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DE244164C - - Google Patents

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Publication number
DE244164C
DE244164C DENDAT244164D DE244164DA DE244164C DE 244164 C DE244164 C DE 244164C DE NDAT244164 D DENDAT244164 D DE NDAT244164D DE 244164D A DE244164D A DE 244164DA DE 244164 C DE244164 C DE 244164C
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DE
Germany
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water
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DENDAT244164D
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English (en)
Publication of DE244164C publication Critical patent/DE244164C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/04Aerobic processes using trickle filters
    • C02F3/043Devices for distributing water over trickle filters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 244164-KLASSE \2d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Verteiler für zu filtrierendes Kloakenwasser o. dgl., welche durch die Einwirkung des Wassers auf ein am Verteiler angeordnetes Wasserrad über die Fläche, über welche das Kloakenwasser verteilt werden soll, hinbewegt werden. .
Bisher hat man Verteiler dieser Art bei rechteckiger oder ähnlicher länglicher Form des Filterbettes, auf welches das Wasser ergössen werden sollte, in der Längsrichtung auf dem Filterbette hin und her geführt; hierbei ist nicht für alle Teile der Fläche des Filterbettes die jeweils zwischen zwei Wasseraufgüssen verstreichende Zeitspanne die gleiche; für den mittleren Teil des Bettes sind bei dieser Einrichtung die Zwischenzeiten zwischen je zwei Wassergüssen immer gleich, aber für alle zwischen der Mitte und jedem der beiden Enden des Filterbettes gelegenen Teile folgt immer auf eine längere Zwischenzeit eine kürzere, und umgekehrt, und der Unterschied zwischen einer längeren und einer kürzeren Zwischenzeit wächst in geradem Verhältnis mit der Entfernung von der Mitte des Filterbettes.
Bei kreisrunden Filterbetten kann man diesen Übelstand vermeiden, indem man den Verteiler um den Mittelpunkt des Filterbettes kreisen läßt. Der Zweck der Einrichtung nach der Erfindung ist in erster Linie der, bei der Überrieselung eines länglichen Filterbettes mit parallelen Langseiten ebenfalls zu erreichen, daß bei einfachster Ausbildung des Verteilers und seiner Führung für jede Stelle des Filterbettes die Zwischenzeiten zwischen je zwei aufeinander- folgenden Wasseraufgüssen stets etwa die gleiche Dauer haben.
Die neue Einrichtung, durch die die angegebenen Wirkungen erreicht werden, besteht im wesentlichen nur aus einer einzigen Laufschiene für den Verteiler, einem durch einen mittleren Zwischenraum in zwei Teile geteilten, walzenförmigen Wasserrad und einem im Zwischenraum zwischen den beiden Wasserradteilen angeordneten, vom Wasserrad angetriebenen Laufrad, welches auf. der Laufschiene läuft. Es soll nahezu das gesamte Gewicht des Verteilers vom Laufrad getragen werden, so daß besondere weitere, nennenswert belastete Unterstützungspunkte entbehrlich sind; das Laufrad soll vorzugsweise auf derselben Achse sitzen wie das Wasserrad.
Bei solchen Filterbetten, welche parallele Langseiten haben, sollen die beiden Enden gemäß der neuen Einrichtung halbkreisförmig gestaltet sein, und längs der Mittellinie des Bettes soll sich parallel zu den Langseiten und etwa ebensolang wie sie eine Rinne erstrecken, welcher der Verteiler mit Hilfe eines umgebogenen Rohres oder Schöpfhebers das Wasser entnimmt. Die Laufschiene ist in geeigneter Höhe so geführt, daß sie an jeder Stelle die Breite der Bettfläche zwischen der Außenkante und der Rinne etwa gerade halbiert; sie besteht also, wie die Umgrenzung des Bettes selbst,
aus zwei geradlinigen und zwei halbkreisförmigen Teilen.
