DE2440302C3 - Elastische Kupplung - Google Patents
Elastische KupplungInfo
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- DE2440302C3 DE2440302C3 DE19742440302 DE2440302A DE2440302C3 DE 2440302 C3 DE2440302 C3 DE 2440302C3 DE 19742440302 DE19742440302 DE 19742440302 DE 2440302 A DE2440302 A DE 2440302A DE 2440302 C3 DE2440302 C3 DE 2440302C3
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/76—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members shaped as an elastic ring centered on the axis, surrounding a portion of one coupling part and surrounded by a sleeve of the other coupling part
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Description
chen Einreißen an ihren Oberflächen innerhalb kürzester Zeiten dann vollständig zerstört wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elastische Kupplung der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß das bei der elastischen Kupplung benutzte elastomere Material an seinen Oberflächen die gleiche
Dauerfestigkeit hat wie in seinem Inneren.
Bei einer elastischen Kupplung der genannten Art ist diese Aufgabe ^emäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
die mit dem Ring aus elastomerem Material in Berührung stehenden Oberflächen der Metallringe
einen stärker konvex gebogenen mittleren Teil und leichter ansteigende seitliche Randbereiche haben.
Bei der erfindungsgemäßen Kupplung werden die Oberflächenteile des Ringes aus dem elastomeren
Material dadurch gegen eine frühzeitige Zerstörung oder Beschädigung geschützt, daß die auf die Oberflächen
einwirkende Belastung klein gegenüber der innerhalb des Ringes wirkenden Belastung ist, wodurch
die relative Widerstandsfähigkeit oder Standfestigkeit sowohl der Oberflächen- als auch der Innenteile de;>
ringes einander etwa gleich sind. Durch diese Maßnahmen sind die Oberflächenteile des Ringes sehr viel
besser und dauerhafter zu schützen als gemäß eines anderen Vorschlages, nach dem die Oberflächen des
Ringes mit Hilfe von Schutzschichten gegen ein Einreißen geschützt werden sollten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine elastische, Gummi als elastomeres Material verwendende Kupplung herkömmlicher «Bauart,
F i g. 2 eine Ansicht zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Kupplung nach Fig. 1,
Fig.3 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen den physikalischen Eigenschaften und der Vulkanisierungsdauer des vulkanisierten Gummis und
F i g. 4 eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Kupplung.
In F i g. 1 ist eine herkömmliche Ausführungsform der
Kupplung dargestellt Dabei bezeichnen die Bezugszeichen 1, 3 und 6 jeweils einen äußeren Metailring, einen
inneren Metailring und einen Gummiring als Ring aus einem elastomeren Material, der durch eine Vulkanisierungsbehandlung
an dem äußeren und dem inneren Metallring ί bzw. 3 befestigt wird. In Fig. 2 ist eine
schematische Vorderansicht der elastischen Kupplung nach F i g. 1 dargestellt, wobei das durch die elastische
Kupplung zu übertragende Drehmoment durch die Verdrehungskraft des Gummirings 6 von dem äußeren
Metallring 1 auf den inneren Metallring 3 und umgekehrt übertragen wird. Herkömmliche elastische
Kupplungen sind von de£_Art, bei dem die in F i g. 1
gezeigten Linien ca und bb linear sind. Werden jedoch bei der elastischen Kupplung die Linien aa und bb
konkav, wenn sowohl die Linie ab aufjJer Oberfläche
des Gummiringes als auch die Linie cd zwischen den Mittelpunkten auf den Gummioberflächen um einen
Winkel ψ durch Einwirkung eines Drehmomentes auf
die elastische Kupplung, wobei die Punkte c und a stationär gehalten werden, gedreht werden, so werden
der äußere Randpunkt b zu dem Punkt ö'und der äußere Mittelpunkt d zu_dem Punkt d' verschoben, wodurch
ίο sich die Linien ab und c3 zu den Linien ab' bzw. cd'
verlängern. Hierbei wird der Scher- oder Schubspannungsmodul, der einen großen Einfluß auf die
Bruchfestigkeit und die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer des Gummiringes hat, für die elastische Kupplung nach
der vorligenden Erfindung durch die folgende Gleichung definiert:
= 7 (R2± R1)
' - 2(R2-R1)''
20
35 hierbei bezeichnen
Ri den Radius des äußeren Randpunktes a des inneren
Metallrings 3,
Ri' den Radius des Mittelpunktes c der konvexen
Ri' den Radius des Mittelpunktes c der konvexen
OLerfläche des inneren Metallringes 3,
R2 den Radius des inneren Randpunktes b des äußeren
R2 den Radius des inneren Randpunktes b des äußeren
Metallrings 3 und
R2 den Radius des Mittelpunkte:; d der konvexen Oberfläche des äußeren Metallrings 1.
