DE2436615C3 - Uhrwerk mit Korrektureinrichtung - Google Patents
Uhrwerk mit KorrektureinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Uhrwerk mit einer Einrichtung zur schnellen Korrektur von durch zusätz-
liehe Anzeiseorgane des Uhrwerks gemachten Angaben aus einem Stellmechaiiismus mit wenigstens einer
Stellweile, einem Stellhebel, einer Wippe und einem Kupplungstrieb, wobei die Stellwelle axial in mehrere
Arbeitsstellungen verschiebbar ist, von denen
die am weitesten eingedrückte Stellung die Aufzugsstellung
ist, während die Zeigerstellung und die Korrektur der Angaben der zusätzlichen Anzeigeorgane
in herausgezogenen Arbeitsstellungen erfolgen.
Diese zusätzlichen Anzeigeorgane können beispielsweise ein Datumsring und ein Tagesstern oder
auch ein Datumsring und eine Stundenanzeige sein, deren Winkelstellung beispielsweise um eine Stunde
verändert werden kann, wenn man von einer Zeitzone in eine andere wechselt.
as Bei einem bekannten Uhrwerk dieser Art (schweizerische
Patentschrift 4 12 724) erfolgt die Zeigerstellung in einer axialen Mittelstellung der Stellwelle
und die Korrektur eines zusätzlichen Anzeigeorgans bei herausgezogener Stellwelle, wobei beim Übergang
von dieser äußeren Korrekturstellung in die innere Aufzugsstellung ein Neutralbereich durchlaufen wird,
in welchem sämtliche Stellmöglichkeiten ausgeschaltet sind, um ein ungewolltes Verstellen der Zeiger
beim Passieren der Zeigerstellung zu vermeiden. Mit
dieser Ausführung kann somit nur ein zusätzliches Anzeigeorgan mittels der am weitesten herausgezogenen
Stellwelle korrigiert werden.
Man kennt ferner Uhrwerke, deren Stellwelle axial in drei bestimmte Arbeitsstellungen verschiebbar ist,
wobei in der mittleren Stellung die Korrektur von Angaben zweier zusätzlicher Anzeigeorgane möglich
ist. Dabei erfolgt die Korrektur des einen Anzeigeorgans durch Drehung der Stellwelle in einer Richtung
und die Korrektur der Angaben des anderen
Anzeigeorgans durch Drehung der Stellwelle in anderer Drehrichtung. Diese Ausführungen haben jedoch
gewisse Nachteile. Einmal ist ihre Handhabung für einen Benutzer schwierig, weil dieser sich oft in
der Drehrichtung irrt, in welcher die Stellwelle be-
tätigt werden muß, um eine bestimmte Korrektur durchzuführen. Zum anderen erfolgt die Korrektur
der Angaben bzw. die Verstellung der Anzeigeorgane nur in jeweils einer Drehrichtung, so daß bei einem
Irrtum in der Einstellung oder bei einer notwendigen
Rückstellung eine Verstellung aller Anzeigen erfolgen muß. bis die Anzeigeorgane in ihre Ausgangsstellung
zurückgekehrt sind.
Man kennt auch Einrichtungen, wobei der Aufzugsmechanismus die Verschiebung einer Stellwelle
in vier bestimmten Axialstellungen zuläßt, von denen eine zur Korrektur eines Anzeigeorgans und eine
andere zur Korrektur eines zweiten Anzeigeorgans vorgesehen ist. Diese Ausführungen haben den Nachteil,
daß sie eine große Verschiebung der Stellwelle
erfordern und dadurch, insbesondere bei wasserdichten Uhren, eine sehr hohe Krone notwendig machen,
was unvorteilhaft aussieht und außerdem die Wirksamkeit der Abdichtung gefährden kann. Darüber-
iinaus wird durch die große Verschiebung der Stellvelle
die einwandfreie Führung des Stellhebels oft sehr schwierig.
Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der Nacheile der vorstehend genannten Ausführungen \on
Uhrwerken mit einer Korrektureinrichtung, wobei eine Stellwelle axial in nur drei Arbeitsstellungen
ve"<choben zu werden braucht und doch in einer Arbeitsstellung
zwei zusätzliche Anzeigeorgane getrennt für sich je nach der Drehrichtung der Stellwelle vor-
und zurückgestellt werden können.
Hierzu ist ein Uhrwerk der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß gekennzeichnet durch ein von
weniestens einem Teil des Stellmechanismus gesteuertes"^
Verbindungselement mit wenigstens einem Drehteil, welches die Stellwelle beim Zug aus ihrer
eingedrückten Stellung in eine axiale Mittelstellung mit einem der zusätzlichen Anzeigeorgane und beim
Eindrücken aus ihrer herausgezogenen Stellung in diese axiale Mittelstellung mit einem anderen der
zusätzlichen Anzeigeorgane kinematisch verbindet.
Der Vorteil einer solchen Ausführung besteht vor allem darin, daß der axiale Verschiebeweg der Stellwelle
gegenüber vier axialen Arbeitsstellungen merklich verkürzt ist und daß in nur einer Korrekturstellung
zwei zusätzliche Anzeigeorgane getrennt voneinander vor- und zurück verstellt werden können,
je nach der Drehrichtung der Stellwelle.
