DE2435478A1 - Verfahren zur abtrennung von n-paraffinen aus kohlenwasserstoffgemischen - Google Patents
Verfahren zur abtrennung von n-paraffinen aus kohlenwasserstoffgemischenInfo
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Description
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHON WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR-ING. KLDPSCH DIPL-ING. SELTING
KÖLN 1,'dEICHMANNHAUS
Köln, den 18.7.1974
Fu/Ax
Britannic House, Moor Lane, London EC2Y 9BU (England).
Verfahren zur Abtrennung von η-Paraffinen aus
Kohlenwasserstoffgemischen"
Die Erfindung betrifft ein zyklisches Verfahren zur Abtrennung von η-Paraffinen aus Gemischen mit nichtgeradkettigen
Kohlenwasserstoffen, z.B. Aromaten, Cycloparaffinen und Isoparaffinen, unter Verwendung
eines Betts eines 5-Ä-Molekularsiebs.
Die Abtrennung von η-Paraffinen aus nicht-geradkettigen
Kohlenwasserstoffen, insbesondere Cycloparaffinen und/
oder Isoparaffinen, unter Verwendung eines 5-$-Molekularsiebs
wurde bereits beschrieben, z.B. in der britischen Patentschrift 1 026 116, die die Abtrennung von
geradkettigen Kohlenwasserstoffen von im Bereich von
C^, bis 4500C siedenden Gemischen mit verzweigten und/
oder cyclischen Kohlenwasserstoffen nach einem Verfahren betrifft, bei dem man das Gemisch mit einem Festbett
eines 5-A-Molekularsiebs in einer ersten Stufe zusammenführt
und hierbei die geradkettigen Kohlenwasserstoffe selektiv adsorbiert, das Molekularsiebbett in einer
zweiten Stufe zur Entfernung der an der Oberfläche adsorbierten
und in den Zwischenräumen festgehaltenen
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Kohlenwasserstoffe vom Molekularsiebbett spült und die
adsorbierten geradkettigen Kohlenwasserstoffe in einer
dritten Stufe desorbiertr wobei man alle drei Stufen
isotherm in der Dampfphase durchführt und die Spülung und Desorption allein durch Druckänderung vornimmt.
Bei einem solchen Verfahren können nur die n-Paraffine in die Poren des Molekularsiebs eintreten, d.h. adsorbiert
werden. Wenn das Einsatzgemisch über das Bett des Molekularsiebs geleitet wird, treten die verzweigten
und cyclischen Komponenten im Ablauf aus, während die η-Paraffine adsorbiert werden. Die η-Paraffine werden
anschließend in einer gesonderten Stufe, die als Desorptionsstufe bezeichnet wird, entfernt.
Eine der Methoden, die die Desorption der n-Paraffine
ermöglichen, ist die Druckverminderung. In der britischen Patentschrift 1 110 94-9 wird vorgeschlagen, die
Druckverminderung vorzunehmen, indem die aus dem Adsorptionsmittelbett austretenden Dämpfe direkt mit einer
Abschreckflüssigkeit kondensiert werden. Eine zweckmäßige und bevorzugte Kühlmethode besteht darin, die
austretenden Dämpfe von unten nach oben durch einen Kühlturm zu führen, durch den von oben nach unten die
Abschreckflüssigkeit geführt wird, und einen Teil der vom Boden des Kühlturms abgezogenen Flüssigkeit als
Abschreckflüssigkeit zu verwenden. Wenn jedoch die austretenden Dämpfe aus Kohlenwasserstoffen im Benzinsiedebereich
bestehen, ist es zur Erzielung eines für die Desorption genügend niedrigen Drucks notwendig, die
Kreislaufflüssigkeit unter die Umgebungstemperatur zu
senken. Dies bedingt einen hohen Kapitalaufwand und hohe Betriebskosten für die Kühlanlage. Die Erfindung
stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil zu vermeiden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, bei dem die
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Druckverminderung für die Desorptionsstufe mit Hilfe
eines Ejektors vorgenommen wird. Ejektoren sind an sich
bekannt. Sie sind Strahlpumpen, bei denen entweder Gase oder Flüssigkeiten als Treibmediura oder zu förderndes
oder mitgerissenes Medium verwendet werden, und bei denen der Strahl unter einem Druck austritt, der
zwischen dem Treibdruck und dem Saugdruck liegt. Strahlpumpen werden in Chemical Engineers Handbook, 4-, Auflage
(1963), von John H. Perry, Seite 6-13 und 6-15, beschrieben. ί
Ein Ejektor besteht aus drei Hauptteilen: einer Treibdüse, einer Saugkammer und einem Mischdiffusor. Ein als
"Treibmedium" bezeichnetes Medium wird der Düse unter konstantem Druck zugeführt und dehnt sich mit steigender
Entropie, abnehmender Enthalpie, steigendem spezifischem Volumen und steigender Geschwindigkeit aus. Das Treibmedium
und das geförderte Medium mischen sich in einem bei nahezu gleichem Druck ablaufenden Prozess mit
steigender Geschwindigkeit des geförderten Mediums und sinkender Geschwindigkeit des Treibmediums. Das vereinigte
Gemisch strömt dann durch den Diffusor, wo die Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umgewandelt
wird.
