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DE2447363A1 - Elektrische schaltanordnung - Google Patents

Elektrische schaltanordnung

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Publication number
DE2447363A1
DE2447363A1 DE19742447363 DE2447363A DE2447363A1 DE 2447363 A1 DE2447363 A1 DE 2447363A1 DE 19742447363 DE19742447363 DE 19742447363 DE 2447363 A DE2447363 A DE 2447363A DE 2447363 A1 DE2447363 A1 DE 2447363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetizing
circuit
coil
switching arrangement
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742447363
Other languages
English (en)
Other versions
DE2447363C3 (de
DE2447363B2 (de
Inventor
Dieter Oettinghaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Magnet Physik Dr Steingroever GmbH
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DE2447363A priority Critical patent/DE2447363C3/de
Priority to IT54575/74A priority patent/IT1024476B/it
Priority to GB54569/74A priority patent/GB1481190A/en
Priority to FR7442658A priority patent/FR2287098A1/fr
Priority to US05/547,395 priority patent/US3969657A/en
Publication of DE2447363A1 publication Critical patent/DE2447363A1/de
Publication of DE2447363B2 publication Critical patent/DE2447363B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2447363C3 publication Critical patent/DE2447363C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
    • H01F13/003Methods and devices for magnetising permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

Deutsche Edelstahlwerke 2447363
Aktienge s ells chaf t
Krefeld, Oberschlesienstr. 16
Elektrische Schaltanordnung,
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltanordnung für ein Gerät zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Dauermagneten.
Ein Gerät, mit dem man Dauermagnete sowohl magnetisieren als auch entmagnetisieren kann, ist bisher nicht bekanntgeworden. Zur Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung von Dauermagneten oder -systemen nach dem Impulsverfahren war je eine spezielle Spule erforderlich. Bisher bekannte Schaltungen für Magnetisier- und Entmagnetisiergeräte sind in den Bildern 1 und 2 dargestellt.
Bild 1 zeigt eine Schaltung für ein Gerät zum wahlweisen Magnetisieren und Entmagnetisieren von Dauermagneten. In der Schaltung als Magnetisiergerät sind die Steckverbindungen S-^ oder S2 und S4 geschlossen, die Steckverbindung Sg offen. Zwischen der Anschlußbelegung 1 und 2 wird eine Magnetisierspule angeschlossen.
Um die Schaltungsanordnung gemäß Bild 1 zur Entmagnetisierung von Dauermagneten verwenden zu können, muß die Steckverbindung 3 geschlossen und die Steckverbindung 4 geöffnet werden sowie zwischen die Ansehlußbelegungen 1, 2 und 3 eine andere Spule mit zwei Wicklungen und drei Anschlüssen eingeschaltet werden.
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Nachteilig bei dieser bekannten Schaltanordnung ist der hierbei notwendige Spulenwechsel und außerdem, daß jeweils nur die halbe Kondensatorkapazität und damit nur die halte gespeicherte Energie zur Entmagnetisierung ausgenutzt werden kann.
Bild 2 zeigt das Prinzip der Impulsmagnetisierung, Im allgemeinen besteht der Hochstromschaltkreis eines Impulsmagnetisiergerätes aus einem Speicherkondensator C, dem Kreiswiderstand R, einer Induktorinduktivität L und dem Leistungsschalter S. Der Kondensator C ist auf die Spannung Un aufgeladen. Beim Schließen des Schalters S fließt durch die Induktorwicklung der Entladestrom i, welcher ein magnetisches Feld in der Induktorinduktivität L aufbaut. Durch entsprechende Wahl der Schaltungsgrößen R, L und C kann ein schwingender Energieaustausch erzwungen werden. Ein solcher Verlauf des Entladestroms erzeugt analog in der Magnetisiervorrichtung ein abklingendes Wechselfeld, welches sich für Entmagnetisierungen eignet. Die Schaltanordnung gemäß Bild 2 ist jedoch zum Aufmagnetisieren von Dauermagneten nicht geeignet.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Geräts, das sowohl zum Magnetisieren als auch zum Entmagnetisieren von Dauermagneten verwendet werden kann. Die dabei zu lösende Aufgabe bestand in der Schaffung einer geeigneten Schaltanordnung, die auf möglichst einfache Art einmal als Magnetisierkreis und ein andermal als Entmagnetisierkreis geschaltet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine elektrische Schaltanordnung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in einem Stromkreis, gebildet aus mindestens einem aufladbaren