In den Zeichnungen sind drei praktische Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt, wobei zeigt F i g. 1 eine Teilansicht eines Uhrwerks einer ersten
Ausführungsform, wobei sich die Betätigungswelle in eingedrückter Stellung befindet,
F i ε· 2 eine gleiche Darstellung dieser Ausführung,
wobei sich die Betätigungswelle in einer ersten, mittleren Korrekturstellung befindet nach einem Zug
aus der eingedrückten Stellung nach Fig. 1,
F i g. 3 eine gleiche Darstellung dieser Ausführung, wobei sich die Betätigungswelle in der herausgezogenen
Zeigerstellung befindet,
F i e. 4 eine gleiche Darstellung dieser Ausführungsform,
wobei sich die Betätigungswelle in einer zweiten Mittelstellung durch Eindrücken aus der herausgezogenen
Stellung nach F i g. 3 befindet, F i g. 5 einen Teilschnitt in Seitenansicht nach V-V
in Fig. 1,
F i g. 6 eine Teildarstellung einer zweiten Ausfuhrungsform,
F i g. 7 eine Teilansicht von der Platinenseite der zweiten Ausführungsform, wobei sich die Betätigungswelle
in einer ersten Mittelstellung durch Zug aus der eingedrückten Stellung befindet,
F i g. 8 eine gleiche Darstellung der zweiten Ausführungsform, wobei sich die Betätigungswelle in einer
zweiten Mittelstellung durch Eindrücken aus ihrer herausgezogenen Stellung befindet,
F i g. 9 eine gleiche Darstellung einer dritten Ausführungsform, wobei sich die Betätigungswelle in einer
zweiten Mittelstellung durch Eindrücken aus ihrer herausgezogenen Stellung befindet, und
F i g. 10 einen Schnitt nach X-X in F i g. 9. Die Korrektureinrichtung nach den F i g. 1 bis
wird gesteuert durch einen Stellmechanismus aus einer Betätigungswelle 1 mit einer Ringnut 2 zur Aufnahme
eines Zapfens 3 an einem Stellhebel 4, welcher bei 5 schwenkbar gelagert ist. Dieser Stellhebel 4
wird gehalten von einem Stift 6, welcher jeweils in eine der drei Ausnehmungen 8, 9, 10 (F i g. 2 und 4)
der Stellhebelfeder 11 eingreift. Der Stellhebel 4 und die Siellwelle 1 können auf diese Weise drei vorbestimmte
Stellungen einnehmen, und zwar eine eingedrückte Stellung, wobei der Stift 6 in der Ausnehmung
8 der Stellhebelfeder 11 sitzt, eine Zwischenstellung, in welcher der Stift 6 in der Ausnehmung 9
der Stellhebelfeder 11 sitzt, und eine dritte, vollkommen herausgezogene Stellung.
Der Stellhebel 4 besitzt ~cine Nase 12 (Fig. 1
ίο und 4) zur Einwirkung auf eine Nocke an der Oberseite
der Wippe 13, die bei 14 schwenkbar gelagert ist und deren Ende 15 in eine Ringnut 16 eines Kuppliuig.itriebs
24 eingreift. Dieser Kupplungstrieb 24 sitzt auf einem Abschnitt mit quadratischem Querschnitt
der Siellwelle 1 und kann je nach seiner axialen Lage mit einer Breguet-Zahnung mit dem Aufzugsritzel
17 oder mit seiner Seitenzahnung mit dem Ritzel 23 in Eingriff treten.
In der eingedrückten Stellung Her Aufzugswelle 1, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, steht der Kupplungstrieb
24 mit seiner Breguet-Zahnung in Eingriff mit dem Aufzugsritze! 17. In den anderen Stellungen
der Stellwelle 1, wie sie in den F i g. 2, 3 und 4 dargestellt sind, steht der Kupplungstrieb 24 in Eingriff
mit dem fest gelagerten Ritzel 23, welches um den Zapfen 23" drehbar ist, der fest auf der Platine
des Uhrwerks sitzt.
Der Stellhebel 4 steuert darüberhinaus die Verschiebung einer zweiten Wippe 21, welche ebenfalls
bei 23' schwenkbar gelagert ist und ein Zahnrad 22 trägt, daß in ständigem Eingriff mit dem Ritzel 23
steht.
Die Steuerung dieser Wippe 21 erfolgt mittels eines Stifts 18, welcher fest an dem Stellhebel 4 sitzt
und auf den Arm 21' der Wippe 21 einwirkt. Eine solche Einwirkung erfolgt jedoch nur in der herausgezogenen
Stellung der Stell welle 1, wie sie in F i g. 3 dargestellt ist. Daher ist die Wippe 21 in ihrer
Schwenkbewegung begrenzt, und zwar durch einen Anschlagsstift 20, welcher fest auf der Uhrwerksplatine
sitzt. Eine Rückholfeder 29 hält die Wippe 21 gegen diesen Anschlagsstift 20 in der eingedrückten
und den Zwischenstellungen der Betätigungswelle 1. In den beiden Wellenstellungen nach den F i g. 1
und 2. nämlich in der eingedrückten und in der ersten Zwischenstellung, ist die Wippe 21 unbeweglich
und ihr Rad steht in Eingriff einerseits mit dem Ritzel 23 und andererseits mit einem Korrekturrad
Dieses Korrekturrad 26 ist konzentrisch um das Wippenrad 22 beweglich und kann je nach seiner Stellung
entweder den Datumsring 27 verstellen oder in Eingriff treten mit dem Räderwerk zum Antrieb
des Tagessterns 28 (F i g. 2).