Der Verteiler ist derart ausgebildet, daß er auf der Laufschiene im wesentlichen im Gleichgewicht ruht. Das Laufrad wird von dem geteilten Wasserrad in Drehung versetzt. Das Gewicht des Rahmens des Verteilers, welcher das Wasserzuleitungsrohr trägt, wird durch die Vermittlung eines Lenkrades und eines Schlepprades auf die Laufschiene übertragen. Die Enden der Achse des Wasserrades werden in Lagern, vorzugsweise Kugellagern, gehalten, welche vom Rahmen getragen werden. Der Verteiler läuft immer im gleichen Bewegungssinne, und zwar zuerst über einen geraden Teil der Laufschiene, dann über einen in Halbkreisform gebogenen Teil usf.
Die Halter für die oben erwähnten Lenk- und Schleppräder sind nach Art von Drehgesteilen ausgebildet und tragen beiderseitig an die Schienenköpfe sich anlegende Führungsrollen. Die Gelenkarme, welche diese beiden Halter tragen, sind durch ein Schubkurbelgetriebe zwangläufig miteinander verbunden,
derart, daß bei dem durch Übertreten des Verteilers von einem geradlinig gerichteten
. Bahnteil auf einen gekrümmten verursachten Einwärtsschwingen des die Lenkrolle tragenden Gelenkarmes mit Notwendigkeit auch der die Schlepprolle tragende Gelenkarm nach innen schwingen muß und umgekehrt. Zweck dieser Einrichtung ist, zu verhindern, daß der Schwerpunkt des Verteilers beim Übertritt von einem geradlinig gerichteten Bahnteil auf einen gekrümmten relativ zur Schiene in der Längsrichtung verrückt wird.
An das innere Ende des am Verteiler angeordneten Wasserzuleitungsrohres ist ein Schöpfheber angeschlossen, dessen freier Schenkel in die entlang der Mittellinie des Filterbettes vom Mittelpunkt des einen Halbkreisendes bis zum Mittelpunkt des anderen Halbkreisendes sich erstreckende Speiserinne eintaucht; bei dieser Anordnung soll gemäß der Erfindung das innere Ende des Verteilers durch Vermittlung einer am Rahmen des Verteilers gelagerten, auf dem oberen Rande der Speiserinne laufenden Rolle an dieser abgestützt sein; durch eine zweite, am inneren Ende des Verteilers angeordnete Rolle, welche an der Unterseite des . Bodens der Speiserinne laufen kann, wird verhindert, daß der Verteiler durch Einwirkung einer Zufallsbelastung auf sein äußeres Ende gekippt werden kann. Doch sollen, wie ausdrücldich hervorgehoben wird, diese Unterstützungspunkte nicht nennenswert belastet werden, sondern nur zur Führung dienen.
Die durch das Wasserzuleitungsrohr bzw. durch Wasserzuleitungsrohre gebildeten Längsschenkel des Rahmens des Verteilers sollen gemäß der Erfindung vorzugsweise nicht bloß an den Enden, durch Vermittlung der Lager der Wasserradachse, sondern auch in der Mitte mit dieser Achse in Verbindung stehen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß vom Rahmen getragene Rollen sich von beiden Seiten gegen das in der Mitte der Wasserradwelle angeordnete Laufrad legen.
Durch Anordnung nur einer einzigen Laufschiene wird der Gleisunterbäu vereinfacht und verbilligt; sodann kann bei der neuen Einrichtung die Schöpfrinne wesentlich kürzer sein als bei der bekannten Einrichtung, bei der der Verteiler auf dem Filterbett in gerader Linie vorwärts und zurück läuft. Ferner wird bei der nsuen Einrichtung der Mißstand vermieden, daß bei ungleichmäßiger. Bewegung mehrerer Laufräder der Verteiler auf den Laufschienen sich schräg einstellt, wodurch Klemmungen entstehen und starke Beanspruchungen oder Brüche von Einzelteilen verursacht werden können.