R2 den Radius des Mittelpunkte:; d der konvexen Oberfläche des äußeren Metallrings 1.
Werden also die Scher- bzw. Schubspannungsmoduln des mittleren Bereichs und des Oberflächenbereichs des
Gummiringes durch 61 bzw. B2 bezeichnet, wenn die
elastische Kupplung um den Winkel φ verdreht wird, wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, so werden die
Moduln ει und B2 durch die folgenden Gleichungen
ausgedrückt:
40
i - Rf)
und η (R2 +
Wenn in diesem Beispiel die Metallringe so konvex durchgebogen sind, wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt
ist, daß die Höhe des mittleren Bereichs des Gummielementes in der Weise kleiner als die der
Seitenbereiche ist, daß sich die Beziehungen R2>R2'
und Ri'>Ri ergeben, so läßt sich der Unterschied zwischen den Schermoduln des mittleren Bereichs und
der rsi;enbereiche des Gummiringes aus der folgenden
Gleichung ermitteln:
+ Rj)
Ψ_ RjR2 + R[R2
-
RjR1
-
R(R1 - RjR2 -■ RjR1 + R(R2 + R[R1
2 ' [Ri-RO(R1 -Ri)
Ψ_ _ R(R2 - R2 R1
2 ' (Ri- RO(R2 - R1) > 0
Deshalb gilt die folgende Beziehung:
η > η-
Aus dieser Beziehung läßt sich ableiten, daß der Schermodul ει in den mittleren Bereich des Gummielementes
größer als der Schermodül S2 an den Seitenbereichen ist.
In Anbetracht dieser Beziehung beruht die Kupplung auf dem Konzept, daß die Schermoduln des mittleren
Bereichs und der Seitenbereiche des Gummiringes als Funktion der Wirkung der Vulkanisierung, der Verschlechterung
und Alterung der Oberflächen und der Größe der Spannungskonzentzration variiert werden,
so daß der konstruktive Querschnitt des Gummiringes in bezug auf die Haltbarkeit seiner jeweiligen Bereiche
gleichmäßig bzw. gleichförmig ist. Hierbei hängt die Lebensdauer einer elastischen Kupplung dieser Art
stark von dem Oberflächenzustand seines Gummiringes ab. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache soll die
Lebensdauer der elastischen Kupplung erhöht werden, indem die Haltbarkeit des Oberflächenbereichs des
Gummiringes vergrößert und der Aufbau der elastischen Kupplung im Vergleich mit den herkömmlichen
Kupplungen vereinfacht wird. Deshalb kann die elastische Kupplung bei einer großen Vielzahl von
Anwendungsfällen mit hohem Wirkungsgrad eingesetzt werden.
Bei einer elastischen Kupplung, bei der Gummi oder ein elastomeres Material als elastischer Ring verwendet
wird, sind der Gummiring und seine Oberflächen, die an den Metallringen angebracht werden sollen, so aufgebaut,
daß der Schermodul eines Oberflächenbereichs des Gummiringes kleiner als der eines inneren Bereichs
dieses Ringes wird, wodurch die anfängliche Spannung der Oberfläche des Gummiringes eliminiert wird. Damit
kann die Verschlechterung der Oberflächeneigenschaften,
die unter dem Einfluß des in der Luft vorhandenen Ozons erfolgt und die Haltbarkeit des Gummis oder es
eiastomeren Materials bestimmt, vermieden werden, wodurch die spezifische Haltbarkeit oder Lebensdauer
verbessert wird Dadurch kann die anfängliche Spannung weitgehend eliminiert werden, die sich sonst in
einem bestimmten, örtlich begrenzten Bereich des Gummiringes aufgrund der vorher erfolgenden Druckbehandlung
aufbauen könnte, die zur Erhöhung der Haltbarkeit bzw. Lebensdauer eingesetzt wird.