Das Treibmedium kann im flüssigen oder gasförmigen Zustand vorliegen, jedoch wird der letztere bevorzugt.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß die Abtrennung von im Benzinbereich siedenden η-Paraffinen aus Gemischen
mit nicht-geradkettigen Kohlenwasserstoffen nach einem Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
man das Gemisch in einer Adsorptionsstufe durch ein Bett eines 5 A-Molekularsiebs führt, aus dem Bett einen
Ablauf mit verringertem n-Paraffingehalt abzieht und die η-Paraffine aus dem Molekularsieb in einer Desorptionsstuf
e desorbiert, wobei man die Desorption durch
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Verminderung des Drucks im Bett mit Hilfe eines Ejektors
erreicht, in dem als Treibmedium im Kreislauf geführtes n-Paraffinprodukt verwendet wird.
In der vorliegenden Beschreibung hat der Ausdruck "Benzin" seine in der Erdölindustrie übliche normale
Bedeutung, d.h. er bezeichnet Fraktionen, die im wesentlichen im Bereich von 30° bis 200°C sieden.
Zwischen die Adsorptionsstufe und Desorptionsstufe kann
eine Spül- oder Verdrängungsstufe eingeschaltet werden,
in der an der Oberfläche adsorbiertes und in den Zwischenräumen vorhandenes Material entfernt wird. Die
Spülung oder Verdrängung wird durch Verminderung des Drucks im Molekularsiebbett durch direkte Kontaktkondensation
der beim Spülen austretenden Dämpfe unter Verwendung von im Kreislauf geführtem Ablauf der Spülstufe als
Kühlflüssigkeit vorgenommen. Da als Treibmedium im Kreislauf· geführtes n-Paraffinprodukt verwendet wird,
wird eine anschließende Abtrennung bei dem Verfahren gemäß der Erfindung vermieden.
Die Arbeitsbedingungen des Verfahrens gemäß der Erfindung können in den folgenden Bereichen liegen:
bis | Weiter Bereich |
Bevorzugter Bereich |
|
Adsorptionsstufe | |||
Temperatur, 0C Druck, kg/cm Zeit, Minuten |
300 - 450 0,21 - 14,06 1-5 |
325 - 375 5,62 - 11,25 2-4 |
|
Spülstufe | |||
Temperatur, 0C ο Druck, kg/cm Zeit, Minuten |
300 - 450 0,007 - 1,76 ca. 3 |
325 - 575 0,14 - 1,41 0,5 - 2 |
|
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Desorptionsstufe Weiter Bevorzugter
Temperatur, °C 300 - 450 325 - 375
Druck, kg/cm2 0,0035 - 0,14 0,014 - 0,14
Zeit, Minuten 1-10 1-5
Es ist zu bemerken, daß während der Adsorptionsstufe der Druck steigt und die angegebenen Zahlen den am Ende der
Stufe erreichten maximalen Druck bedeuten. Der Anfangsdruck kann durch.außerhalb auch des weiten Bereichs liegen.
Umgekehrt sinkt der Druck während der Verdrängung und Desorption, und die genannten Zahlen geben den am Ende jeder
Stufe erreichten kleinsten Druck an. Auch hier können die Anfangsdrucke weit außerhalb der weiten Bereiche liegen.
