DE2443884B2 - Verfahren zur galvanischen abscheidung von kupfer-indiumlegierungsschichten auf aluminium und aluminiumlegierungen - Google Patents
Verfahren zur galvanischen abscheidung von kupfer-indiumlegierungsschichten auf aluminium und aluminiumlegierungenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur galvanischen
Abscheidung von Kupfer-Indium-Legierungsschichten auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit nachfolgender
thermischer Diffusionsbehandlung.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung der Reibungseigenschaften, der Verschleißfestigkeit und
der Beständigkeit gegen Fressen erreicht durch Bildung bestimmter, durch Diffusionsvorgänge entstehender
inter- oder halbmetallischer Oberflächenschichten auf den Aluminiumteilen.
Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Erzeugung derartiger Schichten auf der Oberfläche beliebiger
Metallteile bekannt, z.B. aus der FR-PS 15 30 559 und deren fünf Zusatzpatenten. Diese beschreiben die
Herstellung von zusammengesetzten Reibschichten, die durch metallische Überzüge gebildet werden, nach
deren Ablagerung eine geeignete thermische Behandlung durchgeführt wird. Gemäß der DT-OS 21 02 190
erfolgt eine derartige thermische Nachbehandlung bei Temperaturen bis zu 45O0C, unter bestimmten Bedingungen
bei Temperaturen bis zu 3500C, auf alle Fälle jedoch oberhalb des Schmelzpunkts des am niedrigsten
schmelzenden Metalls und demzufolge z. B. bei 1800C im Falle der Abscheidung einer Kupfer-Indium-Legierungsschicht
auf einer Aluminiumlegierung, da der Schmelzpunkt des Indiums als am niedrigsten schmelzendes
Metall etwa 155°C beträgt
Aus dem angegebenen Stand der Technik sind zwei Typen derartiger Verfahren bekannt Gemäß dem
ersten Verfahrenstyp werden zunächst aufeinanderfolgende Metaüschichten auf die zu behandelnden Teile
aufgebracht, und anschließend erfolgt eine Diffusion in einer vorzugsweise neutralen oder reduzierenden
Atmosphäre nach einem thermischen Zyklus, der rvei bestimmte Phasen umfaßt, nämlich zunächst ein
Aufheizen auf eine Temperatur von mindestens 200C unterhalb des Schmelzpunktes des am niedrigsten
schmelzenden der beteiligten Metalle und danach ein Aufheizen auf eine Temperatur zwischen diesem
Schmelzpunkt und 8000C
Gemäß dem Verfahrenstyp wird zunächst auf das zu behandelnde Teil eine Lage aus einer Legierung von
zwei oder mehreren Metallen aufgebracht, worauf das auf diese Weise überzogene Teil thermisch behandelt
wird, ggf. in einer einzigen Stufe. Dieses zweite Verfahren gestattet im Vergleich mit dem ersten
Verfahren eine niedrigere Diffusionstemperatur und eine kürzere Temperatur-Haltezeit
In beiden Fällen liegen beim behandelten Teil nach der Behandlung folgende Schichten vor (von innen nach
außen):
— das Grundmetall,
— eine Schicht Restmetall,
— eine aus metallischen Anteilen gebildete Schicht mit einer Dicke von mehr als 10 μπι und einer
Vickers-Härte von mehr als 500 HV,
— eine Oberflächen-Restschicht mit einer Dicke von
weniger als 4 μίτι, bestehend aus einem der
beteiligten Metalle.
Bei Anwendung des aus der angegebenen Patentschrift bekannten Verfahrens auf Aluminiumlegierungen
und Ausbildung einer Diffusionsschicht aus Kupfer und Indium, wobei die Temperatur der letzten Stufe der
thermischen Behandlung 2000C beträgt, liegen z. B. nach der Behandlung — von innen nach außen —
folgende Schichten vor:
— die Aluminium-Grundlegierung,
— eine Restschicht aus Kupfer,
— eine aus Kupfer und Indium zusammengesetzte Schicht,
— eine Oberflächen-Restschicht aus Indium.