Das Korrekturrad 26 ist drehbar auf einem Zapfen 30 gelagert, welcher fest am unteren Ende einer
Schubstange 31 sitzt. Diese Schubstange 31 wird gesteuert durch den Stift 6, welcher fest an dem Stellhebel
4 angeordnet ist, indem dieser Stift in ein Langloch 32 am oberen Ende der Schubstange
60 eingreift.
Die Wirkungsweise dieser Ausführung ist folgendermaßen:
In der eingedrückten Stellung der Aufzugswelle 1,
wie sie in F i g. 1 dargestellt ist, befindet sich der 65 Stift 6 des Stellhebels 4 am oberen Rand des Langlochs
32 und das Korrekturrad 26 stehi in Eingriff mit dem Datumsring 27. Da jedoch der Kupplungstrieb 24 nicht im Eingriff mit dem fest gelagerten Rit-
zel 23 steht, kann in dieser Stellung nur der Federaufzug
ausgeführt werden.
In der ersten Mittelstellung der Betätigungsteile 1,
wie sie in Fig. 2 dargestellt und durch Zug an der Welle erhalten ist, hat sich die Stellung der Wippe 21
nicht geändert, aber der Kupplungstrieb 24 ist durch die Schwenkung des Endes 15 der Wippe 13 in Eingriff
mit dem fest gelagerten Ritzel 23 gelangt, welches seinerseits über das Wippenrad 22 und das Korrekturrad
26 den Datumsring 27 verstellen kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt diese
Verstellung durch Eingriff zwischen dem Korrekturrad 26 und dem Datumsring 27, jedoch ist auch jede
andere Ausführung möglich, um diese Korrektur zu bewirken.
Bei der in die Zeigerstellstellung herausgezogenen Stellung der Stellwelle 1, wie sie in Fig. 3 dargestellt
ist, schwenkt die Wippe 21 durch den Anschlag des Stifts 18 des Stellhebels 4 und ihr Rad 22 gelangt
in Eingriff mit dem Minutenrad 33, so daß eine Zeigerverstellung möglich ist. In dieser Stellung befindet
sich das Korrekturrad 26 außer Eingriff mit dem Wippenrad 22.
Während des Zuges in die herausgezogene Stellung der Stellwelle, gelangt der Stift 6 des Stellhebels 4
an den unteren Rand des Langlochs 32 der Schubstange 31 und zieht diese in eine untere Stellung, in
welcher das Korrekturrad 26, welches auf dieser Schubstange gelagert ist, in Eingriff kommt mit dem
Zwischenrad 34, welches dann das Rad 35 mit zwei Armen zur Verstellung des Tagessterns 28 antreibt.
Der Drehzapfen 30 der Schubstange 31 wird geführt in einer Ausnehmung 37, welche konzentrisch zur
Achse des Wippenrads 22 angeordnet ist, wenn dieses sich in einer Mittelstellung befindet. Eine Hebelfeder
36 wirkt auf das Ende des auf der Schubstange herausstehenden Drehzapfens 30 und hält diese jeweils
in einer oberen und einer unteren Stellung.
Sobald die Stellwelle 1 in eine zweite Mittelstellung nach F i g. 4 eingedrückt wird, nimmt die Wippe 21
ihre Ausgangstage unter Anschlag an den Stift 20 ein, während jedoch das Korrekturrad 26, welches auf
der Schubstange 31 gelagert ist, in Eingriff mit dem Zwischenrad 34 bleibt. Der Stift 6 des Stellhebels 4
durchläuft nämlich das Langloch 32 bis zu dessen oberen Rand, wobei lediglich eine Schwenkung der
Schubstange 31 erfolgt. Während dieses Vorgangs ist das Wippenrad 22 aus der Zahnung des Minutenrads
33 ausgetreten und in Eingriff mit dem Korrekturrad 26 gelangt, welches seinerseits mit dem Zwischenrad
34 in Eingriff steht. Man kann auf diese Weise über das Rad 35 die Stellung des Tagessterns 28 verändern.
Durch Eindrücken der Stellwelle 1 in die Aufzugsstellung
wird die Schubstange 31 durch den Stift 26 in ihre obere Stellung verschoben, wie es in F i g. 1
als Ausgangsstellung dargestellt ist.
Selbstverständlich sind zahlreiche Abwandlungen dieser Ausführungsform möglich, beispielsweise bei
einem Ersatz der Schubstange 31 durch eine Gleitschiene, deren Wirkungsweise gleich ist.
Man kann auch eine Abwandlung vorsehen, wobei eine erste Wippe, betätigt durch die Verschiebung des
Kupplungstriebs, drei Stellungen einnehmen kann, und zwar eine obere, eine mittlere und eine untere,
entsprechend den drei Stellungen der Betätigungswelle, nämlich der eingedrückten Stellung, einer Mittelstellung
und der herausgezogenen Stellung. Diese erste Wippe betätigt dann bei ihrem Übergang von
der Mittelstellung in die untere Stellung eine zweite Wippe oder eine Gleitschiene mit einem Korrekturrad,
dessen Wirkungsweise die gleiche ist, wie ;s vorstehend beschrieben wurde.