Der bevorzugte Druck während des Spülens hängt bei jedem Einsatzmaterial vom tatsächlichen Siedebereich des Einsatzmaterials
ab. Wenn beispielsweise ein Benzin behandelt wird, das im Bereich von 30° bis l8o°C siedet und eine mittlere
C-Zahl von 7 hat, wird ein SpUldruck von 0,14 bis'0.,7 kg/
cm bevorzugt. Bei Behandlung eines Cc/CV-Benzins wird ein
SpUldruck von 0,35 bis 1,41 kg/cm2 bevorzugt. Ebenso variieren
die bevorzugten Adsorptions- und Desorptionsdrucke in Abhängigkeit vom Siedebereich des Einsatzmaterials.
Die Menge des Treibmediums im Verhältnis zur Menge des Desorbats hängt von einer Reihe von Faktoren ab, z.B. von
der Zusammensetzung des Desorbats, von der Zusammensetzung des Treibmediums und von der Temperatur und vom Druck des
Treibmediums am Eintritt zum Ejektor. Das Mengenverhältnis liegt im allgemeinen im Bereich von 3*1 bis 20:1.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist besonders gut geeignet für die Anwendung in Kombination mit einem
Verfahren zur Isomerisierung von Kohlenwasserstoffen. Beispielsweise können die als Produkt aus der Desorptionsstufe
erhaltenen η-Paraffine einem Isomerisierungsprozeß unterworfen werden, um sie in Isoparaffine :
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umzuwandeln, worauf das Isomerisat im Kreislauf in die Adsorptionsstufe zurückgeführt wird. Es ist auch möglich,
das die η-Paraffine enthaltende Einsatzgemisch aus einem Isomerisierungsprozess zu entnehmen und die als
Ablauf aus der Desorptionsstufe erhaltenen n-Paraffine
in den Isomerisierungsprozess zurückzuführen.
Die Herstellung und Verwendung eines geeigneten Isoiiiei'isierungskatalysators
werden in der britischen Patentschrift 953 187 beschrieben, deren Gegenstand die
Herstellung eines für die Isomerisierung von C^.-Paraffiiikohlenwasserstoffen
und höheren Paraff^kohlenwasserstoffen
im Benzinbex'iiich bei Temperaturen unterhalb von
204 G geeigneten Katalysators nach einem Verfahren ist, bei dem man Wasserstoff enthaltendes Aluminiumoxyd mit
einer Verbindung der allgemeinen Formel
Cl
X-C-Cl
I
γ
I
γ
in der X und Y gleich oder verschieden sein können und für H, Cl, Br, F oder SCl stehen oder gemeinsam 0 oder
S sein können, unter nicht reduzierenden Bedingungen bei einer solchen Temperatur zusammenführt, daß vom
Aluminiumoxyd Chlor ohne Bildung von freiem Aluminiumchlorid aufgenommen wird.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
Ein Einsatzmaterial der folgenden Zusammensetzung wird
nach dem in der Abbildung dargestellten Schema behände
Lt:
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Zusammensetzung des Einsatzmaterials (Vol.-%) η-Paraffine Isoparaffine Cycloparaffine
Isobutan 1,5 Cyclopentan 1,4 Isopentan 36,8 Methylcyclo-
Propan 0,4
n-Butan 1,8
n-Pentan 12,1 2,2-Dimethylbutan 15,8 Pentan
n-Hexan 4,1 2,3-Dimethylbutan 4,3 Cyclohexan
2-Methylpentan 12,6 3-MethyIp entan 6,9
Das Einsatzmaterial, da's 18,4 Gew.-% n-Paraffine,
77,9 Gew.-% Isoparaffine, 3,7 Gew.-% Gycloparaffine und
keine Aromaten enthält, wird einem Doppelbett 10 eines Molekularsiebs zugeführt. Jedes Bett enthält 11 t eines
5-A-Molekularsiebs. Die Normalparaffine werden adsorbiert
und die nicht-normalen Paraffine durch Ventil 9, Leitung 11 und Vorlage 12 als eines der Produkte abgezogen.
Eines der Betten 10 wird dann unter den in Tabelle 1 genannten Bedingungen gespült und desorbiert.