Da das bei einer elastischen Kupplung dieser Art verwendete Gummi üblicherweise durch die Vulkanisierungsbehandlung
bei erhöhten Temperaturen an den Metallringen angebracht wird, ist es bekannt daß es für
ein Gummi mit einer bestimmten Zusammensetzung einen optimalen Wert für die Aushärte- bzw. Vulkanisierzeit
gibt Im folgenden wird auf Fig.3 Bezug
genommen, die den allgemeinen Verlauf der Beziehung zwischen den physikalischen Eigenschaften des vulkanisierten
Gummis und der Zeitdauer für die Vulkanisierungsbehandlung darstellt die gegen die physikalischen
Eigenschaften aufgetragen ist In F i g. 3 bezeichnen die Bezugsbuchstaben B, A und C den optimalen Vulkanisierpunkt
den nichtvulkanisierten Bereich bzw. den übervulkanisierten Bereich. Bei den physikalischen
Eigenschaften bezeichnen andererseits die Buchstaben T, M δ und Sdie Zugfestigkeit den ModuL die Streckung
bzw. Ausdehnung und die bleibende Formänderung oder dauerhafte Spannung bzw. Deformation. Die für
die Vulkanisierung erforderliche Zeitspanne wird teilweise durch die Vulkanisierungstemperatur bestimmt;
aus wirtschaftlichen und Qualitätsgründen sollte jedoch ein solches Gummi vermieden werdenf da es eine
Zusammensetzung hat, die die Vulkanisierungsge* schwindigkeit stark verlangsamt Es läßt sich nicht
vermeiden, daß während einer vorher bestimmten Zeitspanne der Vulkanisierung ein bestimmter Temperaturunterschied
zwischen der Innenseite und der Oberflächenschicht des Gummis mit einem niedrigen
Wärmeübertragungskoeffizienten auftreten wird. Insbesondere für eine elastische Hochleistungs-Kupplung,
die für eine Kraft- oder Antriebsmaschine mit hoher Ausgangsleistung benötigt wird, ist in Anbetracht der
Dimensions-Ausführung bzw. des Dimensions-Betriebsyerhaltens ein Gummiring mit großer Dicke erforderlieh,
so daß sich ein großer Unterschied zwischen der Vulkanisierungstemperatur für dem mittleren Bereich
und den Oberflächenschichten des Gummirings ergibt.
Dabei gilt insbesondere folgendes: Wird der mittlere Bereich des Gummiringes der entsprechenden, geeigneten
Vulkanisierung unterworfen, dann werden die Oberflächenschichten des Gummiringes in einem
Ausmaß vulkanisiert, das die für eine geeignete Vulkanisierung erforderliche Zeitspanne übersteigt.
Werden andererseits die Oberflächenschichten der geeigneten Vulkanisierung unterworfen, so reicht die
Zeitspanne, die für die Oberflächenschichten erforderlich ist nicht für die optimale Vulkanisierung des
mittleren Bereichs des Gummiringes aus, so daß der mittlere Bereich im untervulkanisierten Zustand bleiben
wird. Es ist jedenfalls kaum zu vermeiden, daß eine gewisse Ungleichmäßigkeit in der Vulkanisierungsbehandung
zwischen dem mittleren Bereich und den Oberflächenschichten des Gummiringes auftritt. Da
jedoch der mittlere Bereich des Gummiringes mit dem niedrigen Wärmeübertragungskoeffizienten während
der Wärmebehandlung in der Nähe des konvexen Bereichs des Metallrings mit dem hohen Wärmeübertragungskoeffizienten
angeordnet werden kann, wird der Wirkungsgrad der Wärmeübertragung wesentlich
verbessert Weiterhin können sowohl die Verringerung des Betriebsverhaltens in bezug auf den Widerstand
gegen Alterung als auch die Verbesserung in der Lockerung der Spannungskonzentration an den Oberflächen
des Gummiringes — beide Wirkungen rühren
von der leichten Überhitzung der Oberflächenschichten her — ausgeglichen werden, indem in entsprechender
Weise der Schermodul der Oberflächenschichten im Vergleich mit dem mittleren Bereich des Gummiringes
verringert wird, so daß die Bedingungen für den
so tatsächlichen Einsatz in wirkungsvoller Weise gleichmäßig
gestaltet werden können. Da darüber hinaus die Oberflächen des Metallrings und des Gummielementes,
die aneinander befestigt werden sollen, krummlinig konvex gebogen sind, kann die Länge der Oberflächen
pro longitudinal Einheitslänge des Metallrings im Vergleich mit der der konventionellen elastischen
Kupplung vergrößert werden, so daß die Stärke der Oberflächenverbindung für die gleichen Abmessungen
wirkungsvoll erhöht werden kann. Aus einer ähnlichen
Begründung ergibt sich, daß die Zugspannung der Oberfläche wirksam geschwächt werden kann, die sonst
aufgrund des Schrumpfen des Gummis während der Abkühlung nach der Vulkanisierungsbehandlung auftreten
würde.