Die Bezeichnung Betätigungswelle ist weit auszulegen, da die erfindungsgemäße Einrichtung .owohl
bei mechanischen Uhrwerken als auch bei ilektrischen
Uhrwerken Anwendung finden kann. Dabei ίο entspricht die eingedrückte Stellung derjenigen des
normalen Uhrwerkslaufs, die herausgezogene Stellung ist diejenige zum Zeigerstellen und Unterbrechen
des Speiseslromkreises für das Uhrwerk, w.is den Uhrwerksgang unterbricht und ein Lagern dnr Uhr
gestattet.
Der Vorteil dieser Ausführung besteht dar n, daß eine Korrektur der Angaben der Anzeigeelem,i:nte in
zweifacher Hinsicht möglich ist, daß die Handhabung außerordentlich einfach ist und daß darübeihinaus
zur Korrektur des Datums, was am meisten durchgeführt wird, ein einfacher Zug an der Krone genügt,
um die Aufzugswelle in die erste Zwischenstellung zu bringen und den Datumsring zu verstellen.
Zum Verstellen des Tagessterns genügt ein Herausziehen
der Aufzugswelle und ein anschließendes Eindrücken in die zweite Zwischenstellung, n'onach
die Korrektur ebenfalls in zweifacher Richtui g ausgeführt werden kann.
In einer weiteren Abwandlung kann der Tagssstern
ersetzt werden durch ein Rad mit einer Stundenanzeige, dessen Winkelstellung schritt- oder stundenweise
verstellbar ist, sobald beispielsweise ein Wechsel der Zeitzone erfolgt.
Eine zweite Ausführungsform eines erfindnngsgemäßen Uhrwerks mit einer Weckeinrichtung und einer
Datumsanzeige ist in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt, wobei gleiche Teile gleiche Bezug:.ziffern
tragen.
In Fig. 6, welche eine Ansicht von der Biückenseite
des Uhrwerks darstellt, befindet sich c ie Betätigungswelle 1 in ihrer eingedrückten Stelhiig und
das Aufzugsritzel 17 kann durch Drehung dieser Welle 1 betätigt werden. Wenn man dabe diese
Welle in Richtung des Pfeils A dreht, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, treibt das Kronrad 60 das
Sperrrad 61 des Federhauses 62. Dieses letzten; überträgt seine Kraft auf das Räderwerk des Uhrwerks.
Wenn man dagegen diese Welle in entgegengesetzter Drehrichtung zu dem Pfeil A dreht, verschiebt sich
das Kronrad 60 in der Zeichnung links unii gerät außer Eingriff mit dem Sperrrad 61, worauf es in
Eingriff gelangt mit dem Sperrrad 63 des Fei.erhauses der Weckeinrichtung 64.
In der eingedrückten Stellung der Welle Ii kann man auf diese Weise entweder die Feder des Räderwerks
oder die Feder der Weckeinrichtung aui riehen, je nach der jeweiligen Drehrichtung dei: Welle 1, wie
es an sich bekannt ist.
In Fig. 7, welche eine Teilansicht des Uhrwerks
von der Platinenseite her darstellt, befindet sich die
Aufzugswelle 1 in ihrer ersten Zwischenstellun;;; durch
Zug in axialer Richtung aus ihrer eingedrückten Aufzugsstellung.
Die Korrektureinrichtung wird gesteuert durch einen Mechanismus, welcher von dieser Aufzugswelle
betätigt wird. Diese Welle 1 besitzt eine Ringnut zur Aufnahme des Zapfens 3 eines Stellhebels. 4, welcher
bei 5 schwenkbar gelagert ist. Dieser Stell iebel 4
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mi 1
wird gehalten mittels eines Stifts 6, der in eine der drei Ausnehmungen 8, 9, 10 der Stellhebelfeder 11
eingreift. Auf diese Weise kann der Stellhebel 4 durch Betätigung der Welle 1 drei bestimmte Stellungen
einnehmen, und zwar bei eingedrückter Welle, wobei sich der Stift 6 in der Ausnehmung 8 befindet,
eine Mittelstellung, wobei sich dieser Stift in der Ausnehmung 9 befindet, und bei vollkommen heraus
gezogener Welle, wobei der Stift 6 in der Ausnehmung 10 sitzt. ίο
Der Stellhebel 4 besitzt eine Nase 12 als Anschlag für eine Nocke um Oberteil der Wippe 13, die bei 14
schwenkbar gelagert ist und deren Ende 15 in die Ringnut 16 des Kupplungstriebs 24 eingreift. Dieser
Kupplungstrieb 24 sitzt auf einem Abschnitt mit quadratischem Querschnitt der Welle 1 und kann je nach
seiner axialen Lage entweder mit seiner oberen Sägezahnung mit einer gleichen Zahnung an dem Aufzugsritzel
17 in Eingriff gelangen oder mit seiner unteren Sägezahnung mit dem Ritzel 23.
Bei eingedrückter Stellung der Welle 1, wie sie in F i g. 6 und in strichpunktierten Linien in Fig. 7
dargestellt ist, steht der Kupplungstrieb 24 mit seiner oberen Sägezahnung in Eingriff mit dem Aufzugsritzel
17, so daß auf diese Weise ein Aufzug der einen oder anderen Feder der Federhäuser 62 und 64 über
die Sperrräder 61 bzw. 63 möglich ist, je nach der angegebenen Drehrichtung der Welle 1.