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Kondensator,, Magnetisier- und Entmagnetisierspule sowie einem elektronischen Schalter, parallel zum Kondensator eine Diode eingeschaltet ist, die über zwei Schalter wahlweise mit dem einen oder anderen Ende der Spule zusammenschaltbar ist. Als elektronischer Schalter soll vorzugsweise ein Thyristor in den Stromkreis eingeschaltet sein.
Anhand von Bild 3a und b wird die Erfindung näher erläutert. Bild 3a zeigt den Schaltzustand für den Magnetisierungsvorgang und Bild 3b den Schaltzustand der elektrischen Schaltanordnung gemäß der Erfindung für den Entmagnetisiervorgang.
Die Schaltung besteht aus einem Stromkreis, der einen aufladbaren Kondensator C, eine Magnetisier- bzw. Entmagnetisierspule L, R sowie einen elektronischen Schalter V1, z.B. einen Thyristor, enthält. Parallel zu dem Kondensator C ist eine Diode V2 in den Stromkreis eingeschaltet, die über die Schalter d., bzw, dg wahlweise mit dem einen oder anderen Ende der Spule L, R zusammenschaltbar ist.
Soll die erfindungsgemäße elektrische Schaltanordnung zur Magnetisierung von Dauermagneten verwendet werden, so ist, wie Bild 3a zeigt, der Schalter d^ geschlossen und der Schalter d2 geöffnet. Wenn der Kondensator C auf die Spannung Uq aufgeladen ist, was durch die Steuerelektronik St-^ erfolgen kann, wird der Thyristor Vjdurch die Steuerelektrode St2 angesteuert und der Entladestrom iJ fließt durch die Spule L, R, wobei durch die über den Schalter d^
(,geschlossen zugeschaltete Diode V, den Kondensator C kurzsxfcüeßfe und damit eine Rückschwingung durch die Spule L, R verhindert wird.
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Soll dagegen das Gerät zum Entmagnetisieren von Dauermagneten verwendet werden, so wird der Schalter d^ geöffnet und der Schalter do geschlossen. Nach erfolgter Aufladung des Kondensators C und Ansteuerung des Thyristors V^ fließt der Strom i* durch die Spule L, R und kann über die durch den Schalter dg zugeschaltete Diode V^ und den Kondensator hin-und zurückschwingen, wodurch sich das für das Entmagnetisieren erforderliche abklingende Wechselfeld ergibt.
Die Umschaltung der Schalter d-^ und d2 kann von außen und von ferne gesteuert werden, so daß die Schaltung in sehr einfacher Weise von Magnetisieren auf Entmagnetisieren umgepolt werden kann.
Die erfindungsgemäße elektrische Schaltanordnung hat einmal den Vorteil, sowohl für das Magnetisieren als auch das Entmagnetisieren von Dauermagneten oder Magnetsystemen, z. B. für Drehspulinstrumente, Tachometer usw., geeignet zu sein. Das Umschalten kann durch Betätigen von nur zwei Schaltern in sehr einfacher Weise erfolgen. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Schaltanordnung auch einfacher im Aufbau und kommt mit weniger Schaltungselementen aus als bisher bekannte, die insbesondere zwei Kondensatoren und zwei Spulen erforderten, während die erfindungsgemäße Schaltanordnung mit jeweils nur einem Schaltelement auskommt. Damit ist die elektrische Schaltanordnung einfacher im Aufbau, preiswerter in der Herstellung und universeller anwendbar als vergleichbare bekannte Anordnungen.
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Claims (2)

  1. Ansprüche
    l.J Elektrische Schaltanordnung für ein Gerät zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Dauermagneten, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Stromkreis, gebildet aus mindestens einem aufladbaren Kondensator (C), Magnetisier- und Entmagnetisierspule (L, R) sowie einem elektronischen Schalter (V^), parallel zum Kondensator (C) eine Diode (V2) eingeschaltet ist, die über zwei Schalter (d-^ und d2) wahlweise mit dem einen oder anderen Ende der Spule (L, R) zusammenschaltbar ist.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter (V-^) ein Thyristor ist.
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DE2447363A 1974-10-04 1974-10-04 Elektrische Schaltanordnung für ein Gerät zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Dauermagneten Expired DE2447363C3 (de)

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Publications (3)

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DE2447363B2 DE2447363B2 (de) 1977-10-06
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US (1) US3969657A (de)
DE (1) DE2447363C3 (de)
FR (1) FR2287098A1 (de)
GB (1) GB1481190A (de)
IT (1) IT1024476B (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: OETTINGHAUS, DIETER, 5000 KOELN, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MAGNET-PHYSIK DR. STEINGROEVER GMBH, 5000 KOELN, D

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