Da bei der elastischen Kupplung die Anzahl der Gummiringe entsprechend dem gewünschten Drehmo-
. ment und dem beabsichtigten Verwendungszweck nach Bedarf ausgewählt werden kann, läßt sich die elastische
Kupplung vielen Drehmomentwerten und Einsatzmög' Henkelten anpassen, so daß sie auf vielen Gebieten
eingesetzt werden kann.
Bei der in Fig.4 gezeigten Ausführungsform Weist
die elastische Kupplung einen relativ dicken Gummiring auf, so daß es schwierig ist, die Temperaturen für die
Vulkanisierungsbeharidlurig zwischen dem mittleren
Bef,t?sh und den Oberflächenschichten des Gummiringes
gleichförmig zu halten. In Fig.4 bezeichnen die
Bezugszeichen 1, 3 und 6 den äußeren Metallring, den inneren Metallring bzw. den Gummiring, der durch die
Vulkanisierungsbehandlung an den äußeren und inneren
Metallringen 1 und 3 befestigt wird. Die ungleichmäßige Vulkanisierung wird dadurch ausgeglichen, daß die
Schermoduln sowohl des Oberflächenbereichs als auch des inneren Bereichs des Gummiringes kontinuierlich so
geändert werden, daß sie sich einander nähern, wodurch das Betriebsverhalten und die Lebensdauer der
Dabei gilt im einzelnen folgendes: Wird die Zeitspanne, die zur Vulkanisierung des Gummiringes erforderlich
ist, mit T bezeichnet, wird weiterhin die Dicke des Gummiringes mit f bezeichnet, und ist der Wärmeübertragungskoeffizient
des Gummiringes A, dann läßt sich empirisch eine Beziehung zwischen diesen Größen aus
der folgenden allgemeinen Gleichung erhalten:
T= Al2.
Aus dieser Gleichung ergibt sich, daß der Gummiring für die Vulkanisierungsbehandlung während einer
Zeitspanne erwärmt werden muß, die proportional zu seiner Dicke ist. Es ist jedoch unmöglich, den mittleren
Bereich und die Oberflächenschichten des Gummiringes während unterschiedlicher Zeitspannen zu vulkanisiefen.
In der Praxis wird jedoch das Ausmaß der ungleichmäßigen Vulkanisierung zwischen dem inneren
mittleren Bereich und den Oberflächenschichten des Gummiringes, die stattfindet, indem zwangsweise die
dazwischenliegende Vulkanisierungsdauer ausgeglichen wird, proportional zu dem Quadrat der Gummidicke,
wie sich aus der Beziehung zwischen der Gummidicke Und der VulkanisierungsdäUer ergibt. Wird dies
berücksichtigt, so werden die Oberflächen A der Metallringe 1 und 3 und des Gummirings 6, die
aneinander befestigt werden sollen, so ausgebildet, daß der Querschnitt, in Richtung der Dicke des Gummis
gesehen, durch eine solche Kurve gebildet wird, deren Höhe sich proportional zu dem Quadrat der Gummidikke
ändert. Wie sich aus Fig.4 ergibt, wird deshalb der Querschnitt so ausgebildet, daß er einen konvex
gebogenen mittleren Bereich A und leichter ansteigende, seitliche Randbereiche B hat. Damit wird der
^usrEchnitt so Eus^ebsut, daß die für den Einsatz
wesentliche Bedingung, nämlich die Scher- oder Schubspannung, in den Bereichen in der Nähe der
Oberflächenschichten mit einem minderwertigen Material abgeschwächt wird, während diese spezifische
Bedingung im mittleren Bereich mit einem hochwertigen Material relativ stark zum Tragen kommt, so daß
diese Bedingung kontinuierlich von dem zuerst genannten Bereich bis zu dem zuletzt genannten Bereich
variiert werden kann. Als Ergebnis hiervon können die auf die jeweiligen Bereiche des Gummiringes ausgeübten
Belastungen ausgeglichen werden, so daß durch die teilweisen schwachen Punkte in bezug auf die
Lebensdauer keine Verschlechterung der Qualität der gesamten elastischen Kupplung auftritt. Dadurch ergibt
sich eine elastische Kupplung mit ausgezeichneten Eigenschaften und Wirkungen.