In der ersten Zwischenstellung der Welle 1, wie sie durch axialen Zug erreicht wird und in ausgezogenen
Linien in Fig. 7 dargestellt ist, gelangt der Kupplungstrieb 24 durch Verschiebung mittels des
Endes 15 der Wippe 13 mit seiner unteren Sägezahnung in Eingriff mit dem Ritzel 23.
Der Kupplungstrieb 24 bleibt in dieser Stellung auch bei vollständig herausgezogener Welle 1, wie es
in strichpunktierten Linien in Fig. 8 dagestellt ist,
sowie auch in der zweiten Zwischenstellung, wie sie in ausgezogenen Linien in dieser Figur dargestellt ist
und durch axiales Eindrücken der Welle 1 aus ihrer herausgezogenen Stellung erreicht wird.
Der Stellhebe! 4 besitzt weiterhin einen Stift 18 zur Steuerung einer zweiten Wippe 21 durch Anschlag
an deren Arm 21'. Diese Wippe 21 ist ebenfalls um die Achse des Ritzels 23 schwenkbar. Diese Schwenkung
findet jedoch nur bei vollständig herausgezogener Welle s;tatt, wie es in strichpunktierten Linien in
F i g. 8 dargestellt ist.
Die Schwenkbewegung der Wippe 21 wird begrenzt durch einen Anschlagsstift 20, welcher fest an
der Platine sitzt. Eine Rückholfeder 29 hält die Wippe 21 gegen diesen Anschlagsstift 20 während der
eingedrückten Stellung und den Zwischenstellungen der Welle 1. In den beiden Zwischenstellungen bleibt
die Wippe 21 unbeweglich und ihr Rad 22 steht in Eingriff einerseits mit dem Ritzel 23 und andererseits
mit dem Korrekturrad 26. Dieses Korrekturrad 26 ist konzentrisch zu dem Wippenrad 22 beweglich
und kann auf diese Weise je nach seiner Lage entweder mit dem i'est gelagerten Rad 34 oder mit dem
Korrekturorgan 27a zur Verstellung des Datumsrings 27 in Eingriff gelangen.
Dieses Korrekturrad 26 ist drehbar gelagert auf einem Zapfen 30, welcher fest am unteren Ende einer
Schubstange 31 angeordnet ist.
Diese Schubstange 31 ist an ihrem oberen Ende bei 41 auf dem Arm 41a einer Wippe 40 schwenkbar
gelagert, die ihrerseits bei 42 schwenkbar gelagert ist.
Diese Wippe 40 besitzt einen Teil 43 in Form einer Gabel mit zwei Armen 43a und 436. Die Lage dieser
Wippe wird gesteuert durch einen Stift 44, welcher fest an dem Stellhebel 4 sitzt.
Diese Wippe 40, die Schubstange 31, welche bei 41 auf dem Arm 41a dieser Wippe schwenkbar gelagert
ist, sowie das Korrekturrad 26, welches am unteren Ende dieser Schubstange 31 drehbar gelagert ist,
können die beiden Stellungen einnehmen, wie sie in den F i g. 7 und 8 in ausgezogenen Linien dargestellt
sind.
Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Uhrwerks besitzt außerdem noch eine Weckeinrichtung,
welche von dem Federhaus 64 angetrieben und von einem Auslöserad für das Läutwerk 65 gesteuert
wird, welches seinerseits in an sich bekannter Weise von dem Stundenrad des Uhrwerks betätigt wird. Sobald
die Hebungen des Auslöserads 65 zum eingestellten Zeitpunkt in die entsprechenden öffnungen
des Stundenrads einfallen, schwenkt der Hebel 66 in seinem Mittelteil 67 und das äußere Ende 68 des
Hebels löst das Läutwerkrad 69, welches dann den Hammer 70 des Läutwerks betätigt, der auf die
Klanglamelle 71 schlägt. Dieser Läutwerkhammer 70 ist in der eingedrückten Stellung der Welle 1 blockiert
durch das Ende 72 des Stellhebels 4, während er in den anderen Stellungen der Welle frei ist.
Das Auslöserad 65 des Läutwerks trägt ein Anzeigeorgan für den Weckzeitpunkt in Form eines Zeigers
oder einer Scheibe. Dieses Auslöserad steht in Eingriff mit dem fest gelagerten Rad 34.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist folgendermaßen:
Wie bereits erwähnt, kann man in der eingedrückten Stellung der Betätigungswelle 1 den Aufzug der
Federhäuser 62 und 64 durch Drehung der Welle 1 in der einen oder anderen Drehrichtung durchführen
(Fig. 6).
In F i g. 7 ist in strichpunktierten Linien die Stellung der verschiedenen Organe bei eingedrückter
Weile 1 dargestellt. Der Kupplungstrieb 24 steht im Eingriff mit dem Aufzugsritzel 17, so daß nur ein
Aufzug der einen oder anderen Feder möglich ist. Weiterhin blockiert das Ende 72 des Stellhebels 4
den Hammer des Läutwerks.