Um Beschleunigungen und Verlangsamungen der Bewegungen des Verteilers durch den Winddruck auszuschließen, kann man auf eine^n und demselben Filterbett zwei Verteiler oder einen Verteiler und einen Windschirm, durch ein über geeignete Führungsrollen laufendes Seil zwangläufig miteinander gekuppelt, im gleichen Bewegungssinne derart laufen lassen, daß in jeder Stellung der eine dem anderen bzw. der Verteiler dem Windschirm symmetrisch gegenübersteht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Oberansicht der Gesamtanordnung in kleinem Maßstabe, Fig. 2 den Verteiler im Längsschnitt und die Schöpf rinne im Querschnitt, Fig. 3 eine Oberansicht des Verteilers und eines Teiles der Schöpfrinne, Fig. 4 eine Endansicht des Verteilers, von der rechten Seite der Fig. 1 und 2 aus gesehen, Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt durch den Verteiler nach Linie x-x bzw. %x-xx der Fig. 2, Fig. 6 einen senkrechten Längsschnitt durch das der Schöpfrinne zugekehrte Ende des- Verteilers, wobei das Lager für die Wasserradwelle ganz und der (abgebrochen gezeichnete) Schöpfheber teilweise in Ansicht dargestellt sind, Fig. 7 bis 11 Einzelheiten.
In Fig. ι sind die geraden Teile der Laufschiene mit α α, die in Halbkreisform gebogenen Teile mit b b bezeichnet. Das zu filtrierende Wasser wird mittels eines senkrechten Rohres (s. Fig. 2) von unten ständig in die Schöpfrinne A eingeleitet. Die Endwände der Schöpfrinne weisen Halbkreisform auf und liegen konzentrisch zu den in Halbkreisform gebogenen Teilen der Laufschiene. Der Verteiler B ruht mittels geeigneter Lauf räder auf der Laufschiene ab ab auf, derart, daß er nahezu im Gleichgewicht auf der Laufschiene ruht. Mit
ausgezogenen Linien ist eine Stellung des Verteilers auf einem geradegerichteten Teil seiner Bahn, und mit gestrichelten Linien ist eine Stellung desselben auf einem nach einem Halbkreis geführten Teil seiner Bahn gezeichnet. Dem Verteiler wird das Wasser mittels eines Schöpfhebers C, welcher in die Rinne A eintaucht, zugeleitet.
Die zwei Teile des Wasserrades D, D (Fig. 2 bis 4) sind beide auf der Welle d befestigt in solchem Abstand voneinander, daß im Zwischenraum zwischen beiden Teilen die beiderseits Flanschen tragende Laufrolle e (Fig. 3 und 5) auf der Achse angeordnet sein kann; mittels des Rohres F und der an dieses Robx angeschraubten, kastenartig gestalteten Ausläufe f wird das Wasser in die Schaufeln des Wasserrades D, D eingeleitet. Das dem Rohr F gegenüber angeordnete Rohr E steht mit demselben durch zwei Krümmer G, G1 in Verbindung, welche konzentrisch zum Wasserrad gebogen sein können (Fig. 4). An den Scheitel des Krümmers G1 (links in Fig. 2 und 3) ist der eine ^Schenkel c1 des Schöpfhebers C angeschlossen, dessen anderer Schenkel c2 in die Rinne A eintaucht. Die Rohre F, E und Krümmer G, G1 bilden in der Hauptsache den Rahmen des Verteilers. Die Lager h (Fig. 6) der Achse d werden von an den Krümmern G und G1 befestigten, in die Höhlung des Wasserrades hinein sich erstreckenden Armen H getragen. Es wird so nicht nur das Gewicht des Wasserrades selbst, sondern auch das Gewicht des Rahmens durch die Vermittlung der Achse d und der Laufrolle e auf die Laufschiene a b übertragen.