Die bekannten Verfahren zur Herstellung von Diffusionsschichten aus Kupfer-Indium-Legierungen
auf Aluminium und seinen Legierungen haben insbesondere die folgenden Nachteile:
Die Temperatur für die thermische Behandlung, die notwendigerweise über 1550C (Schmelzpunkt des
Indiums) liegt, ist zu hoch und hat ein Nachlassen der mechanischen Eigenschaften der Aluminiumlegierungen
zur Folge, und zwar insbesondere derjenigen mit starker Aushärtung, wie beispielsweise der Aluminium-Zinklegierungen,
bei denen die mechanischen Eigenschaften bereits ab Temperaturen von etwa 130—135°C
an nachlassen. Da die Behandlungstemperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Indiums (155°C) liegt, haben
die gebildeten Schichten außerdem eine große Porosität.
Aufgrund dieser Morphologie der Schichten tritt bei
Rabungsbeansprucheng ein sehr schneller Verschleiß
der porösen Zone sowie eine erhebliche, progressive Zunahme des Reibungskoeffizienten ein. Es kann sogar
bei einem bestimmten Grad des Verschleißes zu einem Verkleben der Oberflächen und einem Fressen kommen.
Weiterhin führt die Anwesenheit einer Schicht aus Kupfer mit ungünstigen mechanischen Eigenschaften
unterhalb der zusammengesetzten, zerbrechlichen Schicht mit günstigen mechanischen Eigenschaften zu
einer stark ausgeprägten Gesamtzetbrechüchkeit der
zusammengesetzten Schicht, wodurch verhindert wird,
daß diese ohne Bruch nennenswerten Verformungen der Grundschicht folgt ,5
Bei dem erwähnten bekannten Verfahren wird die
Legierung aus Kupfer und Indium auf dem zu behandelnden Teil mit Hilfe üblicher bekannter Bäder
abgeschieden, z. B. solcher auf der Bas s von Sulfamaten.
Diese Bäder haben jedoch eine Reihe von Nachteilen. ;o
So ändert sich z. B. die Zusammensetzung der
abgeschiedenen Legierungsschichten erheblich von einem Punkt des behandelten Teils zi'm anderen.
Übersteigt der Kupferanteil des gen-ischten Überzugs 50 Gew.-%, so überzieht sich die Legierung bei 2S
Reibbeanspruchungen mit Kupfer, dis praktisch nicht verträglich ist mit sich bewegenden, nil den behandel-
%en Aluminiumlegierungsteilen in Rribeingriff stehenden
mechanischen Teilen, insbesondere mit Stahlteilen. Übersteigt der Indiumanteil 65 Gew -%. so nimmt die
Härte der gebildeten Legierungen sehr rasch ab und die mechanischen Eigenschaften der Legierungsschicht
reichen nicht mehr aus, um ein Oberflächenfließen im
Laufeder Reibbeanspruchung auszuschließen.
Nachteilig ist ferner, daß diese Bäder chemisch
instabil sind und sich im Laufe der Zeit schnell
verändern, so daß es mit ihrer Hilfe nicht möglich ist. auf
allen Stellen des zu behandelnden Teils eine Legierung mit konstanter, vorgegebener Zusammensetzung abzulagern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das es gestattet, unter industriel
len Bedingungen der Großserienproduktion einen Überzug auf Oberflächen aus Aluminium und dessen
Legierungen herzustellen, der gute Reibeigenschaften ohne die Gefahr eines Fressens und einen verringerten
Verschleiß gewährleistet, der selbst erheblichen Verformungen
der Grundschicht ohne Bruch folgen kann, der auf der Oberfläche nicht fließt und der eine höhere
Härte aufweist als eine nichtüberzogene Aluminiumlegierung,
wobei die übrigen mechanischen Eigenschaften des überzogenen Bauteils nicht verändert werden
sollen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren zur galvanischen Abscheidung von Kupfer- 5S
Indiumlegierungsschichten auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit nachfolgender thermischer Diffusionsbehandlung
dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidung aus einem wäßrigen, alkalischen Bad mit
einem Gehalt an Kupfer(l)-, lndium(Ill)-lonen, Alkali-Hydroxid,
-Cyanid, -Gluconat, Glucon- und Oxalsäure vorgenommen und die thermische Diffusionsbehandlung
bei einer Temperatur zwischen 120 und 155° C durchgeführt wird.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah- <,5
rens wird das zu behandelnde Teil nach dem üblichen bekannten Entfetten und Beizen mit einer Kupfer-lndium-Legierungsschicht
in einem Bad der angegebenen Zusammensetzung unter folgenden Bedingungen überzogen:
— Mengenverhältnis von imdhimmeiall zu Kupfermelall
im Bad zwischen 2 und 8,
— Verhältnis von Alkalighiconat zu Indiummetall im
Bad mindestens 1 :2, & h. mindestens 04 g Gluconat
pro g I ndiummetall,
— Verhältnis von Anteil des Alkalicyanid zu Kupfermeiall
im Bad zwischen 1,1 und 1,8, d. h. 1,1 bis 1,8 g
Cyanid pro g Kupfermetall,
— Konzentration der Gluconsäure und der Oxalsäure im Bad zwischen 1 und IO mg/Liter,
— pH-Wert des Bades zwischen 12J5 und 14 und
zwischen diesen Werten eingestellt durch Zugabe von Alkalihydroxid,
— Temperatur des Bades zwischen 30 und 6O0C
— Kathodenstromdichte zwischen 3 und 8 A/dm2,
— λ --Vodenstromdichte zwischen 1.5 und 4 A/dm·.