Die Gabel 43 befindet sich in ihrer oberen Stellung, wobei der Stift 44 an dem Arm 43a dieser Gabel
anliegt. Die Schubstange 31 ist in ihrer unteren Stellung, wobei das Korrekturrad 26 in Eingriff steht,
einerseits mit dem Wippenrad 22 und andererseits mit dem Rad 34.
In der ersten, herausgezogenen Zwischenstellung, wie sie in ausgezogenen Linien in F i g. 7 dargestellt
ist, ist der Kupplungstrieb 24 durch Steuerung von dem Ende 15 der Wippe 13 abgesenkt und mit seiner
unteren Sägezahnung 24 mit dem fest gelagerten Rad 23 in Eingriff gelangt. Man kann auf diese Weise
über dieses Rad 23 und die Räder 22, 26 und 34 das Läutwerkauslöserad 65 verdrehen und so den Zeitpunkt
für das Auslösen des Läutwerks der Weckeinrichtung einstellen.
Beim Übergang aus der eingedrückten Stellung in die erste, herausgezogene Zwischenstellung hat sich
die Wippe 40 selbst nicht bewegt, jedoch ist der Stift 44 gegen den anderen Arm 43ft der Gabel 43 dieser
Wippe gewandert. Weiterhin hat das Ende 72 des Steilhebels 4 durch dessen Schwenkung den Hammer
70 des Läutwerks freigegeben.
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Durch Beibehaltung dieser Zwischenstellung der In der eingedrückten Stellung der Aufzugswelle 1
Welle 1 erfolgt die Betätigung des Weckerläutwerks steht der Kupplungstrieb 24 mit seiner Breguet-Zah-
zum eingestellten Zeitpunkt. Man kann dieses Laut- nung in Eingriff mit dem Aufzugsritzel 17. In den
werk unterbrechen durch Eindrücken der Welle 1 in anderen Stellungen der Welle 1 steht der Kupplungs-
ihre eingedrückte Stellung. 5 trieb 24 dagegen in Eingriff mit dem Ritzel 23, wel-
In der vollkommen herausgezogenen Stellung, wie ches bei 23' auf einem "Zapfen drehbar gelagert ist,
sie in strichpunktierten Linien in F i g. 8 dargestellt der fest an der Platine des Uhrwerks sitzt,
ist, kann die Zeigerstellung erfolgen. Dabei ist näm- Der Stellhebel 4 steuert weiterhin die Bewegung
lieh die Wippe 21 durch Anschlag des Zapfens 18 einer zweiten Wippe 21, welche ebenfalls bei 2Γ
abgesenkt und das Wippenrad 22 steht in Eingriff io schwenkbar gelagert ist und ein Rad 22 trägt, welches
mit dem Minutenrad 33, jedoch nicht mehr mit dem dauernd in Eingriff mit dem Ritzel 23 steht.
Korrekturrad 26. Die Steuerung dieser Wippe 21 erfolgt mittels ei-
Beim Übergang der ersten, herausgezogenen Zwi- nes Stifts 28 an dem Stellhebel 4, welcher an dem
schenstellung in die vollständig herausgezogene Stel- Arm 21' der Wippe 21 anschlägt. Dieser Anschlag
lung ist die Wippe 40 durch Anschlag des Stifts 44 15 erfolgt jedoch nur in der vollständig herausgezogenen
an den unteren Gabelarm 43fe geschwenkt, die Schub- Stellung der Welle 1. Dazu ist die Wippe 21 in ihrei
stange 31 angehoben und das Rad 26 auf dieser Schwenkbewegung begrenzt mittels eines Stifts 20,
Schubstange ist in Eingriff gelangt mit dem Ritzel welcher fest an der Platine sitzt Eine Rückholfedei
des Korrekturorgans 27a zur Verstellung des Da- 29 hält die Wippe 21 gegen den Anschlagsstift 20 in
turnsrings 27. 20 der eingedrückten Stellung und den Zwischenstellun-
Durch Eindrucken der Welle 1 in die zweite, ein- gen der Betätigungswelle 1. In den beiden ersteren
gedruckte Zwischenstellung nehmen die verschiede- Stellungen bleibt diese Wippe 21 unbeweglich und
nen Teile die Stellungen ein, wie sie in ausgezogenen ihr Rad 22 steht in Eingriff einerseits mit dem Rit-Linien
in Fig. 8 dargestellt sind. Dabei ist die Wip- zel 23 und andererseits mit dem Korrekturrad 26.
r?c \mxt^rtm *ad 22 unter der Wirkung der Rück- *5 Dieses Korrekturrad ist konzentrisch zu dem Wippenholfeder
29 wieder angehoben, wobei das Wippen- rad 22 beweglich und kann auf diese Weise je nach
rad 22 wieder in Eingnff mit dem Korrekturrad 26 seiner jeweiligen Lage entweder den Datumsring 21
gelangt, welches seinerseits in Eingriff steht mit dem verstellen oder mit einem Räderwerk zum Antrieb
Korrekturorgan 27a zur Stellung des Datumsrings eines Korrekturorgans 50 für den Gang des Uhrwerks
27. Man kann auf diese Weise den Datumsring in 3° in Eingriff gelangen. Bei dem dargestellten Ausfühbeiden
Richtungen drehen und korrigieren. rungsbeispiel handelt es sich um ein elektronisches
Bei einer abgewandelten Ausfuhrungsform kann Uhrwerk, wobei das Korrekturorgan 50 ein veränder-
das fest gelagerte Rad 34 auch über Klinken oder barer Kondensator ist, der die Frequenz eines nichl
Breguet-Zahnungen zwei koaxiale Rader antreiben, dargestellten Quarzes verstellt
von denen eines in einer Richtung das Auslöse- 35 Dieses Korrekturrad 26 ist drehbar gelagert aul
rad der Weckemnchtung verstellt und in anderer einem Zapfen 30 am unteren Ende einer Schubstange
Drehnchtung das Korrekturorgan eines Tages- 31. Diese Schubstange 31 wird gesteuert durch den
™s· , . . t... , J Stift 6 an den Stellhebel 4, welcher in das Langloch
Re?Τίπΐ^Λ^ Hranf Ormo /inndUn?Sgemä" 32 ™ °beren Ende der Schubstange 31 eingreift.