Durch eine oberhalb der Laufrolle durch den Zwischenraum zwischen den beiden Teilen des Wasserrades D, D -hindurch sich erstreckende Schiene / (Fig. 3 und 5) werden die Mitten der beiden Rohre F und E miteinander verbunden. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht jedes der Rohre F und E ebenso wie das Wasserrad aus zwei Teilen, und je ein Ende eines jeden Rohrteiles wird in an die Enden der Schiene / in geeigneter Weise sich ansetzenden muffenartigen Befestigungsflanschen j gehalten. Wie aus Fig. 5 zu ersehen, gestattet die Verbindung bei /, j ein Kommunizieren zwischen den Rohrteilen F, F und ebenso ein solches zwischen den Rohrteilen E, E. An beide Enden der Schiene / ist durch Vermittlung je eines Ge'enkarmes K mit senkrecht gerichteten Drehachsen je eine senkrecht nach unten gerichtete, im Gelenkarmende um ihre Längsachse drehbar gelagerte Gabel M angelenkt, zwischen deren Schenkeln eine Laufrolle k gelagert ist, welche auf der Laufschiene ruht. Ferner sind an den Schenkeln jeder der beiden Gabeln M je vier um senkrechte Achsen ni1 (Fig. 4 und 5) drehbare kleine Führungsrollen m, die sich paarweise von beiden Seiten an den Schienenkopf legen, angeordnet; die Achsen m1 sitzen in an die unteren Enden der Schenkel der Gabel sich ansetzenden, wagerecht gerichteten Flanschen k1 (Fig. 5), welche Flanschen zwecks Versteifung der Gabelschenkel gegeneinander mittels kleiner Flacheisenstücke η, η (Fig. 3 und 5) miteinander verbunden sind. Die beiden Gelenkarme K stehen mittels Schubkurbelgetriebes K1 N K1 (Fig. 3 und 5) derart miteinander in Verbindung, daß, wenn der vordere Arm zufolge Übertretens des Verteilers von einem geradegerichteten Strang der Laufschiene auf einen gekrümmten (oder umgekehrt) nach innen (oder nach außen) schwingt, der hintere Arm gezwungen ist, eine ebensolche Schwingbewegung zu vollführen. Um zu verhindern, daß der Rahmen beim Auftreten von Bewegungswiderständen an den Rollkörpern k, m relativ zur Achse d sich verbiegen kann, sind durch Vermittlung kleiner Böcke ez (Fig. 5) kleine Rollen e1, e2, welche am Umfang der auf der Achse d sitzenden Laufrolle β diametral einander gegenüber anliegen, an der Schiene / angeordnet.
Um ein Kippen des Verteilers entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 2) zu verhüten, ist am Schenkel c1 des Schöpfhebers C eine Rolle ft (Fig. 2) drehbar gelagert, die sich auf den mit einer geeigneten Lauffläche versehenen oberen Rand der Rinne A stützt. Durch eine auf einem geeigneten Fortsatz des inneren Endes der Wasserradachse d drehbar gelagerte, an der Unterfläche der Rinne A anliegende Rolle ft1 (Fig. 2 und 6) wird verhindert, daß der Verteiler im Uhrzeigersinne (Fig. 2) um die Laufschiene kippt. Diese beiden Stützpunkte dienen aber, wie oben bereits erwähnt, lediglich zur Führung und übernehmen keine nennenswerte Gewichtsausgleichung. .
Durch an der Anschlußstelle des Krümmers G1 und der Rohre F, E vorgesehene Hähne oder Ventile R (Fig. 2 und 3) kann der Wasserzustrom zu diesen Rohren geregelt werden. Zwecks vorübergehenden völligen Absperrens des Wasserstromes kann die Einmündung des Schöpfhebers durch eine mittels Spindel s und Hebel s1 (Fig. 2) anhebbare Klappe S abgesperrt werden; dieses letztere Absperrorgan könnte natürlich auch in anderer Weise ausgeführt sein. Die im Scheitel·, des Schöpfhebers vorgesehene absperrbare öffnung t dient dazu, ihn beim Beginn des Arbeitens mit Wasser zu füllen und damit die Heberwirkung einzuleiten.
Zur Entlastung der Achse d dient ein Hängewerk (Fig. 2), das sich aus zwei auf die Traverse / aufgesetzten Spannsäulen t1 (Fig. 5) und je zwei vom oberen Ende X dieser Säulen nach den Enden des Verteilers (den Krümmern G und G1) geführten Zugstangen t2· (Fig. 2) zusammensetzt; durch das Hängewerk wird ein Teil des Gewichtes des Verteilers auf

Claims (7)

  1. die Schiene / und damit auf die Laufrollen k übertragen.
    Um zu ermöglichen, daß auch an den Stellen des Filterbettes, wo die Bahn des Verteilers eine halbkreisförmige ist, das Wasser in gleichmäßiger Verteilung auf das Bett ergossen wird, ist es erforderlich, daß beim Passieren dieser Stellen der Bahn die Öffnungen der der Rinnen A benachbarten Ausflußstücke in geeigneter Ab-
    stufung enger sind als die der am äußeren Ende
    ! liegenden Ausflußstücke (welche Öffnungen beim Passieren der geradegerichteten Teile der Bahn naturgemäß alle gleich weit sein müssen).
