an denen die Antriebswagen (5) befestigtsind,509827/051
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8141 | Disposal/no request for examination |