ί"^??βΓ ηκίτίν" "8^. Γ·'51-61" Uhr" 40 Die Funktionsweise dieser Aufführungsform ist
H« nw/rir KorreklUreinnchlunS fur °en Gang ähnlich derjenigen der ersten Ausführungsform, und
aes unrwencs zwar wje fo]
weSf wiST, Tmn Uhn1-Sr de£ GKng-deS Uhr- In der angedrückten Stellung der Aufzugswelle 1
werks wird durch emen ähnlichen Mechanismus ge- befindet sich der Zapfen 6 des Stellhebels 4 am obe-
steuert, welcher ebenfalls aus einer Betätigungswelle 1 45 ren Rand des Langlochs 32 undI das Korrekturrad 26
mit einer Ringnut 2 besteht zur Aufnahme des Zap- steht in Eingriff Sk dem Datumsrine W Da dei
fens 3 eines Stellhebels 4, welcher bei 5 schwenkbar Kupplung!triSb 24πMil mit tonTSTLllencn S-
Imef SiS· 6 "TdfJr η dne'v^ d ^f™ T^ *' * ™ Ei"griff ^ ^st -ΓJSe'wJseTnd in
™i6o *£5££S£ η'emS T; 50 äSät FvdrTi mögIit ImAFu1"
Stellhebel 4 und die Betätigungswelle 1 können d£i ÄSS ^™^5 ^* ^ Auf"
nehmung 8 der Stel.hebelfeder 11 *«. eine NDtS- S«ÄS Äg^hSo^Ä S
3SS5SSSS3. ^~^?H
g 22 gelangt in Eingriff mit dem Minutenrad 33, wo-
JOUlO
durch die Zeigerstellung möglich ist. In dieser herausgezogenen Stellung ist das Korrekturrad 26 außer
Eingriff mit dem Wippenrad 22.
Bei diesem Übergang in die herausgezogene Stellung wandert der Stift 6 des Stellhebels 4 an den unteren
Rand des Langlochs 32 der Schubstange 21 und zieht diese in eine untere Stellung, in welcher ihr Korrekturrad
in Eingriff mit dem Zwischenrad 34 gelangt, welches seinerseits das Rad 51 des Korrekturorgans
50 für den Gang des Uhrwerks verdreht. Der Zapfen 30 der Schubstange 31 wird in einer Ausnehmung
37 geführt, welche konzentrisch zur Achse des Wippenrads 22 angeordnet ist, svenn diese sich in
einer Zwischenstellung befindet. Eine Hebelfeder 36, welche an dem Ende des auf der Kurbelstange 31
herausstehenden Zapfens 30 anliegt, hält die Schubstange 31 in ihrer oberen und unteren Stellung.
Sobald man die Stellwelle 1 in die zweite Zwischenstellung eindrückt, nimmt die Wippe 21 ihre
Ausgangsstellung wieder ein, indem sie von der Rückholfeder 29 gegen den Anschlag 20 gedrückt wird,
während das Korrekturrad 26 an der Schubstange 21 in Eingriff mit dem Zwischenrad 34 bleibt. Der
Stift 6 wandert nämlich in dem Langloch 32 bis zum oberen Rand dieses Lochs, wodurch die Schubstange
21 nur schwenkt. Bei diesem Vorgang ist das Wippenrad 22 aus der Zahnung des Minutenrads 33 getreten
und in Eingriff mit dem Korrekturrad 26 gelangt, welches seinerseits in Eingriff mit dem Zwischenrad
34 steht. Man kann auf diese Weise die Stellung des Korrekturorgans 50 für den Gang des
Uhrwerks verändern. Bei dem in den F i g. 9 und 10
dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Organ ein veränderlicher Kondensator aus einem beweglichen
Teil 51, welcher durch die Drehung des Rads 34 bewegbar ist, und aus einem festen Teil 52, wobei
eine Verdrehung des beweglichen Teils die Kapazität des Kondensators verändert.
Bei einer nicht dargestellten Abwandlung eines Ankeruhrwerks kann dieses Korrekturorgan der
Rücker sein, womit die Frequenz der Unruh einstellbar ist.
In beiden Fällen besitzt das Korrekturorgan eine Anzeigeeinrichtung 54, welche sich vor einer Skala
bewegt und dadurch die jeweilige Lage des Organs, dessen Wirkungsrichtung und Wirkungsgrad ablesen
läßt.