    Gemäß der Erfindung sollen vorzugsweise
    beim Übergang des Verteilers auf einen gekrümmten Bahnteil nur die Öffnungen der .der Rinne benachbarten Ausflußstücke verengt, nicht gleichzeitig auch die Öffnungen der am äußeren Ende liegenden Ausflußstücke er-
    ao weitert werden; da hierbei entsprechend der Verringerung der Gesamtmenge des auf das Wasserrad aufgegossenen Wassers auch die Bewegung des Wasserrades etwas verlangsamt wird, so kann bei einer solchen Betriebsweise eine hinreichend gleichmäßige Verteilung des Wassers auch über die halbkreisförmigen Teile des Filterbettes erzielt werden.
    Eine Ausführungsform einer Einrichtung zum selbsttätigen Verengen bzw. Erweitern der besagten Öffnungen, bei der die fragliche Wirkung durch drehbare Platten erzielt wird, ist in Fig. 7 bis 9 gezeigt; natürlich könnte die Wirkung auch durch in der Längsrichtung !/bewegte Schieber erzielt werden. Fig. 7 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Oberansicht des Anschlusses des linken Endes des^rechten (Fig. 3) Rohres F an die Schiene /; Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach x-x der Fig. 7. Fig. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie x^-x1 der Fig. 7 durch eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
    Die die Klappen u tragende] Stange U ist am Rohr F, diesem parallel, drehbar gelagert. Der Stange wird die Bewegung von der Schubstange N des die beiden Gelenkarme K (Fig. 3) miteinander zwangläufig verbindenden Schubkurbelgetriebes aus in der Weise mitgeteilt, daß das Ende eines an der Stange U sitzenden Armes u1 in den in Richtung etwa quer zur Bewegungsrichtung der Schubstange N sich erstreckenden Schlitz ν eines an dieser j Schubstange sitzenden kleinen Armes V eingreift. Zufolge der durch das Übertreten des Verteilers auf einen gekrümmten Laufschienenstrang verursachten Bewegung der Schubstange N werden die Klappen u niedergedreht, im umgekehrten Falle werden sie wieder hochgedreht. Die Breite der Klappen 11 kann derart abgestuft sein, daß die Klappe für das der Rinne A zunächst gelegene Ausfluß stück die Öffnung dieses Ausflußstückes nach der ganzen Breite überdeckt, und daß die Breite jeder folgenden Klappe um ein gewisses Maß geringer ist als die der vorhergehenden. Eine geeignete Abstufung könnte auch durch verschiedene Bemessung der. Höhe der Klappen oder in ahnricher geeigneter Weise bewirkt werden.
    An Stelle der Gelenkarme K, durch deren Vermittlung beim gezeichneten Ausführungsbeispiel die Gabeln M der Führungsrollen K, m mit dem Rahmen verbunden sind, könnten auch starr am Rahmen angeordnete Verbindungsglieder treten, wenn das mittlere Laufrad e (und damit bei der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung dieses Laufrades auch das Wasserrad selbst mit seiner Achse d) relativ zum Rahmen in der Längsrichtung um ein gewisses Maß verschiebbar ist. Eine Einrichtung, die eine solche Verschiebebewegung des Wasserrades gestattet, ist beispielsweise in Fig. 10 und 11 gezeigt. Fig. 10 zeigt in einer ver: größerten Längsansicht, teilweise im Schnitt, die zum besagten Zwecke gewählte Ausbildung der Befestigung des inneren Lagers h (Fig. 6) der Wasserradwelle d mit dem Rahmen. Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach Linie y-y der Fig. 10.
    Oben auf das Lager h der Wasserradachse d (s. auch Fig. 6) ist ein senkrecht, parallel der Längsachse gerichteter Bügel g aufgesetzt; dieser ist zwischen den beiden an das untere Ende eines mit dem Rahmen (bzw. dem Sehenkel c1 des Schöpfhebers C) starr verbundenen Armes H (s. auch Fig. 6) angeschraubten Führungswinkeln q in der Längsrichtung beweglich und wird zwischen der Unterfläche des Armendes H und der auf dem Zapfen r1, welcher in wagerechten Schlitzen der Führungswinkel q befestigt ist, gelagerten Rolle r nach der Höhenrichtung unbeweglich gehalten. Das Lager am äußeren Ende des Verteilers ist in ganz derselben Weise am Rahmen befestigt, so daß der Rahmen relativ zu den Achslagern in der Längsrichtung' verschiebbar ist, wobei zufolge der Anordnung der Rolle q die Reibung eine sehr geringe ist.