Die Verdrängung wird durch, direkte Kontaktkondensation unter Verwendung von kondensiertem Ablauf der Spülung
als Kühlflüssigkeit durchgeführt. Die Desorption wird
vorgenommen, indem der Austritt 28 des Bettes mit einem Gas/Gas-Ejektor 22 verbunden wird, durch den im Kreislauf
geführtes n-Paraffinprodukt geleitet wird.
Als Treibmedium wird dem Eintritt des Ejektors 22 durch
Leitung 27 im Kreislauf geführtes n-Paraffinprodukt bei
einer Temperatur von 360°C und einem Druck von 11,6 kg/
ρ
cm" zugeführt. Die Betten sind mit dem Ejektor 22 durch Leitung 28 verbunden. Aus den Betten werden n-Paraffine bei einer Temperatur von 360°C abgezogen.
cm" zugeführt. Die Betten sind mit dem Ejektor 22 durch Leitung 28 verbunden. Aus den Betten werden n-Paraffine bei einer Temperatur von 360°C abgezogen.
Vom unteren Ende des Ejektors 22 wird durch Leitung 25
Material bei einer Temperatur von etwa 36O°C und unter einem Druck von 1,05 kg/cm in einer Menge von
65.290 kg/Stunde abgezogen und einem Kühler 26 zugeführt,
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wo es auf 49°C bei 1,05 kg/cm gekühlt und der Vorlage
23 zugeführt wird.
Eine Flüssigkeit, die n-Paraffinprodukt und als Treibmedium dienendes kondensiertes η-Paraffin enthält, wird
aus der Vorlage 23 über Leitung 29 in einer Menge von 65.290 kg/Stunde abgezogen. Durch Leitung 30 werden
59.874 kg/Stunde des Gemisches dem Verdampfer 3I zugeführt,
wo es auf 36O0C erhitzt und zum Ejektor 22
zurückgeführt wird. Der Wärmeaustausch wird zwischen dem Kühler 26 und dem Verdampfer 31 vorgenommen. Als
Produkt werden 5416 kg η-Paraffine pro Stunde aus
Leitung 32 abgezogen.
Das Verfahren wird unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
Gesamtzeit des Zyklus | 360 Sekunden ] |
Ausbeute des Zyklus zum Desorptionskühler |
2,42 % des Molekular siebgewicht es |
Adsorptionsstuf e | |
Temperatur | 3600C |
Druck zu Beginn der Zuführung von Einsatzmaterial |
60 mm Hg |
Druck am Ende der Zuführung von Einsatzmaterial |
ι 6,3 kg/cm2 j |
zugeführte Menge des Einsatzmaterials |
51.973 kg/Std. |
Dauer | 180 Sekunden |
Spülstufe | |
Temperatur | 3600C |
Druck zu Beginn der Verdrängung | 6,3 kg/cm |
Druck bei Beendigung der Verdrängung |
600 mm Hg |
Dauer |
47 Sekunden
- |
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Temperatur
Druck zu Beginn der Desorption
Druck bei Beendigung der Desorption
Dauer
360 | 0C | Hg |
600 | nun | Hg |
6o | mm | Sek. |
117 |
Als Einsatzmaterial wurde ein katalytisches Reformat der folgenden Zusammensetzung (in Vol.-%) wiederum nach dem
in der Abbildung dargestellten Schema behandelt:
n-Paraffine
Isoparaffine
Cycloparaffine
Aromat en
Olefine
Isoparaffine
Cycloparaffine
Aromat en
Olefine
20,69 37,36
2,00 38,87 1,08
Die C-Zahl des Einsatzmaterials lag im Bereich von C„
bis CQ. ' '
^ ι
Der Ablauf der Desorption wird bei einer Temperatur von 360°C aus dem Bett 10 durch Leitung 28 zum Ejektor 22
geführt. Als Treibmedium werden dem Eintritt des Ej ektors 22 durch Leitung 27 65 l/Stunde (entsprechend
47»17 kg) n-Paraffinprodukt bei einer Temperatur von
360°C und einem Druck von 11,9 kg/cm zugeführt. Material mit einer Temperatur von etwa 36O0C und einem
Druck von 1,05 kg/cm wird vom unteren Ende des Ejektors durch Leitung 25 in einer Menge von 67 l/Stunde abgezogen
und dem Kühler 26 zugeführt, wo es auf 49 C und 1,05 kg/cm gekühlt wird. Von 48,53 kg/Stunde der
kondensierten η-Paraffine aus dem Kühler werden 1,36 kg
als Produkt abgezogen und 47,17 kg/Stunde für die Verwendung
als Treibmedium im Kreislauf geführt.
