DE2443276A1 - Ausbildung von tunnelauskleidungen und verfahren bei deren einbau im zuge der herstellung von unterirdischen hohlraeumen - Google Patents
Ausbildung von tunnelauskleidungen und verfahren bei deren einbau im zuge der herstellung von unterirdischen hohlraeumenInfo
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Description
- Ausbildung von Tunnelauskleidungen und Verfahren bei deren Einbau im Zuge der Herstellung von unterirdischen Hohlräumen Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung von Tunnelauskleidungen und ein Verfahren bei deren Einbau im Zuge der Herstellung von unterirdischen Hohlräumen, insbesondere röhrenförmigen Hohlräumen, mit Vortrieb im Vollausbrucb und gegebenenfalls stützendem Gebirgskörper durch abgetreppte bzw. abgeböschte Ortsbrust unter Verwendung von Vorpfändschienen für den Einbau der Ausbaubögen an der Ortsbrust.
- Die Verwendung von Vorpfändschienen ist aus dem Bergbau bekannt. Dort werden sie vorübergehend für den Einbau bzw. das Richten der Stahl- oder Ausbaubögen zu deren vorläufigen Abstützung benutzt. Die Vorpfändschienen werden unterhalb von wenigstens zwei bereits eingebauten Stahlbögen derart befestigt, daß sie nach dem Verbau der Stahlbögen, d.h. also nach deren Verbund mit der geöffneten Gebirgsoberfläche wieder gelöst und um ein weiteres Fach verschoben werden können.
- Im Verkehrstunnelbau sind ähnliche Vorrichtungen bei verschiedenen Bauweisen bekannt. Auch hier handelt es sich immer um vorübergehende Abstützungen auf Vorpfändschienen, um Ausbaubögen vor der Ortsbrust bequemer einbauen und richten zu können. Beim Verkehrstunnelbau unter überbauten Gebieten kommt es in besonderem Maße darauf an, Verformungen an der Kalotte des Tunnels, die zu Bodensetzungen an der Oberfläche führen, so klein wie möglich zu halten bzw. die Tragfähigkeit der Tunnelauskleidungen zu verstärken. Bisher wurde zur Verminderung der Setzungen häufig, so z.B. bei der "Neuen Österreichischen Tunnelbauweise" die Ortsbrust abgetreppt oder abgeböscht ausgebildet, um diese abzustützen, weshalb auch bereits vorgeschlagen wurde, die Stahlbögen in der Frischbeton-Auskleidung im Profil räumlich und zeitlich segmentweise nacheinander einzubauen. Dort, wo das Tunneiprofil noch nicht geschlossen ist, entstehen in der Auskleidung zeitweilig auskragende Teilflächen, die nur geringe Rückstellkräfte aktivieren können, solange der Frischbeton noch nicht ausreichend erhärtet ist. Dies wirkt sich u.a. im Deckengewölbe nachteilig aus.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tunnelauskleidung so auszubilden, daß Bodensetzungen, die z.B. durch die Nachgiebigkeit auskragender Teile der Tunnelauskleidung verursacht werden können, vermindert werden; darüberhinaus besteht die Aufgabe, den senkrecht oder schräggestellten Ausbruchsring frühzeitig abzustützen bzw. das Tragwerk in der Längsrichtung des Tunnels tragfähiger zu machen.
- Die gestellte Aufgabe wird gelöst durch die Ausbildung von Tunnelauskleidungen und das Verfahren bei deren Einbau im Zuge der Herstellung von unterirdischen Hohlräumen, insbesondere von röhrenförmigen Hohlräumen, mit Vertrieb im Voll ausbruch und gegebenenfalls stützendem Gebirgskörper durch abgetreppte bzw. abgeböschte Ortsbrust unter Verwendung von Vorpfändschienen als Stütze für die einzubauenden Stahlbögen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kämpferlinien der Gewölbe U-förmige Vorpfändschienen mittels biegesteifer und richtbarer Verbindungen vorgebaut werden, auf denen die Stahlbögen für die Auskleidung gestoßen werden, und die als druck- und zugfeste Verbindung im Frischbeton der Auskleidung als bleibender Bestandteil zusammen mit den Stahlbögen eingebettet werden.
- Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird eine zusätzliche Tragfähigkeit des Tunnels in Längsrichtung erzielt und insbesondere die Verformung des Gebirges im Bereich der Auskragungen der Auskleidung gebremst. Die Vorpfändschienen können zwischen zwei Ausbaubögen liegen oder direkt im Stoß der Ausbaubögen. Sobald der Kalottenteil steht, wird die geöffnete Gebirgsoberfläche so schnell wie möglich dadurch gestützt, daß der Zwischenraum zwischen den Stahlbögen bzw. Ausbaubögen und dem geöffneten Gebirge ausgestopft und der gesamte Ausbau einschließlich Stahlbögen und Vorpfändschienen einbetoniert wird.
- Die Ausbildung der Tunnelauskleidung mit Vorpfändschiene und Ausbaubögen ist in den Fig. 1 - 4 dargestellt. Dabei ist Fig. 1 eine Seitenansicht eines Abschnittes der Vorpfändschiene, Fig. 2 schneidet die Vorpfändschiene in der Achse a-a des Ausbaubogens, Fig. 3 schneidet die Vorpfändschiene bei b-b im Stoß Fig. 4 ist eine Draufsicht der Vorpfändschiene mit einem Teil des Ausbaubogens. Gemäß Fig. t steht im Bereiche des Vollausbruches ein Ausbaubogen mit einem Rinnenprofil 1, der auf der Vorpfändschiene 2 gestoßen ist. Vor diesem letzten Ausbaubogen steht im oberen Teilausbruch der weitere Stahlbogen Ia, den die Vorpfändschiene 2 abfängt. Wo die Ausbaubögen 1 und ia auf die Vorpfändschiene 2 stoßen, tragen sie Kopfbleche 3, die über Bolzen 4 mit der Vorpfändschiene 2 verbunden sind, wobei diese Bolzen 4 zweckmäßig mit Splinten 5 gesichert werden. Im Bereiche, wo die Vorpfändschiene 2 mit den Ausbaubögen i und la zusommentrifft, ergänzt sie ein Blech 6 zu einem Hohlprofil. Im Stoß erhält die U-förmige Vorpfändschiene 2 (s. Fig. 3) einseitig eine ebenfalls U-förmige Stoßlasche 7. Diese Stoßlasche 7 liegt jeweils am rückwärtigen Ende des neu einzubauenden Abschnitts einer Vorpfändschiene, also weist zum fertigen Ausbau hin. Der Stoß selbst wird wiederum durch Bolzen 4a hergestellt, die auch hier durch Splinten 5 gesichert sind. Der gesamte Ausbau der Bögen und Vorpfändschiene wird sofort nach dem Hinterstopfen mit Beton 8 umhüllt, wobei dieser Beton den Abbruchrand 9 des Gebirges sichert.
Claims (1)
- PatentanspruchAusbildung von Tunnelauskleidungen und Verfahren bei deren Einbau im Zuge der Herstellung von unterirdischen Hohlräumen, insbesondere röhrenförmigen Hohlräumen, mit Vortrieb im Vollausbruch und gegebenenfalls stützendem Gebirgskörper durch abgetreppte bzw. abgeböschte Ortsbrust unter Verwendung von Vorpfändschienen als Stütze für die einzubauenden Stahlbögen, d a d u r c h ge k e n n z e i c h n e t, daß in den Kämpferlinien der Gewölbe U-förmige Vorpfändschienen mittels biegesteifer und richtbarer Verbindungen vorgebaut werden, die als druck- und zugfeste Verbindung im Frischbeton der Auskleidung als bleibender Bestandteil zusammen mit den Stahlbögen eingebettet werden.
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