    Der im vorstehenden beschriebene Verteiler kann ebensowohl auch benutzt werden -zur Überrieselung eines Filterbettes, dessen Langseiten nicht parallel sind, sondern divergieren, oder eines Bettes, dessen Langseiten parallel aber in beliebiger Weise gekrümmt sind, oder eines solchen Bettes, dessen Langseiten nicht parallel und behebig gekrümmt sind. Auch bei solchen Filterbetten stellt sich die Überrieselung mit dem Verteiler nach der Erfindung vergleichsweise sehr wenig kostspielig. Die selbsttätige Steuerung für die Klappen an den Ausflußöffnungen kann leicht den jeweiligen Verhältnissen entsprechend ausgebildet werden.
    Pate-nt-A ν Spruch e:
    ■ ι. Einrichtung zum gleichmäßigen Überrieseln eines Filterbettes mit zu reinigendem
    Kloakenwasser, bei der dem Verteiler die Bewegung über das Bett hin durch die Einwirkung des Wassers auf ein am Verteiler angeordnetes Wasserrad mitgeteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer einzigen Laufschiene (a, b in Fig. i), die sich in Richtung einer im gleichen Abstande von der Umriß- und der Mittellinie der Filteroberfiäche, über die das Kloakenwasser verteilt werden soll, verlaufenden Linie erstreckt, fahrbar angeordnete Verteiler (B) mit Rücksicht auf diese Schiene (a, b) irrfwesentlichen ausbalanciert ist, so daß das gesamte Gewicht des Verteilers im . wesentlichen von dieser Schiene getragen wird und besondere weitere, nennenswert belastete Unterstützungspunkte überflüssig sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die halbe Breite des Bettes überspannende Verteiler (B in Fig. 1) an den beiden Längsseiten des Bettes hin in gerader Linie (a) über die schmalen Enden des Bettes hin in halbkreisförmiger Bahn (b) bewegt wird, wodurch ermöglicht wird, daß der Verteiler auch bei länglicher Form des Filterbettes sich stets — in für kreisrunde Filterbetten an sich bekannter Weise ■— in einer und derselben Richtung dauernd bewegen kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (F, E, G, G1, J) des Verteilers an seinen Enden die Lager der Achse (d) des Wasserrades (D) trägt, während der mittlere Teil des Rahmens durch die Vermittlung von Rädern (k) auf der Laufschiene (a, b) ruht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (Gabeln M) der beiden den mittleren Teil des Rahmens tragenden Räder (Lenkrad und Schlepprad k) durch Gelenkarme (K), in denen sie (k) ihrerseits gelenkig befestigt sind, mit dem Rahmen (F, E, G, G1, J) verbunden sind, und daß der Gelenkarm (K) des Lenkrades (k) mit dem Gelenkarm (K) des Schlepprades (k) durch ein Getriebe (Schubkurbelgetriebe K1NK1) derart zwangläufig verbunden ist, daß beide Räder (k) sich stets gleichmäßig nach innen oder nach außen oder in die Mitte einstellen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drehgestellartig ausgebildeten Halter (M) des Lenk- und des Schlepprades (k) um senkrechte Achsen drehbare, sich von beiden Seiten an den Laufschienenkopf anlegende Führungsrollen (m) tragen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (F, E, G, G1, J) des Verteilers sich in der Längsrichtung relativ zum Wasserrad verstellen kann.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Klappen (u in Fig. 7 und 8) zum Regeln der gleichmäßig über die ganze Länge des Verteilers angeordneten Ausfluß öffnungen für das Wasser derart selbsttätig gesteuert werden, daß bei der Bewegung des Verteilers über einen gekrümmten, beispielsweise halbkreisförmigen Bahnteil hin die Ausfluß öffnungen am inneren Ende des Verteilers in geeigneter Abstufung verengt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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