Hiei7ii 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elastische Kupplung mit einem inneren Metallising, einem äußeren Metallring und einem zwischen diesen angeordneten Ring aus einem elastomeren Material, wobei die radial äußere Oberfläche des inneren Metallrings radial konvex gebogen ist, die radial innere Oberfläche des äußeren Metallrings radial konvex gebogen ist und die radial innere und radial äußere Oberfläche des Rings aus dem elastomeren Material so radial konkav gebogen ist, daß er gutsitzend an der äußeren Oberfläche des inneren Metallrings bzw. der inneren Oberfläche des äußeren Metallrings befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Ring (6) aus elastomerem Material in Berührung stehenden Oberflächen der Metallringe (I1 3) einen stärker konvex gebogenen mittleren Teil (A) und leichter ansteigende seitliche Randbereiche (B) haben.Die Erfindung bezieht sich auf eine elastische Kupplung mit einem inneren Metallring, einem äußeren Metallring und einem zwischen diesen angeordneten Ring aus einem elastomeren Material, wobei die radial äußere Oberfläche des innert Metallringf radial konvex gebogen ist, die redial innere Oberfläche des äußeren Metallrings radial konvex ;ebogen ist und die radial innere und radial äußere Oberfläche des Rings aus dem elastomeren Material so radial konkav gebogen ist, daß er gutsitzend an der äußeren Oberfläche des inneren Metallrings bzw. der inneren Oberfläche des äußeren Metallrings befestigt ist.Aus der DD-PS 72 945 ist eine als elastische Kupplung wirkende drehelastische Gelenkwelle bekannt, mit der Drehmomente auch von nicht miteinander fluchtenden Wellen aufeinander übertragen werden können. Zu diesem Zweck sind jeweils zwei Gelenke vorgesehen, von denen jedes aus einem Wellenstumpf gebildet ist, auf dem sich ein Gelenklager befindet. Das Gelenklager besteht aus einem in axialer Richtung des Wellenstumpfes verschiebbaren Lagerring, der eine kreisringförmig konvex ausgebildete Außenfläche hat, mit der ein eine entsprechend konkave Formgebung aufweisende. Ring zusammenwirkt, dessen geradlinige Außenfläche mit der Innenmantelfläche einer Hohlwelle verbunden ist, die den Wellenstumpf koaxial umgibt. Aufgrund der konkaven und konvexen Ausbildung des mit der Hohlwelle verbundenen Ringes sowie des auf dem Wellenstumpf axial verschieblirh gelagerten Lagerringes ist eine Kugelgelenkartige Kippbewegung der Hohlwelle gegenüber dem Wellenstumpf möglich, wobei eine Versetzung der Hohlwelle gegenüber dem Wellenstumpf in axialer Richtung gleichzeitig oder auch für sich durch eine entsprechende axiale Verschiebung des Lageringes auf dem Wellenstumpf ausgeglichen Werden kann. Die Außenmantelfläche der Hohlwelle ist an ihrem dem Wellenstumpf zugeordneten Ende ebenfalls kfeisririgförrnig konvex geformt und von einem Gehäuse konzentrisch umgeben, dessen der konvexen Oberfläche der Hohlwelle zugewandter innenmantelteil eine ebenfalls konvex geformte innere Fläche bildet Zwischen dieser in radialer Richtung inneren konvexen Fläche des Gehäuses und der in radialer Richtung äußeren konvexen Fläche der Hohlwelle ist ein Gummiring vorgesehen, dessen radial innere und radial äußere Oberflächen konkav ausgebildet sind, so daß sie an den entsprechenden konvexen Flächen der Hohlwelle und auch der Innenseite des Gehäuses satt anliegen. Die freien Seitenflächen des Gummirings sind jeweils unregelmäßig konkav gekrümmt, wodurch bei einer Biegung des Gummirings hervorgerufene Zug- und Druckspannungen ein Rückstellmoment um den Gelenkmittelpunkt erzeugen, das eine axial fluchtende Aisrichtung des Wellenstumpfes und der Hohlwelle anstrebt Zur weitgehenden Vermeidung von schädlichen Zugspannungen bei einer Gelenkbiegung und einer axialen Verschiebung ist der anvulkanisierte Außenring des Gummirings, also der mit dem Gehäuse verbundene Ring, segmentförmig unterteilt und z. B. mit Hilfe von Bolzen jeweils an der benachbarten Innenwand des Gehäuses befestigtBei