ίο Beim Eindrücken der Welle 1 in die Aufzugsstellung
wird die Schubstange 31 von dem Stift 6 in ihre obere Lage gebracht, wie es in F i g. 9 dargestellt ist
und der Ausgangsstellung entspricht.
Der bewegliche Teil 51 des Kondensators kann, wie es dargestellt ist, einen oder zwei Teile 53 einer
keramischen Masse mit hohem Dielektrizitätskoeffizienten enthalten, um bei gleichen Abmessungen einen
Kondensator mit höherer Kapazität zu erhalten. Andererseits kann man auch keramische Massen verwenden
zur Korrektur von Frequenzvariationen auf Grund von Temperaturschwankungen durch eine entsprechende
Variation des Dielektrizitätskoeffizienten des Teils 53.
Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, daß man den Gang des Uhrwerks in beiden Richtungen
(schneller oder langsamer) korrigieren kann, wobei die Handhabung außerordentlich leicht und einfach
ist. Die Korrektur der Datumsanzeige, welche man am meisten ausführen muß, erfolgt durch einfachen
Zug an der Krone, um die Betätigungswelle in die erste Zwischenstellung zu bringen, in welcher die
Korrektur des Datumsrings möglich ist.
Zur Korrektur des Uhrwerkgangs genügt ein völliges Herausziehen der Aufzugswelle und daran anschließend
ein Eindrücken in die zweite Zwischenstellung, worauf die Korrektur ebenfalls in zwei Richtungen
erfolgen kann, nachdem erforderlichenfalls vorher eine Zeigerstellung durchgeführt wurde.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
■ifr
Claims (9)
1. Uhrwerk mit einer Einrichtung zur schnellen Korrektur von durch zusätzliche Anzeigeorgane
des Uhrwerks gemachten Angaben aus einem Stellmechanismus mit wenigstens einer Ste'lwelle,
einem Stellhebel, einer Wippe und einem Kupplungstrieb, wobei die Stellwelle axial in mehrere
Arbeitsstellungen verschiebbar ist, von denen die am weitesten eingedrückte Stellung die Aufzugsstellung
ist, während die Ze Herstellung und die Korrektur der Angaben der zusätzlichen Anzeigeorgane
in herausgezogenen Arbeitsstellungen erfolgen, gekennzeichnet durch ein von wenigstens einem Teil des Stellmechanismus gesteuertes
Verbindungselement mit wenigstens einem Drehteil, welches die Sieilwelle beim Zug
»us ihrer eingedrückten Stellung in eine axiale Mittelstellung mit einem der zusätzlichen Anzeigeorgane
und beim Eindrücken aus ihrer herausgezogenen Stellung in diese axiale Mittelstellung
mit einem anderen der zusätzlichen Anzeigeorgane kinematisch verbindet.
2. Uhrwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung aus einer
von dem Stellhebel (4) in zwei Stellungen gesteuerte Wippe (21) mit einem Zahnrad (22),
welches in Eingriff steht mit einem Ritzel (23), das, wenn sich die Stsllwelle (1) in einer Mittelstellung
oder in herausgezogener Stellung befindet, seinerseits wiederum in Eingriff steht mit
dem drehfest auf dieser Welle sitzenden Kupplungstrieb (24), sowie aus einer zwischen zwei
Stellungen beweglichen Schubstange (31) mit einem Korrekturrad (26), welches bei der Mittelstellung
der Stellwelle in Eingriff steht mit dem Wippenrad (22) und in der einen Arbeitsstellung
der Schubstange ein Anzeigeelement (27) und in der anderen Arbeitsstellung der Schubstange ein
anderes Anzeigeelement (28) verstellt, wobei die Steuerung der Schubstange in ihre beiden Arbeitsstellungen
mittels eines fest an dem Stellhebel sitzenden Stifts (6) erfolgt, der in ein Langloch
(32) der Schubstange eingreift.
3. Uhrwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung aus einer
Wippe und Gleitschiene, welche von dem Stellhebel des Aufzugsmechanismus gesteuert werden.
4. Uhrwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung aus zwei
Wippen, welche von der Wippe des Kupplungstriebs gesteuert werden.
5. Uhrwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung aus einer
ersten, von dem Kupplungstrieb gesteuerten Wippe und einer zweiten, von der ersten Wippe gesteuerte
Wippe.
6. Uhrwerk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch zusätzliche Anzeigeelemente für
Tages- und Datumskalenderangaben.
7. Uhrwerk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch zusätzliche Anzeigeelemente für
Datumsangaben und Korrektur des Uhrwerkgangs.
8. Uhrwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zusätzliche Anzeigeelemente für eine Weckeinrichtung.
9. Uhrwerk nach Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Datumsanzeige.
Applications Claiming Priority (6)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH1126373A CH568604B5 (de) | 1973-08-02 | 1973-08-02 | |
CH1126373 | 1973-08-02 | ||
CH940974A CH592326B5 (de) | 1974-07-09 | 1974-07-09 | |
CH940974 | 1974-07-09 | ||
CH941074 | 1974-07-09 | ||
CH941074A CH592327B5 (de) | 1974-07-09 | 1974-07-09 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2436615A1 DE2436615A1 (de) | 1975-02-20 |
DE2436615B2 DE2436615B2 (de) | 1975-10-09 |
DE2436615C3 true DE2436615C3 (de) | 1976-05-20 |
Family
ID=
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