Das Verfahren wird unter den folgenden Bedingungen
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durchgeführt:
Gesamtzeit des Zyklus
Ausbeute des Zyklus zum Desorptionskuhler
315 Sekunden
1,81 % des Molekularsiebgewichts
Temperatur | 3600C |
Druck zu Beginn der Aufgabe des Einsatzes |
60 mm Hg |
Druck bei Beendigung der Aufgabe des Einsatzes |
11,9 kg/cm2 |
aufgegebene Einsatzmenge | 12,02 kg/Std |
Dauer | 135 Sek. |
Spülstufe | |
Temperatur | 360°C |
Druck zu Beginn der Verdrängung | 11., 9 kg/cm2 |
Druck bei Beendigung der Verdrängung |
760 mm Hg |
Dauer | 90 Sek. |
Desorptionsstufe | |
Temperatur | 3600C |
Druck zu Beginn der Desorption | 760 mm Hg |
Druck bei Beendigung der Desorption |
60 mm Hg |
Dauer | 90 Sek. |
Das denormalisierte Material enthält weniger als 4 %
η-Paraffine. Das aus dem Kühler erhaltene Material enthält 94,5 % n-Paraffine.
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Claims (13)
1. Verfahren zur Abtrennung von im Benzinbereich siedenden η-Paraffinen aus Gemischen mit nicht-geradkettigen
Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch in einer Adsorptionsstufe durch ein Bett
eines 5-^-Molekularsiebs leitet, einen Ablauf mit vermindertem
n-Paraffingehalf gewinnt und das n-Paraffin
in einer Desorptionsstufe vom Molekularsieb desorbiert,
wobei man die Desorption direkt durch Senkung des Drucks im Bett mit Hilfe eines Ejektors durchführt, für den
als Treibmedium im Kreislauf geführtes n-Paraffinprodukt verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man eine Spül- oder Verdrängungsstufe zur Entfernung
von oberflächlich adsorbiertem und in den Zwischenräumen
enthaltenem Material zwischen Adsorptionsstufe und Desorptionsstufe einschaltet, wobei man die Verdrängung
durch Senkung des Drucks im Molekularsiebbett durch direkte Kontaktkondensation der während der Verdrängung
austretenden Dämpfe vornimmt und als Kühlflüssigkeit den im Kreislauf geführten Ablauf der Spülstufe
verwendet. ι
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in jeder Stufe bei einer Temperatur im Bereich
von 300° bis 450° C arbeitet. ;
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß man in der Adsorptionsstufe mit einem Druck im
Bereich von 0,21 bis 14,06 kg/cm2 arbeitet. I
5. Verfahren nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Spülstufe bei einem Druck im Bereich von
0,007 bis 1,76 kg/cm2 arbeitet.
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6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß man in der Desorptionsstufe bei einem Druck im .
Bereich von 0,0035 bis 0,14 kg/cm arbeitet. !
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Adsorption für eine Zeit von 1 bis 5 Minuten
durchführt.
8. Verfahren nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Verdrängung für eine Zeit von nicht mehr als
3 Minuten durchführt.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Desorption für eine Zeit von 1 bis 10 Minu- . ten durchführt.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9* dadurch gekennzeichnet,
daß man das Treibmedium in der Gasphase verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem Molverhältnis von Treibmedium zu
Desorbat im Bereich von 3:1 bis 20:1 arbeitet. j
12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man die als Produkt aus der Desorptionsstufe
erhaltenen η-Paraffine einem Isomerisierungsprozess zur Umwandlung von η-Paraffinen in Isoparaffine unterwirft
und das isomerisierte Produkt der Adsorptionsstufe ; zuführt.
13. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß man das n-Päraffine enthaltende Gemisch als Produkt aus einem Isomerisierungsprozess abzieht und
die als Ablauf aus der Desorptionsstufe erhaltenen n-Paraffine
zum Isomerisierungsprozess zurückführt.
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