Nach Ablagerung der Schicht in gewünschter Dicke und nach dem Spülen und Trocknen wird das Teil einer
thermischen Diffusionsbehandlung bei einer Temperatur zwischen 120 und 155CC während eines Zeitraums
/wischen 2 und 6 Stunden unterworfen.
Durcti die Erfindung wird erreicht daß eine
Oberflächen-Reibschicht ausgebildet wird, die nicht
porös lsi. die über die gesamte Dicke und an allen Punkten der behandelten Oberfläche die gleiche
Zusammensetzung aufweist und die sich ohne Bruch verformt, und daß die mechanischen Eigenschaften des
behandelten AluminiumteiK nicht verändert werden und keine örtlichen Schmelzvorgange erfolgen.
Ferner zeichnet sich die erfindungsgemäß hergestel!- te Reibschicht dadurch aus, daß sie gut wärmeleitend
und elektrisch leitend ist und die unerwartete Eigenschaft besitzt, daß eine Reiboberfläche mit geringem
Reibungskoeffizienten entsteht, ohne daß auf der Oberfläche nichtlegiertes Indium auftritt, wie dies bei
den bekannten Verfahren der Fall ist. Die mikrographische Prüfung eines Schnittes eines derartigen Teils zeigt
eine Oberflächenschicht, die an allen Stellen des Teiles vollständig homogen und gleichmäßig ist, sehr gut haftet
und eine Vickers-Härte von 3O0bis450 HV unter0,15 N
hat. Diese Schicht enthält Kupfer und Indium im Verhältnis von 35 bis 50 Gew.-% Kupfer im Indium und
besteht aus einer harten, jedoch nicht zerbrechlichen Kupfer- Indiumlegierung.
Es wurde die Reibung einer Nabe aus einer Aluminiumlegierung auf einer Achse aus einsatzgehärtetem,
abgeschrecktem Stahl untersucht, wobei dieser Mechanismus von öl umgeben war und die Temperatur
derjenigen von Umgebungsluft entsprach. Die Daten der Teile waren wie folgt: Achsendurchmesser: 40 mm;
Spiel zwischen der Achse und der Nabe: 0.08 mm; Gleitgeschwindigkeit: 2m/s; spezifischer Druck: 140
bar.
Unter diesen Bedingungen trat bei der Nabe aus einer
Aluminiumlegierung AU4G mit 94,5% Aluminium, 3,8% Kupfer und 1,5% Magnesium bei nicht mehr als 5
Sekunden Reibungszeit ein starkes Fressen mit Übertragung von Aluminium auf die Achse aus
gehärtetem, abgeschrecktem Stahl auf.
Demgegenüber blieb eine derartige, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren behandelte Nabe mehrere
Stunden lang bei einem Reibkoeffizienten von 0.03 betriebsfähig.
Die erfindungsgemäße Behandlung des Lagers aus Aluminiumlegierung war wie folgt:
— zunächst wurde das Teil entfettet und gebe;zt;
— danach wurde das Teii gespült und anschließend in eine™i galvanischen Bad mit einer Legierungsschicht
aus Kupfer und Indium von 20 um Dicke überzogen. Das Bad besaß die angegebene Zusammensetzung,
und es hen-schten die folgenden Bedingungen:
• Verhältnis Indiummetall/Kupfermetall im Bad = 2,7, •Gehalt des Bades an Alkaligluconat, hier Kaliumgluconat,
= 2,5 g Gluconat pro g Indiummetall,
■ Gehalt des Bades an Gluconsäure = 2 mg pro Liter,
• Gehalt des Bades an Oxalsäure = 1,5 mg pro Liter,
• Temperatur des Bades = 500C,
• pH-Wert des Bades== 13,3,
• Kathodenstromdichte 4 A/dm2,
Anodenstromdichte 2 A/dm2.