der bekannten Kupplung ist eine vom elastischen Ring unabhängige Zentrierung mit Hilfe des Gelenklagers vorgesehen, das zwischen dem starr mit dem äußeren Metallring verbundenen Wellenstumpf und dem inneren Metallring so angeordnet ist daß zwar ein Kippen der Längsachse der mit dem inneren Metallring verbundenen Welle gegenüber der Längsachse der mit dem äußeren Metallring verbundenen Welle und auch eine Verschiebung in Axialrichtung beider Achsen möglich ist, dagegen eine Parallelverschiebung der beiden Wellen in radialer Richtung zueinander unterbunden wird. Die bekannte Kupplung ermöglicht daher Bewegungen in axialer Richtung der Längsachsen der beiden Wellen und auch ein Kippen einer der Achsen der Wellen um das Gelenklager herum, dagegen keine Parallelverschiebung der beiden Wellen in radialer Richtung. Der elastische Ring braucht daher solche Kräfte und Spannungen nicht aufzunehmen, die durch eine solche Parallelverschiebung in radialer Richtung bedingt sind. Andererseits kann abe- auch die bekannte Kupplung daher keine z. B. durch Wärmedehnung bedingte Ausrichtungsfehler der Längsachsen der beiden Wellen zueinander in paralleler Richtung aufnehmen oder absorbieren.Eine aus der US-PS 32 45 229 bekannte elastische Kupplung hat im wesentlichen den Nachteil, daß durch die sogenann.e Vorkompressions-Behandlung beim Verbinden der beidin Kupplungsteile mit Hilfe der die äußeren Metallringe zusammendrückenden Bolzen einestarke Beanspruchung der Oberfläche des Rings aus dem elastomeren Material auftritt, und zwar sowohl der freien Oberfläche als auch der an der äußeren bzw. inneren Oberfläche anvulkanisierten Flächen. Dieses rührt daher, daß bei der Vorkompression unter der Annahme, daß die radiale Scher- oder Schubbeanspruchung für jeden Bereich gleich ist, die Dicke des Ringes, d. h. die Abmessung in senkrechter Richtung zur radialen Richtung, einen Wert annimmt, der umgekehrt proportional zum Radius des Ringes ist. Daraus ergibt sieh jedoch eine Druekbeanspruehung auf die Oberfläche, die während der Vorkompressions-Behandlung gezogen wird, während eine Zugbeanspruchung auf einen wesentlichen Teil der jeweils gegenüberliegenden Oberfläche wirkt Eine solche Verringerung der Haltbarkeit des Ringes aus dem elastomeren Material führt bei einer solchen elastischen Kupplung aber zwangsläufig zu einer Verminderung der Lebensdauer der gesamten Kupplung, da diese nach einem anfängli*
Priority Applications (1)
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---|---|---|---|
DE19742440302 DE2440302C3 (de) | 1974-08-22 | 1974-08-22 | Elastische Kupplung |
Applications Claiming Priority (1)
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DE2440302A1 DE2440302A1 (de) | 1976-03-18 |
DE2440302B2 DE2440302B2 (de) | 1978-07-20 |
DE2440302C3 true DE2440302C3 (de) | 1982-03-04 |
Family
ID=5923833
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19742440302 Expired DE2440302C3 (de) | 1974-08-22 | 1974-08-22 | Elastische Kupplung |
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---|---|
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Families Citing this family (2)
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---|---|---|---|---|
DE3343857C2 (de) * | 1983-12-03 | 1986-07-10 | Jörn, geb. Roth, Frieda, 7012 Fellbach | Drehelastische Kupplung |
AT386464B (de) * | 1983-12-06 | 1988-08-25 | Joern Frieda | Drehelastische kupplung |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1425260A1 (de) * | 1962-12-05 | 1968-10-17 | Fichtel & Sachs Ag | Kupplungsscheibe mit einem aus Gummielementen aufgebauten Torsionsschwingungsdaempfer |
-
1974
- 1974-08-22 DE DE19742440302 patent/DE2440302C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2440302B2 (de) | 1978-07-20 |
DE2440302A1 (de) | 1976-03-18 |
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Legal Events
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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