Anodenstromdichte 2 A/dm2.
— Schließlich wurde das beschichtete Teil gewaschen, getrocknet, und sodann 4 Stunden lang bei 1500C in
Umgebungsluft gehalten.
Im Vergleich dazu vermochte ein Lager aus einer Aluminiumlegierung AU4G, das durch kräftige anodiiche
Oxidation behandelt worden war, nicht langer als 2 Minuten zu arbeiten und nach Ablauf dieser Zeit trat ein
starker Übergang von Aluminium auf die Stahlachse ein.
Dieses Beispiel zeigt einen Reibungsversuch zwischen
zwei ebenen Oberflächen, wobei folgende Versuchsbedingungen gewählt wurden: ebene Läufer
mit einer Länge von 20 mm mit zwei Längsstützen von 4 mm Breite; hin- und hergehende Verschiebung auf
einer ebenen Bahn mit einer Länge von 60 mm; Belastung 30 daN; Gleitgeschwindigkeit 1 cm/s;
ίο Zeiteinteilung: 1 Sekunde Anhalten am Ende jeder
Bahnstrecke; Umgebungsbedingungen: Einfügen eines Schmiermittels am Anfang, sodann Funktion mit
Umgebungsluft ohne zusätzliche Ergänzung des Schmiermittels.
Unter diesen Bedingungen und bei einem Läufer und einer Bahn aus einer nichtbehandelten Aluminiumlegierung
AS7G mit 91,2% Aluminium, 7,2% Silicium und
1,1% Magnesium, trat eine Blockierung der Bewegung durch Festkleben und Fressen am Ende von 180 Zyklen
auf.
Wurde hingegen der Läufer und die Bahn wie in Beispiel 1 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
behandelt, so traten keinerlei Schwierigkeiten auf und der Versuch wurde nach 5000 Zyklen freiwillig
abgebrochen, wobei der mittlere Reibkoeffizient 0,10 betrug.
Vergleichsversuche ergaben, daß dann, wenn eine starke anodische Oxidation auf der Bahn aus Aluminiumlegierung
AS7G bewirkt wurde, eine Bewegungsblockierung erfolgte unter Abgabe zahlreicher Teilchen
nach 320 Zyklen.
Claims (8)
1. Verfahren zur galvanischen Abscheidung von Kupfer-Indiumlegierungsschichten auf Aluminium
oder Aluminiumlegierungen mit nachfolgender thermischer Diffusionsbehandlung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abscheidung aus einem wäßrigen, alkalischen Bad mit einem Gehalt an Kupfer(I)-, Indium(HI)-Ionen, Alkali-Hydroxid,
-Cyanid, -Gluconat, Glucon- und Oxalsäure vorgenommen
und die thermische Diffusionsbehandlung bei einer Temperatur zwischen 120 und 155° C
durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mengenverhältnis von Indiummetall zu Kupfermetall im Bad zwischen 2 und 8
gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis Alkaligluconat zu
Indiummetall auf wenigstens 1 :2 eingestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis freies Cyanid zu
Kupfermetall zwischen 1,1 und 1,8 eingestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration von Oxalsäure und
Gluconsäure zwischen 1 und 10 mg/Liter gehalten wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Alkalihydroxidzugabe ein
pH-Wert zwischen 12,5 und 14 eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Badtemperatur zwischen 30 und 6O0C gearbeitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit einer Kathodenstromdichte zwischen 3 und 8 A/dm2 und einer Anodenstrorndichtc
zwischen 1,5 und 4 A/dm2 gearbeitet wird.
Applications Claiming Priority (2)
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FR7333031A FR2244016B1 (de) | 1973-09-14 | 1973-09-14 |
Publications (3)
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---|---|
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DE2443884C3 DE2443884C3 (de) | 1978-01-19 |
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Also Published As
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FR2244016A1 (de) | 1975-04-11 |
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Legal Events
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---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8330 | Complete renunciation |